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Bücherkiste: 1001 Nacht

Von Roland Fischer am Samstag, den 4. Februar 2012, um 06:04 Uhr

Märchenstunde? Ein Bastard von einem Buch ist das, schon auf Seite 20, noch bevor die 1001 Nächte beginnen, geht es politisch sehr unkorrekt zu:

«Als der Kaufmann die Rede des Hahnes mit dem Hunde hörte, stand er schnell auf, nahm einen Stock von Eichenholz, führte seine Frau auf sein Zimmer, riegelte die Türe zu, angeblich um ihr die Erklärung zu geben, und fiel dann über ihre Rippen und Schultern mit Schlägen her; er prügelte sie in einem fort; sie schrie um Hilfe und sagte: »Ich will dich nach nichts mehr fragen.« Zuletzt, als er müde war vom Schlagen, öffnete er die Tür, die Frau ging hinaus, den Vorfall bereuend, und durch den guten Rat des Hahns ward die Trauer in Freude verwandelt.»

Der Hahn hatte das übrigens noch einiges unzimperlicher empfohlen. Aber das nur beiseite, das eigentlich Verrückte an «Tausend und einer Nacht» sind nicht die Unzimperlichkeiten (alle gegen alle, Männer, Frauen, Geister), sondern die wilde Dramaturgie, die Verschachtelungen. Ich bin erst in der sechzehnten Nacht angelangt, und schon steht der Rekord bei sage und schreibe sechs ineinander hineingepackten Geschichten. Ich werde mal versuchen, das ein wenig aufzudröseln.
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Schokopuddingschocker

Von Nicolette Kretz am Samstag, den 4. Februar 2012, um 00:52 Uhr

Dass am Schluss ein riesiges Chaos herrschen muss, ahnt man schon zu Beginn, wenn man das sauber aufgeräumte Bühnenbild sieht. Eine realistische, biedere Wohnung mit Küche, Wohnzimmer und Büro steht da, inkl. Schränken, Wohnwand und Herd. Das dies bei Kraut-Produktion alles zerstört werden muss, bezweifelt niemand. Die Frage ist in «Babylon» bloss, wie wir dorthin kommen.

Zwischen Ordnung und Tumult sehen wir eine Collage aus ganz unterschiedlichen menschlichen (oft religiösen oder esoterischen) Abartigkeiten. Da ist eine junge Christin (Rahel Hubacher), die im Internet eine neue beste Freundin sucht, nachdem sie dort bereits ihren Mann gefunden hat. Da ist der bibeltreue Sex-Berater (Thomas U. Hostettler), der erklärt, welche Aktivitäten zwischen Mann und Frau erlaubt und was verboten ist. Der Reiz daran ist jedoch, dass dieser (wohl im Internet gefundene) Text von einer Übersetzungsmaschine auf Deutsch übersetzt wurde. Und während der ganzen Sache läuft ständig eine Projektion aus Videoschnipsel aus dem Internet: Youtube-Videos von Esoterikern, einige biblische Lektionen, aber auch mal tonlos eine Demonstration eines älteren Herrn im weissen Kittel, der an einer jüngeren Frau zeigt, wie eine Brust abzutasten sei.

Diese brilliant zusammengestellte Videoprojektion (Roland Schmidt), wie auch die Struktur des Abends, sind typisch für den Regisseur Michel Schröder und seine Gruppe. Ebenso, dass dies keine leichte Kost ist und an Schokopudding, auf dem Kopf zerschlagenen Eiern und sonstigen «Schokern» nicht gespart wird. In den ca. 100 Minuten interessiert einen nicht alles. Aber da auf der Bühne immer gleichzeitig so viel passiert, gibt es immer irgendwas zu sehen, das man entweder charmant oder befremdend genug findet, dass es einem nicht langweilig wird. Und immer wieder gibt es schlicht grossartige Momente, zum Beispiel wenn Michael Wolf und Sandra Utzinger während gefühlten 20 Minuten versuchen einen Staubsauger und seine unzähligen Schläuche in einen Putzschrank zu stopfen.

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«Babylon» läuft noch heute Samstag im Schlachthaus.

Mundart-Duellanten

Von Benedikt Sartorius am Freitag, den 3. Februar 2012, um 15:14 Uhr

Beatles vs. Stones, Sex Pistols vs. Clash, Blur vs. Oasis, Nirvana vs. Pearl Jam, Notorious B.I.G. vs. Tupac: Die Popgeschichte ist reich an – bis auf eine Ausnahme – harmlosen Schlachten, die die Fans und die Medien jeweils fiebrig austragen.

Natürlich kann in dieser Reihe auch das schlummernde lokale Duell Patent Ochsner vs. Züri West genannt werden, das mit der neuen Züri-West-Single «Göteborg» aktualisiert wird. Beziehungsweise: Das Duell mit der ganzen Mundartgesellschaft.

Kuno Lauener führt sie in seinem Text alle auf: Den Huber, den Hofer, den Schmidhauser, den Halter, den Heiniger und den Flückiger. Schön ironisch, zuweilen liebevoll nennt Lauener die Namen im Song, der erst mit dem Refrain und den Bläsern richtig in Schwung kommt.

Jedenfalls: Ein guter Jahresbeginn ist das.

Intouchables – herrlich unkorrekt

Von Gisela Feuz am Freitag, den 3. Februar 2012, um 05:03 Uhr

Wissen Sie, warum Stevie Wonder so gerne Mohnbrötchen isst zum Frühstück?
Weil immer so lustige Geschichten drauf stehen.

Haben Sie gelacht oder finden Sie, das gehe ja wohl gar nicht, denn über Behinderte mache man keine Witze? Falls Sie zur zweiten Sorte Mensch gehören, dann gehen Sie sich «Intouchables», die neue französische Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, besser nicht anschauen, denn darin wird ein Witz nach dem anderen über einen Tetraplegiker gerissen und das ist wunderbar und zum Brüllen komisch. Aber lassen Sie mich erklären.

Ein höchst ungleiches Gespann wird in «Intouchables» vorgestellt, der übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht. Da ist zum einen der vermögende und gebildete Tetraplegiker Philippe, der gerne liest, klassische Musik hört, in die Oper geht und schwülstige Liebesbriefe an eine Unbekannte verfassen lässt. Zum anderen ist da der kräftig gebaute Afroamerikanerfranzose Driss, der gerade 6 Monate im Knast abgesessen hat, aus ärmlichen Verhältnissen stammt, zu Hause rausgeworfen wurde und nun Unterschriften sammelt, damit er Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommt. Philippe ist dermassen angetan von Driss’ frecher Klappe, seinen Sprüchen und von der Tatsache, dass er sich von Philippes Behinderung offenbar keinesfalls beeindrucken lässt, dass Philippe Driss sogleich als seinen Pfleger einstellt.

In unserer Zeit von (teilweise absurd übertriebener) political correctness ist es höchst wohltuend, dass hier in einem Film auch mal hemmungslos über eine Behinderung Witze gerissen werden. Und genau das ist es ja auch, was Philippe an Driss so schätzt. Dadurch, dass dieser Philippes Tetraplegie mit solch unbekümmerter Neugier gegenübertritt, diese unverfroren kommentiert und gar Zoten reiss, zeigt er Philippe ja auch, dass er ihn als vollwertigen Menschen wahr- und ernstnimmt. Eine herzerwärmende Freundschaft wird einem da auf der Leinwand gezeigt, die im realen Leben offenbar bis heute gehalten hat. Frau Feuz kann sich der allgemeinen Euphorie um «Intouchables» also nur anschliessen und den Film mit ruhigem Gewissen wärmstens weiterempfehlen.

Mit der App in zwei Berner Museen

Von Benedikt Sartorius am Donnerstag, den 2. Februar 2012, um 14:39 Uhr

Seit gestern sind nun auch die Berner Museen mit einer Applikation auf dem iPhone vertreten. «Museen Bern» heisst die Gratis-App, die durch die Stadtberner Kunst- und Kulturhäuser führen soll. Selbsterklärend findet man die Ausstellungsprogramme, Öffnungszeiten und Geschichte der aufgeführten Häuser. Auch führen Links direkt auf Audioguides und Podcasts der Museen. Eine Rubrik ist auch für die Museumsnacht vorbereitet, die am 16. März zum zehnten Mal stattfanden wird.

Eine sehr gute Sache für den Kulturisten, möchte unsereins jubilieren. Der Haken dann: Derzeit sind mit dem Kunstmuseum und dem Zentrum Paul Klee erst zwei Institutionen in die App vollends eingebaut. Alle anderen Häuser wie das Historische Museum oder die Kunsthalle, die allesamt im Verbund der Berner Museen zusammengefasst sind, sind erst aufgeführt und noch nicht in die App eingebaut.

Im iTunes-Laden hat es bereits 12 teils überschwängliche Bewertungen («eine geniale APP»), die angesichts der offensichtlichen Beta-Phase mit Vorsicht zu geniessen sind. Ich hoffe auf raschen Zuwachs.

Familienbande

Von Ruth Kofmel am Donnerstag, den 2. Februar 2012, um 05:50 Uhr

Die Gruppe öff öff um Heidi Aemisegger liess sich schon allerhand einfallen, um Bewegung und Tanz spektakulär umzusetzen. So hingen sie schon von Brücken oder schlängelten sich durch durchsichtige Plastikschläuche. Ihr Tanztheater ist immer akrobatisch, immer poetisch und erreicht ein grosses Publikum.

In ihrem neusten Stück «Le vent nous portera» erzählen fünf Menschen, wie sie sich aus dem Gefühl der Sicherheit und des Zusammenhalts Kopf voran in die freie Schwebe begeben. Es ist ein Stück, das sich mit dem Kindsein beschäftigt, mit Geschwister- und Elternkonstellationen.

Bei einem solchen Thema könnte einen bei einer anderen Truppe ein schwer verdaulicher Abend erwarten. Bei öff öff bleibt auch in den melancholischen Szenen die Harmonie in den Bewegungen und Abläufen bestehen. Das Stück verzichtet auf die grossen Knalleffekte und schafft so viel Raum für Stimmungen, die sich langsam aufbauen und wieder verflüchtigen. Manchmal genügt ein schwebender, pendelnder Körper im Raum durchaus, um ein eindrückliches Bild entstehen zu lassen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Musik von Werner Hasler. Mit Trompete und Live-Elektronik verleiht er jeder Szene eine massgeschneiderte Klangästhetik und sorgt gleichzeitig für den grossen Bogen über das ganze Stück.

Das Stück «Le vent nous portera» läuft noch bis am Sonntag in der Dampfzentrale.

Schnipsel aus dem Netz

Von Benedikt Sartorius am Mittwoch, den 1. Februar 2012, um 12:05 Uhr

Hier einige Sachen, die mit diesem Beitrag nun auch auf diesen Seiten noch vermeldet sind:

– Ein neues Wiki ist online – und zwar zur Berner Literatur. Literapedia Bern heisst das neue Online-Lexikon, das seit Montag online ist und bisher 812 Beiträge zu Berner Schriftstellerinnen und Schrifsteller zählt. Einige wenige Stichproben meinerseits, die von Kummer bis Reichen reichten, ergaben jedenfalls noch keine Lücken. Jetzt liegt es an den Fachleuten und am Publikum, an diesem schönen Projekt weiterzuschreiben.

– Am 9. Februar findet zum ersten Mal der Filmstammtisch «Film am Dienstag» statt. Im Kapitel am Bollwerk treffen sich Exponenten und Exponentinnen des bernischen Filmschaffens zur Diskussion. Das erste Thema: «Kurzfilmauswertung».

– Vivienne von Wattenwyl reiste 1923 und 1924 durch Afrika. Ihre Abenteuer-Expedition wird nun in einem Blog und via Twitter nachgezeichnet – und dient als Stoff für das Bern:Ballett-Tanzstück «Lions, Tigers, and Women …», das im April am Stadttheater Premiere feiern wird.

– In einem Monat wird eingetaucht in die globale Jukebox, die Alan Lomax mit seinen Klangsammlungen erschaffen hat. Sein Archiv zählt 15’000 Tracks und viele Stunden an Videomaterial. All dieses Material wird in Bälde vollständig hörbar sein – wir begnügen uns derzeit noch mit einzelnen Schnipsel.

Unterdruck in Darmstadt

Von Nicolette Kretz am Mittwoch, den 1. Februar 2012, um 06:09 Uhr

Ich hatte bis vor kurzem ein gespaltenes Verhältnis zu PeterLicht. Einerseits verehrte ich seine Musik und Texte als wahrscheinlich das Beste – oder zumindest das schlauste, was es auf dem deutschen Markt gibt. Andererseits machen mich so Ich-zeig-mich-nicht-vor-der-Kamera-Macken immer ziemlich misstrauisch. PeterLicht lässt sich weder fotografieren noch filmen. Selbst als 2007 er beim Bachmann-Preis las, durfte er höchstens von hinten gefilmt werden. Seit ich vor zehn Tagen in Darmstadt am Konzert war, hat sich das aber endlich eingerenkt. Ich kann berichten, dass PeterLicht weder besonders eitel noch besonders hässlich noch (was meine grösste Befürchtung war) wie ein Clown aussieht. Ehrlich gesagt, sieht er überhaupt nicht besonders aus.

Seine neuste CD «Das Ende der Beschwerde» ist wieder ein Wunderwerk der lässigen Kapitalismuskritik. Bei jedem Hören entdeckt man neue Lieblingszeilen, von denen man sich vornimmt, sie bei nächster Gelegenheit in einer Dissertation oder einer Todesanzeige zu zitieren: «Du blickst in die Herde und wartest auf das Ende der Beschwerde und denkst Dir: Gesellschaft ist toll, wenn nur alle die Leute nicht wärn!» Alles immer sehr heiter und schmissig, oder zwischendurch auch mal ein bisschen böse, was ein bisschen nach Goldenen Zitronen klingt, z.B. im «Fluchtstück» oder beim Opener «Sag mir, wo ich beginnen soll». Doch bei allem gesellschaftskritisch-philosophischen Überbau können PeterLicht und seine formidable Band auch einfach mal nur beweisen, das Romantik auch originell geht.

Davon kann man sich diesen Samstag im Palace St. Gallen überzeugen. Ich kann das Reisli nur empfehlen! Zwischen den Songs liest der Herr einige Texte, z.B. über die Wichtigkeit von Unterdruck – im Leben allgemein und bei Rückführen von Zahnpasta in die Tube im Besonderen. Highlights wie das schon etwas ältere, fröhliche «Safarinachmittag» erfreuen einen ebenso wie die Tatsache, dass PeterLicht exakt im richtigen Mass auf der Bühne rumalbert. Man verlässt das Konzert mit einem warmen Gefühl und geht auf der Stelle seine Altersvorsorgeaufwendungen in der Luft bestatten.

«Super»-Filme

Von Benedikt Sartorius am Dienstag, den 31. Januar 2012, um 06:12 Uhr

Was macht eigentlich das Genre des Superhelden-Films? Nun, dieses schwächelt. Besser: Es zeigt Schwächlinge und scheue Buben ohne übersinnliche Kräfte, die sich doch einmal stark und super fühlen möchten und sich deshalb ein närrisches Kostüm überziehen.

Sehr gut gefallen hat mir da der Film «Kick-Ass», den ich nach dem verpassten Kino-Termin nun doch noch gesehen habe. Lustig zuerst, zieht «Kick-Ass» Richtung «Kill-Bill»-Rache-Fantasien, und vergisst nur haarscharf nicht, dass er eigentlich ein lieber Film ist, der mit popkulturellen Anspielungen kaum geizt und nebenbei den Sparks-Song «This Town Ain’t Big Enough for Both of Us» superb einsetzt. Hier gab es denn auch zahlreiche Parallelen zum tollen Michel Gondry-3D-Machwerk «Green Hornet» zu entdecken, denn in diesen Superhelden-Abenteuer nimmt das Cruisen in tollen Schlitten einen nicht geringen Anteil ein.

Überaus ärgerlich empfand ich dann den Film, der da heisst «Super», und der verspricht, «besser als Kick-Ass» zu sein. Nun, das ist er überhaupt nicht. Eher ist es der Versuch, alles richtig auf Independent-Kino zu machen, und dabei so ziemlich alles falsch macht. Freikirchliche Tendenzen, schlechter Soundtrack, komisches Drama, gewollte Handkamera, kurz: Bei der Sichtung des Films wusste ich, wieso dieser Streifen nie in die hiesigen Kinos gekommen ist und schaltete unverzüglich um.

Und zwar zu den ewigen Buben von «Superbad»: Hier hat es zwar keine Superhelden mehr, aber minderjährige Teenager mit «Girl Troubles», die zwar Autofahren können, aber noch keinen Alkohol kaufen dürfen. Grossartiger Schwachsinn ist das natürlich, aber ein grossartiger und schlussendlich rührender Spass auch.

Weltuntergang mit den Aeronauten

Von Gisela Feuz am Montag, den 30. Januar 2012, um 12:20 Uhr

20 Kerzen auf der Geburtstags-Torte können die Aeronauten dieses Jahr auspusten. Wer die Schaffhauser-Truppe nicht kennt, hat ja wohl so richtig überhaupt keine Ahnung von guter Schweizer Musik dem kann man nur schwer beschreiben, was den Charme dieser Mannen ausmacht, zumal sich deren Musik nicht recht in eine Stilschublade packen lassen will. Lüpfiger Pop gehört nämlich genau so in das Repertoire der Aeronauten wie Punk und zwischendurch wird auch mal ein Abstecher in den Swing, eine Country-Parodie oder in die New Wave-Ecke gewagt.

Ein weiteres Wahrzeichen, nebst dem Stilmix, sind die deutschen Texte von Sänger Olifr Maurmann (einigen wohl auch als Guz bekannt), der seine manchmal charmant banalen, manchmal bizarren Alltagsbeobachtungen auf herrlich unaufgeregte und lakonische Art zum Besten gibt.

Lakonisch kann ja nun der Herr Matto Kämpf auch gut, das wissen wir nicht erst seit seinen Tiergeschichten, und drum passt das ganz wunderbar, dass er den Herren Aeronauten zum Geburtstag ein Video gebastelt hat. Passend zum angekündigten Weltuntergang wird hier das Ende von allem vorausgesagt, wobei als Steckenpferd offenbar eine überdimensionierte Weisswurst mit Lametta hinhalten muss und die Schutzanzug-Tanzchoreographie an Dynamik kaum zu überbieten ist.

Das Resultat der Aeronauten-Kämpf Kooperation kann wohl durchaus als ironischer Kommentar auf die 21.12.2012-Hysterie verstanden werden und dass die ganze Weltuntergangssuppe dann vielleicht doch nicht so heiss gelöffelt wird, wie sie gekocht wurde. Und falls doch: Soll sie doch untergehen, die doofe Welt. Hauptsache die Schreiberin darf vorher ein Mal mit dieser Lametta-Weisswurst ausreiten.

Die Aeronauten spielen diesen Freitag 3. Februar im Mokka Thun und am 8. März im Rössli der Reitschule.