Schweiz


hugostamm am Montag den 1. Februar 2010

Der Islam braucht Aufklärung

Für radikale Christen mit dogmatischer Haltung sind Aufklärung und Humanismus Werkzeuge des Satans. In ihren Augen begann die Krise des Christentums und des Abendlandes mit der geistigen Emanzipation der Massen. Was für fortschrittliche Personen ein grosser Schritt zur Würde der Menschen ist, betrachten Fundamentalisten als Beginn der Dekadenz, begleitet vom Zerfall der Werte und der Moral.

Wie wichtig aber Aufklärung ist, um die Gesellschaft in die geistige Freiheit zu führen, zeigt sich bei den Fundamentalisten in islamischen Ländern. Der amerikanische Autor Theo Padnos hat drei Jahre undercover in jemenitischen Koranschulen verbracht und ein Buch über seine Erfahrungen mit fanatischen Islamisten geschrieben. Es soll in diesem Frühjahr in den USA erscheinen.

In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger zeigt Padnos auf, was für ein verschrobenes Weltbild die Islamisten pflegen. Aus ideologischer oder religiöser Verblendung heraus biegen sie die Realität so lang zurecht, bis sie ihren Wünschen und Sehnsüchten entspricht. Oder ihren Ressentiments und Vorurteilen. Fragen oder Gegenargumente werden schon gar nicht zugelassen. Was nach Ignoranz und Dummheit aussieht, entpuppt sich aber als Realitätsverlust und Wahrnehmungsverschiebung. Letztlich ist es die Folge einer Indoktirnation, die Verstand und Vernunft ausschaltet.

Ein paar Beispiele: Padnos erzählt, viele Islamschulen würden die Ummah vermitteln, also die Idee der globalen Familie von Gläubigen: „Die Schüler sollen die islamische Gegenwart erforschen und die Vergangenheit entdecken. Diese islamische Vergangenheit wird als etwas immer Grossartiges vermittelt, während die Gegenwart für den Islam als demütigend empfunden wird. Das wichtigste Ziel ist es, die Schüler dazu zu bringen, sich zu fragen, was sie persönlich tun können, um das Goldene Zeitalter der drei Kalifen im Mittelalter wiederzubringen, als der Islam stark war.“

Laut Padnos hat der Islam radikale Aspekte: Das Frauenbild, die Vorstellung vom Heiligen Krieg, die Einstellung zur Gewalt. „Aber er hat auch eine mystische und fast empfindsame Seite. Ein grosses Problem ist das Weltbild, das in den Schulen vermittelt wird, nämlich dass der Islam vom Westen betrogen werde. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die Schüler persönlich bedroht und angegriffen, und sie wollen zurückschlagen und dabei viele Feinde und am besten Juden töten.“

Padnos erlebte, dass die meisten Schüler in den Koranschulen das Gefühl empfanden, in einer Art Krieg mit dem Westen zu sein, der Gewalt rechtfertigt. „Der Mord an den beiden deutschen Krankenschwestern vor einiger Zeit etwa wurde im Unterricht gutgeheissen“, sagte Padnos. Und die meisten Schüler seien grössenwahnsinnig und glaubten, irgendwann den Islam allein retten zu können.
Es herrsche zwischen dem Lehrer und den Schülern Einigkeit, dass die Krankenschwestern nicht jemenitischen Frauen bei der Geburt zu helfen wollten, sondern das Ziel verfolgten, dass sie in Zukunft keine Kinder mehr bekommen könnten, sagte Padnos weiter. Die Begründung: Der Westen wolle alles kontrollieren und nun dafür sorgen, dass jemenitische Frau nicht mehr so viele Gläubige zur Welt bringen würden. Am Ende sagte der Lehrer: «Die Vereinten Nationen und die Christen wollen nicht, dass ihr Kinder bekommt. Jeder von euch muss rausgehen und zehn Kinder bekommen.» In einem Raum mit sexuell frustrierten Männern – in den Koranschulen sind natürlich keine Frauen erlaubt – kam die Idee sehr gut an, sagte Padnos.

Auf die Frage, warum sich der Islam immer weiter radikalisieren würde, antwortete der Autor: „Viele islamische Länder haben etwas von einer bröckelnden Burg. Und nirgendwo brechen die Steine im Augenblick schneller aus der Mauer als im Jemen. Natürlich würden die Bewohner der Burg gerne sehen, dass Zinnen und Türme stolz in den Himmel ragen, und sie hassen den schleichenden Verfall. Viele Jemeniten haben das Gefühl, dass die Mächtigen in ihrem Land alles verkaufen. Die Felder, das Land, die Bodenschätze. Für viele Muslime ist das Land aber für die Familie der Gläubigen da, nicht für westliche Firmen, Soldaten oder Touristen.“
Padnos schätzt den Jemen als unfähigen Staat ein. Der wachsende Einfluss radikaler islamischer Gruppen werde das Land ins Chaos treiben. Ein Chaos, das es für Al-Qaida-Terroristen interessant mache.

Falsche Vorstellungen vom „Feind“ und religiös-ideologische Fixierungen sind der Nährboden für erfolgreiche Indoktrination. Diese führt zu einem verschrobenen Weltbild und falschen historischen und politischen Bildern. Der aktuell bedrohlichste geopolitische Konflikt beruht also auf religiösem Fanatismus. Das einzige Gegengift wären vernünftige Erziehung, Bildung und Aufklärung. Um das zu erreichen, müssten die Frauen endlich mehr Rechte bekommen. Doch diese haben keinen Zutritt zu den Koranschulen und sind in den Moscheen ohne Einfluss. Die grösste Gefahr für die Menschheit ist eine einseitige Männergesellschaft.

Deshalb in islamischen Ländern: Frauen an die Macht.

1.126 Kommentare zu „Der Islam braucht Aufklärung“

  1. Steinlaus

    @ Michael Bamberger

    Da ich den ganzen Nachmittag abwesend war, komme ich erst jetzt in den Genuss deines nur sehr bedingt verlockenden Last-Minute-Angebots in ferne Lande (Destination Hades einfach).

    Zuerst aber – mea culpa maxima – ein durchaus einsichtiges Geständnis in tiefempfundener Reue (bereit zur Busse asketisch und ohne jedes Augenzwinkern auf dem harten Boden kniend): Mit “Augenzwingern” war natürlich “Augenzwinkern” gemeint. Das kommt davon, wenn man bloggt, wo frau doch eigentlich schon unterwegs war…(N E I N, erratum: weder in Richtung Hades noch ab in den Zwinger…).

    Nun aber zurück zum Hades:

    Ich sah es: Nach den Laudes im Hades gab es was Fades. Ein alberner Labbernder klaut es, sabbernd beim Habern und meint knabbernd: “I kau des, weil i mag es, auch wenn’s etwas lau ist.” Und i denk: “So ne Sau, des!” Und drum verbau i mer des, nach den Laudes im Hades zum Schaden meines Magens Fades zu laben. Als Laus nach den Laudes im Hades würde ich wohl eher magernde Hadernde, als Hades-Suppe-Habernde.

    Skål!!

  2. elRey

    Man muss sich das einmal richtig vorstellen: 3 Jahre lang gegen die eigene Überzeugung den fleissigen und frommen Koranschüler mimen. 3 Jahre lang von morgens bis abends sich, den Mitschülern, Lehrern, einach allen etwas vormachen, vorspielen. vorlügen. Die Jemeniten waren offen, gastfreundlich und in guter Absicht. Es liegt doch auf der Hand: mit dem Charakter dieses Autors und/oder mit seinen Aussagen kann es nicht stimmen. Dies ist ganz bestimmt der falsche, weil verlogene Ansatz, um mit dem Zeigefinger auf unsere Schwesterreligion zu zeigen. Auch falsch ist die vereinfachende, pauschalisierende und ignorierende Argumtentation, die peinlicherweise schon fast wie arrogante Quaksalberei herüberkommt. Mit Lüge, Arroganz und Besserwisserei kann man die Jemeniten höchstens vor den Kopf stossen. So nicht!

  3. Anna

    @ erna
    Vielleicht lesen Sie noch mit. Da ich gestern abend und heute den ganzen Tag ausserhalb des Blogs gefordert war, kann ich Ihnen erst jetzt antworten.
    Meine ironische Bemerkung von gestern abend 22:13 betreffend das Cliché, dass Anwälte per definitionen geldgierig sind und eigennützig handeln, und somit ein Anwalt, der ohne finanzielle Gegenleistung eine Auskunft erteilt, kein echter Anwalt sein kann, bezog sich auf einen Beitrag von Morgenstern vom vergangenen Wochenende. Zu früheren Ereignissen in diesem Blog besteht nicht der geringste Zusammenhang, ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass hier je einmal eine solche Auskunft erteilt wurde.
    Ich verstehe Ihren Beitrag in dem Sinne, dass Sie sich mit Morgenstern als potentiellem gutgläubigen Opfer einer Falschauskunft identifizieren. Dazu folgendes: Sicher kommt es im Internet häufig vor, dass jemand nicht der ist, den er zu sein vorgibt, weshalb etwas Vorsicht und Skepsis sicher angezeigt ist. Aber noch lange nicht jeder ist ein Lügner, es gibt doch auch immer wieder Leute, die ehrlich sind und es gut meinen, und denen Sie, wenn Sie ihnen mit pauschalem Misstrauen begegnen, Unrecht tun. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es Leute gibt, die sich so wohl fühlen in ihrer negativen Sicht der Welt, dass, wenn Ihnen einmal unerwarteterweise eine schöne Blume am Wegrand begegnet, sie diese wütend zertrampeln, weil sie ihr Weltbild in Frage stellt… Eigentlich ist das ja traurig. ((Für alle, die mit dem Textverständnis Schwierigkeiten haben, möchte ich noch erklären, dass in diesem Fall der Wegrand der Blog und die Beiträge von Pufendorf die Blume wären.))
    Also erna, im vorliegenden Einzelfall kann ich Sie beruhigen und Ihnen versichern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Morgenstern eine falsche Auskunft erhielt oder erhält, auf Grund welcher er dann eine Fehlentscheidung treffen und seine Existenz ruinieren wird, gleich Null ist.
    Anscheinend haben Sie eine sehr negative Erfahrung gemacht, bei der das Internet eine Rolle spielte. Aufgrund Ihrer Beiträge ist mir nicht klar, was Ihnen genau zugestossen ist, aber ich hoffe, dass Sie dieses Problem lösen können.

  4. engel027

    @Michael Homberger 8.2.2010 um 14:03
    Sie sagen es genau richtig. Paul Badde lebt im Vatikan und ist seit Anfang 2007 Mitherausgeber der Vatikanischen Monatszeitschrift “Vatikan Magazin”. Na und, ist das vielleicht ein Verbrechen? Hoffentlich sind Sie ein Mann, sonst bin ich als Frau aber schwer beleidigt über Ihre Anmache. Es sei denn, der Blog gehört Ihnen persönlich.
    Liebe Grüsse

  5. Moria

    @ all

    Ach der Blog im Moment…… etwas muehsam, aber auch das wird vergehen.
    Immerhin koennen wir auch noch Liebeserklaerungen darin finden > dank ANNA, die wiedereinmal auf Liebestour aus ist…..
    Pufy > die Blume im Blog > leicht irritierend….. ,aber auch das geht vorueber!

    Frei nach Goethe:
    Wenn A. > P. an sich lockte
    war Rede nicht im Brauch
    und wie das Herz ihr stockte
    so stockt Ihr Beitrag auch….!

  6. Moria

    ROSEN-oh-STENGEL

    Wissen Sie uebrigens, dass es leichter ist ein von Ihnen bewunderter HELD zu sein als ein Rosenstengel? Ein Held muss man(n) nur einmal sein – ein Rosenstengel immer!!

  7. Moria

    BERGPUUR
    es reicht langsam > geh lieber Deine Kuehe melken und singe Ihnen ein paar Psalter…… vielleicht muhen wenigstens sie Dir dann dankbar zu – hier langweilst Du lediglich!
    Gute Nacht…..

  8. Steinlaus

    @ Bergpuur
    @ Moria

    Bergpuur, es reicht definitiv!

  9. Nada

    @Moria

    Lieber auf seltene Blumen hinweisen als Trolle füttern, sonst wächst in diesem Blog bald nur noch Heu.

  10. Moria

    Liebe STEINLAUS
    so erfrischend, Deine Hades-Konstruktion – das toent erfreulicherweise nach einer etwas erholten und wieder spritzigeren Steinlaus!
    Wenn wir heute schon bei Mark Twain sind, ist folgendes doch auch passend (> Bergp….):
    Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschuetzt.
    Es gehoert zur Garantie der freien Persoenlichkeitsentfaltung!
    Gute Nacht.

  11. Moria

    NADA
    ….. nicht dass Du mir mit ‘Blumen’ nun auch noch Pufendorf meinst – der soll sich mit EINER Verehrerin begnuegen! Hm…..
    Ansonsten hast Du selbstverstaendlich recht!
    Auch Dir, traeum sues und gute Besserung zu Deinem Missgeschick!

  12. Dobra

    Durchaus hat es einen gewissen Wert diese ich zitiere: „hysterisch-infantilen Musterbeispiele“ lesen zu können. Aber ich muss gestehen: es muss nicht sein
    ;-)

    Überzeugungsbildner und Überzeugunskrankheiten:
    1. soziale Kategorie: bilden jene Überzeugunsbildner welche eine Angleichung an die Umgebung rwirken: Die Gruppendynamik, die Massenpsychologie, das Mitläuftertum, die Banalität des Bösen.
    2. die narzistische Katergorie: Sie umfasst jene Vorgänge der Überzeugunsbildung, die von eigenen Spannungen und Kränkungen und Ängsten ablenken soll: Fanatismus, Polarisierung, Wahn und Vorurteil.
    (Aus Mario Gmür: Die Unfähigkeit zu zweifeln)

    Ach ja und meistens sind das auch die, die die „schrillen Überväter“ suchen und sich zwischen Kadavergehorsam und analer Löslösung (eben dieser), bewegen.

  13. Anna

    @ Moria
    Beruhigen Sie sich, nun geht Ihre Phantasie mit Ihnen durch.
    Der Vergleich von Blogbeiträgen mit Blumen am Wegrand ist weder eine Liebeserklärung noch ein “Lockruf”. Gerade Sie als Lateinamerikanerin sollten das eigentlich von allen hier am besten verstehen.
    Aber ich mache jetzt wieder einmal eine Pause und lasse euch nun euer negatives Süpplein weiterkochen.

  14. Dobra

    Unsere tägliche Cola

    Der Generalmanager von Coca-Cola kommt in den Vatikan und macht dem Heiligen Vater ein Angebot:
    “Heiliger Vater, wenn in jeder katholische Kirche auf der Welt einen Monat lang im Vaterunser das Wort “Brot” durch “Coca-Cola” ersetzt wird, dann zahlen wir dem Vatikan 10 Millionen Dollar!”
    Entrüstet lehnt der Papst ab: “das geht auf keinen Fall – das kann ich nicht machen!”
    “Na gut!”, verhandelt der Coca-Cola-Manager weiter:”20 Millionen Dollar für eine Woche: Das Wort “Brot” im Vaterunser ersetzt durch “Coca-Cola”!”
    “Nein, das geht auf keinen Fall!”, wehrt der Papst ab.
    “Na gut!” Der Manager spielt seinen letzten Trumph aus:
    100 Millionen Dollar dafür, dass an einem Sonntag auf der ganzen Welt in jeder katholischen Kirche das Wort “Brot” im Vaterunser durch “Coca-Cola” ersetzt wird!
    Da dreht sich der Papst zu seinem Berater-Team um und fragt Kurt Koch:
    “Du, Kurt, wie lange läuft dieser Vertrag mit der Bäckervereinigung noch?”

  15. zoe

    bergpuur

    kennen wir uns?

  16. @WgRi

    Was Sie da mitteilen ist Bahnhof, ich habe die Weisheit nie mit dem Löffel gefressen, bitte teilen Sie mit, was Sie meinen mit Falschaussagen, ich idealisiere meine Urahnen zum Glück nicht mehr, ich mag Verlogenheit nicht, Klapperschlangen nicht, auch Brücken abbauen ist ein Weg, ich habs geschafft, ich gehe meinen Weg allein , ich bin nicht autoritätsgläubig ist das noch erlaubt oder ist der Kotau aus China in? Ich mag Unterwerfung nicht, hasse Intrigen wie Gift, aussteigen ist ein Weg, geht für mich auch ohne Turban und Schneidersitz. Sind Sie jetzt der neue Lehrer im Blog oder Moralist ,wozu brauchen Sie diese Nicks, ich bewege mich in diesem Blog seit ich da eingestiegen bin mit meinem Namen , hab da etwas Mühe mit sog. Nicks, ist etwas Bahnhof für mich , hat Mensch gelernt ständig in¨einer ¨Maske rumzulaufen um existiêren zu können ? Ich habe das natürlich auch ausprobiert, meine Rettung war einfach ein WC oder ein Spiegel wo ich mich getraut habe meine Maske abzulegen, wâr für mich ein befreiendes Gefühl, ich mag >Larven nicht, na und ….

  17. Felix

    “Bergpuur:
    08.02.2010 um 21:40
    Moria, du geistige Hure Stamms… Wach mal auf und reib Dir den Rotz aus den Augen.”

    Hugo Stamm

    Ist das eigentlich noch in irgendeiner Form tragbar, solche Beiträge hier reinstellen zu lassen? – Ich finde, das ist definitiv nicht der Fall!

  18. Olive

    @Zoe

    es ist Ronnie

  19. zoe

    olive

    ronnie aha, und wer war er vorher?

  20. Steinlaus

    @ Moria

    Danke! Nun ja, die Verfassung und ihre Rechte…

    “…das toent erfreulicherweise nach einer etwas erholten und wieder spritzigeren Steinlaus”

    Es geht mit kleinen Schritten voran. Ich hoffe, wir werden vor weiteren existenziell bedrohlichen Krisen verschont. Schwierig und belastend wird es aber auf alle Fälle noch lange bleiben. Aber das Leben geht weiter…

    Gute Nacht und auf ein frohes Entfalten (darf ruhig doppeldeutig verstanden werden… :-) )

  21. zoe

    bergpuur

    ja du depp, das ist wirklich supi!
    soll ich nun dobra treu sein oder horatio?
    ooch nach einem anstrengendem tag mache ich es mir einfach, ich bleibe beiden treu!

    (das ihr zwei mir das wohl auch zu schätzen wisst…..)

  22. Anna

    @ Moria
    Anscheinend war meine Interpretationshilfe zum Textverständnis nicht leicht verständlich genug, deshalb hier noch eine Ergänzung. Gemeint ist, dass man auf dem Weg (Weg = Blog) an vielen Steinen und Gräsern vorbei kommt (Steine, Gräser = wenig erbauliche Beiträge), aber manchmal kommt man auch an einer Blume vorbei (Blume = gute Beiträge).
    Wenn Sie in diesem Vergleich sofort eine Liebeserklärung und einen Lockruf sehen, hat dies vermutlich etwas mit Ihren geheimen, vielleicht unbewussten Wünschen und Sehnsüchten zu tun.

  23. zoe

    ich bin gernnnne eine tusssssiii!

    olive steinlaus moira na? ihr nicht auch?

  24. vietcong

    @ heidi reiff

    ich bin erstaunt über deine offenheit. du verstehst sicherlich, das es mir schwer fällt auf deine aussagen etwas zu antworten. gerne habe ich dir jedoch zugehört.

    danke

  25. Butterfly

    Es ist unerträglich wie fast alle Blogteilnehmer hier den armen Berpuur hänslen und plagen.

  26. Steinlaus

    @ zoe

    Grüss dich!

    “ronnie aha, und wer war er vorher?”

    Ob du das wirklich wissen willst? Vorher war er:

    Ich, ein anderer, Der alte Mann, The lonsome traveller, Joggeli&Fridolin, Benji, Der uralte Professor, Ron Hubbard, Die Scientology Kirche, Dr. Seltsam, Baileys, Die bissige Zecke, Der geistige Tiefflieger, Huskie, Tacheles, Der kleine Fiesling, Der Analytiker, Vetter Chöb, Baldrian, Das grosse dicke Fragezeichen, Der kleine dicke Pan, Troublemaker, Z, Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares, Fernando Pessoa, Dom Helder Pessoa Camara, Der Einsichtige, Einsichtiger, Vielschichtiger, Beschaulicher, Der Krieger, Der Träumer / Der Träumende, Peacemaker, ausgeträumt, traumlos, Der Taumelnde, Seiltänzer, Traumtänzer, Schulschwänzer, Der Esel in der Ecke, Der Esel, der im Kreise geht, Chamäleon, Salamander, Stoney, Der Troubadour, Der Nichtraucher, Weisheit der Navajo, Oriah Mountain Dreamer, Der Kelte, Jack the Cowboy, Methusalem, Kleiner Bär, Kleiner, grosstatziger Bär, Der mit dem Wolf tanzt, Ich, Mit Schirme, Charme und Melone, Hubert Mutz und Familie (ausser Alois Mutz), Rabe, Fremder, Mann mit sanften Augen, Ronnie, Mizra, Bengelchen, Yoschi, Charly, Redaktion, MEINUNG, p, Cookie, Dr. Emanuel Kaschinsky, Independent, Vababundis, victor, missing link, Die fehlende Schraube, Klara von Mittendorf, mimir, wortlos, Daniel V., Kronleuchter, Ich, Bazooka Joe, Monsieur Tronc, Hans-Ueli, Dr. Piggy Freud, Dr. Herbert Kaufmann, Supersonic, Der letzte Blogger, lars, Trommelfeuer, Petrus, Prawda, sophistikus blogistiikus, sektierer, Kamel, Kamelikus, slamberger, rammstein, Mad Scientist, Cardinal Pius Gottlieb, Theo, sophistikus, T-U-B-E-L, Dr. Freud

    und vielleicht noch viele andere…

    Schlaf gut!

    Deine Tussi (mit Augenaufschlag und leisem Stolz vorgetragen)

  27. zoe

    bergpuur

    ich lüfte jetzt ein geheimnis. ich bin definitiv zu alt um eine tussi zu sein. leider. ich wäre es sehr gerne hie und da. aber mir kommen mein verstand, erfahrung, empathie und einfach mein wille zum friedlich zusammenleben in den weg. gemein gäll!

  28. Dobra

    @steinlaus
    Beeindruckend. Nicht dessen Vielfalt-gestalt, das war mir klar, sondern deine Akribie, das zu benennen!
    PS:
    Die seppetoni-Garde (sinenomine, ruth etc.) gehört die auch dazu?

  29. zoe

    steinlaus

    nein! das glaube ich fast nicht! ui!

    augenaufschlag zurück

    schlaf gut meine schöne!

  30. Steinlaus

    @ Dobra

    Nein, Seppetoni/sinenomine/Einflüsterer/Gerda/Ruth/Jodok war ein anderer.

  31. Steinlaus

    @ Dobra

    Aber auch dieser hatte weitere Namen, die mir entfallen sind. Einer weiss ich noch: Adrian war er auch.

  32. Butterfly

    Steinlaus, bei Ihnen piepts wohl,
    behaupten Sie doch gleich, der ganze Blog werde von Ronnie geschrieben.
    Und noch was: Ronnie ist nicht Ihr Sohn, auch wenn Sie es lieben, seine Mutter zu mimen.

  33. Steinlaus

    @ Dobra

    Kleine Korrektur noch: Sinenomine hat sich “Seppitoni” genannt, der ehemalige Ronnie “Seppetoni” gewählt. Zudem ist der Schreibstil ein gänzlich anderer.

    Gute Nacht!

  34. Dobra

    Statt sich beim Humoristen über seine Gottlosigkeit sollten sich manche lieber bei Gott über ihre Humorlosigkeit beklagen.
    (Hans Hermann Kersten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

    @steinlaus
    danke!

  35. Dobra

    und Butterfly kommt nun auch noch dazu.

    Ich kanns nicht anders nennen, aber das ist abgefuckt.

  36. Steinlaus

    @ Butterfly

    “Ronnie ist nicht Ihr Sohn, auch wenn Sie es lieben, seine Mutter zu mimen”

    Nein, Ronnie ist weder mein Sohn, noch betrachte ich mich als seine Mutter, auch wenn über lange Zeiten sehr wohl mütterlich-liebevolle und ebenso auch besorgte Gefühle im Spiel waren – damit haben Sie nicht ganz unrecht und das verdient meinen Respekt.

    Gute Nacht auch Ihnen.

  37. Steinlaus

    @ Bergpuur

    “Sie täuschen sich.”

    Ich gehe davon aus, das ich auf meinem Weg unzähligen Täuschungen unterliege. Und ich bin gewillt und fähig dazu, Ent-Täuschungen hinzunehmen.

  38. Moria

    Ach ANNA
    Nein – Intrerpretationshilfe brauche ich wahrlich (noch) nicht!
    Gerade als ‚halbe’ Latina > spreche ich sehr (positiv) auf Liebesbezeugungen und Lockungen an und erkenne sie auch mit Wonne….!
    Wohl bekomms!

    DOBRA
    Einer meinte mal – was mich beeindruckte: Humor sei der Milchbruder des Glaubens….
    Buenas noches!

  39. Butterfly

    Dobra

    Das einzig Abgefuckte ist das Konstrukt, das Ihr Hirn produziert hat.

  40. Anna

    @ Moria
    Sie versuchen auf alle möglichen Arten, einen Keil zwischen Pufendorf und Anna zu treiben. Warum, weiss der Teufel. vielleicht sind Sie ein control freak und wollen sämtliche Freundschaften zwischen Blogfiguren (!!!) kontrollieren. Auf jeden Fall ist es etwas bemühend, adios, Dona M.

  41. Moria

    ANNA
    Sie taeuschen sich, wirklich NEIN > ich goenne Ihnen alles, was Sie gluecklich, zufrieden und ausgeglichen (vorallem letzteres…) macht, davon profitieren auch wir hier im Blog. Sie koennen naemlich…….., wenn Sie in Form sind, ganz ansprechend argumentieren, immer vorausgesetzt……
    Bitte sich nicht erneut von der im Blog teilweise herrschenden Paranoia wiederum anstecken lassen – keep cool!

    Es ist auch eine Binsenwahrheit, dass es Frauen gibt, die nicht immer gluecklich mit der Situation sind, die sie lieben. Doch sind diese immer ungluecklich mit derjenigen, die sie nicht lieben > Situation > ev. auch Menschen?.

  42. hugostamm

    @Berpuur

    Sie können sich die Mühe sparen: Ich habe alle Kommentare gelöscht.

  43. Pufendorf

    @ dobra

    Wichtig ist mir, dass ich nicht für einen Hochstapler gehalten werde.

  44. Pufendorf

    @ Rosenstengel

    Wäre es nicht ziemlich einfach, für Sie nicht langweilig zu sein, aber was wäre mein Gewinn? Sie sind doch einfach ein Stammtisch-Faust-auf den Tisch-Hauer, mit zugegebenermassen sprachlich überdurchschnittlichen Fähigkeiten, aber damit liegen Sie voll im Trend (Kö^ppel, Blocher, Freisinger) und sind duchaus nicht der lonseome rider, den Sie sein möchten. Ich bin gerne langeweilig.

    Ws uns eint, ist das verzeifelte und erfolglose Bemühen, von diesem Blog weg und in die richtige Welt zu kommen.

  45. Pufendorf

    @ Dobra, zum zweiten

    Dass ich auf einem Blog etwas absurd reagiere, wenn mich jemand Hochstapler nennt, sei durchaus zugegeben, schliessen Sie als Psychologe daraus, was sie wollen

  46. Moria

    PUFENDORF
    no se preocupe, magistrado nuestro > folgendes ist Hochstapelei > http://www.youtube.com/watch?v=lIGkBmOilKk

  47. Morgenstern

    Pufendorf: “Ws uns eint, ist das verzeifelte und erfolglose Bemühen, von diesem Blog weg und in die richtige Welt zu kommen.

    Mir scheint fast, das ist der gemeinsame Nenner von allen hier.

  48. worM

    Nasrudin schreibt:

    @worM. Ihr Verhältnis zum Islam kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sie sagen, dass die Ängste gegenüber dem Islam hier nichts als verständlich seien – heisst es nicht, Angst sei ein schlechter Berater? Man könnte sich auch an Küng halten und einen adäquaten Beitrag zur Ökumene leisten –………

    Mein Verhältnis zum Islam ist folgendes: wie alle missionarischen Religionen halte ich den Islam für falsch. Die religiöse Ausübung (sei es nun der Glaube an Gott, Allah oder eben an das berühmtberüchtigte Spaghettimonster) soll Privatsache sein. Zu verhindern gilt es, dass sich in Europa ein politischer Islam einschleicht. Die bestehenden Gesetze sollten reichen, dies zu verhindern. Das Schlechteste was Europa passieren könnte, wäre ein Rückfall hinter die Aufklärung. Das ist hypothetisch und ich denke, dass die Wissensgesellschaft schon zu weit vorangekommen ist, als das soetwas möglich ist. Mit meinem Posting wollte ich nur klarmachen, das ich die Ängste der Leute contra islam verstehe. Gegen Minarette hatte und habe ich nichts und diese Türmchen sind mir auch wurscht, solange keine Lautsprecher montiert werden.

  49. worM

    ach ja und zu Hans Küng; ein sympathischer Typ, aber ich teile seine Meinung in bezug auf seinen “Weltethos”. Persönlich denke ich, es ist besser die Aufklärung global voranzutreiben um die die Religionenin einer ferneren Zukunft überwinden zu können. (aber das ist ein anderes Thema)

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