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Die Aeronauten sind wieder

Von Christian Pauli am Freitag, den 4. August 2006, um 22:24 Uhr

Wahrscheinlich ist das verboten, aber wir sind hier ja fast unter uns. Ich möchte ein Loblied singen über eine Platte, die es noch gar nicht gibt, respektive die noch nicht veröffentlicht worden ist. Olifr, der Sänger der Aeronauten (oben in ungewohnt sportlicher Pose), hat mir eine Vorab-CD in die Hände gedrückt und seither läuft das Ding bei mir sehr beliebt. Und weil der Olifr dies natürlich nicht ohne Absicht tat, und ich diesem Ansinnen gerne Folge leiste, kann ich hier sagen (und damit schon mal ein bisschen Promo machen): Sehr gerne, Jungs, ihr sollt bei uns spielen. Ich weiss zwar noch nicht wann und wo (der Olifr benanwortet meine sms nicht). Aber es wird schon werden.

Nun zur Platte: Selbstverständlich gehts ums Älterwerden, Kinderkriegen und Punk im Rücken und das könnte einem ja fast ein bisschen zu nahe geben. Aber der Olifr ist einfach ein Sack, der macht das saugut. Erzählt aus seinem, unserem Leben, ohne sich anzubiedern und ohne irgendwelche Belanglosigkeiten wie die hiesigen Mundartrocker aufzutischen. Für mich ein Kunststück. Kriegt sogar die Kurve in «Männer» über Männer zu singen, fast wie weiland Herbert G., aber mit – wie gesagt – Punk im Rücken. Und ach, und seine Stimme: An Olifrs Stimmbändern ist so viel Weisswein runtergeflossen, dass er zuweilen wie Udo L. klingt. (Das ist als Kompliment gedacht.) Kommt dazu, dass die Band ihren Soul-Punk hin schmettert, wie ich in unserer Sommer-Datscha Fliegen erledigt habe. Druckvoll, elegant und beiläufig.

Auf der Website der Aeronauten gibts den benannten Song übrigens schon zu hören. Unter «Jetzt Musik». Wegen live demnächst hier mehr.

1 Kommentar zu „Die Aeronauten sind wieder“

  1. signora pergoletti sagt:

    wenn ich die video-clip-regisseurin der aeronauten wäre, ich würde sofort in deine datscha stürmen, um dich beim klatscha zu filmen!