So manche Amateurmusiker-Karriere in der Schweiz beginnt mit dem Blockflötenunterricht. Die Zahl der geschundenen Seelen landauf landab dürfte demnach immens sein.
Ich jedenfalls war froh, nach einem Jahr Blockflötengruppenunterricht in die Klarinetteneinzelhaft wechseln zu können. Auch wenn dort – unter der Aufsicht eines osteuropäischen Meisters – die Strafe fürs Nichtüben mit Liegestützen beglichen werden musste.
Immerhin, so schlimm wie bei der Freundin eines Freundes sind meine Pflötenerfahrungen denn doch wieder nicht: «Während ich mich mit Menuettlis von Mozart abmühte, zog Fräulein Meiler (sie war damals um die 60) die Schuhe aus und führte höfische Tänze auf.»
Trotzdem kommt mir folgende Feststellung des deutschen Blockflötenportals wie eine Drohung vor: «Viele Blockflötenorchester gibt es bereits.» Wenigstens scheint die Gefahr noch abwendbar. Denn: «Es kennt sie nur keiner und sie kennen sich untereinander nicht.»
Kein Beitrag zur erfolgreichen Vergangenheitsbewältigung ist auch der Mann auf unserem Bild: Friedhelm Schneidewind.






autsch herr gnos! vergessen sie nicht: verdrängung ist eine lebenswichtige methode!
und machen sie das weg! danke!
wegmachen? was denn! denken sie dabei doch einfach an woody allen: «ausserdem dachte ich, wenn ich beim spielen vielsagend mit der klarinette winke, glauben die mädchen vielleicht, ich könnte mit dem penis ähnliche kunststücke vollbringen.» glauben sie mir, danach geht es ihnen auf keinen fall besser…
woody allen?! schlimmer neurotiker, nur für psychologen spannend!
für psychologen und -innen, mein lieber attacker! da dürften sie ja so ihre erfahrungen haben, wenn ich mich nicht irre.
hups! jetzt haben sie mich aber erwischt herr gnos!
Liegt da nicht eine Verwechslung vor: das ist doch der Gentech-Biologe Klaus Ammann auf dem Bild.