So kündigte Silky Toss gestern Abend im Kairo einige Stücke der Watzloves an. Oder aber Sie unterhielt uns mit Stücktiteln, wie z.B. “You are the reason why our kids are so ugly”. Im Mittelteil dieses fiesen Songs schlug Sie ihrem (Duett)-Partner DM Bob vor, doch zwei Wochen lang kein Bier mehr zu trinken und das gesparte Geld in plastische Chirurgie für die hässlichen Kleinen zu investieren.
Die Dame, die singt und Akkordeon spielt, stand in einer recht abenteuerlichen Création in Denim auf der Bühne, eine Art Jeans-Mini mit Schleppe. Doch egal, was die Frau anhat, wenn ich die sexiest Women in the World zu bestimmen hätte, Lady Toss wäre vorne mit dabei.
Ausser wunderwitzige Musikanten sind alle drei Watzloves auch bildende Künstler. Und der dritte im Bunde, Jakobus von der Hamburger Band Die Sterne, ist nun sogar mitsamt seinem ganzen Atelier an die Documenta nach Kassel eingeladen. Hat mir jemand erzählt.
Im Publikum lauter schwarzhaarige Frauen, man hätte meinen können, die Schwestern berühmter Blondinen seien geschlossen im Ausgang (Ende Achtziger gabs mal eine A-Capella-Gruppe, die so hiess). Die Musik machte Riesenspass und war ganz zum Schluss auch schön melancholisch (Don’t leave me lonely), was, ich weiss nicht warum, irgendwie auch zum gestrigen Abend passte.





Im Publikum lauter schwarzhaarige Frauen und viele weisshaarige männer …
nett, sie persönlich kennengelernt zu haben, werte signora, und sorry, dass ich etwas kurz angebunden war (wie wir kampfhundebesitzer zu sagen pflegen). die terminabklärungen betreffend traumspiel (nein, lederboys, hat nix mit fussball zu tun, zum glück) sind am laufen …
also grad so sick and sober, dass das bild gleich zweimal gezeigt werden müsste, waren wir denn auch wieder nicht.
Das Vergnügen war ganz meinerseits, lieber Herr newfield!
Eigentlich müsste in Bern der Bedarf nach einem “Traumspiel” zur Zeit ganz allgemein recht hoch sein. Sagens Bescheid, freue mich, wenn Sie kommen. Ich finds super. Und wir sind 23 SchauSpieler auf der Bühne, also sogar 1 mehr, als sonst (obwohl Überzahl allein bekanntlich kein Garant ist für Erfolg).
Das Bild oben ist von Frau Toss, nicht wahr?
Übrigens sagten die Watzloves auch, dass das Berner Publikum das beste sei, dass sie je gehabt hätten. Sie wollten uns sogar alle zusammen mit nach Deutschland ans nächste Konzert nehmen. Es muss also was dran sein, Valium hin oder her.
Übrigens. Hat es hier wirklich Valium im Grundwasser, oder ist das nur ein Witz? Der hohe Koksanteil im Abwasser ist mir bekannt, aber Valium?
ich hoffe, das mit dem valium ist ein witz (oder ein bild für etwas, das wir nicht verstehen). allerdings, wenn ich die müdigkeit von gestern abend anschaue… da wollte ich ans konzert von aziz und konnte kaum noch gerade stehen, obwohl ich den ganzen abend nur wasser getrunken hatte.
Dann machen Sie’s sich heut Abend am besten auf dem Sofa bequem und schauen “Les petites fugues” auf SF1, lieber Herr Gnos. Ein prima Stimmungsaufheller bei dem Wetter.
Obwohl mich die schwedische Sängerin Anna Ternheim im ISC eigentlich auch interessiert hätte… Vielleicht kann uns eineR unser geneigten LeserInnen Morgen etwas darüber sagen?!
Mir geht’s auch so. ManchesMal Müde, und dann wieder wach, so wie’s halt kommt.
Allen herzliche Grüsse & viel Glück sowieso
Frau Pergoletti, ich war zwar diesesmal nicht anwesend, aber beim letzten Ternheim-Konzert im ISC. Damals war sie solo unterwegs und es war einfach wunderbar.
Das dachte ich mir, Herr/Frau Zuffi, aber ich konnte am Sonntag leider unmöglich hingehen.
Vielleicht werde ich mich am Mittwoch zu “Franky Lee” wagen. Und dann etwas zu den “schwedischen Nächten” im ISC schreiben.