Der Glaube ist eine anthropologische Konstante. Glauben gehört zum Menschen, Glauben ist eng mit dem Leben verknüpft. Der auf den Alltag bezogene Glaube kann lebenswichtig sein. Wir sind gezwungen, an unsere Zukunft zu glauben, um psychisch stabil und ausgeglichen zu sein. Wer nicht auch an das Gute im Menschen glaubt, wird misstrauisch und asozial. Der Glaube an das Positive und Schöne im Leben gibt Kraft und hilft, das Leben zu meistern.
Der Glaube hat auch eine Ventilfunktion. Wenn immer wir etwas nicht verstehen, können wir uns dem Phänomen mit dem Glauben nähern. So lässt sich etwas einordnen, das sich nicht erklären lässt und uns verunsichert. Wenn wir nicht wissen, was nach dem Tod ist, können wir wenigstens glauben, es gebe ein Leben nach dem Tod.
Vielleicht ist der Glaube auch eine Funktion des Überlebenswillens. Selbst im Angesichts des Todes glaubt der Todgeweihte ans Überleben. Der Glaube ist eng mit der Hoffnung verknüpft. Ein Leben ohne Hoffnung wäre oft ähnlich schwer auszuhalten wie ein Leben ohne Glauben. In jeder Krise, bei jedem Schicksalsschlag hoffen und glauben wir, dass wieder bessere Zeiten kommen, dass wir das schwere Los schnell überwinden können.
Der Mensch hat immer geglaubt. An einen Gott, an ein Leben nach dem Tod, an den Sechser im Lotto, an ein besseres Leben, an den Partner fürs Leben, an die baldige Genesung von einer schweren Krankheit.
Zur Bewältigung des Alltags hat der Glaube zweifellos eine nützliche Funktion, auch wenn es problematische Formen gibt. Im Bereich des Religiösen, des Übersinnlichen, des Transzendenten ist der Glaube ein besonders sensibles Phänomen. Er kann uns in eine Scheinwelt führen, unser magisches Denken fördern, uns vom Leben und der Gemeinschaft entfremden, uns radikalisieren und fanatisieren im Denken, Fühlen und Handeln.
Der Glaube ist also nicht per se gut, auch wenn er eine wichtige Funktion für unser Leben erfüllt. Die Grenze zwischen Glaube und Aberglaube ist fliessend. Es ist deshalb essentiell, sich kritisch mit Fragen des Glaubens auseinanderzusetzen. Der Glaube muss dem Leben dienen und sich im Alltag bewähren.
Nützlich ist in der Regel nur jener Glaube, der uns hilft, das Leben besser zu meistern. Das gilt auch für den religiösen Glauben. Bleibt also die Frage, ob sich die vergangenen und aktuellen Heilslehren bewährt haben. Denn der religiös motivierte Glaube hat unendlich viel Leid in die Welt gebracht, zu Kriegen und Gewaltexzessen geführt.
Diesbezüglich fällt die Bilanz der meisten Glaubensgemeinschaft ernüchternd aus.




























@ um musad:
“Ihre Defenition ueber einen Christen kommt der eines Muslim sehr in die Naehe!“
Das ist ein wunderschönes Kompliment! Danke!
Ja, ja…Die Aischa ist eben zu schnell…
Johann:
24.06.2010 um 08:22
Sie lenken ab. Entwicklungshilfe, Spielplätze etc. muss man separat differenziert diskutieren, darauf lasse ich mich nicht ein. Bleiben wir beim Thema, bei der von Ihnen aufgestellten Behauptung, dass “Kirche und Staat in der Schweiz getrennt seien”.
In der Schweiz gibt es die sog. Landeskirchen, so dass der Staat weltanschaulich nicht neutral ist. Solange sich der Staat einer bestimmten Staatsreligion verpflichtet fühlt, wird er zumindest symbolisch den Angehörigen dieser Staatsreligion einen Vorrang zuerkennen und damit gegen das Gebot der Nichtdiskriminierung verstossen. Und in der CH sind die Privilegien der Mitglieder der LK eben nicht nur symbolisch.
Nochmals zum Beispiel BE: Bei Bezahlung der Löhne der Pfarrer, welche STAATSANGESTELLTE (!) sind, im erklecklichen Gesamtwert von 70 Mio. von “Almosen” zu sprechen scheint mir nicht angebracht. ALLE Berner Steuerzahler finanzieren die Löhne der Pfarrer (und eines Rabbis), nolens volens. Das hat historische Gründe – nämlich aus der Zeit, als es noch keine Kirchensteuern gab. Nachdem die Berner Kirchen ihre Ländereien dem Staat gegeben hatten, wurden zur Sicherung des Fortbestands der Kirchen die Pfarrer als STAATSANGESTELLTE weitergeführt und ihre Löhne vom STAAT bezahlt. Aber wie gesagt, das war vor der Einführung der Kirchensteuer. M. E. wäre es gerecht, wenn die Pfarrer wieder Kirchenangstellte würden und ihre Löhne durch die Kirchensteuer übernommen würde.
Sie können sich winden wie Sie wollen, das ist keine “punktuelle Kooperation”. Gestern wollten Sie mir übrigens das mit den Berner Pfarrerslöhnen und der mangelnden Trennung von Kirche und Staat noch gar nicht glauben, heute rechtfertigen Sie es. L’uomo è mobile.
Streber: “In der Schweiz gibt es die sog. Landeskirchen, so dass der Staat weltanschaulich nicht neutral ist.”
Es gibt keine “weltanschauliche Neutralität”. Auch wenn es keine Landeskirchen gäbe, hätte die Schweiz nach wie vor eine westeuropäisch-kapitalistische Weltanschauung.
Streber: “Solange sich der Staat einer bestimmten Staatsreligion verpflichtet fühlt, wird er zumindest symbolisch den Angehörigen dieser Staatsreligion einen Vorrang zuerkennen und damit gegen das Gebot der Nichtdiskriminierung verstossen.”
Wie Sie ja selber schreiben, wird in Bern auch ein Rabbi bezahlt. Landeskirchen ist ein Plural, lieber Streber. Aus Landeskirchen machen nur Freidenker plötzlich EINE Staatsreligion.
Streber: “Nochmals zum Beispiel BE: Bei Bezahlung der Löhne der Pfarrer, welche STAATSANGESTELLTE (!) sind, im erklecklichen Gesamtwert von 70 Mio. von “Almosen” zu sprechen scheint mir nicht angebracht.”
Wenn Sie es aber vergleichen mit den Subventionen, die Zürich für das Opernhaus bezahlt (mehr als 70 Mio. pro Jahr), dann relativiert sich das eben trotzdem.
Streber: “ALLE Berner Steuerzahler finanzieren die Löhne der Pfarrer (und eines Rabbis), nolens volens.”
Und alle Zürcher Steuerzahler finanzieren das Opernhaus. Und lange nicht alle, die es finanzieren, können sich dort einen Eintritt leisten!
Streber: “Nachdem die Berner Kirchen ihre Ländereien dem Staat gegeben hatten, wurden zur Sicherung des Fortbestands der Kirchen die Pfarrer als STAATSANGESTELLTE weitergeführt und ihre Löhne vom STAAT bezahlt. Aber wie gesagt, das war vor der Einführung der Kirchensteuer. M. E. wäre es gerecht, wenn die Pfarrer wieder Kirchenangstellte würden und ihre Löhne durch die Kirchensteuer übernommen würde.”
Dann machen Sie doch eine entsprechende Initiative. Vergessen Sie aber nicht, dass dann Entschädigungszahlungen für die Ländereien fällig werden. Oder möchten Sie die Ländereien wieder zurückgeben?
Streber: “L’uomo è mobile.”
Ausser, er ist ein Freidenker. Dann genügen auch Bundesgerichtsurteile nicht um ihn zu bewegen. (Der Fall Bern wurde ja von den Freidenkern bis ans Bundesgericht gezogen – und sie blitzten ab. In einem Staat wird halt oftmals von den Steuern auch etwas bezahlt, was einem einzelnen Steuerzahler evtl. nicht genehm ist. So muss ich halt mit der Oper leben, und Sie mit den Pfaffen. Es kommt uns beide in etwa gleich teuer.)
20W3982gt: 24.06.2010 um 13:15
„Auch wenn es keine Landeskirchen gäbe, hätte die Schweiz nach wie vor eine westeuropäisch-kapitalistische Weltanschauung.“
Weltanschauung hat unterschiedliche Dimensionen. Sie reden von der finanzwirtschaftlichen und vielleicht auch von der politischen Ausrichtung.
„Wie Sie ja selber schreiben, wird in Bern auch ein Rabbi bezahlt. Landeskirchen ist ein Plural, lieber Streber. Aus Landeskirchen machen nur Freidenker plötzlich EINE Staatsreligion.“
Der Rabbi-Lohn ist relativ neu seit einigen Jahren (als Entgegenkommen der Christen). Nirgendwo in der CH ist das Judentum anerkannte Landeskirche. Anerkannt sind in der CH bekanntlich die ref. und die röm-kath. Kirche, regional auch die christkatholische. Und diese drei Kirchen sind, man höre und staune, ALLE CHRISTLICH. Sprich, es gibt in der Schweiz keine anerkannte Landeskirche, welche nicht der christl. Religion angehören würde. Ergo ist der Singular „eine Staatsreligion“ gerechtfertigt.
„…Opernhaus…“
Es scheint Ihnen wie auch dem Kollegen Johann schwer zu fallen, beim Thema zu bleiben. Johann hat behauptet, in der Schweiz seien Kirchen und Staat getrennt, ich habe es widerlegt. Und jetzt wollen sie beide auf völlig unabhängige Themen ausweichen. Haben Sie Angst, sich der Thematik zu stellen?
„Dann machen Sie doch eine entsprechende Initiative. Vergessen Sie aber nicht, dass dann Entschädigungszahlungen für die Ländereien fällig werden. Oder möchten Sie die Ländereien wieder zurückgeben?“
Historiker sagen, dass es nicht ein Tauschhandel oder ein Kauf war, sondern dass die Übernahme der Löhne zur Sicherung des Fortbestands der Kirchen waren, und dieser Fortbestand könnte mit der zwischenzeitlich eingeführten und etablierten Kirchensteuer gesichert werden. Ausserdem gibt es einen der damaligen Vertragspartner gar nicht mehr, und der Kanton BE hat das von seinem Vorläufer übernommen, leider ohne es neu auszuhandeln.
„Ausser, er ist ein Freidenker. Dann genügen auch Bundesgerichtsurteile nicht um ihn zu bewegen. (Der Fall Bern wurde ja von den Freidenkern bis ans Bundesgericht gezogen – und sie blitzten ab. In einem Staat wird halt oftmals von den Steuern auch etwas bezahlt, was einem einzelnen Steuerzahler evtl. nicht genehm ist. So muss ich halt mit der Oper leben, und Sie mit den Pfaffen. Es kommt uns beide in etwa gleich teuer.)“
Falsch, der Bundesgerichtsbeschluss steht noch aus. Und es geht nicht um persönliche Präferenzen, sondern darum, dass es nicht gerechtfertigt ist, dass EINE weltanschauliche Gruppierung sich EINSEITIG durch NICHT-Mitglieder alimentieren lässt. Und selbst wenn ein Gericht eine Änderung ablehnt: Die jetzige Regelung ist legal, aber viele Leute halten sie nicht für legitim.
Ich bin nicht für eine Abschaffung der Kirchen (allerdings auch nicht dagegen…). Aber: sie sollen durch ihre Mitglieder und Befürworter unterstützt werden. Und kommen Sie mir bitte nicht mit der Mär vom Gemeinwohl. Die Kirchen haben einen Minimalsatz für wohltätiges, und der beträgt in den meisten Kantonen: mindestens 1%. Weit drüber werden die kaum liegen. Der Rest ist Administration, Löhne, etc., jedenfalls nichts wohltätiges.
Hören Sie auf, etwas zu verteidigen, was Sie gestern für zu absurd gehalten hatten, um es überhaupt zu glauben! Sie machen sich lächerlich.
Langer Rede kurzer Sinn: in der Schweiz sind Kirche und Staat nicht getrennt. QED.
um musad
Ich habe gerade eine kurze Pause.
Meiner Meinung nach wird die Decke immer dichter. Und ich stelle einfach mal in den Raum, dass das nicht unbedingt allein an mir liegt. Wenn Sie Ayshas Radar als Beispiel nehmen, möchte ich Sie auf den Post von Anna verweisen, der ich an dieser Stelle danke sagen möchte dafür, dass sie den hier reingestellt hat. Das Auserwählt sein, besser gesagt, das Erwählt sein, bedeutet gar nichts in Bezug, ob derjenige jetzt besser sein sollte, als ein nicht ‘Erwählter’. So ein Quatsch. JHWH hat ein Volk erwählt, um der Welt die Schriften zu übergeben, um Licht für die Welt zu sein, um den Erlöser zu gebären. Alles zu den festgesetzten Zeiten Seines in der Tenach (AT) geoffenbarten Kalenders.
Fragen Sie mal einen Christen, ob er denn meint, weil er an Jesus glaubt, ein besserer Mensch zu sein? Seine Antwort wird sein, nein. Aber er hat allenfalls Zugang zum Schöpfer von Himmel und Erde gefunden, und hat Anteil an Erlösung. Jeder Mensch hat Anteil an der Erlösung, vorausgesetzt, sein Stolz steht ihm nicht im Weg.
Jeshua bekommt man nicht ohne sein Volk. Ein vom Islam zum messianischen Glauben konvertierter hat kürzlich gesagt, dass Muslime, die den Glauben an JHWH und Jeshua annehmen, ihre Einstellung zu Israel klären müssen, da geistiges Wachstum sonst nicht stattfinden könne.
Und jetzt gehe ich wieder an die Sonne. Danke für Ihren Wunsch fürs Heu.
Streber: “Der Rabbi-Lohn ist relativ neu seit einigen Jahren (als Entgegenkommen der Christen). Nirgendwo in der CH ist das Judentum anerkannte Landeskirche.”
Entgegenkommen der Christen? Naja, eher kaum, oder? Es ist wohl eher die Realität, die langsam auch im Kirchensteuerbereich Einzug hält. Es gibt schlicht immer mehr Muslime in der Schweiz, tatsächlich wesentlich mehr als Juden.
Streber: “Anerkannt sind in der CH bekanntlich die ref. und die röm-kath. Kirche, regional auch die christkatholische. Und diese drei Kirchen sind, man höre und staune, ALLE CHRISTLICH. Sprich, es gibt in der Schweiz keine anerkannte Landeskirche, welche nicht der christl. Religion angehören würde. Ergo ist der Singular „eine Staatsreligion“ gerechtfertigt.”
Wenn man die Geschichte anschaut, kommt man kaum zum Schluss, dass es “ein Christentum” gäbe. Das hätte der Papst wohl gerne.
Streber: “„…Opernhaus…“ Es scheint Ihnen wie auch dem Kollegen Johann schwer zu fallen, beim Thema zu bleiben. Johann hat behauptet, in der Schweiz seien Kirchen und Staat getrennt, ich habe es widerlegt. Und jetzt wollen sie beide auf völlig unabhängige Themen ausweichen. Haben Sie Angst, sich der Thematik zu stellen?”
Nein. Die Thematik muss wenn schon tatsächlich ausgeweitet werden. Sie schreiben ja selber: “Weltanschauung hat unterschiedliche Dimensionen.”
Wozu ist der Staat da? Das ist die grosse Frage. Sie meinen, er müsse von allem unnötigen Ballast befreit werden und erkennen in der Kirchensteuer oder anderen Zuwendungen an solche Organisationen eben solchen Ballast. Das ist durchaus eine bedenkenswerte Position. Wenn ich diese einnehme, dann ist bei mir eben das Opernhaus fällig.
Streber: “Hören Sie auf, etwas zu verteidigen, was Sie gestern für zu absurd gehalten hatten, um es überhaupt zu glauben! Sie machen sich lächerlich.”
Was ich gestern für absurd hielt, ist, dass in Bern grundlos Nichtkirchensteuergelder an Kirchen ausbezahlt werden. Mittlerweilen ist ja klar, dass es dafür einen Grund gibt. Einen Deal mit Landabtretung und Personalübernahme. Ein solcher Deal kann ja durchaus neu verhandelt werden – dazu braucht es kein Bundesgericht.
Streber: “Langer Rede kurzer Sinn: in der Schweiz sind Kirche und Staat nicht getrennt. QED.”
Ich denke nicht, dass da eine wesentlich grössere Trennung möglich ist als die bereits existente. So wie Sie argumentieren könnte man meinen, die Schweiz sei eine Kolonie von Rom.
Streber: “Und es geht nicht um persönliche Präferenzen, sondern darum, dass es nicht gerechtfertigt ist, dass EINE weltanschauliche Gruppierung sich EINSEITIG durch NICHT-Mitglieder alimentieren lässt.”
Sehen Sie, das ist genau das, was ich mit dem Opernhausbeispiel aufzuzeigen versuche. Auch dort wird EINE Gruppierung (Alle Opernproduzenten und Opernkonsumenten) einseitig durch NICHT-MITGLIEDER (alle, denen Opern ein Graus ist oder schlicht das Geld nicht haben, eine solche zu besuchen) alimentiert. Und Sie dürfen mir ruhig glauben – ein Grossteil der Zürcher geht nicht in die Oper.
Würden Sie jetzt den Schluss ziehen, dass Kulturschaffende und der Staat NICHT getrennt sind?
Eher nicht, oder? Da übernimmt zwar der Staat das Geldeintreiben, aber das heisst noch lange nicht, dass die, die das Geld bekommen, den Staat dadurch übernehmen würden.
Ergo: Kirche und Staat sind getrennt. Der Staat leistet der Kirche lediglich einen Dienst – so wie auch die Kirchen (oder das Opernhaus) dem Staat einen Dienst leisten.
Zu @ 20W3982gt: @ Streber
Theroetisch sind Kirche und Staat getrennt, praktisch ist das in keiner Weise so. Da Sie keine vernünftigen Argumente für Ihre Behauptung einbringen warte ich Ihre und Strebers Reaktion mal ab und beziehe dann Stellung. Moria hat nicht ganz Unrecht mit ihrer Beurteilung,
Wenn ich diese Diskussion so mitverfolge, tendiere ich gelegentlich zur Abschaffung aller Kirchen in der Schweiz und resp. ein Gebot, dass Kleinkinder nicht getauft werden dürfen damit Sie als Erwachsene über mögliche Religionszugehörigkeit entscheiden können. Diese Diskussion ist nämlich bereits derart politisch gefärbt – 20W3982gt: merkt es einfach nicht – auf einer Ebene, die mir denkbar unsympathisch ist. Leider ist sie durchaus aus dem Leben gegriffen, etwas, was auch mich nachhaltig stört.
20W3982gt: 24.06.2010 um 14:40
„Ich denke nicht, dass da eine wesentlich grössere Trennung möglich ist als die bereits existente.“
Aha. Dann ist der Kanton GE eine Utopie? GE ist der Kanton mit der am weitesten gehenden Trennung; in NE ist die Trennung auch überdurchschnittlich, aber offenbar etwas aufgeweicht. Und Frankreich, einer der laizistischen Modellstaaten, ebenfalls eine Utopie? OK, Frankreich hat auch schon bessere Zeiten gesehen, aber das ist, bis zum Beweis des Gegenteils, nicht Folge des Laizismus.
„Kirche und Staat sind getrennt.“ (Ich stelle mir vor, wie Sie dazu täubelet und stämpfelet!)
Zeigen Sie mir den Staatsrechtler, der ihre Behauptung unterstützt, dass Religion/Kirchen und Staat in der CH vollständig getrennt seien.
1980 wurde die Volksinitiative „betreffend der vollständigen Trennung von Staat und Kirche“ abgelehnt – ich wäre dafür, das Thema nach 30 Jahren wieder aufzurollen. Manche Verfassungsänderungen werden erst beim 2. oder 3. Anlauf angenommen, und das heisst noch lange nicht, dass das schlechte Änderungen wären (z. B. Frauenstimmrecht). Tempora mutantur et nos mutamur in illis (Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen).
Religion/Kirchen und Staat sind in der Schweiz NICHT getrennt, ob Sie es nun wahrhaben wollen oder nicht. Nur gläubige Betonköpfe behaupten, dass Kirche und Staat in der CH getrennt wären. Wenn Pfarrer STAATSANGESTELLTE sind, kann von einer Dienstleistung oder einer punktuellen Zusammenarbeit wirklich keine Rede sein. Die differenzierteren unter den Gläubigen meinen, dass die Trennung, soweit sie aktuell bestehe, genügend sei, und das ist ihr gutes Recht – das akzeptiere ich, wobei ich ganz klar anderer Meinung bin. Aber die Aussage, Kirchen und Staat seien getrennt, ist falsch. Punkt. Aus. Fertig. Ende.
Wer Augen hat, der sehe. Wer einen Verstand hat, der begreife. Alle anderen wiederholen ihren Irrtum wie ein Mantra, dadurch wird er aber nicht wahr.
Errare humanum est, sed in errore perseverare dementum est (Irren ist menschlich, aber im Irrtum zu verharren ist dumm).
Ich werde mich nun nicht mehr weiter an dieser unergiebigen Diskussion beteiligen. Ich habe mehrfach belegt, dass Kirchen/Religion und Staat in der Schweiz nicht getrennt sind. Leider gehen Sie und Johann nicht auf vernünftige Argumente ein, sondern reiten auf ihren Irrtümern rum, lenken mit Nebelpetarden ab, oder schiessen argumentativ ins Off .
@ mawi
Kurz was mein ‘Radar’ zu dem was Sie geschrieben und an youtubes gepostet haben, ungerfaehr folgendes Echo ist.
Die ungehaeure Konzentration und Wichtigkeit auf Prophezeiungen und Israel! Einige kurze Wortzitate von Rappi Simcha Perlmutter ( seinen tiefen Glauben in Ehren!)…….in our Land……….love Israel so much …….in our Land………all Israel…… my people…………
Das Sie mich nicht falsch verstehen. Ich ( im Gegensatzt evtl. zu Aysha) habe keine Probleme fuer Glauben an Prophezeiungen. Die gibt es auch in der islamichen Lehre, wie auch Iman in Erinnerung gerufen hat. Mir macht es aber den Eindruck, das Prophezeiungen immenses Gewicht gegeben wird. Weiter die Konzentration auf ‘Son of David’( Jeshua) /auf Messias.
Alle Propheten a.s. wie Abraham oder Josef, Noah oder Moses u.s.f haben doch a u c h nicht gerade Unwichtiges getan im Auftrag G-ttes, oder etwa nicht ?
Was ist mit der restlichen Welt ( Menschen)–nach Moses a.s. ? Sollen diese einfach dem Schicksal ueberlassen werden, kann machen was sie will, spielt keine Rolle ?Hauptsache die Auserwaehlten schmeisen den Karren ?
U.M.
Streber: “Die differenzierteren unter den Gläubigen meinen, dass die Trennung, soweit sie aktuell bestehe, genügend sei, und das ist ihr gutes Recht – das akzeptiere ich, wobei ich ganz klar anderer Meinung bin. Aber die Aussage, Kirchen und Staat seien getrennt, ist falsch. Punkt. Aus. Fertig. Ende.”
lol.
Aha, es geht Ihnen also darum, dass die Trennung nicht genügend sei. Das heisst im Umkehrschluss aber auch, dass Kirche und Staat eben tatsächlich keine Einheit sind. Die Aussage, die Kirche und der Staat sei getrennt ist wohl insgesamt trotzdem richtiger als das von Ihnen vermutete Gegenteil. Auch wenn die Trennung nicht zu 100% erreicht ist.
Ich warte also gespannt auf die nächste Initiative der Freidenker. Irgend wann kommen sie damit durch – oder die Kirchensteuergelder werden auf alle Kulte verteilt (Das wird dann wohl der Gegenvorschlag zur Initiative sein).
Mir ist ehrlich gesagt beides egal. Ich wundere mich nur, mit welchem insbrünstigem Eifer sich ein paar an solchen Unwichtigkeiten reiben. Mir käme es nie in den Sinn, mich gross gegen das Opernhaus aufzulehnen. Ich anerkenne, dass es Leute gibt, die das mögen und schätzen. Ich anerkenne, dass auch so was verstaubtes wie die Oper ein kultureller Wert darstellt. Ich gönne meinen Miteidgenossen dieses Vergnügen und anerkenne dies als einen Beitrag zum sozialen Frieden.
Warum wohnt ein Streber eigentlich in Bern und nicht in Genf?
.
erna: “Diese Diskussion ist nämlich bereits derart politisch gefärbt – 20W3982gt: merkt es einfach nicht – auf einer Ebene, die mir denkbar unsympathisch ist.”
Hallo Erna, jemand zuhause? Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass dieser Blog von politischen Kräften unterwandert ist? Noch nicht verstanden, dass hier hauptsächlich Freidenker und evolutionären Humanisten auf Gläubige einschlagen? Sowas aber auch. Tsss.
@ mawi
Nochmlas schnell:
Sie sagen:„Jeder Mensch hat Anteil an der Erlösung, vorausgesetzt, sein Stolz steht ihm nicht im Weg.“
Koennen sie mir das naeher erklaeren, oder gehoehrt das nur zur Aussage eines Christen ? Fals nicht, was meinen Sie mit‘ sein Stolz‘ ?
„Jeshua bekommt man nicht ohne sein Volk.“
Dieser Satz verstehe ich nicht, was meinen Sie mit ‚‘man bekommt Jeshua nicht‘ oder entschuligung’ Jshua bekommt man nicht’…?
.
NB: Und ich sitze schoen am Schatten …oder halt, die Sonne ist inzwischen untergegangen. Es ist aber immer noch heiss! Darum sitz ich schoen in der naehe einer Klima-Anlage
U.M.
hm:
“…….und dabei lernt man auch ganz interessante Sachen (outing and trickery, cyber-mobbing.“
Ob dies ein positiver Nebenaspekt darstellt, wenn eine Sternschnuppe vom Bloghimmel faellt?
Azuzena:
Das musst Du uns nun aber verraten, WELCHER Voodoo > Name und Ritual > macht aus einer Niederlage einen Sieg (> Qualifikation)? Mag es ihnen goennen….!
20W3982gt:
Wie PEINLICH, immer das letzte duerftige Wort haben zu wollen…… und noch peinlicher selbst nach dessen Widerlegung mit weiteren klaeglichen Versuchen fortzufahren!
Damit Sie sich ev. auch an der Oper erwaermen koennen, waere da noch eine Statistenrolle als ‚Grottenolm‘ im Freischuetz frei. Waer doch was fuer Sie. Dafuer gibt es gratis Wurst und Brot > keine Entloehnung aus den Staatsteuern….. und Sie bekommen erst noch etwas dringendst benoetigte Kulturnachhilfestunde…..!
Streber:
Danke fuer Dein Sachwissen, Kompetenz und deren Weitergabe.
Es war schon immer so: Jeder Fundi, der dem Skeptiker den Mund stopfen will, schweift ab oder verkuendet sein meist irrtuermliches Wunschdenken! Gruss an aka Morgenstern > Johann…..
@ 20W3982gt
Kirche und Politik lassen sich nicht trennen, 20W3982gt, wo Politik ist, da ist auch Kirche und umgekehrt. Denken Sie an die Von-Wattenwyl-Gespräche und an die grossen kirchlichen Organisationen in Genf. Ohne politische Verbindungen wäre da gar nichts möglich. Und warum sonst wäre der Staat Vatikan immer noch Staat im Staat mit eigener Infrastruktur und Botschaften in aller Herren Länder? Nicht der blog ist politisch unterwandert, Kirche ist und war politisch verquickt, daran ht sich bislnag nichts geändert.
@Moria: WELCHER Voodoo > Name und Ritual > macht aus einer Niederlage einen Sieg (> Qualifikation)?
WELCHER? EINER? Da hat ganz Ghana gebetet, egal ob christlich, muslimisch oder Anhänger traditioneller Religionen. Hoffentlich geht das Wunder weiter. Dafür nehmen wir auch gerne Zeitungsartikel in Kauf, in denen behauptet wird alle Ghanaer seien Voodoo-Anhänger. Wenn es dann Leute gibt, die glauben, wir besprenkeln den Fernseher mit Hühnerblut und vergraben einen Hühnerkopf unter dem Parkett, stört mich das nicht gross. Dir kann ich es verraten, wir werfen das Huhn ganz normal in den Ofen. Im übrigen gibt es auch in Ghana Menschen, die zu wissen glauben, welcher Kirche/Religion die Schweizer anhängen, nämlich der “Basel Church”.
@um musad: Welche Defenition ist fuer Dich praeziser ( richtiger?) ueber einen Christen ? Die von Basta oder von Judith?
Liebe um musad
Natürlich die von Judith. Ich habe das bereits mal hier im Blog dargelegt, mache das aber gerne nochmals. Für mich geht es nicht um das Ablegen von einem Glaubensbekenntnis, Empfangen einer Taufe oder Anerkennen von Dogmen. Für mich zählt, dass man die Gebote/Lehren von Jesus in seinem Herzen akzeptiert und versucht sein Leben danach auszurichten. Dies ist für mich der schmale Weg, der zu Gott führt. Schmal, weil einem das eigene Ego dabei im Weg steht und weil man akzeptieren muss, dass man nie Perfektion erreicht, sich aber beharrlich darum bemühen muss. Ausführlicher kann ich es im Moment nicht erklären, weil ich kochen muss.
Moria bestätigt, dass sie nicht unter “soso” schrieb. Der betreffende Beitrag, in dem sich soso als Moria “preisgab”, ist demnach ein Fake. Dieser Fake ist in unmittelbarem Zusammenhang mit 20W3982 aufgetaucht. Es war 20W3982, dem dieser Fade diente und er hat auch als einziger darauf reagiert. Es wurde aufgezeigt, wie 20W3982 im April 2010 eine andere Bloggerin unter Druck setze. In diesem Zusammenhang wurde die Frage aufgeworfen, ob es sich um Cybermobbing handelt. Eine Frage, die nicht abschliessend beantwortet werden kann, aber in erschreckende Weise aufzeigt, zu welchen Mitteln er greift.. Wer zudem seine Einträge verfolgt, wird feststellen, dass 20W3982 einer der weitaus verbissensten und aggressivsten Schreiber ist. Immer wieder fällt auf, wie er mit höhnischen, infamen und unsachlichen Beiträgen operiert. Unsachlichkeit ist ein nicht sehr ergiebiges Kriterium, denn das sind wir alle mal. Aber die Art und Weise, wie er Tatsachen verdreht, umdeutet, wie er um jeden Preis „gewinnen“ will, zeigt dass er gewillt ist, sämtliche Mittel der Agitation auszuschöpfen. Daher ist es nicht auszuschliessen, dass er auch für Fakes verantwortlich ist. Jeder Dialog mit ihm endet in der Sackgasse und ist von daher zu vermeiden. Solche Menschen kann man im Internet ohne Login nicht bändigen, aber man kann sie ins Leere laufen lassen: Füttern verboten!
um musad
“Alle Propheten a.s. wie Abraham oder Josef, Noah oder Moses u.s.f haben doch a u c h nicht gerade Unwichtiges getan im Auftrag G-ttes, oder etwa nicht ?
Was ist mit der restlichen Welt ( Menschen)–nach Moses a.s. ? Sollen diese einfach dem Schicksal ueberlassen werden, kann machen was sie will, spielt keine Rolle ?Hauptsache die Auserwaehlten schmeisen den Karren”
Ich verstehe nicht ganz, wie Sie draufkommen, dass Abraham, Josef, Moshe und Noach unwichig erscheinen würden. Habe ich das mal behauptet? Grad Perlmutter sagt doch, eben im ganzen Tenach ist die Rede von Jeshua. Der Tenach ist das sog. AT. Und da sind sie alle, Noach, Abraham, Josef und natürlich Moshe. Und warum sollten Menschen nach Moshe dem Schicksal überlassen sein? Jeshua hat sein Leben nach Moshe, David usf. hingegeben. Die Menschheit ist ja eben nicht sich selbst überlassen. Und sie kann nicht machen, was sie will. Und vorallem sollte sie nicht ihren eigenen Augapfel antasten, das macht bekanntlicherweise unsehend.
Im Jüdischen Verständnis gibt es den mashiach ben Josef und den mashiach ben David. Ich würde Ihnen mal empfehlen, die Josefsgeschichte genau zu lesen. Die ist sehr aufschlussreich was das Erkennen der Brüder des Josefs betrifft. Sie haben Josef nicht mehr erkannt, er war ihnen zum Ägypter geworden. Unkenntlich. Bis er sich ihnen offenbahrt hat. Genauso zur Unkenntlichkeit ist Jeshua seinen Brüdern geworden.
Alltägliches:
Belgien – Haus und Büro von Missbrauchsverdächtigem Kardinal durchsucht – Wegen der Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen mehrere Mitglieder der Kirche wurden in Belgien die Räumlichkeiten des Erzbistums Mechelen-Brüssel und von Kardinal Godfried Danneels durchsucht. Der 77-jährige Danneels war bereits im Januar aus Altersgründen als Erzbischof zurückgetreten. (23.6.10)
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/belgien-haus-und-buero-von-missbrauchsverdaechtigem-kardinal-durchsucht-_aid_523214.html
Karma UND Pharma:
Re: 20W3982,
Du schreibst es …… . ich schliesse daraus: es kommt nicht darauf an, recht zu haben, sondern das Richtige zu tun, indem wir IHN in’s Leere laufen lassen. Danke um wieder einmal daran zu erinnern!
Azuzena:
Hmm…… die ‘Basel Church’ ist mir selbst gar nicht sehr familiaer, obwohl ich mich ‘sehr’ fuer Kirchen (erneut hmm…..) und vorallem fuer diese Kulturstadt interessiere!
Meinen die guten Ghanaer (heisst es nicht Ghanesen?) und Du (?) wohl die Elisabethenkirche, wo man die Huehner und alles, was da kreucht und fleucht, in den Gottesdienst mitnehmen kann und erst noch gesegnet wird? Dass diese Kirche ihren Ruf bis tief nach Afrika geniesst, waere mir allerdings neu.
Das waer’s fuer ein paar Tage…….. die Spiele lasse ich mir aber nicht entgehen, mach’s gut und hoffentlich gibt es morgen auch etwas zu feiern!
@ mawi
Nein, das haben Sie nicht mal behauptet. (Und NB. Ich mag das Wort behaupten nicht besonders in Diskussionen.)—Ich gab Ihnen meinen Eindruck,den Ihre reingestellten’ youtubes’ mir geben. Zugeben ich druecke mich nicht immer verstaendlich aus und ich muss erkennen, dass man meine Schreibe ganz anders aufgefasst hat, als das was ich damit aussagen wollte, sorry! Machen wir einen Punkt. Vergessen Sie’s.
Aber Ihre Postings geben mir nicht n u r Eindruecke , sie werfen mir auch viele Fragen auf.
Wenn Sie weiterhin bereit sind die eine oder andere Fragen zu beantworten freut es mich.
Jetzt aber gute Nacht !
U.M.
Sieh an, Moria führt Selbstgespräche. Sowas aber auch.
@ Moria
Die Elisabethenkirche in Basel ist eine offene Kiche, ich bin für Alternativlösungen, in der Elisabethenkirche wird nicht MISSIONIERT. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass Jan Gabarek ein Saxophonist (ein Norweger) der spielt mit HERZBLUT sein Instrument ein Live-Auftritt hatte in der Elisabethenkirche in Basel stattgefunden, ich war nicht dabei, ich ziehe mir meine MUSIK per CD zu Hause ein, “ein schönes Lied hab ich entdeckt von ihm “Remember my Dear” bei diesem Lied schwebe ich auf Wolke 7, jedem das Seine oder nicht ?
@ mawi
es scheint dir wieder besser zu gehen, freut mich.
dein ton kommt mir etwas ‘herb’ vor…
mawi, ich bin kein kleines kind und durchschnittlich intelligent. ich habe hier keine gleichung im sinne von: erwählt sein = besser sein, gemacht. ich weiss sehr wohl, wie dieses ‘erwählt’ sein gemeint ist, ohne dass ich mit irgendwelchen links aufgeklärt werden muss.
von mir aus darf sich jede religiöse gruppierung für besonders, erwählt, auserkoren, verpflichtet, im besitze der wahrheit, bessser oder wie auch immer fühlen.
so bald diese erwählten und ihre unterstützer diese vorbestimmung, erwählung im politischen, sozialen und aktiven leben durchsetzen wollen und real danach streben eine prophezeiung wirklichkeit werden zu lassen, dann streuben sich mir die haare. wenn dieses agieren den frieden für einen beachtlichen teil der menschheit gefährdet, ist das die grösstmögliche sünde und ein verbrechen!
einerseits schwächst du deine aussagen ab, in dem du sagst, jeder mensch hat seinen anteil an erlösung… und dann wieder ist diese erlösung der menschheit nur durch jeshua und seinem volk israel möglich. und dies erst noch, wenn das volk israel vollumfänglich in seinem heim angekommen ist…
kurz und simpel gesagt : die christenheit und die islamische welt sind im irrtum. von den anderen reden wir schon gar nicht. alle erklärungen sind in dieser meiner aussage zusammengefasst. schön reden müssen wir nicht! schlimm daran ist, dass da kräfte aktiv und in voller überzeugung dahinterstehen. nein, sie stehen eben nicht, sie stossen! es ist nicht mehr glauben, sondern handeln!!!
das ist blindheit mawi, wenn du die wirkungen nicht siehst. du kannst/willst sie nicht sehen, weil du NUR deine wahrheit im blickfeld hast.
aber, was erzähle ich da? du hast hashem an deiner seite und weisst genauestens was er vorhat. ich muuhe hier nur und habe meinen augapfel angetastet.
aysha
@ Mawi
Können Sie Menschen auch akzeptieren, die sich von Religionsindoktrination erlöst haben, die kritisch sind und mal auf einem andern Dampfer fahren, bin immer wieder erstaunt dass Menschen auf idealisierte Götter fixiert sind. Abraham und sein Sohn Isaak, Wilhelm Tell mit seinem Sohn Walter, Opfer waren die Söhne, im hier und jetzt hat der Mensch die Möglichkeit auszusteigen aus der OPFERROLLE, Schuldgefühle machen kaputt, das sind Tatsachen . Kadavergehorsam ist nicht mein
Ding. Zentral ist für mich den Menschen Mut zu machen, einfach begleiten und zuhören ohne schon zum voraus einen blöden Senf dazugeben, ich weiss nie was andere Menschen denken mache mich auch davon nicht abhängig, Austausch heiss für mich Zuhören, ich mach da laufend gute Erfahrungen mit MENSCHEN. Für mich gibt es keinen Allah, keinen Koran, der Muhezin
soll seine Klagelieder dort entsorgen, wo sie hingehören. Am TV hab ich mal ein Film gesehen, mich schauderts jetzt noch, Menschen, vermutlich verzweifelte Menschen die ununterbrochen an eine Mauer klopfen, sich die Hände blutig schlagen, der idealisierte Gott hat für mich längst das Gesicht verloren gleich aus welcher Religionsecke der kommt.
@Moria: Hmm…… die ‘Basel Church’ ist mir selbst gar nicht sehr familiaer, obwohl ich mich ‘sehr’ fuer Kirchen (erneut hmm…..) und vorallem fuer diese Kulturstadt interessiere!
Ich wusste mit dem Begriff auch nichts anzufangen, bis ich herausfand, dass die Basler Mission gemeint ist. Diese Missionsgesellschaft war in Ghana so aktiv, dass es Ghanesen(CH)/Ghanaer(D) gibt, die meinen ein Grossteil der Schweizer seien Anhänger dieser Kirche. Im Gegenzug meinen anscheinend viele Schweizer die meisten Ghanesen seien Voodoo-Anhänger.
Alltägliches:
Hamburg – 1200 Katholiken kehren der Kirche den Rücken – Die Austritte aus der Kirche in Hamburg haben in diesem Jahr um 13,4 Prozent zugenommen. Als Hauptgrund gilt der Missbrauchsskandal. (24.6.10)
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1543642/1200-Katholiken-kehren-der-Kirche-den-Ruecken.html
Alltägliches:
Deutschland – Sexueller Missbrauch: Ermittlungen gegen Priester – Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt gegen einen Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen beziehungsweise von Jugendlichen. Dies bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Dietrich Geuder auf Anfrage. (24.6.10)
http://www.mainpost.de/lokales/franken/Sexueller-Missbrauch-Ermittlungen-gegen-Priester;art1727,5627013
Alltägliches:
Belgien – Büros der katholischen Kirche in Belgien versiegelt – «Die Staatsanwaltschaft ist über Beschuldigungen informiert worden, die den Missbrauch Minderjähriger durch eine gewisse Anzahl von Geistlichen anprangern», erklärte Meilleur. Daraufhin sei die Residenz der Erzdiözese Mechelen-Brüssel durchsucht worden, «um die Anschuldigungen zu erhärten oder sie nicht zu erhärten». Die Residenz ist der Hauptsitz der katholischen Kirche in Belgien. Dort residiert der höchstrangige katholisch Geistliche des Landes, Erzbischof André-Joseph Léonard. (24.6.10)
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/katholische_kirche_belgien_1.6241014.html
Alltägliches:
Ireland – Claims that the child protection delegate in the diocese of Cloyne handed over a confidential file containing allegations of abuse to the priest at the centre of the allegations are being investigated by the Catholic Church. (24.6.10)
Read more: http://www.irishexaminer.com/home/accused-priest-given-victims-file-123387.html#ixzz0rqFbritm
@20W3982gt
Ich bin nicht Moria, ich binviel näher an dir dran. Berufsverwandt sozusagen. Die einen desinformatiken und die anderen informieren. Deinem Treiben viel zu lange zugeschaut.
Es ist ganz einfach:
Die einen Menschen glauben, dass es ihren jeweiligen Gott gibt und andere Menschen glauben, dass es keinen Gott gibt.
Beide Gruppierungen berufen sich hierbei auf ihren Glauben, welcher, obwohl gut gemeint, dennoch fehlerhaft oder falsch sein kann.
Das “Lustige” ist nun, dass in diesem Blog jeder Glauben lächerlich gemacht wird, nur nicht der eigene oder jener von Herr Stamm, welcher darauf beruht, dass es keinen Gott gibt. Aber auch hier geht es nur ums glauben und es nicht wirklich ums wissen.!!!
Nun komme ich daher und behaupte, dass man Gott zwar nicht beweisen, aber zumindest in sich selber finden kann. Dannach weiss man und braucht nicht länger zu glauben.
Allerdings,
um wirklich wissen zu können, muss man erleuchtet sein, und bevor man erleuchtet ist, ist das (vermeintliche) Wissen kein tatsächliches Wissen, sondern nichts als eine selbstgefällige oder irrige Annahme, welche lediglich als “Wissen” missbraucht wird. Dies dünkt mich weit schlimmer, als seine Unwissenheit einfach zuzugeben und dazu zu stehen, dass man selber nicht erleuchtet ist.
Wie also wird man erleuchtet oder woran erkennt man die Erleuchtung (in sich selber)?
Diese Frage müsste in diesem Blog im Mittelpunkt stehen und nicht das unsägliche Verteidigen des eigenen Unwissens, indem man den Glauben eines anderen kritisiert. Dies dünkt mich einfach nur unreif, kindisch und naiv.
Dabei könnte es so einfach sein:
Wer suchet, der findet, SOFERN er am richtigen Ort (in sich) und mit den richtigen Mitteln (Selbstergründung) sucht.
Buddhus
PS: Man mag mir vorwerfen, immer wieder auf das Gleiche (die Erleuchtung) zu sprechen zu komme, aber Herr Stamm kommt schliesslich auch immer wieder auf das Gleiche zu sprechen, nämlich die Verteufelung jeglichen Glaubens, nicht merkend, dass er selber ein Gläubiger ist, wenn auch ein Nichtgläubiger.
Doch auch er ist gläubig, aber nicht wissend, nicht im entferntesten. Auch trägt er nichts dazu bei, die Menschen von ihrer Unwissenheit zu befreien, sonst müsst er am Ende noch zugeben, dass er sich geirrt hat oder noch schlimmer, sich um seine Erleuchtung bemühen!
buddhus
sie schrieben
“Das “Lustige” ist nun, dass in diesem Blog jeder Glauben lächerlich gemacht wird, nur nicht der eigene oder jener von Herr Stamm, welcher darauf beruht, dass es keinen Gott gibt. Aber auch hier geht es nur ums glauben und es nicht wirklich ums wissen.!!!”
soviel ich weiss hat sich herr stamm noch nie geäussert was er persönlich glaubt oder nicht glaubt.
und so ganz nebenbei gefragt, was soll die hetzerei gegen hugo stamm?
@zoe
soviel ich weiss hat sich herr stamm noch nie geäussert was er persönlich glaubt oder nicht glaubt
Umso schlimmer!!!
Und bitte, seien Sie doch ein wenig objektiv.
Was ich hier lese, ist eine einzige Hetze gegen Gläubige (dies, obwohl Herr Stamm selber ein Gläubiger ist und nichts wirklich weiss).
Im übigen habe ich überhaupt nichts gegen Herr Stamm persönlich, sondern zunehmend etwas gegen seine Texte, welche einseitig, unausgewogen und inhaltlich kontra produktiv sind, weil er nichts zur Erkenntnis an sich beitragen, indem er nicht nur das Bestehen einer möglichen Wahrheit, sondern meiner Meinung nach, auch jede Form einer möglichen (spirituellen) Wahrheitsfindung ablehnt oder lächerlich macht.
Buddhus
zoe: soviel ich weiss hat sich herr stamm noch nie geäussert was er persönlich glaubt oder nicht glaubt.
dennoch schimmert es durch, wenn man seine texte liest und dabei etwas empathie walten lässt. stamm hält sich für einen klassischen aufklärer. ich denke nicht, dass er an eine höchere macht glaubt. er bedient sich jedoch oft der mittel von deutschlands chefatheisten: pure provokation, verpackt in ziemlich hanebüchenen selbstverständlichkeiten. viel erfolg hat er damit nicht. gläubige der landeskirchen schreiben 0,0 % hier. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass einige von jenen hier auch nur mitlesen. sein blog wird diesbezüglich völlig ignoriert vom klintel, das er eigentlich “ansprechen” will. die paar atheisten, die noch einigermassen schreiben können hierzulande finden in diesem blog einen platz um sich zu tummeln, ein wenig abzuhängen und ihre “klugheit” zu demonstrieren. wäre der blog eine strasse, könnte man auch von einer streetgang sprechen: chickas und macker treffen sich um herauszufinden, wer den heute der obermacker oder die oberchicka ist. mehr passiert hier kaum.
@Buddhus: Was ich hier lese, ist eine einzige Hetze gegen Gläubige
Jeder liest halt das, was er lesen möchte, den Rest blendet er aus. Ich bin gläubig, fühle mich hier nicht gehetzt. Liegt wohl daran, dass ich genauer lese.
um musad
Ich bleibe gerne mit Ihnen im Kontakt. Ich habe lange nicht genügend Antworten. Aber ich ringe nach Wahrheit. Einen schönenTag.
aysha
nur ganz kurz
“so bald diese erwählten und ihre unterstützer diese vorbestimmung, erwählung im politischen, sozialen und aktiven leben durchsetzen wollen und real danach streben eine prophezeiung wirklichkeit werden zu lassen, dann streuben sich mir die haare. wenn dieses agieren den frieden für einen beachtlichen teil der menschheit gefährdet, ist das die grösstmögliche sünde und ein verbrechen!”
Du solltest wirklich wissen, wer hier den Weltfrieden massivst bedroht. Sei nicht blind. Für den herben Ton entschuldige ich mich, wobei es an der Zeit ist, – wir stehen wirklich kurz vor zwölf Uhr – endlich etwas tacheles zu reden.
@Mawi: Du solltest wirklich wissen, wer hier den Weltfrieden massivst bedroht.
Da sie dies anscheinend wissen, könnten sie uns mitteilen, wer den ihrer Meinung nach den Weltfrieden bedroht.
@Azuzena
Hugo Stamm schreibt:
Im Bereich des Religiösen, des Übersinnlichen, des Transzendenten ist der Glaube ein besonders sensibles Phänomen. Er kann uns in eine Scheinwelt führen, unser magisches Denken fördern, uns vom Leben und der Gemeinschaft entfremden, uns radikalisieren und fanatisieren im Denken, Fühlen und Handeln.
Azuzena schreibt:
Ich bin gläubig, fühle mich hier nicht gehetzt. Liegt wohl daran, dass ich genauer lese.
Buddhus schreibt an Azuzena:
Schön, wenn Sie sich hier geborgen fühlen, bei all den aufmunternden Worten von Herr Stamm.
Da kann ich nur sagen, toi, toi, toi.
Buddhus
PS: Wie heisst es so schön: Glaube macht blind.
Da hat Herr Stamm schon recht. Allerdings gibt es jene Form der Erkenntnis, welche über jeden Glauben weit hinaus geht. Diese Erkenntnis stellt Hugo Stamm in Abrede, weil er nichts darüber weiss, und genau dies ist sein Problem (und der meisten Blogger hier).
Azuzena
Die Schlange, als Lügner von Anfang an. Und das menschliche Herz.
@Bhuddus
Danke. Mit ihrem Beitrag um 10:09 haben sie den Beweis erbracht, dass es ihnen tatsächlich an minimalem Textverständnis mangelt.
Erstens scheinen sie Bedeutung des Wortes “können” nicht zu kennen, sie verwechseln es wahrscheinlich mit “müssen”. Zweitens ziehen sie völlig unlogische Folgerungen aus einem simplen Aussagesatz.
Ich schrieb: Ich bin gläubig, fühle mich hier nicht gehetzt.
Sie lesen daraus, dass ich mich hier geborgen und von Herrn Stamm ermuntert fühle.
Bei aller Erleuchtung, die sie für sich in Anspruch nehmen, wäre es trotzdem nicht schlecht, wenn sie sich ein Buch mit Textverständnisübungen (4. bis 6. Klasse) kaufen würden.
buddhus
herr stamm seine einstellung hat nicht zu interessieren! er bietet hier eine plattform an zur SEKTENaufklärung.
und jetzt werde ich mich nicht mehr auf eine weitere diskussion einlassen mit ihnen, weil, witzigerweise, das was sie herr stamm und co vorwerfen, sie massiv selber ausüben. objektiv gesehen…
@Azuzena
Ich kindischen Beleidigungen entziehen sich eines ernsthaften Kommentars meinerseits.
Buddhus
PS: Bei aller Nicht-Erleuchtung, welche Sie für sich in Anspruch nehmen, wäre es trotzdem nicht schlecht, wenn Sie sich ein Buch mit minimalsten spirituellen Erläuterungen kaufen würden, nur damit Sie ein wenig mitreden können, anstatt nur vor sich hin zu plappern, denn nichts anderes sind Ihre Worte, Geplapper…
@mavi
Ich habe nie um eine Diskussion mit Ihnen gebeten, weil Ihnen hierfür jede Erkenntnisgrundlage fehlt.
Buddhus
PS: Witzigerweise werfe ich mir hier überhaupt nichts vor. Objektiv gesehen.
hallo mawi
meine uhr zeigt erst halb elf…
alles ok bei ihren viechern? fertig gheuet? ihr habt wirklich geheuet und nicht geähmtet? ist einfach ein komisches jahr dieses jahr…. und wenn dann die schweiz auch noch weltmeister werden würde, daaaaan wandere ich aus.
übrigens danke noch für den anhang… soo herzig.
Buddhus
tief durchatmen, alles wird gut. Ich habe auch nie mit Ihnen diskutiert.
zoe: und wenn dann die schweiz auch noch weltmeister werden würde, daaaaan wandere ich aus.
Wieso? Wohin?
blaupause
chicka
“Chica (spanisch „Mädchen“) ist ein spanischer Tanz, bei dem Frauen ihre Rocksäume durch die Luft wirbeln. Die Chica ist ursprünglich ein südafrikanischer Tanz, der von den Mauren nach Spanien gebracht wurde und sich dort zum Fandango weiter entwickelte. Heutzutage wird der Begriff “Chica” auch oft unter Jugendlichen verwendet. Er ist dort eine allgemeine Bezeichnung für ein attraktives Mädchen, ähnlich wie Chaya oder auch Perle.”
danke blaupause für dieses wunderbare kompliment