Für radikale Christen mit dogmatischer Haltung sind Aufklärung und Humanismus Werkzeuge des Satans. In ihren Augen begann die Krise des Christentums und des Abendlandes mit der geistigen Emanzipation der Massen. Was für fortschrittliche Personen ein grosser Schritt zur Würde der Menschen ist, betrachten Fundamentalisten als Beginn der Dekadenz, begleitet vom Zerfall der Werte und der Moral.
Wie wichtig aber Aufklärung ist, um die Gesellschaft in die geistige Freiheit zu führen, zeigt sich bei den Fundamentalisten in islamischen Ländern. Der amerikanische Autor Theo Padnos hat drei Jahre undercover in jemenitischen Koranschulen verbracht und ein Buch über seine Erfahrungen mit fanatischen Islamisten geschrieben. Es soll in diesem Frühjahr in den USA erscheinen.
In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger zeigt Padnos auf, was für ein verschrobenes Weltbild die Islamisten pflegen. Aus ideologischer oder religiöser Verblendung heraus biegen sie die Realität so lang zurecht, bis sie ihren Wünschen und Sehnsüchten entspricht. Oder ihren Ressentiments und Vorurteilen. Fragen oder Gegenargumente werden schon gar nicht zugelassen. Was nach Ignoranz und Dummheit aussieht, entpuppt sich aber als Realitätsverlust und Wahrnehmungsverschiebung. Letztlich ist es die Folge einer Indoktirnation, die Verstand und Vernunft ausschaltet.
Ein paar Beispiele: Padnos erzählt, viele Islamschulen würden die Ummah vermitteln, also die Idee der globalen Familie von Gläubigen: „Die Schüler sollen die islamische Gegenwart erforschen und die Vergangenheit entdecken. Diese islamische Vergangenheit wird als etwas immer Grossartiges vermittelt, während die Gegenwart für den Islam als demütigend empfunden wird. Das wichtigste Ziel ist es, die Schüler dazu zu bringen, sich zu fragen, was sie persönlich tun können, um das Goldene Zeitalter der drei Kalifen im Mittelalter wiederzubringen, als der Islam stark war.“
Laut Padnos hat der Islam radikale Aspekte: Das Frauenbild, die Vorstellung vom Heiligen Krieg, die Einstellung zur Gewalt. „Aber er hat auch eine mystische und fast empfindsame Seite. Ein grosses Problem ist das Weltbild, das in den Schulen vermittelt wird, nämlich dass der Islam vom Westen betrogen werde. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die Schüler persönlich bedroht und angegriffen, und sie wollen zurückschlagen und dabei viele Feinde und am besten Juden töten.“
Padnos erlebte, dass die meisten Schüler in den Koranschulen das Gefühl empfanden, in einer Art Krieg mit dem Westen zu sein, der Gewalt rechtfertigt. „Der Mord an den beiden deutschen Krankenschwestern vor einiger Zeit etwa wurde im Unterricht gutgeheissen“, sagte Padnos. Und die meisten Schüler seien grössenwahnsinnig und glaubten, irgendwann den Islam allein retten zu können.
Es herrsche zwischen dem Lehrer und den Schülern Einigkeit, dass die Krankenschwestern nicht jemenitischen Frauen bei der Geburt zu helfen wollten, sondern das Ziel verfolgten, dass sie in Zukunft keine Kinder mehr bekommen könnten, sagte Padnos weiter. Die Begründung: Der Westen wolle alles kontrollieren und nun dafür sorgen, dass jemenitische Frau nicht mehr so viele Gläubige zur Welt bringen würden. Am Ende sagte der Lehrer: «Die Vereinten Nationen und die Christen wollen nicht, dass ihr Kinder bekommt. Jeder von euch muss rausgehen und zehn Kinder bekommen.» In einem Raum mit sexuell frustrierten Männern – in den Koranschulen sind natürlich keine Frauen erlaubt – kam die Idee sehr gut an, sagte Padnos.
Auf die Frage, warum sich der Islam immer weiter radikalisieren würde, antwortete der Autor: „Viele islamische Länder haben etwas von einer bröckelnden Burg. Und nirgendwo brechen die Steine im Augenblick schneller aus der Mauer als im Jemen. Natürlich würden die Bewohner der Burg gerne sehen, dass Zinnen und Türme stolz in den Himmel ragen, und sie hassen den schleichenden Verfall. Viele Jemeniten haben das Gefühl, dass die Mächtigen in ihrem Land alles verkaufen. Die Felder, das Land, die Bodenschätze. Für viele Muslime ist das Land aber für die Familie der Gläubigen da, nicht für westliche Firmen, Soldaten oder Touristen.“
Padnos schätzt den Jemen als unfähigen Staat ein. Der wachsende Einfluss radikaler islamischer Gruppen werde das Land ins Chaos treiben. Ein Chaos, das es für Al-Qaida-Terroristen interessant mache.
Falsche Vorstellungen vom „Feind“ und religiös-ideologische Fixierungen sind der Nährboden für erfolgreiche Indoktrination. Diese führt zu einem verschrobenen Weltbild und falschen historischen und politischen Bildern. Der aktuell bedrohlichste geopolitische Konflikt beruht also auf religiösem Fanatismus. Das einzige Gegengift wären vernünftige Erziehung, Bildung und Aufklärung. Um das zu erreichen, müssten die Frauen endlich mehr Rechte bekommen. Doch diese haben keinen Zutritt zu den Koranschulen und sind in den Moscheen ohne Einfluss. Die grösste Gefahr für die Menschheit ist eine einseitige Männergesellschaft.
Deshalb in islamischen Ländern: Frauen an die Macht.






















@ believer
Was Sie sich Dobra gegenüber leisten, ist unter aller Sau.
@ Hugo Stamm
Bitte löschen Sie die komprimitierenden Beiträge von believer gegenüber Dobra. So etwas hat gerade Dobra nicht verdient. Danke.
BELIEVER
forget it….. PLEASE!
ANNA
Sind Sie neben Bergpuur – die Talpuerin?
Bergpuur
Nach Steinlaus’ wohlwollenden Worten, denen ich mich gerne anschliesse, ist es schwierig noch weitere sinnvolle einzubringen; hoechstens auch von H. Heine:
Fliegt dir das Glueck vorbei einmal,
so fass es am Zipfel!
Auch rat ich dir, bau dein Haeuschen im Tal,
- und nicht auf dem Gipfel.
Mein Glueck uebrigens ist – gute Gesundheit und ein schlechtes Gedaechtnis, > jedermann/frau zu empfehlen!
Alles Gute…..!
Die moralischen Ansichten, die hier vertreten werden sind wieder einmal klipp und klar. Ich konstatiere, auf welchem Niveau unsere Zeitungen angekommen sind. Ich werte es nicht. Ich konstatiere es nur. Hier wird überhaupt nichts Vergessen, denn das Nicht-Vergessen ist die einzige Grundlage des Verzeihens, eine andere gibt es nicht.
Ferner hoffe ich, dass ich all diesen Menschen von diesem Blog einmal persönlich begegnen werde, und dass sie sich dann offenbaren werden. Aber das ist ja ein Wunschtraum. Das Internet funktioniert nicht so, wie wir alle wissen. Man weiss da nie genau, wen man vor sich hat. Es könnte ja sogar ein Verwandter oder Bekannter sein, der eigene Nachbar, oder irgend ein Star, vielleicht sogar der Lieblingsfussballer aus der Jugend, oder irgend ein bekannter Schriftsteller, jedenfalls könnte es irgend jemand sein, den man eigentlich schon kennt, und man würde es nicht einmal merken. Was weiss man?
@Steinlaus. Wollen Sie die Druiden noch mehr aufbringen? Was haben Sie gegen die Druiden? Lesen Sie einmal ein Buch über die Druiden, dann können Sie Ihre Ansichten über die Religion und die Philosophie vielleicht ein bisschen revidieren.
@Moria
Puh! 1000 Dank! Ihnen gegenüber hatte ich ein besonders schlechtes Gewissen! Sie sind eine Powerfrau, bleiben Sie wie Sie sind!
Ich wünsche Ihnen viel Sonne in Ihr Herz!
@Dobra
Danke für die Email!
@Alle
Lebt wohl nun denn jetzt auch Ihr und viel Spass beim Bloggen. Sollte ich mich dennoch wieder einmal melden, werde ich das unter dem Nick “Ich, ein anderer” tun. Meinem ersten Nick hier und nur unter dem.
@steinalus
danke für deinen Einsatz. Belivers Schattenwurf ist nicht gegen mich, er jagt seine eigenen Phatomen nach.
@ Steinlaus
“Das verstehe ich nicht – bitte um eine Erklärung, danke.”
Ich kann Dir das nicht erklären.
Am ehesten verstehst Du vielleicht Folgendes, auch wenn es eine nicht wirklich geglückte Erklärung ist:
Einem ist es hundsspeiübel und deshalb erbricht er.
Du massregelst dieses Verhalten, weil das sehr unappetitlich ist für die Umstehenden.
Jedesmal, wenn er erbricht, forderst Du ihn auf, dieses Verhalten bitte zu unterlassen.
Dabei hört der Mensch automatisch auf mit Kotzen, wenn die Uebelkeit nachlässt.
@ worM
09.02.2010 um 01:05
@ Anna, Morgenstern, Pufendorf
Meine Lieben, redet Euch doch nicht einen solchen Schrott ein !
Ich empfehle auch, 5 mal täglich mein Lieblingslied zu singen, dann kommts gut!
http://www.youtube.com/watch?v=aCD8iSnMCxk&feature=related
Yippiyeh !
@ Hoss
cc Bergpuur
Ich danke dir für deine Erklärung, Hoss. So kann ich deinen Einwand verstehen.
Meine Absicht war keinesfalls die, etwas zu verlangen, was jemand nicht geben kann oder jemanden für etwas zu behaften, wofür er nichts kann.
Ich dachte beim Schreiben meiner diesbezüglichen Worte vielmehr daran, den Bergpuur in seinem Versprechen, in Zukunft (wenn es ihm besser geht!) den Blog nicht mehr zu torpedieren, zu bekräftigen, ihn ernst zu nehmen und ihn in seinem Vorsatz zu achten.
Danke Hoss und alles Gute und viel Kraft dir, Bergpuur.
@ Dobra
Danke.
@Zoe
hihi
was genau ist eine Tussi? Bis jetzt dachte ich nicht, das sei erstrebenswert , eine zu sein, aber vielleicht ändere ich ja meine Meinung.
@ Anna
Hey, ich bin ein alter langweiliger Mann, aber “you can check out ….” hätte genügt, das zweite Megazitatwar ein Overkill. . Aber die Adler können ja kein gemeinsames Erinnerungsband zwischen uns sein, dafür sind Sie definitiv zu jung.
Zur Zeit ist für mich wahrscheinlich ohnehin “will you still be sending me a Valentine” altersadäquater.
BERGPUUR
Danke > trotzdem, kehren Sie uns nicht allzu anders zurueck > nur etwas anders > genuegt schon!
Wir freuen uns darauf.
Gerne gebe ich Ihnen und uns F. Nietzsche auf den Weg:
Man verdirbt einen ( Bergpuur) Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet,
den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
Alles Gute!
,
Bergpuur
bin nach meiner genötigten Freikirchen-Periode mit anschliessenen Ausgestiegenenrjahren sozial vernichtet, meine Kinder sind es in verschiedenem Maße… sie haben es (die Freikirchen-und Anschlußjahre) auch nicht bewußt mitgekriegt, aber sie ernten nun die nicht aufgebauten Strukturen, der Wohnortwechsel, die Heimatlosigkeit und die nicht vorhandenen Vorteile (Standortvorteile der Seßhaftikeit) .Ich selber bin nun verlassene Mutter … ist so, wenn Kinder flügge werden, es keinen Sippen-Landsitz gibt und sie sich irgendwo durch die Welt schlagen müssen…
bin nun allein im Haus… ein Haus mit Seele… aber trotzdem kalt…um es auf 15°C zu halten, braucht man schon ein Vermögen! Noch reicht mein Geld, um satt zu sein…Kann mir entfernt Suizidgedanken vorstellen
Eine Erfarhung, die immer mehr machen, aber immer noch wenige drüber reden: Teilnahme KOSTET! Und Freikirchler klebten (schon aus Angst vor Vereinsamung) aneinander!
Und manisch-depressiv ist doch der ganze Club!….WER nciht alles manisch-depressiv ist/war!
Nicht tröstlich..aber wahr!
SOZIALE VERNICHTUNG! Eine Erfahrung, die frau sich weder vorstellen konnte (im Studium, Beruf…noch mit ihrer Verwandtensippe, noch mit Freundinnen) noch ausgesucht hatte!
Soziale Vernichtung durch evangelisch-freikirchliche Brüdergemeinde… und das bei voller Selbstverantwortung!
S E E L E
Es laeuft mir meist kalt den Ruecken hinunter, wenn ich Dich in ‘seelen’- Ruhe lese…..
Es gibt da einfach kaum mehr etwas anzufuegen – deshalb wird oft nicht darauf eingegangen. Ich glaube, viele nehmen von Deiner Einbringung Kenntnis, aber wie darauf reagieren? Man/frau ist meist sprachlos, ich jedenfalls bin es.
Du erwaehnst die SOZIALE VERNICHTUNG durch evangelisch-freikirchliche Brüdergemeinde…… diese Vernichtung > Ausloeschung eroeffnet Dir hoffentlich den Weg zu einem radikalen Neustart und neuem Glueck. Ich wuensche es Dir!
@Dobra. “Belivers Schattenwurf ist nicht gegen mich, er jagt seine eigenen Phatomen nach.” Falsch, und zwar doppelt falsch. Ich wurde als Nonbeliever geboren und bin zum Believer geworden. Es sind also nicht meine eigenen Phantome, wenn es denn Phantome wären, wie sie meinen. Man kennt diese Argumentation nun langsam, und man weiss, dass sie Andersdenkdende nicht ernst nehmen können. Dafür haben Sie ein viel zu beschränktes Verständnis. Aber lassen wir es doch nun auf diesem Punkt: es gibt halt eben Believer und Nonbeliever (und der Weg vom Believer zum Nonbeliever ist offenbar kürzer als jener vom Nonbeliever zum Believer, denn dieser hat sich [selber, notabene] sehr viele Hürden auf diesem Weg aufgestellt – aus welchen Gründen auch immer).
@believer
Ihr Welt-und Menschenbild habe ich nicht angesprochen (mit den Phantomen) . Ich hoffe Sie respektieren, dass ich wenig Interesse daran aufbringe. Mögen Sie Ihren Weg gehen, auch im Blog. Ich wünsche Ihnen, dass dies viel Gewinn und Freude für Sie bringt und mich stört es keineswegs, dass (und was) sie glauben/nichtglauben.
Gruss
@Hoss
Die “Speiübel”-Metapher stimmt für mich nur bedingt. Spätestens nach dem driten Mal, wenn Ihnen Ihr Gast die Stube vollkotzt, werden Sie Ihn des Hauses verweisen. Natürlich haben Sie vollstes Verständnis, wenn jemand sich auskotzen muss, aber hoffentlich keines, wenn es immer genau in Ihrer behaglichen Stube passiert. Und noch weniger Verständnis haben Sie hoffentlich, wenn Sie dann noch zu hören bekommen, dass Sie den Brechreiz darstellen täten. Spätestens dann, werden Sie sich fragen, ob Sie als Person ein Brechmitel darstellen wollen und ob Ihre gemütliche Stube als Vomitorium herhalten soll.
@Dobra:
10.02.2010 um 10:35
Ganz genau so. Man wird den Gast bitten, die Toilette aufzusuchen und wenn die Hyperemesis gar nicht aufhören will, ihn ins Spital bringen.
@ Dobra
“Die “Speiübel”-Metapher stimmt für mich nur bedingt.”
Ich bin mir sehr wohl der Mängel meiner Metapher bewusst,
deshalb habe ich gegenüber Steinlaus auch einleitend Folgendes geschrieben:
“Ich kann Dir das nicht erklären.
Am ehesten verstehst Du vielleicht Folgendes, auch wenn es eine nicht wirklich geglückte Erklärung ist”.
Ich will aber trotzdem fadenschlagartig auf Deine Argumentation eingehen.
“noch weniger Verständnis haben Sie hoffentlich, wenn Sie dann noch zu hören bekommen, dass Sie den Brechreiz darstellen täten.”
Ich habe das schon mehrmals zu hören bekommen vom Bergpuur, was mich aber jeweils überhaupt nicht getroffen hat,
weil ich nicht den Eindruck hatte, dass die Anwürfe in irgendeiner Form etwas mit mir zu tun haben.
Daher sah ich auch keine Veranlassung, ebenso abstrus zu reagieren.
Vielleicht solltest Du Dich mal fragen, warum Dich die Kommentare vom Bergpuur treffen.
Das muss nichts mit den Inhalten von Bergpuurs Kommentaren zu tun haben.
Auch hast Du die Freiheit, Bergpuurs Kommentare einfach zu überscrollen,
warum nimmst Du Dir zum Beispiel diese Freiheit nicht,
oder, warum siehst Du Dich immer reflexartig gezwungen, das “Vomit” entfernen zu müssen.
etc. etc.
Der Bergpuur ist ein liebenswürdiger Kerl.
Warum kannst Du ihn nicht ganz einfach so nehmen wie er ist.
Was u.a. auch die Frage aufwerfen könnte, wie Du mit Deinen vielleicht scheinbar negativen Seiten umgehst.
Du hast erwähnt, dass Du Dich einmal in Deinem Leben sehr schlecht benommen hast.
So schlimm Deine Taten auch gewesen sein mögen, so wie ich Dich einschätze, kann ich mir gu vorstellen, dass Du einen sehr guten, aber Dir vielleicht auch heute noch verborgenene Grund dafür gehabt hast.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Schlüssel zu dieser verborgenen Kammer beim bergpuur gefunden werden kann.
etc. etc.
Langer Rede kurzer Sinn:
Statt die Zeit damit zu verschwenden, sich über den Bergpuur zu ärgern,
könnte man sich vielleicht auch mal fragen, warum man sich überhaupt über den Bergpuur ärgert.
Es freut mich, von Dobra zu hören, dass ich glauben darf, was ich glauben möchte. Das selbe möchte ich gerne auch ihm zugestehen. Das mit dem ganzen Vomitorium da verstehe ich aber nicht so ganz. Man muss doch einsehen, dass Herr Stamm zuweilen ein ziemlich übler Hetzer gegen die Religion ist, oder dass man das zumindest teils so auffassen kann, und davon kann einem eben auch übel werden. Es kommt immer auf den Standpunkt drauf an. Jedenfalls muss man sich auch auf dieser Seite nicht erstaunen, wenn eine Reaktion ziemlich heftig ausfallen kann. Ich bitte um Verständnis.
Liebe Leute, ich versuche derzeit die aufgebrachten Druiden zu besänftigen, und ihr könnt mir glauben, dass es nicht einfach ist.
@Believer
Sind Sie wirklich der ehemalige Nonbeliever?
Der z.B. sagte
“Nonbeliever:
15.01.2009 um 01:28
Ich denke nicht, dass Ungläubige missionieren. Ungläubige versuchen die Absurditäten und das Widersprüchliche von Glaubensbotschaften aufzuzeigen und auf das Irrationale zu verweisen. mit Mission hat das nichts zu tun. Das Missionieren ist einzig und allein auf dem Nährboden von (christlichen) Glaubensgemeinschaften gewachsen.”/blockquote>
Wenn ja, dann hat der Glaube Sie sehr verändert.
Die Druiden sind aufgebracht darüber, dass die Kälins weiter auf die Welt einprügeln. Ich habe mit Orgetorix gesprochen, aber er ist uneinsichtig.
@Olive:
Ich bin selten hier im Blog, in letzter Zeit ausnahmsweise häufiger. Keine Angst, der Nonbeliever ist ein Nonbeliever geblieben. Er nennt sich jetzt einfach worM (wissenschaftlich orientierter Mensch) Nichts neues unter dem Himmel, der alte Wein in neuen Schläuchen, wie man so sagt
Hoss
Danke für deine Antwort. Ich denke, es gibt etwas zu unterscheiden: Persönlich trifft es mich nicht, mein Anlass ist nicht ein persönlicher Kampf, eine persönliche Kränkung, oder dergleichen. Ich denke, das merken Sie aus meinen Reaktionen.
Hingegen nehme ich ein Stück weit “persönlich” Anteil, eben das was Sie beschreiben. Es ist mir nicht egal und unter diesem Aspekt kann meine Stellungsnahme an Bergpuur sicher wohlwollend betrachtet werden. Sollte ich mich ihm gegenüber unfair verhalten haben, dann müsste dieser Punkt angesprochen werden, aber nicht derjenige, dass mir eine einigermassen angenehme Gespärchskultur wichtig ist. Aber ich denke, das sehen Sie sicher auch so.
@Olive. Ich bin nicht dieser Nonbeliever, sondern ein anderer. Ich habe das nicht auf einen Nick im Blog bezogen. Trotzdem: natürlich hat mich der Glauben sehr verändert. Ich habe einen festen Boden unter den Füssen bekommen und einen festen Halt in der Ewigkeit. Wenn Andere aber lieber das Chaotische mögen – warum nicht? Ist doch ihre Sache.
Danke worM, für die Berichtigung und auch für Ihrer Beiträge, ich lese Sie gerne.
@worM:
10.02.2010 um 14:20
Hach, ich bin beruhigt.
@believer
Danke.
“Ich habe einen festen Boden unter den Füssen bekommen und einen festen Halt in der Ewigkeit.”
Das ist ja gut.
” Wenn Andere aber lieber das Chaotische mögen – warum nicht? Ist doch ihre Sache.”
Nichtglauben oder Nichterkennen bedeutet nicht automatisch Chaos.
Morgenstern über eine päpstliche Entgleisung: Eigentlich wird da nur gesagt, dass das Aufdecken der Schwächen weniger hilfreich ist als die Besinnung auf die Stärken. Es wird aber nicht gesagt, man müsse das eine zugunsten des anderen unterlassen.
Im gegenwärtigen Sprachgebrauch ist “wenig hilfreich” ein Synonym für “lass den Quatsch!” Es ist also sehr wohl die Aufforderung, das eine zugunsten des anderen zu unterlassen. Völlig übersehen haben Sie offenbar auch, dass Verbrechen hier Schwächen genannt werden. Allein in dieser Wortwahl zeigt sich die Absicht zu vertuschen. Ein Verbrechen gehört vor Gericht, eine Schwäche nicht einmal zwingend an die Öffentlichkeit.
Einen Abschnitt weiter hat der unselige Papst Täter und Opfer vertauscht, indem er behauptete, es sei die KIRCHE, die leide, wenn ein Priester den Chorknaben vergewaltige. Da könnte auch ruhig mal die Tagesschau berichten, wenn der Pontifex solche Ungeheuerlichkeiten verbreitet.
@ Pufendorf
Das lange Zitat war nicht Ihnen zugedacht, sondern den Kläusen in diesem Blog, die Jeff Buckley nicht von Leonard Cohen unterscheiden können.
Bei Temperaturen von über 30, zum Teil sogar bis 40°C ist es nicht leicht, cool zu bleiben, geschweige denn, coole Blogbeiträge zu verfassen. Dies zu meiner Verteidigung, mögen Sie deshalb in Ihrem Urteil milde sein. (Sie müssen aber zugeben, dass der Vergleich des Blogs mit The Hotel California ziemlich cool ist.)
Über Ihr Alter und Ihre Langweiligkeit machen Sie sich hoffentlich nicht allzu viel Gedanken. Ich würde Ihnen an dieser Stelle gerne etwas Aufmunterndes schreiben, z.B. “Ach, so alt/langweilig sind Sie doch gar nicht”, oder: “84 ist the new 64”.
Aber dann würde Moria sicher wieder mit mir schimpfen, also lasse ich es lieber bleiben.
@ alle
Wieder einmal ein Rätsel: Aus welchem Roman, der ca. 5 Jahre, vor Hotel California erschien, stammt das folgende Zitat:
“There are four states of being in the cannabis society: Cool, groovy, hip and square, in that descending order. The square is seldom, if ever, cool. He is not with it. That is: He doesn’t know what’s happening, but if he manages to figure it out, he moves up a notch to “hip”. And if he can bring himself to approve of what’s happening he becomes “groovy”. And after that, with much luck and perseverance, he can rise to the rank of “cool”.
Tipp: Sowohl Elvis, wie auch von eine nach einem (wenn ich mich täusche, ermordeten) amerikanischen Präsidenten benannte Band besingen die Stadt, in der dieser Roman spielt. Einer der beiden Protagonisten ist ein Zunftgenosse von Pufendorf, der andere ein Berufskollege von Hugo Stamm. Gewinnen kann man bei dem Rätsel leider nichts.
Was ist das:
Ein Palindrom aus zwei Buchstaben.
Bedeutet in manchen Ländern Mutter.
Ist im 68-Zeitloch hängen geblieben.
Die Rose von Jericho auf dem Blogacker.
Und ein Rätsel, das Moria nie knacken wird.
Zentral ist doch dass Kinder normal begleitet werden. zum Glück sind Tatzen, Prügelstrafen etc. längst verboten, hoffentlich auch die spiztigen Holzscheite wo Kinder zur Busse für ein Vergehen drauf knien mussten, Frauen die nach wie vor gesteinigt werden aus stinkverlogenen Familientraditionen, Religionsfanatismus und Erziehungsfanatismus dominiert leider nach wie vor, der Mensch hat das Recht sein Schweigen zu brechen. Ich gehe jetzt davon aus, dass HS Begegnungen hatte mit Menschen aus dem Sektenszenario,mit Religionshetze hat das nichts zu tun ist es die einzige Möglichkeit zu existieren normal , ich bin Christ, ich bin Protestant, ich bin Muslim bin Freikirchler, ich bin Theologin, ich bin Dozentin, ohne mich zu rechfertigen, ich bin als Frau auf die Welt , da käme ja wieder die Reinkarnationstheorie ins Spiel, im nächsten Leben komme ich als Mann auf die Welt, durch all diese Indoktrinationen werden doch die meisten Menschen verunsichert. Wir haben ja hier im Blog die Möglichkeit uns frei zu äussern . Bekannt ist ja aus der Therapeutenecke, dass alles in sich hineinfressen Magengeschwüre erzeugt. Als erwachsene Menschen sind wir selbst unsere Erlöser, ich glaube nicht an ein früheres oder späteres Leben, jede Geburtsstunde beginnt mit der Durchtrennung der Nabelschnur, ist einfach naturgegeben.
@heidi reiff. Also, so einfach können sie nun die konstante Religionshetze, die Apartheidsphilosophie und den antisemitischen Rassismus von Herrn Stamm auch nicht schönreden.
Gruss übrigens von hier aus an die armen christlichen Missionare, welche ein paar Restavek-Kinder in Haiti von ihrem traurigen Schicksal befreien wollten und nun mit einer hohen Gefängnisstrafe rechnen müssen. Ich bin überzeugt, sie haben es gut gemeint.
@ Fear etc.
Bravo, Sie haben gewonnen
Darf ich Sie (aus Interesse und zwecks Weiterbildung) fragen, in welchen Sprachen das Palidrom Mutter bedeutet?
Fear And Loathing In Las Vegas
Stimmt, leider:
Look ma I am (not) kool !
Tell me on the other hand:
A toy-boat is floating in a holy water bassin. Which will raise the level of the holy water in the bassin higher, dropping a penny into the bassin directly or into the toy-boat? Or does it make any difference to the believer?
@ Anna
Das kann ich nicht beantworten, weil dann jeder die Lösung des schwierigen Rätsels leicht finden kann.
@ Moria
That’s very easy to answer.
In the holy water of the Ganges, the level of the Ganges will be higher after you dropped the penny into the toy-boat.
It does make a difference to the believer in that sense that the penny in the boat is not lost for its proper use.
@ Fear
Dann teilen Sie mir die Antwort doch in Form eines weiteren Rätsels mit.
Der Westen bringt Rasta gerne mit Mystikalitösen in Verbindung: dieser Text zeigt, dass es aber nicht so gemeint ist. Marleys Erzieher war übrigens ein Geisterbanner, d.h. ein Banner von bösen Geistern.
Man darf die Verhältnisse im Westen nicht mit jenen in Jamaika vergleichen. Im Westen denkt man Rasta sei Voodoo, manchmal, auf Jamaika aber ist Rasta gegen Voodoo. Ich möchte, dass man das zur Kenntnis nimmt.
@ Anna
Ich bin sehr hungrig, deshalb fällt mir kein gescheiteres Rätsel dazu ein, nur Folgendes:
Sie brachten das Buttergipfeli nach Europa.
@ Fear
Danke, das war sehr effizient.
Fear And Loathing In Las Vegas
Hmm…….
a) at the end do you mean the following Palin….drom:
http://www.motifake.com/demotivational-poster/0810/fascism-sarah-palin-flag-fascist-cross-republican-demotivational-poster-1224893113.jpg
b) right > It does make a difference.
A submerged believer displaces its volume, a floating believer displaces its weight. Since a penny is denser than water, dropping it into the canoe will raise the water level resp. FAITH higher.
@Fear And Loathing In Las Vegas fragt:
Was ist das:Ein Palindrom aus zwei Buchstaben.
??
Ein Palindrom aus zwei Buchstaben, das Sinn macht?
Gibts nicht. Ausser in der Comixsprache, wie etwa: “aaaaaaaaaaaaa” aber nein, das waren ein paar Buchstaben zuviel.
DOBRA:
eben > look ma I am kool!!
Saludos
ja, wohin geht man? in ein paar Jahren mit 60? Jetzt sitze ich erst einmal “fest”… Vielleicht wird es nochmal einen neuen Aufbruch geben. Daran muß frau denken… Eben dann Richtung Hausgemeinschaft…Steht für viele mit 45, für andere mit 70 auf dem Plan.
, die Verständigen, die sich ausnehmen aus den üblichen Verdächtigungen, eingeschlossen. Die schlimmen Freikirchler sind immer die anderen…Jene Freifrau bin ich nach wie vor. Die Einschränkungen sind körperlicher, materieller Natur. Ich mag keine Diktaturen. Ich mag keine Digitalkameras und den Zwang, sich darauf einzustellen, mit allem, was dazu gehört. Die besten Fotografen arbeiten nach wie vor analog (und Schwarz-Weiß-Filme)
Meine Freiheit ist meine Gedankenebene…Gedanken aufgrund von Erfahrungen, die ich DENKE…was ich über Freikirchliche DENKE. Die “Guten”
Wie ich Freikirche kennengelernt hatte, die Allianz-Freikirche, die “Idea-Leute”, war es eine DIKTATUR! Und zwar auch alle Nachkontakte als es darum ging, ein Gespräch zu haben, als es darum ging, unterschiedliche Gepflogenheiten bei Mischehekandidaten und Wechslern anzusprechen. Da steht man im Regen und kann jahrelang rumeiern ohne Lösung…Man läuft auf. Und kriegt mit, welche Solidarisierungen sich hinterrücks ereignen. Drum beeindrucken mich die “loyalen Besuche” von FreiKRIECHLERN bei Herrn Stamm, die goodwill machen wollen, ÜBERHAUPT Nicht! Ja, ich schere sie ÜBER EINEN KAMM! Da sie einen Konsens tragen! Den Konsens der Ausgrenzung u.a. Und sich niemals auf die Seite des “Opfers” stellen! Oder zur Kenntnis nehmen..(analog zum Bbamberger-Beitrag über das Papa-Verhalten)
Moria, ich nehme an, wenn ich erstmal loslegen würde, was ich *hinter den Kulissen* zu erzählen hätte, dann würde es UNTER DIE HAUT gehen! Die Frage ist, wie man es verpackt. Da habe ich noch nicht meine Möglichkeiten ausgetestet. Eine mir bekannte, früh verstorbene Künstlerin, die einen Krebs entwickelt hatte, hatte sich aufs Schweinemalen spezialisiert. Ja, einerseits wäre es schade, wenn diese Empfindungen verloren gingen…Denn irgendwie habe ich eine Affinität zu Werken, die aus diesen Milieus entstanden sind (wie Kingsolver, Gifholzbibel & Co) Vielleicht ist diese “Sparte” erst im Kommen. Vielleicht wird die Zeit erst dafür reif… jetzt, da immer mehr ans Licht kommt und Menschen sich mit ihren seelischen Vergewaltigungen auseinander setzen und an die Öffentlichkeit trauen und vor allem auch die Wirkungsstätten anprangern und Namen nennen!
Es gab Phasen, da wär ich fast an den Punkt umgepolt gewesen, zu glauben, sie würden Frauen gar nicht für blöd halten!
Aber nun frage ich mich: Wie soll ich DICH empfangen?
Das Käsblatt hat Bibelschüler angekündigt, die ‘in jedes Haus* kommen wollen…Baptisten…
Ich verrate diesen Bibelschülern nicht, dass Frauen wegen ihner Diktatur Autoimmun/AUTOAGGRESSIONSerkrankungen erschöpfen…Nein, darauf können sie selber kommen! Ich laß sie ganz sauber und höflich abblitzen. Und werde sie nicht mal um den Finger wickeln und ansch – - – - – -! Und ich wünsche ihnen alles Gute!
Was den Sektenbegriff betrifft, orientiere ich mich doch ziemlich an der Definition von Artikel4, Initiative für Glaubensfreiheit.
Und füge hinzu: Jede Partei ist eine Sekte. Jede Ehe…:-(
in meine “Jammer-Liste” gehörte auch die Aufzählung, worauf ich in diesen Jahrzehnten alles verzichtet habe! Mal eben eingeladen zu werden… ein Besuch in Canada… eine Konferenz in sonstwo… 18 weitere isolierende Jahre mit der Fürsorge für DownSyndrom (aber ohne Intergration) sind ins Land gegangen…ohne die Unterstützung, die für alle nötig gewesen wäre..
einen wirklichen Neustart wird es nicht mehr geben. Was man mit 40 macht, macht man nicht mehr mit 60. An solche “Gesetze” “glaube” ich! Insofern hatte die Bibeltante recht: wie jemand gelebt hat, so stirbt er auch…
insofern ist AUSGESTIEGENLEBEN ein Leben der sozialen Vernichtung. Aber ich leben es ganz bewußt! Es gibt die Erfahrung, dass man daran nicht viel drehen kann…vielleicht mag sich ganz entspannt und langsam was ändern. Was man an Strukturen in dreissig Jahren nebenbei sammelt und aufbaut, kann man irgendwann nicht mehr kompensieren. Schon gar nicht auf einen Schlag. Da heißt es: OK. sich abfinden! Auch HR hat diesen Weg beschritten oder gewählt und man kann sich arrangieren. Ich hatte dieses Verzichtleben nicht immer…Aber ich habe der Freikirche zum Tribut ALLES HINTER MIR GELASSEN UND AUFGEGEBEN., was mir mal lieb war, was ich mir erarbeitet und aufgebaut hatte. Das was Freikirche zu bieten hatte, hat mir nicht geschmeckt. Aber das wußte ich vorher nicht.