Schweiz

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hugostamm am Dienstag den 17. Januar 2012

Blocher erschlug Hildebrand mit der Moralkeule

Christoph Blocher

Dirigiert den Chor der Moralapostel: Christoph Blocher im Januar 2012. (Bild: Keystone)

Der Moralbegriff unterliegt immer wieder Zeittrends. Religiöse Kreise reklamieren für sich gern die Deutungshoheit für Moral und Ethik. Deshalb haftet der Moralvorstellung oft ein schaler Beigeschmack an. Die Hüter der Moral werden häufig als prüde Moralisten gesehen, die mit ihren moralinsauren Ansprüchen eine Doppelmoral kreieren.

Intellektuelle Kreise haben im Zug der Aufklärung und Säkularisierung ein Gegengewicht zur Zeigefinger-Fraktion geschaffen. Doch das Pendel schlägt wieder zurück, was unter anderem mit den fundamentalistischen Tendenzen in verschiedenen Lebensbereichen zu tun hat. Dies lässt sich am Beispiel des Falls Hildebrand exemplarisch aufzeigen. Die verbissen geführte Diskussion, die kampagnenartige Hetzjagd und die einseitige Fokussierung auf moralische Argumente machen deutlich, dass Moral als politisches Kampfmittel eine Renaissance feiert.

Es ist keine Frage, dass Philipp Hildebrand mit den Devisenkäufen – auch wenn sie von seiner Frau getätigt worden sind – unsensibel gehandelt und Fehler begangen hat. Es ist aber weitgehend erstellt, dass er kein Reglement verletzt und kein Gesetz übertreten hat. Die moralische Empörung der SVP darüber hat alle andern Parteien und Politiker derart unter Druck gesetzt, dass sie sich gezwungen sahen, in den Chor der Moralapostel einzustimmen und Hildebrand fallen zu lassen. So hat die Moral jedes politische Kalkül totgeschlagen – zum Schaden der Nationalbank, zum Schaden der Schweiz.

Ich bin kein Finanzexperte, doch selbst die «Feinde» Hildebrands billigen ihm zu, dass er ein hervorragender Nationalbanker war. Er hat bei der Diskussion um die «Too big to fail»-Debatte ein gutes Konzept ausgearbeitet, selbst gegen den Willen der Grossbanken. Ausserdem hat er den Angriff auf den Schweizer Franken erfolgreich abgewehrt. Sein Beziehungsnetz ist ausgezeichnet, Hildebrand war bei seinen Kollegen im Ausland beliebt, sein Einfluss war gross. Er spielte auch eine wichtige Rolle beim Bankenstreit. In moralischer Blindheit hat man den Mann geopfert, der sich in den letzten Jahren grosse Verdienste zum Wohl der Schweiz erworben hat. Das ist selbstzerstörerisch.

Hildebrand hat mit dem Dollarkauf 75’000 Franken Gewinn gemacht. Für einen mehrfachen Millionär ist das vergleichsweise wenig Geld. Von gewinnsüchtiger Spekulation zu sprechen, ist vermessen. Hildebrand hat den Fehler auch erkannt und den Gewinn gespendet. Deshalb wiegt sein moralisches Verschulden nicht allzu schwer.

Besonders störend am Fall ist, dass vor allem jene Politiker und Medien die Moralkeule schwingen, denen selbst der Ruch der Doppelmoral anhaftet. Christoph Blocher wollte die Nationalbank seit seiner Abwahl als Bundesrat – teilweise auch schon früher – an die Kandare nehmen, er attackierte Hildebrand auf hanebüchene Weise. Da seine Taktik durchschaut wurde, machte er sich lächerlich. Deshalb schlugen er und die SVP umso heftiger mit der Moralkeule zurück, als ihnen die Kontoauszüge Hildebrands zugespielt wurden.

Doch wie agieren die Moralapostel ihrerseits in ihrer politischen Arbeit? Wie halten sie es mit dem moralischen Anspruch, den sie Hildebrand angelegt haben?

Christoph Blocher ist nach wie vor der starke Mann in der SVP. Er gibt in jeder Beziehung den Ton an und verlangt von seinen Parteifunktionären und Politikern eine klare Unterordnung unter seine Doktrin und einen grossen Einsatz für die Partei. Wer Kritik wagt oder die Parteivorgaben nicht erfüllt, wird gemassregelt oder zurückgestuft. Alle internen Versuche – zum Beispiel der starken Berner Kantonalpartei -, die fast diktatorische Zürcher Parteitaktik aufzuweichen, wurden abgewürgt. Diese Politik ist hinlänglich bekannt.

Diese Parteiraison ist moralisch bedenklich. Viele SVP-Politiker sind gezwungen, an Parteitagen oder bei Abstimmungen in den Parlamenten nach der Doktrin von Blocher zu stimmen – teilweise gegen ihre Überzeugung. Wagen sie es trotzdem, gefährden sie ihre politische Karriere. Dagegen ist der Fehltritt von Hildebrand aus moralischer Sicht harmlos.

Wie es Blocher selbst mit der Moral hält, hat sich beim Deal mit der «Basler Zeitung» gezeigt. Er war der Strippenzieher im Hintergrund und der Geldgeber, was er lange abstritt. Es spricht vieles dafür, dass er die Öffentlichkeit angelogen hat. Dass er nun seine Tochter vorschiebt, um sich reinzuwaschen, zeigt nur wieder seine Doppelmoral. Seine Absicht ist klar: Er will die Meinung der Öffentlichkeit direkt über angeblich unabhängige Medien beeinflussen. Ein Vorgang, der an diktatorische Regimes – oder an Berlusconi – erinnert. Dass sich ausgerechnet Blocher als Moralhüter aufspielt, ist geradezu verwegen.

Helfershelfer von Blocher und der SVP ist «Weltwoche», die im Fall Hildebrand den moralischen Zweihänder ausgepackt hat. Doch wie hält es das Wochenblatt selbst mit der Moral? In einer pluralistischen Demokratie kann man davon ausgehen, dass die Besitzverhältnisse von Medien, die die öffentliche Meinung prägen, offengelegt werden. Roger Köppel, Besitzer, Verleger und Chefredaktor, weigert sich aber. Was hat er zu verbergen?

Sicher ist, dass Köppel selber nicht genug Geld hatte, um die «Weltwoche» zu kaufen. Irgendjemand hat sie ihm weitgehend geschenkt. Das kann nur eine Person sein, die eine Absicht verfolgt. Wenn man sieht, dass die «Weltwoche» oft wie ein Sprachrohr der SVP funktioniert, und wenn man sieht, wie Blocher die «Basler Zeitung» gekauft hat, bestehen kaum mehr Zweifel, wer zu den Geldgebern gehört.

Apropos Moral: Die SVP hat jahrelang das unmoralische Bankgeheimnis bei Steuerhinterziehung verteidigt, als hienge die Existenz der Schweiz davon ab. (Heute schweigt sie vornehm dazu.) Blocher und die SVP haben vehement die Überbringer der Bankdaten an die deutschen Steuerfahnder verurteilt – und nun selbst mit gestohlenen Bankdaten operiert. Und SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger hat ein Strafverfahren am Hals, weil er angeblich 250’000 Franken veruntreut hat. Eine Verfehlung, die weit schwerer wiegt als das Devisengeschäft der Hildebrands. Doch Zuppiger ist immer noch im Amt. Das nur zur Frage der Doppelmoral der SVP. Bedenklich ist dabei, dass alle Parteien und die meisten Politiker unter dem Trommelfeuer von Blocher eingeknickt sind.

Kurz: Die Mächtigen bestimmen den Moralkodex und nutzen ihn, um fragwürdige Ziele zu erreichen. Waren dies früher in erster Linie die Kirchen, verwenden heute zunehmend Politiker dieses Instrument, um ihre Machtansprüche durchzusetzen.

1.315 Kommentare zu „Blocher erschlug Hildebrand mit der Moralkeule“

  1. Lisa sagt:

    @ allegra

    Wissen Sie, das ist, was mich ganz besonders stört. Ich habe danach nie auch nur die kleinste Silbe von “es tut uns leid” oder “bitte entschuldigen Sie”…gehört. Im Gegenteil, nur wüste Schimpfnamen. Wenn diese Männer es nicht schätzen, dass ich nun darüber frei rede und schreibe hätte es nur eins gegeben. Sie hätten das nicht tun sollen und ihr primitives Vokabulur für sich behalten und die Schikanen unterlassen sollen. Sie haben deutlich gesagt, sie seien überzeugte Muslime und ich nur eine westliche Schlampe, Hure, Nutte usw. die man anspeien darf und dergl. Obszönitäten mehr. Eben. Wenn sowas passiert muss man sich mit anderen verständigen wie sonst sollte man irgendwann drüber hinweggehen können? Doch, ich werde das solange ausbreiten bis sich mein Gemüt davon erholt hat. Jedesmal aber, wenn jemand sagt, das sei nur Fantasie regt sich mein Gemüt erneut auf und der Bedarf zu schreiben steigt wieder an und darüber zu berichten. Würden solche Leute davon verschont bleiben wollen liegt es an ihnen sich bessere Umgangsformen zuzulegen und für solche Missetaten wenigstens versuche zu entschuldigen.

  2. hans fallada sagt:

    andreas

    hier muss man ein bisschen denkarbeit leisten. vielleicht sind die dinge ja nicht schwarz-weiss.

  3. hans fallada sagt:

    kraxle

    würden sie uns noch mit quellen zu diesem fall bedienen? immerhin behaupten sie da etwas ziemlich ungeheuerliches. oder kann es sein, dass sie da irgendwo gehörtes bzw. gelesenes zu einem fall zusammenkleistern?

  4. Frauenpower sagt:

    In der Rebeccalogen hat die Männer immer noch das sagen.
    In der Islam hat die Männer immer noch das sagen.

    Big Brother watching you.

  5. Kraxle sagt:

    Es wurde im Deutschen Fernsehen gesendet, leider finde ich auf die Schnelle nichts im Internet.

    Dafür habe ich Folgendes gefunden:

    SPIEGEL ONLINE: Frau Schwarzer, am Frankfurter Amtsgericht hat eine Richterin das vorzeitige Scheidungsgesuch einer Frau mit der Begründung zurückgewiesen, im Koran sei Züchtigung erlaubt. Ein bedauerlicher Einzelfall oder hat diese Begründung System?

    “Emma”-Herausgeberin Schwarzer: “Diese Aufweichung unseres Rechtssystems ist keineswegs ein Zufall”
    Alice Schwarzer: Die Begründung ist leider alles andere als ein Einzelfall. Es hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Urteile – sogar bei Mord – gegeben, die Täter im Namen “anderer Sitten” bzw. eines anderen “Kulturkreises” milder verurteilt oder gar freigesprochen haben. Vor dem Hintergrund der Sensibilisierung der letzten Zeit, auch wegen “Ehrenmorden”, ist ein so offener Verstoß gegen das geltende Rechtssystem durch eine deutsche Richterin allerdings nun doch überraschend.
    SPIEGEL ONLINE: Sehen Sie eine allgemeine Aufweichung des Grundgesetzes zugunsten religiöser Rechtsvorstellungen?

    Alice Schwarzer: Ja, und diese Aufweichung unseres Rechtssystems ist keineswegs ein Zufall. Denn das geltende Rechtssystem wird seit langem systematisch von islamistischen Kräften unterwandert. Auch und gerade Konvertiten sind da sehr aktiv.

    SPIEGEL ONLINE: Darf die richterliche Unabhängigkeit so weit gehen, dass eine Richterin sich auf den Koran beruft?

    Alice Schwarzer: Eine Richterin, die sich auf den Koran beruft, spricht Recht im Namen der Scharia und nicht im Namen des Grundgesetzes. Sie hat an einem deutschen Gericht nichts zu suchen.

    SPIEGEL ONLINE: Wie sollte die Politik reagieren – zeigt der Fall, dass eine Änderung des Scheidungsrechts notwendig ist?

    Alice Schwarzer: Nein, ich denke, unsere Gesetze reichen aus. Aber die Bundesjustizministerin sowie die Justizminister der Länder sollten durch die Tatsache, dass eine deutsche Richterin es wagt, so “Recht” zu sprechen, alarmiert sein. Ich habe schon lange den Eindruck, dass gerade im Bereich der Justiz eine falsche Toleranz grassiert. Vielleicht sollte via Schulungskursen klargemacht werden, dass die Menschenrechte nicht relativierbar sind und unsere Gesetze auch für MigrantInnen gelten.

    SPIEGEL ONLINE: Was raten Sie der aus Marokko stammenden Frau, die ja von ihrem Ehemann auch bedroht wird? Muss man für muslimische Frauen in Deutschland mehr Unterstützung anbieten? Auch durch rechtliche Regelungen?

    Alice Schwarzer: Die Deutsch-Marokkanerin braucht Hilfe und Schutz – sie müsste ja sonst an Deutschland verzweifeln. Und das gilt nicht nur für sie, sondern für Tausende von Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis, deren Menschenrechte selbstverständlich ebenso geschützt werden müssen wie die unseren.

  6. Rabbi Jussuf sagt:

    Allegra
    Cc Hugo Stamm
    Sehe ich ganz genau so.
    Ich hab schon einige Male gefordert, wenigstens einen Teil des Unsinns hier einfach zu löschen, was auch teilweise gemacht wurde und es danach wieder einigermassen erträglich und lesbar wurde.
    Ich frage mich nur, warum man immer wieder darauf hinweisen muss, dass der Unsinn, der hier seitenweise verzapft wird gelöscht werden sollte, wenn man den Blog am Leben erhalten möchte.
    Ich sehe nicht ein, warum ich die Rolle des Bölimaa spielen soll.
    Es ist so weit, dass ich nicht einmal mehr irgendwelche rassistischen oder sonstig beleidigenden Äusserungen bemerke, weil ich die meisten Texte sowieso nicht mehr lese.

  7. Kraxle sagt:

    Aber Kirsten Heisig hat mal in einem Interview erklärt, manche ihrer RichterKollegen hätten furchtbare Angst vor einigen kriminellen Muslimen, die nicht davor zurückschrecken, sie mit dem Tod zu bedrohen, falls das Urteil zu hart ausfiele.
    Ich könnte mir vorstellen, dort liegt mit ein Grund für die “Anpassung”.

  8. Kraxle sagt:

    “Ich dachte, in Europa werden die Menschenrechte respektiert, aber als ich nach London kam, erlebte ich wie Frauen im Namen der Familienehre gequält und sogar ermordet wurden. Jahrelang haben die Communities das Thema totgeschwiegen. Britische Behörden, Sozialarbeiter, Polizisten, hielten sich ebenfalls zurück, weil sie Angst hatten, des Rassismus bezichtigt zu werden.”

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/868750/

  9. b sagt:

    wow allegra!
    Da haben S ie TK-Zitronenkuchenliesel – bestens orientiert im Wegverkürzen und Vorteilnutzen :- ) – es mir aber mal aus dem geschützten Konsens-Kollektiv der alten Männerriege heraus gegeben!

    Ich überlasse Ihnen neidlos diesen Blog! :-)
    und bleibe bei Tschüss….

    (ein Faker)

  10. olive sagt:

    Allegra
    07.02.2012 um 20:39

    „Bitte nehmen sie endlich zur Kenntnis, dass es mir nicht um ein Abwürgen von Kritik geht, sondern dass ich mich gegen die Art von Verteufelung wehre, die einige hier mit Ausdauer betreiben. „

    Ich nehme zur Kenntnis, dass ich es nicht schaffe, mich Ihnen verständlich zu machen

    Das Spiegel Interview kenne ich.

    „Wieso haben sie ihren Standpunkt nicht gleich so formuliert, anstatt einen ca. 4 Jahre alten Artikel zu posten, den dieser Autor nach allem, was in letzter Zeit geschehen ist, vielleicht heute gar nicht mehr so schreiben würde? „

    Wie ich den Autor verstehe, sieht er das auch heute noch so.
    Verfolge ihn auch im TV, wenn er mit Broder zusammen Deutschland unsicher macht.

    Den Satz mit dem Imam hat Rabbi schon aufgeklärt.

  11. olive sagt:

    @ Andreas
    07.02.2012 um 21:38

    ” Ist das nicht ein Schwanzbeisser? Wie toleriert man die Intoleranz nicht? Indem man auch intolerant wird?”

    Indem man im Rechtsstaat mit demokratischen Mitteln sagt: das wollen wir nicht.

  12. haddy sagt:

    Vom ”rechtsstaat” werden wir eingelullt und falsch informiert. Sie besteht aus lobby und medieneinheitswurst. Diese demokratische mitteln sind so was von unwirksam auf diese weise.

  13. haddy sagt:

    Da ist es nicht verwunderlich das menschen ihren glück auf andere art ud weise suchen,deswegen ist dieser atikel wieder der nächste hohn sowie es die ganze bemühungen eines hugo stamms sind.
    Wenn man erst eine rchtige basis für eine gerechte gesellschaft schafft kann man nörgeln über allerhand sektenartige erscheinungen. Solange unsere gesellschaft sich so presentieren muss wie sie es jetzt tut, ist es eine unweigerliche folge das leute sich ein ausweg suchen egal wie abstrus sie ist.
    Es gibt zum beispiel viele leuten die sich innerlich sehen nach einen weltuntergang weil sie finden das die heutige gesellschaft rücksichtslos,blind und nicht lebenswert ist.Jede sinnvolle perspektive wird genommen weil der fokus nur auf ”wachstum” gelegt wird.

  14. haddy sagt:

    Und ja ,es ist eine kunst ganze volksstämme unterm motto ”demokratie” gefangen zu halten in aphatie, völliger abhängigkeit, suchtverhalten,glauben,passivität und ziellosigkeit.Fern von jegliche menschliche lösungen die es schon lange gbt.
    Jeder einzeln von uns wird isoliert in seiner meinung und verfällt die diktatur eines einheitsmeinungs,der mainstream oder das geünschte denkens unfähig wirklich etwas zu bewegen. Demokratie? DAS ist erst religion.

  15. haddy sagt:

    Deswegen verstehe ich(und ich sage es wieder auf der direkte weise) diese heuchlerische artikel auch nicht.

    Hugo bekenne endlich farbe,sage wofür du stehst weil auf dieser weise bist du selbst der grösste guru..

  16. haddy sagt:

    Wir werden ganz andere zeiten erleben,zeiten worin man sich nicht mehr zurückhält weil man gezwungen wird eine diplomatische selbstzensur aus zu üben.
    Es wird zeit für uns allen unser verhalten offen zu legen und sachen beim namen zu nennen.
    Bis jetzt fehlt mir bei den meistenhier den willen ehrlich zu sein.Und das ist genau dieses religiöse verhalten was wir bei anderen verurteilen.

  17. zoe sagt:

    news

    ich komme später zurück auf ihre beiträgem muss zuerst zum zahnarzt, verfluchtnochmals, ich hasse es doch!

  18. zoe sagt:

    beiträge….

  19. hans fallada sagt:

    haddy

    wenn du nicht verstehst wofür hugo hier steht, dann hat das vielleicht etwas mit dir zu tun. was meinst du? vielleicht fehlt dir einfach ein gewisser realitätssinn?

  20. zoe sagt:

    allegra an olive

    “gebe ich keine Antwort, weil es zuviel Arbeit wäre, entsprechende Lektüre herausszusuchen.
    Sie werden schnell fündig, wenn sie verschiedene Medien lesen.”

    Ich lese nicht nur deutsche Zeitungen/Zeitschriften und ich weiss wirklich nicht, wovon sie sprechen. Wenn ich schnell fündig würde, wieso macht es ihnen dann zuviel Arbeit, die entsprechende Lektüre herauszusuchen?

    allegra, was vermutest du, wenn olive an dich schreibt es gäbe ihr zuviel arbeit?

  21. mawi sagt:

    Hoi Olive
    Ja, den Tatort fand ich schrecklich…
    Und ein sehr arger Schluss, solche mag ich nicht, zu brutal und verworren.
    Wilma verfolge ich auch ab und an auf ihrer Deutschlandtour.
    ;-)

    zoe
    Viel Spass beim Zahni.
    :-)
    Du Arme.

  22. mawi sagt:

    Allegra
    “Es steht geschrieben, wer Hass sät, wird Sturm ernten. Wenn man vor diesem Hass warnt und nicht gehört wird, hilft nur das Gebet.”
    Da hast Du so recht. Ich habe lange hier von diesem Hass gewarnt, ich hoffe und bete, dass der Sturm ausbleiben möge.

  23. olive sagt:

    @Zoe

    nehme an, es ist vorüber
    ;-)

    Musste gestern auch

  24. Oh Graus sagt:

    @ Allegra

    Sie schreiben an Olive: “Dann sprechen sie doch diese Probleme direkt an, statt sich im Chor mit news zu beschweren, dass man über diese Probleme nicht sprechen darf.”

    Mein Eindruck, war dass Sie den (zu Recht) schlechten Ruf Ulfkottes benutzten, um news “abzuschiessen”, d.h.um alles was von news geschrieben worden war und noch geschrieben werden würde, als Unsinn abzutun.

    Ich habe die Diskussion mitverfolgt und fand in den Beiträgen von news viele Denkfehler. Zum Beispiel ist die Frage, warum sich niemand von den Landsleuten des Mörders des St. Galler Lehrers entschuldigt habe. Dies ist ein Denkfehler, dieser Mann ja nicht als Vertreter seiner Landsleute gehandelt hat und

  25. zoe sagt:

    olive mawi

    ja es ist vorbei!! ich überlebt, zahnarzt auch :)
    einen moment lang habe ich mich geweigert meinen mund aufzutun, hihi, da stand der zahnarzt und die gehilfin mit ihren geräten in der hand da, und ich machte den mund nicht mehr auf….
    kindisch ich weiss…
    danke für euer mitfühlen, und jetzt kommt dann noch die rechnung, himmelnochmal, das übelste an der ganzen sache!

  26. Oh Graus sagt:

    …es falsch ist, alle Vertreter einer Minderheit als eine Gruppe zu wahrnehmen.

    Es ist aber oft (meistens) so, dass Minderheiten in dem Land, in dem sie Leben, als Gruppe wahrgenommen werden (“die Albaner”, etc.). Diese Wahrnehmung ist aber falsch und muss von der Mehrheit dringendst hinterfragt und kritisch reflektiert werden.

    Das grösste Problem an der Position von news ist die mangelnde Sensibilitiät gegenüber diesem Punkt. Das grösste Problem an der Gegenposition (Allegra) sehe ich in der mangenlden Sensibilität gegenüber der Tatsache, wie schwierig und schmerzvoll es für “die Deutschen” (schon wieder eine Verallgemeinerung) ist, sich ständig die eigene Geschichte vor Augen halten zu müssen. Wenn es ein Land gibt, in dem die Menschen gegenüber den eigenen Verbrechen sensibilisiert und selbstkritisch ist, dann ist das in meinen Augen Deutschland. Deshalb finde ich den Vorwurf falsch, man sei nicht selbstkritisch und sehe alles Böse nur bei den Muslimen. Es gibt sicher solche, die so denken, aber dies ist sicher nicht die Mehrheit.

    Probleme, die man direkt ansprechen soll: Das von Alice Schwarzer Thema wäre so ein Problem. Wenn es wirklich stimmt, dass in Deutschland häusliche Gewalt nicht mehr ernst genommen wird, wenn es sich um eine muslimische Familie handelt, ist das sehr ungut. Da aber (vermutlich) niemand in diesem Blog so gut mit dieser Problematik vertraut ist, und wir auch nicht wissen, wie die Praxis wirklich aussieht, können wir gar nicht darüber diskutieren. Das Thema eignet sich einzig dazu, sich ein wenig zu empören und dann denjenigen, die sich empören, Labels wie “islamophob” etc. an den Kopf zu werfen.

    Da in diesem Blog viele interessante Menschen schreiben, die in verschiedenen Ländern wohnen oder mit Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenleben, wäre es vielleicht besser, wir würden von nun Kochrezepte austauschen. Ich wollte schon lange einmal wissen, um Musad, was Sie in Saudi-Arabien eigentlich so kochen und essen? Über die Küche Ghanas weiss ich weniger als nichts und Mawi könnte bestimmt ein paar urchige Rezepte aus dem Appenzell mit uns teilen.

    Anna

  27. um musad sagt:

    @ Anna

    Ich wollte schon lange einmal wissen, um Musad, was Sie in Saudi-Arabien eigentlich so kochen und essen?

    Chnoepfli ( Spaetzle) oder Roeschti natuerlich ;-)

  28. Allegra sagt:

    @Mawi: ich hoffe und bete, dass der Sturm ausbleiben möge.

    Dann sind wir uns in etwas (sehr wichtigem) einig.

  29. Allegra sagt:

    @zoe: allegra, was vermutest du, wenn olive an dich schreibt es gäbe ihr zuviel arbeit?

    Ich habe keine Zeit um rumzuzicken, falls ich heute nachmittag mal ein Viertelstündchen frei habe, fahre ich lieber weiter mit meiner Lektüre “Du reve pour les oufs” von Faïza Guène, einer Muslima, die sehr witzig über das Leben von Immigranten in Pariser Vororten schreibt.

  30. Allegra sagt:

    @Oh Graus

    Ich werde am Abend antworten, aber wohl nicht mit einem Rezept aus Ghana, ich koche lieber indisch oder italienisch.

  31. zoe sagt:

    allerga

    :) viel spass beim lesen

  32. news sagt:

    @ oh Graus

    news
    05.02.2012 um 14:16

    @ mawi

    …….in ziemlich rechtslastigen Kreisen wohl obwohl die Tat von einem EINZELNEN FANATIKER begangen wurde der 2003 im Alter von 22 Jahren von Russland nach Deutschland übergesiedelt ist wo sich seine Träume nicht erfüllt haben.
    Marwa Sherini hat den Russland-Deutschen wegen Beleidigung angeklagt, weil er an ihrem Kopftuch Anstoss genommen hatte, das sie als Zeichen ihres islamischen Glaubens trug.
    An einer Traueerfeier für Marwa Sherini nahmen Vertreter von Stadt, Land und Parteien teil, darunter der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, Bundeskanzlerin Merkel und Aussenminister Frank-Walter Steinmeier teil, die der ägyptischen Reglierung sowie der Familie der Ermordeten kondoliert haben.Staatsministerin Maria Böhmer besuchte den Ehemann der von Sicherheitskräften verletzt worden war im Krankenhaus Der Polizist der ihn bei der Festnahme des Täters verletzt hatte wurde beschuldigt das absichtlich aus rassistischen Gründen getan zu haben, was nicht zutrifft, aber vom Amtsgericht Erlangen nicht als Unterstellung gewertet sondern als freie Meinungsäusserung. Ein Jahr nach dem Verbrechen wurde im Landgericht Dresden (wo der Mord passiert ist) eine Gedenktafel für Marwa Sherini enthüllt. Dort steht in deutscher und arabischer Schrift: Wir verneigen uns vor dem Opfer dieser schrecklichen und unfassbaren Tat und trauern mit ihrer Familie. Der Verbrecher wurde zur Höchststrafe verurteilt, die keine Begnadigung nach 15 Jahren impliziert.

    Das Verbrechen wurde nicht nur im Heimatland der Ermordeten oder anderen islamischen Staaten, sondern auch in Deutschland religiös-politisch instrumentalisiert. Die Bewegung der Salafiten (eine extreme islamische Bewegung) machte Deutschland pauschal für den Mord verantwortlich und rief zu einer Kundgebung salafitischer Organisationen in Berlin auf. Ein Aufruf in dem es hiess Frau Sherbini sei das “erste Todesopfer der islamfeindlichen Propaganda”. Pierre Vogel warnte in dem Zusammenhang im Internet vor einem neuen Holocaust. usw. Man wertete die Tat eines Einzetäters als mangelndes Einfühlungsvermögen Deutschlands was die Tat für Muslime bedeute.

    Dass das verhärtete Fronten bewirkt ist eigentlich völlig klar.

  33. mawi sagt:

    Anna
    Mir brummt der Schädel. Beinahe den ganzen Tag um viele kleine Rackers gehängt, mit einer kleinen Blogpause am Vormittag…
    Ich werde jetzt sicher kein Sidwörscht -Rezept einstellen.
    Aber Röschti find ich auch sehr gut. Aus der Eisenpfanne. Am liebsten von eigenen Kartoffeln. Wenn ich denn nicht so faul gewesen wäre letzten Sommer.
    Pflüg mich jetzt noch mal durch den Schnee, um meine Tochter, Ihre Namensvetterin, abzuholen. Zum Glück habe ich Spikes auf den Rädern. Und dann hoffe ich, dass unsere Warmwasserleitung in der Dusche beizeiten wiedermal auftaut.

  34. Allegra sagt:

    @Anna

    Mein Eindruck, war dass Sie den (zu Recht) schlechten Ruf Ulfkottes benutzten, um news “abzuschiessen”, d.h.um alles was von news geschrieben worden war und noch geschrieben werden würde, als Unsinn abzutun.

    news hat hier ein Gemisch von längst bekannten Fakten, von ihr ausgeschmückten Nachrichten (z.B. Mani Matter Geschichte) und dubiosen Geschichten ohne Quellenangabe bzw. von Typen wie Ulfkotte reingestellt. Da sich kaum noch neue Blogger in diesen “Spinnerblog” verirren, stellte sich automatisch die Frage, wer versteckt sich hinter dem (völlig unzutreffenden) Nick “news” und was für Absichten verfolgt diese Person. Nachdem news auf Kritik, mit den üblichen Verdrehungen und Lügen sowie Beleidungen reagierte, war für mich schnell klar, dass es sich wahrscheinlich um Lisa_Erna handelt. Ein Verschreiber von ihr im anderen thread bestätigte meinen Verdacht. Ausgerechnet Lisa, die uns über Wochen mit einer völlig erstunkenen und erlogenen Geschichte genervt hat, in der sie (was für eine Zufall!) Muslimen völlig abartige/perverse Sachen unterstellte. Ist es angesichts dieser Vorgeschichte nicht ein bisschen naiv, wenn man annimmt, dass es Lisa_news nicht um Propaganda gegen Muslime geht?

    Nachdem sie nicht auf Zustimmung stiess, griff sie zu einem der bekanntesten Kunstgriffe fremdenfeindlicher Schreiberlinge “mer dörf nüd ämol me säge” und ausgerechnet Olive, die sich doch immer über den Antiblocherreflex der anderen beschwert, stimmte reflexartig zu. Angesichts der Tatsache, dass Millionen von Menschen in Ländern leben, in denen es (z.T. seit Generationen) nicht möglich ist, seine Meinung frei zu äussern, ist dieses jämmerliche Sprüchlein sehr deplaziert. Wir leben in einer direkten Demokratie, die uns das Recht auf freie Meinungsäusserung garantiert und vielfältige Möglichkeiten bietet unsere Gedanken auch einem breiteren Publikum mitzuteilen. Mit wenigen Ausnahmen (wie z.B. am Arbeitsplatz) wird dieses Recht nicht eingeschränkt und wir können uns frei äussern und uns frei mit Gleichgesinnten zusammenschliessen um unseren Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen. Was wir jedoch auch in einem freien Land wie der Schweiz nicht erwarten können ist, dass unsere Meinung immer und überall von den anderen Menschen geteilt wird. Wahrscheinlich ist es die narzistische Kränkung, dass ihre Meinung ausserhalb der heilen Puurezmorge-Weltwoche-Welt nicht überall auf Zustimmung stösst, die bei Lisa_news (und anderen) das Gefühl entstehen lässt, eine ominöse Gruppe politisch Korrekter wolle ihnen verbieten, ihre Ansichten zu äussern.

    Ich habe die Diskussion mitverfolgt und fand in den Beiträgen von news viele Denkfehler.

    Aufgrund meiner äusserst unerfreulichen Erfahrungen mit Lisa_news gehe ich davon aus, dass Lisa_news entweder völlig lernresistent und deshalb unfähig ist, ihre Denkfehler zu erkennen, oder halt doch Propaganda betreibt. Ein Dialog mit ihr scheint mir nicht möglich, falls andere Blogger mehr Geduld haben, wünsche ich viel Glück.

    Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, Kochrezepte zu tauschen, sondern zu verhindern, dass sich gewisse Grenzen immer mehr verschieben. Was früher noch im Abfallkübel der Leserbriefredakoren landete, wird heute ohne jede Qualitätskontrolle im Netz verbreitet. Ich bin der Meinung, dass Herr Stamm seiner sehr grossen Verantwortung in diesem Bereich nicht immer ganz perfekt nachkommt und Volksverdummung (und schlimmeres) nicht nur beim SF DRS sondern auch in diesem Blog stattfindet.

  35. hans fallada sagt:

    Allegra
    08.02.2012 um 20:21

    wow genau getroffen.

  36. zoe sagt:

    news olive

    ja anna, das mit den ausländern alle in den gleichen topf werfen ist so eine sache für sich. ich bin auch nicht ganz gefeit davor, wenn ich ganz ehrlich bin, aber ich bin mir es bewusst und ich arbeite daran :) versprochen.

    news

    irgendwie fehlen mir die worte ihnen gegenüber, aber ich denke sie “ticken” ein bisschen wie ich. mit ihnen würde ich gerne mal an einen runden tisch sitzen und einfach losreden. sie wissen viel, danke.

  37. zoe sagt:

    mawi

    du hast noch nerven für kleine rackers mawi! phua, hut ab!
    ps. südwürscht? grüeni würscht? die tut man doch einfach ein bisschen ziehen lassen oder?
    pps. der rabbi wüsste da sicher noch ein passendes schnäpschen dazu, oder nicht?

  38. Kraxle sagt:

    news

    sie können mich mit ihrem kleinen Ablenkungsmanöver nicht täuschen
    sie sind eine feige nuss, aber das dürfte man ihnen im RL sicher auch schon gesagt haben
    und dass sie hier ihre eigene Schande zu lesen bekommen, amüsiert mich.

  39. Anna sagt:

    @ zoe

    Ich denke, es ist ganz normal, so zu denken – entscheidend ist, dass wir solche Wahrnehmungen (“die Albaner”, “die Muslime”, usw.) immer hinterfragen und uns bewusst sind: Das sind alles einzelne Menschen und nicht eine Einheit.

    @ Allegra

    Vielleicht bin ich tatsächlich “ein bisschen naiv”, wenn ich es für möglich halte, dass news das Gespräch und die Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten sucht.

    Es ist müssig darüber zu diskutieren, da weder Sie noch ich wissen, ob Lisa wirklich news ist, was ihre (oder seine) Absichten sind, und wie die Diskussion verlaufen wäre, wenn die Reaktionen auf ihre (oder seine) Beiträge anders ausgefallen wären.

    Im Gegensatz zu Ihnen diskutieren ich ab und zu mit Kollegen, die wie gesagt rechtskonservative Ansichten vertreten. Ich finde, dass man ihren Beiträgen sehr gut anmerkt, dass Sie keine solchen Gespräche führen und ihren “Gegner” sehr schlecht kennen bzw. verstehen. Das “Gefühl” (…) eine ominöse Gruppe politisch Korrekter wolle ihnen verbieten, ihre Ansichten zu äussern”, ist eben nicht nur ein – allenfalls sogar ein durch eine narzistische Kränkung ausgelöstes – Gefühl, sondern es ist ja tatsächlich verboten, bestimmte Ansichten zu äussern – zum Beispiel rassistische und antisemitische Äusserungen, ebenso ehrverletzende und verleumdnerische Äusserungen. Mir persönlich haben zum Beispiel Diskussionen mit Leuten, die gegen die Antirassismus-Strafnorm sind, viel gebracht, weil ich dadurch zu neuen Einsichten gelangt bin, warum ich diese Strafnorm befürworte. Was die Gegner dieser Strafnorm eben oft nicht verstehen ist, dass die schwachen Mitglieder in einer Gesellschaft (Minderheiten (Juden, Mosleme, Zigeuner, in Brasilien die Indios), Behinderte, Kinder, alte Menschen, Fremde, Tiere, auch (vielleicht weniger als früher) Frauen) immer die Zielscheiben von Hassverbrechen sind und deshalb unbedingt gegen solche Übergriffe, auch verbale Übergriffe und Abwertungen, geschützt werden müssen, und dazu braucht es diese (tatsächlich bestehenden, nicht nur gefühlten) Verbote. D i e s müsste man jeweils den Gegner der Antirassismus-Strafnorm näher bringen und erklären. Sicher sind viele von ihnen “lernresistent”, aber wir diskutieren doch nicht (nur), um andere zu bekehren, sondern (auch) um unsere eigenen Überzeugungen einer Prüfung zu unterziehen udn sie weiterzuentwickeln.

    Da ich mich nicht mehr getraue, meine Insights hier einzubringen, weil ich mich dadurch dem Verdacht aussetze, selbst eine Rechtspopulistin zu sein, oder in solchen Kreisen zu verkehren, möchte ich diese kurze Diskussion und meine Teilnahme hier nun wieder beenden. Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass Sie Ihre Träume verwirklichen können.

  40. Anna sagt:

    @ Allegra

    Korrektur: “Ich finde, dass man Ihren Beiträgen sehr gut anmerkt, dass Sie keine solchen Gespräche führen und Ihren “Gegner” sehr schlecht kennen bzw. verstehen.”

  41. Anna sagt:

    @ Mawi

    Betreffend der Rezepte stelle ich fest, dass die Idee zwar positiv aufgenommen wurde, allen aber die Motivation für die Umsetzung fehlt.

    Das Schöne an Kochrezepten ist ja, dass man, im Gegensatz zum Lesen von Blogtexten, es jeweils recht schnell, spätestens aber am Tisch, merkt, wenn man etwas falsch verstanden hat.

    Viel Glück beim Schneepflügen und noch einmal alles Gute – ich hoffe wirklich, dass ich mich hier nicht noch oft verabschieden muss.

  42. Allegra sagt:

    @Anna: Da ich mich nicht mehr getraue, meine Insights hier einzubringen, weil ich mich dadurch dem Verdacht aussetze, selbst eine Rechtspopulistin zu sein

    Ich habe sie nie verdächtigt eine Rechtspopulistin zu sein, aber mit ihren Erklärungsversuchen versorgen sie diese (unterdurchschnittlich intelligenten) Menschen regelmässig mit Argumenten. Das war nach dem 22. Juli so und ist es auch jetzt. “Ja genau”, wird diese Grüppchen nun auftrumpfen “die Rassismusstrafnorm schränkt unsere Meinungsfreiheit ein, wir haben Recht gehabt, man darf in diesem Land nicht mehr sagen, was man denkt.” Dabei wissen sie als Juristin sehr genau, dass Art. 261bis schwer anwendbar ist und sehr viele Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es zu einer Verurteilung kommt.

    Wieso lassen sie Menschen wie news nicht einfach selbst sprechen und sich selbst demaskieren?

  43. news sagt:

    @ allegra

    Damit auch Sie klar und deutlich mitbekommen woher meine Info stammt, die sich leider immer mal wieder bestätigt, zuletzt durch Sie selbst. Ich habe da, wie Sie nachlesen können, am 5.2. um 14.44 dem Text angefügt.

    news
    05.02.2012 um 14:44

    Ich möchte darauf hinweisen, dass der Inhalt meiner heutigen postings in einem Buch von Klemens Ludwig ausführlicher und umfassender im Herbig-Verlag herausgegeben sind.
    Klemens Ludwig, Jahrgan 1955, Studium der Theologie, lebt als freiberuflilcheer Autor, Publizist und Radiojournalist in Tübingen. Seine Textbeiträge erscheinen u.A. in der Tageszeitung (taz), Südwest Presse, Thinischen Post, FAZ und der Welt, seine Radiobeiträge sind im WDR, SWR, HR und Saarländischen Rundfunk zu hören. Von 1977 bis 1989 war er Mitarbeiter der “Gesellschaft für bedrohte Völker”. Dort knüpfte er enge Kontakte zu verfolgten Muslimen und Opfern des Islam. Zudem unternahm er ausgedehnte Reisen in die islamischen Regionen Süd- und Südostasiens.

    Titel: “Die Opferrolle”

  44. news sagt:

    @ kraxle

    Wovon ist die Rede? Was wollen Sie mir bitte mitteilen?

  45. um musad sagt:

    @ Edi Brugger

    Posting von:
    ———————————————————————————————————————————————–
    Edi Brugger
    04.02.2012 um 13:13
    News stellt fest:
    „Ganz schnell werden wir mit „Rassismus“ belegt auch dann, wenn dahinter einfach Kritik steht.“

    Für diese od. ähnliche Unterstellungen genügen ein paar einfache Fragen, z.B.:
    „Ist Keller-Messahli irgendwie als Kennerin des Islam repräsentativ.
    Teilt ihr ihre Meinung bezüglich der Salafisten.
    Was meint ihr persönlich zum Bau dieser Moschee? Soll sie gebaut werden oder könnte sie zur Gefahr für unsere freiheitlichen Werte werden?“
    Dann kriegt man als Antwort:
    „edi, du fragst schon wie horatio.“
    Ich gestehe, dass ich nicht genau weiss, was daran so schlimm ist. Ich deute diese Formulierung aber nicht als Kompliment.
    Oder:
    „was ich sagen will: hetzt uns nicht gegeneinander auf!“
    oder:
    „Wenn Du die kurze Zeile die ich ” kommentiert” habe, nicht verstanden zu haben scheinst, wie wuerde dies  denn rauskommen wenn ich all die uebrigen Artikel kommentieren wuerde ?“

    Die Dialogbereitschaft ist offensichtlich einiges geringer als die Lust beleidigt zu sein.

    ——————————————————————————————————————————————-

    Hallo Edi Brugger

    Mir ist zufaellig diese Posting von Dir noch unter die Augen gekommen. Ich hatte Dich bis jetzt immer fairer Blogger wahr genommen gegenueber mir. Aber jetzt,entschuldiung !

    News stellt fest:

    „Ganz schnell werden wir mit „Rassismus“ belegt auch dann, wenn dahinter einfach Kritik steht.“

    Für diese od. ähnliche Unterstellungen genügen ein paar einfache Fragen, z.B.:

    Habe ich Dich  irgendwo mit  ”Rassismus ” belegt oder aehnliche Unterstellungen?

    Meine Reaktion zu informieren,nicht mehr weiter zu schreiben hier hat nichts mit Beleidigung zu tun,sondern das darauf aufmerksam machen,dass man mir unterstellt ich rechtfertige Selbstjustiz oder Mord,  als Grund von Provokation. — Es ist mir klar das mein Satz z.T. falsch verstanden worden ist.Aber ich habe darueber nochmals klar Stellung genommen. Nur wenn Du und Hypatia danach froehlich mit dieser Unterstellung weiterfaheren……?? .Ueberhaupt  diese Unterstellung hat mich enttaeuscht und resigniert !! 

    Ueberdenke doch bitte nochmals wie Du hier beursteilst. Haettest Du an meiner Stelle nicht auch so oder aehnliche reagiert ?

    U.M.

  46. Anna sagt:

    @ Allegra

    Es reicht.

    “Ich habe sie nie verdächtigt eine Rechtspopulistin zu sein, …”

    Das ist gelogen. Sie haben mir geschrieben, ich würde rechtes Mainstream-Gedankengut vertreten und mich offensichlich in diesem Umfeld bewegen.

    “aber mit ihren Erklärungsversuchen versorgen sie diese (unterdurchschnittlich intelligenten) Menschen regelmässig mit Argumenten.”

    Auch das ist gelogen. Lesen Sie doch genauer. Ich habe ein Argument f ü r die Rassismusstrafnorm geliefert, und k e i n e s gegen diese Strafnorm.

    Wieso verstehen Sie meine Beiträge systematisch falsch, wenn Sie doch so viel intelligenter sind als Ihre Feinde?

    “Wieso lassen sie Menschen wie news nicht einfach selbst sprechen und sich selbst demaskieren?”

    Genau das habe ich ja getan. Wenn news sich selbst demaskiert, warum halten Sie es für nötig, mit ihm zu streiten und ihn zu bekämpfen?

    Schauen Sie, Ihre Anschuldigungen sind so unverschämt, dass ich sie mir nicht gefallen lassen kann. Da ich aber viel zu tun habe, mag ich mich nicht mehr mit Ihnen auseinander setzen. Von nun werde ich Ihnen nicht mehr antworten.

  47. Anna sagt:

    Und @ Allegra: “versorgen Sie diese Menschen … regelmässig mit Argumenten”

    “regelmässig”, so so.

    Ich habe seit Ende Juli 2010 praktisch nichts mehr in diesem Blog geschrieben, weil es mir zu dumm geworden ist, mich mit Ihnen und Moria auseinanderzusetzen.

  48. Anna sagt:

    Korrektur: Juli 2011.

  49. Klartext sagt:

    Anna

    Warum schreiben Sie eigentlich in diesem Blog. Kommen Sie zu mir in den aktuellen. Dort ist es viel spannender!

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