Schweiz

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hugostamm am Sonntag den 29. November 2009

Minarettverbot: Der falsche Protest

Die Überraschung ist perfekt, das Volk hat den meisten Politikern, Parteien, Verbänden, Kirchen und vor allem den Gurus der Umfrageinstitute eine Lektion erteilt: Eine Mehrheit und die Stände wagten den Aufstand.

Wie war die politische Sensation möglich? Es ging zwar um das Minarett, in Wirklichkeit benutzten viele Stimmbürger aber die Abstimmung zu einem vielfältigen Protest: Ein Protest gegen die Ausländerpolitik, gegen die Zuwanderung, gegen die Islamisierung Europas, gegen die mangelnde Integration, gegen das Fremde an sich. Kurz: Das Minarett war die perfekte Projektionsfläche, um alle Formen von Frust und Ressentiments loszuwerden. Es war meines Erachtens eine Abrechung, eine Chropfleertete. Die Stimmkarte als Stimmungsbarometer des Schweizer Volkes.

Es fragt sich nur, ob eine Abstimmung das richtige Instrument ist, den Frust loszuwerden. Denn in der Sache bringt der Protest wenig. Es wird kein Moslem weniger einwandern, es wird nicht eine Moschee weniger gebaut. Und ob eine Moschee ein Türmchen hat oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Zuwanderung, die Ausbreitung des Islams und den Umstand, dass Ausländer manchmal Schweizern die Arbeitsstelle wegnehmen.

Die in der Abstimmung offenbarten Ressentiments können allerdings negative Konsequenzen haben. Das Plebiszit kann den Religionsfrieden gefährden, es besteht die Gefahr, dass die Moslems weiter isoliert werden, wodurch die Integration erschwert würde. Ausserdem steht der internationale Ruf der Schweiz als pluralistischer, toleranter Staat auf dem Spiel. Als Tourismusland könnte dies schmerzlich werden, vor allem in Krisenzeiten. Nach den verschiedenen internationalen Pleiten in den letzten Monaten geraten wir erneut in die internationalen Schlagzeilen. Die ersten Boykottankündigungen sind bereits am Sonntagabend laut geworden. Die Lust von Ghadhafi, die beiden Schweizer Geisel freizulassen, dürfte kaum gewachsen sein.

Wir laufen auch Gefahr, ins Visier der Islamisten zu geraten. Sollte es zu Anschlägen kommen, würden die Touristen erst recht ausbleiben.

In der Regel wird dem Schweizer Volk bei den Abstimmung eine grosse Besonnenheit attestiert. An diesem Sonntag hat es den politischen Instinkt vermissen lassen.

Ich höre bereits die Proteste auf diese Zeilen: Ich sei feige und würde nicht für die Freiheit kämpfen. Minarette haben mit Freiheit wenig zu tun. Wenn wir unsere Ressentiments und Vorurteile nicht mit besseren politischen Instrumenten und Argumenten zum Ausdruck bringen können, ist es um die politische Kultur schlecht bestellt. Wir sollten dort für die Freiheit einstehen, wo sie wirklich in Gefahr ist.

3.060 Kommentare zu „Minarettverbot: Der falsche Protest“

  1. mawi sagt:

    @erna
    ja, innehalten und nachdenken ist wohl hier das einzig richtige.

    “Aber ist diese Wahrnehmung tatsächlich allgemeinverbindlich?”

    Wer erklärt uns denn die verschiedenen Religionen?
    Die Kirche?
    Die Synagoge?
    Die Moschee?
    Die Sonntagsschule?
    Der Staat?
    Die Medien?

    “Oder müsste man, wie bei anderen Religionen auch, “tiefer graben” um auf verbindende Elemente zu stossen?”
    Die verbindenden Elemente sind durch unser Menschsein gegeben.
    Wir sind aber alle geprägt, gebeutelt und betrogen.

    Ich möchte mit den Beiträgen keine Hasslawine auslösen, das sei mir wirklich ferne.
    Ich nehme einfach wahr- und da bin ich ja wohl nicht die einzige, die sich gerne einen Reim macht auf die ganzen Konfliktherde die mit den Religionsfragen zusammenhängen- dass da gewaltig der Wurm drinsitzt. Das ganze ist für mich wie ein imenser durcheinandergeratener Wollknäuel. Und kein warmer Pullover kann gestrickt werden, und draussen ists saukalt. Da ist aber eine riesige Menschenmenge die friert, und der Wollknäuel hat eben nicht viele Enden, sondern nur eins.

  2. mawi sagt:

    @Nada
    “Herrn Rebiai geht es nicht um Versöhnung, sondern um Unterwerfung.”

    Ziehmlich anmassende Behauptung, haben Sie eine Ahnung wovon sie sprechen?

  3. Moria sagt:

    rg
    So leicht mache ich es Ihnen nicht, genau wie Sie es uns ueblicherweise ebenso wenig tun.
    Ich bin ja die, welche auf Ihr fuer Sie stimmiges ‚liberal’ gespannt bin, sowie durch die dazugehoerige Satzstellung.
    It’s up to you……! Bin immer noch gespannt.

  4. Nada sagt:

    @mawi: Ziehmlich anmassende Behauptung, haben Sie eine Ahnung wovon sie sprechen?

    Anmassend wie ich bin, erlaube ich mir ihre Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Ist für sie eine Versöhnung zwischen Juden, Christen und Muslimen auch möglich, wenn Juden und Muslime nicht bereit sind, Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzuerkennen?

  5. Rabbi Jussuf sagt:

    Nada
    Bekehrung wäre das bessere Wort als Unterwerfung

  6. Moria sagt:

    MAWI
    Cc Rabbi – Nada
    Wie sagt man so schoen – Missionare muessten indianisch lernen, mit lateinisch bekehrt man keine Indianer…….und mit mawisch keine Stamm-Blogger!

  7. Rabbi Jussuf sagt:

    Moria
    mit indianisch erst recht nicht, dann dann würden die Indianer ja verstehen, was gesagt wird.

  8. Rabbi Jussuf sagt:

    Nichtsdestotrotz
    den Text aus dem Buch fand ich gar nicht schlecht, ganz im Gegensatz zu den Texten aus dem Internet.
    Vielleicht hab ich auch zu wenig genau gelesen?

  9. Nada sagt:

    @Moria: und mit mawisch keine Stamm-Blogger!

    Leider leben nicht nur Stamm-Blogger in diesem Land.

    @Rabbi Jussuf

    Zur korrekten Verwendung der deutschen Sprache lasse ich mich gerne bekehren.

  10. Miss Piggy sagt:

    @ Steinlaus

    Vielen lieben Dank für Ihre wunderschöne Engelsgeschichte.
    Sie berührt mich zutiefst.
    Zweifler hat Recht, Sie sollten wirklich ein Buch schreiben,
    ich habe ein sehr gutes Gefühl bei diesem Gedanken.

  11. aysha sagt:

    @ rabbi jussuf

    was fandest du “gar nicht schlecht” in dem text aus dem buch?

    aysha

  12. mawi sagt:

    @Nada
    “Anmassend wie ich bin, erlaube ich mir ihre Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Ist für sie eine Versöhnung zwischen Juden, Christen und Muslimen auch möglich, wenn Juden und Muslime nicht bereit sind, Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzuerkennen?”

    Was bedeutet für Sie das Wort Versöhnung?

    “Persönlich mag ich eigentlich Biblestunden besser als die Predigt, weil man dort Fragen stellen und über die Interpretation einzelner Verse diskutieren kann.”

    Kann sich der Mensch ohne Jesus mit Gott versöhnen?
    Zu welchen Antworten kommen Sie in besagten Bibelstunden?
    Juden, Moslems und Christen können sich sicher als Menschen untereinander versöhnen, keine Frage. Bei den Systemen worin sie angeschlossen sind dürfte das schwieriger sein.
    Ich bin keine Freikirchlerin wie Sie das vielleicht gerne hätten, also kommen Sie mir nicht so plump.

  13. Moria sagt:

    Rabbi Jussuf
    Weiss Du nicht, das die Indianer auf Fabeln, Sagen und Geschichten jeglicher Art ansprechen?

  14. Rabbi Jussuf sagt:

    Aysha
    Ich denke, die drei Religionen werden ganz gut charakterisiert. Wobei ich ein wenig Mühe hatte mit dem „Gesetz“ im Islam. Was den Werdegang von Mohammed betrifft, habe ic auch einige Fragezeichen. Zudem ist dieser Teil nicht sehr neutral beschrieben.
    Es ist schon immer wieder deutlich, dass der Autor christlich eingestimmt ist.
    Sag mir, was nicht stimmt.

  15. Rabbi Jussuf sagt:

    Moria

    Ich dachte, die Indianer seien Experten auf dem Gebiet der Mythen und Fabeln, sodass sie nicht gleich jeden Mist glauben. Oder sind sie davor auch nicht gefeit, – wie der Rest der Menschheit?

  16. heidi reiff sagt:

    @ steinlaus

    Sie haben da einen persönlich Traum rübergebracht, heîsst für mich Träume sind keine Schäume. Es gibt ein Traumbuch von Siegmund Freud, ich halte nichtsmehr von diesem deuteln von Träumen, das Buch habe ich längst entsorgt. Ich war oft gebeutelt von Albträumen im Schlaf, die Remphase also die Traumphase passiert kurz vor dem Erwachen, ev. taucht alles was wir verdrängt haben im Traum auf, Nachtträume können wir ja rational nicht stêuern. Als erwachsener Mensch hatte ich Nachts mal einen Traum, ich flog mit einem Wesen in der Luft herum, es war ein unbewusstes Traumerlebnis einmalig im Schlaf, aus diesem kurzen Erlebnis konstruiere ich nicht Gott oder weiss auch nicht was. Einige Menschen haben mir einfach spontan ihre Nachtträume mitgeteilt, mit deuteln und analysieren bringt das Null und Nichts. Auch wenn ich mir tagsüber die schönsten Träume wünsche auch für die Nacht, bei mir funktioniert das nicht, zum Einschlafen nützt mir das Schäfchenzählen nichts, es bleibt mir einfach nichts übrig als es so hinzunehmen wie es ist, ich glaube nicht an Gott und höhere Mächte.

  17. Steinlaus sagt:

    @ Miss Piggy

    Ich danke Ihnen so sehr für Ihr würdigendes Feedback!

    @ Heidi Reiff

    Danke! Nein, Träume sind keine Schäume. Besonders solche nicht, die einem ein Leben lang begleiten und prägen.

    Dann aber gibt es auch eine andere Art zu träumen, die mir genau so wichtig und bedeutsam erscheint:

    “Die am Tag träumen, kennen viele Dinge,
    die den Menschen entgehen, die nur nachts träumen.”
    von Edgar Allan Poe

    “Nimm dir Zeit, um zu träumen, das ist der Weg zu den Sternen.”

    Irisches Sprichwort

    “Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
    Wenn sie verschwunden sind,
    wirst du weiter existieren,
    aber aufgehört haben zu leben.”

    Mark Twain

    Gute Nacht!

  18. Moria sagt:

    STEINLAUS
    Was meinst Du – hast Du nicht manchmal auch aehnliche Traeume, die kommen und gehen? Besteht fuer Dich ein Zusammenhang unter den Traeumen?

    Was mich zum Traum auch immer wieder beeindruckt –
    So wie ein Traum scheint’s zu beginnen, Und wie ein Schicksal geht es aus.
    Rainer Maria Rilke,
    Alles Gute Dir.

  19. Olive sagt:

    @oria

    es gibt Nachtigallen und Lerchen und du bist beides
    :-)

  20. Steinlaus sagt:

    @ Moria

    Träume

    Sie kommen und gehen,
    die Bilder, die Träume,
    verblassen, entstehen,
    besetzen die Räume.

    Als Antwort, als Frage
    fallen sie in uns hinein,
    als Zünglein an der Waage
    prägen sie unser Sein.

    deine Steinlaus

  21. aysha sagt:

    @ rabbi jussuf

    dem herrn rebiai bin ich schon mal persönlich begegnet, hier in meiner wohnstadt, vor einigen jahren. er “informierte” damals schon über den islam. als ich was dazu sagen wollte, stand ein mann neben mir und zeigte mir unmissverständlich die türe und hiess mich schweigen. das meint mawi mit, gegen die menschen muslimischen glaubens hätten sie nichts. hah!

    den islam beschreibt er, wie hier von mawi ausgeführt, als das was es nicht sei. jedes zweite wort lautet praktisch: ist nicht, meint nicht….
    dann sind da geschichtliche zusammenhänge, welche einfach als suren ohne zusammenhang und ohne kontext aufgelistet werden. muss ich mehr sagen, was nicht stimmt?

    du weisst, rabbi jussuf, dass ich hier keine mission betreibe. deshalb werde ich auch nicht darüber schreiben, was “der islam” sagen möchte. ich meine, ohne geschichte und kulturelle einbettung und interpretation.

    ich schrieb hier, dass es viele wege gibt, die zum ziel führen. dieses ziel muss nicht gott heissen. das endgültige ziel für alle ist das leben/ der tod. ob jemand diesen weg mit oder ohne religion geht, ist persönliche entscheidung.

    der weg kann von sich nicht behaupten, dass er falsch ist, schrieb ich mal hier.

    nada schrieb, in etwa: “für sie sei das christentum, der zu ihr am besten passende weg.”

    für mich ist es der islam. für dich die religionslosigkeit.

    kritik ist nicht das gleiche wie herabwürdigung. zu kritik gehört für mich auch ein verstehen-wollen.

    kritik, die von oben herab kommt, macht mich hässig.

    unser aller ziel ist mensch-sein in seiner schönsten form. ein wichtiger aspekt dieser form ist die anerkennung des andersartigen, des anderen weges. wege und möglichkeiten zu finden miteinander zu kommunizieren. dreck werfen sollten wir hinter uns lassen. manchmal kommt dieser dreck vergoldet daher. die, die damit beworfen werden, merken es. die, die von aussen schauen, sehen den glanz und wundern sich, warum der beworfene betroffen ist.

    aysha

  22. Felix sagt:

    Aysha

    Was bedeutet der Felsen Moriah für die Moslems im Allgemeinen und für dich im Speziellen?

  23. Der schweiz Beobachter sagt:

    @ Moria:
    Dein 20.12.2009 um 18:01
    Deine Eloquenz,wie ich beobachte rundum, ist nicht schlagbar. Muss Deine Vorschläge annehmen. Bei Abstimmungen sehe ich keine Probleme. Aber bei der Asche habe ich eineFrage. Wie komme ich dazu in diese Form umgewandelt zu werden? Eine diesbezügliche Beseitigungsmethode könnte ich nicht akzeptieren. Oder denkst Du an die Indische Methode…ich meine um zur Asche zu kommen, mit Holzbeige und so? Sorry, dass ich mit solch makabren Fragen eben während der Glitterzeit an Dich gelange. Aber ich fürchte, Du wärest nach den Festtagen nicht mehr ansprechbar auf solche Fragen. Cheers!

    Arbeite immernoch an der Spiritualität. Habe etwas Mühe, aber ist schliesslich weniger fass- und vorstellbar. Übrigens ist mir Deine Betonung auf “sozial” nicht entgangen. Ist dies nur wegen den bevorstehenden Festtagen oder bist Du beruflich sozial engagiert?

  24. aysha sagt:

    @ felix

    ich mag nicht mit dir diskutieren. deine “attacken” gehen nicht spurlos an mir vorbei und schaffen kein vertrauen. du findest die antworten ja sowieso, im internet. mich brauchst du nicht dazu. denen im internet glaubst du eh mehr.

    aysha

  25. rg sagt:

    @Moria: 20.12.2009 um 19:34

    “So leicht mache ich es Ihnen nicht, genau wie Sie es uns ueblicherweise ebenso wenig tun.”

    Leicht machen müsse Sie es mir nicht, aber Sie müsse mir schon sagen was Sie von mir wollen. Sie fragten mich

    “Sind Sie nun ein lieberaler Unfassbarer oder ein unfassbarer Liberaler > ein gewaltiger Unterschied!”

    Nun ich can die Frage so nicht beantworten, trotzdem ein Versuch, weil Sie es sind.

    Ich bin NICHT “unfassbar”, egal ob das nun als Adjectiv oder als Subjectiv geschrieben ist. Ich bin “liberal” wenn man damit “freidenkend” meint.

    Was ist der Unterschied zwischen “lieberaler Unfassbarer” und “unfassbarer Liberale”, auf den Sie hinweisen wollen?

    @aysha: 21.12.2009 um 10:46

    cc Rabbi

    Sorry wenn ich mich wieder einmische. Aber in Ihrer Diskussion mit Rabbi sehen ich immer wieder dass Ihr von verschieden Dingen redet. Sie reden vom Menschen, er redet vom Buch. Rabbi bitte um Korrektur falls ich falsch liege.

    Sie sagen:

    “der weg kann von sich nicht behaupten, dass er falsch ist, schrieb ich mal hier.

    nada schrieb, in etwa: “für sie sei das christentum, der zu ihr am besten passende weg.”

    für mich ist es der islam. für dich die religionslosigkeit.

    kritik ist nicht das gleiche wie herabwürdigung. zu kritik gehört für mich auch ein verstehen-wollen.

    kritik, die von oben herab kommt, macht mich hässig. “

    Wenn ich über Islam diskutiere, rede ich davon wie der Islam im Koran beschrieben ist. Ich denke Rabbi tut das genau so. Ich (und ich bin sicher auch Rabbi) weiss dass die meisten Moslem, Christen, Juden etc, tolerant sind gegenüber anderen Religionen. Das bedeuted aber, dass sie sich NICHT so verhalten wie ihnen das Buch, auf das sie sich berufen, es empfiehlt/befiehlt.

    Ich finde das is gut so, weil wo kämen wir sonst hin.

    Aber es wirft immer wieder die gleiche Frage auf. Warum bezeichen sich Christen, Moslem, Juden als solche, wenn sie sich nicht an ihre eigenen Bücher halten?

    rg

  26. Felix sagt:

    Aysha

    Werd ich mir merken.

  27. Felix sagt:

    Zu den Ausführungen
    von aysha:
    21.12.2009 um 10:46
    @ rabbi jussuf

    “als ich was dazu sagen wollte, stand ein mann neben mir und zeigte mir unmissverständlich die türe und hiess mich schweigen………..hah!”

    Als ich was dazu fragen wollte, sagte man mir: “ich mag nicht mit dir diskutieren”………………..hah!

    “dass ich hier keine mission betreibe”, man sollte schon zwischen Mission und Missionierung unterscheiden, – egal, die message ist unmissverständlich angekommen.

    “der weg kann von sich nicht behaupten, dass er falsch ist, schrieb ich mal hier”, nun ja, manche merkens nie von selber und brauchen GUTE Freunde, die sie auf ihren Irrweg aufmerksam machen. Oder aber, man muss es religiöse Verbohrtheit nennen. Soll es ja geben, hab ich mir sagen lassen.

  28. aysha sagt:

    @ felix

    siehst du, eben deswegen!

    aysha

    p.s. könntest noch meine satzzeichen korrigieren.

  29. Felix sagt:

    “unser aller ziel ist mensch-sein in seiner schönsten form. ein wichtiger aspekt dieser form ist die anerkennung des andersartigen, des anderen weges………..”

    Kennen Muslime Vergebung, oder heisst es bei ihnen auch, Aug um Aug, Zahn um Zahn?

    Der Felsen Moriah, der ewige Stein des Anstosses…..

  30. aysha sagt:

    @ felix

    wir muslime kennen nur aug um aug, wort für wort, beten felsen und schwarze gebäude an, haben alle propheten für uns vereinnahmt, haben die bibel verfälscht, wörter weggekratzt und durch arabisch ersetzt, unser hobby ist es die menschheit in angst und schreck zu versetzen, wir wollen die weltherrschaft, wir knechten, misshandeln die frauen, sie werden zwangsverheiratet und grausam beschnitten, haben überhaupt keine ahnung von liebe den nächsten, für die menschheit haben wir gar nichts beigetragen, wir sind unkultiviert, wissen nicht was freiheit bedeutet, schicken einfach so kinder in den tod und wollen all die netten versuche , uns zu zivilisieren,der nicht-muslimischen menschen nicht akzeptieren, verwenden die wörter falsch, sind beleidigt und uneinsichtig….

    die liste liesse sich fortführen.

    du hast recht!

    ich fühle mich nicht würdig genug, mit dir zu diskutieren.

    aysha

  31. Anna sagt:

    @ Felix
    Kleine Lektüre für Sie:

    Lex talionis in Judaism
    The Torah’s first mention of the phrase “an eye for an eye, a tooth for a tooth, a hand for a hand, a foot for a foot” appears in Ex 21:22–27. The Talmud (in Bava Kamma, 84a), based upon a critical interpretation of the original Hebrew text, explains that this biblical concept entails monetary compensation in tort cases. One element of this interpretation notes that “an eye for an eye” understood literally would be inapplicable to blind or eyeless offenders. Since the Torah requires that penalties be universally applicable, the phrase cannot be interpreted literally. The same interpretation applies to this phrase as it appears in Leviticus 24:18–20. Personal retribution is explicitly forbidden by the Torah (Lv 19:18), such reciprocal justice being strictly reserved for the social magistrate (usually in the form of regional courts).

    The Oral Law explains, based upon the biblical verses, that the Bible mandates a sophisticated five-part monetary form of compensation, consisting of payment for “Damages, Pain, Medical Expenses, Incapacitation, and Mental Anguish” — which underlies many modern legal codes. Some rabbinic literature explains, moreover, that the expression, “An eye for an eye, etc.” suggests that the perpetrator deserves to lose his own eye, but that biblical law treats him leniently. − Paraphrased from the Union of Orthodox Congregations[2]

    However, the Torah also discusses a form of direct reciprocal justice, where the phrase “An eye for an eye, a tooth for a tooth” makes another appearance (Dt 19:16–21). Here, the Torah discusses false witnesses who conspire to testify against another person. The Torah requires the court to “do to him as he had conspired to do to his brother” (Dt 19:19). Assuming the fulfillment of certain technical criteria (such as the sentencing of the accused whose punishment was not yet executed), wherever it is possible to punish the conspirators with the exact same punishment through which they had planned to harm their fellow, the court carries out this direct reciprocal justice (including when the punishment constitutes the death penalty). Otherwise, the offenders receive lashes (Makot 1:1; ibid., Bab. Talmud 2a based on critical exegesis of Dt 25:1–3).

    Since there is no form of punishment in the Torah that calls for the maiming of an offender, there is no case where a conspiratorial false witness could possibly be punished by the court injuring to his eye, tooth, hand, or foot. (There is one case where the Torah states “…and you shall cut off her hand…” Dt 25:11–12. The sages of the Talmud understood the literal meaning of this verse as referring to a case where the woman is attacking a man in potentially lethal manner. This verse teaches that, although one must intervene to save the victim, one may not kill a lethal attacker if it is possible to neutralize that attacker through non-lethal injury {Sifrei; Maimonides’ Yad, Nezikin, Hil. Rotze’ach u’Sh’mirat Nefesh 1:7}. Regardless, there is no verse that even appears to mandate injury to the eye, tooth, or foot.) Thus, it is impossible to read “an eye for an eye, a tooth for a tooth” literally in the context of a conspiratorial witness.

    Numbers 35:9–30 discusses the only form of remotely reciprocal justice not carried out directly by the court, where, under very limited circumstances, someone found guilty of negligent manslaughter may be killed by a relative of the deceased who takes on the role of “redeemer of blood”. In such cases, the court requires the guilty party to flee to a designated city of refuge. While the guilty party is there, the “redeemer of blood” may not kill him. If, however, the guilty party illegally forgoes his exile, the “redeemer of blood”, as an accessory of the court, may kill the guilty party. Nevertheless, the provision of the “redeemer of blood” does not serve as true reciprocal justice, because the redeemer only acts to penalize a negligent killer who forgoes his exile. Furthermore, intentional killing does not parallel negligent killing and thus cannot serve directly as a reciprocal punishment for manslaughter, but as a penalty for escaping punishment (Makot 7a–13a). (According to traditional Jewish Law, application of these laws requires the presence and maintenance of the biblically designated cities of refuge, as well as a conviction in an eligible court of 23 judges as delineated by the Torah and Talmud. The latter condition is also applicable for any capital punishment. These circumstances have not existed for approximately 2,000 years.)

    Based on the literal reading of Exodus 21:23-25, Obadiah Shoher argues that “an eye for an eye” punishment only applies for harming the pregnant women. Taken literally, Exodus 21:18-19prescribes only reimbursement of medical costs and work income for the harm done to men.[3]

    Objective of reciprocal justice in Judaism
    The Talmud discusses the concept of justice as measure-for-measure retribution (middah k’neged middah) in the context of divinely implemented justice. Regarding reciprocal justice by court, however, the Torah states that punishments serve to remove dangerous elements from society (“…and you shall eliminate the evil from your midst,” Deut. 19:19) and to deter potential criminals from violating the law (“And the rest shall hear and be daunted, and they shall no longer commit anything like this wicked deed in your midst”, Dt 19:20). Additionally, reciprocal justice in tort cases serves to compensate the victim (see above).

    The ideal of vengeance for the sake of assuaging the distress of the victim plays no role in the Torah’s conception of court justice, as victims are cautioned against even hating or bearing a grudge against those who have harmed them. The Torah makes no distinction between whether the potential object of hatred or a grudge has been brought to justice, and all people are taught to love their fellow (Lv 19:17–18).

    Lex talionis in Islam
    Main article: Qisas
    In Islam the Quran permits exact and equivalent retribution. The Quran, however, softens the law of an eye for an eye by urging mankind to accept less compensation than that inflicted upon him or her by a Muslim, or to forgive altogether. In other words, Islam does not deny Muslims the ability to seek retaliation in the equal measure. But it does, however, promote forgiveness and the acceptance of blood money not as a mandatory requisite, but rather as a good deed that will be eventually rewarded (Quran 5:45).
    On occasions, however, the “eye for an eye” rule is applied quite literally.

  32. Anna sagt:

    @ Felix
    Die Ausführungen zum Islam sind leider etwas vage. Es ging mir mehr darum darauf hinzuweisen, dass das “Auge um Auge…” ein zivilisatorischer Fortschritt war, es bedeutete ja gerade nicht, dass dem Aggressor das gleiche Leid zugefügt werden soll/muss.

  33. aysha sagt:

    @ anna

    danke

    aysha

  34. Lehrzeit sagt:

    Frage: “Warum regelt das Volkschulamt etwas, das noch nie ein Problem war?”
    Antwort: “Der Satz, der nun so viel Aufregung verursacht, wurde später eingefügt. Es braucht ihn nicht…”

    Alles klar. Und wer schon bei der Minarettabstimmung wusste, dass es beträchtlich einfacher ist, etwas zu regeln, das gar kein Problem ist, der werfe den ersten Seufzer…

  35. effekthascher sagt:

    felix

    Vielleicht magst du dich noch erinnern, habe mich vor ca. 2 Jahren auch einmal gemeldet als ich dass Gefühl hatte aysha hat dich in der Diskussion ungerecht behandelt bzw. missverstanden.
    Habe eure Diskussion bzw. deinen Streit mit aysha mitgelesen und ich dabei folgendes gesehen:
    Du hast dich in einen regelrechten verbalen Prügelrausch reingesteigert nachdem sich aysha nicht in der von dir gewünschten Art und Weise von den Schattenseiten des Islams distanziert hat. Kurz und gut: Egal welche inhaltliche Differenzen ihr habt, Du benimmst dich im Moment wie ein kleines Kind in der Trotzphase. Verbal bzw. schriftlich bist Du sicher ein toller Hecht (auch wenn einmal was ohne eupheministisch zu werden in die Hose geht), dies gibt dir aber kein Recht hier verbal so rumzuprügeln.

    ” manche merkens nie von selber und brauchen GUTE Freunde, die sie auf ihren Irrweg aufmerksam machen. Oder aber, man muss es religiöse Verbohrtheit nennen”
    Ja genau Irrwege und Verbohrtheit sind Themen mit denen im Moment DU die beschäftigen solltest.

    Mit besorgten Grüssen
    eh

  36. Moria sagt:

    STEINLAUS
    Herzlichen Dank, sehr schoen – hoffentlich geht es Dir so gut, wie Du Deine Poesie herueber bringst!

    AYSHA
    F.: „Der Felsen Moriah, der ewige Stein des Anstosses…..“
    Moria > der stete gluehende Strohhalm neben Dir, Freundin und Amazone!

    EFFEKTHASCHER
    Danke > sporadisch, aber jeweils praegnant!

    rg
    „Was ist der Unterschied zwischen “liberaler Unfassbarer” und “unfassbarer Liberale”, auf den Sie hinweisen wollen?“
    Der Unterschied ist riesig – als lieberal Unfassbaren koennte ich Sie mir durchaus vorstellen, in dem Sinne, wie Sie es selbst bestaetigen.
    Als unfassbaren Liberaler wuerde ich mich vor Ihnen hueten > die Ereignesse dieser Sorte Geschaeftsleute > Banker der 90er Jahre + / ./. sind noch in tiefster und nachhaltigster Erinnerung!

    BEOBACHTER
    …..danke!
    Ich bin eigentlich zu jeder Zeit ansprechbar fuer (fast) alle Fragen – vor oder nach kommerziellen Festtagen.
    Du meinst unschuldig „Wie komme ich dazu in diese Form umgewandelt zu werden? Eine diesbezügliche Beseitigungsmethode könnte ich nicht akzeptieren.”
    Also, Searcher……, gerade in Deiner zweiten resp. ersten Heimat, Australien sind sie Pioniere auf diesem Gebiet!
    Es soll sogar ein Bestattungsinstitut in Australien geben, das emissionsneutrale Beerdigungen anbietet. Dort schlagen die Verantwortlichen sogar vor, Baeume zu pflanzen, um den Schadstoffausstoss bei der Einaescherung zu kompensieren.
    Einaescherungen oder die Verstreuung der entsprechenden Asche soll weit umweltfreundlicher als Erdbestattungen sein. Zwar entstuenden durch die Verbrennung 160 Kilogramm klimaschaedliches Kohlendioxid, 120 mehr als bei einer Erdbestattung. Wenn man aber Grabpflege und das Maehen riesiger Grasflaechen auf den Friedhoefen einrechne, belasteten Bestattungen die Umwelt langfristig zehn Prozent mehr.
    Also auch in dieser Sparte ist Australien das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten….
    Auch fuer Dich laesst sich etwas finden……!
    Welch Thema fuer die Jubelzeit der Christenheit – aber schliesslich sterben wir ja nur einmal, deshalb kann man sich ja schon Gedanken dazu machen.
    Du meinst: „Übrigens ist mir Deine Betonung auf “sozial” nicht entgangen. Ist dies nur wegen den bevorstehenden Festtagen oder bist Du beruflich sozial engagiert?“
    Nein, nicht beruflich, noch viel weniger wegen den Festtagen, aber es ist mir ein persoenliches, richtungs- und lebensweisendes staendiges Anliegen!

  37. Felix sagt:

    Effekthascher

    Wenn das deine Meinung ist, werde ich wohl nicht viel daran ändern können.

    Ich habe hier keine “Freunde”.

  38. Anna sagt:

    @ Felix
    Wenn Sie das wussten, muss ich daraus schliessen, dass Ihre entsprechende “Frage” an aysha reine Polemik und Provokation war und Sie versuchen, eine neue Form von performance art zu entwickeln?

  39. Anna sagt:

    In diesem Fall hoffe ich, dass Sie mich an zukünftigen Einnahmen aus Ihrem Kunstwerk angemessen finanziell beteiligen werden.

  40. effekthascher sagt:

    felix

    Nein ändern kannst du nichts daran und genau dass macht mir Sorgen.
    Dass mit den “Freunden” kam von Dir.

  41. Felix sagt:

    Anna

    Sollte ich in Zukunft irgendwelche Tantiemen aus meinem “Kunstwerk” beziehen, – ich werde sie Ihnen vollumfänglich überweisen.

    effekthascher

    Man macht sich Sorgen um wirkliche Menschen, man hat Freunde im wirklichen Leben, und nicht hier im Reich der Pseudofiguren.

  42. Rabbi Jussuf sagt:

    Aysha
    “ ich schrieb hier, dass es viele wege gibt, die zum ziel führen. dieses ziel muss nicht gott heissen. das endgültige ziel für alle ist das leben/ der tod. ob jemand diesen weg mit oder ohne religion geht, ist persönliche entscheidung.“
    Das glaub ich DIR.

    Aber ist das der Islam?
    Rabbi: Die jüdischen Propheten seien Muslime, während das Volk Juden sind? Das bezeichne ich als das Vereinnahmende des Islam.
    Lehrzeit hat mich zurecht gewiesen: “ Das Wort “muslim” bedeutet Gottergeben. Logischerweise kann es nicht Muslim im Sinne von Mohammed folgend bedeuten, da dieser zu der Zeit, in der die Tora hinabgesandt wurde, noch gar nicht geboren war.“

    Und Du gabst ihr Recht, hast zumindest nicht widersprochen.

    Ist das nicht eine Jonglade mit dem Wort Muslim?
    Im ersten Moment müsste man sagen, ja, das stimmt, in diesem Sinne waren die Propheten Muslime.
    Leider hat es da einen gewaltigen Haken: An anderen Stellen wird deutlich klar gemacht, dass man nur Muslim ist, wenn man allah und seinen Propheten Mohammed annimmt.
    Und plötzlich hat das Wort Muslim eine ganz andere Bedeutung.
    Vereinnahmung der jüdischen Propheten und Jesus. Und das alles vordergründig mit fast der gleichen Idee, wie Du sie oben von Dir geschrieben hattest. (An dieser Stelle vereinnahmt der Koran mit Hilfe von Umdeutung der Begriffe.)
    Wie gesagt, Dir glaube ich es, nicht aber dem Koran und damit auch nicht dem Islam.

    Um auf den von @rg angesprochenen Gegensatz Mensch Religion zu kommen, so bin ich der Überzeugung, dass ein Buch wie der Koran, oder die Bibel, die Gläubigen sehr beeinflusst. Ich meine nicht mit ihrem Inhalt, das ist sowieso klar, nein, mit der Art, WIE das Buch geschrieben wurde und mit welchen Intentionen, die NICHT im Buch stehen.
    Und da fallen mir im Koran solche Sachen auf, wie das mit der Vereinnahmung.
    Wie ist das wohl, wenn man unbedingt an so ein Buch glaubt? Gehen dann nicht diese Eigenschaften, diese verborgenen Intentionen auf den Gläubigen über? Unbewusst?
    Ich weiss wovon ich spreche, ich habe das in anderen Zusammenhängen schon erlebt und über lange Zeit genau beobachtet.
    Wie ich schon sagte, hat das NT und auch das AT in dieser Beziehung einen gewissen Vorteil, weil sehr verschiedene Autoren darin geschrieben hatten. Das ermöglicht eine Vielzahl von Beeinflussungen, oder eben eine gewisse Unabhängigkeit des Lesers/Gläubigen. Und ich vermute, dass das auch die Aufklärung ermöglichte.
    Diesen Vorteil hat meiner Ansicht nach der Islam nicht. Es wird nie eine Aufklärung geben, wenn nicht auch eine radikale Abwendung vom Koran stattfindet.
    Und trotzdem wie schon @rg sagte:
    “Wenn ich über Islam diskutiere, rede ich davon wie der Islam im Koran beschrieben ist. Ich denke Rabbi tut das genau so. Ich (und ich bin sicher auch Rabbi) weiss dass die meisten Moslem, Christen, Juden etc, tolerant sind gegenüber anderen Religionen. Das bedeutet aber, dass sie sich NICHT so verhalten wie ihnen das Buch, auf das sie sich berufen, es empfiehlt/befiehlt.“

    Und ich bin auch froh darüber!

    Rg: “ Aber es wirft immer wieder die gleiche Frage auf. Warum bezeichen sich Christen, Moslem, Juden als solche, wenn sie sich nicht an ihre eigenen Bücher halten?“

  43. effekthascher sagt:

    felix

    Ja was man so alles macht und hat.

  44. Lehrzeit sagt:

    Muslim zu sein bedeutet Gott ergeben zu sein. Vor der Geburt Mohammeds bedeutete das, den Profeten zu folgen, die Rechtleitung für ihre Völker brachten. Muslim zu sein ist nicht abhängig vom Profeten Mohammed. Nachdem dieser geboren war, als letzter Profet, bedeutet Muslim zu sein, auch diesen Profeten an zunehmen. Es gab Menschen , die “muslim” (im Zustand der Ergebenheit) waren vor Mohammed, aber keine Mohammedaner, wenn man so will. Die arabische Wortwurzel SLM aus der sowohl Islam als auch Muslim gebildet werden, hat die Bedeutungen: in Sicherheit, Schutz, Ergebenheit, Friede,
    (Silmii z.B bedeutet Pazifist) Gesundheit, Wohlergehen, Einverständnis mit dem Willen Gottes etc. Die verschiedenen Bedeutungen werden mittels Beifügung der verschiedenen Volkale gebildte.
    Für Muslime ist Christus der Messiah, was als Wortwurzel “rein” bedeutet.

  45. Rabbi Jussuf sagt:

    Lehrzeit

    Genau DAS meine ich! Das ist Vereinnahmung.
    Danke für das deutliche Beispiel.

  46. Lehrzeit sagt:

    Und: Juden sind auf arabisch die Bani Israel, das Volk Israel.

    Manchmal scheint es mir, als gebe es einen neuen Glauben, den der Islamophobie. Seine Anhänger sind ziemlich fest und eng gläubig. Es gibt ihn unter anderem Namen schon länger. Meine Grossmutter war eine gute Katholikin. Sie hat mir in den 50er Jahren erklärt “die Juden haben unsern Herrn Jesus ermordet”.So viel ich weiss, folgte sie mit dieser Aussage der Meinung des damaligen Papstes, den sie hoch verehrte und der jetzt von Herrn Ratzinger post mortem geehrt werden soll. Meine Eltern wiederum haben zu verstehen gegeben, dass man Juden nicht trauen könne, weil sie eben eine Gruppe für sich sind, und somit sich gegenüber loyal und nicht der Schweiz, nicht ehrlich und in konspirative Machenschaften verwickelt. Dass ich als junges Mädchen mit einer Freundin, die übrigens die Enkelin eines bekannten Kommunisten war, für Kibuzze Geld sammelte, ist meinem Vater schwer aufgestossen.

  47. Lehrzeit sagt:

    Was ist Vereinnahmung? Wenn Profeten und die, die ihnen folgten als Gottergeben und gesund bezeichnet werden?

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