Schweiz


hugostamm am Freitag den 23. Oktober 2009

Wie der Mensch Gott gefunden hat

Es gibt ein paar Konstanten im und Erkenntnisse über das Leben, die für alle Menschen eine zentrale Bedeutung haben: Wir sind auf die Erde geworfen, wir haben das Bewusstsein über unsere Existenz, wir haben die Fähigkeit, die Zeit wahrzunehmen, wir wissen um unseren eigenen Tod. Weiter erkennen wir, dass wir zu den sozialen Wesen gehören, die aufeinander angewiesen sind. Der Einzelne wäre kaum fähig zu überleben. Der Kit von kleinen und grossen Gemeinschaften ist die Liebe.

Diese Parameter gelten vermutlich für alle Gemeinschaften, ethnischen Gruppen und religiösen Bewegungen. Sie ermöglichen erst die kulturelle die Entwicklung in allen Lebensbereichen: Erziehung, Bildung, Wissenschaft, Technik. Alles Dinge, die das Zusammenleben in der Regel fördern und uns das Leben angenehm machen. Ohne Befriedigung dieser Grundbedürfnisse sind psychische Entwicklungen kaum möglich.

Es fällt auf, dass in dieser Aufzählung transzendentale oder religiöse Aspekte fehlen. Sie sind eine Folge der kulturellen Entwicklung. Parallel zu den geistigen Errungenschaften veränderten sich die religiösen Konzepte. Vom einfachen Glauben an die Gestirne entwickelten sich alchimistische und animistische Heilslehren, der Glaube an eine Vielzahl von Göttern und schliesslich die Vorstellung von einem personalen Gott. Es käme heute wohl niemandem mehr in den Sinn, Sonne und Mond als göttliche Wesen anzubeten.

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist also eine kulturelle Leistung. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Mensch ein höheres Wesen gesucht und Gott gefunden hat. Und es lässt vermuten, dass Gott sich dem Menschen nicht offenbart hat, wie uns dies verschiedene Heilslehren suggerieren. Hätte Gott dies getan, hätten unsere Urahnen wohl kaum Sonne und Mond angebetet.

Ohne Liebe verkümmert der Mensch. Ohne Gott nicht.

1.312 Kommentare zu „Wie der Mensch Gott gefunden hat“

  1. Eric Berne

    Heidilein

    Rogers hast Du auch noch gelesen, vielleicht machst Du sogar NLP (ich schaue zur Zeit nach links oben). Du bist ja ein Ausbund modernsten psychologischen Wissens. Vielleicht treibst Du es sogar manchmal noch systemisch? schicksalsanalytisch?

  2. Credo

    das ganze Interview (Publik-Forum)

    ###Herbert Schnädelbach: »Ich rechne nicht mit Gott«

    Er ist Philosoph und frommer Atheist. Als Kind war er noch Pietist, aber die Gemeinde trieb ihm den Glauben aus. Warum die große Liebe des Herbert Schnädelbach die Vernunft ist.

    Von Christian Modehn

    Herr Schnädelbach, Sie haben als Philosoph den Begriff »frommer Atheist« geprägt. In welcher Weise trifft er für Sie selbst zu?

    Herbert Schnädelbach: Ich habe damit zunächst einen Typus von Atheismus beschreiben wollen. Sehr verbreitet ist ja die Vorstellung, dass Atheisten vor allem Menschen sind, die militant den Gottesglauben bekämpfen, sich also als Anti-Theisten gebärden. Aber: Die meisten Atheisten sind vielmehr Menschen, die einfach ohne Gott leben wollen. Diese nachdenklichen Atheisten sagen: Ich will gar nicht lauthals vertreten, dass es Gott nicht gibt, sondern ich glaube einfach nicht an seine Existenz. Und der fromme Atheist ist dann derjenige, der nicht anders kann als die Glaubensinhalte, die er nicht vertritt, doch ernst zu nehmen. In diesem Sinne bin ich ein frommer Atheist. Ich bin einer, der sich darüber aufregt, dass die religiösen Inhalte heute verschleudert werden durch Kommerzialisierung oder durch Instrumentalisierung seitens der Politik. So nach dem Motto: Wir brauchen wieder Werte, wir brauchen sozialen Kitt, und deswegen benötigen wir auch die Religion.

    Leiden Sie als frommer Atheist darunter, dass Sie religiöse Glaubensinhalte für sich selbst nicht realisieren können, etwa im Gebet, in Riten?

    Schnädelbach: Ich würde das nicht mit »Leiden« beschreiben. Was mich betrifft, so ist mein Atheismus zum großen Teil das Ergebnis einer Befreiung. Ich habe eher das Gefühl, vom Glaubenmüssen erlöst zu sein. Aber natürlich ist da auch ein Bedauern: Menschen mit einem festen Glauben haben es offenbar im Leben leichter. Sie können viel mehr Nöte »wegschieben«, alle Sorgen auf Gott werfen, wie es in der religiösen Sprache heißt. Ich bin mehr auf mich selbst gestellt. Es gibt schon Augenblicke, wo ich es schade finde, dass ich nicht religiös leben kann. Auf der anderen Seite will ich als frommer Atheist diesen Glauben auch nicht. Ich weiß, dass ich nicht glauben kann. Der authentische religiöse Glaube rechnet ja mit Gott, verlässt sich auf ihn. Für mich gilt: Ich kann das nicht. Oder besser: Ich kann das nicht mehr. Es ist eine falsche Vorstellung, dass man sich zum Glauben einfach entschließen kann.

    Waren Sie denn in Ihrer Kindheit oder Jugend gläubig?

    Schnädelbach: Der Glaube war in meiner Familie ganz selbstverständlich. Die Eltern waren mit einer pietistischen Freikirche verbunden. Da gehörte der Glaube »an den Vater im Himmel« zum Alltag. Wir haben als Kinder schlimme Situationen erlebt bei der Flucht aus Schlesien und dann auch beim Angriff der Alliierten auf Dresden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich genau: Wir werden sterben, aber ich hatte keine Angst, denn da war ja diese Stabilität des Kinderglaubens. Bei meinen Eltern war übrigens der Glaube nicht mit äußerem oder innerem Druck verbunden. Der kam dann für mich später im Umfeld der Gemeinde; und mit diesem Druck kamen die Zweifel. Es waren Unstimmigkeiten und Widersprüche in der Lehre, die man so hörte, die mich nachdenklich gemacht haben. Ich fing deshalb an, mich um Theologie zu kümmern. Aber letztlich war das Zweifeln die Triebkraft, mich immer mehr mit Philosophie zu beschäftigen. So ist mein Weg zur Philosophie ein Ausgang aus der kindlichen Geborgenheit im christlichen Glauben gewesen.

    Welche Glaubenslehren fanden Sie damals besonders fragwürdig oder belastend?

    Schnädelbach: Es waren merkwürdige Ängste, mit denen ich konfrontiert war. Wir hatten zum Beispiel in Leipzig eine Gemeindeschwester, die sagte: »Wir müssen so leben, als wenn Jesus jeden Augenblick wiederkäme.« Und dann haben wir uns Gedanken gemacht: In welches Kino dürfen wir jetzt gehen? Wenn Jesus wiederkommt, will er uns sicher in diesem oder jenem Film nicht antreffen. Wir haben uns ernsthaft den Kopf zerbrochen, ob wir die »Sünde wider den Heiligen Geist« schon begangen hätten. Und dann diese dauernde Pflege von Schuldgefühlen, die gerade im Pietismus sehr ausgeprägt war! So nach dem Motto: »Du musst dich erst bekehren, bevor du glücklich sein darfst.« Diese Lehre hat bei mir nicht funktioniert, Bekehrungserlebnisse habe ich nicht gehabt. Dann kamen Fragen zur Autorität der Bibel und Ähnliches; trotzdem habe ich damals sehr viel von der Bibel gelernt. Aber es stellte sich mir die Frage: Was ist wahr an der Religion?

    Könnten Sie nicht auch sagen: Ich habe diesen Pietismus erlebt, aber vielleicht sollte ich eine andere, eine vernünftigere Form von Christentum suchen?

    Schnädelbach: Das weiß ich nicht, man kann aus seiner Biografie ja nicht aussteigen. Aber als ich dann später meine Kritik am Christentum formulierte, handelte es sich jedenfalls nicht um eine Verarbeitung meiner religiösen Sozialisation. Meine Religionskritik, die mir so wichtig ist, kann nicht ins Biografische abgeschoben werden!

    Sie denken an Ihren viel diskutierten Beitrag »Der Fluch des Christentums«, der den Untertitel trägt: »Die sieben Geburtsfehler einer alt gewordenen Weltreligion«?

    Schnädelbach: Ja, da habe ich eine kulturelle Bilanz des Christentums zu ziehen versucht, und dies vor allem auf der Grundlage meiner Beschäftigung mit der Philosophie und Kulturgeschichte der Neuzeit. Ich zeige, welche »Geburtsfehler« oder folgenreichen Hypotheken mit der Ablösung des frühen Christentums vom Judentum verbunden waren. So ist meine Streitschrift »Der Fluch des Christentums« entstanden.

    Zwei »Geburtsfehler«, die Sie nennen, sind die Erbsündenlehre und der dominierende Einfluss des Platonismus auf das Christentum. Sind diese Geburtsfehler für Sie immer noch ein Fluch?

    Schnädelbach: Die Erbsündenlehre hat die Menschen jahrhundertelang tyrannisiert. Da wurden Halbtot- und Totgeborene noch schnell getauft, da gab es diese Vorhölle für die ungetauften Kinder. Niemand kann einem erklären, warum Neugeborene schon Sünder sein sollen. Diese kirchliche Lehre vom Menschen muss man infrage stellen. Dass alle Menschen als Sünder geboren werden, als Schuldige, ist für mich eine verhängnisvolle Weichenstellung des frühen Christentums. Das ist negative Anthropologie, keine Anthropologie des aufrechten Ganges. Die Menschen werden hier von vornherein klein gemacht. Es heißt: Sie seien zum Guten gar nicht fähig, sie bräuchten dafür die Gnade, und die Gnade kommt durch die Taufe, also durch die Kirche. Und der christliche Platonismus mit der Überordnung der Seele über den Leib, mit der Verachtung der Frauen wirkt bis heute. Dazu gehört der Kult um Maria als Jungfrau. Abgesehen von der dahinterstehenden Zurückweisung gelebter Sexualität: Maria wird nicht nur als Helferin im Himmel verehrt, sondern häufig genug selbst angerufen, ja angebetet: Bleibt da der Monotheismus eigentlich noch gewahrt? Der jetzige Papst ist ferner in der Nachfolge Augustins ein Vertreter des christlichen Platonismus; man denke nur, wie er die Vernunft mit dem fleischgewordenen, göttlichen Logos des Johannesevangeliums identifiziert: So wird Christus zum Inbegriff der Vernunft, die alle bestimmen soll.

    Von diesen Vorstellungen haben Sie sich als Philosoph verabschiedet. Was haben Sie jetzt für Ihr Leben gewonnen?

    Schnädelbach: Der Verlust des Glaubens ist nicht größer als das, was ich dazugewonnen habe. Ich stelle mir nicht mehr die Frage: Gehöre ich zu den Erlösten, oder gerate ich in die ewige Verdammnis? Wenn man das mal losgeworden ist und sich sagt: »Es gibt ein Leben vor dem Tod« – wenn also die Angst vor der Hölle verschwindet –, dann kann ich auch auf den Himmel verzichten. Das gilt sicher auch für viele junge Leute. Sie wollen intellektuell auf eigenen Füßen stehen, während ein sehr enges Christentum ja aus lauter Denkverboten besteht.

    Sie können es sich als Philosoph nicht vorstellen, die Transzendenz, das Göttliche, das Umgreifende durch die Reflexion zu erreichen?

    Schnädelbach: Es gibt keine Argumente, durch die man jemanden fromm machen kann. Wir haben zwar eine neue Konjunktur von sogenannten Gottesbeweisen, aber die funktionieren nicht. Wir sind endliche Wesen, wir haben eine kurze Lebenszeit, wir haben das meiste vergessen, was die Menschheit schon mal gewusst hat. Wir leben in Verhältnissen, wo wir angewiesen sind auf andere, wir verfügen nicht über unser Lebensschicksal. Natürlich denken wir über diese begrenzten Gegebenheiten hinaus. Gedanklich überschreiten wir die Grenzen des Endlichen, aber dieses Überschreiten können wir nicht wieder positiv denken, so, als kämen wir dann in der Transzendenz an. Immanuel Kant ist da für mich ein moderner Denker. Er hat klar gesehen: Im Bereich dessen, was unserer Vernunft zugänglich ist, können wir uns nicht auf Gott beziehen. Das ist Ausdruck unserer Endlichkeit.

    Es gibt aber doch die Erfahrung des Erhabenen und Unendlichen, zum Beispiel in der Kunst.

    Schnädelbach: Ich bin überzeugt: Man muss sehr deutlich unterscheiden zwischen religiösen Erfahrungen und ästhetischen Erfahrungen. Heute glauben zwar viele Menschen, religiöse Erlebnisse im ästhetischen Bereich zu haben. Leute, die sich gar nicht als Christen verstehen, gehen jedes Jahr in die Matthäuspassion und weinen immer an derselben Stelle. Aber da wird das Religiöse bloß in ästhetisierter Form konsumiert, und das hat nichts mit authentischer religiöser Erfahrung zu tun. Die hat man vielmehr dann, wenn man zum Beispiel erlebt, dass etwas wider Erwarten gut ausgegangen ist. Dann möchte man sich bei jemanden bedanken. Oder auch dann, wenn einem eine ganz schlimme Ungerechtigkeit passiert oder man eine schwere Krankheit bekommt: Da möchte man sich bei jemanden beklagen. Aber bei wem? Religiöse Menschen können sich dann an Gott wenden. Ich kann das nicht.

    Angesichts dieser Erfahrungen könnten Sie sich doch sagen: Ich kann dem christlichen Glauben als dogmatisch formulierter Lehre nicht folgen, aber ich halte mir die Wirklichkeit eines absoluten Geheimnisses offen.

    Schnädelbach: Nur weil wir nicht alles wissen, kann man von Geheimnis sprechen. Aber dieses Geheimnis kann man nicht einfach als das religiös Bedeutungsvolle definieren. Ich sehe dahinter den Versuch, die Begrenztheit unseres Lebens wieder ins Positive zu wenden, und das finde ich nicht vertretbar.

    Aber inwiefern äußert sich dann bei Ihnen »das Fromme« in Ihrem Atheismus?

    Schnädelbach: Fromm zu sein heißt ja, einer Sache treu zu bleiben und diese auch ernst zu nehmen. Ich frage mich immer wieder: Warum interessierst du dich eigentlich noch für die Religion? Du hast sie doch hinter dir? Und warum regst du dich auf, wenn mit der Religion so viel Missbrauch getrieben wird, wenn sie instrumentalisiert wird? Meine Frömmigkeit ist wohl am ehesten zu beschreiben als ein Widerstreben gegen diesen Missbrauch. Ich bleibe den authentischen Überlieferungen treu.

    Meinen Sie damit die Lehren des historischen Jesus? Das »Jesuanische«?

    Schnädelbach: Ja, da ist bei mir etwas geblieben, das es mir möglich macht, mir diesen bedeutenden Menschen zur Richtschnur zu nehmen. Aber ich kann auch noch auf andere verweisen. Manchmal habe ich zum Beispiel zu meinen Studenten gesagt: »Das hat Kant formuliert, und weil er es gesagt hat, stimmt es« (lacht) – aber das ist nicht ernst gemeint. Ich beschäftige mich auch viel mit dem alten Bach und finde es unglaublich, dass er ein solches Lebenswerk hinterlassen hat. Oder ich denke an den Dirigenten Georg Solti, der in einem Interview erklärt hat: »Für mich gibt es zwei Gottesbeweise: Das sind Mozart und das Lächeln meiner Kinder.« Aber mit solchen Aussagen sind wir meines Erachtens noch nicht im religiösen Bereich angekommen. Ich sage also: Insoweit ich Jesuaner bin, bleibe ich dabei im Humanen und Kulturellen.

    Auch im Politischen?

    Schnädelbach: Ob wir das, was wir für authentisch jesuanisch halten, auch politisch verwenden können, weiß ich nicht.

    Haben Sie als frommer Atheist auch eine Poesie, die Sie Gebet nennen könnten?

    Schnädelbach: Nein. Fromme Poesie, Gebete, habe ich nicht.

    Haben fromme Atheisten Interesse an einer Gemeinschaft Gleichgesinnter?

    Schnädelbach: Nein. Wenn ich sage: Ich glaube nicht, dass Gott existiert, dann ist die Debatte eigentlich zu Ende. Ich muss nicht noch weiter begründen, dass ich das nicht glaube.

    Warum eigentlich nicht?

    Schnädelbach: Ich habe ja nichts zu vertreten, und es wäre ein Missverständnis, wenn mein Unglaube als ein anderer dogmatischer Glaube aufgefasst würde. Ich sage nur: Ihr Glaubenden bezieht euch auf etwas, das ich nicht teilen kann. Es ist doch ganz normal in einer Welt so vieler verschiedener Überzeugungen zu sagen: Diese Meinung kann ich nicht teilen.

    Wie schätzen Sie die Rolle der Kirchen in Deutschland heute ein?

    Schnädelbach: Ich denke angesichts der genannten Probleme im Bereich der Lehre der Kirchen: Das institutionelle Christentum hat sein Ende erreicht, ohne es bemerkt zu haben. Wer versteht noch die Lieder, Predigten, Bibelverse? Das soziale Engagement der Kirchen verdient Respekt. Aber die positiven Energien des Christentums sind übergegangen in einen profanen Humanismus.

    Lesetipp: Herbert Schnädelbach: Religion in der modernen Welt. Fischer.

    Bildunterschriften, Marginalien, Zitate:

    »Bei meinen Eltern war der Glaube nicht mit Druck verbunden. Der kam für mich später, im Umfeld der Gemeinde. Und mit diesem Druck kamen die Zweifel«

  3. b@ Heidi Reiff

    wollen Sie mir so vermitteln, ich sei eine Waldhexe, eines der Weiber, die ihre Kinder zu Sündenböcken machen würde
    und verpacken daher, weil Sie Ihre Brücken abgebaut haben, auf Umwegen ihre Botschaften?

    Trauen Sie sich unmittelbatr nicht an mich heran? Sie greifen immer Inputs und Stichworte oder Texte und Inhalte von mir auf und formulieren dann einen (globalen) Beitrag und gehen nie konkret auf diese Anstöße ein.

    Werte Heidi Reiff! Sie sind schon ein gutes Maß auch begriffsstutzig! Und dies nicht von schlechten Eltern! :-(

    Ich habe Ihnen lange die Stange gehalten!

    Im Affidamento gibt es so ein paar “feministische” Solidaritätskonzepte…Wär vielleicht mal was bei Ihrer “Compi-Gläubigkeit” und Abhängigkeit.(Auch eine “Religionsform”)

    Heidi Reiff: “Gefangen in der eigenen Verzweiflung ist dann die Esotherik für viele Menschen ein Rettungsanker”
    Was bringen Sie denn selbst für einen Eklektizismus! Sie haben ja noch Zeit, das zu untersuchen!
    Es ist eben “alles möglich” und zwar nicht nur beiM-Markt…oder Praktiker…Wenn hier !Atheisten” sich auf astroloische Konzepte beziehen ´;-) Ich bin halt gleichzeitig Schubrakete und Bremsrakete…

    Meinen eigenen “Standort” unter Blomiten-Indianern hatte ich schnell analysiert :-)
    und gewandelt. (Schwer faßbar?) Werde geflissentlich ignoriert. Insbesondere von der CREME…Aber ich schreibe auch seit langem nicht mehr für dieses Bloginventar, sondern für Zufallsgoogler..denn im Sinne von Schnädelbach, und das noch aus weiblicher Perspektive, halte ich es (nicht nur journalistisch und aufklärerisch) für richtig, etwas über die Historie dieses menschenverachtenden pietistischen Gebarens aufzudecken. Und das nehme ICH ALLEIN auf meine Kappe. eben, “weil ich kein braves Mütterchen mehr bin”

    (Hier ist keineswegs mein Rudel!)

  4. b@ Heidi Reiff

    “Blogmiten”

  5. b

    darüber hinaus
    empfehle ich zu den hier angerissenen Themen (Evolution…Ausländer) einen Standpunkt aus der SIcht des Comedien einzunehmen, insbesondere auf die militante Eltern-Armada

    mark.britton.de

  6. b

    @ Eric Berne

    und die esot H erischen Waldhexen gemäß eines Thoreau und der Theorie des Behaviorismus des Skinner

    (personenlexikon.net/d/b-f-skinner/b-f-skinner.htm)

    sollten in der Tat nicht vermischt werden mit der Britton-Theorie eines Nickelodeons :-)

  7. b

    gell Heidi
    wenn Sie mich nicht identifiziert hatten, war ich in Ihren Augen mutig…
    spreche ich Ihnen aus der Seele…wenn es so richtig um das Bashing von “autoritären System” geht :-)
    ansonsten aber kommt immer das Bashing einer Waldhexe durch

    mit Verlaub: begriffsstutzig darf ich Sie bezeichnen, weil ich es selber bin: mein Hirn ist nach den Kindergroßzieherjahren – 150% mehr als die Ihren – wie bei Lilly Brett “zu Kürbisbrei” muttiert…mein Verstand hängt irgendwo im Nirwana, die Alzheimeranzeichen untrüglich…
    ein Relikt der überfordernden Jahre

  8. b@ Heidi Reiff

    wohl kaum Kinderhaß ist die Aussage
    WER HASST denn schon seine Kinder?
    Damit stellen Sie sich auf die Ebene der Justiz, die die Opfer beschuldigt und bestraft (z.b. die Vergewaltiger ziehen läßt)
    die immer noch davon ausgeht, dass Mütter, die aus Verzweiflung ihre Kinder töten (oder unter Druck und Anstiftung des Partners) die allein Schuldfähigen sind und den Partner davon kommen lassen

    Gerade um Anerkennung und Berücksichtigung im Sinne der Gleichbehandlung geht es! Ein Appell auf Unterstützung und Differenzierung. Denn in unseren Gesellschaften (Kinder solten “geliefert” werden ohne “das Dorf” bei gleichzeitigem Abbau der Solidarität für und Autonomie von Mütter-n) ging es nur darum den Profit zu ziehen!
    SIE sind doch selber eine große EGOISTIN (vor dem Herrn) oder täusche ich mich?

  9. Kühn

    ja, wer haßt denn schon seine Kinder`?
    ausser vielleicht Ihre persönliche Mutter?

    oder, kühn? Gott-Vater? der den Sohn so “liebte”?

    etwas insgeheim die pietistische Rabenmütter-Zuschreiber-Lobby?

  10. Fräulein Melanie

    @ Eric Berne

    Sie offenbaren mir eine sehr abstossende Seite an Ihnen.
    Ich empfehle die eigenen gravierenden Minderwertigkeitskomplexe anzugehen,
    statt Heidi zu maltraitieren,
    Donnerwetternocheinmal.

    @ b@ Heidi Reiff

    ” Ich habe Ihnen lange die Stange gehalten ! ”
    Das scheint mir aber nicht viel Widerstand zu benötigen , um die Stange zum Kippen zu bringen.

    ” WER HASST denn schon seine Kinder?”
    Viel mehr Leute als man annehmen sollte.

    Habe vor einiger Zeit von einer Studie gehört, welche sich mit den Lebensqualität erhöhenden Faktoren beschäftigte.
    In dieser Studie kam als Nebenprodukt zur Sprache ,
    dass gerade der subjektiv empfunden “missratener” Nachwuchs
    die Note für die Lebenszufriedenheit empfindlich hinunter zu drücken vermag.

    Ein Indiz, dass Kinder als Besitz und Sache angesehen werden.
    Der Hass blitzt oftmals dann erkennbar auf, wenn Kinder -vielleicht sogar nur vermeintlich- das eigene gesellschaftliche Ansehen beeinträchtigen.
    Die eigenen Kinder werden dann lieber tot als lebendig gesehen.

  11. heidi reiff

    @ Eric Berne

    Lieber Ericlein

    Gibts da nicht auch ein Psychologiebuch von einem Berne ? Eines meiner Hobbys war Psychologiebücher lesen, die ersten waren Freud. Als meine Tochter in die 2. Primarklasse ging kam ein Impuls von Ihrer Lehrerin gemeinsam mit Eltern einen Rogers-Kurs zu machen, ich hab da mitgemacht, war für mich noch echt spannend . Das ist jetzt 28 Jahre her, einfach Schnee
    von gestern. Hab da in einigen Gruppen mitgemischelt in div. Richtungen was Psychologie betrifft. Es war ja alles freiwillig, hab mich da einmal eingelassen in eine Therapiegruppe “Familienstellen nach Bert Hellinger”. Erstaunlich war, alle holten immer mich, ich überlegs mir noch ob ich vor meinem Ableben mich ins Guinessbuch eintragen lasse oder mich noch heilig sprechen lasse, ist noch offen : – ) Hoffe für Sie, dass Sie den Mut finden, auch mal auf einen anderen Dampfer umzusteigen, tun Sie es im hier und jetzt, der innere Fotoapparat lügt nicht. Ich warte nichtmehr auf Godot. In eine Teufelsgruppe mit Teufelsaustreibung hab ich mich zum Glück nie eingelassen, HS hat ja Erfahrung mit Sektenopfern, ich schätze einfach seine kritische Haltung.

  12. heidi reiff

    @ Fräulein Melanie

    Wir kommen ja nicht mit Minderwertigkeitskomplexen auf die Welt auch nicht als Drogensüchtige einfach hilflos, wir sind in dieser Phase einfach angewiesen auf Nahrung zum Ueberleben, die Mutterbrust, die Amme oder der Schoppen. Hoffe Sie halten mir nach wie vor die Stange einfach gedanklich, gedanklich haben wir das Recht, auch mal jemand auf den Mond oder auf x einen Planeten zu schiessen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Ich kenne einfach die verlogenen Muster aus meiner Kindheit, die Botschaft “das darfst zu nicht mal denken”, das Lied “die Gedanken sind frei ist für mich nach wie vor ein guter Wegbereiter. “Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschiessen, es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.

    @b

    Die Frage ist doch wie gehen wir um mit Situationen auch mit schwierigen, es ist nicht alles Gold was glänzt, ohne mich als Heldin zu profilieren, ich bin froh, dass ich endlich fähig bin in die Offensive zu gehen, lustig mein jüngerer Bruder hat immer gesagt, nichts überstürzen für mich ein guter Weg, da kann sich Mensch viele verpuffte und unnötige Energien sparen. Ich habe mich früher extrem verausgabt, war immer überfordert, die Zähne sind mir von allein ausgefallen, ich rede jetzt nicht aus der Kindheitsphase, 2. Zähne sind ja normal in der kindlichen Entwicklungsphase. Sie haben da was angetönt a propos Waldhexe, ich kenne Sie persönlich nicht, theoretisch kenne ich ja diese Rhytmen der Walpurgisnacht, die Hexen auf dem Besen, ich bevorzuge einfach die Feen, jedem das seine.

  13. heidi reiff

    @ b

    Kann sein dass Sie mich etwas missverstanden haben, so wie Ihre Kommentare rüberkommen haben Sie viel geleistet, meine Urmütter waren Leistungsbestien, meine Grossmutter väterlicherseits hat 7 Kinder geboren, persönlich habe ich sie nie gekannt, mit 53 ist sie gestorben, wahrscheinlich war sie überfordert, mein Grossvater ist dann fast durchgedreht, ich kenne meine Ahnengeschichten recht gut, habe mich auch intensiv damit beschäftigt. Paradox ist mein Grossvater hat sich auch um mich gekümmert, wohlwollend bekam ich ein Himbeersirüpchen, was er getrunken hat, weiss ich nicht ist mir heute auch Wurst und nicht so dominant. Mein Grossvater war ein hilfloses Kind, verzweifelt ist er mal aufgetaucht mit einer Aussage, ich hab nur noch 3 Rappen im Sack. Ich akzeptierte auch meine Errinnerungen, ich lebe noch, bin halt einfach kein Winkelriedtyp. Haben wir nichts dazugelernt aus dem Mittelalter Anna Göldin etc. leider wurden auch viele Männer verbrannt, der Heilige Lorenz etc. Hoffe einfach, dass wir fähig sind, diese destruktiven Muster nicht zu wiederholen. Ich war noch nie in einer Freikirche kann ja deshalb auch meinen Senf nicht dazugeben, meine Haltung nach wie vor, ich passe mich nicht an, sage trotzdem meine >Meinung, ein gutes Recht eines lebendigen Wesens

  14. heidi reiff

    @ Eric Berne

    Ïch bin doch keine Analythekerin, trotzdem schätze ich den Fortschritt der Technik, das sind Errungenschaften von Menschen, wir profitieren ja alle von Google, wiki , yutuobe etc. Bin zwar keine Wissenschafterin, akzeptiere es einfach, Religionsheucheleien sind für mich noch 10 mal verlogener als Wissenschaften

  15. Janine

    @ heidi reiff

    Haben Sie mal wieder Ihr Tonband eingeschaltet ? Immer die gleiche Leier ! Was genau ist ………Religionsheuchelei ? Definieren Sie das mal ganz genau. Ist jemand, der religiös lebt und 100% von seinem Glauben überzeugt ist…….ein Heuchler ? Gibt es ausserhalb der Religionen……auch Heuchler ? Sind Sie eine Heuchlerin ? Können Sie Beiträge schreiben, ohne auf irgendeine Seite auszuschlagen ? Können Sie auch mal positiv rüberkommen oder ist der Blog für Sie nur Frustbewältigung ?

  16. Eric Berne

    @ Melanie

    Das Argument Minderwertigkeitskomplex ist Kindergarten-SVP-Stil, etwa auf der Stufe, ich empfehle Ihnen einen Psychiater aufzusuchen.

    Wenn jemand wie Heidi R. Miller und Berne vermischt und glaubt, das Kinderich sei das Wahre, dann muss man einschreiten.

    Sie können durchaus auch mich angreifen, aber seien Sie wenigstens ein bisschen witzig, Ihre Dauerpräsenz im Blog mit Ihren berechenbaren Reaktionen im Weltwoche-Stil (was gut ist, ist schlecht und was schlecht ist ist gut) wäre auch einmal ein Studienobjekt für die Rogers-erfahrene Heidi.

  17. heidi reiff

    @ Janine

    Ich habe meinen Computer eingeschaltet, das ist Fakt, ich bin allergisch auf Heuchelei, ich bin extrem nachtragend da haben Sie recht, ich verzeihe nicht dort wo es am Platz ist, ich habe Ihnen Ihre 100 % Religiostät nie mies gemacht. Ich respektiere Ihre Gottgläubigkeit, so wie Sie das rüberbringen haben Sie das ja 100 % pro geschafft , meine provokative Frage ist nach wie vor, ich gönne Ihnen Ihren Weg von Herzen, wo ist denn Ihr Problem ? Hoffe etwas auf Verständnis, mit Beten ist kein Problem gelöst was der Hunger vieler Menschen betrifft, sind Sie aktiv tätig für randständige Menschen die Hilfe brauchen ? Zum Glück gibt es noch solche Menschen einfach wohlwollende, die auch ohne Gebet es schaffen, die Nase am Himmel zu haben.
    Gute Nacht, hoffe ausser beten für Sie gehen mal in die Offensive,es geht um Taten, schon mal was davon gehört? Meine Frustbewätlitigung setze ich um in Taten in Reale immer wieder, akzeptieren Sie einfach, dass das mit Beten Null und Nichts zu tun hat, anscheinend haben Sie ja nie Frust gehabt gönne es ihnen von Herzen, das vermittle ich auch meinen Grosskindern, meine Grosskinder sind sehr selbstänig auch ohne Gebetsmühlen wau, ist auch ein Weg……

  18. Der Drache

    Janine Atalaia fragt: Ist jemand, der religiös lebt und 100% von seinem Glauben überzeugt ist…….ein Heuchler ?

    Nein. Das ist … … ein Depp. Wie übrigens alle Menschen, die 100% von etwas überzeugt sind, über das man nichts wissen kann.

  19. Janine

    @ Heidi Reiff

    Aber Heidi…….hat irgendjemand im Blog noch nicht begriffen, dass Sie “allergisch” auf Heuchelei sind ? Das haben Sie ca. 1582 mal erwähnt. Also ich glaube, dass das sogar bei Moria oder Dobrasan angekommen ist. Warum also die ewigen Wiederholungen ? Schreiben Sie doch mal positiv. Es geht Ihnen doch so blendend, Sie sind doch so frei !! Also zeigen Sie uns doch mal, dass diese “Freiheit” bei Ihnen gute Gefühle erzeugt ! Genau das passt eben bei Ihnen nicht. Sie wettern hier ständig herum und erzählen gleichzeitig, wie befreit Sie von all der Heuchelei und den bösen Kirchen sind……aber eigentlich bringen Sie nur ein Negativ-Klima in den Blog. Aha…..Sie “respektieren” also meine Gottesgläubigkeit”……..ziehen aber gleichzeitig ständig über Gläubige her und bezeichnen diese als Heuchler. Irgendwie nicht glaubwürdig liebe Heidi. Und von Gebet haben Sie keine grosse Ahnung. Was meinen Sie wohl, wieviele Gebete Gott schon erhört hat in meinem Leben ? Wenn Sie das wüssten, würden Sie ganz anders reden. Meinen Sie etwa, Gott funktioniert auf Knopfdruck ? Man müsse nur gegen den Hunger auf der Welt beten und alle Probleme wären gelöst ? Die Mehrheit wird nun mal das Reich Gottes nicht erlangen, das ist biblisch ! Und vom Wechselspiel zwischen Gut und Böse oder zwischen Gott und Widersacher verstehen Sie natürlich auch nichts. Darum ist es müssig, sich mit Ihnen über solche Fragen zu unterhalten. Sie sehen da nur Ihre Vorurteile. Wir kümmern uns übrigens um randständige Menschen und um Menschen in Altersheimen. Tun Sie das auch ? Na eben ! Beten hat doch mit Taten gar nichts zu tun. Wir beten und Gott erhört unsere Gebete……..und wir lassen auch Taten folgen und tun Dinge für unsere Nächsten, welche Sie auf Ihrem bequemen Arsch nie tun würden. Übrigens, wenn ich für jemanden bete und dieser Person wird dadurch geholfen….dann ist das auch eine positive Tat. Nur bete ich lieber für Leute mit offenem Herzen, als für Ignoranten, welche Gotteslästerung betreiben. Übrigens sind meine Kinder wohl um eines selbständiger, als Ihre. Die lassen sich nicht so vom Zeitgeist gängeln.

  20. Fräulein Melanie

    @ Eric Berne

    “Wenn jemand wie Heidi R. Miller und Berne vermischt und glaubt, das Kinderich sei das Wahre, dann muss man einschreiten.”

    Wenn jemand R.Miller und Berne vertauscht, dann hat das Gründe,
    und wenn eine /r glaubt, man MUESSE da einschreiten, so hat das auch Gründe.

    Ich nehme Heidi völlig anders wahr als Sie, Ihnen scheint es sehr wichtig zu sein, dass Heidi sich verändert.
    Ich hingegen sehe allenfalls Potential darin, dass Sie Ihre Wahrnehmung von Heidi verändern.
    Wenn Sie ihre Filter herausnehmen, dann wird Heidi auch plötzlich viel besser aussehen.
    Da es Ihnen so unerträglich ist, dass das Kinderich das Wahre sein soll,
    drängt sich die Vermutung auf, dass in Ihrer Kindheit etwas grundfalsch gelaufen ist, dem Sie sich aber nicht stellen wollen.

    “Sie können durchaus auch mich angreifen, aber seien Sie wenigstens ein bisschen witzig”

    Ich habe null Talent zum witzig sein.
    Und warum ich gerade dann witzig sein soll, wenn ich die Annahme äussere,
    dass man Ihren emotionalen Bedürfnissen als Säugling oder Kind nicht entsprochen hat, finde ich auch merkwürdig,
    könnte aber ein Hiweis sein für Ihr Coping in dieser Angelegenheit. Gute Miene zum bösen Spiel, Ridi Bajazzo, ist nicht mein Stil.

    “mit Ihren berechenbaren Reaktionen im Weltwoche-Stil (was gut ist, ist schlecht und was schlecht ist ist gut)”

    Sie wären die/ der Allereste, welche/ r meine Reaktionen berechnen könnte.
    Was Sie anführen, hat nichts mit meinen Ausführungen zu tun, sondern mit Ihrer Perzeption derselben.
    Sie finden das gut, was ich schlecht finde und Sie finden schlecht, was ich gut finde.
    Dann werden Sie diesen Kommentar wohl schlecht finden, aber dass ich inhaltlich in etwa schreiben werde,
    was ich geschrieben habe, das haben sie bestimmt nicht vorausgesehen.

    “Studienobjekt für die Rogers-erfahrene Heidi”

    Roger who ? Köppel ?

    Das ist das Aeusserste, was mir momentan an Witzigem in den Sinn kommt.
    Bin mir aber sehr wohl bewusst, dass es überhaupt nicht lustig ist.
    Ich hoffe jedoch sehr, der gute Wille bedeutet Ihnen schon etwas.

  21. poi

    @ Janine
    “Beten hat doch mit Taten gar nichts zu tun” schreiben Sie an Heidi Reiff. Versteh ich nicht.

  22. heidi reiff

    @ Janine

    Das Gute kann der Mensch ja nehmen das ist doch legitim, das KINDERICH LUEGT NICHT, IST EINFACH EINE BINSENWAHRHEIT. Koennen Sie das akzeptieren, ich bin keine <Missonierin, ich erlaube Ihnen ja auch für mich zu beten, kenne ja, diese Muster von meiner Grossmutter, beim Abschied hat sie immer gesagt " Bhueti Gott und folg schön im Mammi. Paradox ist ja,¨meine Grossmutter hat mîch ernst gênommen, Jetzt bin ich echt wütend und hässig, die KIRCHENGLOCKEN DOMINIEREN; ICH HASSE KIRCHENGLOCKEN WIE GIFT

  23. b

    Da rief Jesus ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: “Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich kommen, das vom Himmel regiert wird.

    Korruption, Abzocke, Bürokratie, Betrug, Ausbeutung und Verknappung von Ressourcen, Egoismus, Chemie und Pharmazie = vergiftete Organismen (sterbende Meere, kaputte Atmosphäre, Artensterben…), Verteilungsungerechtigkeit….
    Meine Kindheit in den fünfziger Jahren war, nachdem nicht nur (m)ein Land in Schutt und Asche lagen , ein “heile Welt”. Hoffnung, Vertrauen und Perspektive…blühende Gärten….

    In den achtziger Jahren noch Kinder in diese Welt setzen? Meine Kinder werden den Lebensstandard ihrer Eltern nicht mehr erlangen.

    Werden wie die Kinder? Heute noch Kindern diese Verhältnisse zumuten? Welche Perspekte hat ein Kind, dass jetzt noch geboren wird!

  24. Janine

    @ Heidi Reiff

    Sollen wir uns weiterhin im Kreis drehen ? Wenn nicht Ausdrücke wie “heuchlerisch” in Ihren Beiträgen vorkommen, dann dafür “Kinder lügen nicht”……als hätte man nicht auch dieses Thema schon ellenlang durchgekaut. Wo habe ich irgendwo Kinder erwähnt ? Also was genau soll ich akzeptieren ? Selbst wenn Sie mir nicht erlauben würden, für Sie zu beten, würde ich das tun. Ich hole dafür doch keine Erlaubnis ein. Ob Sie Kirchenglocken hassen, ist doch nicht wirklich. Es zeigt nur, dass Sie echt ein Problem haben. Ich hasse Presslufthämmer oder übermässigen Strassenlärm. Da lobe ich mir Glockengeläute ! Ach ja, Sie werden sicher 24 Stunden pro Tag durch Kirchenglocken gestört. Wenigstens in Ihre ach so grossen Phantasie. Dann noch zum Schluss…….natürlich lügen Kinder auch ! Wahrscheinlich sogar wesentlich mehr, als Erwachsene.

  25. b@ Vater Ata

    Atalaia, rasieren Sie sich, binden Ihre Krawatte, lassen die Schuhe putzen und gehen SIe lobpreisen! Es ist Sonntag! Tag des Herrn! Hat Ihre Frau den Braten und den Kuchen in Griff? Das Klo geputzt? Die Kindlein angetrieben, sich Hals und Ohren zu waschen? Dann ab ins 6-Zylinder-Power-Protz-Auto mit Stinkfisch!

  26. Eric Berne

    Melanie

    Nur noch eine kleine Antwort.

    Es ist tatsächlich Ihr Bier, ob Sie witzig sind. Es ist einfach so, dass Ironie ohne Witz etwas bemühend werden kann.

    Zum Streit selber. Sie haben gemerkt, wie das Ganze angefangen hat. Heidi riet ein Buch über das Elternich, das sie gelesen habe, zu lesen (den Namen gab sie nicht an).

    Hierauf vermutete ich (wohl zu Recht), dass sie mit Transaktionanalyse nichts am Hut hat (ebensowenig wie mit Gesprächstherapie nach Rogers) und wies einfach darauf hin, dass das Kinderich bei Berne (bei mir, aber ich bin nicht de richtige Berne, wie Sie schon gemerkt haben) eben nicht einfach etwas Positives wie bei Reiff ist. Die TA untersucht Kommunikationsebenen und hat im Prinzip zwei Normalebenen Erwachsenenich-Erwachsenenich und Kinderich-Elternich, daneben natürlich noch gestörte Ebenen (tschuldigung gegenüber allen Psychologen, die hier mitschreiben, das war nun fast schon eine Reiffsche Beschreibung der TA), Die TA wertet natürlich die Kommunikation Kinderich-Elternich nicht moralisch, es ist aber offensichtlich eine Kommunikation, wo ein Machtgefälle hinunter zum Kinderich besteht. Wenn nun A. Miller oder Piaget oder irgendwer über Persönlichkeitsstrukturen eines Kindes schreiben, dann schauen sie das Kind an sich an und gestehen ihm durchaus eine eigene Persönlichkeit zu (die könnte man ja auch Kinderich nennen, aber das macht keinen Sinn). Wenn man nun wie Heidilein einfach der Ansicht ist, Kinder seien gut (Heidi versteht ja auch Alice Miller nicht und die würde sich für einen solchen Fan bedanken, aber das steht auf einem anderen Blatt) und daraus schliessen würde, dass das Kinderich auch gut ist, dann missversteht man die TA völlig. Die TA würde bei einem Dialog, wie er auf dem Blog geführt ist, wohl als ideale Ebene eine Kommunikation von Erwachsenem zu Erwachsenem annehmen.

    Summa summarum: Selbstverständlich darf Heidilein Wörter aus irgendwelchen Psychologiebüchern nehmen und die kunterbunt mischen, selbstverständlich darf sie Bücher, die sie nie gelesen hat und deren Titel sie nicht kennt, zur Weiterlektüre empfehlen. Wenn sie dann aber plötzlich (vielleicht unbewusst) in das Feld der TA einbricht, dann ist es vielleicht nicht ganz unnütz, ihr zu sagen, sie solle doch einmal ihre eigene Kommunikation auf diesem Blog einer TA unterziehen und würde dabei ganz interessante Erkenntnisse gewinnen. Selbstverständlich gilt das Gleiche auch für mich, Sie können versichert sein, dass ich dies auch tue.

    Und nun ihre letzte Frage. Warum tue ich das? Warum lasse ich nicht einfach Heidilein doof und munter Heidilein sein.

    1. Auf diesem Blog gibt es viele Leute, die sich Mühe geben “authentisch” zu sein, um das Lieblingswort von Heidilein zu brauchen, und einen ernsthaften Dialog zu führen. Da nervt ein brabbelndes Kinderich manchmal schon.

    2. Wer den anderen ernst nimmt, der will ihn auch ändern. Das ist nun sehr provokativ und vielleicht, wenn man Machtebenen analysiert eine gar nicht so edle Stellungnahme. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich mehr für den anderen interessiert und besser kommuniziert, wenn man ihm sagt, schau einmal, was Du für einen Quatsch erzählst, als wenn man sag, jö herzig, wie das Doofi vor sich hin brabbelt. Aber sie haben durchaus Recht, das könnte auch etwas mit Elternich zu tun haben

    3. Last but not least. Würde es Heidi nicht gut tun, statt den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und zu brabbeln, tatsächlich einmal ein Buch über TA oder von Rogers (oder von Jung, Szondi, oder irgendwem) zu lesen, und ihre Lebenssituation anhand eines solchen Buches, anstatt anhand autistischer und oft infantilen Äusserungen, die sie mit schöner Regelmässigkeit in den Blog absondert, zu reflektieren? Würde es ihr nicht gut tun, ihre unkritische Bewunderung von dem, was sie für die Gedanken A. Millers hält, einmal zu reflektieren und vielleicht einmal ein Buch von Miller mit einem kritischen (wohlwollenden Ansatz) zu lesen?

    That’s it, vielleicht arrogant, selbstbezigen, überheblich, aber sicher nicht unprovoziert. Der Rest ist Schweigen.

  27. erna

    @ eric berne

    Ganz Ihrer Ansicht.

  28. Fräulein Melanie

    @ Eric Berne

    „Wer den anderen ernst nimmt, der will ihn auch ändern.“

    Bevor man sich daran machen kann, irgendetwas zu verändern, muss man zuerst Bestandesaufnahme machen von dem, was geändert werden soll.
    Dies ist allgemeingültig, fängt beim Kochen an, wo die verfügbaren Zutaten das Endresultat bestimmen, geht über Aus- und Umbauten bis zur körperlichen und seelischen Therapie von lebendigen Wesen.

    Ich erwähnte, dass ich überhaupt kein Talent zum Witzigsein hätte.
    Ihr Kommentar dazu:

    „Es ist einfach so, dass Ironie ohne Witz etwas bemühend werden kann.“
    Nachdem ich Sie explitzit auf mein Handicap hingewiesen habe, kommt eine solche Antwort.
    Das ist anmassend und grenzüberschreitend.

    Was Sie hingegen Heidi alles um die Ohren hauen, das ist aus meiner Sicht der Dinge masslos anmassend und masslos grenzüberschreitend.

    Sie empfehlen Heidi dann als rettenden Anker die Lektüre eines Buches über TA, obwohl wir beide ganz genau wissen, dass sie dieses nicht verstehen wird.
    Aber nicht nur Heidi dürfte Mühe haben damit.
    Nachdem Zürich eine Psychotherapeutendichte vorzuweisen hat, welche ihresgleichen sucht,
    dürften sich nur die wenigsten Leute lediglich durch die Lektüre von Büchern über Psychotherapie selber helfen können.
    Ja gerade Akademiker sind der Psychoanalytiker liebste Patienten.

    Ich glaube Ihnen aufrichtig, dass Sie es nur gut meinen mit Heidi.
    Aber aus meiner Sicht der Dinge stellt sich ein ganz anderes Problem.

    Wie kommt einer wie Sie dazu, sich so masslos fordernd zu gebaren.
    Und wieder, ich kann mir das nur so erklären,
    dass als Sie ein Kind waren
    eben genau diese Ihre Grenzen regelmässig massiv übertreten wurden
    und zwar unter dem Deckmantel des Janurgutmeinens.

    So konditioniert ist man dann als Erwachsener nicht nur sich selber gegenüber unmenschlich fordernd, sondern auch gnadenlos gegenüber anderen.

    So in etwa zu lesen in Alice Millers „ Das Drama des begabten Kindes“.
    Würde mich nicht im Geringsten wundern, wenn sie das Buch nicht kennen,
    obwohl Heidi seit vielen Jahren darauf hin weist.
    So nach dem Motto, man kann reden und reden, aber bei Ericlein bewegt sich nichts…

    Der Weg hinaus besteht dann nicht darin, dass man die anderen „terrorisiert“mit Ansprüchen, welche sie nicht in der Lage sind zu erfüllen,
    sondern darin, dass man lernt, sich selber mit seinen scheinbaren Schwächen mögen zu lernen.
    So wie der Zweifler geschrieben hat, dass er seinen Sohn, der Down Syndrom hat,
    gar nicht mehr anders haben möchte, als er ist.

    Nachdem Sie Ihren Kommentar an mich mit einer Beleidigung eingeleitet haben
    ( ich bin nicht verletzt, ich stelle nur fest )
    dürfte ich mit diesem Kommentar auch Ihre Grenzen überschritten haben.

    Aber da Sie unter so einem grossen Leidensdruck stehen, dass Sie im Zusammenhang mit Heidi Begriffe wie Doofie ins Feld führen müssen, erlaube ich mir diese Grenzüberschreitung ohne mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Zumal ich nach vollzogener Bestandesaufnahme weiss,
    dass Sie über die Resourcen verfügen, um etwas Positives daraus zu machen.

  29. Fräulein Melanie

    @ Nada cc: Erna

    Gestern zum Beispiel sollte ich mir das Basler Apothekenmuseum anschauen, um meinen Horiziont zu erweitern.

    Nachdem ich daraufhin erwähnt habe, dass ich dort schon gewesen sei, und dies keinen Einfluss gezeigt hatte auf meine Erna nicht genehme Meinung,
    soll ich dort nunmehr ständig ein und ausgehen, bis das Museum die von Erna gewünschte Wirklung zeigt, oder aber, bis ich bewusstlos zusammenbreche
    Und dabei benötigt man wirklich maximal zwei Nachmittage, um alles gesehen zu haben, was dort ausgestellt ist.

  30. Edi Brugger

    @b: 08.11.2009 um 05:27

    „Werden wie die Kinder? Heute noch Kindern diese Verhältnisse zumuten? Welche Perspekte hat ein Kind, dass jetzt noch geboren wird!“

    Sie sind durch ihre freikirchliche Vergangenheit offensichtlich mehr geschädigt, als sie sich eingestehen. Ihre Frage grassierte bereits in meiner Jugendzeit als Zeichen einer modernen Welterkenntnis. Heute, nach über fünfzig Jahren sind wir, meine Frau und ich glücklich darüber, eine intakte Familie mit aufgestellten Enkeln zu haben. Die Perspektive unserer Enkel ist objektiv nicht schlechter, als die unsere seinerzeit war.

    „Meine Kinder werden den Lebensstandard ihrer Eltern nicht mehr erlangen.“

    Meinen sie Lebensstandard oder Lebensqualität?

  31. Eric Berne

    @ Melanie

    Was daran beleidigend sein soll, Sie darauf hinzuweisen, dass Ihre bierernsten Beiträge ziemlich bemühend sein können, weiss ich nicht.

    Transaktionsanalyse ist keine tiefenpsychologische Richtung. Ihre pseudotiefenpsychologische Analyse der Gründe meiner Beiträge hat zwar bereits im anderen Blog begeisterte Zustimmung gefunden, auf diese Ebene lasse ich mich aber nicht herab. Jede tiefenpsychologische Analyse eines Mitmenschen setzt voraus, dass man a) selber eine Lehranalyse durchgemacht hat und b), dass man die Person kennt. Ich kenne nur einen Nick Heidi keine Person Heid. Dass dieser Nick nicht in der Lage wäre ein Buch über TA zu lesen und zu verstehen und deshalb meine Anforderungen masslos sind, ist Ihre eigene Fantasie.

    Auf einem Blog interessieren nicht die Motivationen, weshalb jemand schreibt, sondern nur, was er schreibt. Das was ich über Heidi schreibe, ist auf Grund ihrer Beiträge gut belegbar, das was Sie über mich (das ist aber wurst, weil Berne ohnehin nun ins Grab wandern wird) aber auch über andere schreiben, ist reines Blabla, der Opposition willen geschrieben. Was soll zum Beispil die Zürcher Therapeutendichte mt der Frage zu tun haben, ob man nutzbringend ein Buch lesen kann ? Quatsch (auch wenn sicher noch eine oder zwei “Anhänger”, die Ihren Kampf gegen die Stammiten bewundern, auch das brilliant finden werden).

    Merken Sie sich zum Schluss vor Bernes endgültigem Tod, einfach Folgendes, TA ist eine Theorie aber auch eine vulgarisierte Technik, die heute auch einem breiten Publikum von Pädagogen und Sozialpädagogen vermittelt wird und durch aus auch für Sie und Heidi vertsändlich wäre. Ich habe nie gesagt, Heid solle sich mit TA therapieren, weil ich im Gegensatz zu Ihnen nicht in guter SVP-Manier jedem, der mir nicht passt, vorschlage, einen Psychiater aufzusuchen oder sien Trauma zu behandeln. Ich habe gesagt, sie solle angesichts eines TA-Buches oder irgendeines anderen populärwissenschaftlichen Buches über Psychologie ihr Kommunikationsverhalten reflektieren, statt einfach in den Raum hinauszubäggen. Ihnen gebe ich nicht einmal diesen Ratschlag, weil Sie sich (als Nick) in der Rolle, hach, ich bin nicht Mainstream, ich durchschaue die ganzen Heuchler, cie auf Janine herumhacken, wohl fühlen, Sie sind entweder ein etwas zivilisierterer Milnir oder gefallen sich sonst in dieser Rolle und das ist legitim. Dann akzeptieren Sie aber auch, dass Ihre Beiträge weder leicht noch witzig sind und akzeptieren Sie auch, dass sie in ihrer dichten zeitlichen Abfolge bemühend sind. Ihr Pseudobeleidigtsein ist eine neue Komponente, die Milnir noch nicht hatte.

    Adieu Du schnöde Welt, Berne geht und nimmer kehrt er wieder (muss ich doch alles nächste Woche menem Shrink erzählen).

  32. b@

    Edi
    die Frage nach den zumutbaren Verhältnissen neuer Generationen ist keine Frage des Grades (oder ob/ob nicht) einer freikirchlichen Schädigung! Dass Sie in dieser Hinsicht evtl. einen blinden Fleck haben, verdanken Sie gewiß nicht einer atheistischen Haltung.
    Wer den Zerstörungsgrad von Ressourcen und Lebensperspektiven leugnet, sonnt sich m.E. ungerechtfertigterweise NOCH inmitten von Verteilungsungerechtigkeit in seinen eigenen Privilegien (eine mit Sonnensegel ausgestattete “Arche”?) und leidet an einer WAhrnehmungsstörung, ignoriert FAKTEN! Dem eigenen Waohlstand auf Kosten der anderen. Was hat das mit freikirchlicher Prägung zu tun? (Wenn man mit 30 eine Freikirch besucht, kann wohl nicht von freilirchlicher Sozialisation gesprochen werden.) Ich bitte, die Sachverhalte zu trennen!

    Ich meine Lebenssstandard und im Zusammenhang LebensQAULITÄT (die ich nicht durch Technik und Globalisierung garantiert sähe)

    Vor fünfzig Jahren waren die Meere und die Böden weniger verseucht und übersäuert. (die Meere weniger abgefischt und erwärmt, die Böden geben ohne Chemiekeule keine Ernte mehr…keine LEBENSMITTEL, die Mineralien erhalten usw. ) Gehen SIe mal mit Ihren Enkeln nach Australien! Dann wird Ihnen vielleicht heiß (Wassermangel inclusiv) und Sie müssen sich anschliessend einer Krebsbehandlung unterziehen.
    Ich kann mich nur wundern über diese offenbare Ignoranz einer Mentalität eines Volkes , das seine Überlebensbunker- und ganze Städte- unterirdisch in die Berge verschanzt. In vielen Ländern ist die Armut gewachsen…die Suppenküchen für Kinder vermehren sich durch Spenden…die Schere Bildung und Ernährung ist in reichen Bankerstädten weiter aufgegangen. Maria von Welser hat aktuell dazu ein Buch veröffentlicht. “Leben im Teufelskreis. Kinderarmut in Deutschland”

    Sorry, ob mit oder “ohne”..ich habe meinen eigenen Blick auf die Welt! Und nicht den des sonntags ins Blaue in gut genährter Zufriedenheit mit gehäkelter Klorolle fahrenden Stern unterm Hintern.;sondern einen sehr differenzierenden.

    Ohja: die Lebensaussichten meiner um den Erdball zum Brötchenholen jettenden noch nicht geborenen oder die Nanoleiter zum Mond hinauf kletternden Enkel sind fantastsich!

    Nebenbei auch an Sie die Frage wie an Rabbi:
    verschafft es Ihnen eine Befriedigung , wenn ich in Zahlen meine Schädigung offen legen könnte? Ja: 100 Prozent!!! Und nun????
    Die Gewichtung und Verlagerung des Schwerpunktes, des Inhaltes, des Problems birgt schon eine Charakterfrage! Nicht wahr?

  33. b@

    und:

    was will ich mit TA und den ganzen Theorien??? Was wollte ich mit jenen aufgeblähten fachidiotischen “Detail-Welterklräungen”…

    was “nützt” es Ihnen, Berne??? ;)

    ist der Rest strohdoof und unpraktisch und überheblich

  34. b@ Edi

    “Leben im Teufelskreis

    UND KEINER SIEHT HIN”

    —>Video Amazon Maria von Welser über Kinderarmut

  35. b@ Edi

    schöne Aussichten:Sterben in der Krise
    (in meiner Stadt heissen die ersten Adressen: Belvedere und Bellevue)

    kein Geld für Bestattung
    in God’s own Country

    http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,ke20zouyluoovq5b~cm.asp

    kein Gen für “Revolution”? :-(

  36. Fräulein Melanie

    @ Eric Berne

    Nein mein lieber Eric, jetzt gibt es keinen ” easy way out “, jetzt wird nicht gestorben, jetzt wird gearbeitet.

    Machen Sie sich auf, den Eric kennen zu lernen, welcher durch Ihre Erziehung in Ihrem Inneren ein trauriges Schattendasein fristen muss.
    Welchen Sie durch die Ihnen angedeihte Fehlkonditionierung jahrelang in seiner Bedürftigkeit haben verkümmern lassen.

    Lernen Sie ihn kennnen und respektieren.

  37. Rabbi Jussuf

    @b
    Meine kleine Kritik an Sie sollte Sie nicht demontieren, sondern nur Ihr Augenmerk einmal auf etwas anderes richten.
    Ich will keine Zahlen sehen. Wie kommen Sie auf den Unsinn?
    Charakterfrage? Wie kommen Sie darauf? Habe ich Sie je darauf angesprochen? Lesen Sie doch noch einmal was ich geschrieben habe. Es scheint ich habe einen Nerv getroffen, einen privaten Nerv (der nicht unbedingt hier offen breitgetreten werden sollte.)
    Ihre leichte Überreaktion bestätigt mir das.
    Ich bin nicht der Einzige hier, der das so sieht.

    Nebenbei noch eine Frage: Wieso sehen Sie unseren Freikirchler nicht als echten Freikirchler? Was unterscheidet ihn von denen, die Sie kennen?

  38. Effi

    @ Fräulein Melanie
    Aus Ihren Beiträgen zu schliessen, sind Sie eine der Mitschuldigen an der hohen Psychotherapeutendichte in der schönen Stadt von Felix und Regula.
    Es darf also davon ausgegangen werden, dass Sie mit dem “Drama des begabten Kindes” vertraut sind, und dass Ihnen somit bewusst ist, dass niemand den Beruf des Theraupeuten zufällig wählt. Ihr hartnäckiges Bestreben, Eric Berne therapieren zu wollen, hat, wie Sie wissen, tiefenpsychologische Ursachen, deren Wurzeln in Ihrer Kindheit liegen (emotional bedürftige Eltern). Sie wissen auch, dass Ihr Bedürfnis, andere zu therapieren, nur eine selbstbetrügerische Ablenkung ist. Anstatt Eric Berne anzuschauen und sich selbst etwas vorzumachen, müssen Sie eigentlich sich selbst (klein Melanie), Ihre Eltern und Ihre Geschichte anschauen. Wenn ich Sie wäre, würde ich diese Arbeit nicht mehr weiter aufschieben, sondern sofort damit anfangen.

  39. Theodor

    @ Effi

    Effi, mein Kind, nun ist aber genug.
    Bedenke, auch Eric könnte deinen Kommentar lesen.
    Sieh nur seinen letzten Kommentar,
    das Elternich dominiert diesen im Grunde genommen fröhlichen Menschen beinahe zur Gänze.

    Jetzt hat er so viel Vertrauen gefasst zu Fräulein Melanie, dass er sich durch sämtliche Beiträge von ihr “kämpft”, ”
    kämpfen muss.
    Dinge lesen MUSS, die er nicht versteht, nicht verstehen will, weil er insgeheim ahnt,
    ja Fräulein Melanie weiss, wos langgeht.
    Dieses Vertrauen ist berechtigt und du solltest es nicht mutwillig zerstören.

    Eric ist jetzt schon enorm gefordert durch die anspruchvollen und tiefernsten Kommentare von Fräulein Melanie,
    welche er einfach nicht einordnen kann in sein Weltbild.

    Mach ihm bitte nicht noch mehr Schwierigkeiten.

  40. Theodor

    @ Effi

    Fräulein Melanie hat ganz bestimmt nichts am Hut mit Psychotherapien, keine Angst.
    Und von Psychotherapeuten hält sie noch weniger als von Aerzten,
    die Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

  41. Effi

    @ Theodor
    Es wäre mir angenehm, wenn wir beim “Sie” bleiben könnten.
    Ich versuche gerade das Vertrauen von Fräulein Melanie zu gewinnen und schätze es gar nicht, dass Sie mir dazwischen funken. Auch wenn Sie Theodor sind.
    Es geht jetzt darum, Fräulein Melanie Mut zu machen, endlich ihren Blick von Eric zu lösen und sich ihrem eigenen Drama zu stellen. Unterstützen Sie mich dabei, oder behindern Sie mich wenigstens nicht bei meiner Arbeit.

    @ Melanie
    Wenn Sie in der schweren Zeit, die nun auf Sie zukommt, eine virtuelle Schulter brauchen, an der Sie sich ausweinen können: Ich bin gerne für Sie da.

  42. Theodor

    @ Effi

    Effi, mein Kind.
    Die Zeiten, da die Kinder ihre Eltern siezten sind lange vorbei.
    Wir schreiben das Jahr 2009.

    Und ich werde nicht zulassen, dass du aus lauter Einfalt, das Leben eines Menschen zerstörst.
    Eric hat schon genug gelitten, jetzt darf er sich endlich selber befreien,
    halte ihn bitte nicht davon ab.

    @ Fräulein Melanie

    Der Mensch ist noch nicht geboren,
    dem Effis schwache Schulter Halt bieten könnte.

  43. b

    @ Rabbi
    hier in dieser Nick-darstellung ist er für mich eine virtuelle Figur.
    Die Einschätzung des “nicht echten Freikirchler” stammt nicht von mir, sondern von Zweifler.

    Sie haben nicht unbedingt einen Nerv getroffen. Vielleicht haben Sie nur “genervt”, weil nicht aufmerksam gelesen. Mir wird ja manches unterstellt, von dem ich recht entfernt bin…
    Ich nehme gern Kritik an, und ich entschuldige mich bei Ihnen, sofern ich vorschnell Sie in irgendeiner Richtung falsch bezichtigt haben sollte. Wahr ist, dass ich – “Lässig, naiv und liberal” meine Frühwarnsysteme hatte verschlampen lassen und von daher später eine ungeheure ABWEHR auffahren mußte!! Ziemlich gefordert, mich allein zu verteidigen und als Einzelne gegenüber dem Kollektiv mich immer rechtfertigend. Können SIe mit dieser Erklärung so ein wenig etwas anfangen? Meine “Systeme” sind leider nicht die einer Steinlaus…. und nur mit aufgestellten Haaren. Ich trete inzwischen auch schon mal – verbal – drauf.(früher undenkbar)
    schönen Gruß
    freie Radikale :-(

  44. b...P.S.

    hab doch ganz klar von Trauma-Symptomen gesprochen, von Reizdarm und den andern “Befindlichkeitsstörungen” – wenns nur das wäre!

  45. Rabbi Jussuf

    @b
    Alles klar.

    Und hauen Sie nur weiter drauf.

  46. heidi reiff

    Alice Miller hat ein aufschlussreiches Buch geschrieben “die Revolte des Körpers” In meiner Erfahrung in der Altersbetreuung bin ich vielen Menschen begegnet die körperlich bocksteif waren wie versteinert mit starren toten Blicken.
    Würgen wir das Essen nach wir vor herunter auch wenn es uns nicht schmeckt nur um das Gegenüber nicht zu beleidigen oder weil wir die bösen Blicke fürchten. Wir haben das Recht NEIN zu sagen

    @ Eric Berne

    Ich kenne mich nicht so gut aus in der Transkaktionsanlasye, meine Vermutung ist einfach es geht um das Erwachsenen-Ich, Kinder-Ich Eltern-Ich. Wenn es um das geht in der TA habe ich das “Eltern-Ich auf den Mondgeschossen. Das Erwachsenen-Ich ist für mich zentral, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, ich lasse mich nicht mehr fremdbestimmen, ist einfach mein Weg. Als Kinder haben wir doch alle gerne ” Versteckis”gespielt, da wäre dann die TA, wo befinden wir uns im Kinder-Ich, im Eltern-Ich oder Erwachsenen-Ich, in dieser Beziehung sind wir doch alle ambivalent oder nicht.

    @ Janine

    Ich lasse mir im Blog von Ihnen mein Tonband nicht verbieten, was erwarten Sie von mir ? Ich lehne einfach Fundamenalismus ab, gleich aus welcher Religiosecke es kommt. Als grünangehauchte lehne ich Waffenexport, am 29. November wird in Basel eine Initiative gestartet, wir brauchen keine Waffen, Tötungsmaschinerie ist destruktiv, das wissen wir als aufgeklärte Menschen alle

  47. heidi reiff

    @ Janine

    Nachtrag

    Korrektur “Waffexport ab” Fundamentalis” mit T geschrieben.

    Ich stehe ja zu meiner kritischen Haltung im Blog. So wie Ihre Kommentare für mein Verständnis rüberkommen machen Sie die Atheisten zu Sündenböcken. Es gibt viele Menschen aus christlicher Ecke die sich einsetzen für randständige Menschen, es gibt auch Menschen ohne religiösen Hintergrund die das tun, jeder hat ja aus freiem Willen das Recht an Gott ^zu glauben oder nicht an Gott zu glauben. Anscheinend haben Sie ja Ihren Weg gefunden. Ich schätze ja Ihr Wissen in diesem Blog, werde den Verdacht nicht los, dass Sie insgeheim so durch die Blume, das ” Missionieren ” nicht aufgegeben habe, somit sind Sie für mich nicht glaubwürdig . Was ist Ihre Motivation ? Geht es um Rechthaberei ? Für das gebe ich mich nicht hin, für das bin ich mir zu schade. Da wäre Supervision angesagt um etwas Klarheit zu schaffen, Kuscherei ist nicht so mein Ding : – )
    Habe ich Ihnen da etwas unterstellt ?

  48. b@

    Rabbi


    ;)

  49. Effi

    @ Theodor
    Gnädiger Herr, es war mir eine Ehre. Aber nun würde ich doch gerne mit Fräulein Melanie sprechen.

  50. Prof. Dr. Dr. h.c. John Wyss

    @ Effi

    Gestatten,
    Wyss, John Wyss
    ich bin der Sekretär von Fräulein Melanie.

    Fräulein Melanie wird dem Blog längere Zeit fern bleiben.

    Nach reiflicher Ueberlegung ist sie zum Schluss gekommen,
    dass Eric Berne sich voll und ganz auf seine persönliche Entfaltung konzentrieren soll.
    Da Eric Berne durch das Studium ihrer Beiträge immer über Gebühr beschäftigt wurde,
    und er einfach nicht vom Studium ihrer fordernden Beiträge lassen kann,
    wird Sie vorläufig nichts mehr schreiben.
    Sie möchte ihm im jetzigen Stadium soviel Zeit wie möglich für seine Selbstbeobachtung überlassen.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

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