Schweiz


hugostamm am Dienstag den 9. Februar 2010

Haiti – gelobtes Land für Missionare

Haiti liegt seit dem Erdbeben am Boden. Wieder einmal hat es eine von der Welt vergessene Bevölkerung getroffen, die ohnehin schon seit Jahrzehnten dem Abgrund entlang strauchelt und von allen Göttern verlassen scheint.

Die Katastrophe hat das geschundene Land mit einem Schlag ins grelle Licht der Scheinwerfer gerückt. Die Bilder von den verletzten und verzweifelten Kindern und Frauen gingen ans Herz. Wo starke Emotionen im Spiel sind, werden sie in unserer Zeit von der modernen Kommunikationsgesellschaft sofort bewirtschaftet.

Mission – PR für Gurus und Götter

Dieses Phänomen nutzen Sekten und Freikirchen konsequent für ihre Zwecke. Sie sind in den letzten Jahren PR-Profis geworden. Ihr Kerngeschäft ist die Mission, eine spezielle Form der Werbung. PR für Gurus oder Götter – und für die eigene Glaubensgemeinschaft – sind dort am wirksamsten, wo die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit liegt. Deshalb ist Haiti seit dem Erdbeben für Missionare schon fast ihr gelobtes Land.

Denn: Wo Kirchen wie Kartenhäuser einstürzen, lauern die Chancen für die Heilsbringer aller Couleur. Elend macht hilflos, stürzt die Mensch in Angst und Verzweiflung. In ihrer Not greifen sie nach jeder Hand, die ihnen entgegengestreckt wird. Dabei können sie sich den Luxus nicht leisten zu fragen, ob die Hand zum verlängerten Arm einer Sekte oder Freikirche gehört.

Ereignen sich grosse Katastrophen, stehen die Scientologen sofort auf der Matte. Nach dem Massaker im Zuger Parlament oder dem Absturz der Crossair-Maschine bei Bassersdorf waren sie sofort zur Stelle. Ihr PR-Highlight war – vor dem Erdbeben auf Haiti – 9/11. Die ehrenamtlichen Geistlichen, wie sie sich nennen, sind eingekleidet in gelbe Überzüge mit dem Schriftzug „Scientology“ und arbeiten – Zufall oder nicht – meist da, wo die Kameras postiert sind.

John Travolta im Krisengebiet

Nach dem Erdbeben auf Haiti schickten die Sektenbosse sofort ihren Vorzeigepromi John Travolta auf die Piste. Der Schauspieler holte seine für 150 Passagiere ausgelegte Boeing 707 aus dem Hangar und flog den scientologischen Hilfstrupp persönlich ins Krisengebiet. Fernsehkameras begleiteten die Mission. Mehr PR geht kaum.

Was den Scientologen heilig, ist anderen Sekten und Freikirchen billig. Die Gläubigen schwärmten in grossen Scharen aus, um den Katastrophenopfern Suppe und Gott zu bringen.

Der missionarische Eifer artete bald aus. So entführten christliche Missionare aus den USA in ihrer Verblendung 33 angebliche Waisenkinder. Haiti ist für sie das Reich des Satans, wo schwarze Magie und Voodoo-Zauber grassieren. Die Fundamentalisten glaubten, ein gutes Werk für Gott zu tun, wenn es ihnen gelingen würde, dem dunklen Land Kinder zu entreissen. Der bekannte Fernsehprediger Pat Robertson wagte auszusprechen, was viele Fundamentalisten denken. Der ehemalige Kandidat für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen bezeichnete das Erdbeben von Haiti als Strafe Gottes. Die Haitianer hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, sagte er.

Das ist purer Aberglauben. Erdbeben sind Naturkatastrophen, die mit Gott nichts zu tun haben. Mission in Krisengebieten ist moralisch anrüchig. Solche Prediger nutzen die Not der Opfer, um ins Rampenlicht zu geraten und missionarischen Profit zu schlagen. Denn nirgends ist Mission leichter und erfolgreicher als in Katastrophengebieten. Opfer, denen auf der Erde nichts mehr bleibt, akzeptieren auch fremde Götter – wenn sie in deren Namen ein Stück Brot bekommen.
Wer mit dem scientologischen oder christlichen Kreuz in der Hand Reis verteilt, respektiert Würde und Glauben der Erdbebenopfer nicht, sondern nützt ihre Not aus, um nach ihrer Seele zu greifen.

891 Kommentare zu „Haiti – gelobtes Land für Missionare“

  1. Nada:

    Ich habe letzte Woche einen Bekannten aus Haiti gefragt, wie es seiner Familie geht. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt kein Lebenszeichen seiner Verwandten erhalten, denn die Telefonnetze funktionieren nicht und seine Familie lebte in einem stark beschädigten Quartier. Er bedauerte es ausserordentlich, dass er im Moment nicht hinfliegen kann. Wenn ich dann lese, wieviele Stars und andere dubiosen Gestalten in dieses Land einfallen, rege ich mich auf. In Katastrophengebiete sollten nur ausgewiesene Fachleute (Ärztinnen, Krankenpfleger, Katastrophenhelfer, Ingenieure etc.) und Angehörige Zutritt haben.

  2. Michael Bamberger:

    Der inhumane Missionsbefehl: “Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.” (Matthäus 28,18-19)

    Eine erste katastrophale Konsequenz dieses ungeheuerlichen Befehls: “Diese (die Juden) haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen. Sie hindern uns daran, den Heiden das Evangelium zu verkünden und ihnen so das Heil zu bringen. Dadurch machen sie unablässig das Maß ihrer Sünden voll. Aber der ganze Zorn ist schon über sie gekommen.” (1 Thessalonicher 2,16)

    Fazit I: “Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um »Wilden« Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren.” (Leo Tolstoi, Tagebücher 1910)

    Fazit II: “Fromm, gütig, segenspendend, fürsorglich – so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trügt, Missionen waren Verbündete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstören, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze Völker zu spalten.” (Gert von Paczensky, „Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialisierung.“, 2000)

    „Horatio“

  3. Nada:

    @Michael Bamberger

    Den “Missionsbefehl” zu zitieren, ist in diesem Fall etwas lächerlich, denn ca. 95% der Haitianer bezeichnen sich als Christen. Missionare scheint dieses Land wirklich nicht zu brauchen. Dass Missionare mehrheitlich die Verbündeten der Kolonialisten waren, ist hinlänglich bekannt, ich weise aber gerne darauf hin, dass es nicht Christen aus Äthiopien, Ägypten oder dem Nahen Osten waren, die diese Drecksarbeit erledigten. Es waren ausschliesslich europäische Christen. Heute berufen sich die europäischen/amerikanischen Interessenvertreter nicht mehr unbedingt auf die Bibel, sie wissen aber nach wie vor sehr gut ihre Interessen zu wahren. Auch unter dem Deckmäntelchen Demokratie und Menschenrechte.

  4. Filägu:

    Wie steht es nun aber wirklich genau mit der Ansicht des ehemaligen Kandidaten für die US-Präsidentenschaft und der Darlegung der Dinge der sich von ihm distanzierenden christlich Gläubigen?

    http://www.darwin-jahr.de/evo-magazin/haiti-und-heuchelei-christlichen-theologie

  5. Morgenstern:

    Stamm: “Wer mit dem scientologischen oder christlichen Kreuz in der Hand Reis verteilt, respektiert Würde und Glauben der Erdbebenopfer nicht, sondern nützt ihre Not aus, um nach ihrer Seele zu greifen.

    Um nach ihrer Seele zu greifen? Hm. Wenn der Rest nicht so traurig wäre, könnte ich hier schon fast loslachen. Kaum denkbar, dass sich irgend wer die Seele eines anderen zu greifen vermöchte. Trockennasenaffen gelingt es ja gar eher selten, die eigene Seele auch nur zu erspähen, wie sollen sie da jene der anderen greifen können?

    Oder glaubt Herr Stamm an einen in Menschen inkorporierten Teufel?

  6. Michael Bamberger:

    @ Nada

    Sie schreiben: “Den “Missionsbefehl” zu zitieren, ist in diesem Fall etwas lächerlich, denn ca. 95% der Haitianer bezeichnen sich als Christen. Missionare scheint dieses Land wirklich nicht zu brauchen.“

    Ah ja? Warum blenden Sie bei Ihrer obigen Aussage völlig aus, mit welche Akribie die diversen christlichen Splittergruppen sich gegenseitig umzupolen suchen, sprich missionieren?

    Sie schreiben weiter: “Dass Missionare mehrheitlich die Verbündeten der Kolonialisten waren, ist hinlänglich bekannt, ich weise aber gerne darauf hin, dass es nicht Christen aus Äthiopien, Ägypten oder dem Nahen Osten waren, die diese Drecksarbeit erledigten. Es waren ausschliesslich europäische Christen.“

    Da während der Zeit des Urchristentums von Äthiopien, Ägypten oder dem Nahen Osten m.E. keine kolonialistischen Bestrebungen ausgingen, trifft Ihre Aussage zur Zusammenarbeit mit den Kolonialisten zu. Die Missionierung hingegen war den Urchristen aus dem Mittleren Osten – sehr lange bevor die Europäer damit begonnen und basiert auf dem Missionsbefehl – ein absolut zentrales Anliegen, wie es z.B. der oben zitierte 1 Thessalonicher 2,16 eindrücklich belegt.

    Schliesslich schreiben Sie: “Heute berufen sich die europäischen/amerikanischen Interessenvertreter nicht mehr unbedingt auf die Bibel, sie wissen aber nach wie vor sehr gut ihre Interessen zu wahren. Auch unter dem Deckmäntelchen Demokratie und Menschenrechte.“

    Ah ja? Beziehen sich die christlichen Entführer der 33 angeblichen Waisenkinder und/oder Pat Robertson vielleicht auf Lady Chatterley’s lovers?

    „Horatio“

  7. Seele:

    vielerlei Interessen

    http://www.wsws.org/de/aktuell/amerika/mamerika.shtml

    abgesehen davon ist es immer wieder schön :-) (abtörnend) mal bei —>idea.de auf der Scheinheiligen-Seite zu lunzen! (findet sich einiges )

  8. Agnostiker:

    @ Bamberger, cc Nada

    Nada hat Recht: Gemäss Wiki sind wohl 90% der Haitianer der röm-kath Kirche angehörig, obwohl viele von Ihnen (3/4) parallel noch Vodoo (in Haiti anerkannte religiöse Praktik) betreiben.

    Die röm-kath Kirch hat also nichts zu missionieren. Was hingegen Fundamentalisten und andere Sekten betreiben, ist schlicht eine PR mässig aufgemotzte Schweinerei, denn sie stehen definitiv nicht dort, wo Hilfe benötigt wird, sondern dort, wo Fernsehkameras (notfalls halt die eigenen) stehen. Diese Leute sollten für Aufräumarbeiten zwangsverpflichtet werden können – notfalls in Form von chain-gangs… die Amis könnten da notfalls mit ihrer Erfahrung helfen…

    Hingegen frage ich mich, was die röm-kath Kirche tut… vielleicht tut sie was und sagt es nicht… aber die Vatikanbank könnte hier mit ein paar Dutzenden von Millionen (die sie ja den Gläubigen aus der Tasche gezogen hat) über viele Jahre Hilfe leisten und würde erst noch einen riesigen PR Coup landen… aber eben… die Haitianer sind ja schon in der Kirche, bezahlen (vielleicht?) dort auch Kirchensteuern… wozu also Geld verschwenden…

  9. Seele:

    ich weiß, was ich Missionaren in Deutschland zu ver-danken habe! Dafür muß ich mich gar nicht so weit weg begeben!

  10. Nada:

    @Michael Bamberger

    Ich blende überhaupt nichts aus, sondern es stösst mir sehr sauer auf, dass gewisse christlichen Gruppen den Haitianer absprechen wollen, dass sie Christen sind. Dass Pat Robertson und die meisten anderen jetzt in Haiti einfallenden Missionare sich auf die Bibel beziehen, bestreite ich gar nicht. Dass in Haiti nicht erdbebensicher gebaut wurde, hat aber rein gar nichts mit der Bibel zu tun, sondern mit der herrschenden Weltordnung. Solange der Westen nur seine Ideen (Menschenrechte, Demokratie etc.) teilen will, aber nicht die Ressourcen dieses Planeten, wird sich auf dieser Welt nichts ändern und Betrüger wie Pat Robertson werden weiterhin ein leichtes Spiel haben.

  11. hugostamm:

    @ Lieber Bergpuur,

    es tut mir leid, dass es Ihnen schlecht geht. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bald die Hilfe finden, die Ihnen die dunklen Gedanken nimmt. Und dass Sie später wieder in diesem Forum mitdiskutieren. Denn uns ist nicht verborgen geblieben, dass Sie sich sprachlich sehr gut auszudrücken vermögen und über ein breites Hintergrundwissen verfügen.

    Alles Gute und liebe Grüsse Hugo Stamm

  12. Nada:

    @Agnostiker

    Ich bezweifle, dass man solche Dummschwätzer für irgendwelche Aufräumarbeiten gebrauchen kann. Oder meinen sie, die können mit ihrem Glauben Schuttberge versetzen? Am besten würde all diese Helfer schön zu Hause bleiben. Sie könnten ausnahmsweise mal die Klappe halten und stattdessen das Portmonnaie aufreissen und jenen Organisationen Geld spenden, die wirklich etwas von Katastrophenhilfe verstehen.

  13. Bergpuur:

    @Steinlaus und Hugo Stamm

    Herzlichen Dank!

  14. Michael Bamberger:

    @ Agnostiker

    “Nada hat Recht: Gemäss Wiki sind wohl 90% der Haitianer der röm-kath Kirche angehörig, obwohl viele von Ihnen (3/4) parallel noch Vodoo (in Haiti anerkannte religiöse Praktik) betreiben. Die röm-kath Kirch hat also nichts zu missionieren.“

    Ich habe die röm-kath Kirche mit keinem Wort erwähnt, sondern das Missionieren als solches angesprochen (unter Christen), wie Sie aus meiner Antwort @ Nada ersehen können.

    „Horatio“

  15. Michael Bamberger:

    @ Nada

    Sie schreiben: “Dass in Haiti nicht erdbebensicher gebaut wurde, hat aber rein gar nichts mit der Bibel zu tun, sondern mit der herrschenden Weltordnung. Solange der Westen nur seine Ideen (Menschenrechte, Demokratie etc.) teilen will, aber nicht die Ressourcen dieses Planeten, wird sich auf dieser Welt nichts ändern und Betrüger wie Pat Robertson werden weiterhin ein leichtes Spiel haben.

    Wieso hat dann Pat Robertson im Land der unbegrenzten Ressourcen, nämlich in seinem demokratischen US-amerikanischen Heimatland, so leichtes Spiel?

    „Horatio“

  16. Nada:

    @Michael Bamberger: Wieso hat dann Pat Robertson im Land der unbegrenzten Ressourcen, nämlich in seinem demokratischen US-amerikanischen Heimatland, so leichtes Spiel?

    Diese Frage können sie sicher besser beantworten als ich. Ich möchte im Moment nicht näher darauf eingehen, weil ich es für ein Ablenkungsmanöver von ihnen halte. Ich finde, wir machen es uns alle zu leicht, wenn wir nur auf die (Möchtegern)-Profiteure von Katastrophen zeigen und uns aber nie damit auseinandersetzen, dass wir die Armen in dieser Welt sich selber überlassen. Einerseits verstehe ich, dass sie sich in diesem Blog hauptsächlich mit Kritik an den Religionen beschäftigen wollen, anderseits sind m.E. religiöse Fragen mit sozialen Fragen eng verknüpft.

  17. Zweifler:

    “Der missionarische Eifer artete bald aus. So entführten christliche Missionare aus den USA in ihrer Verblendung 33 angebliche Waisenkinder.”

    Das ist wohl ein schlechter Witz. Was soll die Bezeichnung christliche Missionare für solche Spinner? Die absolute Mehrheit der Missionare sind sicher keine Kindsenführer, so langsam wird es ziemlich lächerlich was hier zusammengesponnen wird.

  18. Zweifler:

    “Wer mit dem scientologischen oder christlichen Kreuz in der Hand Reis verteilt, respektiert Würde und Glauben der Erdbebenopfer nicht, sondern nützt ihre Not aus, um nach ihrer Seele zu greifen.”

    Die Milionen von reichen Europäern, die gar nichts machen sind natürlich viel besser, lieber Reis von einem Missionar als nichts von Weltverbessern.

  19. Michael Bamberger:

    @ Nada

    Sie schreiben: “Diese Frage können sie sicher besser beantworten als ich. Ich möchte im Moment nicht näher darauf eingehen, weil ich es für ein Ablenkungsmanöver von ihnen halte.“

    Sie selber hatten postuliert, dass Pat Robertson in einem „armen“ Land (Haiti) leichtes Spiel hätte, deshalb stellte ich Ihnen die logische Frage zu den USA. Anstatt auf diesen von Ihnen (nicht von mir) produzierten Widerspruch zu replizieren, schieben Sie die Frage einfach zurück und bringen das Argument eines vermeintlichen Ablenkungsmanövers. Ablenken von was, von der Ungerechtigkeit der Verteilung von Ressourcen, die keinem einzigen wachen Erdenbürger entgehen kann?

    Sie schreiben: “…anderseits sind m.E. religiöse Fragen mit sozialen Fragen eng verknüpft.“

    Wenn das tatsächlich so wäre, hätte kein einziger säkularer Staat ein Sozialsystem.

    „Horatio“

  20. Romeo:

    Herr Stamm, das sollten Sie nicht tun! Wieso sehen Sie sich veranlasst, die Hilfe der Scientologen in Frage zu stellen? Dann müsste man das Rotkreuz oder christliche Missionare oder sogar die Glückskette auch schlecht machen, oder? Hilfe war schon immer auch das Gebiet der Kirchen und Religionen. Jesus hat Aussätzige geheilt. Hat ihn dabei jemand deswegen verunglimpft?
    Scientologen wollen einfach helfen. Da kommen Leute aus der ganzen Welt zusammen, die ihren Job verlassen und einfach die Not der Stunde erkennen. So war es schon beim Tsunami, wo Menschen ihr Leben riskierten, nur um das dortige Elend zu lindern. Aber auch da “vermuteten” Sie, dass Scientology Kapital aus ihrer Hilfe schlagen würde. Unglaublich!

    Man informiere sich doch mal bei: http://www.youtube.com/watch?v=ap5ANJ42bso

  21. Michael Bamberger:

    @ Zweifler

    Das ist wohl ein schlechter Witz. Was soll die Bezeichnung christliche Missionare für solche Spinner? Die absolute Mehrheit der Missionare sind sicher keine Kindsenführer, so langsam wird es ziemlich lächerlich was hier zusammengesponnen wird.

    Nein, das ist kein schlechter Witz:

    US-Baptisten in Haiti angeklagt – Zehn US-Bürger wollten in Haiti Waisenkinder retten. Doch sie taten das inoffiziell und manche waren auch keine Waisen. Zumindest die Leiterin der Gruppe hat das gewusst. – Sie seien alle gute Christen und wollten nur helfen, ließen sie verlauten. Doch nun sind jene zehn US-Bürger, die in der vergangenen Woche versucht haben sollen, 33 haitianische Kinder ohne Genehmigungen aus dem erdbebengeschädigten Land zu bringen, offiziell angeklagt worden. Wie ihr Anwalt Edwin Coq am Donnerstag weiter mitteilte, sollen sich die Mitglieder einer Baptistenkirche aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Idaho wegen Entführung vor einem haitianischen Gericht verantworten. Ihnen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft. (5.2.10)

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-02/Waisenkinder-in-Haiti

  22. Nada:

    @Michael Bamberger

    Ich habe schlicht festgestellt, dass Missionare in armen Ländern oft nur deshalb willkommen sind, weil sich sonst niemand um die Menschen dort kümmert. Das meinte ich mit leichtes Spiel.

    Wenn das tatsächlich so wäre, hätte kein einziger säkularer Staat ein Sozialsystem

    Ist es nicht eher umgekehrt: In Staaten mit Sozialsystem wird die Gesellschaft säkulärer. Damit ist vielleicht ihre Frage betreffend des Erfolgs evangelikaler Christen in den USA zu einem winzigen Teil beantwortet.

    … von der Ungerechtigkeit der Verteilung von Ressourcen, die keinem einzigen wachen Erdenbürger entgehen kann

    Wenn man Themen, die keinem einzigen wachen Erdenbürger entgehen können, nicht mehr ansprechen darf, könnten sie ihre Berichterstattung über die Missstände in der RKK eigentlich auch einstellen. Ich verstehe ihr Anliegen, aber bitte räumen sie mir das selbe Recht ein, ein Thema anzusprechen, dass mir am Herzen liegt.

  23. Zweifler:

    Ich sagte ja, das sind Spinner!! Sie sind in erster Linie Spinner und halt auch noch christliche Missionare. Aber sehr komische Missionare.

  24. Nada:

    @Zweifler: Aber sehr komische Missionare

    Sie unterscheiden also zwischen komischen und “guten” Missionaren. Wäre es in einer solchen Situation nicht eher angebracht zu helfen und das Missionieren ganz wegzulassen? Es gibt übrigens auch christliche Hilfswerke, die nicht missionieren.

  25. Michael Bamberger:

    @ Nada

    “Wenn man Themen, die keinem einzigen wachen Erdenbürger entgehen können, nicht mehr ansprechen darf, könnten sie ihre Berichterstattung über die Missstände in der RKK eigentlich auch einstellen. Ich verstehe ihr Anliegen, aber bitte räumen sie mir das selbe Recht ein, ein Thema anzusprechen, dass mir am Herzen liegt.“

    Ganz im Gegenteil, ich halte es für sehr wichtig, Themen wie die ungleiche Verteilung der Ressourcen immer wieder anzusprechen, denn nur was der Mensch vor Augen hat, vermag ihn zu bewegen und vermag – hoffentlich einmal – auch etwas zu ändern.

    „Horatio“

  26. Olive:

    @Zweifler:
    09.02.2010 um 15:06

    Naja, ein paar “reiche” Europäer werden das Portemonnaie schon aufgemacht haben , um zu helfen.

  27. Nada:

    @Michael Bamberger: hoffentlich einmal

    Hoffentlich schnell! Millionen von Menschen warten auf “Erlösung” von ihrer menschenunwürdigen Lebensumständen. Haiti ist nicht erst seit diesem Erdbeben ein Katastrophengebiet.

  28. vietcong:

    @ hugo stamm

    bin mir nicht sicher, ob du meinen post gesehen hast. ich kopiere ihn darum nochmal rein:

    ist es technisch möglich, dass man ein paar buttons einbaut, die einem helfen den text zu formatieren? ich habe keine lust immer html tags schreiben zu müssen. wäre doch nett, wenn man text anwählen und dann auf bold oder italic setzen könnte nicht? oder auch farben verwenden usw. ginge das?

  29. Eigene Bilder

    Fatal ist ja nach wie vor, dass sich Menschen Ihre Grundnahrung = Essen auf einem riesigen Müllhaufen ergattern müssen, während diese aufgeplusterten Aas- und Finanzgeier nach wie vor ihre Bonis kassieren , Kleider machen Leute, des Kaisers neue Kleider, das hat Mensch vermutlich nie begriffen, Sozialratten werden ironisch belächelt, ich könnte tagelang kotzen ab dieser Ueberheblichkeit, in diesen Mechanismen machen auch Frauen mit, Amerika regiert die Welt, die Tussis mit grossen Brüsten, das ist doch echt extrem schizophren und krank. Die aufgeplusterten Schönheitschirurgen lassen grüssen, dass Mensch ^sich einlässt auf solchen Bockmist – ist für mich ein Rätsel – WIR HABEN DIE WAHRHEIT GESUCHT, WIR HABEN SIE NICHT GEFUNDEN, MORGEN REDEN WIR WEITER – SOKRATES – der sog. Allmächtige wird endlich hinterfragt, kritisch hinterfragt, Gott macht alles oder auch Göttin, die griechische Mytholgie ist ja auch nicht das gelbe im Ei, diese Rechthaberei hier im Blog geht mir echt auf den Wecker, sind Intrigen die Lösung ? Wo haben wir das gelernt ?

  30. Seele:

    meine Seele jedenfalls ist weggeflogen von diesen schrecklichen Dünkel-Missionaren….von diesen Hammerpredigern mit Gesetz und Bibel, von disen Einschüchterungsschleimern, von diesen falschen Glaubensbrüdern aller couleurs.. Das Wenige, was noch lebending und gesund ist, was noch aufsteht, Widerstand vollbringt und WUT und AGGRESSION gegen dieses Sch—Leute empfinden konnte! Aber unwahrscheinlich viel ist GESTORBEN!

  31. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Deutschland – Skandal um Missbrauch durch Priester weitet sich aus – Bischofskonferenz erwägt Korrekturen – Canisius-Rektor: Vertuschung thematisieren (9.2.10)

    http://www.epd.de/ost/ost_index_71731.html

  32. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Bistum Aachen untersucht neue Verdächtigungen gegen Geistliche – Das Aachener Bistum ermittelt nach Anschuldigungen gegen zwei Priester wegen sexuellen Missbrauchs. Ein Bistumssprecher bestätigte am Dienstag einen Bericht (9.2.10)

    http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/1201673?_link=&skip=&_g=Bistum-Aachen-untersucht-neue-Verdaechtigungen-gegen-Geistliche.html

  33. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Deutschland – Der Nachfolger eines unter Missbrauchverdacht geratenen Paters hat von den Vorwürfen gewusst – jedoch jahrelang geschwiegen. (9.2.10)

    http://www.abendblatt.de/region/article1375514/Missbrauch-Nachfolger-hat-von-Vorwuerfen-gewusst.html

  34. Michael Bambeger:

    Alltägliches:

    Irland – Kindesmissbrauch in der Kirche – Irlands Scheinheilige suchen Rat in Rom – Tausende Kinder wurden in Obhut der irischen Kirche geschlagen, gepeinigt, vergewaltigt – aber niemand will persönlich die Verantwortung dafür übernehmen. Jetzt suchen die Bischöfe auf einer Reise zum Vatikan den Neuanfang. Doch auch der Papst hat sich nicht als Aufklärer hervorgetan. (9.2.10)

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676783,00.html

  35. Michael Bambeger:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche – Missbrauchsskandal – “Die Kirche hat einen Panzer gebildet” – Beten, arbeiten, schweigen: Die katholische Kirche ist wegen ihrer Heimlichtuerei im Umgang mit Missbrauchsfällen massiv unter Druck. Die Täter würden stärker geschützt als die Opfer (9.2.10)

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676764,00.html

  36. hugostamm:

    @vietcong

    ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten. Ich werde aber insere IT-Spezialisten fragen.

  37. Morgenstern:

    Seele: “meine Seele jedenfalls ist weggeflogen von diesen schrecklichen Dünkel-Missionaren….von diesen Hammerpredigern mit Gesetz und Bibel, von disen Einschüchterungsschleimern, von diesen falschen Glaubensbrüdern aller couleurs.. Das Wenige, was noch lebending und gesund ist, was noch aufsteht,…

    Eben, man kann die nicht nehmen. Sie ist wohl das einzige, das sicher ist.

  38. Felix:

    Den Menschen in Haiti helfen ist tatsächlich doch nur den Menschen in Haiti schaden.

    Das gilt nicht nur für Missionare.

  39. Dobra:

    Ein schweizer Luxusrestaurant in St. Moritz schafft es doch tatsächlich ein Menü für 37`000 Euro aufzutischen. Wein und Champagner bezahlt man extra. Ich habe gehört Ronnie war mit John Travolta da. Aber das habe ich nur vom Hörensagen gehört, der Preis aber der stimmt. Stimmen tut auch, dass man daf früh buchen muss.

    Was auch stimmt: Der Scientologe Will Smith spielt in “I am Legend” die Hauptrolle. Ein Endzeit-Film, der eine christlich-fundamentalistische Botschaft vermitteln will.

    Das Tom Selleck- Haiti Hemd bleibt vorläufig im Kasten. Aber falsch!, das war ja Hawai.

    Reicher und armer Mann
    Standen da und sahn sich an.
    Unter der Arme sagte bleich:
    Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
    (B. Brecht)

    Armutsprozesse stehen aussen vor, nur die Ursachen interessieren, Folgen werden ausgeblendet.

  40. worM:

    Romeo schreibt reichlich naiv:

    Scientologen wollen einfach helfen. Da kommen Leute aus der ganzen Welt zusammen, die ihren Job verlassen und einfach die Not der Stunde erkennen.

    Ich habe mir das Video von NBC http://www.youtube.com/watch?v=ap5ANJ42bso (Today Show Features Scientology Volunteer Ministers and John Travolta Relief Work In Haiti)
    angeschaut. Um was geht es da? In nicht zu “überbietendem Altruismus” versuchen Leute von Scientology Verletzte medizinisch zu betreuen. So weit so gut. Wenn es diesen Leuten aber nur um das Helfen geht, warum, wird im Bericht dauernd die Scientology-Chuch genannt. Das Wort kommt mehrfach im Bericht vor, eine Helferin trägt sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift “Scientology Volunteer Minister”

    Nennen wir das Kind beim Namen: Diese Reportage von NBC ist nichts weiter als geschickt getarnte Werbung für Scientology. Was mich ärgert ist, dass NBC völlig kritiklos eine Nachrichtensendung macht, wo diese dubiose Pseudokirche über den Klee gelobt wird. Ich halte zwar nicht viel von Verschwörungstheorien, aber bei dieser Reportage kommen bei mir schon so Gedanken auf, ob vielleicht NBC nicht scientologisch unterwandert ist.

  41. worM:

    http://derstandard.at/1263705823470/Helfen-durch-Handauflegen-Nach-der-Katastrophe-kommt-Scientology

    Aus dem Standard zitiert:
    Port-au-Prince – Nach dem schweren Erdbeben mischen sich in Haiti auch Anhänger der Psycho-Sekte Scientology unter die Krisenhelfer. Ein privater Spender hat ein Flugzeug organisiert, das 80 Ehrenamtliche und 50 Ärzte aus Los Angeles zu den Erdbebenopfern brachte. In der Hauptstadt Port-au-Prince bieten die Scientology-Anhänger in gelben T-Shirts den Überlebenden, die unter Plastikplanen im Hof eines Krankenhauses kauern, nun ihre Hilfe an – durch Handauflegen. Mit der “Therapie” namens “Assist” würden gekappte Nervenverbindungen wieder zusammengefügt, erklärt Sylvie, eine Scientology-”Heilerin” aus Paris.

    Soviel zu den überragenden Medizinkenntnissen dieser Heiler. Zum Glück sind die Berichterstattungen in Europa etwas kritischer als in den USA.

  42. Seele:

    und deshalb nehme ich noch ein wenig meine Rolle hier wahr an die idea-Evangelikalen, die selbstredend hier mitlesen zu schreiben.. zum Besipiel zu antworten, (Männertag Liebenzeller Mission…..ein Prachtkerl, dank Chappi, ein Prachtkerl der Pappi) “weshalb man denn ein verkrampftes Leben führe”… Ja, warum wohl? Die Botschaft ist in vielen meiner Beiträge rübergekommen und hier im Blog gebündelt. Da könnte man sich einen erneuten Link glatt schenken, der evangelikales Streiten und Spalten und Beziehungszerstören offenbart
    2jesus.de/bibel-forum/entwicklung-der-bruederbewegung-t3128.html

    Ja, weshalb FRAU denn ein so verkranmpftes Leben führte? u.a. mit ABNORMEN Muskelschmerzen und Krämpfen… Das kann die Liebenzeller Mission vielleicht mal auf dem —>Frauentag durchnehmen! (als Inputs die Puzzle der “nutzlosen Räume”… )

    Tja.. da werden Southern Baptisten in die neuen Bundesländer in D-land importiert…zum Glück hat man heute die Möglichkeit zu sagen, was man nicht will
    idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/freikirchen-verlieren-in-neuen-bundeslaendern-einige-mitglieder.html

  43. Seele:

    Kondore, Albatrosse, Seeadler und all die Kleinen…

    Seelenvogel…schwing dich auf.. vergiß die VERARSCHUNG!… und nochmal: Left behind!

  44. Seele:

    denn in der Kehle sitzt die Seele…

    wes Lieder jemand singen kann….

    ja, man hat so am Rande die verschiedenen Räume gestreift: die feministischen Lesbenräume, die theologischen, therapeutischen Frauenräume…Evangelische Kirche,…wie protestantisch! Katholische Kirche, Evangelikalenkirche… die Lieder könnte ich alle nicht (mehr) mitsingen. Falsche Ton-/Stimmlage, falsche Melodie…Jetzt ginge nur noch Bob Cillman, Karl Adamek (Mantra), Alpen-Stubenmusi bis Goiserer, vielleicht Oberton? Schreien im Walde! :-) Hauptsache, den Hals nicht zugeschnürt lassen. Solange man noch atmet.

  45. Seele:

    eine gewisse Spezie weiß immer, was *Gottes Wille* ist!

    aber ihr Gott und sie wußten nicht, dass Waisen keine Waisen waren.

    Aber anscheinend sponserte dieser Gott tüchtige Geshäftsideen und Swimmingpools für Zahleeltern!

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676073,00.html

    Pfui T – - – - -!

  46. Wohlstandsflüchtlinge:

    http://www.aref.de/news/allgemein/2010/schule_homeschooling_asyl_usa.htm

    so flüchten denn die einen vor Voodo und den unheilvollen Plattenzusammenstößen und die anderen erhalten im Südosten der USA Bildungsasyl, aus einem “Unrechtsstaat” kommend! Ich gebe ja zu, die BRD ebenfalls für einen Unrechtsstaat zu halten! Und sogar auch u.a. wegen Bildungsgründen! (Prof. Michael Hartmann)

    Wir wünschen der Mutter ausreichend Sonne und Vitamin D! Das Vitamin “B” scheint ja ausreichend vorhanden zu sein! … es wird sicher nicht das letzte Kindlein geboren sein!….Tschuldigung.

    Sieht doch alles ganz spielerisch aus! Und ist doch alles andere als *Arbeit” oder gar “LebensLEISTUNG*! Und die alle zu behomeschoolen! Was man/frau den Kindern antut, sieht man nicht…Was frau sich selber antut, sieht sie erst später!
    Mein Kinderarzt meinte auch, wir würden in der falschen Kultur leben und er wünschte sich alttestamentarisch zwölf Kinder! Meine kinderlose Bekannte hätte gern nur sechs gehabt…

    Weshalb der Theologe Thielicke seine Calziuminjektionen bekam, weiß ich nicht…

  47. vietcong:

    @ hugostamm

    thx

  48. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Vatikan – Intrigantenstadel Vatikan – Eine Schmutzkampagne gegen den Chefredaktor einer Zeitung dank geheimen Dokumenten: Der Vatikan steht wieder einmal im Zwielicht. Der Papst spricht von «Diffamierungen des Heiligen Stuhls». «Verfahren mit homosexuellen Untertönen» (9.2.10)

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Intrigantenstadel-Vatikan/story/11340966

  49. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche USA – Schuldig, reuig, pleite – Missbrauchsskandal in US-Kirchen – In den USA wurden Tausende Kinder und Jugendliche durch katholische Geistliche missbraucht. Die Kirche zahlte mehr als eine Milliarde Dollar zur Wiedergutmachung – doch der Skandal schwelt weiter: Der Kardinal von Los Angeles soll Täter jahrzehntelang gedeckt haben. (9.2.10)

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676748,00.html

  50. Michael Bamberger:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche – Schweigen ist zweite Schuld – Immer mehr Fälle von Missbrauch in der katholischen Kirche werden bekannt. – Bei sexuellem Missbrauch reagiert die Kirche zu lasch. Das sagt Hanspeter Heinz. Der Theologe fordert, dass sich die Kirche der Schuldgeschichte stellt. (10.2.10)

    http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/politik/art4306,359241

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