Es tut sich was in der Nachbarschaft, dringen doch seit geraumer Zeit aus dem Hause vis-à-vis immer wieder Baulärm und Staubwolken aus dem Keller. «Ja, wir sind tatsächlich alle ein Bisschen Handwerker geworden in den letzten Wochen», grinst einer der Herren Everest und zur bildlichen Illustration präsentiert Herr Jan die rechte Hand, welche von einer veritablen Blase geziert wird.
Tatsächlich erscheint das Sousparterre am Federweg 22, welches einst die Neue Galerie beheimatete, bei genauer Inspektion in völlig neuem Licht, hat doch ein ganzer Haufen Kulturwütiger die rund 500m2 grossen Räumlichkeiten in Beschlag genommen, um sie nun ihren Bedürfnissen entsprechend umzubauen. Unter anderem wird das neue Grossraumkulturbüro (inkl. eigenen Tonstudios) Everest Records, Mouthwatering Records, Roja-Media Productions, Tectonics und Godbrain Distribution Unterschlupf gewähren, um eine optimale Vernetzung von Labels, Grafikern, Filmproduktion und Plattenvertrieb zu ermöglichen. In Zukunft sollen die Räumlichkeiten aber nicht nur für knochentrockene Büroarbeit genutzt werden, sondern es sollen in der hauseigenen Lounge auch kleine Release-Konzerte und Ähnliches veranstaltet werden.
Noch ist nicht ganz aller Platz ausgebucht am Federweg 22, sprich: es gibt noch rund 50m2, welche zur Miete frei sind. Interessenten, vorzugsweise im grafischen, musikalischen oder generell künstlerischen Bereich tätig, sollen sich doch bei den Herren Everest melden. Garantiert wird übrigens nicht nur ein kreatives Arbeitsumfeld, sondern auch ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem in Form einer reinrassigen Promenadenmischung namens Spike. Spike ist zwar mittlerweile auch in die Jahre gekommen, erfüllt aber seinen Job nach wie vor mit Bravour, werden doch Neulinge ordnungsgemäss angeknurrt, auch wenn es sich bei einem dieser Neulinge um den Vermieter höchstpersönlich handelt. Neu ist schliesslich neu. Jawohl.








Juhui endlich ist es wieder soweit! Die gute alte Zeit ist wieder da. Mit ihren Überraschungskonzerten von Metallica am Sonntagmorgen in der Küche.
Ich hoffe, die Grossraumkulturbüröler nehmen sich ihren Vorschlag zu Herzen, werter Herr Brutalo, denn solche Überraschungskonzerte kämen der Frau Feuz selbstverstänlich äussert gelegen (Hin- bzw. Rückweg geschätze 8 Meter). Muss ja nicht gerade Metallica sein. Depeche Mode würden auch reichen.
echt? kommen Metallica? wann?!
Metallica is the best!
Metal forever!
[...] des Grossraumkulturbüros am Federweg 22 doch nicht zu vergleichen mit der Baustelle, welche hier noch vor einem halben Jahr anzutreffen [...]
[...] gesehen haben, jawohl. Dies war auch mehr als verdient, denn schliesslich wurden wir in unserem Grossraumkulturbüro tagein tagaus mit dem Song oder Songausschnitten beschallt, während die Herren vom Decoy [...]