Haiti liegt seit dem Erdbeben am Boden. Wieder einmal hat es eine von der Welt vergessene Bevölkerung getroffen, die ohnehin schon seit Jahrzehnten dem Abgrund entlang strauchelt und von allen Göttern verlassen scheint.
Die Katastrophe hat das geschundene Land mit einem Schlag ins grelle Licht der Scheinwerfer gerückt. Die Bilder von den verletzten und verzweifelten Kindern und Frauen gingen ans Herz. Wo starke Emotionen im Spiel sind, werden sie in unserer Zeit von der modernen Kommunikationsgesellschaft sofort bewirtschaftet.
Mission – PR für Gurus und Götter
Dieses Phänomen nutzen Sekten und Freikirchen konsequent für ihre Zwecke. Sie sind in den letzten Jahren PR-Profis geworden. Ihr Kerngeschäft ist die Mission, eine spezielle Form der Werbung. PR für Gurus oder Götter – und für die eigene Glaubensgemeinschaft – sind dort am wirksamsten, wo die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit liegt. Deshalb ist Haiti seit dem Erdbeben für Missionare schon fast ihr gelobtes Land.
Denn: Wo Kirchen wie Kartenhäuser einstürzen, lauern die Chancen für die Heilsbringer aller Couleur. Elend macht hilflos, stürzt die Mensch in Angst und Verzweiflung. In ihrer Not greifen sie nach jeder Hand, die ihnen entgegengestreckt wird. Dabei können sie sich den Luxus nicht leisten zu fragen, ob die Hand zum verlängerten Arm einer Sekte oder Freikirche gehört.
Ereignen sich grosse Katastrophen, stehen die Scientologen sofort auf der Matte. Nach dem Massaker im Zuger Parlament oder dem Absturz der Crossair-Maschine bei Bassersdorf waren sie sofort zur Stelle. Ihr PR-Highlight war – vor dem Erdbeben auf Haiti – 9/11. Die ehrenamtlichen Geistlichen, wie sie sich nennen, sind eingekleidet in gelbe Überzüge mit dem Schriftzug „Scientology“ und arbeiten – Zufall oder nicht – meist da, wo die Kameras postiert sind.
John Travolta im Krisengebiet
Nach dem Erdbeben auf Haiti schickten die Sektenbosse sofort ihren Vorzeigepromi John Travolta auf die Piste. Der Schauspieler holte seine für 150 Passagiere ausgelegte Boeing 707 aus dem Hangar und flog den scientologischen Hilfstrupp persönlich ins Krisengebiet. Fernsehkameras begleiteten die Mission. Mehr PR geht kaum.
Was den Scientologen heilig, ist anderen Sekten und Freikirchen billig. Die Gläubigen schwärmten in grossen Scharen aus, um den Katastrophenopfern Suppe und Gott zu bringen.
Der missionarische Eifer artete bald aus. So entführten christliche Missionare aus den USA in ihrer Verblendung 33 angebliche Waisenkinder. Haiti ist für sie das Reich des Satans, wo schwarze Magie und Voodoo-Zauber grassieren. Die Fundamentalisten glaubten, ein gutes Werk für Gott zu tun, wenn es ihnen gelingen würde, dem dunklen Land Kinder zu entreissen. Der bekannte Fernsehprediger Pat Robertson wagte auszusprechen, was viele Fundamentalisten denken. Der ehemalige Kandidat für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen bezeichnete das Erdbeben von Haiti als Strafe Gottes. Die Haitianer hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, sagte er.
Das ist purer Aberglauben. Erdbeben sind Naturkatastrophen, die mit Gott nichts zu tun haben. Mission in Krisengebieten ist moralisch anrüchig. Solche Prediger nutzen die Not der Opfer, um ins Rampenlicht zu geraten und missionarischen Profit zu schlagen. Denn nirgends ist Mission leichter und erfolgreicher als in Katastrophengebieten. Opfer, denen auf der Erde nichts mehr bleibt, akzeptieren auch fremde Götter – wenn sie in deren Namen ein Stück Brot bekommen.
Wer mit dem scientologischen oder christlichen Kreuz in der Hand Reis verteilt, respektiert Würde und Glauben der Erdbebenopfer nicht, sondern nützt ihre Not aus, um nach ihrer Seele zu greifen.












































Betr. Missbrauch an Kindern, Schreiben von Ratzinger
Das Ungeheuerliche am Kindsmissbrauch durch Kleriker ist ja , dass sie (die Pfaffen) den Missbrauch durch ihr altes “heiliges” Buch legitimieren.
Aus: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e7.htm (zitiert)
Mehr von diesen altertümlichen Aufforderungen zu verbrecherischen Handlungen an Heranwachsenden können auf bibelkritik.ch oder im alten Schinken selbst nachgelesen werden.
Da verwundert es wenig, wenn Katholikenfundis wie der Sepp R. und seine vatikanische Entourage sich schwer tun, kriminelle Handlungen an Kindern durch Kleriker beim Namen zu nennen und diese aufs Schärfste zu verurteilen. Da schreibt man lieber so à la Sepp etwas Prosaisches und lobt die “Guten und Fast-schon-Heiligen im Dienste der Kirche” um damit bewusst und geschickt von den Ungeheuerlichkeiten krimineller Kindsmisshandlungen durch den Klerus abzulenken. Vielleicht können sie einfach nicht anders, weil sie jahrelang durch alte Schriften indoktriniert (oder soll man sagen: geistig vergiftet) sind.
@ Morgenstern, Miss Piggy
cc Drache, Bamberger, Nada, weitere
Ich habe mir die Mühe gemacht, den ganzen Brief von Benedikt (siehe Link Bamberger von Gestern 11:40, total 4’170 Worte auf 20 Abschnitte verteilt) zu lesen. Was mich zwar nicht überrascht, aber trotzdem schockiert: Kein einziges Wort über die Opfer.
Der Brief ist eine Beschreibung des Lebens und Wirkens eines Pfarrers und – wenn ich Benedikt jetzt mal positiv gegenüber stehe – eine Ermutigung an die Priester, ihr Amt gleich aufopferungsvoll auszuüben wie dieser Pfarrer.
Der Hinweis auf die Leiden der Kirche aufgrund der “Untreue” einzelner ihrer Diener kann – wieder positiv interpretiert – auch so gelesen werden, dass er den Priestern Mut machen will, die „Sippenhaft“ auszustehen, welche sie heute erleiden müssen. Es ist eben schon so, dass jeder Mensch in einem Priesterrock heute implizit der Vorwurf „Pädophiler“ anhaftet… obwohl ja nur eine Minderheit der Priester solche Verbrecher sind, die Mehrheit tatsächlich versucht, Gutes für die Menschen zu tun.
Aber nochmals: Kein einziges Wort über die Opfer
Und dann habe ich noch ein paar weitere Passagen gefunden, welche ich kommentieren möchte (jeweils Auszug aus dem Brief in kursiv, meine Bemerkung in normal):
Diese bewegende Formulierung veranlaßt uns vor allem, uns innerlich angerührt und dankbar bewußt zu werden, welch unermeßliches Geschenk die Priester nicht nur für die Kirche, sondern auch für die Menschheit überhaupt sind.
Also Priester ein Geschenk für die Menschheit? Viel extremer könnte man die Haltung gegenüber der Menschheit nicht ausdrücken. Es gibt die Klasse der Priester als Elite und Geschenk und dann die „normale“ Menschheit, die dankbar sein darf, dass die Priester sich um sie kümmern… Und ich dachte, die Zwei-Klassen Gesellschaft hätten wir überwunden.
Folglich gehen die Gedanken zu den unzähligen Situationen des Leidens, in die viele Priester hineingezogen sind, sei es weil sie Anteil nehmen an den menschlichen Erfahrungen von Schmerz in der Vielfalt seiner Ausdrucksformen, sei es weil sie bei denjenigen, denen ihr Dienst gilt, auf Unverständnis stoßen: Wie könnte man die vielen Priester vergessen, die in ihrer Würde verletzt, in ihrer Sendung behindert, manchmal sogar bis hin zum extremen Zeugnis der Hingabe des eigenen Lebens verfolgt werden?
Ja, die Sippenhaft für die nicht kriminellen Priester ist sicher eine schwierige Situation für diese. ABER wenn die Kirche endlich klar Stellung nehmen würde, pädokriminelle Priester den Strafbehörden überstellen würde, diese asap exkommunizieren würde, DANN würden die restlichen Priester nicht mehr implizit dem Verdacht der Pädophilie gegenüber stehen. Die Kirche – sprich deren Leitung – ist selbstverantwortlich für diese Sippenhaft, da sie nie klar und eindeutig Stellung gegen ihre kriminellen Elemente nahm. (P.S.: Einem ähnlichen Phänomen der Sippenhaft sehen sich auch alle (UBS) Bankangestellten gegenüber…)
Leider gibt es auch Situationen, die nie genug beklagt werden können, in denen es die Kirche selber ist, die leidet, und zwar wegen der Untreue einiger ihrer Diener. Die Welt findet dann darin Grund zu Anstoß und Ablehnung.
Ja, die Welt findet Grund zu Anstoss… und die Kirche? Kein Wort der Verurteilung Das Wort „Untreue“ ist so was von verharmlosend für pädophile Verbrechen, dass einem tatsächlich die Worte wegbleiben.
Damit in uns nicht eine existenzielle Leere entsteht und die Wirksamkeit unseres Dienstes nicht gefährdet wird, müssen wir uns immer neu fragen: „Sind wir wirklich durchtränkt vom Wort Gottes? Ist es wirklich die Nahrung, von der wir leben, mehr als vom Brot und von den Dingen dieser Welt? Kennen wir es wirklich? Lieben wir es? Gehen wir innerlich damit um, so daß es wirklich unser Leben prägt, unser Denken formt?“
Mit diesem Abschnitt mache ich auch mein Fazit über diesen Brief: Wenn der Papst sich diese Fragen tatsächlich selber stellen würde, dann fände er – und sämtliche ihm unterstellten Bischöfe, Kardinäle, Staatssekretäre etc. – klare und deutliche Worte der Verurteilung der pädophilen Verbrecher in den Reihen der Kirche und er würde mit einem Dreizeiler sämtliche ihm unterstellten Priester anweisen, voll und uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen zu arbeiten, um sämtliche Verbrechen einzelner Mitarbeiter der Kirche aufzudecken.
@Agnostiker: … klare und deutliche Worte der Verurteilung der pädophilen Verbrecher in den Reihen der Kirche
Ich finde die Verurteilung der pädophilen Verbrecher alleine nicht genügend. Nicht nur diese Verbrechen, sondern auch das jahrzehntelange Wegschauen und Vertuschen gehört verurteilt.
Agnostiker
Man sollte ein wenig aufpassen.
Es ist die (selber gestellte) Aufgabe der Kirche den Sündern zu helfen. Darum wird es keine Exkommunikationen geben können.
An sich eine löbliche Absicht und ganz im Sinne Jesus aus den Evangelien.
Aber diese Einstellung führt eben auch zu der extremen Realitätsverschiebung, sodass die Opfer ausgeblendet und vergessen und die Sünder“ geschützt werden.
Die Sünder sind’s, die gerettet werden müssen, nicht die Gerechten und Unschuldigen.
Den Unschuldigen und Opfern (gerade durch das Opfer) steht der Himmel doch schon offen – falls sie das Richtige glauben. (Und das tun sie offensichtlich, werden sie doch in der Kirche zu Opfern.)
Schimmert da etwa sogar ein Hauch von glorifiziertem Märtyrertum auf?
Obiges hört sich äusserst zynisch an, ist aber tatsächlich die Einstellung der Kirche.
Das Problem sitzt wesentlich tiefer und ist schon so alt wie die Kirche selbst.
Alltägliches:
Katholische Kirche – Macht, Zwang und Moral – Pädophilie gibt es auch außerhalb der katholischen Kirche. Die aber ist eine moralische Instanz. Wenn die Fälle sexuellen Missbrauchs nicht aufgeklärt werden, gerät sie ins Wanken. – Kirchengeschichte ist immer auch Kriminalgeschichte. (11.2.10)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2296597_Macht-Zwang-und-Moral.html
Alltägliches:
Irland / Vatikan – Die (irischen) Bischöfe müssen den Mut haben, den Vatikan an sein katastrophales Handhaben von klerikalem Kindsmissbrauch zu erinnern: „The bishops must have the courage to remind Rome that it has a lamentable record in the area of dealing with clerical child sexual abuse.“ (11.2.10)
http://www.irishtimes.com/newspaper/letters/2010/0211/1224264198079.html
Alltägliches:
USA – Priester, der des vielfachen Sexualmissbrauchs angeklagt ist, bleibt gegen eine Kaution von 1 Million Dollar inhaftiert. „The priest accused of sexually assaulting a St. Charles boy appeared in court Wednesday and was assigned to the judge who will hear his case. Alejandro Flores, 37, is charged with multiple counts of predatory sexual assault, aggravated criminal sexual abuse and criminal sexual assault. He remains in Kane County jail, held on $1 million bail.” (11.2.10)
http://www.kcchronicle.com/articles/2010/02/10/66251227/index.xml
@ Agnostiker
Der Papst ist ein reifer Mensch, er wird seine Gründe gehabt haben,
warum er den Brief so abgefasst hat, wie er es getan hat.
Sie kennen nicht alle seine Beweggründe, um urteilen zu können.
Die Vergangenheit hat aber leider gezeigt, dass er diesbezüglich sein noch so tiefes Bedauern ausdrücken kann, es ist nicht genug.
Dieselben Leute, die heute wüten, fanden auch damals Wort, um gegen ihn zu wüten.
Das Heil liegt also offensichtlich nicht darin, dass er Asche auf sein reines Haupt streut.
Lustig, dass gerade die Leute, welche finden, die Muslime können nicht in sippenhaft genommen werden für die Verbrechen, welche im Namen des Koran vollbracht werden, genau dies fordern für die RKK.
Was die sexuelle Ausrichtung von Papst Benedict anbelangt,
die in diesem Forum sehr geschätzte Frau Ute Ranke Heinemann, ehemalige Studienkollegien von Josef Ratzinger und harte Kritikerin der RKK, wurde in einer Fersehdiskussion danach gefragt,
und sie war sich hundertprozentig sicher, dass er asexuell ist.
Papst Benedict verhält sich gegenüber den Kindsmissbrauchern gegen seine sonstige Ueberzeugung sehr unversöhnlich.
Er hat in seinem Verhalten ( nicht in seinen Worten ) manche Katholiken völlig überrascht.
Ich werde mich in diesem Forum nicht weiter zu dieser Frage äussern,
weil jedes Wort diesbezüglich zu viel ist.
In einem Forum, wo man seit Jahrem einem psychisch Kranken freie Hand lässt, Tag für Tag den Blog zu jedem Thema mit Kindsmissbrauch Artikeln vollzuspamen.
Während ein Vertreter der RKK, der dasselbe macht mit abwechslungsreicherer Lektüre, welche das Ziel haben, dass die Leute hier etwas lockerer werden in ihrer Einstellung zur RKK, in die Ecke der psychisch Kranken gedrängt wird .
Die Mehrheit der nicht christlichen Blogger hier drohen Herrn Stamm regelmässig, dass sie dem Blog fern bleiben, wenn er keine Massnahmen gegen Ronnie ergreift, was er dann auch macht.
Aber die Rufe, dass er etwas gegen das Spamming von Bambi unternehmen soll, bleiben ungehört.
Wenn die christlichen Blogger deswegen dem Blog fern bleiben, ists scheissegal.
Das sagt doch alles.
Nieveau, hier?
Leseprobe:
Kahls eigene Position wird deutlich, wenn er gegen den ‘neuen Atheismus’ schreibt, dass mit den „vulgären Kraftsprüchen“ Dawkins’ und anderer sich der Atheismus unter der Hand in Antitheismus verwandele, der die Religion von oben herab abkanzele. „Erforderlich wäre dagegen, sie gedanklich zu durchdringen, ihren historischen Werdegang und ihre gesellschaftliche Funktion zu erklären und in einen kritischen, auch polemischen Dialog mit ihren Anhängern zu treten. Vergessen, nein: schlechterdings unbekannt ist … die keineswegs zimperliche, aber doch filigrane Religionskritik der deutschen Aufklärung …“[1]
Quelle: wiki zu Joachim Kahl
also, m.E. Sektensalat, nichts anderes.
hugh
natürlich konsequent geschnitten!
@ Miss Piggy
Sie schreiben Er (der Papst) hat in seinem Verhalten ( nicht in seinen Worten ) manche Katholiken völlig überrascht.
Ja, hat er… aber auch mit Worten… Beispielsweise mit seiner Haltung gegenüber dem Holocaust Leugner Williamson… beispielsweise mit der Wiederaufnahme der Bischöfe und Priester um Lefebvre… beispielsweise mit der Wiedereinführung der traditionellen lateinischen Messe… beispielsweise mit seiner Haltung zur Ökumene und zur Stellung der ref. Kirche… einfach die Punkte, die mir jetzt gerade einfallen…
Als allen Kirchen Aussenstehender lese ich diese Haltung und nehme zur Kenntnis, dass diese Haltung viele der gemachten Fortschritte und Öffnungen unter Johannes Paul II wieder rückgängig macht.
Unter anderem sieht man dies auch in der CH bei der Haltung gewisser Bischöfe bei Ernennungen oder der Zusammenarbeit zwischen Zürich und Chur… die harte Haltung der Churer gegenüber den Zürchern ist seit der Ernennung von Benedikt wieder massiv ersichtlich, während unter Johannes Paul doch eine entspannte Zusammenarbeit möglich war. Die Churer können sich das nur leisten, weil Sie sich der Zustimmung aus Rom sicher sind.
Ja, Miss Piggy… der Papst hat tatsächlich manche Katholiken – und nicht nur diese – völlig überrascht durch seine Rückschritte in jeglicher Zusammenarbeit mit liberalen Katholiken und anderen Kirchen.
@ Agnostiker
Ihre Wahrnehmung ist sehr selektiv.
Ich verstehe Ihre Argumente sehr gut. Aber sie stellen nur einen Teil eines Ganzen dar.
Und wenn man diese Sachverhalte in einen grösseren Zusammenhang stellt, so können sie mitunter genau das Gegenteil von dem Aussagen, was Sie damit implizieren wollen.
Auch ich sehe nicht das Ganze, und es ist gut möglich, dass wenn ich mehr sehen würde,
ich mich gezwungen sähe, meine Meinung zu ändern.
Aber ich habe auf jeden Fall mehr Einblick als die Ungläubigen hier im Blog, für welche es stimmt, dass hier “SVP Propaganda” gemacht wird gegen die RKK, “SVP Propaganda”, die ansonsten hier sehr verpönt ist.
Und ich sage es noch einmal: Papst Benedict ist ein herzensguter und hochintelligenter Mensch.
Auch ich habe mich während den Papstwalen von den Medien gegen Papst Benedict aufwiegeln lassen.
Ich war entsetzt ob seiner Wahl.
Aber ich mache mir gerne selber ein Bild von einem Menschen, wenn es mir möglich ist, und ich war einerseits angenehm überrascht von Papst Benedict und ich habe mich andererseits dafür geschämt, dass ich mich habe von den Medien im Vorfeld beeinflussen lassen. Ratzinger war im vorherein eine persona ingrata, da gab es keinen Platz für Zweifel.
Ich bin heute was Papst Benedict anbelangt soweit, dass ich es mir nicht erlaube, seine Entscheide aus der Ferne zu verurteilen, weil ich weiss, dass er sehr gewissenhaft ist, in der Ausführung seiner Berufung.
@ Agnostiker: “Kein einziges Wort über die Opfer.”
Evtl. ist das ja auch nicht Thema in diesem Schreiben. Über die Opfer, mitsamt Entschuldigung, hat sich der Papst ja schon an anderer Stelle geäussert.
Agnostiker: “Der Brief ist eine Beschreibung des Lebens und Wirkens eines Pfarrers und – wenn ich Benedikt jetzt mal positiv gegenüber stehe – eine Ermutigung an die Priester, ihr Amt gleich aufopferungsvoll auszuüben wie dieser Pfarrer.”
Mir tut sich da eine Frage auf, die ich auch allen anderen stellen möchte:
.
@ Bamberger, Agnostiker, Miss Piggy, Nada, weitere
Wie wir ja schon in Bambergers Zitat nachlesen konnten, und es auch durch Agnostiker bestätigt bekommen, wird auf “gute Hirten” verwiesen: “… als vielmehr das erneute und frohe Bewußtsein der Größe des Geschenkes Gottes, das in leuchtender Weise Gestalt angenommen hat in großherzigen Hirten, in von brennender Liebe zu Gott und den Menschen erfüllten Ordensleuten, in erleuchteten und geduldigen geistlichen Führern.”
Kennt Ihr solche? Gibt es solche heute? Falls ja, welche?
@Morgenstern
Die blumige Sprache von Ratzinger verrät schon, dass er kein Mann des 21. Jahrhunderts ist. Da “brennt” und “leuchtet” es nur so in seiner ausufernden Schreibe. Erinnert mich irgendwie an Scheiterhaufen… aber halt, ich will dem Mann nicht unrecht tun. Auf jeden Fall ist Ratzinger keiner, der die kath. Kirche ins 21. Jahrhundert hinein begleiten will. Die Absichten dieses Herrn sind klar: er will die Kirche dort hin zurückführen, wo sie drei oder vier Konzile vorher einmal war.
Ob ich irgendwelche grossherzigen und erleuchtete Ordensleute kenne? Mir kommt spontan keiner in den Sinn, aber ich bin ja auch nicht Mitlglied in dem Verein
“Es sind meine Bekenntnisse, und wenn ich nichts aussage, so weil ich nichts zu sagen haben.”
aus: Das Buch der Unruhe, von F. Pessoa
Für Miss Piggy
” Ich wurde aus einer Zet geboren, in derdie Mehrheit der jungen den Glauben an Gott aus dem gleichen Grund verloren hatte, aus welchen ihre Vorfahren ihn hatte- ohne zu wissen warum.”
S.13, Buch der Unruhe, F. Pessoa
Auch für Miss Piggy
@ worM
Nun, ich kenne “Brennen” und “Leuchten” eben aus einem anderen Blickwinkel. Ich verstehe nur zu gut, was er damit meint. Ich denke, unveränderliches Ziel aller Religio-Bemühungen ist eben in diesem “Brennen und Leuchten” zu finden – und das hat herzlich wenig mit Scheiterhaufen zu tun. Er müsste wohl tatsächlich die Kommunikation dem heutigen Livestyle anpassen, an den eigentlichen Zielen ändert dies jedoch nichts.
Ihnen kommt spontan keiner in den Sinn? Das ist eben genau das Problem. Auch ich bin der RKK fern, auch ich kenne da persönlich keinen – denke aber, dass es diese auch in der RKK geben müsste. Darum meine Frage.
@ Morgenstern
Da sie Ihre Frage in absteigender Reihenfolge zunächst an Bamberger und Agnostiker richten,
ist klar, was für eine Antwort Sie hören wollen.
Mir ist es zu blöd, solche Suggestivfragen zu beantworten.
@ Sektensalat und Schreibgemeinschaft
11.02.2010 um 09:41
Kurze, aber messerscharfe Analyse des Dillemmas.
@ Dobra
Was habe ich mit Pessoa zu schaffen ?
Piggy sagt:
Meines Wissens wurde Ratzinger gewählt und nicht berufen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass er selber glaubt, von Gott berufen zu sein. Genau das macht die Führer dieser Welt so gefährlich. Auch ein Hitler glaubte, dass er von einer höheren Macht oder Gott berufen worden sei, ohne jetzt hier einen direkten Zusammhang zwischen Ratzinger und Hitler herstellen zu wollen. Da ist der Unterschied zu römischen Kaisern nicht mehr weit, die glaubten, sie selber seien göttlich oder von den Göttern auserwählt worden.
@Miss Piggy
Das überlasse ich Ihnen, ob und was Sie mit Pessoa zu schaffen haben wollen.
Gruss
@Miss Piggy
Waren Sie das?:
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Senioren-raechen-sich-an-Finanzberater/story/26943007
@Miss Piggy
Da haben wir den Salat. Nach der Jugendgewalt, die SeniorInnen-Gewalt.
@ worM
Wenn Sie mich provozieren wollen, müssen Sie enige Gänge zulegen.
Eine solche plumpe Anmache lockt mich nicht hinter dem Ofenbänklein hervor.
Aber ein kleiner Gedankenanstoss für Sie zum Thema gewält, berufen ( Professoren folgen ja dem Ruf an eine Uni) und führen in sehr kleinen Umfeldern hier in der Schweiz:
http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Die-Uni-ist-ein-Feudalsystem/story/29860154
Vielleicht finden Sie dadurch zunächst mal zu vernünftigen Relationen zurück.
Miss Piggy: “Mir ist es zu blöd, solche Suggestivfragen zu beantworten.”
Das war keine Suggestivfrage. Ich frage das ganz ernsthaft. Natürlich erwarte ich nicht unbedingt von Bamberger oder Agnostiker eine Antwort, aber wenn man z.B. Bambergers Nähe zu Röschenz sieht, dann könnte sogar von Ihm eine valable Antwort kommen. Mir scheint nämlich, dass er der RKK wesentlich näher steht als ich. Auch wenn die Pädolinkspams dies nicht unbedingt nahe legen.
@ Dobra
Es freut mich, dass ich in Ihrem Kopf über das Medium Internet als alt und weise erscheine.
@ Morgenstern
Röschenz war eine Riesengaudi.
Ich habe mir nach Möglichkeit keine Fernsehreportage darüber entgehen lassen.
Wir haben uns schief gelacht.
Und jetzt behaupten Sie gar noch, dass eine Nähe zu Bamberger und Röschenz besteht.
Sie belieben zu scherzen.
Aus der Site “Baptist Haiti Mission” http://www.bhm.org/bhm/index.php
Die Mission fordert zur Hilfe auf: “How you can help” Und schlägt dann als erstes vor >> PRAY
Als weitere Möglichkeit schlägt sie vor: ” Donate – 100 Dollar will cover the costs of one church leader to attend the Summer Bible Institute for entire summer.”
Soviel zu diesem christlichen Hilfswerk. Das erstere wird nichts nützen, das zweite garantiert immerhin einem Missionaren sein Monatssalär während den Sommerferien.
@Piggy. es liegt mir fern, dich provozieren zu wollen, aber von Berufungen, sofern sie göttlich inspiriert sind, halte ich nun mal nichts.
Den baren Unsinn zu glauben ist ein Privileg des Menschen
K. Lorenz
Miss Piggy: “Und jetzt behaupten Sie gar noch, dass eine Nähe zu Bamberger und Röschenz besteht.”
http://www.kirchgemeinde-roeschenz.ch/essays/060416_bamberger.html
@ Miss Piggy
Was war denn genau der Grund für Ihr Riesengaudi?
Dobra: “Den baren Unsinn zu glauben ist ein Privileg des Menschen
K. Lorenz”
Problemlos aufrecht zu gehen auch. Auch Flachheiten zu schreiben ist ein menschliches Privileg. Und, diese Flachheiten als philosophische Meisterleistung anzuerkennen, ebenso.
@Miss Piggy, @ Sektensalat und Schreibgemeinschaft
Ich habe Kahl persönlich kennengelernt, als sehr interessanten Gesprächspartner. Sein Urteil über Dawkins Buch „Der Gotteswahn“, aus der Sicht eines ex-Theologen und Philosophen hat mich im Moment überrascht.
Dawkins ist Evolutionsbiologe und beurteilt die Religionen aus der Sicht eines Naturwissenschafters.
Atheismus ist eine Geisteshaltung zur Gottesvermutung zu der man aus sehr vielen unterschiedlichen Gesichtspunkten gelangen kann. Für mich als Atheisten spielt die Differenz zwischen den beiden keine Rolle. Der Atheismus ist keine religiöse Gemeinschaft mit einer einheitlichen Doktrin, auch wenn dies aus Unkenntnis oder Böswilligkeit immer wieder behauptet wird. Als Freidenker diskutieren wir natürlich über die verschiedenen Aspekte des „freien Denkens“.
Von einem Dilemma ist, zumindest aus meiner Sicht, keine Spur zu entdecken.
Trotzdem danke für den Hinweis. Ich kenne Dawkins Bücher ziemlich gut, ich werde mich gerne auch über Kahls Argumente zum Atheismus informieren.
Ich gebe gern hier noch einen Hinweis auf ein weiteres interessantes Buch über Atheismus, aus der Sichrt eines international erfahrenen Journalisten:
Christopher Hitchens: ” Der Herr ist kein Hirte”, Untertitel: “Wie Religion die Welt vergiftet”.
@ Miss Piggy
Für Ihre aufrichtigen, empathischen und dialektisch hochstehend gewählten Worte,…
“…In einem Forum, wo man seit Jahrem einem psychisch Kranken freie Hand lässt, Tag für Tag den Blog zu jedem Thema mit Kindsmissbrauch Artikeln vollzuspamen…Wenn die christlichen Blogger deswegen dem Blog fern bleiben, ists scheissegal.”…
…danke ich Ihnen ganz herzlich, wie auch für Ihre augenscheinlich selbstlosen und unentgeltlichen Werbeanstrengungen zugunsten von “Alltägliches”.
“Horatio”
@ “Horatio”
Der unentgeltlichen, selbstlosen Werbung für “Alltägliches” schliesse ich mich gerne an, obwohl das Thema selbst eigentlich ziemlich unappetitlich ist. Apropos, Im ARD “Kontraste” 21.45 kommt auch das Thema “Sexueller Missbrauch an Jesuitenschulen -Der Schleier wird gelüftet” zur Sprache..
Nicht nur der Islam braucht Aufklärung.
@ Miss Piggy
Herzlichen Dank, dass wenigstens jemand versucht sachlich zu bleiben und anständig über Papst Benedikts XVI. und seine Integrität zu schreiben. Herzliche Grüsse engel027
@ Edi Brugger
Danke für Deinen Hinweis auf “Kontraste” um 21:45.
“Horatio”
@ Bambi
Ersparen Sie sich Ihre plumpe Ironie, Dialektik ist nicht meine Stärke.
Aber die Tatsache, dass ein Kommentar dialektisch nicht ansprechend daherkommt,
enthebt Sie selbstverständlich von der unliebsamen Aufgabe, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen.
@ Morgenstern
Bei den FernsehDokumentationen wurde relativ schnell klar, dass Szabo nicht die geringste Ahnung hat,
worum es im Christentum eigentlich geht.
Und da stellt sich natülich u.a. die Frage, wie kommt so ein Kuckucksei in die Gemeinde Röschenz.
Bischof Koch, der ansonsten ein guter Bischof ist, hat dieses Kuckucksei nach Röschenz gebracht.
Also ist es nur höhere Gerechtigkeit, dass er sich gerade durch diesen Szabo seinen grössten Aerger eingehandelt hat.
Köstlich die Bilder, welche uns das Fernsehen geliefert hat von Bischof Koch, der sich nicht zum Thema äussern will.
Dann lernen wir auch einen Teil der Röschenzer Gemeinde kennen.
Eine unsägliche Rasselbande. Amüsant anzuhören.
Und man ahnt, dass sie nichts besseres verdient haben, als diesen Szabo,
man ahnt sogar, dass dieser gar viel zu gut ist für diese Gemeinde.
Und man versteht, dass Szabo nicht in dieser Gemeinde leben will, sondern irgendwo in der Stadt Basel wohnt.
Aber die grösste Quelle unserer Heiterkeit war der Garagist und Kirchenrat Cueni.
Dieser wich bei allen wichtigen Terminen nicht von Szabos Seite,
also war er auch jedesmal anwesend, wenn das Fernsehen bei Szabo auftauchte.
Nur bei den Gottesdienstszenen hielt man vergebens Ausschau nach dem Mann…
Cueni war in vielerlei Hinsicht eine Lachbombe, das kann man nicht erklären, das muss man gesehen haben.
Die Wirklichkeit übertrifft wieder einmal alle Vorstellungen.
@ worM
“von Berufungen, sofern sie göttlich inspiriert sind, halte ich nun mal nichts.”
Schade, wo doch jeder Mensch seine göttliche Berufung leben sollte.
@Miss Piggy:
11.02.2010 um 17:26
„Ersparen Sie sich Ihre plumpe Ironie, Dialektik ist nicht meine Stärke.
Aber die Tatsache, dass ein Kommentar dialektisch nicht ansprechend daherkommt,
enthebt Sie selbstverständlich von der unliebsamen Aufgabe, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen.“
Wie wäre es, wenn sie sich, so quasi als Gegenleistung, einmal ernsthafte ethische Gedanken über den Inhalt der Bamberschen Links machen würden? Dazu brauchen sie keine Dialektik aber einen gesunden Menschenverstand und vielleicht auch ein wenig Einfühlungsvermögen in die entsetzlich grosse Zahl pädokrimineller Opfer.
Als meine Gegenleistung erhalten sie den Hinweis auf einen Artikel in der Weltwoche 6.10, auf einen nichtkirchlichen Sumpf mit sexuellen Schweinereien in Schweden unter Führung des hoch angesehenen Polizeichefs Göran Lindberg.
@ Engel027
Schön, dass ich mit meiner Ansicht hier im Blog nicht ganz alleine dastehe.
Danke Ihnen
@ worm
“Auf jeden Fall ist Ratzinger keiner, der die kath. Kirche ins 21. Jahrhundert hinein begleiten will.”
Papst Benedicts Auslegungen der Bibel sind zeitlos. Da spielt das Jahrhundert keine Rolle.
@ Edi Brugger
Ein Teil des Dilemmas ausgedeutscht:
Der Schutz von Kindsmissbrauchstätern ist nicht das Problem der RKK
es ist ein gesellschaftliches Problem.
Weder in Irland noch in den U.S.A. noch sonstwo ausser dem Vatikan haben wir einen Kirchenstaat der RKK.
Die Gewaltentrennung von Kirche und Staat wurde in der westlichen Welt schon vor Hunderten von Jahren vollzogen.
Ein Teil der Anhänger der Lehren Dawkins sind aber bis zum heutigen Tage nicht in der Lage dies zu erkennen.
Es ist ein Haupteil ihrer Kritik an der RKK, dass diese nicht energisch genug gegen den Kindsmissbrauch vorgeht.
Das ist vernünftig nur damit zu erklären, dass diese Leute noch nicht in der heutigen Zeit angekommen sind.
Vergessen, nein: schlechterdings unbekannt ist … die keineswegs zimperliche, aber doch filigrane Religionskritik der deutschen Aufklärung …“ Joachim Kahl
Alltägliches – heute mit speziellem Dank an Miss Piggy für ihre unentgeltlichen Werbeanstrengungen:
Katholische Kirche – Sex, Lügen und die katholische Kirche – “Sex, lies, and the Catholic Church – The lie here is the one being circulated that the Catholic Church’s doctrines change and at times even reversed. That is not true.” (11.2.10)
http://www.bworldonline.com/main/content.php?id=6171
Alltägliches – heute mit speziellem Dank an Miss Piggy für ihre unentgeltlichen Werbeanstrengungen:
Katholische Kirche – Die Kirche und die Kinder – Sexueller Missbrauch von Minderjährigen durch katholische Geistliche ist ein besonders abscheuliches Verbrechen. Denn ein Priester befindet sich dem Opfer gegenüber in einer Vaterrolle, so dass der Tat etwas Inzestuöses anhaftet. (11.2.10)
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E173087A601ED4094A11EA783A88449F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Alltägliches – heute mit speziellem Dank an Miss Piggy für ihre unentgeltlichen Werbeanstrengungen:
Katholische Kirche – Pädophile Priester – “Wie Blinde, die glauben, sehen zu können” – Wie hält man Priester davon ab, sich an Minderjährigen zu vergreifen? Was muss die katholische Kirche tun, um sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen zu verhindern? Präventionsexperte Klaus Beier von der Berliner Charité hat ein Konzept – nur im Vatikan will davon keiner etwas hören. (11.2.10)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,677032,00.html
Alltägliches – heute mit speziellem Dank an Miss Piggy für ihre unentgeltlichen Werbeanstrengungen:
Irland – <b_Priester tritt wegen Sexualmissbrauchsanklage zurück: “Down priest faces abuse claims – A Co Down priest has voluntarily stepped aside from his duties following an allegation of sexual abuse.” (11.2.10)
http://www.u.tv/News/Down-priest-faces-abuse-claims/a1cf0b5e-ac00-402a-aab7-9456c59269ab
Alltägliches – heute mit speziellem Dank an Miss Piggy für ihre unentgeltlichen Werbeanstrengungen:
Korrigendum:
Irland – Priester tritt wegen Sexualmissbrauchsanklage zurück: “Down priest faces abuse claims – A Co Down priest has voluntarily stepped aside from his duties following an allegation of sexual abuse.” (11.2.10)
http://www.u.tv/News/Down-priest-faces-abuse-claims/a1cf0b5e-ac00-402a-aab7-9456c59269ab
@ Edi Brugger
Mir Ihrem Hinweis auf den Weltwoche Artikel unterstützen Sie ja meine Aussage.
Ach miss….(mit welchen Adjektiven koennte man da alles weiterfahren….)
PIGGY
Cc worM
Sie duerfen Ihre Verblendung haben und leben, aber bitte nicht einfach Quatsch verbreiten, wie betr. Ratzinger „…weil ich weiss, dass er sehr gewissenhaft ist, in der Ausführung seiner Berufung“
Dann diskutieren Sie sinnlos mit worM darueber, was Berufung bedeutet. Merken Sie sich – Berufung heisst u.a. anderem auch MISSION.
Wenn worM schreibt „Ich kann mir aber gut vorstellen, dass er (Ratzinger) selber glaubt, von Gott berufen zu sein. Genau das macht die Führer dieser Welt so gefährlich.“ liegt er, ob sie dies nun wahr haben wollen oder nicht, voellig richtig.
Heisst es nicht im Missionsbefehl nach Mt 28,18-20: Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe…….
Und erinnert das nicht an die verheerende Kolonialpolitik z.B. in der Zeit der Conquista und des Imperialismus?
Edi BRUGGER
Danke fuer den Buchtipp!
Miss Piggy: 11.02.2010 um 18:01
Die pädokriminellen Priester sind sehr wohl ein Problem der RKK. Der Zölibat ist eine katholische Seuche. Erstellen sie doch einmal eine klitzekleine Liste von pädokriminellen protestantischen Pfarrern. Selbstverständlich gibt es auch anderswo Pädokriminalität, das kann doch niemand bestreiten. Es geht um die entsetzlich grosse Anzahl von Vergehen von Leuten, von denen man einen seriösen Lebenswandel erwarten darf und muss. Aber sie und Engel 027 sind so uneinsichtig wie gottesgläubig. Ja nicht den Tatsachen ins Auge schauen und die Fehler der heiligen Mama (und des sog. Heiligen Vaters) erkennen.
@ Edi Brugger
Pädokriminelle Priester gehören genau so wie andere Pädokriminelle Männer in die Hände der Justiz.
Ich kann mich nicht an einen Fall erinnern, wo ein Priester, welcher von der Justiz wegen pädophiler Machenschaften gesucht wurde, Schutz gefunden hätte im Schoss der Kirche.
Erst noch vor einigen Monaten konnte man im Blick lesen, dass ein Sportlehrer Kinder sexuell missbraucht hat und die Gemeinde das einfach nicht glauben wollte und deshalb auch nur höchst widwillig die nötigen Massnahmen ergriffen hat,
weil er ja ein so glatte Siech ist.
Schutz von Pädokriminellen ist eben auch heute noch ein gesellschaftliches Problem.
@ Moria
Das schreiben ausgerechnet Sie, wo Sie doch die geborene Missionarin sind.
Nur Ihre Berufung scheinen Sie leider immer noch nicht gefunden zu haben.