Bevor ich ein neues Thema vorgebe, möchte ich eine Konzeptänderung vorstellen. Ich habe während viereinhalb Jahren längere, in sich geschlossene Texte zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Glauben, Aberglauben und Sekten verfasst und zur Diskussion gestellt. Ich möchte nun den Versuch wagen, den Blog aktueller zu gestalten und die Bloggerinnen und Blogger in die Gestaltung der Impulsbeiträge miteinzubeziehen.
Konkret: Ich werde häufiger als bisher neue Beiträge aufschalten und versuchen, aktuelle Ereignisse zu berücksichtigen. Das müssen nicht immer ausgefeilte Texte sein, sondern können auch Gedankenanstösse oder Hinweise auf aktuelle Gesprächsthemen, Artikel, Stellungnahmen oder Meinungen von Fachleuten betreffen. Gleichzeitig möchte ich Euch alle an der Gestaltung der Impulsbeiträge beteiligen. Wer einen Text hat oder eine Anregung, soll mir diese in einem Mail schicken: hugo.stamm@tagesanzeiger.ch. Bitte meldet mir, unter welchem Namen (Nickname oder richtiger Name) Ihr Euern Text veröffentlichen möcht.
In diesem Sinn ein erster Versuch: Thilo Sarrazin, Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank, vertritt in seinem Buch «Deutschland schafft sich selber ab», die These, Juden hätten ein gemeinsames Gen. Diese Behauptung löste eine heftige Kontroverse aus. Seine biologistische Argumentation insinuiert, Intelligenz, soziales Verhalten, Mentalität, Weltbild und vieles mehr seien stark abhängig von den Erbanlagen. Meine Gegenthese: Charakter und Persönlichkeit werden nicht in erster Linie von Genen bestimmt, sondern von Erziehung, Bildung, Lebenserfahrung, Umfeld usw. Ich erachte die Milieutheorie als wesentlich evidenter.




























Stamm: “Ich erachte die Milieutheorie als wesentlich evidenter.”
Ich auch. Mir scheint, die Gene werden überschätzt.
Es ist für die Menschheit auch gar nicht wünschenswert, dass Intelligenzgene oder Schwulengene gefunden werden. Auch der Hinweis auf “Judengene” scheint nicht wirklich von Vorteil zu sein. Wir sehen ja, welche Diskussionen da sofort immer losbrechen.
@Hugo Stamm
Ganz herzlichen Dank, dass sie endlich wieder mal ein Thema aufgreifen, dass die Menschen wirklich bewegt. Ich bin mit ihrer Gegenthese völlig einverstanden. Ich befürchte aber, dass Menschen wie Herr Sarrazin viel Zustimmung erhalten werden. Angesichts abnehmender Ressourcen, härter werdener Verteilungskämpfe und weit verbreiteter Zukunftsängste finde ich diese Entwicklung äusserst beunruhigend.
@ Hugo Stamm: eine schöne Initiative, die ich begrüsse. Es wäre schön, wenn dabei nicht alles in einem Sekten-Blog behandelt werden müsste.
@ alle: ich kann mir vorstellen. dass Gene und Mlileu ebenso Faktoren sind, wie weitere, womöglich noch unbekannte. Ich komme zu diesem Schluss, weil ich beobachte, dass Menschen aus der selben Familie (also Geschwister) zum Teil schön ziemlich früh völlig verschieden sein können und dies auch bleiben – trotz derselben genetischen Ausgangslage und desselben Milieus.
@Thomas1: trotz derselben genetischen Ausgangslage und desselben Milieus.
Die genetische Ausgangslage ist nur bei eineiigen Zwillingen diesselbe. Ob das Milieu in einer Familie für alle Kinder dieser Familie dasselbe ist, wage ich auch zu bezweifeln. Umwelteinflüsse beginnen bereits im Mutterleib, erstgeborene finden eine völlig andere Familienkonstellation vor als die nachfolgenden Kinder.
Von der Zwillingsforschung habe ich gehört, dass sich der menschliche Charakter durchschnittlich etwa aus 50% Genetik, 40% Umwelteinfluss (hautsächlich Kindheit) und 10% Selbstbeeinflussung bildet. Aber dass sich der Glaube aus den Genen bilden soll, erscheint mir höchst unwahrscheinlich. Umwelt und Selbstbeeinflussung (je nach eigenständigem denken) sind sicher dafür hauptverantwortlich.
Beantwortung der Frage hängt womöglich zusammen mit dem weltbild das man hat:
Milieutheorie (Erziehung) lebt von dem Glauben an den Menschen und von der Möglichkeit seiner Besserung.
Gentheorie lebt eher von der pessimistischen Vorstellungen der anlagemässigen Determiniertheit des Menschen.
Wahrscheinlich wird es ein mix von beiden sein, wie Untersuchungen anscheinend darlegen:
http://www.scinexx.de/dossier-437-1.html
Optimismus
http://www.scinexx.de/dossier-detail-437-10.html
Die Juden haben nicht nur ein gemeinsames Gen, sondern deren Millionen, die sie übrigens auch mit allen anderen Menschen teilen. Insofern hatte Herr Sarrazin also recht, wenn auch nicht so wie er’s gemeint hat.
Das die Juden ein bestimmtes Gen teilen, welches sie vom Rest der Menschheit unterscheidet, ist hingegen hahnebüchener Unsinn. Die Mitgliedschaft in der Kategore ‘Jude’ ist schliesslich einzig und allein von der religiösen Überzeugung abhängig, und dass der Glaube an irgendeine bestimmt Geschmacksrichtung innerhalb der grossen Auswahl an Aberglauben Einfluss auf die DNA hat ist absurd.
Optimus: “Umwelt und Selbstbeeinflussung (je nach eigenständigem denken) …”
lol, etwas gar optimistisch, Nichtglauben als eigenständigeres Denken verkaufen zu wollen. Schlussendlich ist es immer ein Denkprozess, der einem glauben lässt oder nicht.
Passend zum Thema übrigens dieses hier:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Deutschsprachige-Kinder-sind-in-Zuerich-erstmals-in-der-Minderheit/story/17143539
Für Thilo Sarrazin wäre das wohl der ultimative Beweis, dass nicht-deutschsprachige Menschen die dümmeren Gene haben. Bei genauerer Betrachtung scheint die Faktenlage aber eher die Milieutheorie zu bestätigen.
Wenn die Milieutheorie stimmt, dann müsste eine intensive Integration von Kindern und Jugendlichen dazu führen, dass der Anteil fremdsprachiger in den Gymnasien steigt. Es wäre daher sicher aufschlussreicht, wenn man das mal über zwei, drei Generationen hinweg verfolgt. Z.B. könnte man das bei den Italienern nachprüfen, die bereits in der zweiten oder dritten Generation hier leben. Die Sprachprobleme müssten da eigentlich schon etwas in den Hintergrund gerückt sein. Die Frage wäre also, ob die dritte Generation der Eingewanderten noch immer in der Sek C rumdümpelt, oder ob die dritte Generation den Einzug in die Gymis geschafft hat.
Etwas in der Art haben wir doch schon einmal gehabt, jemanden der mit Rassenzugehörigkeit funktioniert hat. Ich habe Herrn Sarazin in “Hart aber fair” “gesehen” und letztlich nicht gewusst soll ich ihn gut oder weniger gut finden. Er ist ein Provokateur und grade deswegen hoffe ich, dass seine Partei ihn nicht ausschliesst sondern in die Pflicht nimmt. Dann wird sich beweisen wie tauglich seine Thesen sind und ob sie sich in der Integrationspolitik als konstruktiv erweisen. Dass Herrn Sarazins Stammbaum auf seine Migrantenherkunft hinweist beweist noch nicht, dass er sich bewähren wird in seiner Parteipolitik.
Da sein Buch auf breites Interesse gestossen ist sollten wir ihn nicht einfach mundtot machen sondern hinhören was er zu sagen hat. Offenbar thematisiert er eben Probleme und Alltagssituationen die der Bevölkerung wohlbekannt ist die ihm dafür Anerkennung zollt. Es ist wenig sinnvoll auf die eingewanderte Bildungselite hinzuweisen die breite Masse der Einwanderer aus welchen Gründen immer gehört da sowenig dazu wie der breite Anteil der deutschen Bevölkerung da dazu gehört. Es haben sich aber grade da wo’s manchmal besonders schwierig war klarzukommen auf allen Seiten Parallel-Gesellschaften gebildet was die Lebenssituation der davon Betroffenen nicht einfacher macht. Denn da in die Guten und die Bösen einzuteilen halte ich für falsch. Es kamen Menschen aus fernen Ländern die dort völlig anders gelebt haben und sich nicht von einem Tag auf den anderen integrieren konnten. Wo keiner ist, der wenigstens Anhaltpunkte gibt und Hilfestellung wie sollen Menschen die nicht mal die Landessprache ansatzweise beherrschen verstehen was man von ihnen erwartet?
Ich fand Herrn Sarazins Aussagen weder richtig noch falsch weder gut noch schlecht weder sympathisch noch unsympathisch. Er provoziert absichtlich und nimmt kein Blatt vor den Mund und das an und für sich ist m.E. Denkanstoss. Ehe ich mir ein Urteil bilde muss ich wohl sein Buch lesen um einigermassen begreifen zu können was er darin ausführt. In “hart aber fair” hatte er potente Gegner u.A. Herrn Friedmann den ich grade wegen seiner Angriffslust und seinen oft provokativen Aussagen wrklich mag. Der wurde aus gewissen Talkshows deswegen ausgeschlossen und ich habe aufgeatmet als ich seinen aufmüpfigen Geist in besagter Sendung wieder entdeckt habe. Ich gehe mir das Buch kaufen um es anschliessend zu lesen.
@sol ventus
Diese Statistik können sie wegwerfen. Meine Kinder gelten gemäss dieser Statistik als deutschsprachig. Diese ganzen Erhebungen beruhen in der Regel auf Fragebögen der Schule, die ich so minimal ausfülle wie möglich, da ich nicht verstehe, was es den Staat angeht, welche Sprachen wir zu Hause sprechen, welcher Religion wir angehören usw.
@ sol ventus
cc @ Taiwo
Es dürfte klar sein, dass bei Herkunft aus unterschiedlichen Familien und Ländern unterschiedliche Gene resp. deren Eigenschaften sich herausentwickelt haben. Ich finde es ohnehin etwas gewagt “die Gene” heranzuziehen, etwas das die Naturewissenschaft noch nicht wirklich entschlüsselt hat und wo wir wissen, dass unter unterschiedlichen Lebensbedingungen und Einflüssen Menschen sich unterschiedlich entwickeln. Kinder deren Eltern z.B. zweisprachig mit grossem Wortschatz sind werden selbst zumindest in einer Sprachen einen reichen Wortschatz entwickeln wo hingegen Kinder deren Eltern kaum zuhause sind weil sie für den Lebensunterhalt arbeiten müssen wegen der weniger Vorteilhaften Bedingungen sich in Sachen Sprache schwerer tun werden. Aber auch da darf man nicht einfach Rückschlüsse ziehen. Es gibt Eltern die trotz eigenem belasteten Leben sinnvollen Input vermitteln den die Kinder – aufgrund ihrer Veranlagung – sinnvoll verwerten. Wer ins Gymnasium geht hängt jedenfalls nicht von seiner Herkunft ab sondern von seinen Fähigkeiten.
Ausserdem sollten wir akademische Bildung nicht allzu sehr hinauf stilisieren unsere Gesellschaft ist auf Berufsgattungen aller Art angewiesen und sollte deswegen vermehrt drüber nachdenken wie sinnvoll es ist Kinder wegen des allgemeinen Trends auf Biegen und Brechen und mit 150’000 Nachhilfestunden durchs Gymi zu quetschen. Kann sein es sei sinnvoll kann aber auch sein nicht. Der grundsätzliche Respekt vor allen Menschen sollte sich nicht an der Bildungsschicht eines Menschen orientieren. Im Übrigen, nähme man Herrn Sarazin beim Wort, ich wäre eine Immigrantin wanderten meine Vorfahren doch aus dem hohen Norden in die Schweiz ein.
Das muss im übrigen eine sehr kinderreiche Ahnenschaft gewesen sein weil sie sich nachvollziehbar über die Welt ausgebreitet hat.. Ich glaube, das mit der Zuwanderung hält sich in etwa seit Jahrhunderten die Waage in Zahlen und im abweisenden Verhalten der ansässigen Bevölkerung. Wer vom Ausland kommt ist eben anders und den zu akzeptieren braucht einen gewissen Willen des Aufeindander-Zugehens und Konfilktfähigkeit im Umgang mit dem Fremden das uns daneben doch fasziniert. Auch die Motivation auszuwandern und sich anderswo ein Auskommen zu suchen bleibt gleich: Kriege, schlechte Lebensbedingungen, Arbeitislosigkeit und Armut.
Eben, Herrn Sarazins Buch habe ich noch nicht gelesen, werde ich demnächst tun.
2003 erschien noch die Studie von Bolzman, Fibbi und Vial zur erstaunlichen Integrationsleistung von Secondas und Secondos in diesem Land (http://www.snf.ch/D/Medien/Medienmitteilungen/Seiten/2003.aspx?NEWSID=81&WEBID=705D0BF9-BC95-43E6-BF65-F8B316A4D74E)
und jetzt soll über so etwas wie “Intelligenzgene” diskutiert werden? So à la der dünne weisse Mann ist dreimal intelligenter als die dicke schwarze Frau, viermal, wenn er noch einen Bart trägt?
Hallo, ich glaub’ mich streift ein Bus.
Warum soll man einem Banker irgendwelche Abstruse Theorien über die Gentechnik glauben? Was hat ein Banker überhaupt mit solchen Dingen am Hut? Und wie kann gerade ein Banker etwas gegen Juden haben?!
http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/details/article/fuenf-gegen-einen.html
Ich werde das Buch auch lesen.
Mir wurde berichtet von der Diskussion, welche gestern bei May Britt Illner stattgefunden hat.
Roger Köppel scheint das Buch von Thilo Sarazzin zu kennen, er sagte, Thilo Sarazzin schreibe darin voller Bewunderung über das jüdische Volk.
Also kann das Judengen gar nichts Negatives sein, wie einem zu suggerieren versucht wird, von Leuten, welche Thilo Sarazzin zum Schweigen bringen wollen.
In der Sendung wurde auch darauf hingewiesen, dass vor einigen Jahren 3 Millionene Ausländer in Deutschland wohnhaft gewesen seien, davon 1, 5 Millionen arbeitstätig.
Jetzt würden 9 Millionen Ausländer in Deutschland wohnen, aber es seien immer noch 1,5 Millionen arbeitstätig.
Die Linken fordern immer, dass Ausländer integriert werden sollen,
siie selber unternehmen aber auch nichts in diese Richtung, ihre Anstrengung beschränkt sich auf die blosse Forderung.
Andererseits profitieren sehr viele Linke vom “Ausländerelend”.
Für sie wurden in den guten Zeiten lukrative Jobs kreiert, welche im Zusammenhang stehen mit nicht integrierten Ausländern.
Schaut man sich die Zahl der nicht erwerbstätigen Ausländer in Deutschland an, fragt man sich, ob diese lukrativen Jobs im Integratinosbereich nicht in erster Linie dem Selbsterhalt gedient haben, als dem Wunsch nach einer echten Integration.
Vielleicht haben die Linken auch kein Interesse an einer wirklichen Integration, sondern an den Jobs, welche sie unter dem Vorwand dieses Bestrebens einnehmen können.
@Olive: Ich werde das Buch auch lesen.
Ich nicht! Ich werde mir aber ein Buch über Genetik kaufen, ein Fachgebiet von dem Herr Sarrazin Null Ahnung hat.
Religion und Erziehung sind Machtstrukturen , die Quintessenz von Genoziden hat Alice Miller in allen Büchern klar dargestellt und auch belegt mit faktischen Hintergründen, akriebisch hat sie sich mit Biografien beschäftigt von Dichtern Philosophen etc. Sie hatte 9 Jahre eine Praxis in der Umgebung von Zürich als Psychologin, hat sich viele Geschichten angehört ohne alles zu analysieren, hat sich ja auch getrennt von Freud-Fanantismus, für mich waren die Bücher von Alice Miller einfach Wegbegleiter. Alice Miller hat Pionierarbeit geleistet was Kindsmisshandlung betriifft, hoffe ihr Gedankengut wird endlich im hier und jetzt in die PRAXIS umgesetzt, mit dem Vatikan und den aufgeplusterten Päpsten ist kaum zu rechnen, also Urbi et Orbi
Ich erlebe Thilo Koch nicht als Mulsimenhasser, sondern als ein mutiger Mann, der unliebsame Wahrheiten auf den Tisch bringt.
Es ist bezüglich Ausländerintegration vieles faul im Deutschen Staate,
und daran sind nicht nur die nicht integrierten Muslime schuld.
Gerade dass sich alle Parteien gegen Thilo Koch aussprechen, dessen Ausschluss fordern, bestätigt diese Vermutung.
Es ist bezüglich Ausländerintegration vieles faul im Deutschen Staate,
und daran sind nicht nur die nicht integrierten Muslime schuld.
Aber genau darüber will man nicht sprechen,
muss man auch nicht, wenn man die Fäulnis negiert – unisono.
Link zur Sendung von Maybritt Illner
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1128154/Maybrit-ILLNER-Vorschau-2.-September#/beitrag/video/1128788/Sarrazins-Spiel-mit-der-Ausl%C3%A4nderangst
Die Deutsche Bundesbank sollte per definitonem eine unabhängige Institution sein.
Dass nun Frau Merkel und Herr Wulff dies nicht respektieren
und Druck ausgeübt haben, damit Thilo Sarazzin entlassen wird,
sollte ein in höchstem Masse alarmierendes Zeichen sein, vorallem für die Muslime.
Wenn es den Deutschen aushängt, dann wird es gefährlich.
Und diese Gefahr scheint sich momentan aufzubauen.
Ob die Negation eines Schwelherdes in diesen Zeiten die Gefahr zu bannen vermag,
bezweifle ich sehr.
Die Muslime als Menschen dürften sowohl Frau Merkel wie Herrn Wulf gleichgültig sein.
Die sind ja zufrieden damit, wie es momentan um die Muslime in Deutschland bestellt ist.
@ Taiwo
Über etwas diskutieren, worüber man nichts weiss ist ein wenig problematisch. Um zu verstehen was Herr Sarazin geschrieben hat muss ich doch zuallererst wissen was denn eigentlich in dem Buch drinsteht! Ich persönlich bilde mir meine Meinung nicht aufgrund von Aussagen von irgendwem oder von Medienberichterstattungen. Vielleicht können Sie mit dem aufpolierten Gen-Wissen dann mal in eine Bibliothek sitzen und in Sarazins Buch blättern. Ich bin überzeugt, dass es da angeschafft wird.
@ Erika
Sehe ich auch so.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_des_Y-Chromosoms
@Erna
Haben sie eine Ahnung, wie viele Bücher jeden Monat neu auf dem Markt erscheinen? Glauben sie tatsächlich, ich lese jeden dämlichen Bestseller, der in den Medien hohe Wellen wirft? Wenn ich etwas über Intelligenz und Vererbung wissen will, lese ich sicher kein Buch von einem Banker, der mit dreistem Rechtspopulismus Kohle machen will.
@ Hugo Stamm
Sarazin gehört zu jenen intellektuell und intelligenzmässig begabten Personen, die es nicht ertragen, dass sie trotz Intelligenz nicht zuoberst sind. Er, der grosse Sanierer des Berliner Landeshaushaltes müsste doch mehr sein, als nur Vorstand in einer zweitklassigen Bank, wo er im Wesentlichen Gallionsfigur ist. Deshalb provoziert er Aufmerksamkeit und merkt nicht, dass das Gebiet Migration sich zwar gut eignet, um in die Presse zu kommen, dass er aber damit ähnliche Verhaltensweisen wie die ebenfalls (und vielleicht aus gar nicht so verschiedenen Gründen) provozierenden Glatzen zeigt.
Das Buch werde ich nicht lesen. Sensationssachbücher bringen für den, der das Thema kennt, meist wenig. Im Übrigen leben unsere Migranten aus dem Balkan in der Regel nicht im Ghetto und Religion ist für sie nicht wichtig. Die Situation ist nicht mit Deutschland vergleichbar.
Zum jüdischen Gen. Man kann unter Ethnien, die relativ wenig exogen heiraten, bestimmte Verteilungen von genetischen Merkmalen finden, die man in dieser Dichte bei anderen Menschen nicht beobachtet (rote Haare bei den Iren z.B.). In diesem Sinne ist es durchaus möglich, dass es genetische Merkmale gibt, die bei der jüdischen Bevölkerung gehäufter auftreten. Sicher gibt es aber kein Gen, das bei allen Juden und keinem Nichtjuden auftaucht und sicher gibt es kein Gen, das die Merkmale “jüdische Kultur” trägt. Das ist Quatsch und Sarazin weiss das auch. Der Rabbi, der in Israel sagte, nur, wer orthodox konvertiere, habe das jüdische Gen, meinte dies symbolisch, nicht biologisch. Viele israelische Nationalisten möchten gerne glauben, dass sie genetisch besonders wertvolle Eigenschaften haben, nachweisen lässt sich dies nicht. Ich denke mir, Sarazin hat das Wort Gen a) symbolisch und b) rein provokativ gemeint, weil Genetik und Juden halt die Leute in die Sätze bringt. Irgendeinen Inhalt hat diese Äusserung nicht.
Was die Intelligenz betrifft. Intelligenz ist ein definierter Begriff, kein beobachtbares Phänomen. Biäsch, der Gründer des IAP hielt vor dreissig Jahren Vorlesungen an der Uni ZH wo er etwa zehn Intelligenzbegriffe vorstellte.
Welche beoachtbaren Phänomene in den Intelligenzbegriff eingehen, bestimmt der Definierende. Man könnte sagen, Intelligenz ist die Fähigkeit in Standardintelligenztests gut abzuschneiden, diese sind aber übbar, und eine Intelligenz, die man durch Üben um 10 Punkte pushen kann, befriedigt nicht. Bei den Internet IQ-Test fällt auf, dass sie den Sprachteil unter- und den Matheteil überbetonen. Gut, das sind populärwissenschaftliche Tests, sie spiegeln aber wahrscheinlich schon Trends wieder.
Ob eine so komplexe normative Definition wie Intelligenz überhaupt mit genetischen Eigenschaften korreliert oder nicht, ist eine weitere Frage, jedenfalls ist es ziemlich pseudowissenschaftlich zu sagen, Intelligenz sei zu 50 – 80 % vererbbar, man müsste ja wohl sagen, welche Eigenschaften, die im Intelligenzbegriff eingehen, vererbbar sind. Sicher wird man Intelligenz in der Regel so definieren, dass die gemessenen kognitiven Eigenschaften positiv mit Erfolg und Status in der Gesellschaft korrelieren, unsere verschulte Gesellschaft muss ja daran glauben, dass Schulbildung der Königsweg zum Erfolg in der Gesellschaft ist. Wenn man aber Intelligenz so definiert und die entsprechenden Tests so gestaltet, dann ist es ziemlich tautologisch zu sagen, die Unterschicht sei weniger intelligent.
Die richtige Frage müsste lauten, ist es muslimischen Einwanderern in Deutschland möglich, diejenigen Fähigkeiten zu erwerben, die es braucht, um ein anständiges und komfortables Leben in Deutschland zu führen, d.h. werden die nächsten Generationen der Einwanderer die berufliche Integration schaffen. Und dazu bringen die Intelligenzüberlegungen von Sarazin nicht viel. Und hier sieht man wieder, wie wir alle immer wieder an unseren blinden Punkten gnagen. Sarazin ist intelligent, hat aber nicht das erreicht, was ihm auf Grund seiner Intelligenz zustünde. Deshalb wird er aggressiv und provokativ und hängt alles an der Intelligenz auf. Mir fällt auch immer wieder auf, wie gereizt Personen, die selber glauben einen hohen IQ zu haben oder den wirklich haben, reagieren, wenn man die Sinnhaftigkeit des IQ-Begriffes (der IQ-Begriffe) (ausserhalb psychiatrischer Gutachten) in Frage stellt. Vemutlich korrelieren bei theoretischen Physikern und Astronomen Intelligenz gemäss Standard IQ-Tests und Berufserfolg ziemlich gut. Im normalen Leben dürften aber andere Ursachen, die wegen des Bias der Intelligenzteste zusammen mit hohen IQ’s gehäuft auftreten (Milieu zum Beispiel) eine viel wichtigere Rolle beim Erfolg spielen.
Aber das Buch tue ich mir nicht an. Ich las auch Eva Hermann nicht und von Harry Potter genau einen Band. Ich lasse mir nicht von der Presse die Themen aufzwingen.
@ Erika
Ein Vorstand der deutschen Bundesbank hat, weil die Bundesbank heute wegen der EZB nur noch eine administrative Rolle spielt, vor allem repräsentative Aufgaben. Und wer so provoziert, der hält sich eben nicht an den Konsens, den Staatsrepräsentanten einhalten müssen.
Man nennt das soziologisch “Rolle”.
@ Harvey
Wenn der Vorstand der Deutschen Bundesbank nur noch repräsentative Funktionen hat,
warum schafft man diesen nicht gleich ab.
Lukrativer Job für Parteisoldaten ?
@Harvey: Die richtige Frage müsste lauten, ist es muslimischen Einwanderern in Deutschland möglich, diejenigen Fähigkeiten zu erwerben, die es braucht, um ein anständiges und komfortables Leben in Deutschland zu führen, d.h. werden die nächsten Generationen der Einwanderer die berufliche Integration schaffen.
Diese Frage könnte man ebenso gut betreffend seit Generationen deutscher, bildungsferner Hartz-IV-Abhängiger stellen. Wenn man gewisse deutsche Trash-TV-Sendungen anschaut, könnte man locker zur Überzeugung gelangen, dass die Deutschen keine muslimische Hilfe beim Verdummen brauchen.
@ taiwo
Niemand will von Sarazin etwas über Genetik lernen. Darum geht es gar nicht. Mir geht es darum, dass ich nicht beurteile was ich nicht kenne. Ich will etwas selbst einschätzen können. Lese ich also nicht, werde ich nie mitreden können resp. nur hinterherreden was da so vorgekäut wird.
@ Harvey
Hartz IV Empfänger müssen den Gürtel immer enger schnallen, während man für reine Repräsentationsjobs für sogenannt gut ausgebildete Leute nicht genug ausgeben kann…
Wieso können nicht Hartz IV Empfänger diese Fachwissen entleerten Repräsentationsjobs übernehmen ?
@ Harvey
vielen Dank für den differenzierten und intelligenten Text. Ich teile Ihre Analysen, Ansichten und Einschätzungen und habe deshalb nichts beizufügen. Eine gute Analyse findet sich auch hier: http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/29/gene/
“Wieso können nicht Hartz IV Empfänger diese Fachwissen entleerten Repräsentationsjobs übernehmen ?
”
Wieso fragen Sie mich? Wenn Sie eine ernsthafte Antwort wollen, vermutlich, weil sie Probleme hätten die Rolle auszufüllen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,715322,00.html
Hawking hält Schöpfergott für überflüssig
Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt – und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.
Stephen Hawking gilt nicht nur als brillanter Physiker. Er kann seine Gedanken auch für Laien einigermaßen verständlich aufschreiben und hat auf diese Weise bereits Millionen Bücher verkauft. Doch schriftstellerisches Talent allein ist nicht immer genug – auch das ist Hawking klar. Und wenn es um die Entstehung des Universums selbst geht, ist der Gedanke an Gott erstens naheliegend und zweitens gut fürs Geschäft.
Letzteres hat Hawking nun erneut eindrucksvoll bewiesen. Gott ist unnötig, um die Entstehung des Universums zu erklären, heißt es in dem neuen Werk des Physikers mit dem Originaltitel “The Grand Design”. Neue physikalische Theorien zeigten eindeutig, dass unser Universum durchaus spontan und aus sich selbst heraus entstanden sein könnte, schreibt der 68 Jahre alte Brite in dem Buch, aus dem die Zeitung “The Times” am Donnerstag erste Auszüge druckte. In Deutschland erscheint der Band am kommenden Dienstag unter dem Titel “Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums”.
“Spontane Schöpfung”
“Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen”, zitiert die Zeitung den Wissenschaftler. “Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren.” Es sei nicht nötig, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen.
In seinem Bestseller “Eine kurze Geschichte der Zeit” hatte der berühmte Mathematiker und Astrophysiker, der wegen einer Muskelschwäche im Rollstuhl sitzt, laut “Times” Ende der achtziger Jahre anscheinend noch anders geurteilt. Damals habe er von einer Art “ultimativen Theorie” hinter der Schöpfung geschrieben, die womöglich auf einen Gott hinweisen könnte. Berühmt wurden vor allem die letzten Worte in “Eine kurze Geschichte der Zeit”: Sollte eines Tages die Zusammenführung aller Gleichungen über das Universum gelingen, “dann würden wir Gottes Plan kennen”.
Insbesondere in religiösen Kreisen wird dieses Zitat gern als Beleg dafür angeführt, dass selbst Hawking Wissenschaft und Religion für vereinbar hält und möglicherweise gar selbst gläubig ist. Das aber dürfte ein Trugschluss sein. Hawking selbst schrieb später, dass er den berühmten Schlusssatz beim Redigieren des Buchs beinahe gestrichen hätte. “Hätte ich das getan”, so Hawking, “hätte ich womöglich die Verkaufszahlen halbiert.”
Hawkings Ex-Frau Jane bestätigte das, als sie sich von dem Physiker scheiden ließ. In einem 1999 erschienen Buch bezeichnet sie Hawking als Atheisten. Später sagte sie, dass es eine einfache Antwort auf die Frage gebe, warum Hawking Gott in seinen Werken vorkommen lasse: “Es hilft, Bücher zu verkaufen.”
Kommentar vom Streber: Hawking, einer der grössten Physiker aller Zeiten, bekennt (endlich!) Farbe.
Albert Einstein hatte sich teilweise missverständlich ausgedrückt, aber in einem vor zwei Jahren versteigerten Brief an den Philosophen Eric Gutkind, der ihm eine Kopie seines Buches “Entscheide dich für das Leben: Der biblische Aufruf zur Revolte” geschickt hatte, schrieb er Klartext: „Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das (für mich) ändern.“
Wiederholt sehr dezidiert äusserte sich der Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg: “Religion ist eine Beleidigung für die menschliche Würde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen gutes tun und schlechte Menschen schlechtes. Aber damit gute Menschen schlechtes tun, dafür braucht es Religion.” – Freethought Today, April 2000
Von den Mitgliedern der National Academy of Sciences, mit den hochkarätigsten Wissenschaftern der USA, sind nur 7% gläubig. Die wissenschaftlichen Fortschritte der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte zeigen, dass durch die Annahme von Göttern das Universum, die Erde und das Leben nicht besser erklärt werden können. Die Gott-Idee in die noch bestehenden Wissenslücken einzusetzen, ist m. E. nichts anderes als ein etwas elaboriertes Eingeständnis von Ignoranz, mit dem Zusatznutzen, den Stellenwert der Menschheit fürs eigene Ego aufzuhübschen. Der Mensch hat die Neigung, Ursachen und Sinn auch dort zu finden, wo gar nicht a priori Ursachen oder Sinn vorgegeben sind. In meinen Augen sollte die Menschheit sich Wissenslücken ehrlich eingestehen und als Ansporn für ergebnisoffene, kritische, methodisch korrekte Forschung verwenden. Übrigens hat schon Bonhoeffer sich gegen die Vorstellung eines Gottes als Lückenbüsser gewehrt…
@ Nachtigall
Nicht immer auf mich, Vögelchen, nur weil ich der einzige hier bin, der Sie noch mag. Picken Sie sich einmal ein paar andere raus. Meine schwache Konstitution erträgt diese ständigen Sticheleien nicht (Alter eben).
Schade, wers verpaßt hat… Das Duell auf ntv: Die türkische Soziologin Kelek gegen Ströbele zu Sarazin. Erste Sahne!
@ Harvey
“Wieso fragen Sie mich? Wenn Sie eine ernsthafte Antwort wollen, vermutlich, weil sie Probleme hätten die Rolle auszufüllen”
Bedenklich, wenn Sie meiner einfachen Frage auf Ihr Statment nicht folgen können, mehr noch, sich genötigt fühlen, persönlich zu werden.
Sie sind vermutlich ein lebender Beweis für den von Sarrazin kritisierten verblödenden muslimischen Einfluss.
@Harvey
Dass Sie mich noch mögen (immer noch) rührt mich und lässt mich durchatmen. Ich habe Sie nie unterschätzt. Nun aber schätze ich Sie noch höher ein. Sie sind einer der besten Typen, die ich kenne.
Wow
was für eine Linküberflutung
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4990005/
[http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz]
@Harvey
Erratum humanum est: Sie sind einer der besten Typen, DEN ich kenne.
Wirklich voll flott!
@ erika
Der Stil hier ist öfter recht grob.
erna:
03.09.2010 um 18:22
@ erika
Der Stil hier ist öfter recht grob.
@erikaernchen
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Gerechtigkeit. – Selbsterkenntnis ist die erste Pflicht – gegen die anderen.
Anton Wildgans
@ erika
Können Sie lesen, ich habe “sie” und nicht “Sie” geschrieben. Warum immer gleich das Schlimmste vermuten.
Gemäss Bibel hatte Noah drei Söhne, Sem Ham und Japhet. Die Juden, die Semiten, stammen von Sem, die Araber von Ham, deshalb Hamiten, ab, Japhet hatte offenbar keine Nachkommen.
Wenn die Bibel wenigstens in diesem Punkt recht hätte, so müssten Unterschiede zwischen Semiten und Hamiten in bestimmten Gensequenzen feststellbar sein. Bei unterschiedlichen Gensequenzen sind genotypische Merkmale, z.B. Unterschiede in der Lernfähigkeit und damit auch in Merkmalen der Intelligenz möglich.
@ neverdingstory
Ich bin nicht erika. Wer hinter dem nick erika steht ist mir nicht bekannt auf jeden Fall nicht ich.
Edi Brugger: “Bei unterschiedlichen Gensequenzen sind genotypische Merkmale, z.B. Unterschiede in der Lernfähigkeit und damit auch in Merkmalen der Intelligenz möglich.”
Klar, es gibt ja auch dunkelhäutige und hellhäutige Menschen. Trotzdem ist fraglich, ob man da etwas zu einer bestimmten Ethnie aussagen kann. So wissen die Genforscher doch bereits, dass es zwischen zwei hellhäutigen wesentlich grössere genetische Unterschiede geben kann als zwischen einem dunkel- und einem hellhäutigen. Auch ist bei vielen Genen ja nicht mal klar, was sie eigentlich genau bewirken. Solche Diskussionen mögen ja unter Genforschern interessant sein, aber in der breiten Öffentlichkeit diskutiert kommt da nur immer Schrott raus. Da kann man auch gleich bei der Nasenform bleiben und die alten Stempelchen wieder hervorholen.
Die Diskussion über die Bedeutung der Gene mag ihren Reiz haben, doch hier wird sie falsch aufgezäunt: Wenn ich die, zugegeben, etwas überhitzte Diskussion um Thilo Sarrazin in den letzten Tagen richtig verfolgt habe, steht in dem von ihm verfassten Buch nichts von jüdischen Genen und dergleichen. Eine Bemerkung hierzu muss ihm im Vorfeld der Veröffentlichung herausgrutscht sein, und wenn ich richtig informiert bin, hat er sich später dafür entschuldigt.
Das mit den Genen ist Thilo Sarrazin nicht gar so wichtig. Daran wird der Mann jetzt aufgehängt, damit wird er öffentlich fertig gemacht.
Soll doch bitte jemand, der sein Buch tatsächlich gelesen hat, mal dessen Kernaussagen hier darstellen, und dann diskutieren wir darüber. Scheint mir sinnvoller, als diese Glaubensdebatte um Gene.