Schweiz

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hugostamm am Donnerstag den 11. März 2010

Ist die Seele nur ein Phantom?

Die Seele ist ein mysteriöses Konstrukt. Für Gläubige fast aller Couleur ist sie das Lebensding an sich. Sie ist der Sitz der Gottesenergie oder die Verbindung zum Allerhöchsten. Die Seele ist also jene Instanz, die über das Leben hinaus weist. Wenn alles vergeht, existiert sie weiter. Sie ist der Anker im Diesseits, der vor allem bei Schicksalsschlägen Trost spendet: Wenn es dick kommt im irdischen Dasein, beschert sie uns Hoffnung für das Leben nach dem Tod. Die Seele macht uns unsterblich.

Somit schafft sie die Verbindung vom Diesseits zum Jenseits. Sie ist abhängig vom Körper, aber nur auf Zeit. Gleichzeitig ist sie der Sitz unserer Identität. Nach dem Tod zerfällt zwar unser Körper, unser Bewusstsein lebt aber in der Seele weiter. Somit geht nichts verloren, was sich an Erfahrung im Leben oder in mehreren Leben angesammelt hat. Genau genommen: Ich bin die Seele, die Seele bin ich.

Ohne dieses Bewusstsein von der Seele funktionieren Glaubensgemeinschaften oder Heilsvorstellungen nicht.

Bei den fernöstlichen Philosophien und Glaubenskonzepten ist die Seele der Träger wichtiger Informationen. Wie auf einer Festplatte sind alle Taten gespeichert, die „guten“ wie die „schlechten“. Sie machen das Karma aus, das über die Zukunft entscheidet. Erlösung gibt es erst, wenn die schlechten Taten aus früheren Leben durch die guten aus dem aktuellen getilgt sind. Fällt die Bilanz negativ aus, droht eine Wiedergeburt. Pikant: Die Rückkehr auf die Erde gilt als Strafe.

Nicht so bei den westlichen Esoterikern und spirituellen Suchern, die sich die Wiedergeburt wünschen, weil sie sich ans Leben klammern. Sie glauben, durch spirituelle Entwicklung die Seele zu „reinigen“ und im nächsten Leben vom göttlichen All-Eins begünstigt oder belohnt zu werden.

Die abrahamitischen Religionen lehren ein anderes Konzept. Die Abkehr von den vielen Göttern und die Einführung des Monotheismus führten zu einem Umdenken. Das Nirwana wurde abgelöst durch einen konkreten Ort der Geborgenheit: Der Wohnsitz des Vaters wurde zum Ort der Sehnsucht und zum Zuflucht der gepeinigten Menschen, die orientierungslos durch das Jammertal irrten. Der Hinduismus mit den Tausenden von Göttern und Dämonen wurden belächelt, die Idee von der Widergeburt als archaischer Aberglaube beargwöhnt.

Dann kam die Wissenschaft. Die Anatomie zeigte auf, dass die Seele kein nachweisbares Organ ist. Psychologie und Neurologie entwarfen Konzepte und lieferten viel wissenschaftliches Material, die darauf hindeuteten, dass all das, was wir seelische Regungen nennen, mit Hirnaktivitäten erklärbar ist. Da spielen elektrische Impulse, Hormone, Adrenaline usw. eine wichtige Rolle. So wie für uns heute noch das Entstehen und die Ursache von Gefühlen ein Rätsel ist, so schwer lässt sich angesichts wissenschaftlicher Erkenntnisse die Seele erklären.

Bezeichnet der vielleicht wichtigste Begriff in unserem Vokabular bloss ein Phantom?

1.279 Kommentare zu „Ist die Seele nur ein Phantom?“

  1. zoe sagt:

    steinlaus

    ach was bist du auch schlimm! du bist ja sowas von nicht auszuhalten!
    steinlaus, ich mag dich einfach

  2. pest sagt:

    @das tier in mir (Elefant)
    lieber elefant. Wie wär’s denn mit einem kleinen Schattensprung. Könnte Frau Katze dies ertragen?

    lieber gruss pest

  3. Steinlaus sagt:

    @ zoe

    Ich dich doch auch! Gute Nacht allerseits!

  4. zoe sagt:

    gute nacht. und angenehme träume wünsche ich

  5. zoe sagt:

    ja das tier in mir liegt mir auch etwas auf meiner seele….

  6. pest sagt:

    @zoe
    mir liegt er auf dem Magen. Seit Monaten…..
    Wahrscheinlich erfroren beim Sterngucken. Es waren ja auch schwierige Zeiten letztens. Wie gerne würde ich seine deutsche Schnauze wieder einmal fühlen.

    freue mich auch Dich! Gruss pest

  7. pest sagt:

    @Zoe

    Korrektur: auf Dich, selbstredend, Gruss pest

  8. zoe sagt:

    pest

    danke gleichfalls¨!!!!!!

    aber mich gibts nur im trio! aysah?? habe ich dich genug erpresst? :) aysha?

  9. pest sagt:

    @aysha
    lass bitte das trio nicht platzen! Be good! gruss pest

  10. Winnie the Pooh sagt:

    @ Zoe

    Noch niemand ist angemeldet, wir bestimmen erst das Datum. Dieses wird am 15.3.2010 bekanntgegeben (an den Iden des März, wo Cäsar brutal gemeuchellt wurde)

    Die Anmeldefrist wird dann bis Mitte Mai über mein Mail laufen, damit sich auch Leute anmelden können, die nicht unbedingt wollen, dass die andern schon wissen, dass sie kommen (weil dieser Blog ist ja seelisch kompliziert, auch wenn es die Seele gar nicht gibt). Ich werde mehrere Male auf den Anlass hinweisen, aber nicht mehr täglich.

    an alle:

    Heute (14.3.) ist Pi-Tag um 1.59 (Nachmittages) werden in Amerika die Mathematiker runde Kuchen essen und um eine runde Scheibe, wo die ersten 100 Stellen von Pi eingraviert sind herumziehen. Es ist Pi-Tag wegen des Datums (3-14). Pu der Bär liebt natürlich Pi die Zahl.

    Pi ist eine irrationale Zahl und eine tranzendente Zahl, das heisst sie kann nicht 0-Stelle in einem Polynom mit rationalen Koeffizienten sein.

    Das bedeutet, dass für es kein Polynom der Form an x!n + an-1 x!n-1 + … + a1 x + a0 geben kann, wo man für x pi einsetzt und das Resultat dann 0 ist, sofern die Koeffizienten an, an-1, … a1, a0 alles rationale Zahlen sind.

    Obwohl wir so abenteuerliche Gesellen wie i die imaginäre Zahl (die wir in der Terminologie dieses Blogs doch durchaus Phantom nennen könnten) als Lösungen von solchen Polynomen finden, werden wir weder durch Addieren, noch durch Subrtrahieren noch durch multiplizieren, noch durch Dividieren noch durch Potenzieren noch durch radizieren noch durch Bildung eines Komplements, wenn wir uns in in unserem digitalen (fingerabzählbaren) Zahlenreich bewegen, Pi finden. Und doch ist Pi als Zahl genauso reel wie 1 oder 2 und lässt sich genauso als Grenzwert einer Reihe der Form 3 + a1 * 10!-1+a2 *10!-2+a3*10!3 (a1, a2, einstellig und Element von N). definieren wie jede andere reelle Zahl. Eine reelle Zahl, weniger fassbar als eine imaginäre Zahl? Wie kann das sein? Hüten wir uns angesichts solcher Mysterien davon, zu behaupten, die Seele sei ein Phantom,. So wollen wir denn heute um 1.59 Uhr alle mit einem runden Muffin (alternativ einem Spitzbuben oder einem Vogelnest, für hungrige auch eine Schwarzwäldertorte, nicht aber einem Mokkawürfel oder einem Vanillikipferl)) kreisförmig durch unsere Stuben schreiten und immer daran denken, dass wenn schon Pi reeller als i ist, unsere Seele vielleicht noch reeller als Pi ist

  11. Funny sagt:

    Google erinnert daran, dass heute PI-Tag ist. März, der 14. (3/14 amerik. Schreibweise) Um genau 1 Uhr 59 und 26 sek. lassen wir die Korken knallen. So können wir die unendliche Zahl wenigstens auf 7 Stellen genau dingfest machen.
    3,1415926…………………….

    Ist diese Zahl PI nicht ein wenig wie die Seele? Irrational und transzendent irgendwie einfach nicht fassbar :-)

  12. Funny sagt:

    Da war Winnie the PI wieder mal schneller als ich ;-(

  13. Moria sagt:

    ZOE
    “aber mich gibts nur im trio!” – endlich wissen wir, warum Du die Cupido-Anwärter in die Flucht schlägst….. Sei nicht so ehrlich!
    Oder bring doch ein paar davon zum Grillen mit…..

  14. Abwäger sagt:

    Im TA vom 13.3.2010 zu lesen: “«Es gibt Versuche, den Papst in den Missbrauchsskandal zu ziehen». Der Vatikan sieht Kräfte am Werk, die Benedikt XVI. im Skandal um sexuelle Missbrauchsfälle in Deutschland direkt treffen wollen.

    Aber Hallo! Der Papst ist nicht irgend ein Sekteguru, er ist das Oberhaput der Christen! Wurde je ein ein Imam öffentlich erniedrigt, nur weil er ein bisschen pädophil ist? Sicher nicht, ist doch die Kinderheirat laut Koran möglich. Kirchenoberhäupter sollten alle mit gleichen Ellen gemessen werden. Sonst verliert das Christentum in den Augen der Weltöffentlichkeit an Autorität und der Islam kann sich ungehindert ausbreiten. Ein bisschen Machtpolitik sollten wir da schon auch betreiben, oder nicht?

    Was nützt es, den katholischen Klerus fix und fertig zu machen, wenn danach der Islam in das Vakuum schwappt, der Kindsmissbrauch legalisiert? Ja dessen Vordenker selbst mit einer 9-jährigen verheiratet war? Was ist das kleinere Übel?

  15. Abwäger sagt:

    @Rabbi Jussuf @ Olive: “Kein ernst zu nehmender Wissenschaftler sucht nach der Seele. Die es dennoch tun, gehören in die esoterische Ecke.
    Wie sicher Sie sich Ihrer Sache doch sind! Wer auf der Suche nach der Seele ist, gehört in die esoterische Ecke. Punkt und Schluss. Und wer in der esoterischen Ecke ist, kann ja nicht mehr ernst genommen werden, im Gegensatz zum weisen und allwissenden Rabbi Jussuf. Was für eine Arroganz spricht aus Ihren zwei Sätze an Olive!
    Ich hab’s ja im letzte Blog schon einmal geschrieben: „Wer sich nur auf das Wissenschaftliche reduziert, der sieht einen grossen Teil der realen Welt nicht, er blendet einfach einen Teil der Realität aus. Und läuft mit wissenschafltichen Scheuklappen durch die Welt“.

  16. Abwäger sagt:

    Im Tages Anzeiger vom 13.3.2010 gelesen:
    Männer, die zu sehr lieben
    Von Tanjev Schultz. Aktualisiert am 13.03.2010
    Der deutsche Starpädagoge Hartmut von Hentig hat das Bildungssystem verändert. Jetzt ist sein Lebensgefährte Gerold Becker, der ehemalige Leiter der Odenwaldschule, Missbrauchsvorwürfen ausgesetzt.

    Link: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Maenner-die-zu-sehr-lieben/story/28774168

    Seit Jahrzehnten liest man immer wieder, dass man zwischen Schwulen und Pädophilen unterscheiden müsse. Ich bin im Moment am Abwägen, ob uns da nur Sand in die Augen gestreut wird, oder ob die Pädophilie des schwulen Gerold Becker, des ehemalige Leiters der Odenwaldschule, die Ausnahme ist, die die Regel bestätigt. Meine Überlegungen beziehen natürlich all die Tausende von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche weltweit mit ein.

  17. Abwäger sagt:

    Für die folgende Fragestellung gehe ich von der Annahme aus, dass es eine unsterbliche Seele gibt und sich die Seelen im Jenseits wieder treffen.
    Und da frage ich mich, wie sieht denn so ein Seelentreffen im Jenseits aus, das zwischen den Seelen der Kinderschänder und der Opfer stattfindet? Vergibt man sich vor dem Angesicht des gütigen Vaters im Himmel, leidet man noch immer, kommt es zu Streit oder erinnern sich die Seelen nicht mehr an das geschehene Unrecht auf Erden? Was für Empfindungen löst die Vorstellung bei missbrauchten gläubigen Katholiken aus, im Jenseits den Peinigern wieder zu begegnen? Kann da Kirche noch glaubwürdigen Trost spenden? Trost, der vielleicht gerade wieder von einem schuldigen Pädophilen gespendet wird? Was bewegt Katholiken, angesichts der Verlogenheit und des Leids, das die Kirche verursacht hat und noch immer verursacht, weiterhin Mitglied der katholischen Kirche zu bleiben?

  18. Basta sagt:

    Ich benütze hier den Nick “Abwäger” nicht, um ein Verwirrspiel zu betreiben, sondern um schwierige ethische Fragen zur Diskussion zu stellen. Natürlich wäre es sinnvoll, die übergeordnete Frage nach der Seele einzubauen und zu überlegen, wie sich eine bestimmte Handlungsweise auf die Seele und das Leben nach dem Tod auswirkt. Natürlich immer vorausgesetzt, es gibt ein Leben nach dem Tod.

  19. Edi Brugger sagt:

    Meine Gedanken zur Seele

    Ich gestehe, dass ich mit dem Wort Seele noch immer eine Vorstellung aus der Kindheit assoziiere, in der Art wie sie von einigen religiösen Bloggern auch hier beschrieben wurde. Ich verwende deshalb lieber den Begriff Psyche.

    Der Mensch ist eine psychosomatische Einheit. Die Soma ist die Hardware und die Psyche die Software. Damit sind aber die Grenzen zur Analogie mit dem Computer schon gesetzt. Unser Gehirn (neuronales Netzwerk) arbeitet vermutlich analog, oder vielleicht in so kleinen digitalen Schritten, dass sie einzeln nicht mehr erkennbar sind. Daraus ergibt sich eine fast unendlich grosse Struktur oder Wolke von Aktionen und Reaktionen die einem permanenten Wandel unterworfen ist.

    Die Neurowissenschaftler können noch nicht erklären, wie unser Wissen im Gehirn arbeitet und abgespeichert wird. Wahrscheinlich sind dies Vorgänge im Bereich der Quantenelektrodynamik, eventuell sogar der Superstrings (eine reine Hypothese). Damit erübrigen sich für mich weitere Spekulationen über die Details der Mikrostruktur. Ich bin für meine weiteren Erkenntnisse auf die Fortschritte der Neurowissenschaften angewiesen.

    Ich habe eine ungefähre Vorstellung meiner Psyche. Ich kann Stimmungsunterschiede bei mir und meinem Gegenüber erkennen. Ich kann abschätzen welche Reaktionen sich daraus ergeben. Ich kann sogar mein Verhalten in einem gewissen Mass steuern. Ich erkenne die Wolke als Ganzes und ich erkenne darin einzelne Nebelschwaden. Ich sehe in welche Richtung sie driftet, wie sie sich entwickelt. Löst sie sich auf in einen vergänglichen Bodennebel oder verdichtet sie sich zur bedrohlichen Gewitterwolke. Aber alle diese Vergleiche sind dürftig. Meine Erkenntnisse erfassen nur immer einige Nebeltropfen. Mein Psyche ist unfassbar komplex.

    Ich weiss, dass ein wesentlicher Teil der Reaktionen über chem. Prozesse gesteuert wird, über Vorgänge im molekularen oder atomaren Bereich. Meine Psyche oder Seele ist untrennbar mit meinem Körper verbunden als Einheit bis zum Tod.

    Was dann noch bleibt sind ein Haufen Moleküle zur freien Weiterverwendung durch die Natur. Ach ja, noch etwas. Es bleibt noch etwas Erinnerung an das was ich zu meiner Lebzeit gemacht habe. Vielleicht erinnert sich jemand an einen meiner Gedanken aus diesem Blog. Ich „lebe“ weiter in der Erinnerung meiner Kinder und Enkel. Ist das der überlebende Teil meiner Seele?

    Wenn das alles ist, verzichte ich gerne darauf.

  20. fund.. sagt:

    jetzt auf N24: katholische Motivationstrainer :)

    “Gott und die Welt”…

    Erich Lejeune

  21. Emeli sagt:

    Die Seele lebt weiter nach dem Tod. Die Seele stirbt mit dem Körper. Im Grunde ist beides sinnlos. Wozu dieses Leben auf dieser Erde, das für so viele nur Schmerz und Leid bedeutet.

    @Abwäger: gute Frage. Leider werden wieder tausende von Gläubige an Ostern den Segen vom Papst als ob nichts geschehen ist. Millionen weden vor dem TV sitzen und das Theater verfolgen.

  22. fund... sagt:

    gibt es weibliche Motivationstrainerinnen?

    Lejeune…
    ein Mann!
    so auf den ersten Block möchte ich sagen: getrieben von Erfolg, Glück, Reichtumsvisionen
    gefallen
    und wieder aufgestanden

    was er “verkauft” ist “die Kraft”…

    ich würde mal gern eine Frau kennen lernen, die sich darüber “erhebt”, was in der Gesellschaft und in diesen Strukturen “Sache” ist!! u.a. über die Tatsache, dass Frauen hier in der BRD ca. 23Prozent weniger Lohn für gleiche Arbeit erhalten.

    Soll doch mal eine Frau die Frauen jenseits der 50 “motivieren”, das zu tun, was Spaß, Sinn und Freude macht!

    Ihnen neue “Ziele” vermitteln.

    Nach einer Tradition in einer Freikirche der Frauenausbeutung, Frauendiskriminierung und gelebter/praktizierter religiöser Frauenverachtung bin ich da eher skeptisch!

    MEINE SEELE HATTE SICH DA ZURÜCK GEZOGEN!

    Ich bräuchte mal eine weibliche Motivationstrainerin, die mir über alle diese gesellschaftlichen Hürden auf die Sprünge hilft! :-)

    Ein Mann hat analog zu diesen rollendefinierten Weiblichkeitsmustern (im Isolationsraum, im Routinegefängnis der wiederkehrenden Ödheiten) Weiterbildungen genossen, Abwechslung erfahren, Fähigkeiten und Fertigkeiten trainiert, Kulturtechniken wie Fremdsprachen, Benimm, Selbstbehauptung und Kontakte… viele Menschen kennen gelernt. (viele Kollegen mitgenommen…) Rentenanwartschaften gesammelt… usw.

    Bilanz einer Frau????????????????????????????????????????????

    Motivation, bitteschön!

    Motivation angesichts dieser gerade selbst-HERRlich auffliegenden Lügensysteme-und Kirchen!

    Rüstig in Rente! :-) Wo sind sie? Die Frauen? Auf Reisen? Verkriechen sie sich? Wo heckt mal EINE WAHN-SINNIGES aus?

  23. fund... sagt:

    …die Kraft…

    Gleiches/Ähnliches? wird in den chatismatischen Hype-Veranstaltungen “verkauft”… und ist die angezapfte “Kraft” immer dieselbe Kraft?

  24. fund... sagt:

    *Fußnote: ich grüße sie —> :-) …www…
    anneliekeil.de/

  25. fund... sagt:

    “”Es muss nicht alles sein im Leben /Pläne sind schön … doch sie können auch zur Last werden / Von Doris Weber /Es ist schön, Pläne zu haben. Es ist schön, ein Ziel anzustreben. Doch Pläne können auch zur Last werden, wenn sie die Menschen vor sich her treiben – immer weiter, immer schneller, immer höher, und wenn der Moment verpasst wird, an dem man sich sagen kann: Mir reicht`s . Denn manchmal muss man Abschiednehmen von Lebensplänen, die sich nicht erfüllen lassen. Aber wann darf man sagen: Es muss nicht alles sein im Leben? Wann ist es kluge Einsicht in die eigene Begrenztheit – wann ist es Resignation, weil die Ziele zu weit gesteckt waren und nun der Atem nicht mehr reicht? Pläne fordern einen Menschen heraus, sich in jeder einzelnen Etappe des Lebens neu zu fragen: Ist dieser Plan wirklich noch mein Plan – ist es mein Leben, das ich lebe – oder werde ich gelebt, zum Beispiel von meinen Plänen? Und es kann heilsam sein, sich von eigenen Plänen zu verabschieden, bevor sie den Menschen auf die falsche Lebensspur setzen.”" /Redaktion Barbara J. Zechmeister © WDR 2010

    Zum anhören hier klicken

  26. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche – Auch Ordensschwestern vergingen sich an ihren Zöglingen: Nicht nur Priester und Patres haben Kinder sexuell missbraucht – auch Nonnen stehen zunehmend unter Verdacht. In den Niederlanden, wo sich binnen weniger Tage mehr als 350 Opfer sexueller Übergriffe Geistlicher gemeldet haben, werden Ordensschwestern beschuldigt, sich an kleinen Buben vergangen zu haben. In einem Bericht des „Telegraaf“ schildert ein heute 63-Jähriger, wie er mit knapp elf Jahren von Nonnen in der katholischen Internatsschule „De Munt“ in Tegelen nahe der Grenze zu Deutschland sexuell missbraucht wurde. Auch in dem Zwischenbericht der Berliner Anwältin Ursula Raue, die im Auftrag der Jesuiten Missbrauchsfälle aufklärt, finden sich unter den Beschuldigten Frauen. Schwere Vorwürfe erhebt außerdem ein früheres Heimkind der Einrichtung „Sancta Maria“ in Wannsee gegen eine Nonne der Hedwigschwestern – die Frau berichtet, über sechs Jahre hinweg mit Schlägen auf das nackte Gesäß, intimen Körperpflegeritualen und unangemessenen Berührungen traktiert worden zu sein. (11.3.10)

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/545825/index.do?direct=544836&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=399

  27. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – Zeugenaussagen lassen nun das wahre Ausmaß der öffentlich gewordenen Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen erkennen. Bis 1992 sollen beim Männerchor sexuelle und körperliche Gewalt verübt worden sein. Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt, war drei Jahrzehnte lang Chorchef.” “Georg Ratzinger, der Bruder des Papstes, war drei Jahrzehnte bis 1994 Chorchef. Laut Spiegel-Bericht wurde er von Schülern als “extrem cholerisch und jähzornig” erlebt. Bei Chorproben soll er mit Stühlen umher geworfen haben. Die körperliche Züchtigung hatte der heute 86-Jährige bereits in der Vergangenheit zugegeben. Das Bistum Regensburg war gegenüber dem Spiegel für keine Stellungnahme bereit. (14.3.10)

    http://www.heute.at/news/welt/Regensburger-Domspatzen-Missbrauch-bis-1992;art414,251734

  28. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – Über Jahrzehnte wurde er bewundert, er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Pädagogen der Nachkriegszeit. Jetzt sind viele bestürzt: Hartmut von Hentig soll die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule leugnen und bagatellisieren – und damit seinen Lebensgefährten decken, den ehemaligen Schulleiter. Gegenüber dem SPIEGEL versucht er eine Erklärung. (14.3.10)

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,683436,00.html

  29. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Österreich – In Tirol wurde ein neuer Fall von Missbrauch bekannt. Er soll sich in der “Bubenburg” in Fügen im Zillertal ereignet haben. Das Internat wird vom Seraphischen Liebeswerk der Kapuziner betreut. Laut Aussage zweier ehemaliger Schüler sei es zu “Demütigungsritualen” und “systematischen Gewaltübergriffen” gekommen. Bei den Misshandlungen in den 70er-Jahren sollen Prügel, Faustschläge und Fußtritte an der Tagesordnung gewesen sein. Laut Tiroler Tageszeitung sei vor 15 Jahren ein Erzieher wegen sexueller Übergriffe gekündigt worden. (14.3.10)

    http://www.heute.at/news/welt/Regensburger-Domspatzen-Missbrauch-bis-1992;art414,251734

  30. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – Der New England Koordinator der Opfergruppe von klerikal missbrauchten Menschen: “Wir wissen, dass der Vatikan der älteste und grösste pädokriminelle Ring ist, und zwar bis an seine Spitze hinauf “ – „We now know the Vatican operates the oldest and largest pedophile ring, and it goes to the very top,’’ said Robert Costello, 48, the coordinator of the New England chapter of Survivors Network of those Abused by Priests.” (14.3.10)

    http://www.boston.com/news/local/massachusetts/articles/2010/03/14/advocacy_groups_seek_hearings_on_abuse_scandal/

  31. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Irland – Kardinal Brady wegen Vertuschung von Sexualmissbrauch durch Priester von einem Missbrauchsopfer verklagt: “Cardinal Brady is sued by victim of serial abuse priest – Primate accused of not passing report on child victim of Smyth to gardai.” (14.3.10)

    http://www.independent.ie/national-news/cardinal-brady-is-sued-by-victim-of-serial-abuse-priest-2098868.html

  32. zoe sagt:

    winnie the pooh

    ok. danke.

  33. Basta sagt:

    Ich habe schon seit Jahren mehrmals dargelegt, dass in den Jahren 2010 – 2012 in Europa Volksaufstände und Unruhen zu erwarten sind. Nun bestätigt der Armeechef der Schweizer Armee diese Prognosen und konkretisiert sie:

    Armee fürchtet Unruhen in Europa
    Aktualisiert um 07:58 Uhr
    Eine brisante Karte von Armeechef André Blattmann zeigt Risikoländer in Europa. Gefährdet sind demnach auch Italien und Frankreich. Linke Sicherheitspolitiker reagieren entsetzt.

    Link zum TA-Artikel vom 14.3.2010: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Armee-fuerchtet-Unruhen-in-Europa/story/14410180
    Es wird Zeit, vermehrt zu Gott für Frieden zu beten. Noch nie seit dem 2. Weltkrieg war die Lage in Europa derart brisant wie heute. Es ist kaum anzunehmen, dass das Ende der EU friedlich ablaufen wird.

  34. Dave sagt:

    Ein menschlicher Körper ohne Seele wäre wie ein Computer ohne Software. Würde ein Wissenschafter einen Computer auseinandernehmen und aus rein materieller Sicht bis auf die Atomstruktur untersuchen, er würde «nichts» finden, was auf Intelligenz schliessen liesse. Allein die Existenz eines Computers müsste den Schluss zulassen, dass hier Intelligenz im Spiel war. Die Existenz dieser Welt mit all ihren komplexen Strukturen, den Lebewesen und Menschen, reicht dem Wissenschafter allerdings nicht aus, um sagen zu können: «So was kann nicht durch Zufall entstanden sein».

  35. Emeli sagt:

    Jemand hier im Blogg hat mal die Bemerkung geschrieben, dass der Papst kalte Augen hätte. Wenn man die Fotos anschaut wo er mit seinem Bruder zusammen abgebildet ist, fällt einem auf, dass beide ein starres rechtes Auge haben. Das deutet darauf hin,
    dass die Hirnhälfte, die für das Gefühl zuständig ist, unterentwickelt ist.
    War jetzt nur so ein Gedanke.

  36. Rabbi Jussuf sagt:

    Abwäger
    Natürlich bin ich sicher.
    Um wissenschaftlich zu forschen braucht es eine handfeste Hypothese. Dazu muss das zu erforschende Gegenstand klar umgrenzt werden. Das ist aber nicht zu machen mit dem Begriff Seele.
    Dieser Grund alleine reicht. Wenn es dennoch jemand macht, kann er nicht ernst genommen werden, weil er keine klare Hypothese aufstellen kann.
    Man könnte meinen, Psychologie beschäftige sich mit der Seele. Der dort verwendete Begriff „Psyche“ hat aber nur wenig mit „Seele“, wie sie im religiösen Umfeld verstanden wird, zu tun.

    “ Ich hab’s ja im letzte Blog schon einmal geschrieben: „Wer sich nur auf das Wissenschaftliche reduziert, der sieht einen grossen Teil der realen Welt nicht, er blendet einfach einen Teil der Realität aus. Und läuft mit wissenschafltichen Scheuklappen durch die Welt“.“
    Da haben Sie mich wohl falsch verstanden.

  37. Basta sagt:

    @Edi Brugger: Danke für die gut nachvollziehbare Darlegung Ihrer interessanten Überlegungen zur Seele. Die Grundlage Ihrer Abhandlung ist die Gleichsetzung der Begriffe Seele und Psyche. Ist diese Gleichsetzung richtige, bezeichnen wirklich beide Begriffe den selben Sachverhalt?

    Wikipedia Seele: “Der Ausdruck Seele hat vielfältige Bedeutungen, je nach den unterschiedlichen mythischen, religiösen, philosophischen oder psychologischen Traditionen und Lehren, in denen er vorkommt. Im heutigen Sprachgebrauch ist oft die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge beim Menschen gemeint. In diesem Sinne ist „Seele“ weitgehend mit dem Begriff Psyche gleichbedeutend.

    Unter Psyche ist in Wikipedia folgende Definition zu finden: “Das heute sachlich vorherrschende Verständnis von Psyche bezieht sich auf das “Gesamtsystem”[3] aller jener (Lebens)”Regungen”[4], das “der Volksmund” seit langem als Innenleben oder auch Seelenleben bezeichnet und dabei wie die wissenschaftliche Psychologie in Denken und Gefühlsleben unterteilt.

    Ich nehme an, dass Sie eben diese Erklärungen als Grundlage für Ihre Überlegungen genommen haben. Es ist eine materialistische Sichtweise und logischerweise kommen Sie dadurch auch zu rein materialistischen Schlüssen, was Sie erwartungsgemäss nicht befriedigt, ja nicht befriedigen kann: “Wenn das alles ist, verzichte ich gerne darauf.

    Ebefalls aus Wikipedia: “Der Unterschied zwischen Psyche und Seele wird beispielsweise bei Goethe deutlich, der seine Figur der Iphigenie auf Tauris ausrufen lässt:
    „Und an dem Ufer steh ich lange Tage,
    das Land der Griechen mit der Seele suchend“
    Hier wäre auch nach dem Sprachgefühl heutiger Leser „das Land der Griechen mit der Psyche suchend“ unpassend.

    Aus religionswissenschaftlicher Sicht umfasst „Seele“ alles das, was sich „dem religiösen Menschen (an ihm selber und an anderen) als Mächtigkeit physischen und hyperphysischen (paraphysischen, parapsychischen, psychisch-geistigen und postmortalen) Lebens offenbart“.[7] In den indigenen Traditionen wird gewöhnlich davon ausgegangen, dass der Vielfalt mentaler und körperlicher Funktionen eine Vielfalt von Verursachern entspricht. Daraus ergibt sich die Annahme einer Vielzahl von eigenständigen seelischen Mächten und Kräften oder sogar eigenständigen „Seelen“, die sich in einem Individuum betätigen und dessen mannigfaltige Lebensäußerungen bewirken. Dies ist eine ganz moderne Betrachtugsweise, die sich auch in der modernen Psychologie wieder findet: “Die Dissoziative Identitätsstörung oder Multiple Persönlichkeitsstörung ist eine dissoziative Störung, bei der Wahrnehmung, Erinnerung, und das Erleben der Identität betroffen ist. Sie gilt als die schwerste Form der Dissoziation. Die Patienten bilden zahlreiche unterschiedliche Persönlichkeiten, die abwechselnd die Kontrolle über ihr Verhalten übernehmen. An das Handeln der jeweils „anderen“ Personen kann sich der Betroffene entweder nicht – oder nur schemenhaft – erinnern oder er erlebt es als das Handeln einer fremden Person… …Auch manche Formen der Schizophrenie weisen Ähnlichkeit zu Symptomen der multiplen Persönlichkeitsstörung auf: Manche dieser Patienten erleben Stimmen, die ihre Handlungen kommentieren und beobachten, ähnlich wie bei ko-bewussten Subpersönlichkeiten.

    Das altgriechische Substantiv psychē hängt mit dem Verb psychein („blasen“, „atmen“) zusammen; es bedeutete ursprünglich „Hauch“, „Atem“ und daher auch „Leben“.[67] Erstmals belegt ist es in den zunächst mündlich überlieferten homerischen Epen Ilias und Odyssee. Es bezeichnet hier etwas an Mensch und Tier, was normalerweise während des Lebens eines Individuums nicht aktiv zu sein scheint, dessen Präsenz aber für das Leben notwendig ist.[68]

    Von der psychē ist nur im Zusammenhang mit lebensbedrohlichen Situationen die Rede. So spricht Achilleus davon, im Kampf die eigene psychē in Gefahr zu bringen.[76] Gewöhnlich ist dieser Begriff auf die Bedeutung Träger des Belebtseins begrenzt, während die Emotionen – aber auch mit ihnen verbundene Gedanken – sich im thymós abspielen. Eine weitere für die mentalen Funktionen wichtige Instanz ist der nóos (im späteren Griechisch nous). Er ist in erster Linie für Tätigkeiten des Intellekts zuständig, erscheint aber auch gelegentlich als Träger von Gefühlen. Eine klare Abgrenzung zwischen den Begriffen gibt es in den homerischen Epen nicht.” Auszug aus Wikipedia Seele.

    Gemäss diesen vorchristilichen Definitionen ist die moderne Psyche also thymós + nóos. Die Seele besteht nun aber zusätzlich zu thymós + nóos noch aus dem, was das Leben selber ausmacht, was den den Lebewesen das Leben einhaucht: der psychē.

    Die Wissenschaft kann bis heute nicht erklären, was der Unterschied zwischen belebter und unbelebter Materie ist. Natürlich weiss man, dass das Leben durch die RNA und DNA festgelegt wird. Aber selbst wenn man im Labor RNA- und DNA-Ketten herstellt, entsteht daraus noch kein lebender Organismus. Zumindest habe ich noch keinen Hinweis gefunden, dass es Wissenschaftern gelungen wäre, aus toter Materie einen lebenden höheren Organismus herzustellen. Aber vielleicht weiss einer der Leser mehr? Ich bin gespannt.

    Ich gehe deshalb für die weiteren Ausführungen davon aus, dass die altgriechische den Unterschied zwischen lebender und toter Materie ausmacht. Stirbt der Körper, so verflüchtigt sich die psychē. Ob sie sich einfach verflüchtigt, auflöst oder als unsterbliche Seele allein oder vereinigt mit anderen Seelen weiterlebt, ist dann Gegenstand religösen Glaubens.

    Dass sich die Seele aber im richtigen Leben erleben lässt, dass sie sich manifestiert, ist eine Tatsache. Wir alle könnten unsere Seele viel besser wahrnehmen, haben aber durch den unerbittlichen Schulalltag die Fähigkeit dazu verloren. Kinder können nämlich noch mit Ihrer Seele umgehen und die Seele ermöglicht ihnen wertvolle Erkenntnisse und Einsichten. Kinder könnten diese Fähigkeiten auch weiterentwickeln, wenn Ihnen dies durch uneinsichtige Pädagogik nicht ausgetrieben würde. Ich erinnere mich heute noch mit Freuden an diese „Ausflüge“ der Seele während der Schulstunden. Leider wurde mir diese Fähigkeit von cholerischen Lehrern ausgetrieben und ich habe sie verloren. Und das bedaure ich sehr, ich betrachte das sogar als den schlimmsten Missbrauch, der mir angetan wurde.

    Die Wikipedia-Seite über die Seele ist so umfangreich, dass ich hier nicht auf alle Aspekte aller Religionen eingehen kann. Da gibt es auch zum Christentum sehr widersprüchliche Auffassungen, z.B. im Buddhismus. Aber vielleicht nimmt sich ja jemand anderer dieser Formen von Seelen-Verständnis an. Für mich gehört allerdings das altgriechische Seelen-Verständnis zu den nachvollziehbarsten und einleuchtendsten.

  38. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche – Mit den katholischen Würdenträgern und der sexuellen Ausbeutung von Kindern verhält es sich ein wenig wie mit den Muslimen und dem Terrorismus. Nicht jeder Muslim ist Terrorist, aber in letzter Zeit waren sehr viele Terroristen Muslime. So wie in fast allen jüngst bekanntgewordenen Missbrauchsfällen in Irland, Deutschland oder Österreich die Verdächtigen katholische Würdenträger waren. (14.3.10)

    http://www.nzzglobal.ch/nzz.asp?ticket=ST-659-VyrorVmjfqDMyPDPJSHK5AyW2lVWhJ504Vl-20

  39. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Vatikan – Der Papst gerät ins Zwielicht – Sexuelle Übergriffe von Priestern: die Vergangenheit holt Benedikt XVI. ein. (14.3.10)

    epaper3.sonntagszeitung.ch/ee/sonze/_main_/2010/03/14/010/

  40. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Schweiz – Keine Insel der Seligen – Haben Schweizer Priester und andere Mitarbeiter der Kirche Kinder missbraucht? Sicher ist, dass dies in einer Anzahl von Einzelfällen geschah: So wurden 2008 im Bistum Lausanne-Genf-Freiburg Verfahren gegen mehrere Priester geführt. Das Ausmass insgesamt ist noch nicht klar. (14.3.10)

    http://www.nzzglobal.ch/nzz.asp?ticket=ST-659-VyrorVmjfqDMyPDPJSHK5AyW2lVWhJ504Vl-20

  41. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Österreich – Österreich wird gegenwärtig von einer wahren Flut von Enthüllungen über sexuelle Missbräuche insbesondere in Klosterschulen und anderen katholischen Institutionen überrollt. Die Enthüllungen machen selbst vor einer Institution nicht halt, die zu den wichtigsten Aushängeschildern der Nation gehört: den weltberühmten, 1924 gegründeten Wiener Sängerknaben. (14.3.10)

    http://www.nzzglobal.ch/nzz.asp?ticket=ST-659-VyrorVmjfqDMyPDPJSHK5AyW2lVWhJ504Vl-20

  42. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – Der Frankfurter Schriftsteller Bodo Kirchhoff wurde 1960 im evangelischen Internat Gaienhofen am Bodensee missbraucht. Das beschreibt der Autor in einem Beitrag für den «Spiegel». Ein Lehrer habe ihn als 12-jährigen Schüler oral befriedigt. Der Mann habe ihn unter immer neuen Vorwänden auf sein Zimmer geholt. Ihm seien «Doktorspiele, Ferkeleien, unausgegorener Sex» widerfahren. Kirchhoff habe über Jahre versucht, den Missbrauch in Worte zu fassen: «Ich musste über etwas sprechen, zu dem es keine Sprache gab, ich musste mir eine erfinden.» (14.3.10)

    http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/14/iptc-hfk-20100314-35-24208444xml

  43. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – Der Druck auf die Kirche wächst – Inzwischen sind mindestens 23 Schulen und Internate betroffen; die Zahl der Opfer liegt wohl bei mehr als 250, darunter 120 in Ettal, bis zu 50 in Berlin sowie 33 in der Odenwaldschule. Die Kaskade von Berichten über den Schmerz der Opfer und das Versagen der Institutionen schadet nicht nur der katholischen Kirche. Bei einer am Samstag veröffentlichten Emnid-Erhebung im Auftrag der “Bild am Sonntag” sagten 71 Prozent, die Vorfälle hätten der Glaubwürdigkeit der Kirche geschadet. An die Reformpädagogik, zu deren Vorzeigeinstitutionen die Odenwaldschule gehört, werden nun ebenfalls Fragen gestellt. (14.3.10)

    http://www.faz.net/s/Rub79FAD9952A1B4879AD8823449B4BB367/Doc~E0D148780AEE84F03AB7A7B784208B562~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  44. Basta sagt:

    @Emeli: Sie sagen: “Jemand hier im Blogg hat mal die Bemerkung geschrieben, dass der Papst kalte Augen hätte. Wenn man die Fotos anschaut wo er mit seinem Bruder zusammen abgebildet ist, fällt einem auf, dass beide ein starres rechtes Auge haben. Das deutet darauf hin,
    dass die Hirnhälfte, die für das Gefühl zuständig ist, unterentwickelt ist.
    War jetzt nur so ein Gedanke.

    Bilder lügen nicht und das Leben von Papst Benedikt XVI war bis jetzt nicht gerade durch eine Überfülle an Gefühl und Einfühlsamkeit geprägt.

  45. Felix sagt:

    Edi Brugger schreibt: “Der Mensch ist eine psychosomatische Einheit. Die Soma ist die Hardware und die Psyche die Software”

    Dieser Vergleich wird vielfach angeführt, um die psychosomatische Einheit zu umschreiben. Die Frage aber, woher denn die Energie stammt, die diese Einheit zu einer lebendigen Einheit macht, und die einen Computer zum Laufen bringt, ist bei beiden verschieden. Während der Computer eine externe Energiequelle benötigt, organisiert die psychosomatische Einheit diese Energie selber.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Worte soma und psyche in den homerischen Dichtungen auf verschiedenes verweisen. Soma bezeichnet dort den toten Leichnam, Psyche die im Traum erscheinenden “Geistwesen” oder Erinnerungsbilder Verstorbener.

    Psyche bezeichnete bei den Griechen den Lebenshauch, das Atmen. Atmung ist es denn auch, die die lebenswichtige Energie liefert, die die psychosomatische Einheit am Leben erhält. Und in ihrer Vorstellung blieb das soma übrig, wenn der Lebenshauch aus dem Körper entschwand. Damit ist die Vorstellung naheliegend, dass das, was den Körper bei seinem Tod verlässt, irgendwo irgendwie überlebt, zwar als etwas somaloses, traumartiges, dass den Lebenden in ihren Träumen und ekstatischen Zuständen als etwas “geistartiges” und unwirkliches in Erscheinung tritt, aber doch als etwas, dass nach dem Tod “weiterlebt”.

    Es ist daher nichts aussergewöhnliches, wenn man heutzutage sagt, die Seele sei ein Phantom, da ja Phantom soviel bedeutet wie etwas Geistartiges, etwas, dass es nicht wirklich gibt, aber doch unter gewissen Umständen in Erscheinung tritt.

    Dieses Phantom aber wird schlagartig zu etwas sehr Konkretem, wenn die Seele als das angesehen wird, was die psychosomatische Einheit zu etwas Lebendigem macht.

    Für Aristoteles etwa war die Seele das Bewegende schlechthin, das die Potentialität des Körpers in Bewegung versetzt, oder eben verwirklicht. Diese Verwirklichung, die sich in jedem Akt des Lebens zeigt, sei es, dass wir Hunger haben, sei es das wir einschlafen, träumen, aufwachen, gehen, wollen, sehen hören, den Liebesakt vollziehen, stets ist sie, die Seele dafür verantwortlich, dass es geschieht, dass es sich verwirklicht. Die Seele ist da, für Aristoteles, in der Verwirklichung, die Seele ist nach ihm energeia, Lebensenergie, der Grund alles Soseins des Lebendigen. Und wo der Tod eintritt, da verschwindet auch diese energeia, dieses “Ins-Werk-setzen”, das Bewegende oder eben die Seele.

    Wenn wir heute mit den Apparaturen, die zur Verfügung stehen, das sichtbar machen können, was in irgendeiner Form energetisch in einem höheren Zustand ist als anderes, wenn wir die Vorgänge im Gehirn, die Wärme des ganzen Leibes sichtbar machen können, oder wenn wir diese psychosomatische Einheit in ihrem Tun verfolgen, ihr Wollen und Lassen in all den Fähigkeiten, die es hat, sehen, den Herzschlag, die Atmung, die Empfindsamkeit der Haut, das Schwitzen, das Frieren feststellen können, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, sieh, all das ist nur, weil der Leib beseelt ist, weil dieser Leib eine Seele hat. Mit anderen Worten, all das, was ein lebendiges Wesen von einem toten Wesen unterscheidet, ist Seele, ist eben jene Psyche.

  46. Basta sagt:

    @Rabbi Jussuf: Sie sagen: “Natürlich bin ich sicher.
    Um wissenschaftlich zu forschen braucht es eine handfeste Hypothese. Dazu muss das zu erforschende Gegenstand klar umgrenzt werden. Das ist aber nicht zu machen mit dem Begriff Seele. Dieser Grund alleine reicht.

    Sehen Sie, und genau damit blenden Sie einen grossen Teil der real existierenden Realität aus. Ich glaube nicht, dass ich Sie falsch verstanden hatte, als ich schrieb: “Ich hab’s ja im letzte Blog schon einmal geschrieben: „Wer sich nur auf das Wissenschaftliche reduziert, der sieht einen grossen Teil der realen Welt nicht, er blendet einfach einen Teil der Realität aus. Und läuft mit wissenschafltichen Scheuklappen durch die Welt

  47. Felix sagt:

    Zoe

    Ich kann dir nichts versprechen.

  48. Felix sagt:

    Basta

    “Oder geilt es Sie persönlich auf, über Kindsmissbrauch zu schreiben?”

    Diese Bemerkung hatten wir schon mal ziemlich wortwörtlich. Wenn Sie damit sagen wollen, Bamberger habe pädophile Neigungen, so finde ich das voll daneben. Wenn Sie damit sagen wollen, er habe Freude daran, dann muss ich Ihnen sagen, Bamberger ist kein Anhänger des Sauglattismus. Schon gar nicht, wenn es um dieses Thema geht.

    Schauen Sie, was hier in den letzten paar Wochen darüber geschrieben wurde. – Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, dass ich auf eine Wiederholung dieser Diskussion nicht “geil” bin.

    Also lassen Sie es bitte. Scrollen ist uns zur Gewohnheit geworden. Und Ihren Beitrag habe ich mit Interesse gelesen.

  49. Basta sagt:

    @Rabbi Jussuf: Gerade hat Felix einen excellente Beitrag eingestellt, der aufzeigt, wie die Wissenschaft mit dem Begriff Seele umgehen könnte. So etwas sollten Sie nicht ausblenden :-)
    Link: http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/blog/2010/03/11/ist-die-seele-nur-ein-phantom/comment-page-6/#comment-114830

  50. Basta sagt:

    @Felix: Ich bezichtige Bamberger nicht der Pädophilie und ich will auch keine erneute Diskussion über Bamberger. Ich empfinde dieses Spammen jedoch als krankhaft und extrem störend. Ein einigermassen intelligenter und anständiger Mensch nervt seine Mitmenschen nicht derart nachhaltig, dass Scrollen normal wird. Dieses Spammen nervt extrem. Das will ich sagen und ich hoffe, das Bamberger damit aufhört, diesen Blog weiterhin zusätzlich unübersichtlich zu machen. Durch diese Unterteilung in viele Seiten ist das Bloglesen auch ohne Bamberger ohnehin schon anstrengend genug. Also üben wir uns in Toleranz. Hugo Stamm unternimmt ja nichts gegen dieses Spammen und so bleibt uns gar nichts anderes übrig, als mit dem Spammer Mitleid zu haben und nachsichtig zu sein.

    Ich habe gerade Ihren Beitrag gelesen und muss Ihnen dazu gratulieren! So hervorragend geschrieben und gut nachvollziehbar. Vor allem der Zusammenhang zwischen Forschung, Wissenschaft und Seele am Schluss ist äusserst einprägsam und nachvollziehbar formuliert!

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