Die Emanzipation der Frauen wurde über Jahrhunderte fast weltweit hintertrieben. Einzige Ausnahme bildeten ethnische Minderheiten, welche das Matriarchat kannten und teilweise heute noch kennen. Man liegt also kaum falsch mit der Behauptung, dass die systematische Unterdrückung der Frau vor allem vom Mann ausgeht. Es ist schlicht die Macht des (physisch) Stärkeren, der sich die Privilegien gewaltsam angeeignet hat. Das reicht bis zur sexuellen Verfügbarkeit.
Die Unterdrückung der Frau hat zweifellos anthropologische Ursachen. Die Macht ist des Menschen liebstes Kind. Sie gehört zum evolutionären Prozess. Wir brauchen die Triebe, um überleben zu können: Den Selbsterhaltungstrieb, den Überlebenstrieb, den Arterhaltungstrieb.
Inzwischen sollten wir Männer aber gelernt haben, dass wir eine Entwicklungsstufe erreicht haben, bei der die Triebe nicht nur förderlich sind, sondern hinderlich im friedlichen Zusammenleben der Geschlechter und Völker. Die Arbeitsteilung, die technische Entwicklung, die Zivilisationsbestrebungen führen uns langsam vom triebgesteuerten „Tier“ zum kultivierten Wesen – oder sollten es zumindest tun. Allerdings sind wir noch weit davon entfernt, emanzipierte Menschen zu sein. Ein Blick in die Weltgeschichte und in die aktuelle Politik zeigt es deutlich.
Ein wesentlicher Hemmschuh auf dem Weg zu Emanzipation sind die Religionen. Die meisten huldigen dem männlichen Prinzip. Im Judentum, Islam, teilweise auch im Hinduismus und Buddhismus geben immer noch die Männer den Ton an und prägen die Glaubensgemeinschaften. Im Christentum ist es nicht besser, vor allem in der katholischen Kirche, die auch in der Moderne von einem klerikalen Männerbund geleitet wird, der den Frauen bestenfalls eine dienende Rolle zugesteht.
Die Geistlichen der Buchreligionen legitimieren ihre Machtstellung mit dem Hinweis auf die heiligen Bücher. Wenn eine Frau Ehebruch begeht, wird sie in islamistischen Gemeinschaften, die nach der Scharia leben, teilweise heute noch gesteinigt. Den Ehemännern drohen selten so drakonische Strafen. Und wenn ein Mann eine Frau loswerden will, muss er ihr lediglich drei Wörter an den Kopf werfen.
Wir Europäer haben aber wenig Grund, mit dem Finger gegen Osten zu zeigen. Die Bibel ist ebenfalls ein reicher Fundus an frauenfeindlichen Sprüchen.
Ich sehe keinen Grund, weshalb die Frauen nicht die gleichen Rechte, Möglichkeiten und Chancen haben sollen wie die Männer, in allen Lebensbereichen – auch im religiösen. Einmal mehr entfalten Glaubensgemeinschaften eine Bremswirkung bei der Entwicklung sozialer Gerechtigkeit und der Verwirklichung der Menschenrechte.












































@ anna
@ erna
Erna schreibt: “Wäre immer gleichviel Geld da für eine wachsende und älter werdende Bevölkerung würde dieses gleichviel auf immer mehr Menschen verteilt und diese Rechnung kann nicht stimmen. Bei aktueller Teuerung können nicht von weniger Erzahlung (Umlageverfahren) mehr (fast doppelt soviele wie zu Anfang) leben. Dann würde dieses Sozialsystem eines Tages von den Verwaltungskosten aufgefressen und die Leute könnten zusehen wohin sie kommen.”
Eben, deshalb ist es ein Schneeballsystem, weil es nur mit immer mehr jungen Arbeitskräften funktionieren kann.
Erna schreibt: “1945 war das durchschnittliche Todesalter niedriger ”
Das ist ein zusätzliches Problem der AHV. Immer weniger Beitragszahler müssen einen Rentner erhalten. Und diese Rentner leben immer länger.
Wohnformen
besten Dank, Basta, für Ihre freundlichen Antworten.
Das wollte ich nie! Das wußte ich: Mit Kindern in eine Mietwohnung ziehen (dann hätte ich auf Kinder verzichtet) evtl. noch in ein oberes Stockwerk? Und zusammen mit vielen Menschen (auf engstem Raum/Flur) Dann schon lieber ein Hüttendorf. Hauptsache aus der Tür rausgehen können und den Erdkontakt haben. In den 70er Jahren war es eine Architektenerkenntnis, dass Wohnformen ab 4. Etage negativen Einfluß auf das Gesundheitssystem hätten.)
In etlichen Ländern ist Hausbesitz billiger und üblicher als in diesem Lande. In Irland , Holland, England. Selbst in Spanien..
Das skandinavische Janteloven billigt jedem seinen kleinen Besitz zu
-
Du sollst nicht glauben, dass du etwas bist.
Du sollst nicht glauben, dass du genauso viel bist wie wir.
Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.
Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
Du sollst nicht über uns lachen.
Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.
Meine Ahnen hatten seit Generationen ihren eigenen Besitz, und war er noch so bescheiden oder nach Zeiten der Weltkriege am Existenzminimum; immer waren sie Selbtversorger. DIe mütterlichen Großeltern hatten mehrmals alles veroren und sie sind immer wieder auf die Beine gekommen, haben zusammen den Keller ausgeschachtet, das Haus gebaut, die Kartoffeln angepflanzt und Hühner gehalten…Dieses war also auch mein Kindheitsmuster. Ich habe nur als Studentin und nach meiner Ehe fast ein halbes Jahr in einer Mietwohnung gewohnt (meine Zeit im “Wald” , aber ziemlich unter Verzicht auf die Zivilisationserrungenschaften). Und ich fand es fürchterlich! (nicht Wald und Verzicht) Um mich herum die lauten Fernseher, die Lustschreie
, die Toilettenspülungen der Nachbarn, die unversorgte Kinderplärre von rabenschwarzen Gothikmüttern mit Piercing., die Manta-Garagen….. Das käme für mich nie mehr in Frage! Dann wirklich so wie Anne Donath: kleine Hütte und Gaskocher im Garten ..(was braucht der Mensch? abgeguckt bei den Nomadenvölkern) .Kerzen und Öfchen statt Vattenfal l. Es gibt Alternativen ohne Raubbau an Mutter Erde zu betreiben, als Menschen verdichtet in die Vertikale zu treiben! Ich freunde mich allerdings mit Gedanken an, Leute zu suchen, um mit ihen ein Gemeinschaftsprojekt fürs Alter zu planen. Aber auch das muß nicht heißen: Karnickelstall im dritten Stock mit 79 Einheiten zum qm-Preis von 2800Euro ( noch als günstig beschrieben!) Habe mir mal in Lübeck sowas angesehen: Alle Wiederheimkehrer aus aller Welt in den Startlöchern: was hätte das bedeutet? Mehrausgaben für die Gemeinschaftszuwegungen. Hochtrabende Pläne für Gästewohnung, Seminarräume, zum Feiern…und: vor dem Schlafzimmerfenster die öffentlichen Fußgänger. Und vor der Terrasse mehr als 20 PKW-Plätze. Und dann die Vollversammlungen. NEIN DANKE! Auch hätte ich keine Lust mehr, meine Zeit in genossenschaftlichen Kleinkram zu pumpen.. Eine Bekannte (67) – Frauenlebenswege = in den letzten 11 Jahren 14 x umgezogen o.ä. – hat mehr als 2 Jahre in aufwendige Fahrten (jeweils 150km) und Vorplanungen investiert, um nun mit vielen Partien “jung und alt” irgendwo hoch über der Innenstadt in einer Einraumwhg zu hocken und auf die spieldenden, lärmenden Hinterhofkinder unten zu blicken. Komfort? Aufzug und extra dickes Glas, denn vorn holpert der Drecksverkehr.
) Es gibt ja immer noch “Kinder”, die mal “parken” müssen…Der Preis ist, einen langen? Winter relativ zu frieren, weil eben alles beheizt werden muß wegen der mögl. Frostschäden.
dagegen lebe ich nun in “Luxus”! den ich gar nicht brauche (Montessorigymnasium im Aufbau, beheiztes Freibad, 30 Min. mit S-Bahn zum Hbf, internationaler Flughafen und doch viel Grün und Land um mich rum… Ist mir klar: ist echt nicht nötig. Aber es garantiert freien Atem.. Und ich geniesse es noch für diese Zeit oder die paar Jahre (in meinem Sonnenblumen-Labyrinth: mehr als 20 Stck über 4m Höhe
Mir fiele Freiburg (Brsg) ein, wo tatsächlich umwelt-und familiefreundliche Konzepte verwirklicht worden sind. Dort, wo Leute autonom ihren Bedürfnissen entsprechend Einlfuß genommen haben.
Ich ertapp mich allerdings dabei, dass ich für anderer Leute Kinder auch nicht mehr die Babysitteroma abgeben wollte. Auch darauf muß sich die Gesellschaft einstellen: “Alte” sind nicht mehr Alte! (deren Ressource man beliebig umplanen kann) .
Und meistens klappen solche Vorhaben nur in der Theorie! Wir sind eben schon zu “versaut” und “individuiert”.
Ansonsten haben die Aborigines nichts zurück gelassen, womit sie der Natur geschadet hätten und haben sich auch nicht zuviel genommen.
Es gibt Zeugen von Wohnformen auf der Erde, wo das Zusammenleben funktionierte. Allein Asien bietet so viele -überlieferte – unterschiediche Modelle, von denen moderne Planer lernen könnten. Gigantisches wie Dubai halte ich für mv = m öglich aber v ermessen! Menschliche Hybris.
Gruß b
Das Gefährliche an der Freikirche ist, im Unterschied zur evang. Kirche, dass sie Menschen maipuliert und DIRIGIERT, Entscheidungen gegen seinen eigenen Sinn zu treffen.
Das Perverse an Freikirchen ist, im Unterschied zur evang. Kirche, dass sie Entscheidungen des Einzelnen kollektiv absegnen, sobald dieser sie glaubhaft als Gottes Wille und Führung deklariert. Da entstehen so mancherlei Schliche. Das ist der Boden der Doppelmoral.
@ Michael Bamberger
schön hier von Birke zu lesen.. hat sich ja langsam durchgesetzt…
habe eine fruchtbare Zeit mit ihr zusammen gearbeitet…
@ Markus Schneider
“Ich habe keineswegs Angst vor dem Matriarchat, ich mag nur kein dummes Geschwätz.”
was Sie hier abliefern ist aber dummes Geschwätz! Schon im Vergleich zu den Forschungen von Heide-Göttner-Abendroth.
wer immer noch meint, das Matriarchat sei die Umkehrung vom Patriarchat, sollte besser den Mund halten. Wer zudem Patriarchat und Kapitalismus übersieht, sollte mal zum Optiker gehen!
Gerda Lerner
Die Entstehung des Patriarchats
Hildegard Tornau
Der Mythos vom Sündenfall
Marija Gimbutas
Die Sprache der Göttin
—————–
Marija Gimbutas/Joseph Campbell
Pacifica Graduate Institute
http://www.pacifica.edu/
@Markus Schneider
“Habe ich Irrenanstalten erfunden? Werden Geisteskranke dort nicht unterdrückt? Viel lieber wären diese in Freiheit.”
Schauen Sie sich doch mal diese DVD an, da werden Sie geholfen und bekommen Antworten.
http://www.nzz-format-shop.ch/de/detail.php?actuel=1&pageNum_articlegroup=&totalRows_articlegroup=&up_oberKatNr=0&up_katNr=&up_oberArtikelNr=216&PHPSESSID=6v7uvhpnp7durohv6jeikn0k03
Zu den Schülern: Einem guten Lehrer gelingt es ohne Unterdrückung, die freiheitsdurstigen Schüler dazubehalten, denn lernen sollten sie ja was.
und noch etwas wird deutlich: als Mutter habe ich einen anderen Bezug zu dem Schicksal der Kinder als der Vater, der da sagt: jede Generation mußte die an sie gestellten Anforderungen bewältigen. Sein Blick klammert die potenzierten Schwierigkeiten aus, die explodierenden Be-Lastungen, welche die heutige Zeit komplex anfordert und das unter den Ungleichheitsrahmenbedingungen einer bereits fortgeschrittenen Zweiklassengesellschaft. Das sind nicht die persönlichen Kleinklein-Ängste von verwöhnten Stndewahrern. Es ist auch eine kollektive Angst, die Grundlagen der Schöpfung/Natur zu zerstören. Erstmals ist uns die Fragilität hautnah wie nie bewußt, und wir handeln zum Gegenteil. Wie sollte ich da beruhigt sein?
was es mit den Grinsern auf sich hat … noch ein Grinser: Brüder-le
http://www.wsws.org/de/2010/aug2010/wirt-a26.shtml
cc unterdrückung in der Küche
Frauen über 50, die einmal Freiheit gerochen haben, haben sicher keinen ‘Bock ‘ auf einen neuen Köchinnenjob! Das sollten sich die genüßlichen Schlemmer und Schlecker (a la) abschminken.
So bequem wie es sich die Onanmänner einst machten (Hildegard Tornau) , kriegen es nicht mehr viele…
_____
Auch leben wir in Zeiten, wo man sich besser genügend Therapiehunde abrichten sollte .
Jutta Richter *Es lebt ein Kind auf den Bäumen
Konstantin Wecker* Weil du mich magst
Weil du mich magst, kann ich fliegen
ohne Angst übers Haus.
Weil du mich magst, lach ich abends
die Gespenster aus.
Ich kriege Herzklopfen,
wenn du nach mir fragst,
weil du mich magst.
Weil du mich magst, bin ich stärker
als der Löwe im Zoo.
Weil du mich magst, bin ich mutig
und ich freue mich so.
Ich kriege Herzklopfen,
wenn du nach mir fragst,
weil du mich magst.
Weil du mich magst, seh ich Sterne
in der dunkelsten Nacht.
Weil du mich magst, leb ich gerne,
und ich geb auf mich Acht.
Ich kriege Herzklopfen,
wenn du nach mir fragst,
weil du mich magst.
Weil du mich magst, will ich singen:
mal ganz leise, mal laut.
Weil du mich magst, bin ich glücklich,
habe Gänsehaut.
Ich kriege Herzklopfen,
wenn du nach mir fragst,
weil du mich magst.
Weil du mich magst, kann ich fliegen
ohne Angst übers Haus.
Weil du mich magst, lach ich abends
die Gespenster aus.
Ich kriege Herzklopfen,
du nach mir fragst,
weil du mich magst.
@B
“was Sie hier abliefern ist aber dummes Geschwätz! Schon im Vergleich zu den Forschungen von Heide-Göttner-Abendroth.”
Wen bitte interessieren die Matriarchats-Definitionen einer Frau Göttner-Abendroth? Wem sind die Definitionen dieser unmöglichen Frau überhaupt soweit bekannt, dass er über sie debattieren könnte? Offenbar scheint sie ja besonders bei Feministinnen, “Wolfsfrauen” und “lesbisch-schamanischen Seminarleiterinnen” beliebt zu sein – nein danke. Was Frau Abendroth daherschwätzt können Sie mir gerne auch kreuzweise erzählen. Ihre Befunde taugen doch genausoviel wie die von Bachofen anno Tobak und sind wie Frau Blavatsky in der esoterischen Ecke anzusiedeln. Ohnehin sind sämtliche matrilinearen Völkerschaften für den Gang der Welt völlig unbedeutend und trotz westlicher Frauenemanzipation im Aussterben begriffen – wer kennt denn die Khasi, die Nayar oder die Mosuo? Eben. Ich habe auch noch nie davon gehört, dass irgendeins dieser “Matriarchate” von irgendeiner westlichen Frau als wünschbares Vorbild bezeichnet wurde. Die wollen dann doch lieber im “Patriarchat” leben, wo man ad infinitum herumstänkern darf.
Natürlich ist das Matriarchat nicht der Gegensatz des Patriarchats – beides ist doch derselbe Schwachsinn, ich kann da keinen Gegensatz sehen. Aber das sagte ich ja schon weiter oben. Solange es jedoch Leute wie Sie gibt, die gerne mit solchen Begriffen hantieren, wird wohl wenig Licht in dieser Debatte zu erwarten sein.
COUNTDOWN TO ZERO POINT
er läuft und läuft und läuft und läuft………
http://www.mayakalender.net/countdown.php
Ihr Free Info
Markus Schneider
Werden in “Irrenanstalten” Geisteskranke unterdrückt? Ja ist dem so, oder wurbeln sie einfach ein paar Wörtli durcheinander?
Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass in Psychiatrischen Kliniken Menschen mit psychischen Problemen behandelt werden. Dabei kann es vorkommen, dass z.B. bei chronischen endogenen Psychosen gegen den Willen des Betroffen gehandelt wird wie zB muss in der Klinik bleiben und die Medikamente einnehmen(mittels FFE). Da von einer Unterdrückung von Geisteskranken zu sprechen ist sehr undifferenziert und zeugt von Unkenntniss der Materie. Also: Schauen sie einfach weniger Filme(one flew over the ……) und informieren sie sich gründlich.
mfg eh
@Markus Schneider
“Habe ich die Irrenanstalten erfunden?” fragen Sie.
Nein, natürlich Ricola!
Spass beiseite , in der DVD mit Mario Etzensberger wird auch die Frage “braucht es überhaupt psychiatrische Kliniken?” aufgeworfen, denn selbstverständlich ist die Klinik immer eine Dependance von unserer Gesellschaft.
Sie Klinik zu nennen, wäre by the way ein Beitrag zur längst fälligen Enttabuisierung der Krankheiten des Gehirns, was halt auch ein Teil unseres Körpers ist und noch dazu ein störanfälliger, wie immer, wenn viel “Elektronik” drin ist.
Michael Bamberger: “Martin Luther und die illusorische Willensfreiheit: “Auf diese Weise ist der menschliche Wille mitten zwischen beide [Gott und Satan] gestellt, ganz wie ein Reittier, wenn Gott darauf sitzt, will er und geht, wohin Gott will … Wenn der Satan darauf sitzt, will er und geht, wohin der Satan will. Und er hat nicht die Entscheidungsfreiheit, zu einem der Reiter zu laufen oder ihn zu suchen, sondern die Reiter selbst streiten darum, ihn festzuhalten und zu besitzen.” (Martin Luther, Weimarer Ausgabe 18, S. 635)”
Was möchten Sie uns damit mitteilen?
Religionen sind nicht frauenfeindich, sondern Männer.
Abgesehen davon dass der Blogger Free Info vermehrt mit schröcklöch kruden Beiträgen auf sich aufmerksam macht (und damit eventuell für Amüsement oder Unverständnis sorgt) will ich darauf aufmerksam machen, dass Free Info immer wieder rassistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet und er auch mit Aussagen aus dem Dunstkreis von Ivo Sasek und Scientologie (und anderen) unangenehm auf sich aufmerksam macht. Es ist noch nicht so lange her, da hat er einen wiederwärtigen Link verbreitet, in dem mit brutalen Bildern und fanatischen Texten gegen die schwarze Bevölkerung von Südafrika gehetzt wird. Ganz im Stile der (alten) Apartheid.
Markus Schneider
ja mich gibt es!… HGA mag als Frau unmöglich sein. ich kenne sie nicht persönlich. Ich habe als Archäologin erwähnt. Eben “wer kennt denn…”? Und wer kennt Gerda Lerner oder Gimbutas? Die Geschichte der Frauen: verschwunden gemacht… die Erfindungen, die Lebensgestaltung, die Techniken (z.B. Catal Hyjük)
SIE treiben natürlich “Handfesteres”… ??
Analyst z.B…. DAS wäre doch ein ehrbares Aushängeschild ..
Oder EXXON-Entscheider?
Oder BP-Manager?
100prozentig männlcihe Entscheidungsketten. Vielleicht ein paar Spekulationen um den Welthunger und Weizen?
alles klar
@ oshgosh
Das ist leicht zu erklären.
Die stark wachsende Bevölkerung leidet momentan über Jugendarbeitslosigkeit. Betriebe wandern ab, nach Osteuropa, in den asiatischen Raum, wo billig produziert werden kann eben, und die Gewinnspanne grösser sein wird.
Die wachsende Bevölkerung bleibt nicht kinderlos sondern wächst ihrerseits. Wegen der momentan noch guten Ernährungslage und des Gesundheitswesens werden Menschen immer älter, gesund oder krank oder einfrach gebrechlich. Sie müssen leben und leben kostet Geld. Wie, oshsosh soll weiterhin im direkten Umlageverfahren (diie arbeitende Bevölkerung finanziert die Rente der Alten) finanziert werden wenn in etwa bleibend oder noch zunehmend mehr Alte immer älter werden und die arbeitende Schicht immer weniger. Wir würden uns was vorspielen wenn wir glauben würden, mehr Kinder seien die Lösung. Das Problem wiederholt sich. Diese mehr Kinder haben ihrerseits und logischerweise mehr Kinder, Kinder und Eltern die alt und älter werden und keiner so genau weiss woher das Geld fliessen soll für ihre Rente weil die Beschäftigungslage sich nicht wesentlich verbessern wird. Wo nichts ist kann man nichts holen.
Im übrigen möchte ich daran erinnern, dass es nicht nur kinderreiche Familien gab es gab immer auch einige kinderlose. Die Sterblichkeit war grösser als heute, wie schon erwähnt wegen z.B. Armut, Mangelernährung und schwerden Krankheiten gegen die wir heute geschützt sind mit Impfungen auch wenn die Viren längst mutiert haben ein gewisser Schutz ist doch da: Tbc, Kinderlähmung, Pocken, Diphterie usw.; da sich die wenigsten Leute den Arzt leisten konnten konnte man schon mal an einem gepltzten Bilinddarm sterben, arm war eben arm und da starb sich schneller. Immer wenigstens ansatzweise das Gesamtbild vor Augen hilft zumindest die Entwicklung zu sehen und eben, dass Herr alt-Bundesrat Couchepin in dieser Hinsicht unter mangelnder Fantasie gelitten hat. Hoffen wir es kämen Denker nach, die in unserem Sinne Politik betreiben. Höchste Zeit wärs.
Wer hat da Heide Göttner-Abendroth im Zusammenhang mit Forschung erwähnt? Ich halte diese Frau nicht grade für DIE Matriarchatsforscherin sondern für jemanden der den Spiess einfach umdrecht und Matriarchat dem Patriarchat angleicht. Daneben hat sie ein paar grausliche Rituale entworfen deren Inhalt sie wohl den abscheulichen Vorlagen des Tantrismus entnommen hat. Nö, die hat nichts Umsetzbares oder Neues gebracht und schon gar nichts Sinnvolles. Würde man das anwenden gings einfach weiter einfach mit Frauen anstatt mit Männern. Konstruktiv ists nicht weil irgendwie sinnentfremdet. Ich konnte mich mit der nie anfreunden.
Markus Schneider
und mit Verlaub lese ich auch lieber Aleida und Jan Assmann (das kollektive Gedächtnis der Völker) oder begäbe mich in deren Vorträge…
Markale, Ranke-Graves… WER kennt denn die schon?
alles ein-leuchtender als die verzweiifelten Umpol-und Instrumentalisierugns-Versuche von Bibelpredigern oder ihren Laufhennen auf Highheels a la J.M.
erna
was soll das?
von HGA gibt es ernstzunehmende Bücher bei Kohlhammer.. Das Matriarchat I, II, III und IV? Auch ich würde mich nie freiwillig in deren Hagia begeben
@ alle
Wann kehr eigentlich Buddhus wieder in den Hörselberg zurück, ich vermisse ihn?
da frage ich mich doch – vielleicht mit Gerda Weiler?
Was hat man als Frau davon, wenn man seine besten Jahre in der bibelfundamentalistisch-männer-dominatorischen Gemeinschaft des Mannes verbracht hat, welche die M A C H T, JAWOHLkollektive MACHT!!! über den Mann ausübte (statt dass ein Mann Vater und Mutter verläßt und seiner Frau anhängt… etwa wie der (unfromme?) Walter Steinmeier, der einfach nur seine Frau liebt und eine Niere spendet) was hat man als Frau davon nach isolierten Jahrzehnten in der Küche?
Was hat man als Frau davon, ein Bekehrungsbekenntnis lautvernehmlich zu sprechen? Evtl. wiederholt?
Was hat man als Frau davon, nach Ausgebrauch allein auf der Straße zu stehen? Gottgewollt ohne Berufsrückkehrgarantie? usw.
Nun, und die gorße Kirche hat sich zurück gezogen. Die Schäfchen werden von da keine Interpretationen und Weisungen mehr erhalten.
Wenn DER MANN nicht bereit ist zur PARTNERSCHAFT, werden Gesellschaften wohl kaum noch lange bestehen.
Buddhus ist vllcht. etwas stuzig und nachdenklich geworden: er lernt gerade, wie der Buddhismus als Alternativbewegung nach einer pessimistischen Zeitphase entstanden ist….
@Achtung!
Ob Sie sich nun Ihre Hetztexte gegen mich hier in diesem Blog verbreiten oder nicht tut nichts zur Sache, es macht den gezielten Völkermord am weissen Boerenvolk im heutigen Südafrika nicht unwahrer!
Es ist leider die traurige Tatsache, täglich werden weisse Farmer umgebracht und enteignet! Seit dem Ende der Apartheid wurden über 3000 weisse Boeren-Farmer systematisch ermordet!
Hier ist nochmals der Link:
http://boerboel1.wordpress.com/2010/05/28/dan-on-tour
Ja – ich muss gestehen, es sind vielleicht brutale Bilder aber schaut genau hin, denn es ist die verdammte Wahrheit über das soo gepriesene “Regenbogen-Südafrika” heute, die von Leuten wie Sie guter “Achtung” aus was für welchen Motiven auch immer vorsätzlich verschwiegenen und vertuscht werden! Es ist schlicht rassistisch motivierter anti-weisser Völkermord!
Deshalb die Frage an Sie: Finden Sie das denn nun gut, wenn die weissen Boeren systematisch ermordet werden?
Sie sollten sich schämen!!
Ihr Free Info
@b
“SIE treiben natürlich “Handfesteres”… ??
Analyst z.B…. DAS wäre doch ein ehrbares Aushängeschild ..
Oder EXXON-Entscheider?
Oder BP-Manager?
100prozentig männlcihe Entscheidungsketten. Vielleicht ein paar Spekulationen um den Welthunger und Weizen?”
Ich nehme an, dass Sie ihr Geld (falls Sie welches besitzen) vollumfänglich unter der Matratze horten und keinen Analysten brauchen. Auch ihre Pensionkasse ist bestimmt schamanisch ausgerichtet und braucht ebenfalls keinen.
Heizöl oder Benzin benötigen Sie ebenfalls keines, da Sie umweltfreundlich selbstproduziertes Biogas verwerten.
Was bitte ist an 100%-ig männlichen Entscheidungsketten despektierlich? Was für ein unbedeutendes Mensch müssen Sie sein, dass Sie es nötig haben, “EXXON-Entscheider” oder “BP-Manager” als Schimpfworte zu verwenden? Vermutlich hoffen Sie darauf, dass der unreflektierte Volkszorn auch hier im Blog vielleicht grade auf Ihrer Seite ist. Das ist äusserst armselig.
Natürlich: Frau Göttner-Abendroth treibt Ihrer Ansicht nach sinnvolleres – und zwar auf Kosten der Allgemeinheit, die ihre Studien überhaupt nicht interessieren – aber dafür finanzieren darf. Das ist dann vermutlich die hochgelobte Grundlagenforschung, die keinerlei konkrete Resultate liefern muss. Nur dass die Forschungen dieser Frau wohl mehr Aufschluss über die weibliche Psychopathologie gibt als über Geschlechter- und Machtfragen.
@ @ Harvey: “Buddhus ist vllcht. etwas stuzig und nachdenklich geworden: er lernt gerade, wie der Buddhismus als Alternativbewegung nach einer pessimistischen Zeitphase entstanden ist….”
Ohne Nick lässt sich wohl gut lästern. Nur, sogar beim Lästern könnte man gescheiteres schreiben.
http://religion.orf.at/projekt03/religionen/buddhismus/re_bu_fr_entstehung.htm
Die Entstehung des Buddhismus ist also Siddharta Gautama zu verdanken – und der lebte NICHT in “pessimistischen Zeitphasen”. Im Gegenteil, als Fürstensohn wäre ihm wohl jegliches weltliches Vergnügen offen gestanden. Die Entstehung des Buddhismus ist Direkt aus der Lebenserfahrung Gautamas hervorgegangen: Er begnügte sich nicht mit seinem Wohlergehen auf Erden sondern suchte aktiv nach Erkenntnis. Er hat also nicht durch Depressionen verursacht nach einem Ausstieg aus der Welt gesucht. Er hätte ja alles weltliche haben können. Nein, er suchte nach Erkenntnis und Wahrheit um der Erkenntnis willen.
@ all
Ihr könnt Euch ja gerne über Buddhus das Maul aufreissen. Trotzdem: Er ist schon wesentlich weiter als manch anderer hier. Natürlich, der Weg zu Gott ist kein einfacher, darum ist der Sucher am besten bedient, wenn er eben einen Ansprechpartner hat, der bereits mehr von diesem Weg zurückgelegt hat. Auf diesem Weg wird man nämlich auch beschenkt: Visionen gibt es tatsächlich. Das Problem daran ist folgendes: Oft wird falsch interpretiert! Es gibt durchaus “apokalyptische” Visionen, nur geht es darum meist nicht um die Apokalypse, sondern um Lerninhalte für den Suchenden.
was an 100prozentigen männlichen Entscheidungsketten despektierlich ist, sieht Frau ja! Ich riet Ihnen doch zum Augenarzt zu gehen!
hallo Nickwechsler Markus Schneider
ich nehme an, Sie sind Dingsbums…der charismatisch und geschäftstüchtig in die Hände klatschende Sambatänzer… aufgrund Ihrer Terminologie “bedeutendes Mensch/unbedeutendes Mensch”… oder sind Sie “das Mensch” aus Austria….?
Nun, Sie haben Recht: ich BIN ein unbedeutendes Mensch! Jedenfalls klebt mein Konterfei nicht auf einer Litfaßsäule…und meine Kids zeigen ihren Freunden bewundernd mit dem Finger: guck mal, da hängt Mama…
Ihnen in Ihrer gefestigten Rolle darf ich mitteilen:
Irrtum auf ganzer Linie!
auch um Schamanismus habe ich große Bögen gezogen, weil ich es nicht brauche!. ich finde es allerdings nicht kriminell, diese Bücher gelesen zu haben (sind sie z.B. Material in den Studiengängen vergl. Religionswissenschaft)
Mein Geld, falls ich welches besäße, würde ich ganz sicher nicht den Vorstands-Christen bei der Deutschen Bank anvertrauen! Und dafür, dass ich von der Pension auch ja ausgeschlossen bleibe, haben evangelikale Oberhäupter schon rechtzeitig massiv vorgebeugt!
Und lesen Sie mal genau! Über Göttner-Abendroth habe ich kaum was gesagt. Weder sie auf einen Thron gestellt. JA, ich habe sogar meine Kritik zu Hochglanzfrauenzeitschriften geäussert, die sich mit diesen Philosophien und dem Differenzfeminismus beschäftigen. Aber: Sind solche Namen doch immer wieder unglaubliche Reizworte in einer gewissen Pfauenhähneszene! was Ihnen sonst noch dazu einfällt: lesbisch.. autonom… – keine Schimpfworte?
Na klar: BP-Manager dagegen mit Riesenabfindungen und jenen Hinterlassenschaften als Schimpfwort wohl berechtigt! [Jedenfalls tanke ich auch nicht A - - - ! ]
Was ich hoffe? Unterstützung? Akklamation? Nicht doch! hier ist fast jeder Einzelkämpfer
Und als Piefke hat man schon gar keine “Freunde”… ausser Moria. DIE könnte sich allerdings übrigens noch besser verteidigen.
darüber hinaus ist es sicher ein mühsamer Prozeß über die eigene Ambivalenz nachzudenken.
n a c h einer pessimistischen Zeitphase !
Buddhismus auch nicht für alle, sondern nur für eine Elite
Kleine Nachhilfe im Deutschlandfunk in 3 Teilen: Wie Siddharta zum Buddha wurde…
und ich kann nochmals sagen: Hahaha! WER bitteschön, lieber Markus Schneider, zahlt denn die Verzockungen? (dagegen sind eventuelle Subventionierung von HGA’s Forschungsprojekten, die niemand will, Peanuts. Stuttgart 21 will übrigens auch niemand! Aber zahlen dürfen “wir”!
@sol ventus:
26.08.2010 um 15:30
“Ihr könnt Euch ja gerne über Buddhus das Maul aufreissen.”
Manchmal hatte ich den Eindruck, dass er das Maul aufreisst.
“Buddhismus auch nicht für alle, sondern nur für eine Elite”
Stammt das wohl von IHM?
@ oshgosh
Bedenken muss man bei der AHV/ALV/IV-Geschichte nicht nur den stetigen Arbeitsplatz-Abbau sondern auch, dass vermehrt ganze Betriebe automatisiert wurden. Arbeitsabläufe werden von Computern erledigt, für die es noch vor Kurzem Fach- und Hilfskräfte brauchte. Lauter Angestellte die es nicht6 mehr braucht. Es wird reorganisiert, geoutsorced um Arbeitsabläuge kostengünstiger und effizienter zu gestalten, es wird abgebaut, fusioniert, Abteilungen zusammengelegt und wieder auseinandergerissen mit möglichst wernig Personal und das mit verschiedenen Effekten. Der eine ist Verlust der Arbeitsstelle und bei den Verbleibenden die ständige Angst der nächste zu sein und also Mobbing und Hässlicheres, burn out bis hin zum Ausscheiden via IV. Grossbetriebe die ihre soziale Verantwortung übernehmen, christliche Nächstenliebe???? Können Sie vergessen, nur für die Medien intern erhalten Leute das Büro im 2. UG damit sie endlich freiwillig gehen und man verbreitet Gerüchte, warum sollte man den Lohn eines 63-ig-Jährigen zahlen, wenns ein 30-ig-Jähriger für weniger mit viel Enthusiasmus tut?
Es sind nicht nur fehlende Gelder, es sind auch die Gründe dafür warum die Gelder fehlen die unser Sozialsystem belasten. Leider redet man kaum darüber. Und Vollbeschäftigung – dazu wirds nie mehr kommen, dafür stimmt längst was am Gesamtsystem und wir reagieren darauf viel zu träge und vor allem falsch. Nun ja, man kann das zwar feststellen aber dagegen als einzelner was unternehmen? Damit die Gewerkschaften in dem Sinne aktiv würden, dafür ist der Leidensdruck noch zu gering.
@ oshgosh
Bei der Jugendarbeitslosigkeit scheint mir vor allem die oft fehlende Ausbildung oder eben falsche Ausbildung weil unsere Schulen und Berufsberater nicht auf die Veränderungen am Markt reagieren. Momentan schleusen alle ihre Kinder ins Gymnasium die das irgendwie können. Vielleicht erhöht sich aber dabei einfach das Gros der arbeitslosen Chemiker und so. Warum versucht man nicht anstelle dieses in meinen Augen etwas unsinnigen Verhaltens die Leute in Ausbildungen zu kriegen die sie gerne absolvieren und die ihnen Wege ins Berufsleben öffnen? Ausbildungen in Berufen wo’s aktuell sogar Mangel an Fachkräften gibt. Nichts gegen akademische Bildung! Es gibt aber andere Ausbildugnen die manch einem mit Schulverleider später einen Quereinstieg ermöglichen, wäre immer noch besser als arbeitslos und freudlos und resigniert.
@windlua
das ist ganz sicher so. und uriella ist noch weiter…
womit wir sicher wieder bei “Gott liebt Millionäre sind”…(aber liebt er auch Millionärinnen?)
Gott liebt Banker, Unternehmensberater, Juristen und Theologen….
Ich hatte in gewissen besonders christlichen Gruppierungen nicht den Eindruck, dass die Leute umkehren würden. Sie hatten s o v i e l e Entschuldigungen. Mindestens eine Begründung habe ich, mein Leben als relativ “versaut” zu betrachten . Und weshalb ich mich über Jahre damit rumgeschleppt habe, Therapeuten zu finden, und letztlich doch ungeholfen die Tatsache der Verletzungen (Traumata) bei Seite lege.
Für eine Binse halte ich die Behauptung: wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Ich beobachte eher einen kontinuierlichen Abstieg . “Vom Regen in die Traufen” scheint realistischer zuzutreffen. Und damit stehe ich nicht allein. Das ist das “Schicksal” meiner Generation. Wie ich diesen “Abstieg” bewerte, dessen bin ich mir noch nicht sicher. Wer weiß, wozu es gut ist? Vielleicht sind wir unzähligen Frauen noch viel besser davon gekommen, als nachfolgende Töchtergenerationen?
(Ja und weshalb darf ein bedeutender Schlingensief in Zürich ungestraft rufen: Tötet Blocher?
Und weshalb darf eine unbedeutende xy nicht rufen: tötet Schwarz-Gelb? oder tötet repressive Religionsfanatiker ?)
———
so… das war das Sommerloch
nun darf die Wirtschaft wieder brummen
es ist doch eine einfache Erkentnis: wenn es der Mutter guht geht, geht es den Kindern gut. Wie soll eine unverortete Mutter den Kindern Geborgenheit geben?
noch eine nachträgliche Neben-Frage an Markus Schneider
Vertrauen in Wirtschaft, Reglementierungen und Paragraphen?
Wie kommt es, dass Sie dem so viel abgewinnen?
(Die Europäische Union ist keine Demokratie…ein Engländer ruft die Deutschen zum Widerstand auf…
Hier spricht ein Konservativer aus, was auch Nichtkonservative denken:
“Wenn ich ein Deutscher wäre, hätte ich einen Traum. Die Richter in Karlsruhe änderten die Verfassung, sodass ein Bürgerentscheid möglich wäre. Einer, über dessen Zulässigkeit nicht Politiker entschieden, sondern als Recht nach Schweizer Vorbild. Und ich könnte laut und deutlich sagen: Ich bin Deutscher, und ich schäme mich nicht dafür. Ich möchte in einem souveränen, demokratisch regierten Staat leben. Und ausserdem möchte ich mein Heimatland wiederhaben.”
aus “Es ist Zeit für Deutschland, wieder aufzustehen” Frederick Forsyth/Focus)
@b: Interessant deine Ansichten übers Wohnen zu lesen. Also selber heizen müssen und trotzdem frieren — das wäre nicht mein Ding. Ich kenne beides, Mietwohnung und Einfamilienhaus mit grossem Garten. Ich habe mich im Einfamilienhaus nie so richtig wohl gefühlt. Man ist irgendwie einsam, die Nachbarn haben alle ihre Zäune gebaut und wollen keinen Kontakt. Und schon gar nicht einen Ball der Kinder im Garten auf dem Bio-Salat. Wir leben am Waldrand, es ist ruhig, und trotzdem sind wir in nur 15 Minuten mit der Eisenbahn mitten im Zentrum einer grösseren Stadt. Und es hat andere Kinder, mit denen unsere spielen können.
Du schreibst: “besten Dank, Basta, für Ihre freundlichen Antworten”
Nun, ich bin der Wald, und da tönt es so heraus, wie man hinein ruft. Auch ich bedanke mich für deinen freundlichen Ton.
Du schreibst: “Ich ertapp mich allerdings dabei, dass ich für anderer Leute Kinder auch nicht mehr die Babysitteroma abgeben wollte. Auch darauf muß sich die Gesellschaft einstellen: “Alte” sind nicht mehr Alte! (deren Ressource man beliebig umplanen kann) .
Und meistens klappen solche Vorhaben nur in der Theorie! Wir sind eben schon zu “versaut” und “individuiert”.”
Ja, das ist ganz klar eine Folge der sicheren Alterrente. Da selbstverwirklichen sich die Alten lieber, als dass sie den Jungen helfen.
@Erna: Du schreibst: “Nichts gegen akademische Bildung!”
Und warum nicht? Es sind doch Akademiker, die kompliziert denken und einfache Dinge unhandlich machen. Es sind Akademiker, die die Wirtschaftskrise verursacht haben. Und es sind Akademiker, die die Atomkraft weiter eintwickeln.
@Erna: Du schreibst: “Es wird reorganisiert, geoutsorced um Arbeitsabläuge kostengünstiger und effizienter zu gestalten, es wird abgebaut, fusioniert, Abteilungen zusammengelegt und wieder auseinandergerissen mit möglichst wernig Personal und das mit verschiedenen Effekten.”
Aber Erna, das muss doch so sein, sonst ist das wirtschaftliche Prinzip nicht mehr efüllt: Mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel verdienen! Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten und mit der Zeit muss man sich fragen, ob es den Menschen überhaupt noch braucht. Der technische Fortschritt wird es in Zukunft ermöglichen, nicht nur sehr effiziente Roboter zu bauen, sondern den Robotern auch das menschliche Freizeitverhalten beizubringen. Und wozu brauchen wir dann noch den Menschen? Die Wirtschaft brummt dann auch ohne Menschen und der Rubel rollt.
Olive: “Stammt das wohl von IHM?”
Von mir stammt es nicht.
@ Olive
Ich denke, es stammt von der Schreibwerkstatt. Dort wo der DL ein sexbesessener Tantriker ist.
(Ursprung war ja: “@ Harvey: 26.08.2010 um 13:59)
@ oshgosh
Hat leider was für sich. Gäbe es da nicht längst ganz andere Lebensmodelle, die nicht mehr ausschliesslich auf erwerbseinkommen abzielen sondern auf die Gesellschaft insgesamt. Leider ist das da wo der Geldhahn fliesst nicht durchzusetzen. Wer verzichtet schon gerne auf Luxus, bloss wegen der Umwelt und den Mitmenschen resp. dem Rest der Bevölkerung. Stimmt. Eigentlich aber sind die Lebensbedingungen letzendlich durch diese Bevölkerung und ihr soziales Verhalten bedingt.
Als letzthin Berichte über die schrecklichen Überschwemmungen im TV “kamen” habe ich mir gedacht ob das vielleicht mit dem riesigen Staudamm des Yangtse zu tun habe. Ähnliches kennt man bereits von anderswo. Menschen wurden wie Ware verschoben. Man nahm ihnen ersatzlos ihre Heimat. Und das weil ein paar Leute gut verdienen und weil man glaubt immer mehr (in dem Fall Energie) haben zu müssen. Vielleicht wären andere Überlegungen vorrangig, nämlich wie mehr Leute mit einer für alle erträglichen Produktion leben könnten. Aber das ist ein Thema, das wir schon oft durchgekaut haben und trotzdem kaum dagegen ankommen. Da wo wir leben halt.Die Globalisierung betrifft uns zwar stärker aber nicht genug, damit der Leidensdruck Gegenoffensiven bewirken würde. Denn letztlich werden die Menschen aussterben, auch die reichsten der Reichen werden davon betroffen sein, der Planet Erde dreht sich vermutlich weiter und eines Tages werden ebenso vermutlich neue Lebensformen entstehen.
Klar bei der AHV sind wir sehr direkt und in manchen Fällen schmerzhaft betroffen, das Grosse Ganze ist auf viel weitere Distanz. Ist es ein Trost, dass alles und in jedem Fall vergänglich ist, Weltuntergang hin oder her?
Na ja, schlafen Sie gut und schöne Träume…….
Buddhus erinnert mich immer wieder an Buderus.
Buderus ist ein Gullideckelhersteller.
@ rabbi jusuf
Und Heizkessel stellt diese Firma u.A. auch her.
@b
“noch eine nachträgliche Neben-Frage an Markus Schneider
Vertrauen in Wirtschaft, Reglementierungen und Paragraphen?
Wie kommt es, dass Sie dem so viel abgewinnen?”
Wo haben Sie denn gelesen, dass ich Vertrauen in Wirtschaft, Reglementierungen und Paragrafen hätte oder diesen irgendetwas abgewinnen könnte? Die mir empfohlene Brille wäre bei Ihnen wohl angebrachter. Ich bin für Anarchie und Barbarei, ganz frei von jeglichen -ismen.
@ olive
Nö, so einen Blödsinn habe ich nicht geschrieben.
Ich habe darüber geschrieben dass das der Mönchsadel des Tibet die Menschen dort ausgebeutet hat deswegen möchte ich zuallererst von jemandem der dort lebt hören, dass er den DL zurückhaben will. Die Bevölkerung hat gehofft und bebangt, dass der XIV. DL menschlicher sein würde als seine Vorgänger, hat das nicht mehr erlebt. Der DL ist im Grunde vom Mönchsadel ausgesucht und erzogen und entsprechend geprägt. Üblicherweise starben die DL’s jung (an einer Giftpille dmit sie schneller reinkarnieren konnten!). Der jetzige hat diese Pille offenbar nicht geschluckt und wäre bei seiner Rückkehr ein Feudalherrscher über Tibet. Ich nehme nicht an, dass es dazu kommen wird, nachdem China seine eigene Bevölkerung ansiedelt wo es möglich ist und die Einheimischen gemäss Interviews dabei gar nicht unglücklich sind. Manch einer hat jetzt mehr und besser zu leben als früher unter dem DL. Nach seiner Flucht seien allein 3000 Leibeigene erstmals frei gewesen ihre Ernte resp. wofür sie gearbeitet haben für ihren eigenen Lebensunterhalt zu nutzen. Vorher haben sie dem DL gehört, der über sie verfügt hat und das muss ein erbärmliches Leben gewesen sein.
Ich halte nichts von dieser Art geistlicher Würdenträger die einen zuweilen eher schon fast für die Klinik anmuten. Der theatralische Teil gehört auch in der RKK abgeschafft. Das ist doch reiner pompöser Kult, Selbstinszenierung, Kleiderschau der eben hatl mittelalterlichen Art und für unser Leben total irrelevant. Würden sich in der Stadt Zürich irgendwelche Leute so kleiden und sich mit entsprechenden Inszenarien durch die Bahnhofstrasse wallfahren, es würde vermutlich nicht lange dauern bis ein paar uniformierte Herren sie einsammeln würden. Da sie friedlich und nur ein wenig abgetreten wirken würden (Drogen??) würden Sie wohl beim ersten Anlauf in einer geschlossenen Abteilung landen bis sie wieder einen Bezug zu ihrer Realität geschaffen hätten.
So aus dieser Sicht und weil ich Realist bin, wenngleich RKK – Verbesserungsanträge hätte ich zuhauf, mein Idol ist der DL nicht grade.