Dieser Text stammt von meinem Redaktionskollegen und Religionsexperten Michael Meier.

Pater Wallner ist auf dem Weg ein Guru der Lebenshilfe-Szene zu werden: Wallner mit seiner CD «Chant».
«Ich bin ein glücklicher Mensch. Und ich bin ein noch glücklicherer Mönch», bekennt Karl Wallner, Theologe des Stiftes Heiligenkreuz bei Wien. Mit seinem Buch «Wer glaubt, wird selig» will er das grosse Glück, das er dort gefunden hat, seiner Lesergemeinde schmackhaft machen. Nein, kein «Reisebüro-Glück» in Form von Wasser, Sonne, Meer und Palmen – «das wäre tödlich langweilig» -, sondern ein Glück ganz anderer Art.
Liest man Wallners «Gedanken eines Mönchs über das Glück, sinnvoll zu leben» sowie ein weiteres Dutzend Ratgeber klösterlicher Glücksexperten, gelangt man tatsächlich in eine Art Trancezustand. Und fühlt sich so, als hätte man die ganze Nacht hindurch im Chor der Engel frohlockt. Als sei man ebenso lange am Wurzelchakra massiert worden. Als habe Mike Shiva einen mit dem Pendel ins Reich der Träume entführt. Ist das wahres Glück? Das Paradies?
Für viele offenbar schon. Denn Anleitungen zum Glücklichsein aus der Klosterbibliothek werden millionenfach verkauft. Wallner ist dabei, ein Guru der Szene zu werden, was er auch seiner CD «Chant – Music for Paradise» verdankt, die zum Welterfolg wurde. Das Rezept des musizierenden und dichtenden Mönchs hat er sich wohl bei Notker Wolf abgeschaut, dem obersten Benediktinermönch weltweit. Der 72-jährige Abt gibt einen spirituellen Ratgeber nach dem anderen heraus und durfte neulich mit seiner Band als Vorgruppe von Deep Purple auftreten. Am erfolgreichsten auf der Glückswelle surft freilich Anselm Grün, ein Benediktiner auch er, der es mittlerweile auf 300 Bücher mit einer Gesamtauflage von 16 Millionen bringt. Gut hundert davon sind beim Herder-Verlag erschienen.
Immer gleiche Wege
In der Schweiz ist Pierre Stutz mit «über einer Million verkaufter Bücher», so seine Website, der Branchenleader. Kein veritabler Mönch zwar, aber Mitbegründer des offenen Klosters Abbaye de Fontaine-André ob Neuenburg, verkündet der Ex-Priester eine Theologie der Zärtlichkeit. Seit Jahrzehnten tastet er sich achtsam, behutsam und empfindsam zum göttlichen Geheimnis vor.
Sein «Kleines Buch vom Kreis des Lebens» ist ein Plädoyer, im Einklang mit den Jahreszeiten zu leben. «Die ersten Frühlingstage laden mich ein, die Kunst des Geniessens zu kultivieren.» Oder: «Knospen konfrontieren mich mit der Frage nach der Hoffnung in meinem Leben.» Überhaupt sind Bäume seine «Gesprächspartner und spirituellen Lehrmeister» geworden. Sie lehren ihn «einen einfachen Lebensstil, in dem Selbstentfaltung und Solidarität keine Gegensätze sind». Ritualbegleiter Stutz ist stets darauf bedacht, seine Spiritualität nicht als blosse Innerlichkeit zu verkaufen, sondern als politischen Akt. Das bewusste morgendliche Aufstehen bedeutet für ihn Aufstehen für die Unterdrückten dieser Welt. «Staunend, stammelnd, jauchzend, lobend, schweigend» wird er eins mit dem Kosmos.
Das Glück der spirituellen Lebenshilfeliteratur macht schnell satt, weil es auf die immer gleichen Wege führt. Wer glücklich sein will, muss «tief ein- und ausatmen», «innehalten in der hektischen Welt», «die Kultur der Langsamkeit lernen», «die Gnade des Augenblicks erkennen» (Carpe diem). Er muss «mit Ritualen den Alltag gestalten», «auf Engel vertrauen», «Konflikte als Chancen sehen», «das innere Kind umarmen», «die Kunst des Abschieds üben», überhaupt loslassen . . . Loslassen ist der Königsweg zum Glück. Eingeübt wird er am besten an Orten der Kraft. Und die Kraftorte mit den besten Frequenzen sind natürlich die Klöster.
Alle propagieren das Kloster als Gegenwelt zum hektischen Alltag. Es ist eine heile Welt, unbefleckt von der Zerrissenheit der Mystiker, auf die sich die Glücksautoren doch ständig berufen. Die mystische Literatur kennt die Gottesferne, das Hadern mit Gott, den Blick in den Abgrund sehr wohl. Die Büchlein der Neomystiker jedoch kommen wie Poesiealben daher, die man früher unter Primarschülern tauschte, geschmückt mit Bildern von Blumen, Knospen, Kleeblättern und Herzen. Als ob es darum ginge, die erste Naivität des Kinderglaubens möglichst rein zu bewahren.
Im Klappentext zum «Kleinen Buch der wahren Freiheit» schreibt Chef-Benediktiner Notker Wolf: «Mit der Freiheit ist es wie mit der Liebe: Wenn man sie aktiviert, wird sie grösser. Und sie bleibt lebendig, wenn sie lebt. Auch Freiheit wächst, wenn man sie lebt. Aber auch nur dann.» Wie wahr! Null-Aussagen finden sich in den Lebenshilfebüchern noch und noch. Inhalt und Titel sind austauschbar. So stösst man in der Klosterbibliothek auch auf «Das kleine Buch vom wahren Glück» oder auf «Das kleine Buch der wahren Liebe». Was bei Stutz «50 Rituale für die Seele» heisst, sind bei Grün «50 Rituale für das Leben». Einst wusste der bärtige Benediktiner durchaus Interessantes über Kontemplation und Versenkung zu sagen. Spätestens seit seinem 200. Buch scheint er jedoch immer trivialer zu werden. «Wenn die Liebe die Sexualität ausklammert, dann ist sie in Gefahr, zu vertrocknen», schreibt Grün etwa. Und man fragt sich bestenfalls, woher der Mönch das weiss. Fast hat man das Gefühl, dass der Verwalter der Abtei Münsterschwarzach schreibt, um die Klosterkasse aufzubessern, die er während der Finanzkrise in den Abwärtsstrudel gerissen hat.
Engel und Esoterik
Auch bei der einzigen Frau, die sich (neuerdings) ein grosses Stück vom spirituellen Lebenshilfekuchen abschneidet, könnte Geld eine Schreibmotivation sein. Margot Kässmann hat seit dem Rücktritt von der Spitze der Evangelischen Kirche Deutschlands vor zwei Jahren schon mehrere Ratgeber mit Riesenauflagen veröffentlicht. Die Bischöfin, die einst als geschiedene Frau in Spitzenpositionen die orthodoxen Kirchen brüskierte, die wegen ihrer Kritik am Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan massiv angegriffen wurde – diese mutige Frau dümpelt heute in den seichten Gewässern spiritueller Lebenshilfe. In ihrem neuesten Buch «Sehnsucht nach Leben» gibt sie zum Besten, was Hunderte vor ihr gesagt haben: «Wer Stille bewusst sucht, hat ein Bedürfnis, Abstand zu gewinnen. Nachzudenken. Innezuhalten. Vielleicht sich selber wiederzufinden in der Hektik des Alltags.»
Auch sonst stimmt sie in den Chor der schreibenden Mönche ein, wenn sie sich etwa «über die Wiederentdeckung der Engel» freut und moniert: «Wir sollten sie nicht der Esoterik überlassen.» Doch gerade mit ihrem Engelsglauben, ihren Ritualen und anderen Glückstechniken sind die Mönche auf Esoterik-Kurs. Und unterscheiden sich kaum von den Lebensberatern auf Cosma.tv. Zumindest Margot Kässmann, der evangelischen Theologin, sollte Luthers Sola Gratia, die Lehre von der unverdienten Gnade, in den Ohren klingen: Glück ist nicht machbar, Glück kann man sich nur schenken und sich von ihm überraschen lassen.
Gemeinplätze sind Gemeingut
Übrigens kommt die Glücksliteratur ohne Fussnoten aus, da Lebensweisheit keine geistigen Urheberrechte kennt. «Krisen sind auch Chancen», das kann jeder schreiben, als wäre es von ihm. Bei Binsenwahrheiten und Allerweltsthemen darf sich jeder bedienen und plagiieren, was das Zeug hält. Wer wollte schon auf geistiges Eigentum pochen? Gemeinplätze sind Gemeingut.
Und doch zitieren Glücksliteraten gerne und ausgiebig. Gewisse Zitate finden sich sogar in jedem spirituellen Lebenshilfebuch, etwa Antoine de Saint-Exupérys Einsicht: «Man sieht nur mit dem Herzen gut.» Mit Vorliebe zitieren Glückspropheten neben Jesus von Nazareth auch Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Thomas Merton, Hilde Domin oder Dietrich Bonhoeffer. Diese Dichter und Mystiker, die aus einer ganz eigenen Sprachkraft schöpfen, werten die Büchlein der Lebenshelfer ungemein auf. Unbewusst scheinen diese zu wissen: Das Glück verdient den unverwechselbaren Ausdruck. Warum dann aber nicht das Schreiben den begnadeten Autoren überlassen, die das Glück nicht mit Worthülsen kleinreden?












































Kraxle,ich denke auch das ”aufklärung” eine unerreichbare situation ist die fallada ungeschickterweise statisch sieht.
Deswegen ist es auch möglich seine standpunkte immer wieder zu wiederlegen oder aus andere perspektive zu betrachten. Er scheint dies nicht begreifen zu wollen weil en standpunkt für ihn am sichersten ist.
Du hast recht,ich bewege mich.
Und hans,merckst du nicht das ich eine karikatur von euch atheisten ”male”?
Atheisten focussieren autistisch auf sogenannte verbrechen die in namen der religion begangen werden. Ich reagiere auf atheisten die verbohrt auf religiösen agieren.
Endlich hans,du siehst es ein,ich mache das gleiche wie der durchschnittsatheist hier…. was hat man mit diesem erkenntnis gewonnen? Ist es sinnvoll religiösen niederzumachen? Ist es sinnvoll atheisten niederzumachen? Es ist sinnvoll verhalten zu analysieren das ist alles. Das menschen sich aber um bestimmte gründe nicht in den karten schauen lassen wollen ist deutlich nicht? Deswegen verlange ich von hugo ein offenes visir…
Lasst uns klar sein,ich bin immer noch nicht religiös und auch nicht atheistisch,kein agnost…ich bin vor allem mensch mit dem recht eine ganz eigene meinung zu haben und ein autonomer existenz auf dieser erde zu stiften. Ich bin also eine gefangene der starrsinn einer soogenannten demokratie. Der mensch hat gar keine ahnung was gut ist für ihn weil anderen dies immer vorleben müssen..
Ich bin mensch hans……kein feind,kein kranker,ich wünsche mir meine freiheit.. auch wenn du dies vielleicht wieder diagnostizieren möchtest….
Optimus: “Für mich ist eine solche Statistik das beste Glücksrezept, weil es mir direkt vor Augen führt, das zu schätzen was ich habe und nicht das, was ich begehre.”
Darum heisst es ja: Wunschlos glücklich.
Womit aber indirekt auch die Religionen wieder bestätigt werden. Da spriessen die Sünden ja auch aus Begehrlichkeiten – oder aber, die Seele entfernt sich von Gott, weil es ihr nach Erfahrungen dürstet. Und die Antworten liegen dann im “Hier und Jetzt”, im “Nicht sorgen um morgen” oder im einfachen “Sein”.
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Die-heilsame-Wirkung-der-Gefuehle/story/24135919
Wie bitte? Achtsamkeit??? Genau: Achtsamkeit!
Was würde ein Michael Meier dazu wohl schreiben? In etwa solches hier:
“Wer glücklich sein will, muss «tief ein- und ausatmen», «innehalten in der hektischen Welt», «die Kultur der Langsamkeit lernen», «die Gnade des Augenblicks erkennen» (Carpe diem). Er muss «mit Ritualen den Alltag gestalten», …”
(Themen bei der Achtsamkeit…)
“…kommen wie Poesiealben daher, die man früher unter Primarschülern tauschte, geschmückt mit Bildern von Blumen, Knospen, Kleeblättern und Herzen. Als ob es darum ginge, die erste Naivität des Kinderglaubens möglichst rein zu bewahren.”
“Null-Aussagen finden sich in den Lebenshilfebüchern noch und noch. “
@aqua
Cc @ Alle
Besten Dank für die vielen Gedanken, Tipps und Tricks. Vor allem für den Hinweis auf meine Reaktion zu Senseis Text. Musste mich tatsächlich hinterfragen warum ich bei Ihm immer sofort, und meisst mit viel Zynismus reagiere. Sollte ich doch viel eher darüber lachen was er so schreibt.
Nun, ich bin zu folgender Antwort gelangt: Was mich an Ihm insbesondere stört ist das was mich auch bei den religiösen Fundis stört.
Dieses Absolute, diese Aussagen wie: Glücklich sein kann nur wer sich so und so verhält… wahres Glück ist ausschliesslich dies und jenes… und dazu noch immer und immer wieder dieser Bezug auf das bis heute unbewiesene „Göttliche“.
Es geht mir dermassen auf den Keks, das ich meine bescheidenen Kommentare dazu nicht unterdrücken kann.
Denn ist es doch nicht so das jeder Mensch eine eigene Vorstellung vom Glück hat? Ist es nicht so das auch jeder eigene Mensch seinen eigenen Weg zu seinem Glück finden muss?
Was im Titel aus meiner Sicht klar hervorgeht ist die Tatsache dass immer mehr Menschen Anleitungen zur Wegfindung suchen und benötigen. Aber warum? Sind wir eventuell in der heutigen Gesellschaft schon zu fest bevormundet? Sind wir zu faul uns unsere eigenen Gedanken zum Leben zu machen? Trauen wir unserem Bauchgefühl, bzw. unseren Instinkten nicht mehr?
Ich habe so das Gefühl das uns immer mehr an Individualität verloren geht. Zwar versuchen sich immer mehr Menschen durch ausgefallene Optik vom Rest abzuheben (Tattos, Piercings, extravagante Haarprachtect.) Doch in Wahrheit geht dabei das Eigene, Authentische eher verloren. Denn selbst dieser Typ Mensch macht nur auf auffälligerer Weise nach, was vor ihm andere ein wenig dezenter angefangen haben.
Das nur mal so aus meiner Ecke zum Nachdenken…..
haddy
du verwechselst berechtigte kritik mit niedermachen. du bist beleidigt weil papi dir etwas gesagt hat und jetzt meinst du das gleiche machen zu müssen. aber du siehst nicht ein, dass es berechtigte kritik gibt und kritisierst einfach um des kritisierens willen. das ist dann wirklich nur noch dumbes niedermachen.
ich habe durchaus sympathie für deinen wunsch nach freiheit und ich sehe dich nicht als feind.
@swisswulf und Co.
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, aber im Grunde suchen alle Menschen dasselbe (Glück).
Wir möchten geliebt werden, wir möchten anerkannt werden und wir möchten uns sicher fühlen.
Nun gut, es mag einige ganz Kranke geben, welche keinen Wert auf menschliche Liebe legen, aber selbst der Hitler hat seine Schäferhhunde abgöttisch geliebt. Offenbar hat sogar Satan persönlich seine diesbezüglichen Präferenzen.
Weil es aber so und nicht anders ist, sind alle Menschen ziemlich gleich gestrickt. Nur die Verpackung ist anders, der Inhalt ist es nicht. Alle Menschen haben das gleiche Streben, auch wenn sich dieses in vielfältiger Weise ausdrücken mag.
Soviel zur vermeintichen Individualität. Sie existiert gar nicht. Mögen die Lieder, die wir singen auch verschieden sein, so unterliegen doch alle der selben Notleiter, wir benutzen dieselben Töne und vor allem, das gleiche Instrument, nämlich den menschlichen Geist (samt Körper).
Worauf es also einzig ankommt ist, dass wir (nur) jene Lieder singen, welche uns auch glücklich machen.
Das einzige LIed ausserdem, welches dauerhaftes Glück garantiert, ist nunmal die Melodie des Göttlichen.
Jeder Mensch trägt diese Melodie in seinem Herzen, aber bevor er sie entdeckt, muss er das unsägliche Geklapper seines nie ermüdenden Denkens zum Stillstand bringen. Hierfür bedarf es der geeigneten Mittel und der spirituelle Suche.
Anschliessend jubiliert unser Herz ganz von alleine und wir können uns von dessen Melodie tragen lassen, dem eigenen Gottsein entgegen. Als SEINE Kinder spielen wir sein ewiges Lied, dies IST Glück.
Sensei
PS: @ acqua Vielen Dank für Ihren intelligenten Versuch einer Erklärung meiner Texte. Hat mich sehr gefreut.
@aqua
siehe .
09.02.2012 um 12:35
@swisswulf und Co.
Verstehen Sie was ich meine? So funktioniert ein konditionierter Mensch ohne Eigeninitiative. Ein Schüler wird zum erleucheteten Meister und meint dann mehr zu wissen als andere. Und das über ein Thema welches wir alle nur zu gut kennen, aber alle unterschiedlich erlebt haben.. das Leben. *kopfschüttel*
Kopfschütteln ist im Grunde nichts anderes, als die niederste Form der Zustimmung.
Jedes Kind sagt zuerst einmal Nein, auch wenn es Ja meint (Trotz-Reaktion).
Die Menschen aber sind alle Kinder im Geiste, nur eben nicht in SEINEM Geiste.
Nichts für ungut.
Sensei
@aqua
“Darum heisst es ja: Wunschlos glücklich.”
Es gibt auch das Sprichwort, “Wünsche beschränken macht glücklicher als Reichtum vermehren”
Grundsätzlich fühlt man sich glücklich, wenn etwas schöner ist als erwartet.
Umgekehrt ist man enttäuscht, wenn etwas schlechter ist als erwartet.
Mathematische Folgerung: Das Glücksmass ist die Differenz aus Wahrnehmung und Erwartung
Das Problem ist nur, Wunsch und Erwartung sind die treibende Kraft um etwas zu tun das glücklich macht und daran scheitert diese Glückstheorie. Auch ist das so erreichte Glück meist nur von kurzer Dauer.
@ swisswulf
Ich verstehe schon, was Sie meinen. Ähnlich sieht es wohl auch der hm, der dem Sensei – so vermute ich – Solipsismus vorhält. Ich perönlich denke, der Sensei hat recht mit seinen Aussagen. Wohl darum störe ich mich eben nicht an ihm.
Ich denke tatsächlich auch, dass “wahres Glück” sozusagen die Einheit mit Gott ist. Ich versuche mal, das etwas unabgehobener zu formulieren. Glück ist nicht dasjenige, das uns zum Glückszustand verhilft. Also weder der Lottogewinn noch das gelungene Abendessen usw. Glück ist der ZUSTAND, in den man dabei allenfalls hineinkatapultiert wird. Natürlich ist da für jeden der Weg verschieden, wie er zu diesem Zustand kommt. Auch die Vorstellungen darüber, was der Mensch benötigt, um zu diesem Zustand zu kommen, sind ganz individuell. Der Zustand als solches aber, der ist universell. Eine “Berauschtheit in Freude”, ein “Schwimmen in positiver Energie”, “Alles ok”-fühlen. Ein “Sich sauwohl fühlen”, ein “in sich ruhen in Freude”. Gut, dieser Zustand ist nicht immer gleich stark, er dauert auch oft nicht lange. Aber jeder Mensch könnte solche Momente so oder ähnlich beschreiben. Ich hoffe, Sie auch.
Und aus dieser Warte aus zitiert der Sensei. Der Zustand als solches, der ist eben ein göttlicher, ein universeller. Und ein eigentlich ganz und gar unbedingter von weltlichen Einflüssen. Glück ist unser Wesenskern! Alles, was wir tun müssen, um diesen Wesenskern zu erreichen, ist, die Aufmerksamkeit von der Welt abzuziehen. Und evtl. genau das ist es, das bei jedem Glücksmoment auch tatsächlich passiert! Wenn der Lottogewinn (oder das ersehnte) kommt, sind wir wohl für einen moment derart “mit der Welt zufrieden”, dass wir in uns selbst verweilen. Bis wir dann an die Konsequenzen denken und wieder jäh rausgerissen werden.
So, sagen Sie jetzt auch, dass Sie Glück ganz anders erleben? Falls ja: Wie fühlt es sich denn bei Ihnen an?
Optimus: “Es gibt auch das Sprichwort, “Wünsche beschränken macht glücklicher als Reichtum vermehren” ”
Sensei: “Jeder Mensch trägt diese Melodie in seinem Herzen, aber bevor er sie entdeckt, muss er das unsägliche Geklapper seines nie ermüdenden Denkens zum Stillstand bringen.”
sensei
“Kopfschütteln ist im Grunde nichts anderes, als die niederste Form der Zustimmung.
Jedes Kind sagt zuerst einmal Nein, auch wenn es Ja meint (Trotz-Reaktion).”
sensei, das ist blödsinn.
@ swisswulf
Da kann ich Ihnen nur zustimmen, das sehe ich genau so. Ich glaube nicht, dass man “Glück” an etwas festmachen kann und noch viel weniger, dass es durch bestimmtes Verhalten erzeugt wird. Bei mir hängt die Foto einer verwachsenen Tür in einer Gartenmauer und darunter der Text :”Das Glück kommt oft durch eine Tür, von der man nicht wusste, dass man sie offen gelassen hat.” Wie ich finde passt das viel besser als Verhaltensvorgaben und fixiertes Denken.
Entsagung verwehrt sich nie der Leidenschaft-Entsagung verweigert sich einfach dem Anhaften an Resultaten.
Leidenschaft ist eine Liebe zum Tun. Tun ist erfahrenes Sein.
Doch was wird oft Bestandteil des Tuns erschaffen?
Erwartung.
Ein Leben ohne Erwartung zu Leben-ohne Bedürfnis nach bestimmten Resultaten-,das ist Freiheit.
Ich habe nur Gelegenheiten.
Das ist für mich Göttlichkeit. Das ist , wie ich lebe.
“Die Hälfte der umgerechnet 1,2 Millionen Euro, die für den Bau veranschlagt werden, will der Autor bereits von anonymen Spendern gesammelt haben. Die Bauarbeiten könnten schon 2013 beginnen, hofft de Botton. Der Autor selbst ist sehr wohlhabend; es gibt Gerüchte über einen Anlagefonds in Höhe von umgerechnet 240 Millionen Euro. Er selbst behauptet, lediglich 8,6 Millionen Euro zu besitzen.”
http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=5028
Alain de Botton ist ein “Philosoph” der oberen Zehntausend. Dass er für seinen “Tempel”, der wahrscheinlich nie gebaut wird auch noch Geld sammelt, macht ihn zum Guru. Hugo Stamm, schalten Sie sich endlich ein und nehmen Sie diesen Eierkopf einmal unter die Lupe. Der ist nämlich daran eine atheistische Sekte aufzubauen und dabei dick abzusahnen!
hans fallada
09.02.2012 um 11:21
haddy
du verwechselst berechtigte kritik mit niedermachen. du bist beleidigt weil papi dir etwas gesagt hat und jetzt meinst du das gleiche machen zu müssen. aber du siehst nicht ein, dass es berechtigte kritik gibt und kritisierst einfach um des kritisierens willen. das ist dann wirklich nur noch dumbes niedermachen.
ich habe durchaus sympathie für deinen wunsch nach freiheit und ich sehe dich nicht als feind.
WO siehst du ”berechtigte” kritik? Nein ich mache euch zum karikatur.
Wir sollten das menschliche verhalten ALLGEMEIN verurteilen,nicht bestimmte gruppierungen.. Und da machen wir also grobe fehler. Wir allen.Nicht die religiösen und nicht die atheisten. Die atheisten sind nur eine kranke reaktion auf krankhaftes verhalten .Nichts neues unter die sonne.
Ich bin nicht religiös aber was hier gemacht wird geht zuweit,das ist meine ehrliche aufrichtige meinung. So macht man keine schritte auf leute zu,so bringt man keine lösungen.
Immer das gleiche muster… Hugo gibt den pass und der masse fangt an zu treten und wundern sich warum diese” dumme” religiösen sich doch so distanzieren.
Es sich superiör fühlen,darum geht’s…Wie kann man so dumm sein etwas zu glauben. Lachhaft machen mit fliegende spagetthimonster,angebliche wissenschaftliche untersuchungen die religion zur” geisteskrankheit” machen und sofort und soweiter. Nimm kriminelles verhalten allgemein unter die lupe,hänge kein religiöses schildchen dran.
Priester die pedofiel sind und oder kinder missbrauchen sind kriminelle männer,dies hat nichts mit priestertum zu tun.
Aber wenn man der atheist auf diese weise dran nimmt hört der humor anscheinend auf?
Ich brauche keine gruppierung um zu überleben. Ich brauche meine freiheit,wie gesagt eine freiheit die verhinderd wird von dieser” idiotie” in gruppen auf zu treten weil der mensch das händchen seines nachbarns so nötig braucht um sich stärker zu fühlen…. und die verblendung der mehrheit sollte die demokratie sein?
Ich kritisiere also nicht um den kritik.
Ich kritisiere das verhalten in unsere gesellschaft an der basis. Wenn das fundament nicht stimmt stimmts gebäude nicht so einfach ist es.
Ihr seit zu ängstlich dieser basis an zu schauen,stärker noch dieser basis darf nicht analisiert werden. So kommt man nie da wo man sein sollte wenn es um wesentliche änderungen geht in unser zusammenleben.
Wenn man der basis anschaut sieht man das unsere gesellschaft einfach ein sektarisches gebilde ist woraus man nicht entkommt.
Ich lese hier positive und für mich auch stimmige Sachen.
Ich möchte auch noch etwas in die Runde werfen.
Für mich hat das Glück auch etwas mit dem Denken zu tun, mit dem Denken definieren wir auch unser Glück. Aber gleichzeitig ist das Denken für mich auch ein Hinderniss, ein Hinderniss um das Leben zu leben.
Warum brauchen wir das Glück zum leben?
Aber der atheistenturm ist der brüller.. Ich wette,kein wort wird darüber geschrieben durch stamm und consorten.
haddy du machst dich “zum karikatur”.
Haddy, hätte ich einen Hut auf, ich würde ihn vor Ihnen ziehen. Sie sind ein überaus intelligenter, liebenswerter Mensch!
Also mich hätte doch noch schampar interessiert, was die aufgeklärten Atheisten hier zu ihrem geplanten Symbol in London zu sagen haben.
Aber ehrlich gesagt, ich habe im Vorneherein gewusst, dass sie nichts schreiben werden,
NOCH NICHT.
Und warurm schreiben sie NOCH nicht ?
Weil sie nicht fähig sind, sich eine EIGENE MEINUNG zu bilden.
Was ist so schlimm an einer eigenen Meinung ?
Sie STOERT den blogatheistischen KONSENS.
Worauf wartet man hier, bis man loslegen kann ?
AUF HUGOS LEITKOMMENTAR.
Und je nachdem, ob Hugo den Turm gut oder schlecht findet,
wird man sich unisonso über den Turm freuen oder ihn in Grund und Boden kritisieren.
SEKTENBLOG eben.
Was ist das Mysteriöste was die Materie zu bieten hat ?
Dunkle Materie,
schwarze Löcher
die schwarze kabbah
THE BLACK TOWER OF ATHEISTS
@Kraxle
Sie haben einmal mehr voll ins Schwarze getroffen. Sie haben gewissermassen einen Pfeil gespalten, der bereits im Schwarzen steckte. Mehr kann man dazu nicht sagen. Olive, Zoe, Bamberger, Stamm, Edi, Rabbi, Pasionaria alle diese Hardcoreatheisten sitzen da und verstehen die Welt nicht mehr. Dawkins und de Botton wollen einen Tempel bauen? Da macht es nur noch Reset bei den Damen und Herren.
Jetzt warten alle, was der grosse Hugo dazu meint. Aber der muss erst den Mainstream checken. Das wird dauern…
@ haddy
Sie profitieren doch auch von diesem Hugo Stamm Blog, Hugo Stamm ist sicher kein Guru, er stellt einfach seit Jahren uns eine Plattform zur Verfügung das ist alles……normale feedbacks brauchen wir Menschen alle, reden Sie doch mal Klartext, vielleicht können Sie beim Tagi noch landen als Karikaturist, gehen Sie mal in die Offensive….. Karl Marx aus der Arbeiterpartei hat gesagt- Religion ist Opium für das Volk – der Arbeitslosenmarsch von Zupfgeigenhansel – 1 2 3 4 Arbeitslose senen wir, können Sie sich ja auf youtube mal reinziehen gratis ohne Lobby, ich gehe jetzt davon aus, dass Sie ein erwachsener Mensch sind, ich bin keine Weltverbesserin, bin auch nicht die Mutter von Jesus von Nazareth………
Irgendjemand hat gelobt, wie die Deutschen vorbildlich einzigartig über den Holocaust aufklären.
Heute in der Weltwoche ein guter Artikel von Broder
aus dem Gasometer ( dort fand eine Diskussion zum Thema mit Jauch statt )
Broder führt obige Behauptung ad absurdum.
Ueber 30 Prozent von den Deutschen unter 30 Jahren sagt Auschwitz überhaupt gar nichts.
Sie wissen nicht einmal, in welchem Land Auschwitz liegt.
Die Aufklärungsarbeit bezüglich des Holocaust obliege heutzutage gänzlich jüdischen Organisationen.
Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Goodwill man manchen Völkern entgegen bringt,
Da weiss man die vermeintliche Antwort, ohne hinzuschauen.
b, Sie und Ihre Familie sind selbstverständlich von dieser Kritik ausgenommen.
Ich erwähne das jetzt nur, damit Sie sich nicht unnötigerweise betroffen fühlen müssen.
Auch ist es so, dass alle Nazigrössen, welche nicht von den Alliierten oder Juden aus dem Verkehr gezogen wurden,
nach dem Krieg ein normales Leben im Nachkriegsdeutschland führen konnten, auch in gesellschaftlich angesehenen Positionen.
Ingeborg Bachmann zeigt auf wie die Körpermörder im Krieg zu Seelenmörder im Frieden mutierten.
In einer fast unertragbaren Intensität.
Klartext
“Sie haben gewissermassen einen Pfeil gespalten, der bereits im Schwarzen steckte”
hudl läli hudl läli, kinder welch ein Tag !
Oo-de-lally
http://www.youtube.com/watch?v=rOwpwpkDRY8
Ich muss mich korrigieren: Olive hatte eine “eigene” Meinung zum Turmbau von de Botton, nämlich Dawkins Meinung, der Turmbau sei Geldverschwendung. Dann aber musste Olive feststellen, dass de Botton Dawkins ins Gebet genommen hat (wahrscheinlich mit seinem dicken Scheckbuch und einer dazugehörigen Auszahlung zu “Forschungszwecken”) und Dawkins drehte flugs um 180 Grad. Nun findet er den Atheistentempel voll geil.
Olive hingegen, die keine müde Mark erhalten hat, sitzt etwas zerzaust da und hofft nun ebenfalls auf ihren geistigen Führer H. Stamm. Der jedoch scheint der sibirischen Kaltfront entkommen zu sein und surft vielleicht gerade in Brasilien.
Tja. Die Stammiten sind ohne ihren Guru schilcht und einfach aufgeschmissen.
Aber ich gehe davon aus, dass in Bälde alle de Bottons Idee ebenfalls geil finden werden. Weil, er ist der Oberguru, Dawkins der Vizeguru und Michael Salomon Schmidt die freundliche Rezeptionsdame. Und an der orientiert sich bekanntlich Hugo Stamm.
Erstaunlich, wie die Holocaustleugner nach wie vor agieren, Adolf Hitler hat ja ein Buch geschrieben “MEIN KAMPF” EINE FREIE JUGEND WOLLEN WIR, paradox ist trotzdem, dass er den Selbsttot gewählt hat, sein Killervater Alfonso hat gesiegt, wer sein Kind liebt züchtigt es brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Menschen mit Kriegserfahrungen reagieren einfach anderst, da wird nach wie vor alles unter den Teppich gekehrt, der Blocher hat ev. im Charivari in Basel die Loesung, lässt sich einfach zum Affen machen, hoffe er stellt mal sein Herrliberg auch für streunende Hund zur Verfüngung oder miauende Katzen, die keine Lust haben gefressen zu werden.
Ja, der Atheismus formiert sich zur Sekte.
Vorbei die Zeiten, wo man aus lauter Geiz aus der Kirche austreten konnte, um sich die Kirchensteuern zu ersparen.
Atheismus, die billigste Gesinnung,
das kann man beim besten Willen nicht auf sich sitzen lassen.
Was nichts kostet ist auch nichts wert.
Je teurer je besser
bald werden etliche der verirrten sparsamen Schäflein wieder dorthin zurückströmen, wo sie hergekommen sind.
Heidi ich profitiere nicht von stamms blog. Das siehst du völlig falsch. Ich profitiere keineswegs von gruppenverhalten. ich möchte es nicht weil es für mich der falsche weg ist. Es tötet der menschliche vielfalt und freiheit ,und es tötet freiheit des denkens.
Sensei zugedacht:
“Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.” (Epikur, Sprüche in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente)
und wenn wir schon bei Epikur sind:
“τὸ φρικωδέστατον οὖν τῶν κακῶν ὁ θάνατος οὐθὲν πρὸς ἡμᾶς͵ ἐπειδήπερ ὅταν μὲν ἡμεῖς ὦμεν͵ ὁ θάνατος οὐ πάρεστιν͵ ὅταν δὲ ὁ θάνατος παρῇ͵ τόθ΄ ἡμεῖς οὐκ ἐσμέν.”
Und deswegen ist der stammblog für mich genau so sektarisch wie eine kirche oder scientology.
Stamm öffnet sich nicht betreffende seine beweggründe. An sich ist das das grösste sektarische element was es überhaupt gibt. Er ist nicht ehrlich weil er keine schwäche zeigen will,keine angriffsfläche bieten will. Damit entzieht er sich der diskussion und ist er nichts anderes als ein guru.
haddy
“Stamm öffnet sich nicht betreffende seine beweggründe”
er hat dies schon hunderte male gemacht und es ist eigentlich auch offensichtlich.
Liebe Frau Reiff
Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass gerade Sie ein Sektenopfer par excellence sind. Merken Sie eigentlich, dass Sie Blogvater schreiben, wenn Sie von Hugo Stamm sprechen? Blogvater, meine liebe Heidi, ist Ihre Analogie zu Gottvater. Sie glauben und vertrauen diesem Surferjesus bereits blind und unbedingt. Ich empfehle Ihnen darum eine seriöse Sektenberatungsstelle:
http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html
Herr Georg Otto Schmid wird Ihnen auf Ihrem weiteren Weg sicher gerne weiterhelfen.
Bamberger: ““τὸ φρικωδέστατον οὖν τῶν κακῶν ὁ θάνατος οὐθὲν πρὸς ἡμᾶς͵ ἐπειδήπερ ὅταν μὲν ἡμεῖς ὦμεν͵ ὁ θάνατος οὐ πάρεστιν͵ ὅταν δὲ ὁ θάνατος παρῇ͵ τόθ΄ ἡμεῖς οὐκ ἐσμέν.”
Als ob Sie das lesen könnten. Als ob Sie das verstehen würden. Sie billiger kleiner Narzisst. Und eine Meinung, eine echte Meinung zu de Bottons Unsinn haben Sie auch nicht.
Mein Tipp: Rückzug und Fresse halten.
hans fallada
09.02.2012 um 19:28
haddy
“Stamm öffnet sich nicht betreffende seine beweggründe”
er hat dies schon hunderte male gemacht und es ist eigentlich auch offensichtlich.
Stamm hat das noch nie gemacht, aber offensichtlich ist es dennoch. Geradezu durchsichtig.
klartext
billig und durchsichtig ist IHR verhalten hier.
Multinick-Ronnie
Ein sprachgewandtes Exemplar aus der Familie der Sisyphuse.
Vertreter dieser Familie finden sich auf fast allen Kontinenten..
Führt seit Jahren einen aussichtslosen Kreuzzug gegen alle Atheisten.
Attackiert am liebsten den Zoodirekter, schnappt aber grundsätzlich nach jedem Ungläubigen, der sich seinem Gehege nähert.
Führt gelegentlich ein seltsames Ritual des gegenseitigen Schulterklopfens mit Kraxle und Haddy durch.
Zoologen sind sich noch uneinig, welchem Zweck dies dient.
Vermutungen, dass es sich um ein Balzritual handelt, haben sich bis jetzt nicht bestätigt.
Vorsicht: Kann, wenn ausser Rand und Band, nur noch von der Steinlaus besänftigt werden.
Kraxle: “Ingeborg Bachmann zeigt auf wie die Körpermörder im Krieg zu Seelenmörder im Frieden mutierten.
In einer fast unertragbaren Intensität.”
Nur schon dieser Begriff: Seelenmörder umschreibt die Zeit in der wir leben hervorragend. Wir leben in einer Zeit der Seelenmörder. Wer aber ist ein Seelenmörder? Jemand, dessen Seele ebenfalls ermordet worden ist und der sich jetzt dafür rächt. Wir wissen nicht, was Herr de Botton alles erleiden musste. Nun aber wünscht er all dieses Leiden jenen, die noch eine Seele haben. Sein schwarzer Turm ist Sinnbild dafür, dass er nicht ruhen wird, ehe die letzte Seele getötet ist und ihn allein noch organische Materialisten umgeben. De Botton ist Dard Vader. Seine fliegenfressende Gefolgschaft setzt sich aus Orks wie Dawkins, Michael Salomon Schmidt, Hugo Stamm, Bamberger, Brugger, Pasionaria, Zoe, Olive und Rabbi zusammen.
Die Damen und Herren des schwarzen Turms.
Der schwarze Turm ist eine Sekte, nahezu gefährlicher als Scientology.
Seien Sie sich dessen bewusst, Frau Reiff!
hans fallada
09.02.2012 um 20:43
klartext
billig und durchsichtig ist IHR verhalten hier.
Ach ja? Sie durchschauen mich? Echt? Hans? Würden Sie mir mein Verhalten näher bringen? Ich würde darüber nachdenken. Versprochen.
Lexikon der Blogtierchen
Sie sind lustig. Machen Sie weiter so.
Haddy
Gehört zur Familie der Plattfische.
Herkunft ungeklärt, Experten bezweifeln, dass er ursprünglich aus den Niederlanden stammt.
Wurde von einem unglücklich verliebten Tierpfleger versehentlich im falschen Aquarium ausgesetzt, wo er seine Mitbewohner mit kruden Verschwörungstheorien nervt.
Leidet unter der nicht artgerechten Haltung, da er jedoch bereits bei seiner Geburt einen Vertrag mit diesem Tiergarten unterschrieben hat, wird er wohl nie mehr in die freie Wildbahn zurückkehren.
Seine einzige Hoffnung bleibt eine Befreiungsaktion militanter Tierschützer.
Berühmt für seinen “Bekennen Sie endlich Farbe, Herr Stamm”-Schrei, den er in Momenten tiefsten Verzweiflung dem Zoodirektor entgegenschleudert.
Achtung: Denken Sie beim Füttern bitte daran, dass er jeden zugeworfenen Brocken mit mindestens zwanzig Kommentaren verdankt.
@Sigmund Freud
Ich schreibe Ihnen, weil ich daran glaube, dass Sie mich bei Gelegenheit trotz Ihres Ablebens lesen werden. Ich schrieb unlängst, dass Sie kokainsüchtig waren und im Alter wahrscheinlich aufgrund Ihrer schweren Abhängigkeit (ich habe das nur gelesen nicht gerochen) wahrscheinlich wegen angegriffenen Organen sehr gestunken haben. Ich kann das verstehen. Ich kenne meine Rotweinfürze. Es war nicht wertend gemeint. Oder böse. Dennoch hat Hugo Stamm diesen Text gelöscht. Darum schreibe ich Ihnen direkt. Quasi im Geiste. Weil: Geist kann auch Hugo nicht löschen, auch wenn er und seine Freunde vom schwarzen Turm eifrig auch daran arbeiten. Ich finde, lieber Sigmund Freud, zum Beispiel Ihre Triebtheorie viel zu einseitig. Sex per se hat nicht den Stellenwert, den Sie ihm einräumten. Es sind Leute wie de Botton, die daraus eine grosse Sache machen, um die “einfachen” Leute in der “Wildnis” zu behalten und sie dann dafür massregeln zu können. Nein Herr Freud. Sie haben der Menschheit keinen Segen gebracht. Auch keine Heilung. Sie haben nur auf Drogen alles verkompliziert. Und andere Menschen auf Drogen oder aus Geldgier haben Ihren Wahn aufgeblasen. Sie wären besser Buchhalter geworden, Herr Sigmund Freud.
@Heidi Reiff
Die Zeugen Jehovas haben ihren “Wachturm”.
Die Atheisten um de Botton, Bamberger und Stamm haben ihren “Schwarzen Turm”.
Dämmert es?
Frau Heidi Reiff. Sie haben keine Sekte nötig. Werden Sie wieder sich selbst.