Schweiz


hugostamm am Sonntag den 29. November 2009

Minarettverbot: Der falsche Protest

Die Überraschung ist perfekt, das Volk hat den meisten Politikern, Parteien, Verbänden, Kirchen und vor allem den Gurus der Umfrageinstitute eine Lektion erteilt: Eine Mehrheit und die Stände wagten den Aufstand.

Wie war die politische Sensation möglich? Es ging zwar um das Minarett, in Wirklichkeit benutzten viele Stimmbürger aber die Abstimmung zu einem vielfältigen Protest: Ein Protest gegen die Ausländerpolitik, gegen die Zuwanderung, gegen die Islamisierung Europas, gegen die mangelnde Integration, gegen das Fremde an sich. Kurz: Das Minarett war die perfekte Projektionsfläche, um alle Formen von Frust und Ressentiments loszuwerden. Es war meines Erachtens eine Abrechung, eine Chropfleertete. Die Stimmkarte als Stimmungsbarometer des Schweizer Volkes.

Es fragt sich nur, ob eine Abstimmung das richtige Instrument ist, den Frust loszuwerden. Denn in der Sache bringt der Protest wenig. Es wird kein Moslem weniger einwandern, es wird nicht eine Moschee weniger gebaut. Und ob eine Moschee ein Türmchen hat oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Zuwanderung, die Ausbreitung des Islams und den Umstand, dass Ausländer manchmal Schweizern die Arbeitsstelle wegnehmen.

Die in der Abstimmung offenbarten Ressentiments können allerdings negative Konsequenzen haben. Das Plebiszit kann den Religionsfrieden gefährden, es besteht die Gefahr, dass die Moslems weiter isoliert werden, wodurch die Integration erschwert würde. Ausserdem steht der internationale Ruf der Schweiz als pluralistischer, toleranter Staat auf dem Spiel. Als Tourismusland könnte dies schmerzlich werden, vor allem in Krisenzeiten. Nach den verschiedenen internationalen Pleiten in den letzten Monaten geraten wir erneut in die internationalen Schlagzeilen. Die ersten Boykottankündigungen sind bereits am Sonntagabend laut geworden. Die Lust von Ghadhafi, die beiden Schweizer Geisel freizulassen, dürfte kaum gewachsen sein.

Wir laufen auch Gefahr, ins Visier der Islamisten zu geraten. Sollte es zu Anschlägen kommen, würden die Touristen erst recht ausbleiben.

In der Regel wird dem Schweizer Volk bei den Abstimmung eine grosse Besonnenheit attestiert. An diesem Sonntag hat es den politischen Instinkt vermissen lassen.

Ich höre bereits die Proteste auf diese Zeilen: Ich sei feige und würde nicht für die Freiheit kämpfen. Minarette haben mit Freiheit wenig zu tun. Wenn wir unsere Ressentiments und Vorurteile nicht mit besseren politischen Instrumenten und Argumenten zum Ausdruck bringen können, ist es um die politische Kultur schlecht bestellt. Wir sollten dort für die Freiheit einstehen, wo sie wirklich in Gefahr ist.

3,050 Kommentare zu „Minarettverbot: Der falsche Protest“

  1. Kaiser:

    Bei der Minarettsinitiative mag es verschiedene Gründe für den Volksentscheid gegeben haben. Obwohl leider viele Menschen keinen grossen Glauben an Gott mehr haben, in vielen, tief in ihrem Inneren, denken sie doch, dass der Gott, so wie wir ihn in der Bibel kennen, vielleicht doch real ist und alle, die an seinen Sohn glauben, niicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. So, wie viele Menschen in einem anstürzenden Flugzeug spontan zu beten beginnen, so lehnen sie denn eben auch in letzter Minute die Minarette ab, weil sie nicht wollen, dass eine Religion, die den christlichen Gott verhöhnt und Menschenwürde und -rechte verachtet, Auftrieb erhält. So wundert es denn auch nicht, dass atheistische Freidenker und antichristliche Denker wie Hugo Stamm & Co. gegen die Minarettinitiave Stellung bezogen haben. Nach diesen Leuten ist einfach alles erlaubt, nur der Glaube an Gott wollen sie verhindern. Buddha, Mohammed, Dalai Lama, etc., sie alle werden in Ruhe gelassen, oder man findet sie durchaus ok. Wenn es aber um Jesus Christus geht, dann scheiden sich die Geister. Dies ist gar nicht verwunderlich! Denn der Weg, der zum Leben führt, ist nun mal schmal, und es sind wenige, die auf ihm gehen. Die andere Strasse dagegen ist breit.

  2. Iman:

    @ Nada:

    Die integrierte Förderung führ dazu, dass in einigen Klassen mehr als die Hälfte der Kinder erhöhten Förderbedarf haben. Es kommt sicher auch auf das Quartier an. Aber in einem solchen Fall ist teilweise vernünftiges Unterrichten nicht mehr möglich. Wenn zudem ein beträchtlicher Teil einer Klasse kaum Deutsch kann, ist Frühenglisch eine ziemliche Überforderung. Die Schule ist im Moment einfach eine Baustelle, das ist sicher nicht einfach für engagierte Eltern. Wirklich problematisch wird es sich aber vor allem dort auswirken, wo solche Eltern fehlen.
    Ich glaube, Vorurteile machen sich am ehesten dort breit, wo man wenig über den Andern weiss. Wenn Sie viele Lehrpersonen näher kennen würden, wäre Ihnen klar, dass es sehr verschiedene Menschen unter ihnen gibt, mit sehr unterschiedlichen Gründen, den Beruf zu ergreifen und Differenzen im Menschenbild und der Weltanschauung. Das beste Mittel zum Ablegen von Vorurteilen ist tatsächlich, dass man sich diese bewusst macht.

    Schöne Festtage!

  3. Zaro:

    @ Beobachter
    cc. Erna, Moria

    Das Buch “Nicht ohne meine Tochter” ist ein verfilmter Bestseller über eine mit einem iranischen Arzt verheiratete Amerikanerin, welche ihrem Mann in den Iran der frühen Revolution folgte und dort mit den konservativen Bräuchen innerhalb der Familie ihres Mannes nicht zurecht kam. Sie entschloss sich dann mit ihrer Tochter heimlich aus dem Iran in die Türkei zu flüchten.
    Das Buch schrieb sie nicht selbst und es passte damals wunderbar in das amerikanische Konzept, das neue iranische System blosszustellen. Das Buch ist deshalb nicht einfach ein Tatsachenbericht, wie es die westliche Gesellschaft aufnahm, sondern eben auch eine amerikanische Propaganda Schrift im kalten Krieg gegen den Iran.
    Der Ehemann bekam ja keine Gelegenheit, seine Sicht einzubringen. Zwei finnische Journalisten recherchierten zu diesem Zweck im Iran und produzierten selber einen Film, in welchem dann der Ehemann zu Wort kam. Der Film blieb jedoch weitgehend unbeachtet. Tatsache scheint aber zu sein, dass dem Mann auch jeder Kontakt zu seiner Tochter verweigert wird. Die Finnen versuchten in Helsinki ein Treffen zwischen Vater und Tochter zu arrangieren, doch diese durfte dann nicht erscheinen.

  4. Anna:

    @ Felix
    Eine Beteiligung von 5% schiene mir angemessen. Mehr zu erhalten, wäre mir nicht recht. Ahnungslose Blogger ungefragt zu Mitwirkenden in einem Experiment zu machen, ist in der Welt der Kunst ja nicht unüblich, und auch nicht per se verwerflich (siehe Sacha Baron Cohen, “Borat”).
    Bei den ungefragt Mitwirkenden hinterlässt es aber mitunter ein schales Gefühl, benutzt worden zu sein.
    Künstler sind oft der Ansicht, es sei im Namen der Kunst (ihrer Kunst!) und im Namen der “Wahrheit” gerechtfertigt und notwendig, Mitmenschen zu manipulieren und zu instrumentalisieren.
    Dies ist eine Frage, die sich vielleicht einmal stellen müssen.

    “Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält, oder ein ganze Reihe von Geschichten.” Max Frisch, Mein Name sei Gantenbein.
    Immerhin verstehe ich jetzt besser, warum Sie monatelang hartnäckig die absurde Behauptung wiederholten, Atalaia sei eine von mir erfundene Blogfigur, d.h. warum Sie mir so etwas überhaupt zutrauten.

  5. Anna:

    @ erna, Nada, Lehrzeit
    Ich werde auf Ihre Beiträge eingehen, sobald ich die dazu nötige Ruhe finde, ich habe Sie nicht vergessen.

  6. Anna:

    @ Felix
    Als Lektüre für die Feiertage empfehle ich Ihnen: Felix Krull.

  7. Felix:

    effekthascher

    Ich habe für einmal keine Kompromisse gemacht und habe sogar vorgeführt, was es bedeutet, wenn ich mich in dieser Weise mit “meinem” Volk solidarisiere. Meine Vorgehensweise mindert die Aussagekraft in keiner Weise, aber ich werde mich in Zukunft hüten, mit dem “Hammer” einzufahren. – Ausser gegenseitige Verletzungen und Kränkungen hat es (fast) nichts gebracht.

    Olive, deeps

    Danke für Euer Vertrauen :)

    Anna

    Ich habe hier niemanden “benutzt”! – Mir wurde erst im Nachhinein klar, was ich und warum ich unter anderem diese wahre! Geschichte geschrieben habe. Nach einiger Überlegung musste ich zum Schluss kommen, dass ich selbst mich in das Spiel der Identifikationen hab eingelassen.

    Wer mir daraus im Nachhinein einen Strick dreht, verdreht die Sache noch einmal um 180 Grad, was ich ja auch bei erna nicht unterbinden konnte, trotz meiner Beteuerungen.

    Für mich ist diese Angelegenheit nun abgeschlossen und ich werde mich nicht mehr weiter dazu äussern. Wenn Sie daran Geld verdienen wollen, bitte bedienen Sie sich!

  8. Anna:

    @ Felix
    Ich will sicher kein Geld verdienen, die Bemerkung mit der Beteiligung war nicht ernst gemeint, und ich drehe Ihnen auch keinen Strick. Ich beobachte und versuche, zu verstehen.
    Ich schrieb ja damals an erna, dass Sie gemäss meiner Einschätzung nicht immer Kontrolle über Ihre Beiträge haben, dieser Meinung bin ich weiterhin. Ich bin auch weiterhin von der Wahrheit Ihrer (wirklich traurigen) Geschichte überzeugt, es tut mir leid, dass Sie solches erleben mussten.
    Von meiner Seite: no bad feelings. Aber ich denke eben, dass das nicht alle Bloggisten so sehen wie ich.

  9. Anna:

    @ Felix
    Meine Beiträge sind übrigens auch authentisch, ich habe z.B. wirklich eine Tante, die Kommunistin war (ist). Aber gerade weil es wahr ist, will ich im Blog keine Einzelheiten verraten.
    Dass Sie mir zutrauten, Atalaia erfunden zu haben, nehme ich jetzt mal als Kompliment. Sie haben mich darin aber gewaltig überschätzt. :-D

  10. Anna:

    @ Felix
    Ich frage mich aber weiterhin, was die Horatio-Bemerkung mit dem Taschenspielertrick bedeutete? Wenn Ihre Geschichte wahr ist (wovon ich wie gesagt ausgehe), dann ergibt diese Bemerkung einfach keinen für mich erkenntlichen Sinn. Vielleicht haben Sie ja doch noch Erbarmen mit mir, und lösen das Rätsel doch noch irgendwann auf.

  11. Felix:

    Anna

    Wenn Sie sich die Stelle nochmals genau ansehen, werden Sie sicher begreifen, worum es ging. Es hat nichts mit meiner Geschichte zu tun.

  12. Moria:

    BEOBACHTER
    Eigentlich haette ich ‚vernunftsmaessig’ gar keine Zeit, um zu antworten….. aber trotzdem kurz zu Deinen Fragen:
    „Was passiert wenn man Vernunft als Lösung abmacht, aber es sich herausstellt, dass unter Vernunft jeder eine auf sich selbst bezogene Lösung verfolgt? Oder, wie weiss man, dass für alle Parteien im Disput, die Vorstellung was Vernunft ist, die gleiche ist? Oder genügt es wenn eine Partei ihre Vernunft anwendet?”

    Erstens einmal gibt es soviele ‘Vernuenfte’ pl. (!), wie es Menschen gibt.
    Zweitens, wen man nicht zu seiner (!) Vernunft bringen kann (!), den soll man an ein Chorgitter in einer Kirche festbinden…….!
    Drittens, wird nicht eigentlich erst im Disput Vernunft offenbar?
    Viertens – warum liest man bei mittelmaessigen Buechern so viel von ‚goettlichem’, hingegen wieso erkennt man bei bedeutenden Werken viel Vernunft?
    Fuenftens – zum Glueck wenden nicht alle meine (v.a.) und Deine Vernunft an?

    Deine Antwort auf meine Frage, was passiert, wenn Vernunft verzweifelt, ist ganz in meinem Sinne – wahrscheinlich resultiert daraus Gewalt.
    Feliz fiesta!

    ZARO
    …. wie recht Du hast. Da gibt es einige Buecher, die sehr enttaeuschend und tendenzioes sind, z.B. auch ‚Lolita lesen in Teheran’ – v. Azar Nafisi > will mir auch gar nicht gefallen.

    Allen – vorallem auch FELIX
    Ein friedliches, angenehmes ‘normales’ Wintersonnenzeitwendefest!

  13. deeps:

    @ Moria
    Kann mich daran erinnern, dass ich mir das Buch “Lolita lesen in Teheran” vor ein paar Jahren besorgt hatte, und als ich es lesen wollte, konnte ich es nicht mehr finden. Es blieb bis heute verschwunden…

  14. Olive:

    @Moria

    “Ein friedliches, angenehmes ‘normales’ Wintersonnenzeitwendefest!”

    Sounds good!

    Wünsche ich dir und allen anderen auch!

  15. Iman:

    Empfehlen kann ich ” Die Girls von Riad”. Erst dachte ich mir, das ist wieder so ein antiislamischer Schund, war es dann aber nicht. Es beschreibt lebhaft, witzig und ich kann mir vorstellen, sehr real, die Nöte junger Frauen in Saudi Arabien, wenn diese sich ein Stück vom Glück abschneiden wollen.

  16. effekthascher:

    Felix

    Danke für die Antwort. Ich wünsche Dir schöne letzte Tage im alten Jahr.

  17. Felix:

    Dank euch

    Ich wünsch euch allen ruhige besinnliche Tage

  18. mawi:

    @Nada
    “Anmassend wie ich bin, erlaube ich mir ihre Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Ist für sie eine Versöhnung zwischen Juden, Christen und Muslimen auch möglich, wenn Juden und Muslime nicht bereit sind, Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzuerkennen?”

    Was bedeutet für Sie das Wort Versöhnung?

    “Persönlich mag ich eigentlich Biblestunden besser als die Predigt, weil man dort Fragen stellen und über die Interpretation einzelner Verse diskutieren kann.”

    **”Kann sich der Mensch ohne Jesus mit Gott versöhnen?**

    **Zu welchen Antworten kommen Sie in besagten Bibelstunden?**

    Juden, Moslems und Christen können sich sicher als Menschen untereinander versöhnen, keine Frage. Bei den Systemen worin sie angeschlossen sind dürfte das schwieriger sein.
    Ich bin keine Freikirchlerin wie Sie das vielleicht gerne hätten, also kommen Sie mir nicht so plump.”

    “Blogger bei denen Hopfen und Malz verloren ist, spreche ich tatsächlich nicht mehr an.”

    1. Entweder Sie zählen mich zu denen derer Hopfen und Malz verloren gegangen ist.
    2. Sie wollen mir nicht antworten aus einem anderen Grund.
    3. Sie können mir nicht antworten.

    Ist nicht so schlimm, nur wenn es der 3. Grund wäre, wärs bedenklich…

  19. Nada:

    @Mawi

    Ich wollte ihnen nicht antworten, weil 1. sie selber Fragen von Aysha und mir ebenfalls ignorierten und 2. sie finden, dass ich ihnen plump komme. Nachdem sie mich einmal als anmassend und einmal als plump bezeichneten, nahm ich an, dass weitere Beiträge meinerseits sir nur noch mehr ärgern würden. Die Hopfen- und-Malz-Geschichte ist eine andere und hat mit ihnen nicht das Geringste zu tun. Tatsächlich lege ich viele Bibelstellen anders aus als sie, ich möchte aber gerade heute nicht mit ihnen darüber streiten, weil Weihnachten auch ein Fest des Friedens ist. Ich wünsche ihnen von ganzem Herzen gesegnete Weihnachten.

  20. erna:

    @ der Schweiz. Beobachter

    Momentan nur eine Bemerkung zu meiner Sicht zum älter werden:

    Während Kindheit und Wachstum werden altersbezogene Massstäbe angelegt und Vergleiche in verschiedenen Disziplinen gezogen. Schon da frage ich mich zuweilen wie sinnvoll das in mancher Hinsicht ist. Ist der Mensch körperlich “Erwachsen” und hat er zumindest obligatorische Schulbildung abgeschlossen werden m.E. solche Messlatten sinnlos. Was der eine in jungen Jahren durchzumachen hat, damit tun sich andere in wesentlich höherem Alter schwer. Was der eine früh Erfolgserfahrungen erlebt, können in anderem Rhythmus anderen Menschen kontinulierlich oder spät im Leben zukommen. Es gibt Leute, die werden zwar körperlich “erwachsen” also der Körper ist ausgewachsen, zeugunsfähig usw. aber sonst passiert nichts mehr. Manche Leute lösen sich z.B. nie von einer ganz bestimmten familiären Dynamik und können nur auf dieser seltsam anmutetnden Ebene kommunizieren und daraus “auszusteigen” wird mit zunehmendem Alter paradoxer Weise zu scheinbar immer höherem Risiko. Deswegen ist alt an Jahren für mich nebensächlich. Es gibt “weise” Jugendliche und absolut “rückständig” gebliebene (ein ganzes Leben lang bis hin zum Tod) alte Menschen. Alter heisst für mich unterschiedlicher aber trotzdem fortschreitender körperlicher Zerfall, sonst nichts.

    Ich möchte Sie mit diesesr Aussage nicht etwa beleidigen, keinesfalls, nur ganz klar stellen, dass “Alter” für kein Garant für sogenannte “Weisheit” und “Wissen” ist; ebenso ist “älter werden” kein Garant für zunehmendes Wissen, weder theoretisch
    noch praktisch, weder “menschlich” noch “wissenschaftlich”. Wessen Geist brach liegt wird eben so “flach” sterben, wie er gelebt haben: nämlich sozusagen gar nicht (nicht ganz aber m.E. kann man aus Gleichgültigkeit sein Leben auch “wegwerfen”).

    Dies also nur zur Klärung, dass mich persönlich Ihr Alter im Zusammenhang mit diesem Blog überhaupt nicht interessiert.

  21. erna:

    @ imam

    1. Antwort auf Ihre Frage: Ergibt sich aus Ihrem Austausch mit rabbi jussuf ganz klar und eindeutig.

    2. Sie sind ganz sicher NICHT Volksschullehrerin, da Sie behaupten keine Elternbesuche zu machen. Die Primarschulklassen der Volksschule wurden auf maximal 20 Kinder pro Klasse reduziert damit der / die KlassenlehrerIn Zeit für Konfliktbereinigung hat und integrationsfördernde Massnahmen. Dazu gehören Elternbesuche, um nicht das Thema zu vertiefen, dass Elternbesuche in der Primarschule auch da schon eine lange Tradition hatten als pro Klasse üblicherweise 36 Schüler waren. Elternbesuche sind NICHT fakultativ sondern obligatorisch für Primarschullehrer, damit er oder sie das Kind aus seinem Umfeld heraus kennenlernt, geht es doch zwischen 2 und 3 Jahren bei ihm / ihr zur Schule.

    Den Schulpsychologen schaltet man bei auffälligem Verhalten eines Kindes ein und bestellt dann die Eltern um sie mit den Erkenntnissen zu konfrontieren. Sozialarbeiter kommen erst dann zum Einsatz, wenn weder mit dem Kind noch mit den Eltern Bemühungen fruchten. Dann wird die Wohngemeinde über die vermuteten Missstände von der Schulbhörde informiert (nicht etwa vom Lehrpersonal) deren Sozialfürsorge dann versucht abzuklären warum eine so hohe Schweigemauer aufgebaut wird. Also: Sozialfürsorge des Staates erst wenn alles andere nicht funktioniert.

    3. Wenn Ihr Grossvater Hellebarden-Sammler ist, warum wissen Sie dann nicht wie die aussehen und wozu man Sie braucht?

    Liebe imam, mit Ihnen verschwindet für mich ein Blogger mehr im weiten All, weil auf dieser Basis nicht diskutieren mag. Wahrheit resp. realitäre Aussagen wenigstens der Form nach sind für mich Bedingung, eine Bedingung, die Sie nicht erfüllen.

  22. erna:

    @ imam

    Im übrigen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass nicht früh-Englisch Sprache der Wahl ist sondern bereits ab Kindergarten Hochdeutsch, eine Fremdsprache die auch alle Schweizerkinder lernen müssen. Jedenfalls im “Volksschulspektrum” sind das die verbindlichen Fakten.

    Schade……..aber halt so NICHT…

  23. erna:

    @ imam

    Sogar an der öffentlichen Musikschule sind Elterngespräche ein MUSS………überlegen Sie sich mal, was Sie und hier zu erzählen versuchen.

  24. Der schweiz. Beobachter:

    @ Zaro:
    Ihr 23.12.2009 um 14:17
    Vielen Dank für Ihre Anweisung über “Nicht ohne meineTochter”

    @ Moria:
    Dein 23.12.2009 um 19:18

    Da das Weihnachtswetter hier nicht so mitgespielt hat und wir fast winterliche Verhältnisse hatten (das berühmte Melbourne Wetter! Ein Tag Pelzmantel anderntags Bikini!), musste Champagnier und Rotwein genügen, aber Glühwein war doch nicht notwendig. Hoffe bei Dir habs geklappt. Zum Thema,

    Erstens: Darin liegt ja die Schwierigkeit Vernunft als definierten Begriff zu verstehen.
    Zweitens: Habe nichts dagegen.
    Drittens: Ganz im Sinne von Erstens.
    Viertens: Interessante Beobachtung! Der Leser hat sich wohl selbst auch “bedeutend” gemacht.
    Fünftens: Auch meinerseits ganz einverstanden.

    A propos Vernunft:Der gute Philosoph Schelling (+1854 in Bad Ragaz CH), der sich ja eingehend mit Vernunft befasst hatte, sagte einmal soetwas wie: Vernunft ist subjektiv, und man wendet sie am Besten für sich selbst an, um die andern und damit sich glücklicher zu machen!

    Nun, die Insel ruft!
    Rutsch oder schwäb guet Übere! Bis dann Tschüss.

    @ erna:
    Ihr 24.12.2009 um 13:37

    Ihr Beitrag erntet wohl ein “A” für Anstrengung und vielleicht ein “X” für fraglichen Inhalt. Aber machen wir doch diese Diskussion kurz: Belehren Sie mich doch über was Vernunft ist oder sein soll. Ich nehme an diese soll die Grundlage sein in Ihrer Empfehlung vom 17.12.:” Handeln und zwar vernünftiges Handeln ist wirklich angesagt”.

  25. erna:

    @ der schweiz. Beobachter

    In diesem Ton diskutiere ich nicht, nicht einmal virtuell.

  26. Emeli:

    Warum wird nur die Beschneidung von Mädchen geächtet? Die Menschrechte geben allen Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit – also ist die Beschneidung von Knaben auch nicht rechtens und sollte ebenso geächtet werden.

    Dieses Ritual der Knabenbeschneidung hat auch einen kulturellen Hintergrund.

  27. erna:

    @ emeli

    Einerseits stimme ich Ihnen zu, andererseits bitte ich Sie, sich darüber zu infromieren, was die Beschneidung von Mädchen konkret ist. Jährlich sterben immer noch eine Vielzahl von Mädchen und Frauen wegen der Folgen von Beschneidung. Also bitte lesen Sie nach…..momentan gehe ich davon aus, dass Sie keine Ahnung haben, was Sie da geschrieben haben….!

  28. Emeli:

    @erna: warum nehmen sie an, dass ich nicht weiss was die Beschneidung der Mädchen für diese bedeutet!

    Es geht darum, dass jeder Eingriff an einem gesunden Menschen nicht diskutabel ist, auch wenn er nicht tödlich ist.

  29. Moria:

    BEOBACHTER
    Ich meinte, wir finden auf den Jahreswechsel wiederum einen gemeinsamen Nenner (wie schon in der Vergangenheit):
    Nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder ( Johannes Kepler)
    Guten Inselrutsch auch fuer Dich und Deine Familie – wir driften eher hinueber (hoffentlich nicht …..ab!) aber dies bei konstant traumhaften klimatischen Bedingungen.

    ERNA
    Wir scheinen weder den selben Gusto Punkto Musik noch in Diskussionspartnern zu haben – aber trotzdem einen sanften und nicht nur kopf- und anderem….. lastigen Rutsch dann auch fuer Sie!

  30. Der schweiz. Beobachter:

    @ erna:
    Ihr 27.12.2009 um 13:46
    Sei es wie wir gesagt haben.

    Moria:
    27.12.2009 um 17:46

    Die Implikation in Deinem dritten Satz kann ich nicht recht mitvollziehen.
    Mit Hoffnung, beste Wünsche allenfalls.

  31. Iman:

    @Erna:
    Es gibt keine obligatorischen Elternbesuche an der Zürcher Volkschule. Es gibt obligatorische Elterngespräche, die finden in der Schule statt. Schulpsychologen werden NACH dem Elterngespräch eingeschaltet, da eine Abklärung das Einverständnis der Eltern braucht. Jede Massnahme, sei es Schulpsychologe oder Förderangebot braucht zuerst ein Schulisches Standortgespräch. Schulsozialarbeiter haben ein offenes Ohr für sämtliche Anliegen von Schülern und Lehrkörper, welche das Zusammenleben an der Schule betreffen, aber auch für persönliche Probleme der Schüler. Sie nehmen auf Wunsch der Lehrerschaft auch an Elterngesprächen teil. Ihr Aufgabengebiet wird definiert durch die Schulleitung und den Arbeitgeber des SSA, in der Regel das Sozialamt.
    Diese simplen Tatsachen können sie beim Schulamt und jedem beliebigen Schulleiter in Erfahrung bringen.

    Ich weiss, wie eine Hellebarde oder ein Morgenstern aussieht, und für was man sie brauchte. Wie kommen Sie dann auf die Idee, ich wüsste das nicht? Ich habe doch eben geschrieben, dass mein Grossvater und Onkel die Dinger sammelte.

    Es ist mir unerklärlich, wieso Sie hier hin und wieder mit klar und nachweisbar falschen Aussagen herumpoltern, zumal Sie ja meist durchaus differenziert schreiben.

  32. Iman:

    erna:
    22.12.2009 um 19:37
    @ imam

    Meine Wohnsituation ist einwandfrei, ist aber nicht mehr so selbstverständlich. Grade als Lehrerin die bestimmt Elternbesuche macht, kennen Sie sicher unterschiedlichste Wohn- und Lebensräume.

    Falls Sie sich nicht mehr erinnern, Erna: um diesen Satz von Ihnen ging es ursprünglich. Ich teilte ihnen daraufhin mit, dass Lehrpersonen keine Elternbesuche machen, also kenne ich auch nicht die Wohn-und Lebensräume der Eltern. Ich kenne die Eltern, die kommen in die Schule.

  33. Moria:

    Meinst Du den Satz mit der Liebe zum….. Wunder oder das Wunder der Insel oder gar des Abdriftens?
    Alles ganz einfach:
    Ihr – rutscht gut auf Eurer Insel – und wir lassen uns latinomaessig, ozeanisch in’s neue Jahr driften…..Oder noch besser verstaendlich: lasst uns in’s neue Jahr hineinknallen, um uns ueber das alte nicht mehr zu erschrecken!

  34. Moria:

    Posting 22.59h ist an den beobachtenden BEOBACHTER gerichtet!

  35. Nada:

    @Erna

    Ich kann bestätigen, dass es in der Stadt Zürich keine Elternbesuche gibt. Es gibt nur Elterngespräche und diese finden immer in der Schule statt, meist nur mit der Lehrerin, manchmal nimmt auch noch die Schulleitung teil. Maximale Schülerzahl ist übrigens nicht 20 sondern 25 Kinder pro Klasse. Ausnahmsweise dürfen temporär sogar bis zu 28 Kinder in ein Klassenzimmer gequetscht werden. In meinem Quartier sind Klassen mit 24 oder 25 Schüler der Normalfall. Meist bitten die Lehrerinnen am Elternabend, man solle der Schulpflege schreiben, damit keine weiteren Kinder der Klasse zugeteilt werden.

  36. Iman:

    @ Nada:

    Danke, auch für die Berichtigung betreffend der Schülerzahlen…

  37. erna:

    @ der schweiz. Beobachter

    Ganz recht, in diesem Ton, auf diesem Niveau diskutiert emma nicht. Genau so. Sie habens richtig erfasst.

  38. Emeli:

    A Common Word Between Us and You – an open Call fro, Muslim Religious Leaders. (2007)
    adressiert an Papst Benedikt XVI und an zahlreiche führende Würdenträger des Christentums, unterzeichnet von mehr als 150 islamische Würdenträgern, Theologen und Professoren.

    http://www.acommonword.com/

    http://ammanmessage.com/media/openLetter/english.pdf

  39. erna:

    @ imam

    Vielleicht haben Sie mitbekommen, wer hier welche “Tricks” anwendet um allenfalls andere Blogger aufs Glatteis zu führen. Als ich mitleidig reagierte wurde ich prompt als Rassistin entlarvt, fälschlicherweise, aber halt deswegen weil das Aufspüren von solchen in der Absicht des Trick-Anwendenden lag. Für mich irgendwie krank, wie ich schon schrieb: ein Fallensteller der in seine eigenen Fallen getappt ist, aber irgendwie bin ich nun noch viel vorsichtiger geworden und reagiere lieber als abzuwarten, Ich kenne Primarschullehrerinen persönlich, die genau nach dem von mir beschriebenen Prinzip funktionieren, die zuweilen händeringend davon berichten, dass der schulpsychologische Dienst meist nichts ausrichten könne und der Lehrer schon fast tot umfallen müsse ehe sinnvolle Massnahmen ergriffen würden (Sozialbehörde, Kind in heilpädagogische Klasse und dergleichen mehr). Ich bin normalerweise nicht wirklich so rumpelig – ausser gegenüber klatschsüchtigen Tratschliesen männlichen und weiblichen Geschlechts – aber hier könnte’s andersrum ganz dumm laufen. Nehmen Sie’s mir nicht übel wenn Sie können und danke im Voraus.

  40. erna:

    @ imam

    Ich bin hier schon mal von irgend einem anderen Blogger als missliebig oder suspekt eingestuft worden, was sich so rächte, dass ich namentlich (nick vom blog aber trotzdem) so zu sagen mit dem Internet verlinkt war. Da wo’s möglich war sah ich mich regelmässig mit “erna war hier” konfrontiert. Das erforderte anschliessend einen gewissen Support-Aufwand, davon loszukommen also ziehe ich es vor halt als ein bisschen schräg anzukommen, dafür dass Klarheit herrscht wovon ich rede und was nur scheinbare subjektive Wahrnehmung irgendwelcher anderer Blogger ist. Auf solchen Bekanntheitsgrad kann ich nämlich verzichten und hier bleiben will ich auch. Was anderes also bleibt mir?

  41. erna:

    Und noch was wegen der Hacker-Mitteilung von @ pufendorf. Es gibt Support-Anbieter, die Internet-Betreuung übernehmen also fortlaufend Störfaktoren zentral eliminieren. Ich nehme zwar an, dass pufendorf als Anwalt davon bereits Gebrauch macht, aber trotzdem. Zum einen läuft das System so besser und zudem fragt es bei wiederholten hack-Versuchen im E-mail nach und unterdrückt solche im vornherein, das heisst, ich habe Funktionen mit denen ich sie “aussperre”. Von Zeit zu Zeit habe ich die Möglichkeit das nachzuprüfen und werde keinerlei Skrupel haben – falls die unerwünschten Interventionen meine Belastbarkeit überfordern – sowas mal als Datenschutzverletzung anzuzeigen. Leider, aber genau so wie die Sicherheitstools und firewalls & Co. weiterentwickelt werden entwickeln sich halt die virtuellen Gauner auch, wehret den Anfängen.

  42. erna:

    Und noch was Konkretes: Unter dem nick “Fräulein Melanie” hat hier mal wer mitgeschrieben auf den man z.B. “ein Auge werfen” sollte.

  43. Iman:

    @Erna:

    Ich verstehe jetzt nicht alles, was Sie schrieben. Aber dass Lehrer tot umfallen können, bis etwas passiert in Fällen von schlimmer Kindsverwahrlosung, das kann ich unterschreiben. Es wird auch nicht besser, weil die Heilpädagogischen Klassen ja gestrichen werden, dank der Sparmassnahme, welche als Verbesserung namens “integrative Förderung” verkauft wird, und weil das Sozialamt zumindest in der Stadt Zürich hoffnungslos überlastet ist.

    Übel nehme ich Ihnen nichts.

  44. erna:

    @ imam

    Sie müssen meinetwegen nicht scrollen, aber ein nick namens felix hat hier eine erfundene Geschichte hineingestellt um damit Rassisten entlarven zu können. Weil sie so traurig war habe ich mitleidig reagiert – werde ich nie mehr tun – und plumps bekam ich die Quittung. Deswegen, wegen solcher blöden Spielchen ziehe ich es vor manchmal halt etwas sehr konkret zu werden, als plötzlich eine Rassismus-Klage am Hals zu haben, weil einer sich einbildet gerade das in mir festmachen zu können. Davon habe ich geschrieben unter Anderem. Ich halte dieses Vorgehen – ich wiederhole mich, ich weiss – für krank, ich möchte aber nicht wissen mit wievielen Zivilprozessen unsere Gerichte von – für mich – kranken Leuten beschäftigt werden.

    Ausserdem ist / sind hier gelegentlich – und da bin ich sicher – (ein) hacker. Da ich nichts dergleichen vorgegeben oder programmiert habe, kann es anders gar nicht passieren, dass ich mich auf websites mit “erna war hier” konfrontiert sehe. Und hacker, nicht etwa die PR-cookies vom Tagi, sind Datenschutz-Verletzer (im Fachjargon Delinquenten, da sie ein Gesetz brechen und sich damit strafbar machen), sie versuchen auf Daten aus dem privaten Bereich (in pufendorfs Fall seine anwaltlichen Daten) Zugriff zu nehmen, was sich zuweilen auf gewisse notwendige Funktionen des PC’s unangenehm auswirkt. In der Mail-Box sind sie am leichtesten auszumachen und wegzusperren.

  45. erna:

    @ imam

    So habe ich denn verschiedentlich Post vom Schatzmeister von Michail Chdorkowski Angebote erhalten, was aber eher erheiternd wirkte obwohl der gerade z.B. dann von mir verschwunden worden ist, da ich keine solche Spam will. Chodorkowski wurde nämlich wiederholt zu Arbeitslager in Sibirien verurteilt und sein Partner ist zumindest ebenfalls festgenommen worden. Ein etwas plumper dümmlicher Versuch, wenn jemand sich die Mühe macht zu versuchen meinen Mülleimer (Spam) zu umgehen sollte er wenigstens was Reales als Basis nehmen und nicht ein Ammenmärchen, dass ein Kindergärteler 10km gegen den Wind als solches ausmachen kann.

  46. erna:

    @ den Spammer vom Dienst

    Heute habe ich prompt Post auf “realer Basis” bekommen, solcherart, dass ich sie nun meinem Netzwerkanbieter anzeigen werde. Dies zur Information für “den Spassvogel”. Mein Test ist offensichtlich gelungen.

  47. erna:

    @ all

    Das war nun mein letzter Beitrag, weil solche schrägen Sachen mag ich nicht, die machen schliesslich auch keinen Sinn und gehören nicht hierher. Da ich mich auf der sicheren Seite bewege, kann ich ausmachen woher solche Mails stammen und möchte den hacker hiermit darauf hinweisen, dass er sich nun auf ziemlich unsicherem Gelände bewegt. Alles hat nämlich seine Grenzen. Schade, dass das selbst in einem seriösen blog des Tagesanzeigers möglich ist.

Kommentieren

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.

© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten