Die Bieler Fototage 2009 zeigen in diesem Jahr weniger Kunst, dafür mehr von der Welt – zum Beispiel Christophe Chammartins Bilder über die «Zwangsarbeiter der modernen Zeit».
In der andalusischen Provinz Almeria wächst im Herzen eines 30’000 ha grossen Plastik- Meeres unser Wintergemüse und leben über 100’000 Migranten, neue Zwangsarbeiter der modernen Zeit. (Bild Christophe Chammartin)
Heute Freitagabend ist Vernissage. Die Ausstellung dauern dann bis am 27. September 2009. Mehr Informationen dazu finden Sie wie immer in der Zeitung Ihres Vertrauens.
P.S. Lesen Sie ab heute Mittag Nachmittag die Berichterstattung zum Capital Slam und den Konzerten gestern Abend im Rössli der Reitschule.








soeben gelesen:
Die Basler Zeitung schneidet sich ihr Filetstück aus dem Leib: Das Kulturmagazin. Ein fataler Entscheid.
http://www.78s.ch/2009/09/03/rettet-das-kulturmagazin/
das filetstück der baseler zeitung ist der sport, zumindest für fcbfans. der rest ist für d füx.
gut, die fasnachtsbeilag ist auch noch so ok.
FCB und Fasnacht, Himmel, Herr Attacker, ich muss Sie unbedingt mit meinem Freund bekannt machen, sie würden sich blendend verstehen :)
Ich finde das Kulturmagazin der Baz recht super. Zum Beispilel was Theater angeht berichten sie öfters auch überregional, aber viel über die Schweizer Szene. Sehr schade, wenn es wieder eingestellt wird. Allerdings muss man sagen, dass beim Start der Beilage allenthalben aufgeheult wurde, weil die Kultur “aus der Zeitung herusgedrängt” werde. Was dann nicht der Fall war, im Gegenteil, die Kultur erhielt tatsächlich mehr Gewicht.
Die Kultur erhält auch im neuen Bund mehr Gewicht, oder?
das baz-kulturmagazin gefällt auch mir sehr gut. zum beispiel die kurzbesprechungen nach konzerten schätze ich sehr. da wird das kulturelle leben umfassender und besser abgebildet als hierzulande.
ob es in zukunft besser wird, wollen sie wissen, werter herr pauli? möglich. mal sehen, was von den ideen am schluss bleibt…
Ganz mein Der-neue-Bund-Wunschkatalog, Herr Gnos: Kurzbesprechungen aus allen musikalischen (kulturellen) Bereichen. 20 Zeilen reichen, um einen ersten Hinweis zu kriegen, man kann ja dann immer noch im Netz vertiefen, falls das Interesse angekurbelt ist. Sagen Sie das mal euren Kulturchefs. Und dann glaube ich auch, dass weniger Openairs, dafür mehr Clubs und Konzertsäle ganz gut wären. Und dann gibt es noch ein paar bizarre Eigentümlichkeiten, die sich über die Jahre ins Feuilleton des Bund eingeschlichen haben. Die könnte man bei Gelegenheit über Bord werfen.
i second that. und schraube die erwartungen herunter. weil, vermutlich wäre der wunsch bei der nzz besser aufgehoben als bei der tamedia. man möge mich noch so gerne korrigieren, aber: wenn in züri jemand auf der bühne steht, dann finden sie zwei tage später viel eher 20 zeilen in der alten tante denn im tagi. willkommen im bildungsbürgertum, damenherren.