Schweiz


hugostamm am Montag den 9. November 2009

Gefährliche Radikalisierung im Glauben

Der Dalai Lama hat beim letzten Besuch in Deutschland erklärt, Gewalt werde „von jeder Religion abgelehnt.“ Gegen diese Aussage ist kaum etwas einzuwenden, auch wenn man in Bibel und Koran Passagen findet, in denen es deftig her und zu geht. Es würde den Würdenträgern grösserer Religionsgemeinschaften schlecht anstehen, wenn sie öffentlich zu Aggression gegen Andersgläubige aufrufen würden.

Die islamischen Hassprediger ändern nichts an der Tatsache, dass auch die meisten islamischen Geistlichen für religiösen Frieden plädieren. Es würde den Hütern von Moral und Ethik schlecht anstehen, wenn sie gegen Frieden stiftende Massnahmen wären. So gründeten vor wenigen Wochen Christen, Juden und Muslime in Basel das Projekt „Zelt Abrahams“, das die Gleichberechtigung der Religionen anstrebt.

Ein Blick auf die Karte der regionalen und internationalen Konflikte zeigt aber, dass Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinander klaffen. Es ist leicht für die drei Glaubensgemeinschaften, in der befriedeten und halbwegs kultivierten Schweiz ein Friedensprojekt zu gründen. Sinnvoller wäre es, Abrahams Zelt auf dem Tempelberg aufzustellen. Dort wüten die Religionskonflikte unter den Vertretern der drei Buchreligionen – vor allem zwischen Juden und Moslems – immer heftiger.

Ausgerechnet an einem der heiligsten Orte lässt sich beobachten, dass Religion und Glaube ein ähnliches Aggressionspotential entwickeln können wie politische und ethnische Konflikte. Statt Frieden zu stiften, kann religiöse Verblendung zu Fanatismus und Extremismus führen. Nicht nur bei Sekten. Der Fanatismus ist oft der Bruder der Aggression.

Bei religiösen Auseinandersetzungen sind politische Friedensbemühungen selten wirkungsvoll. Die radikalen Gläubigen fühlen sich in erster Linie Gott und ihren religiösen Führern verpflichtet. Die Religionsgesetze erachten sie als verbindlicher als Verfassungen und Menschenrechte. Im Kampf für ihren Gott lassen sie sich von niemandem beeinflussen und missachten auch die ethischen Appelle ihrer Heilslehre.

Tatsächlich enthält ein radikaler Glaube ein hohes Aggressionspotential. Schliesslich geht es in den Augen dieser Gläubigen um die höchsten Werte und um transzendentale Dimensionen, also um die Zukunftsperspektiven über den Tod hinaus. Dagegen haben menschliche Bedürfnisse wenig Gewicht.

Religionsführer sollten aus der Geschichte lernen und anerkennen, dass Religion und Glaube ein hohes Aggressionspotential bergen. Sie sollten aus Erfahrung wissen, dass extreme Formen der Spiritualität zu heftigen psychischen Reaktionen führen können, die manchmal im Wahn enden. Deshalb müssten sie versuchen, einen sinnvollen Kompromiss zwischen weltlichen und religiösen Anliegen zu finden.

Eine extreme Fokussierung auf das Glaubensleben ist für die Persönlichkeitsentwicklung gefährlich. Deshalb sollten verantwortungsvolle Geistliche aller Glaubensgemeinschaften ihre Gläubigen vor sektenhaften Entwicklungen in ihren eigenen Reihen warnen. Das wäre die beste Prophylaxe, um Auswüchse zu verhindern.

1,571 Kommentare zu „Gefährliche Radikalisierung im Glauben“

  1. Skarabäus:

    Janine,ist es nicht viel schlimmer, wenn Sie Jesus kennen UND bösartig sind?
    Aber da gibt es noch mehr Bösartige bei Christens! Heute in taz: Dumpinglöhne bei christlichen Leiharbeiterfirmen und Gewerkschaften.

  2. Miss Astropiggy:

    Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
    Das hat Leo Tolstoi sehr richtig erkannt.
    Nicht umsonst ist der Titel seines bekanntesten Werkes zugleich ganz grosse Literatur: Krieg und Frieden.

    Bei der Eingabe des obigen Zitates bin ich auf einen kleinen Aufsatz gestossen
    Das Meiste darin alt bekannt und verdrängt.
    Terror und Grauen herrscht inmitten unseres Alltags, aber wir weigern uns, es zu sehen.
    Die wichtigsten Auschnitte daraus zur Auffrischung des Gedächtnisses

    “Mehr als die Hälfte des Praktikums ist vorüber, als ich endlich in die Tötungshalle gehe, um sagen zu können: ‘Ich habe gesehen.’ Hier schließt sich der Weg, der vorn an der Laderampe beginnt. Der kahle Gang, in den alle Pferche münden, verjüngt sich und führt durch eine Tür in einen kleinen Wartepferch für jeweils vier oder fünf Schweine.

    Sollte ich je den Begriff ‘Angst’ bildlich darstellen, ich würde die Schweine zeichnen, die sich hier gegen die hinter ihnen geschlossene Tür zusammendrängen, ich würde ihre Augen zeichnen.
    Augen, die ich niemals mehr vergessen kann.
    Augen, in die jeder sehen sollte, den es nach Fleisch verlangt.”

    Zitat aus dem Erfahrungsbericht einer Veterinärstudentin, den die österreichische Psychologin Astrid Kaplan in der Studie “Die Mensch-Tier-Beziehung. Eine irrationale Angelegenheit” dokumentiert.

    Allein in Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 450 Millionen sogenannte Nutztiere gewaltsam zu Tode gebracht.
    Das sind pro Tag mehr als 1,2 Millionen.
    Eine Statistik, die einen tiefen Einbruch in der von Traverso erwähnten “mentalen Landschaft” bezeichnet.
    Einen Einbruch, den der polnisch-amerikanisch-jüdische Literaturnobelpreisträger Isaac Bashevis Singer in den herausfordernden Satz fasste: “Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.”

    Ist es vernünftig, Millionen und Milliarden Tiere zu massakrieren, nur um den exzessiven Fleischkonsum in den Industriestaaten zu bedienen?
    Folgt man dem US-amerikanischen Sozialphilosophen Jeremy Rifkin, ist dies sogar der Gipfel der Unvernunft, da die Viehzucht die zweitwichtigste Ursache für den Klimawandel ist (nach dem Energieverbrauch von Gebäuden) und zugleich mit dafür sorgt, dass Hunderte Millionen Menschen in den armen Ländern hungern.
    VERNUNFT IST EIN SEHR STRAPAZIERFAEHIGER BEGRIFF.
    Und es gibt zweifellos eine Menge “vernünftiger” Gründe, nicht nur Tiere, sondern auch Menschen zu töten.

    http://schattenblick.org/infopool/weltan/vegeta/vbund347.html

  3. poi:

    @ Miss piggies
    Neues vom Kannibalen…
    Sitze jetzt wieder mit vollem Bauch am Compi. Ich war ja sehr folgsam, als Sie mir empfohlen haben meinen Hunger nach Fleisch aus dem Kühlschrankfundus zu stillen. Aaaalso. Jetzt wieder zu meinem satten Bauchgefühl. Sie werden sicher erraten, was ich gegessen habe ? Nein, der Hinterschinken wurde leider schon radibutz aufgegessen, also Schweinefleisch vom Feinsten kanns nicht mehr sein. Das Rostbeaf auch, neiiiin, Irrtum, davon hats noch ein paar Tranchen, aber die hebe ich mir für später auf. Also was meinen Sie miss piggies, was meinen Sie, welchen fleischlichen und sündhaften Genüssen habe ich mich wolllüstig hingegeben ?
    a) Kaninchen
    b) Strauss
    c) Gitzi
    d) Krokodil
    e) Frosch
    f) Schnecke
    g) Huhn
    h) Pferd
    i) Hund
    k) Lamm
    l) Wal
    m) Schalentiere
    n) Krabbentiere
    o) Spinnentiere
    p) Fisch

  4. Daphne:

    @ Janine re Moria

    Was berechtigt Sie, Moria als bösartige Person zu bezeichnen? Aus Moria’s Texten geht das nicht hervor. Wohl aber aus Ihren!

    Wieder mal eine Bösartigkeit gegenüber Frauen! Hat Tradition! Hat christlich-patriarchale Tradition! Meiner Meinung nach ist “Feminismus” eine Folge VON…Assimilierter Feminismus. Falscher Feminismus hat den Stellenwert von falschem Sozialismus.
    (Sind Sie Leugner der Urgemeinde? Der sozialistischen Urgemeinde, in der es keinen Privatbesitz gab?)

    Wile sonst , wenn nicht aus Böswiligkeit, erklärt sich dies? : “Mehr Geld, aber nicht für Frauen?”

    “Die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen ist ofensichtlich”
    91% aller alleinerziehenden in D’land sind weiblich. Weitere ERSCHRECKENDE Zahlen im Artikel. eine Folge von Paulus.
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/mehr-geld-aber-nicht-fuer-frauen/

    Die Windungen dieser Dame Joyce, welche Freude!, sind heute keiner rau mehr dienlich!
    Die Diskussion bei jesus-liebt-dich (und gleichsam ein Blick auf das, was uns Böswillige animieren soll, doch zu wechseln (in jenes abschreckende Lager…dabei wird mehr offenbar als in jeder nicht zugelassenen Kritik)

    http://www.2jesus.de/bibel-forum/was-haltet-ihr-von-joyce-meyer-t2697-40.html

    schöne Grüße in die Doppelmoral!

  5. Daphne:

    okok, dann eben nicht freigeschaltet und ohne http://www...

    @ Janine re Moria

    Was berechtigt Sie, Moria als bösartige Person zu bezeichnen? Aus Moria’s Texten geht das nicht hervor. Wohl aber aus Ihren!

    Wieder mal eine Bösartigkeit gegenüber Frauen! Hat Tradition! Hat christlich-patriarchale Tradition! Meiner Meinung nach ist “Feminismus” eine Folge VON…Assimilierter Feminismus. Falscher Feminismus hat den Stellenwert von falschem Sozialismus.
    (Sind Sie Leugner der Urgemeinde? Der sozialistischen Urgemeinde, in der es keinen Privatbesitz gab?)

    Wile sonst , wenn nicht aus Böswiligkeit, erklärt sich dies? : “Mehr Geld, aber nicht für Frauen?”

    “Die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen ist ofensichtlich”
    91% aller alleinerziehenden in D’land sind weiblich. Weitere ERSCHRECKENDE Zahlen im Artikel. eine Folge von Paulus. Und immer noch eine Reaktion auf ihn und andere patriarchalische Reaktionäre.

    taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/mehr-geld-aber-nicht-fuer-frauen/

    Die Windungen dieser Dame Joyce, welche Freude!, sind heute keiner rau mehr dienlich!
    Die Diskussion bei jesus-liebt-dich (und gleichsam ein Blick auf das, was uns Böswillige animieren soll, doch zu wechseln (in jenes abschreckende Lager…dabei wird mehr offenbar als in jeder nicht zugelassenen Kritik)

    2jesus.de/bibel-forum/was-haltet-ihr-von-joyce-meyer-t2697-40.html

    schöne Grüße in die Doppelmoral!

  6. Daphne:

    Hauptsache, die älteren Frauen lehren die jüngeren, ihre Männer zu lieben!!!…Alles klar… für das “leibliche Wohl”…

    Männer, dagegen, ließen schon immer lieben!

  7. Daphne:

    So!
    Fertig gelesen über Joyce Meyer? Das ist der erquickliche “Kleinkireg” der Christen! V i e l- v i e l erfreulicher als bei H.Stamm! :-)

    ICH! für meinen Teil habe mein Fazit gezogen aus diesem Dunstkreis! Weder wollte ich noch mit jenen zu tun haben, noch werde ich jemals wieder mich in die Rolle der krankgemachten Kochfrau schieben lassen! KEIN DIENST AM MANN!

  8. Felix Brunschwiler:

    Daphne

    Ein schöner Name. Aber wissen Sie eigentlich wie spät es ist?-

  9. Felix Brunschwiler:

    Daphne

    Kein Dienst am Mann? Kann ich nur unterschreiben. – Was ist eigentlich ihr Problem? Was möchten Sie mitteilen?

  10. Felix Brunschwiler:

    Daphne

    Was halten Sie von der Dame Joyce? –

    Was ist eigentlich los mit Ihnen? Wenn ich fragen darf…

  11. Felix Brunschwiler:

    Daphne

    Ich wollte Sie nicht erschrecken.

    Schlafen Sie gut.

  12. Moria:

    DAPHNE

    Wie kommst Du auf Daphne?
    Was erwartest Du denn von einem ueber biede Ohren Evangelikalen anderes?

    Fuer Daphne: http://www.youtube.com/watch?v=iiPaY4geTAE > aber es gibt erbaulicheres….. ist gerade gut so zwischen 2.00 und 4.00h morgens, um in eine Narikose zu fallen..
    Trotzdem schoenen Tag!

  13. Daphne:

    @ beide

    es ist viel profaner! :-)
    Wandlung.

    Daphne ist Verwandlung und Selbstaufgabe. Metamorphose und nicht Schockstarre oder Tod bei Gefahr. Wie bei Metis….Sich vor dem Patriarchat verstecken. Bei Daphe vor dem appolonischen Ansinnen…

    vier Uhr morgens heißt bei mir nicht gute Nacht, sondern guten Morgen! Keine Seltenheit bei Nicht-Nachteulen.

    Da wir alle uns stets in mehreren Mythen stets gleichzeitig befinden :-(

    Mich fasziniert eine Baumfrau! AUch jene des Widerstandes “Die Baumfrau” (in Kalifornien)

  14. Daphne:

    mein “Problem” ist ein “christlich-feministisches”… ein Spannungsverhätnis, das vielen Frauen in sich nie bewußt geworden ist? Und die sehr oft auch an dem Kelch vorüber schliddern….Aber wehe, wenn nicht!

  15. Daphne:

    oder anders gefragt: wie viel Daphne muß man sein, um als Frau zu überleben?

    Daphne, mehr als ein kunstgeschichtliches Motiv

  16. Moria:

    DAPHNE
    …… die Verwandlerin!
    Es ist keine Kunst, die Welt zu interpretieren – jeder tut es auf seine Art, nach seinem Empfinden, nach seiner Biographie – nurn kaeme es darauf an, sie auch zu veraendern. Wer geht voraus…..Du Daphne…… aber was koennen wir bewirken?

  17. Daphne:

    gestern war internationaler Tag gegen Frauengewalt. Den hatte ich zunächst gar nicht im Sinn… mit meinem “Gedenken” an christliche Unterwerfung, wie sie Bestandteil ist, und wie sie auch hier immer wieder auflodert in dem, was Atalaias vertreten. Entweder es ist Partnerschaft ODER es ist Unterwerfung. Unter”ordnung” IST Unterwerfung!

    Tun wir doch nicht so, als sei jeglicher Geschlechterkrieg überwunden!
    Tun wir doch nicht so, als sei das Testosteronproblem in Griff!

    Angefangen von “kompensatorischer Frauengeschichte”, d.h. ergänzende Geschichtsschreibung, weil tragende Frauengestalten in den Schuilbüchern fehlen. Glatt unterschlagen sind. * Artikel taz “Männer hatten die besseren Chancen”. *Link s.u. So viel auch zu Deinem kürzlichen Wortwechseln mit Felix. Nein umgekehrt.

    “Mehr als drei Viertel aller Gewalttaten gegen Frauen finden in Paarbeziehungen statt. Und: Die Opfer sind oft gut ausgebildete Mittelschichtfrauen. Bei ihnen ist die psychische Hürde besonders hoch, sich Hilfe in Beratungsstellen zu holen. * Link unten.

    “Das Cosinus-Institut hat erstmals in einer repräsentativen Umfrage Frauen im Mangement danach befragt, warum ihrer Meinung nach so wenige Männer in Deutschland Führungspositionen besetzen. Die Forscherinnen fanden drei Begründungsmuster. Das Urteil konservativ denkender Frauen war, dass Männer für verantwortliche Posten schlicht ungeeignet seien. Besonders gefürchtet waren ihre Testosteronschübe, die Neigung zu unkontrollierten Dominanzausbrüchen und überlangen Redebeioträgen bei wichtigen Verhandlungen. ” Nur ein Vorurteil? taz..mehr im Link s.u.

    Mindestens. Wie die Frauenbilder im Kino. (oft Typ Blaubart. Unterwerfung. Verwirrt. “Krank” und leer auf jeden Fall. “Die Seele bleibt ein Geheimnis”.

    @ Welt verändern…
    Der Klimazug ist abgefahren. Mein “Nachbar”, der Arvid, bringt unmißverständliche Erkenntnisse und Beweise mit von seinen Reisen ins verschwundene Eis.
    Wir in D’land stehen vor einem neuen Klassenkampf. Als erste Impulse kann man die Studentenaufmucker deuten?
    Was tobt hier für ein schäbiger Hühnerstreit um die Herdprämie! Bisher unbelichtete Minderheiten stellen sich ins Rampenlicht und wollen die Richtung diktieren. (die stylische Homolobby) Familien ohne “Patrone”. Die lächerlichen 25 Prozent Familie interessiert keine S – - mehr, bei der Rentnerschwemme!

    taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/maenner-hatten-mehr-chancen/

    taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/lernen-auch-mal-nein-zu-sagen/
    _________________________________________________ ! ! !

    taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&dig=2009%2F11%2F25%2Fa0115&cHash=f2372ab593

    http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/die-seele-bleibt-ein-geheimnis/

    Meine Vergewaltigung war eine “christliche” seelische Vergewaltigung! Das ist mein “Daphne”-Erlebnis! Weiß noch nicht in der Praxis , was mich “wandelt”!… (”Die gewandelte Frau ” Ingrid Riedel…oder “Die weise Alte”. B.W.) Jedenfalls wollte ich nie “so eine Tusse” sein, wie…

    und Gewalt gegen Frauen findet zu 77 % IN DER PARTNERSCHAFT statt! Auf der Basis und als Folge dieser christlichen Kultur!

    übrigens Felix: Daphne Joyce ist wirklich ein schöner Name! Und manchmal haben die Amerikaner ja tatsächlich was, dass man sagen kann: hat was :-) Zum Glück habe ich meine Töchter aber davor bewahrt, dass sie nun Flowery und Florence heißen.

  18. Janine:

    @ Daphnemoria

    Was mich berechtigt, Sie als bösartig zu bezeichnen ? Ihre verlogenen, von Vorurteilen und Lügen strotzenden Beiträge, welche nur Millionen von Menschen schlecht machen sollen………ganz einfach ! Und tschüss Sie Verbalterroristin !!

  19. heidi reiff:

    @ Janine und alle die es interessiert

    In Basel wurde neu eine Anlaufstelle für “geschlagene Männer” eröffnet, ob es das schon gibt in anderen Städten entzieht sich
    meiner Kenntnisse. Ich hoffe einfach dass Betroffene sich melden oder wird das Heldentum weiterhin idealisiert ?

    PS. Eine persönliche Frage an Sie Janine : War Jesus ein Held oder Märthyrer ? Empfinden Sie diese Frage als Angriff an Sie ?
    Die Geschichte von Jesus von Nazareth wird einfach verschiedentlich interpretiert. Sofern Jesus der Erlöser ist, weshalb
    erlöst er die vielen Menschen nicht, die leiden auf der Erde? Haben Sie eine Antwort ?

  20. Janine:

    @ Heidi Reiff

    Jesus war weder ein Märthyrer noch ein Held. Es ist die Sünde, welche uns von Gott und dem ewigen Leben trennt und die Aufgabe von Jesus war es, uns mit Gott zu versöhnen, indem er unsere Sünden auf sich nahm. Wer also Jesus annimmt, seine Sünden bereut, sein Leben ändert und sich taufen lässt, der hat den Weg zum ewigen Leben eingeschlagen. Jeder hat die freie Wahl das zu tun……..oder eben nicht. Wenn das für Sie zu schwierig, zu dumm oder was auch immer ist, dann leben Sie nach Ihrer Façon. Sie haben sich dann eben für den anderen Weg entschieden.

  21. heidi reiff:

    @ Janine

    Ich bin sozialisiert aus der röm. kath Ecke, wurde getauft ganz traditionell, ich war ein hilfloses Baby damals, auch mein Sohn liess ich traditionell taufen mit Weihwasser, die Photos sind alle noch da, das Wort Sünde ist mir einfach ein Dorn im Auge, mit Heilversprechen von ewigem Leben mit Höllendrohungen lassen sich Menschen nach wie vor instrumentalisieren. Ich kenne persönlich einen Menschen, der sich in eine Sekte eingelassen hat, er hat den Freitod gewählt, die näheren Umstände kenne ich konkret nicht für seine persönlichen Entscheidungen. In dieser Beziehung ist ja Jesus auch ein Vorbild, ich habe lange gebraucht, bis ich meine Religionsneurose in den Griff bekam, ich glaube einfach nicht an ein ewiges Leben, das dogmatisch schlechte Gewissen wurde uns leider in der Wiege schon eingeimpft. Ich betrete seit Jahren keine Kirche mehr und habe endlich kein schlechtes Gewissen mehr. Ich liebe flackernde Kerzen. Mein Grundprinzip leben und leben lassen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich habe einfach keine fixen Vorstellungen und Erwartungen von einem Leben nach dem Tod, wenn Sie sich in der Kirche gut aufgehoben fühlen na und, das geht mich ja wirklich keinen feuchten Dreck an. Die Natur ist für mich Gott, weder männlich noch weiblich, ich bin einfach als Mädchen auf die Welt gekommen das ist einfach Naturgegebenheit ………

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