Wäre die Bibel ein aktuelles Buch, das heute erstmals veröffentlicht würde, müssten sich Autor und Verleger mit aller Wahrscheinlichkeit wegen Verletzung der Rassismusnorm verantworten. Die Verantwortlichen müssten mit einer Verurteilung rechnen.
Das „heilige Buch“ enthält zahlreiche Aufforderungen zu Völkermorden. Rassistische Aussagen werden aber vor allem gegen die Juden gemacht. Ausgerechnet gegen die Juden, muss man anfügen. Schliesslich ist das jüdische Volk laut Bibel das auserwählte Volk Gottes. Wie passt das zusammen? Das ist eines der vielen ungelösten Rätsel der Bibel.
Picken wir ein paar Beispiele heraus und beginnen mit Paulus. „Die Juden haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen; sie hindern uns daran, den Heiden das Evangelium zu verkünden und ihnen das Heil zu bringen. Dadurch machen sie unablässig das Mass ihrer Sünden voll. Aber der ganze Zorn ist schon über sie gekommen.“ (1 Thess. 2; 14-16). Mindestens in diesem Aspekt ist die Bibel prophetisch: Auch 2000 Jahre später wirkt der Fluch noch immer nach.
Die Unreinen und Ungläubigen aus dem Judentum werden an anderer Stelle so charakterisiert: „Denn es gibt viele Ungehorsame, Schwätzer und Schwindler, besonders unter denen, die aus dem Judentum kommen. Diese Menschen muss man zum Schweigen bringen, denn aus übler Gewinnsucht zerstören sie ganze Familien mit ihren falschen Lehren … Für die Reinen ist alles rein, für die Unreinen und Ungläubigen aber ist nichts rein, sogar ihr Denken und Gewissen sind unrein. Sie beteuern, Gott zu kennen, durch ihr Tun aber verleugnen sie ihn; es sind abscheuliche und unbelehrbare Menschen, die zu nichts Gutem taugen.“ (Tit. 1; 10-16).
Der ganz grosse Sündenfall war denn auch, dass die Juden Jesus ans Kreuz geliefert haben.
So überrascht es nicht, dass die Kirchenväter bis in die Neuzeit die Ansicht vertraten, die Juden seien mit dem Satan im Bund. Und von ihm besessen. Selbst bei Luther finden sich antijudaistische Aussagen der üblen Sorte. Für den Reformer beteten die Juden den Teufel an, wie Franz Buggle in seinem Buch „Denn sie wissen nicht, was sie glauben“ nachweist.
Die Stigmatisierung der Juden als Unreine und Satansgläubige zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums. Die christlichen Völker verantworten zu einem guten Teil den Hass auf die Juden, der sich bis in die heutige Zeit fortsetzt. Die christlichen Gemeinschaften sind ursächlich mitverantwortlich für die Ausgrenzungen, Folterungen und Ermordungen von unzähligen Juden in den vergangenen Jahrhunderten. Und am Beinahe-Genozid während des Dritten Reichs. Dem Genozid am Volk Gottes.




























@Herr Kreis: Ich verstehe, dass der Verlust des Vaters schlimm ist und eine grosse Lücke hinterlässt, gerade in einem Alter, wo man den Vater dringend braucht, um seine Eigenständigkeit an ihm auszuprobieren. Dass da die Artikel von Hugo Stamm Sie vor einer Sektenkarriere retteten, zeigt auf, dass nicht alles, was Hugo Stamm macht, falsch sein kann.
Hugo Stamm ist sehr tolerant und lässt vieles stehen, was in einem anderen Blog keinen Platz hätte. Er lässt insbesondere die „Spiele der Erwachsenen“ zwischen den Bloggern laufen, auch wenn diese psychologischenSpiele hier im Blog doch oft recht hart gespielt werden.
Sie haben gefordert, die Blogregeln eng auszulegen. Da hat halt Hugo Stamm gerade an Ihren Beiträgen aufgezeigt, wie es wäre, wenn die Blogregeln so eng ausgelegt würden. Da sind halt Ihre doch eher harmlosen Verunglimpfungen von Hugo Stamm sang- und klanglos herausgefallen. Ich finde es gar nicht so sehr daneben, dass wenn ein Blogger so eine enge Auslegung der Blogregeln verlangt, dass man das gerade an seinen Beiträgen anwendet. Man kann doch so einen, effektiv harmlosen, Angriff auf Hugo Stamm nicht stehen lassen, nur um sich vom Angreifer anschliessend noch Vorwürfe anhören zu müssen, man sei zu tolerant. Irgendwie ist Hugo Stamms Vorgehen nachvollziehbar und konsequent.
Ich schlage vor, Sie schlafen drüber und morgen scheint die Sonne wieder. Mit der aufgehenden Sonne wird auch Ihr Frust verfliegen. Ausser Sie klammern sich krampfhaft an den Frust und lassen ihn nicht ziehen. Aber so eine Trotzreaktion traue ich nun doch wahrlich nicht zu.
@Herr Kreis: Sie sagen: “Wenn die Losung in diesem Blog es wirklich gewesen wäre unter dem eigenen, nach zu prüfenden Namen zu schreiben, ich würde mich je nach Thema gerne am Disput beteiligen. So aber ist im Grunde alles belanglos, was geschrieben wird. Gerade auch Bamberger und Brugger. ”
Interessant, dass Sie einerseits fordern, unter dem richtigen Namen zu schreiben, dann aber Bamberger und Brugger, die das tatsächlich tun, kritisieren. Gerade die Tatsache, dass man in diesem Blog nicht unter dem richtigen Namen schreiben muss, macht, dass der Blog authentischer wird. Gerade das Anonyme erlaubt mit, hier meine Meinung pur zu äussern, ohne im Hinterkopf Angst zu haben, dass das was ich schreibe, von irgendeinem Personalchef bei der Einstellung gegoogelt wird und mir unter Umständen schaden könnte. Gerade das Anonyme führt dazu, dass hier wirklich hart diskutiert und gerungen wird und die Blogger nicht einfach Belanglosigkeiten von sich geben.
Das was Michael Horatio Bamberger anspricht ist ein zentraler Punkt, HUMANISMUS heisst doch Menschlichkeit oder nicht ?
Adolf Hitler hat sich gerächt am Judenvolk für seine Misshandlungen die er persönlich bei seinem Vater erlebt hat, die meisten haben mitgemacht, vermutlich war Menschenwürde für diese Menschen ein Fremdwort, Pechschwarze Pädagogig gekoppelt mit RELIGIONSFANATISMUS. Meine Haltung ist einfach nach meinen Möglichkeiten Menschen Mut zu machen 0hne Spekulati0n.
ATHEISTEN SIND KEIN KILLER CAPIT0
Heubauch:
na ja > Du kannst mit gewissen Argumenten nichts anfangen. Aber was kannst Du mit Dich überzeugenden Argumente anfangen, gegen eine Welt, in der es ebenso viele Verrückte wie Kernwaffen gibt? Wäre ein Welt in der weder die Verrückten noch die Vernünftigen welche haben, nicht um einiges gemütlicher?
Ups! da hat sich ein Fehler eingeschlichen:
Anscheinend wird der Text zwischen diesen Zeichen () ausgeblendet!
Als nochmals: Die Botschaft Jesu war:
Ihr alle seid göttliche Wesen, jeder einzelne von Euch ist Sohn oder Tochter Gottes und niemand hat das Recht zwischen Ihn und Euch zu treten um für Euch zu sprechen! Kein König, kein Machthaber, kein Priester, niemand darf ein Raum zwischen Dir und Gott einnehmen!
Ihr Free Info
freie information desselbigen:
weisst du, free info, den witz mit der 9stufigen pyramide hast du schon mal gebracht. wir komiker handhaben es so, dass wir vor dem publikum einen witz machen und das publikum dann darüber lachen kann. machen wir denselben witz aber nochmals vor dem gleichen publikum ist der pfupf schon raus und es wird nicht mehr so stark gelacht.
also merk dir: du musst was neues bringen, was wir noch nicht gehört haben. dann können wir wieder ablachen. du musst dir aber schon ein wenig mühe geben. denn ehrlich: der gag mit den pyramiden war ja eigentlich nicht so lustig. mach doch mal ne richtige ausbildung als comedian, vielleicht werden deine sketche dann auch besser
@Free Info: Äusserst interessant, Ihre Interpretation des Maya-Kalenders und Jesu Wiederkunft.
Spätestens jedoch der Denkansatz, dass George W. Bush ein Wandelwerder sein könnte, macht mich stutzig. In unserer wetlichen Welt mag Bush eine wichtige politische Persönlichkeit gewesen sein und während seiner Präsidentschaft ist international ein durch ihn verursachter enormer Rückschritt in Sachen Kommunikation zwischen den Völkern festzustellen. Doch in Afrika und in Asien waren es andere, lokale Ereignisse, die einen viel stärkeren Einfluss auf die Entwicklung hatten. Und aus dem Maya-Kalender die Wiederkunft Jesus Christus herauslesen zu wollen, scheint mir schon etwas an den Haaren herbeigezogen.
Was passiert 2012? Was müssen wir erwarten? Nun, ganz einfach: Der Maya-Kalender tritt in einen neuen Zyklus ein. Punkt. Und die Erde dreht sich weiter und das Leben geht weiter.
Ich habe schon zu viele Weltuntergänge überlebt, um davor noch Angst zu haben. Bei jedem angekündigten Weltuntergang schien die Sonne und es passierte nichts. Ich weiss noch, wie wir Kinder auf der Strasse fröhlich sangen: „Am 13. Mai isch Wältuntergang, mir läbed nüme so lang, mir läbed nüme so lang“.
Ich finde es irgendwie völlig daneben, wie Sie hier versuchen, gewissen Leuten Angst einzujagen.
@Basta; 29.07.2010 um 23:17
Schrieb @’Free Info: Äusserst interessant, Ihre Interpretation …
Ich finde es irgendwie völlig daneben, wie Sie hier versuchen, gewissen Leuten Angst einzujagen.

‘
dä solochrischt
mängmol scho chli än angschthaas
@den schampar lustigen
Lachen ist doch gesund oder? Also lachen Sie so viel Sie wollen! Okay? Soll mir recht sein!
@Basta
Wenn Sie richtig lesen würden!
Es steht doch nirgends etwas geschrieben über die Wiederkunft Jesu, die Rede ist doch lediglich von dem Wiederkommen des Christus (Licht im All) und das ist ein fundamentaler Unterschied, verstehen Sie? Jesu war lediglich der Überbringer der Botschaft!
Und noch was, vor was haben Sie denn Angst?
Ihr Free Info
Rosenstengel
Auswandern…… jedermann, der dieses Bedürnis hegt, kann ich total verstehen. Ich bin auch schon zu 2/3 gen West emigriert, und es erweist sich als Wohltat und Befreiung.
So kann ich Sie dazu nur ermuntern. Trotzdem meine Frage, wie kommen Sie ausgerechnet auf Paraguay?
Ob irgend jemand irgendwann auf die Idee kommen wird, die Zeit, in der wir jetzt leben, als ‘gute alte’ zu bezeichnen? Bestimmt!
Solochrist
auch wieder im Lande? Im Moment mehr solo oder mehr christ?
@Free Info: Ich beziehe mich auf Ihren Beitrag vom 29.07.2010 um 23:38.
Sie sagen: “@Basta
Wenn Sie richtig lesen würden!
Es steht doch nirgends etwas geschrieben über die Wiederkunft Jesu, die Rede ist doch lediglich von dem Wiederkommen des Christus (Licht im All) und das ist ein fundamentaler Unterschied, verstehen Sie? Jesu war lediglich der Überbringer der Botschaft!”
Nun, Sie haben in Ihrem Beitrag vom 29.07.2010 um 22:58 geschrieben: “Die grosse Wiederkunft des ewigen Christus (Licht im All) ist nah! 2012?” Ich habe bewusst das selbe Wort “Wiederkunft” verwendet, die Sie selber in Ihrem Beitrag vom 29.07.2010 um 22:58 gewählt hatten.
Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Machen Sie einen Unterschied zwischen Jesus Christus und dem ewigen Christus? Worauf begründen Sie diesen Unterschied? Welches ist Ihr Glaube und wo wird so etwas gelehrt? Gibt es Bücher darüber?
Übrigens finde ich Ihren Beitrag vom 29.07.2010 um 22:58 nicht mehr. Wurde wahrscheinlich gelöscht. Das kann ich allerdings nicht verstehen. Den genannten Beitrag finde ich persönlich zwar etwas abstrus, aber sicher nicht in irgendeiner Art verletzend oder rassistisch.
wie wichtig ist der Vater?
aus
Sexismus-KritikGästebuch:
Dr. Christa Mulack (Gast) schreibt am 31.05.2009 um 16:22 Uhr:
Sehr geehrter Herr Student,
Sie sind der erste Mann, von dem ich den Eindruck habe, dass er mein Buch gründlich gelesen hat, bevor seine kritischen Anwürfe so dezidiert formuliert worden sind. Das finde ich sehr bemerkens- und anerkennenswert, weil dies heutzutage alles andere als selbstverständlich ist.
Allerdings haben Sie vollkommen richtig erkannt, dass ein Disput mit derartig patriarchatsidentifizierten Menschen wie Sie es zu sein scheinen(ich beziehe da ausdrücklich auf beide Geschlechter!)und mir als “Paranoikerin”, völlig sinnlos ist.
Außerdem habe ich mein von Ihnen angeprangertes Buch ausdrücklich in erster Linie für diejenigen Frauen u. Mütter verfasst, die tägl. genau diese Unwerterfahrungen erleiden, um ihnen eine Stimme zu geben. Diese Mütter bestätigen mir seit dem Erscheinen meines Buches in körbeweise zugesandten beispielhaften Einzelschicksalen, und sie fühlen sich zum 1.x durch mein Buch verstanden und ernstgenommen.
Was Sie im Namen der Männer – besonders der Väter – beklagen, ist, dass viele, wenn nicht sogar die meisten, genauso unter dem von Männern gemachten und dominierten patr. System zu leiden haben, nur, dass sie auf völlig andere Weise dessen Opfer geworden sind.
Mir ist bewusst, dass – vielleicht sogar ein der Großteil – verantwortungsbewusster Väter ebenfls Betrogene sind. Das belegen auch einige psychol u soziol Studien – u vor allem das breite Erfahrungsspektrum der Betroffenen:
Jungen brauchen verantwortungsvolle Vorbilder von Männern u Vätern, um selber ihre Rolle und Werte zu finden u zu erfahren. Nur kann das nicht das Thema meines Anliegens in einem Buch sein; das für Mütter geschrieben wurde. Dafür müssen die Männer schon selbst ihren Beitrag einbringen – allerdings auf der Basis des wirklichen Erfasssens der Situation von Müttern, die nun einmal auch für Jungen von vorrangiger Bedeutung sind, was Ihre Bewegung zu vergessen scheint.
Jahrzehntelang ist an den Unis eine überwiegend selbst-”herr”liche Erziehungswissenschaft von männl Lehrstühlen aus betrieben worden, die es versäumt hat, männl Erziehungsberufe so attraktiv zu machen u jungengerechte Ausbildungskonzepte zu entwickeln u finanziell so auszustatten, dass pädag. Berufe auch v jg Männern gerne ergriffen werden. Dieselben Prof. (allen voran D. Lenzen von der FU, Berlin), beklagen sich gleichzeitig über die weibliche (aber dafür reichlich unterbezahlte u überforderte) Dominanz der Erzieherinnen u Grundschullehrerinnen, die aus den Jungen angeblich “Weicheier” machen u ihnen ein geschlechtsuntypisches Rollenbild aufdrücken wollen. Ja, wer hindert denn die Männer daran, sich beruflich entsprechend ausbilden zu lassen oder sich aktiv zu engagieren, so dass diese “Missstände” korrigiert werden können??? Wir Frauen und Mütter bestimmt nicht!!!
Aber wenn uns die gesamte gesellschaftliche Verantwortung vom Gebären bis zur Erziehung zum sog. „anständigen“ Staatsbürger, Steuer-u Rentenversicherungszahler auf die Backe gedrückt wird, dann ist es auch unser Recht ein müttergerechtes System einzufordern mit den dazugehörigen Machtbefugnissen. Wenn es besteht, brauchen wir selbstverständlich kein Matriarchat. Aber dafür hat sich bislang noch kein Vater stark gemacht.
In jedem Männerberuf bilden Verantwortung Machtbefugnisse eine Einheit, nur bei Müttern soll es anders sein??
In diesem Zusammenhang lohnt es sich aber dennoch, über “matr Wertsysteme” modellhaft neu nachzudenken. Das hat selbst Jesus (den Sie ja auch erwähnen)zum Ärger seiner männl Widersacher getan (vgl.z.B. Wertekatalog der Bergpredigt), wie ich es in meinem neuesten Buch “Der veruntreute Jesus”, 2009, dargelegt habe.
So viel zum Grundanliegen meines Buches. Sie könnten ja eines über den “Vaterschaftsbetrug” verfassen und dabei wertvolle Anregungen für ein gedeihlicheres Miteinander zwischen den Geschlechtern geben und so zum Wohle einer zukunftsfähigen Gesellschaftsordnung aus “Männerperspektive” beitragen….
Das fände ich wirklich spannend!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christa Mulack
wie relevant ist die Frage nach der Judenfeindlichkeit der Bibel HIER und HEUTE? Nach der Gesetzlichkeit aus einem fernen Kontext einer fernen Zeit in einem fernen Land? Oder ist es eine aktuelle Frage in einem Sektenblog einer globalisierten Welt? Berührend die Themen Ausgrenzung und Gier..
Welches sind die Folgen unverzeihlicher Fehler, sich in den entscheidenden Jahren an die falschen Leute gebunden zu haben? Und kann das immer wieder pasieren?
“San Francisco. Einsamkeit ist nach einer neuen Studie etwa so schädlich wie Rauchen oder Fettsucht. Ärzte und andere Gesundheitsexperten sollten daher das soziale Umfeld ebenso ernst nehmen wie Tabakkonsum, Ernährung und Sport. Das schließen Forscher aus einer Analyse von 148 Studien zum Sterberisiko, die Daten von mehr als 300 000 Menschen vor allem in westlichen Ländern erfassten. Demnach haben Menschen mit einem guten Freundes- und Bekanntenkreis eine um 50 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als Menschen mit einem geringen sozialen Umfeld. Der Effekt sei in etwa so groß wie der zwischen Rauchern und Nichtrauchern, und er übertreffe viele andere Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel. Diese Erkenntnisse präsentierten [Julianne Holt-Lunstad] vom Psychologischen Institut der [Brigham Young University] im US-Staat Utah und Kollegen im Journal “PLoS Medicine” vom Dienstag. Positive Effekte unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status Die Forscher hatten dafür Studien ausgewertet, die Menschen im Schnitt über 7,5 Jahre hinweg beobachtet hatten. Der Auswirkung von sozialen Kontakten auf die Sterblichkeit zeigte sich übergreifend, auch wenn man Alter, Geschlecht und sozialen Status berücksichtigte. Da der Zusammenhang von sozialem Umfeld und Sterblichkeit altersunabhängig sei, sollten Ärzte zukünftig nicht nur einen Blick auf das Umfeld älterer Menschen werfen, folgerten die Wissenschaftler. Das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer betrug 64 Jahre. Den größten Effekt aller gemessenen Faktoren hatte die allgemeine soziale Integration, am wenigsten ausschlaggebend war, ob die Menschen allein oder mit anderen zusammenlebten. Das soziale Umfeld habe Auswirkungen auf den Umgang mit der eigenen Gesundheit und auf psychologische Prozesse wie Stress und Depressionen, erläutern die Forscher. Einige Studien hätten gezeigt, dass Kontakte das Immunsystem stärken. Jede Art, das soziale Umfeld zu verbessern, werde sowohl die Überlebensfähigkeit als auch die Lebensqualität verbessern, schlussfolgerten Holt-Lunstad und ihre Kollegen. Gesundheitsvorsorge sollte daher auch das soziale Befinden betrachten, Mediziner sollten Sozialkontakte und Kliniken soziale Netzwerke für Patienten fördern. “Mediziner, Gesundheitsexperten, Erzieher und die Medien nehmen Faktoren wie Rauchen, Ernährung und Sport sehr ernst: Die hier präsentierten Daten bieten ein stichhaltiges Argument, die sozialen Faktoren zu dieser Liste hinzuzufügen”, betonen die Wissenschaftler. Bereits in den 40er- und 50er-Jahren hatten Wissenschaftler eine vermehrte Kindersterblichkeit unter anderem in Waisenhäusern festgestellt, in denen den Kindern Kontakte fehlten. Vor zwei Jahrzehnten war dann erstmals die These aufgestellt worden, dass soziale Bindungen eine direkte Auswirkung auf die Lebenserwartung haben könnten. Jedoch, so die Autoren der jetzt vorgelegten Studie, sei die Messgröße “soziale Kontakte” in der Wissenschaft bisher als eine ein wenig unscharfe Variable angesehen worden, die die Präzision und die Möglichkeit der Messbarkeit, wie sie in der biologischen und medizinischen Forschung bevorzugt wird, vermissen ließ. Der Faktor Kontakte sollte stärker berücksichtigt werden, so die Forscher Gerade aber vor dem Hintergrund, dass die Quantität und/oder die Qualität von sozialen Bindungen in der heutigen Gesellschaft nachließe (unter anderem durch den Wegfall von generationsübergreifendem Wohnen, soziale Mobilität und vermehrte Single-Haushalte), sei die Berücksichtigung des Faktors Kontakte wichtig, so die Wissenschaftler. Immerhin habe sich die Zahl der Amerikaner, die aussagten, keine Vertrauensperson zu haben, in den vergangenen zwei Jahrzehnten verdreifacht, so Holt-Lunstad und Kollegen. ” HA
Alltägliches:
Berlin – Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche in die schwerste Krise der Nachkriegszeit gestürzt. In Berlin nahm alles seinen Anfang. Wie geht es den Katholiken der Stadt ein halbes Jahr danach? Allein im ersten Quartal 2010 haben in Berlin 1323 Gläubige die katholische Kirche verlassen, fast 40 Prozent mehr als im Quartal zuvor. (28.7.10)
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1359408/Canisius-das-Ende-des-Schweigens.html
Alltägliches:
USA – The estate of a man allegedly abused by a priest in the 1980s is suing the Roman Catholic Diocese of Pittsburgh, alleging he committed suicide this year after the diocese stopped paying for his mental health treatments following two other suicide attempts. Michael Unglo, 39, formerly of Etna in suburban Pittsburgh, committed suicide in May at a center in Stockbridge, Mass., according to a copy of the lawsuit obtained by The Associated Press. He alleged he was molested in the early 1980s while an altar boy, by a priest who was convicted of molesting another boy and later resigned. The diocese decided to stop paying for Unglo’s treatment even though the diocese continued to pay for the priest’s health insurance and paid the priest an unspecified monthly stipend, Alan Perer, attorney for Unglo’s estate, said Thursday at a news conference. (29.7.10)
http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5iEvGES4I4uBsTV8DZw0AvItEooFAD9H8SQF80
Alltägliches:
USA – A retired Roman Catholic priest from Greene County, Tenn., has pleaded guilty in a North Carolina court to sexually abusing a boy during a trip there more than 30 years ago. Warren Tucker of Jeffersonville, Ind., has said the Rev. William Casey abused him for five years, beginning in 1975 when he was a fifth-grader at St. Dominic’s church in Kingsport, Tenn. (28.7.10)
http://www.chicagotribune.com/news/chi-ap-tn-churchabuse-tenn,0,1054526.story
Alltägliches:
England – A Roman Catholic religious order will today appeal a court decision that could see it pay up to £5m to a victim of alleged clerical sexual abuse, the largest compensation claim of its kind in Britain. The Society of Jesus is attempting to overturn the decision of Mrs Justice Swift, who said there was “entirely compelling” evidence that Patrick Raggett had been the victim of a “sustained course of sexual abuse and assaults” by Father Michael Spencer at Preston Catholic College, Lancashire, between 1969 and 1976. (27.7.10)
http://www.guardian.co.uk/world/2010/jul/27/sex-abuse-catholic-order-challenge
Zitat Anfang
Das römische Papsttum förderte durch Pius XI. entscheidend die Heraufkunft des Faschismus in Italien. Dankbar nahm Mussolini nicht nur sechs Geistliche in sein erstes Kabinett auf, sondern rettete auch sogleich den „Banco di Roma“, den der Vatikan und mehrere seiner Hierarchen hohe Summen anvertraut hatten, vor dem Bankrott.
Im Gegenzug dafür schränkte Papst Pius XI. den Einfluss des antifaschistischen Partito Popolare Italiano, 1919 von dem sizilianischen Geistlichen Luigi Sturzo gegründet, immer mehr ein. Denn Sturzo, Generalsekretär der Katholischen Aktion, stand theologisch zwar rechts, politisch verwarf er aber das bisherige Bündnis der Katholiken mit den Konservativen. Er propagierte eine gewisse soziale Orientierung, Agrarreform, Zerstückelung des Großgrundbesitzes, Förderung des Kleineigentums, wobei er mit den gemäßigten Gewerkschaften kooperierte, ja gemeinsam mit den Sozialisten für den Achtstundentag eintrat. Das alles passte dem „Heiligen Vater“ viel weniger ins Konzept als der Faschismus. Und da man dem Partito Popolare, der dem deutschen Zentrum nachgebildeten katholischen Volkspartei, durchaus zutraute, im Bündnis mit den Sozialisten den Faschismus zu liquidieren, wie im August 1924 die vatikanische Jesuitenzeitschrift, das Sprachrohr des Papstes, einräumte, musste Sturzo fallen.
Schon 1923 erzwang deshalb die Kurie Sturzes Rücktritt als Parteisekretär, im Mai 1924 seinen Rücktritt aus dem Vorstand. Im September verurteilte der Papst persönlich und öffentlich eine Koalition der Volkspartei mit den verfassungsgetreuen Sozialisten. Im Oktober musste Sturzo, mit anderen Gesinnungsgenossen, ins Exil, womit der gefährlichste Gegenspieler des Faschismus im Kampf um die Macht eliminiert war.
Wie der Vatikan zehn Jahre später in Deutschland den katholischen Reichskanzler Brüning und das Zentrum preisgab, so damals den Katholiken Sturzo und bald auch dessen Partei. Ein Priester, der ein soziales Ethos vertrat, das zumindest den Landbesitzern als „schwarzer Bolschewismus“ erschien, der entschieden die Emanzipation der Laien vom Klerus in der Politik erstrebte, konnte bei einem Papst, der nichts mehr als Linke fürchtete, unermüdlich aber auch den liberalen Laizismus bekämpfte, keine Gnade finden. Um so weniger, als Sturzes Partei auch die Lösung der „Römischen Frage“ nicht wesentlich genug erschien, einer Frage, die für das Papsttum 1870 entstanden war, als Italien den Kirchenstaat beseitigt, Rom besetzt und zur Hauptstadt gemacht hatte. Zum argen Missfallen von Pius XI. weigerte sich nun die Volkspartei, die Versöhnung von Staat und Kirche im Sinne des „Heiligen Stuhls“ in ihr Programm aufzunehmen.
So drang Pius XI. nach Sturzes Fall auch auf das Ausscheiden aller Priester aus der katholischen Partei, was deren Auflösung gleichkam.
Doch damit noch nicht genug: Der „Stellvertreter Christi“ protestierte nicht einmal, als mehrere ihrer Mitglieder, auch Geistliche, von Faschisten getötet wurden. Er protestierte erst recht nicht gegen die Liquidierung einiger tausend Kommunisten und Sozialisten, darunter Mussolinis erbittertster Gegner, der junge Strafrechtslehrer und Sozialistenführer Giacomo Matteotti, der sein ganzes Vermögen armen Bauern seiner Provinz geschenkt hatte. ….
Hitler und Adenauer:
(Nach Abschluss des Konkordates:) Die geistige Unabhängigkeit Italiens war damit zu Ende. Was der Protest von vier Vorgängern beim liberalen Italien nicht erreicht hatte, erreichte Pius XI. durch die Faschisten. Es „waren Dinge“ geschehen, „wie man sie seit über einem Jahrhundert in der Kirchenpolitik Italiens nicht mehr erlebt hatte“, erklärte Rechtsanwalt Francesco Pacelli, der jahrelang, meist geheim, mit Mussolini selbst die Verträge ausgehandelt hatte, nach ihrer Ratifizierung den Titel eines Markgrafen bekam und nach Krönung seines Bruders zum Papst Pius XII. in den erblichen Fürstenstand erhoben wurde.
Rom triumphierte. Und mit ihm jubelte die ganze katholische Welt. In München pries Adolf Hitler die klero-faschistische Verbrüderung kaum minder als sein späterer Gefolgsmann Kardinal Faulhaber, der sie „nicht Menschenwerk“, nein „eine Gottestat“ nannte. Und der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, der im Winter 1932/33 auch erklärte, dass „eine so große Partei wie die NSDAP unbedingt führend in der Regierung vertreten sein müsse“, der Katholik Adenauer prophezeite dem Faschisten Mussolini in einem Glückwunschtelegramm, sein Name werde in goldenen Buchstaben in die Geschichte der katholischen Kirche eingetragen werden.
„Aufrichtige Segenswünsche“ zur Machtergreifung Hitlers:
Pius XI., der durch die Preisgabe der katholischen Volkspartei Italiens und Mussolinis Erhebung in wenigen Jahren so sensationelle Erfolge in Italien errungen hatte, versuchte nun einen ganz ähnlichen Umsturz in Deutschland durch Preisgabe der katholischen Zentrumspartei. Beide Male betrieb der Papst die Auflösung der eigenen katholischen Partei, um dort Mussolini, hier Hitler an die Macht zu bringen.
Wie der Katholik Mussolini hatte der Katholik Hitler ein sehr ambivalentes, wenn auch ganz anders geartetes Verhältnis zum Katholizismus. Als Schüler besuchte er zwei Jahre lang das Benediktinerstift Lambach, war dort Ministrant, was auch Heinrich Himmler gewesen war, und wollte einmal Abt werden. Später verdankte Hitler dem katholischen München „so gut wie alles“. Hier stützten und schützten ihn katholisch-konservative Politiker und katholisch-konservative Gerichte. Er gewann in Bayern Boden, indem er sich als künftiger Vernichter des jüdischen Bolschewismus präsentierte; indem er in seinem Buch „Mein Kampf“ und in seinen Reden die römische Kirche, deren enormen Einfluss er in Österreich kennen gelernt hatte, über alles schonte. Ja, ausdrücklich bekannte er sich zum „Werk des Herrn“, versprach wiederholt, seine Bewegung für immer frei zu halten „von allen religiösen Diskussionen und Kämpfen“, und erklärte 1928 in Passau: „In unseren Reihen dulden wir keinen, der die Gedanken des Christentums verletzt, der einem anders Gesinnten Widerstand entgegenträgt, ihn bekämpft oder sich als Erzfeind des Christentums produziert. Diese unsere Bewegung ist tatsächlich christlich.“
Die Nazis schickten zu Francos Unterstützung bald Jagd-, Kampf-, Aufklärungsmaschinen sowie sonstiges Kriegsmaterial. Gleichzeitig eilten die Italiener dem General zu Hilfe. Der von Gott gesandte Duce, der den spanischen Verschwörern schon 1934 mit Waffen und Geld beigesprungen war, setzte jetzt mehr als 100.000 Soldaten in Marsch. Das hochklerikale Portugal, seit 1931 »Unserer Lieben Frau von Fatima« geweiht, nun Hauptnachschubweg Hitlers und Waffenankaufszentrale Francos, warf 20.000 Portugiesen in die Schlacht. Ebenfalls schickte das katholische Irland eine Brigade für den »christlichen Kreuzzug«. Als die jedoch neben Francos Mohammedanern fechten sollte, die man, um den Schein zu wahren, in Mönchskutten gesteckt hatte, waren die Iren nicht mehr für den heiligen Krieg zu gebrauchen und wurden kaum noch eingesetzt.
Doch obwohl in Spanien weder ein kommunistischer noch ein antireligiöser, auch kein grundsätzlich antikatholischer Staat bestand, obwohl es unter den fast 500 Abgeordneten des spanischen Parlaments nur 15 Kommunisten gab, täuschten die Klerofaschisten der ganzen Welt ihren Putsch als Religionskrieg gegen den gottlosen Kommunismus, als, so wörtlich der spanische Episkopat, »Kreuzzug gegen die rote Weltrevolution« vor – eine vom Vatikan ebenso wie von Hitlers Propagandaminister verbreitete Geschichtsfälschung, die sich auf den Entschluss fast aller europäischen Länder und der USA auswirkte, die spanische Regierung nicht zu unterstützen.
Die Kurie aber intensivierte in der ganzen katholischen Welt eine breit angelegte Kampagne gegen den . Als erste ausländische Flagge wehte über Francos Hauptquartier die päpstliche, und über dem Vatikan wurde bald das Banner Francos gehisst. Auch rief Papst Pius X I. zur selben Zeit wie Hitler in Nürnberg die Welt zum Kampf gegen den Kommunismus auf, nannte die Bombenhilfe seiner faschistischen Verbündeten wörtlich »Schutz- und Heilmittel« und schlug im Sommer 1938 die Bitte der französischen und der englischen Regierung, sich einem Protest gegen die Bombardierung der republikanischen Zivilbevölkerung anzuschließen, rundheraus ab. Dagegen dankte er, mitten im Krieg, dem Rebellengeneral Franco für ein Huldigungstelegramm, hoch erfreut darüber, »dass wir in der Botschaft Ew. Exzellenz den angestammten Geist des katholischen Spanien pulsieren fühlen«. Und am Ende des dreijährigen Gemetzels forderte der kurz zuvor gekrönte Pius XII. Franco auf, »mit neuer Energie die alten christlichen Traditionen« wieder aufzunehmen.
Redefreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit wurden nun in Spanien wieder aufgehoben; Literatur, Film, Funk unter strenge Zensur gestellt; alle Parteien, außer der faschistischen, verboten; alle nichtkatholischen Bekenntnisse unterdrückt, auch sämtliche protestantischen Kirchen und Schulen geschlossen. Der Katholizismus wurde Staatsreligion. Militärtribunale und Exekutionskommandos waren pausenlos tätig. Allein in Madrid fanden nach Schätzungen des italienischen Außenministers Graf Ciano täglich 200 bis 250 Hinrichtungen statt. Nach offiziellen Statistiken der spanischen Regierung ließ Franco vom Ende des Bürgerkrieges 1939 bis zum Frühjahr 1942, also in der Zeit, in der er auf Wunsch des neuen Papstes begann, »die alten christlichen Traditionen« wieder aufzunehmen, mehr als 200 000 Menschen erschießen; das entspricht einem Drittel aller Opfer des Bürgerkrieges.
Auszug aus: Karlheinz Deschner „Die Stellvertreter Gottes“, Eine Geschichte der Päpste im 20. Jahrhundert, WILHELM HEYNE VERLAG München,ISBN 3-453-07048-8
Ende Zitat
Zitat Anfang
António de Oliveira Salazar (* 28. April 1889 in Santa Comba Dão; † 27. Juli 1970 in Lissabon) von 1932 bis 1968 Ministerpräsident bzw. Diktator von Portugal:
Salazar stammte aus bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater hatte sich vom Landarbeiter zum Pächter eines kleinen Bauernhofes hochgearbeitet. Seine streng katholische Mutter konnte das Schulgeld für ihren Sohn nur mit großen Entbehrungen aufbringen. Salazar sollte zunächst Priester werden. Die damals vom laizistischen Staat (seit 1910 Republik) bedrängte katholische Kirche erkannte das ökonomische und politische Talent Salazars und ermöglichte ihm ein Studium der Ökonomie und Finanzwissenschaften an der traditionsreichen Universität Coimbra.
Ende Zitat
Quelle: http://www.dictatorofthemonth.com/Salazar/Jan2007SalazarDE.htm
Als Fehler sehe ich die Behauptung, dass es nur einen Gott gibt. Die einen nennen in Allah die anderen Gott etc.
Wenn man bedenkt, dass viele Köche den Brei verderben liegt dieser Gedanke doch sehr nahe denn der “Brei” Erde ist verdorben.
Zitat Anfang
Augusto Pinochet, Nach Miltärputsch an die Macht gekommener militärischer Diktator Chiles von 1973- 1990
Pinochet wurde in bescheidenen Verhältnissen geboren. Nach dem Schulabschluss ging er an die chilenische Militärakadamie und schlug die Offizierslaufbahn ein. Der spanische Untersuchungsrichter Báltasar Garzón hatte schon seit längerem gegen Pinochet wegen Völkermord, Staatsterrorismus und Folter ermittelt, da auch spanische Staatsbürger unter den Opfern der Militärdiktatur waren. Während Pinochets Aufenthalt im London stellte Spanien daher ein Auslieferungsbegehren, aufgrund dessen Pinochet am 16. Oktober von der britischen Polizei in London verhaftet wurde. Im April 1999 entschied der britische Justizminister Jack Straw, dass Pinochet an Spanien ausgeliefert werden dürfe. Die chilenische Regierung bat London daraufhin, Pinochet aus humanitären Gründen freizulassen. Die Regierung in Santiago führte das hohe Alter und den schlechten Gesundheitszustand Piniochets als Argumente an. Auch die USA forderte die Freilassung Pinochets, angeblich aus Angst vor weiteren Enthüllungen über die Verwicklung Amerikas in die Menschenrechtsverletzungen unter Pinochets Herrschaft. Ebenso machte sich der Vatikan für eine Freilassung des Katholiken Pinochet stark.
Ende Zitat
Azuzena
“Das ist nicht völlig auszuschliessen, nur stellt sich dann die Frage, wieso sich die Kirchen nicht von ihm abgewendet haben. Anscheinend hielt nicht nur Hitler, sondern die Mehrheit der deutschen Christen Nationalsozialismus und Christentum für kompatibel.”
Das mag eine berechtigte Frage sein, ist aber ein komplett anderes thema, und passt in der Richtungswendung die Bamberger eingeschlagen hat Kollaboration zwischen Kirche und Nazi-Deutschland, hat aber nichts mit der Frage zu tun welche geistliche ideologie Hitler hatte.
Es gibt viele belege die dafür sprechen, das Hitler sich die kirche und den Glauben zu Nutze machte. Hat bamberger nicht behauptet, das Deutschland in den (Vor-)Kriegszeit aus 97% Christen bestand. Wie würde es als ankommend Diktator aussehen wenn man dann gegen den Glauben antreten würde. Er hat sich den Glauben und die Ängste der Kirche zu nütze gemacht, was aber nicht heissen will das alle christen und Würdenträger der Kirche Opfer von Hitler waren.
Die Behauptung, Hitler war Christ, nur weill er seine Kirchensteuer zahlte und in seine reden sich für den Glauben aussprach, ist fragwürdig.
Bamberger
Mögen Sie nicht, oder fällt es Ihnen Schwer stellung zu meinen Fragen (Johann, 29.07.2010 um 14:17) zu nehmen.
Oder vielleicht könnte sonst ein Humanist, den von Bamberger gepastete text erklären.
Hitler am NSDAP-Parteitag vom 12.4.1922:
“Mein christliches Gefühl weist mich hin auf meinen Herrn und Heiland als Kämpfer. Es weist mich hin auf den Mann, der einst einsam, nur von wenigen Anhängern umgeben, diese Juden erkannte und zum Kampf gegen sie aufrief, und der, wahrhaftiger Gott, nicht der Größte war als Dulder, sondern der Größte als Streiter! In grenzenloser Liebe lese ich als Christ und Mensch die Stelle durch, die uns verkündet, wie der Herr sich endlich aufraffte und zur Peitsche griff, um die Wucherer, das Nattern- und Otterngezücht, hinauszutreiben aus dem Tempel! Seinen ungeheueren Kampf aber für die Welt, gegen das jüdische Gift, den erkenne ich heute, nach zweitausend Jahren, in tiefster Ergriffenheit am gewaltigsten an der Tatsache, daß er dafür am Kreuz verbluten mußte.”
Rundbrief der NSDAP (“Der Schulungsbrief”), 1937 von Robert Ley:
“Adolf Hitler! Dir sind wir allein verbunden! Wir wollen in dieser Stunde das Gelöbnis erneuern: Wir glauben auf dieser Erde allein an Adolf Hitler. Wir glauben, daß der Nationalsozialismus der allein seligmachende Glaube für unser Volk ist. Wir glauben, daß es einen Herrgott im Himmel gibt, der uns geschaffen hat, der uns führt, der uns lenkt und der uns sichtbarlich segnet. Und wir glauben, daß dieser Herrgott uns Adolf Hitler gesandt hat, damit Deutschland für alle Ewigkeit ein Fundament werde.”
@ Johann
Gestern um 17:13 habe ich Ihnen geantwortet.
Wer betont, dass Hitler Katholik oder Christ war, betont falsch. Man mag sich fragen, was für ein Motiv so einer hat, jedenfalls sieht er das Wesentliche am Nationalsozialismus nicht.
@Johann: Die Behauptung, Hitler war Christ, nur weill er seine Kirchensteuer zahlte und in seine reden sich für den Glauben aussprach, ist fragwürdig.
Wenn sie so argumentieren, dann wäre auch die Behauptung “Johann ist Christ” fragwürdig. Aus der Tatsache, dass sie sich selber als Christ bezeichnen, hier im Blog für den Glauben aussprechen und wahrscheinlich Kirchensteuer zahlen (meine Annahme), dürfte also nicht mehr geschlossen werden, dass sie Christ sind. Bleibt die Frage, anhand welcher Kriterien erkennen sie einen Christen?
Bamberger
Nein haben Sie nicht, sie haben die einfachste frage erausgepickt, und eine erwartungsgemässe Antwort gegeben. Die tiefgehende Fragen liesen sie unbeantwortet.
@Herr Stamm
Warum ändern Sie nicht einfach die untenstehenden Regeln folgendermassen ab:
Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, sexistische, unsachliche Kommentare. Kommentare mit Fantasienamen und falscher Email sind erlaubt. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.
Wenn ich mich nochmals kurz zu Wort melden darf. (möchte, könnte, sollte…) Aus meinem Erleben und aus meiner Erfahrung heraus, und seit meiner Zuwendung zu den Wurzeln des Glaubens an Jeshua, muss ich feststellen, dass der christliche Jesus mit dem jüdischen Jeshua wirklich nichts (oder allenfalls mega sehr wenig) zu tun hat. ‘Die Christen’ haben sich nie mit dem Volk Gottes verbunden, schlimmer noch, sie haben sich als das neue Volk Gottes verstanden. Das kann aber nicht sein, denn Gott ist treu, seine Verheissungen sind wahr und die Wiederherstellung der Dinge hat schon lange begonnen. Die Bibel ist zu 100 % nicht judenfeindlich, wenn, dann sind oder waren es die Übersetzer, die nicht begriffen haben, wer Gott überhaupt ist, und wie er die Menschheit erlösen will. Die Kirche (als Institution) ist zutiefst antisemitisch, was sie ja auch sein muss, hat sie Israel doch seiner Bestimmung beraubt. Sie musste mithelfen, das Volk auszulöschen. Und sie ist heute keinen Deut besser. Ich merke und beobachte, dass Gott in die Kirchen, Freikirchen und sonstige Gemeinschaften hinein ruft, ‘geht heraus aus ihr’, damit ihr nicht teilhabt am Gericht, dass über sie kommen wird. Und ich beobachte, dass Menschen diesen Ruf hören. Ich möchte hier nicht missverstanden werden, als würde ich Höllenandrohungen usw. machen, bzw. Weltuntergangsszenarien heraufbeschwören, ich will auch nicht Gläubige schlecht hinstellen. Es geht mir um die Institutionen und um das, was gelehrt wird. Die Kirche hat sich von Anfang an von ihren Wurzeln bewusst abgeschnitten und es scheint mir die Zeit gekommen zu sein, dass Gott sagt, es ist jetzt genug. Solange man lebt kann man umkehren.
Und nein, Moria,
ich höre keine Stimmen.
Johann:
wäre es Ihnen nicht irgendwie möglich – da Sie sich ja extrem exponieren – sich ein Korrektur-, Rechtschreibungsprogramm für Ihren PC und eines für Ihr geistiges Erfassungsvermögen zu beschaffen? Damit wäre allen gedient und ein grosser Gewinn für jedermann/frau.
Danke, darüber nachzudenken!
Azuzena
Das ich mich als Christ bezeichne haben Sie von hören sagen. Selber meinte ich mich hier nie über meine Glaubensrichtung geäussert zu haben.
Aber ansich sind Ihre Einwände berechtigt. Was aber vergessen geht ist, dass man die Zugehörigkeit eines Menschen nicht alleine an seine Ausprachen beurteilen kann. Sicher bei einer Person wie Hitler. Hitler hat ja das Ribbentrop-Molotow pakt geschlossen. Heisst das jetzt dass er ein freund der kommunistische Ideologie war. Ich denke bei einer Person wie Hitler sollte man seine zugehörigkeit nicht nur beurteilen an seine Aussprachen und einzelne Handlungen.
“Bleibt die Frage, anhand welcher Kriterien erkennen sie einen Christen?”
Sicherlich nicht an der tatsache das er Kirchensteuer zahlt. Dies wäre ein schönes Thema für ein nächster beitrag von H. Stamm. Ich kann dies momentan nicht auf die schnelle beantworten. Muss da etwas länger über nachdenken.
Moria
Sie haben Ihr Ei gelegt jetzt aber wieder husch husch zurück in ihre Hünnerstall, boak, boak, boak
Michael Bamberger 08:41
Diese Aussage von Hitler beweist, wie satanisch der Mann drauf war. Ich weiss von Juden, die sich Jeshua nur über eine schier unüberwindbare Mauer hinweg nähern können. Eben gerade deswegen. Und ich weiss von Christen, dass sie sich das einfach nicht vorstellen können, dass die immer noch glauben, ein Jude muss zuerst mal Christ werden. Ungeheuerlich.
Professor Zensor
Ein handverlesenes Grüppchen um Professor Kurt Imhof hat Millionen für eine Stiftung gesammelt, die über die “Qualität” der Schweizer Medien wachen will. In zwei Wochen stellt der neue linke “Hofer-Club” die ersten kritischen Befunde vor.
Von Urs Paul Engeler
Seit ich vor gut dreissig Jahren als Journalist zu arbeiten begonnen habe, höre ich die stete Klage, die Qualität der Medien sei am Sinken (und zwar rapide); zudem fehle es an einer öffentlichen Debatte über die Rolle und die Arbeit der Medien. Damals standen die besorgten “Hüter der journalistischen Qualität” politisch rechts; sie hatten realisiert, dass die 68er-Generation den Marsch durch die Redaktionen erfolgreich abgeschlossen hatte und Schlüsselpositionen besetzen konnte, vor allem in der parastaatlichen SRG. Die bekannteste Gegenbewegung war der “Hofer-Club”, benannt nach dem international bekannten Berner Professor und SVP-Nationalrat Walther Hofer.
Mitte der 90er Jahre, nach dem historischen EWR-Sieg der SVP gegen das geschlossene Establishment von SP bis FDP, verschob die “Qualitäts-”Diskussion sich markant. Die Medien wurden von Mitte-linker Warte aus beschuldigt, durch Naivität oder Freude an Schlagzeilen und Konflikten den Aufstieg der SVP zu unterstützen. Sogar die Spitzen der Journalisten-Verbände gaben die Losung aus, Blocher und die SVP “totzuschweigen”. Nach diesen Devisen wurden brisante TV-Sendungen wie die “Arena” zu schalen Plauderrunden entstellt und kämpferische Traditionsblätter wie die “Weltwoche” (1997-2001) zu qualitativ hochstehenden Defizitgeneratoren umgestaltet. Der Vormarsch der SVP wurde dadurch eher beschleunigt als behindert, wie der Blick auf die Resultatblätter zeigt.
Aber: “Qualität in den Medien”, so die kollektive Denkbasis der Vielzahl von Vereinen und Grüppchen, die sich mittlerweile missionarisch für selbige einzusetzen glauben, hat nicht das, was sich am Markt durchsetzt, nicht das, was das Publikum will, auch nicht das, was ist. “Qualität” wiesen jene Medien und Journalisten auf, die schulmeisterlich und politisch korrekt schreiben und senden, was sein soll.
Einer, der seit über einem Jahrzehnt auf dieser alten Leier spielt, ist der ultralinke Zürcher Professor Kurt Imhof. In kaum einem Interview verzichtet er auf seinen Standardsatz, dass “sich die Medien von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei instrumentalisieren lassen”. Weniger interessante Parteien, so der Soziologe weiter, müssten durch redaktionelle Zusatzanstrengungen gefördert werden. Qualitätsmedien im Sinne Imhofs bilden nicht nur ab und kommentieren nicht einfach Ereignisse, sondern haben aktive Politik zu Gunsten der Gegenparteien zur SVP zu machen.
Um diese einseitige Sicht auf die Medien zur schweizweit dominierenden zu machen, hat Imhof die “Stiftung Öffentlichkeit und Gesellschaft” gegründet. Mit an Bord der “kritischen Beobachtungsinstanz” sind altbekannte Gleichgesinnte und betroffene und interessierte Politikerinnen, etwa der langjährige Berner Behördensprecher Oswald Sigg (SP), Ständerätin Christine Egerszegi (FDP, AG) oder der neue SRG-Generaldirektor Roger de Weck, der nun aussteigt und die Ideen der Gruppe im neuen Amt realisiert. Laut Imhof hat die Stiftung bereits zwei Millionen Franken gesammelt. Diese erstaunliche finanzielle Basis erlaubt es dem Zensor, eine lückenlose Medienkontrolle zu installieren und Jahr für Jahr den Stand des Verlustes an “Qualität” zu publizieren.
Am 13. August 2010 stellen die Medienwächter vom neuen “Hofer-Club” ihr erstes “Jahrbuch” vor.
Weltwoche
ach mawi,
…..Du Fantasievolle: “…..und seit meiner Zuwendung zu den Wurzeln des Glaubens an….”
Mit den Wurzeln ist es so eine Sache, mawi, – ist nicht mit unzähligen Wurzeln die Kunst im Boden der religiösen Fantasien verankert?
Weiter schreibst Du “…….Ich merke und beobachte, dass Gott in die Kirchen, Freikirchen und sonstige Gemeinschaften hinein ruft, ‘geht heraus aus ihr’…….”, da bin ich aber froh, dass ‘er’ die Freigeister und Eure Tiere nicht auch noch anruft!!
Weisst Du, was mir beim Lesen Deines Textes durch den Kopf ging: manche verdoppeln ihren Aber_glauben, wenn sie ihn zu rechtfertigen suchen!
Nichts gegen Dich, nur gegen Deine eigenartigen Texte. Schönen Tag!
@ Solochrist
Schön, dass Sie sich wieder einmal melden im Blog. Grosses kompliment für ihre aussage “ich bi halt mängmool au en Angsthaas”
“Die spezifische Form des nationalsozialistischen Rassismus welche zum Holocaust an den Juden führte, der Antisemitismus, soll nach Ansicht einiger Historiker seine ursprünglichen Wurzeln im christlichen Antisemitismus haben.[107][108][109] Gelegentlich wird direkt der vehemente Antisemitismus M.Luthers als Quelle des Antisemitismus der Nazis genannt.[110][111][112] Von vielen Historikern wird dagegen zwischen traditionellen, oft religiös geprägten Formen des Antijudaismus und dem rassentheoretisch begründeten Antisemitismus unterschieden, der erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts auftritt.[113] In Hitlers politischer Autobiographie “Mein Kampf” taucht die zentrale Metapher des Sozialdarwinismus bereits im Buchtitel auf und wird an unterschiedlichen Stellen als “Existenzkampf”, “Lebenskampf” oder auch direkt als “Kampf ums Dasein” aufgegriffen.[114] Das dem Themenkreis Volk und Rasse gewidmete Kapitel gibt zunächst Darwins Prinzip des Existenzkampfs und der Selektion wieder, um dann den Kampf zwischen Arten auf den Kampf zwischen Menschenrassen zu übertragen. Dabei wird, da Hitler grundsätzlich keine Quellen zitiert, nicht ausdrücklich auf Darwin verwiesen; allerdings wird deutlich, dass er sich intensiv mit der rassenhygienischen und biologischen Literatur auseinandergesetzt hat, wie Fritz Lenz später stolz bemerkt hat.[115] Hitler wandte sich dabei explizit gegen einen religiösen „Scheinantisemitismus“, der es den Juden gestatte, mit einem „Guß Taufwasser immer noch Geschäft und Judentum zugleich“ zu retten; vielmehr müsse der Antisemitismus auf rassischer Grundlage aufgebaut sein.”
aus: wiki, “Sozialdarwinismus”
Es war einmal ein eitles Huhn
mit Namen Moria, das wollte nicht ruh’n
in seinem unablässigen Tun
Gläubige zu beschwatzen
und ihre Gesinnung zu zerkratzen
Als nun aber der Tag kam wo es im Topfe landen sollte
nein, da beschwor es nicht die Witwe Bolte,
sondern sah ein: “Meine Philosophie ist Mist!
Bitte vergib mir, lieber Herr Jesus Christ!”
@mawi
Sie zeigen hier m. e. die deutlichen symptome einer fundamentalistisch-gläubigen: den glauben anderer leute hemmungslos als falsch abzuqualifizieren.
was, bitte schön, soll daran schlimmer sein, als sich einfach generell als das volk gottes zu verstehen?
so treu wie ein schosshündchen, nicht wahr?
was man woran schon wieder genau sehen kann, ohne dass man dazu einen religiösen knall braucht?
wie kommen Sie darauf, dass ausgerechnet Sie das beurteilen können?
jetzt werden Ihre verschwörungstheorien immer abstruser…
das, wiederum, kann ich bestätigen. ich habe den typen auch schon ein paar mal um die kirchen herumlungern sehen. gell, so ein typ mit wirrem bart, langem gewand, etwas seltsamem geruch und einem hund dabei.
nein, nein, selbstverständlich nicht. wir wissen alle, dass Sie gar nicht meinen, was Sie schreiben.
leider dürfte Ihr privatgötze ziemlich beschränkte macht haben.
mawi, beginnen Sie zu denken…
ach moria
Ihre frage habe ich in meinem post bereits beantwortet…
@Mawi: Die Bibel ist zu 100 % nicht judenfeindlich, wenn, dann sind oder waren es die Übersetzer, die nicht begriffen haben, wer Gott überhaupt ist, und wie er die Menschheit erlösen will.
Darf ich aus diesem Kommentar schliessen, dass sie das NT in der Originalsprache gelesen haben?
Gockel:
und ein bisschen > heubauch >
Schweige Gockel, schweig verdammt!
Hast genug Dich schon verrannt.
Gib Dir Zeit, zum verschnaufen,
um die Haare Dir zu raufen,
um zu suchen nach dem Heil,
Religionen** halten’s feil….. ** > heubauch > Liberalismus!
Schweige Gockel, schweig, ich bitt dich!
welcher Teufel ritt Dich?
mich zu knebeln ist verboten
Ruhe ist für Dich geboten,
Dich anzuhören, ist zu viel.
bist die Wurzel, über die ich fiel.
@Gockel
und das nächste mal mit erkennbarem versmass. dann gibt der text wenigstens stilistisch etwas her.
@moria
sattelfester im versmass aber immer noch auf dem niveau ‘färsli brünzle’. inhalt: na ja….
übrigens ***moria>sozialismus
heubauch:
diese Synchronisation ist fast ‘teuflisch’ erschreckend……!
heubauch:
geht’s auch kreativer > denk an die SchülerInnen, die hier mitlesen!
@ Herr Kreis
ich bin so tolerant, dass ich auch Fantasienamen toleriere. Zum Beispiel auch den Ihren. Das liegt durchaus in meiner Kompetenz.
Jetzt aber, die andern Versionen bitte löschen!
Ich lag da rum neben eines Baumes Stamm,
da rannte ein Huhn namentlich als Moria bekannt
kreischend daher, mit aufgestelltem Kamm
und stürchelte grausam über mich: Verdammt!
Dass ihre spitzen Krallen
meiner zarten Rinde nicht gefallen
kümmert sie hingegen nicht
im Gegenteil! Ach so hart
geht Sie mit mir ins Gericht.
Sie pickt wild und aufgeregt auf mich ein
bis ihr Schnabel wird ganz stumpf
umherhüpfend von diesem zu jenem Hühnerbein
blickt sie plötzlich unsagbar dumpf.
Da geht ein heller Schein
völlig unerwartet in ihr Köpflein rein.
Als ob Jesus persönlich sie endlich lenkt
und sie denkt:
Was ich diesem angetan
nun zu mir selber zurückkam
Meine Egozentrik war wirklich der reinste Wahn!
Und so liess sie das Keifen im Blog von Hugo Stamm.
heubauch
Wir haten doch schon mal das Vergnügen, meine ich, oder? Gings da nicht um Petek? Ja, genau, und um Fundamente, glaub ich ez mal.
Nein, den Typen mein ich nicht, gesehen habe ich ihn noch nie.
Sie können mich schon als lächerlich fundamentalistisch hinstellen, das trifft mich mittlerweile nicht mehr so sehr ins Herz. Ich war mal an einem Anlass, da hatte ein reformierter Pfarrer zu einem Austausch mit einer Frau Rabbiner geladen. Eine kleine Gemeinde im hübschen Appenzellerland, liebe, friedliche Schäfchen. Die Frau Rabbiner hat einiges erzählt übers Judentum, Gebräuche etc. und am Schluss konnte man Fragen stellen. Mein Mann hatte den Pfarrer dann gefragt – weil der zu Beginn gesagt hatte, das was die Juden und Christen gemeinsam hätten, wären ja die 10 Gebote – warum sich die Kirche denn nicht an das 4. Gebot halte. Da sagte die Frau Rabbiner, genau(!), und der (nette) Pfarrer und die Anwesenden (netten) Menschen waren sehr aus dem Häuschen. Hätten wir die Diskussion wirklich geführt (welche die Frau Rabbiner und mein Mann dann im Einvernehmen abgebrochen hatten), ich sage Ihnen, Heubauch, es wäre so hässlich geworden. Mich hats geschaudert, ehrlich.
Und wenn ich schreibe, dass ich Gläubige nicht schlecht hinstellen will, dann mein ich das auch. Meine beste Freundin ist eine Christin, aber ich merke immr, dass sie bei gewissen Themen abblockt, und sie gibt das auch zu. Sie sagt dann, wenn sie sich darauf einlassen würde, müsste sie ihr ganzes Glaubensleben in Frage stellen. Ich habe das auch gemacht, häuig ist es garnicht so einfach, sich von liebgewordenen, tief eingegrabenen Traditionen zu trennen. Aber es kann sehr heilsam sein.
heubauch, gerade weil ich angefangen habe zu denken.