Normalerweise ist Werbung in Printmedien – obwohl natürlich Zahler der Löhne – eher lieber übersehene Seitenverschandelung. Es sei denn, es sind die Werbe-Seiten im The Wire, dem Magazin mit dem Untertitel «Adventures in Modern Music».
Die Anzeigen dort geben eine Ahnung, wie viele Festivals und Labels durch den Musikuntergrund schwirren, die dem Noise, der Psychedelia und anderen Freispielarten huldigen. Und meistens ist es dann leider so, dass die Reise zum angepriesenen Festival zu weit ist und viele Labels dem eigenen schmalen Radar wieder entfliehen.
In der aktuellen Ausgabe der natürlich elitären Postille tummeln sich nun zwei Anzeigen aus Bern: Das eine macht der internationalen Kundschaft ein «annual event in an old riverside factory building» schmackhaft, während das andere den neuen «Bolzplatz» des Plattenspielers Strotter Inst. abbildet und allenfalls einige Leser und Leserinnen auf das Label aufmerksam macht.
Genug der Werbung, denn Bern war letzthin auch im redaktionellen Teil vertreten. Im Spezial zur «kosmischen Music» wurde eine Platte von Sergius Golowin vorgestellt – mit dem Namen «Lord Krishna Von Goloka», die 1973 veröffentlicht wurde. «Golowin’s vocals sound like automatic broadcasts from the other side», heisst es da, und ich würde mir die gerne mal anhören, obwohl, dieses Cover: 





Gibt es von dieser Polanski-Demo auch Fotos wie damals von der Schwarzschwan-Sache in Thun?
Seite 31, heute im «Bund», Herr zuffi. Sensationell!
Das Lied «Exgüsi Herr Polanski» probiere ich noch aufzutreiben – wie auch das Bild früher oder später hier zu finden sein wird.
toller stoff, in der tat. macht noch viel trümmliger als diese schwarzschwangeschichte. “polanski: say sorry and be free”: dechiffrierproblem nur hilfsausdruck. free your mind? rest will follow?
Oh, vielen Dank für den Tip, Herr Sartorius! Das muss ich mir gleich anschauen.