Zum 15. Geburtstag des kleinen Do-It-Yourself-Labels Subversiv Records, haben sich der junge Filmemacher Jan Mühlethaler und der Video-Journalist Matthias Hämmerly eine Kamera unter den Arm geklemmt und sind dorthin gefahren, wo sich normalerweise Fuchs und Hase gute Nacht sagen: Ins schöne Haslital. Hier, weitab jeglicher Urbanisierung, liegt nämlich die Wiege des mittlerweile in Bern beheimateten Labels.
Mühlethaler und Hämmerly haben offenbar tief in diversen Fotoalben gekramt und für ihren Film viel amüsantes Bild- und Tonmaterial zusammengetragen, welches die Entstehung und Entwicklung des Labels dokumentiert. Neben einer Vielzahl von Musikern und Musikerinnen, die alle auf irgendeine Art mit Subversiv Records verknüpft sind, kommen aber auch Aussenstehende wie z.B. der «Bund»-Musikredaktor Ane Hebeisen oder die beiden Rock’n'Roll-Urgesteine MC Anliker und Rams zu Wort.
«Unter Strom – 15 Jahre Subversiv Records» ist ein mit viel Liebe gemachter Film, der zeigt, wie eine Handvoll an Idealisten dank ihrer Leidenschaft zur Musik etwas geschaffen haben, was bis heute Bestand hat. Der Film erzählt von charmantem Dilettantismus, Open-Airs an Skilift-Anbügelstationen, Konzerten in Kuhställen, Problemen mit streikenden Generatoren und ungenügenden Biervorräten. Der Film dokumentiert aber auch, wie sich Subversiv Records über die Jahre hinweg zu einem stattlichen Label gemausert hat, welches mittlerweile an die 20 Bands unter seinem Dach vereint.
Der Film «Unter Strom – 15 Jahre Subversiv Records» wird morgen Mittwoch im Kino der Reitschule gezeigt.




schöner trailer. werds wohl leider nicht zur aufführung in der reitschule schaffen. gibts noch andere vorführ-pläne?
und noch news aus münchen: “die sind liberal, mann!”
http://www.sueddeutsche.de/app/flash/muenchen/slideshow/xcess/
Vorsicht, Werbung.
A propos Film und a propos Kulturstadt Kleinstadt Bern:
super film- ich habe mich prächtig amüsiert gestern im reitschule kino! big up!!
sodeli, herr gnos, jetzt ist klar, dass der film ende januar noch 2x in der cinematte gezeigt wird. gehen sie hin, weil man amüsiert sich wirklich prächtigst dabei und zwar nicht nur, wenn man aus der lorraine kommt.
oh, ich komme aus den bergen, wissen sie. also ganz mein fachgebiet, dieser film.