Zugegeben: Die «Backstube» von Katja und Herbert wäre allein schon eine ausführliche Lobeshymne wert, angefangen von der köstlichen Suppe, die zu Beginn des lauschigen Abends geschöpft wurde. Aber lassen wir das. Viel mehr Publikum als Gestern kann dieser Ort nicht gebrauchen, jedenfalls nicht, solange man drinnen bleiben muss.
Als ob die Location als solche nicht schon gereicht hätte, wurde man auch noch mit einem schlicht sensationellen Konzert beglückt: Stahlberger & Band nennt sich die Combo, und wenn in ihrem Pressetext über den Frontmann Manuel Stahlberger geschrieben steht: «…manch ein Slammer oder Rapper könnte neidisch werden», dann ist das untertrieben. Himmel, ist das ein Talent, direkt zum verzweifeln!

An Herrn Stahlberger, den man von «Möle und Stahli» oder «Stahlbergerheuss» her kennen kann, ist bigoscht nicht nur der Blick charmant, der es übrigens ohne weiteres mit dem von Dr. Shepherd aufnehmen kann. Seine Texte sind so bös, wie lustig und immer wieder völlig überraschend gereimt.
Und die Band, bestehend aus Christian Kesseli (Gitarre, Piano, Gesang), Michael Gallusser (Perkussion, Gitarre, Gesang) und Marcel Gschwend (Bass), steht ihm in nichts nach. Die Musik ist nicht spassig, sondern gut und die Songs richtig schön. Ab nächster Woche spielen Stahlberger & Band vier Dienstage hintereinander im «La Capella». DichterInnen, MusikerInnen, SängerInnen: Geht hin! Und alle anderen sowieso.





…und für alle, die nicht wissen, wer Dr. Shephard ist:
Von Musik zu Grey’s Anatomy. Ich bewundere Signora Pergolettis geistige Wendigkeit. Der abbebilderte Herr oben läuft auch noch unter dem Pseudonym McDreamy. Bin ich froh wenn die neue Staffel anfängt, denn Dr Bailey fehlt mir schon ein bisschen. Nowt against a bossy woman.
Gehen Sie an das Konzert von Stahlberger, Bobo! ;-)
ich ziehe diesen blick vor:

Sie sind eben ein Wilder ;-)