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hugostamm am Samstag den 5. September 2009

Die dämonische Frau in der Bibel

Meine Vorbehalte und teilweise emotionale Skepsis gegenüber den Buchreligion rührt vom Frauenbild, das diese Glaubensgemeinschaften zeichnen. Im ursprünglichen Christentum, Islam und Judentum sind die Frauen Menschen zweiter Klasse. Zwar bemühen sich die progressiven Christen, das Bild von der untertanen Frau zu korrigieren, doch die frauenfeindlichen Passagen in der Bibel bleiben bestehen und werden nicht korrigiert.

Ausserdem verfechten immer noch weite Teile der Christenheit das Bild von der dienenden Frau, die dem Mann zu ergeben sein hat. Der katholische Klerus, katholische Traditionalisten, christliche Gemeinden in der 3. Welt und Freikirchen halten an den haltlosen und menschenverachtenden Aussagen der Bibel fest. In der katholischen Kirche dürfen Frauen die Priesterweihe nicht empfangen – vielleicht ein Glück für sie -, in den Freikirchen gibt es auch heute noch kaum weibliche Pastoren oder Gemeindeleiterinnen.

Einer der zentralen Grundsätze der Bibel lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Diese Nächstenliebe wird von den Christen gern als revolutionären Akt der neuen Menschlichkeit gepriesen. Nur: Die Aussage gilt lediglich in der männlichen Form. „Liebe deine NÄCHSTE wie dich selbst“ ist ein Widerspruch zum Frauenbild in der Bibel.

Im orthodoxen Judentum und im strengen Islam werden die Frauen auch im gesellschaftlichen Rahmen und in der Öffentlichkeit minderwertig behandelt. Die Beispiele sind bekannt, wir haben hier auch schon oft darüber diskutiert.
Beim Frauenbild der Buchreligionen stellt sich eine naive Frage: Hat denn der allmächtige Gott vor 3000 Jahren nicht erkannt, dass das Frauenbild der Bibel dereinst antiquiert sein und eine grosse Hypothek für die Buchreligionen sein wird? Oder entspricht dieses Bild etwa der Vorstellung von Gott? Wenn dem so sein sollte, dann kann er nicht der Gott der Frauen sein. Dann muss sich dieser Gott als Unmensch bezeichnen lassen.

Da wir in einer christlichen Umgebung leben, möchte ich mich auf das Bild der Frau in der Bibel konzentrieren. Dabei greife verschiedene Bibelzitate heraus:
“Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen.” (Paulusbrief an die Epheser)
[3:21.9] Wenn eines Priesters Tochter sich durch Hurerei entheiligt, so soll man sie mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater entheiligt.

[5:22.21] … so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat.

„Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.” (1. Timotheus 2,11)

“Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen.” (1. Korinther 11,6)

“Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.” (Kolosser 3,18)

Eph. 5:22 So wie ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männern unterordnen.

5:24 Und wie sich die Gemeinde Christus unterordnet, weil sie ihn liebt,
so sollen sich auch die Frauen in allem ihren Männern unterordnen.

Die biblische Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Frau als letzten Schöpfungsakt nach dem Mann und den Pflanzen und Tieren, als Produkt des Mannes bzw. aus dem Mann heraus, als Hilfe für den Mann und setzt die Frau damit auf die unterste Stufe der Schöpfung! (Gen.2,4-25)

Das Alte Testament wirft der Frau die Verführung zur Erbsünde“ vor. Zur Strafe beauftragt Gott dem Mann, über die Frau zu Herrschen. (Gen.3,1-24)
Das Alte Testament bezeichnet die Frau als „Besitz des Mannes!“ (Jes.Sir.25,1-26,27)

Das Neue Testament bezeichnet den Mann als „Haupt der Frau“ als „Abglanz des Mannes“ als „für den Mann erschaffen“. (Korinth.11,2-16)
Das Neue Testament verlangt von den Frauen sich den Männern unterzuordnen. (Petr.3,1-7)

(3,16) Gott sprach zur Frauer:
Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst/Unter Schmerzen gebärst du Kinder/Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich Herrschen.

(21,9) Wenn sich die Tochter eines Priesters als Dirne entweiht, so entweiht sie ihren Vater; sie soll im Feuer verbrannt werden.
(12,4) Eine tüchtige Frau ist die Krone ihres Mannes, eine schändliche ist wie die Fäulnis in seinen Knochen.

(9,8) (…) Wegen einer Frau kamen schon viele ins Verderben, sie versengt ihre Liebhaber wie Feuer.

(25,16) Lieber mit einem Löwen oder Drachen zusammenhausen, als bei einer bösen Frau wohnen.

(25,17) Die Schlechtigkeit einer Frau macht ihr Aussehen düster und verfinstert ihr Gesicht wie das einer Bärin.
(25,22) Denn harte Knechtschaft und Schande ist es, wenn eine Frau ihren Mann ernährt.

(25,24) Von einer Frau nahm die Sünde ihren Anfang, ihretwegen müssen wir alle sterben.

(26,3) Eine gute Frau ist ein guter Besitz; er wird dem zuteil, der Gott fürchtet.

(26,9) Die lüsterne Frau verrät sich durch ihren Augenaufschlag, an ihren Wimpern wird sie erkannt.

(26,22) Eine käufliche Frau ist dem Auswurf gleichzuachten, eine Verheiratete ist für ihren Liebhaber der Turm des Todes.

988 Kommentare zu „Die dämonische Frau in der Bibel“

  1. Anna sagt:

    @ Logine
    “Ich kann Ihnen leider nicht schildern, inwiefern sich das Verantwortungsbewusstsein religiöser oder ungläubiger Menschen unterscheidet,”
    Nein, nein, das war nicht meine Frage…. eben nicht.
    Die Frage ist: Falls wir verantwortlich sind für andere, woraus ergibt sich diese Verantwortung?
    Für den religiösen Menschen wohl aus einem Gebot (Hüter deines Bruders), aber für einen Atheisten?

  2. Logine sagt:

    Fix – ja, das Bild der verschütteten Milch (sic!) hat mich auch betroffen gemacht. Ich kaufe auch wenn möglich lokale Güter, doch schade ich damit nicht der Nähstube in Kambodscha? Ich, die die Blumen lieber im Garten stehen habe als in der Vase, bin doch einem holländischen Tulpenproduzent ein Dorn im Auge? Könnten wir die Lebensmittel, die für die Welt zu reichen scheinen unter andere, ausgeglicheneren n Umständen überhaupt produzieren? Ich bin zuwenig Ökonomin, um darauf eine Antwort zu wissen. Wieso scheint die Sonne so stark in Afrika, wo die Turbinen doch im Ruhrpott anzutreiben sind und weht es so unregelmässig hier, wo ich doch ständig Pfuuuus für meine Kiste brauche? Das hat Ihr Gott ja prächtig eingerichtet :-) Ob meine Schühchen dem sibirischen Bauern was nützen? Spass beiseite – es freut mich, dass auch Sie darauf vertrauen, dass “es” – tendenziell – besser wird.

  3. Logine sagt:

    Anna – ich habe Ihnen eine Antwort gegeben – aus dem Bewusstsein, dass keiner eine Insel ist.

  4. Fix sagt:

    Logine: “Gier ist für mich ein fast religiöses Konzept, vor allem dann, wenn man es wie Sie es zu tun scheinen als absolute, vom menschlichen Willen unabhängige Kraft begreift.

    Sie interpretieren da zu viel rein. Vergessen Sie das religiöse Konzept und betrachten Sie Gier als das, was es ist: Eine Sucht.

    Logine: “Offensichtlich ist es eine Eigenschaft, die wir doch alle bis zu einem gewissen Grad haben.

    Ja, klar. Darum ist der Kampf ja keiner mit der Welt, sonder einer mit uns selber.

    Logine: “Oder ist ein “Verdammter”, um ein Begriff zu gebrauchen, der hier vorkurzem fiel, per definition nicht “gierig”?

    Doch, sicher ist er das. Süchtig nach der Welt.

    Logine: “In der Menschheitsgeschichte ist Machtanmassung, ungleiche Besitzverhältnisse, Wertigkeit der Menschen ja eine konstante Grösse…. Sind wir gar falsch verkabelt?

    Ja. Wir haben die Welt der Erkenntnis gewählt. Spricht: Wir müssen Fehler machen, damit wir daraus lernen.

    Logine: “Oder hat unsere Spezies gar nur “dank” der Gier, dem Prinzip Eigennutz überlebt?

    Kommt auf den Betrachtungszeitraum an. Evtl. wird irgend wann eine Spezies rausfinden, dass wir “dank” der Gier unseren Lebensraum und damit uns selber vernichteten. Die Welt wird das schon überleben…

    Logine: “Ist eine manilische Puffmutter nun gierig oder eine Wohltäterin?

    Evtl. ist sie eine Überlebenskünstlerin. Es ist hier alles relativ. Erkenntnis zu erwerben ist nicht einfach. Fragen Sie die Puffmutter, die weiss am besten, was sie ist. Oder fragen Sie die Prostituierten.

    Logine: “Ich bin ehrlich gesagt überfordert, denn ich sehe konkret als Lösungsstrategie für die Probleme der Welt nur den Weg der kleinen Schritte, wir können doch die Zustände nicht per Dekret revolutionieren?!

    Richtig. Es hat ja auch keiner vom Himmelreich auf Erden gesprochen. Sodom und Gomorrha ohne Ende. Aber jetzt sind wir wieder bei religiösen Konzepten, und ich werde Sie damit verschonen.

  5. erna sagt:

    @ ach Frollein Trollein M.

    Das ist so gut wie nichts und schon gar keine verbindliche Antwort. Sie hätten sich die Zeit fürs Schreiben sparen können; um mir mitzuteilen, dass Sie mir nicht antworten wollen oder eben nicht können, weil meine Fragen zu hohe Ansprüche an Sie stellen, hätten Sie sich nicht extra an den Computer setzen müssen, dass hätte ich auch verstanden, wenn da einfach nichts gestanden hätte.

  6. Logine sagt:

    Danke, Fix, und gute Nacht.

  7. Anna sagt:

    @ Logine
    Ja, danke für Ihre Antwort. Ich wollte nur nicht, dass nun eine neue Diskussion entsteht zum Thema, ob Gläubige (oder Ungläubige) des verantwortungsvolleren (und besseren) Menschen seien.
    No man is an island entire of itself; every man
    is a piece of the continent, a part of the main;
    if a clod be washed away by the sea, Europe
    is the less, as well as if a promontory were, as
    well as any manner of thy friends or of thine
    own were; any man’s death diminishes me,
    because I am involved in mankind.
    And therefore never send to know for whom
    the bell tolls; it tolls for thee.
    John Donne

  8. Anna sagt:

    Habs noch auf Deutsch gefunden:
    “Niemand ist eine Insel, in sich selbst vollständig; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinentes, ein Teil des Festlands. Wenn ein Lehmkloß in das Meer fortgespült wird, so ist Europa weniger, gerade so als ob es ein Vorgebirg wäre, als ob es das Landgut deines Freundes wäre oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn mich betrifft die Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; es gilt dir selbst.“

  9. freie Frau sagt:

    Anna wie verträgt sich Eigen/Selbstverantwortung damit, der Bibel zu folgen, das Steuer seines Schiffes aus der Hand zu geben? (Sein Leben Jesus zu übergeben? Ihre Plädoyers pro Freikirche) bzw. dem Mann das Ruder zu überlassen, statt einen team-und partnerschaftlichen Kurs fortzusetzen, wenn es diesen VOR den Kindern gegeben haben sollte?
    Denn darauf läuft es hinaus.

    ferner “Ich bin du?” “Wir alle sind für die Probleme anderer verantwortlich” (Prozeßorientierte Psychologie) Der barmherzige Samariter und mein Nächster…
    ……………….

    in der Praxis der christlichen Superchristen heißt es jedoch : ” W I R sind nicht zuständig”. :-)

  10. Fräulein Melanie sagt:

    @ Frau Erna Tussi

    Ich habe mir gedacht, mach es einfach, es ist für Erna.
    Muss jetzt aber zu meiner Verblüffung feststellen, dass es immer noch viel zu schwierig war.
    Aber wie sagte weiland Swisswulf:
    erna ist eben erna, und das ist gut so.
    Genau, besser kann ich es auch nicht ausdrücken.

  11. Fräulein Melanie sagt:

    @ erna
    Aber ich halte Ihnen zu Gute, Sie haben es wenigstens versucht, zwar halbherzig, aber Sie haben es versucht.
    Und Uebung macht bekanntlich den Meister.

  12. Logine sagt:

    Danke, Anna, für das stimmige Gedicht.

  13. Moria sagt:

    Zeitgeist
    Bin aus versehen im aktuellen Blog auf Dich und den Zolli……eingegangen……>>>
    Gruss.

  14. Fix sagt:

    @ Logine

    Lustig. Und doch bleibt das Geld bei den Banken.

    Was heisst das eigentlich? Ganz einfach, die Nationalbank ist die Dienerin der Banken und stopft deren Bilanzleichen mit neuen bedruckten Papierchen.

    Oder anders gesagt: Das Geld wird entwertet durch eine Ausdehnung der Menge. Dadurch werden die Schulden der Banken tatsächlich kleiner.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Geldentwertung an die Kunden weitergegeben wird.

    Ist zu hoffen, dass das Papier wenigstens weich ist und so doch noch verwendung findet. Auf dem Lokus.

  15. Fix sagt:

    @ Logine

    Passend auch dies hier: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Spekulant-Kerviel-Bei-diesem-Job-handelt-man-wie-ein-Suechtiger/story/24349567

    Ich nehme an, so können Sie mein “Gier = Sucht” noch besser verstehen.

  16. Anna sagt:

    @ Logine
    Sie brauchen mir nicht zu danken, es war ja Ihre Idee (-> Ihr Satz “keiner ist eine Insel”). Oder einigen wir uns darauf Herrn Donne zu danken.

    @ freie Frau
    Möglicherweise sind meine Beiträge weniger Pro-Freikirche als Anti-Anti-Freikirche, wer weiss.
    Wegen der Veranwortung: Das werden Sie jetzt nicht gern hören, aber es ist ja kaum so, dass eine Frau gezwungen wird, ihre Eigenverantwortung abzugeben, sei es an einen Mann, oder an Jesus, oder an eine Glaubensgemeinschaft. Schieben diese Leute nicht die Verantwortung dafür, dass sie die Verantwortung und das Steuer aus der Hand gegeben zu haben, an jemanden anderen (Mann/Jesus/Freikirche) ab.

  17. Logine sagt:

    Fix – der Junge macht es sich zu einfach.Gier oder Sucht, beiden fehlt die innere Hemmschwelle, das Gespür für Verhältnismässigkeiten, das schon in der Antike viel beschworene “Mass”.

    Anna – Ihre Worte an freie Frau, so hart sie klingen, könnten prompt von meiner aufmüpfigen nonna stammen.

  18. Heidelbär sagt:

    @Anna:
    “Die Frage ist: Falls wir verantwortlich sind für andere, woraus ergibt sich diese Verantwortung?
    Für den religiösen Menschen wohl aus einem Gebot (Hüter deines Bruders), aber für einen Atheisten?”

    Gute Frage. Ich glaube für den Atheisten kann sich Verantwortung aus seinem Weltbild ergeben, je nach dem wie dieses aussieht. Wenn jemand zum Beispiel glaubt, dass alles mit allem zusammenhängt. Empfindet er wohl Verantwortung für das, was um ihn herum passiert. Es ist eine Verantwortung, die von innen kommt, kein Gebot, nichts Auferlegtes.
    Weiter ist klar, dass wir nicht für alles verantwortlich sein können. Hier werden wir immer wieder vor die Entscheidung gestellt: was ist wichtiger.
    Und nicht zuletzt fühlen wir uns hoffentlich auch uns selbst gegenüber verantwortlich.

  19. Anna sagt:

    @ Heidelbär
    Einzige Ergänzung: Auch beim religiösen Menschen kann die Verantwortung von innen kommen, dieses Empfinden ist einfach zusätzlich noch in einem Gebot “konserviert”. Das wars jetzt aber wirklich. Viel Spass mit diesem Thema.

  20. fF sagt:

    die “Antwort” von Anna kenne ich (immerhin eine “Antwort”! :-) )
    Sie ist ein billige Antwort. Es ist die Masche…wenn etwas in die Hose gegangen ist…solange es gut geht, dreht man sich nach dem Wind und stellt sein Licht heraus…

    DIE STRUKTURELLE ÜBERMACHT, DIE NORM VOLL IGNORIEREND UND VERDRÄNGEND.
    Ätsch-bätsch…hättest ja nicht…kein Mensch hat dich gezwungen!

    Und wie, liebe Anna…

    Was machen Sie als Mutter, wenn sie mit dem Rücken an der christlichen Wand stehen?

    Was machen die Frauen, die eine gewischt kriegen, eine gebumst? Nasenbeinbruch….usw. Ab ins Frauenhaus? Schauen Sie sich doch mal die Diskussion auf den Männerseiten an! Sind das alles “Memmen”, die sich einen Schlag vor den Koffer “gefallen lassen”?

    ES STEHT, LIEBE ANNA, AUSDRÜCKLICH

    I N

    D E R

    B I B E L….

    dann wollen wir doch mal die Bibel wortwörtlich nehmen! Oder nicht?

    (Ich nehme sie überhaupt nicht…mehr…)

  21. Fix sagt:

    Logine: “Fix – der Junge macht es sich zu einfach.Gier oder Sucht, beiden fehlt die innere Hemmschwelle, das Gespür für Verhältnismässigkeiten, das schon in der Antike viel beschworene “Mass”.

    Ja, das sehe ich auch so. Darum meine ich auch in vielen dieser alten Schriften zu erkennen, dass es i.d.R. nicht um Kämpfe mit der Welt geht, sondern um den ewigen Kampf des Menschen mit sich selber. Innere Kämpfe also, die als äussere Kämpfe dargestellt werden.

  22. erna sagt:

    @ Fräulein Melanie c/o basta

    So lautet iht Posting:
    Fräulein Melanie:
    16.09.2009 um 19:50
    @ Erna

    “Was ist weiblich? und was ist männlich?”
    Die Beantwortung dieser Frage geht weit in esoterische Bereiche hinein und äussert sich durch feinstoffliche Energieflüsse.

    “Warum sind Frauen, die sich bilden und Erfolg haben “Tussis”?”
    Das hängt mit dem System zusammen.

    “ebenfalls arrivierte Frauen sind verkannte Emanzen oder so”
    Eben leider nicht.

    “Warum nicht die Zeichen der Zeit nutzen und an völlig veralteten Prinzipien festhalten?”
    Wenn die neuen Prinzipien schlechtere Frucht tragen als die alten.

    “Wenn sie sich nicht mehr ducken”
    Eine Duckerei würde ich nie verlangen.”

    So und nun kristallisieren Sie doch eine konkrete Aussage aus ihren fragment-Antworten, vielleicht wird dann was draus. Ansonsten lassen wirs. Austausch auf diesem Niveau liegt mir eigenlich nictnt.

  23. Senf-Ticker sagt:

    nicht zuletzt auch als Zeichen meines Humors..wo alles ums Essen sich dreht
    tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2136218

    oder

    um Hunde
    - ein Hund ist mein bester Therapeut, auch Sporttherapeut…ich brauche ihn nicht um zu BESITZEN und nicht als Befehlsempfänger…

    um Demokratie..”direkte Demokratie”
    -ist die Demokratie in der Schweiz gerade dabei sich abzuschaffen, weil die Bürger die Lust an den Ämtern verlieren…
    und auf dem Zeit-Foto stehen die Schweizer Berge auf dem Kopf “Das verlorene Paradies”

    um “sich im Kreise drehen”
    als Tänzerin sich nicht im Kreise drehen? was wollen sie,.—>”die”, denn noch alles verbieten?

    um “die Linke” und um das betende Brasilien
    - Südamerika: ein Kontinent rüstet auf
    .zeit.de/politik/ausland/2009-09/chavez-lateinamerika-waffen

    um Tussen oder um “Frauen”
    - zeit.de/karriere/2009-09/frauen-in-aufsichtsraeten
    - zeit.de/lebensart/mode/2009-09/modekolumne-frisuren

    —————

    alles hat halt seinen Preis. (Nur Gießwasser brauche ich nicht zu zahlen: ich habe einen Brunnen)

  24. Emeli sagt:

    Heute gesehen einfach abartig. Das waren doch alles Männer die Männer liebten und denen die Frauen absolut nicht wichtig wahren.

  25. Thomas sagt:

    Vielleicht habe ich ja den Punkt der aussage nicht verstanden, lieber Herr Stamm. Aber was sie da tun, nämlich einfach alle Verse der Bibel aufzulisten, die man als “Frauenfeindlich” oder als Herablassung der Frau interpretieren kann ist einfach. Bibel lesen (und verstehen!) tut man nicht, in dem man einzelne Verse kommentarlos auflistet. Sondern in dem man diese Verse in ihrem Kontext betrachtet. Dem Kontext der Bibel und dem Kontext der damaligen Zeit. Und in dem man andere Bibelstellen zu Rate zieht. Und darauf aufbauend am Ende eine Auslegung der Verse macht. Herr Stamm, wenn sie das gemacht hätten, wüssten sie dass die Bibel die Frau hoch achtet. Und ganz sicher nicht unter den Mann stellt. Aber das würde ja dummerweise nicht mehr in ihr Konzept passen…

  26. Eva & Lilith & Momo sagt:

    @ Thomas

    “Dem Kontext der Bibel und dem Kontext der damaligen Zeit.

    ________________________________________________

    [Soso!]

    Und in dem man andere Bibelstellen zu Rate zieht. Und darauf aufbauend am Ende eine Auslegung der Verse macht”

    ——–

    Wozu, Thomas???
    Es gehört in die DAMALIGE Zeit…oder sind die Sprüche zeitlos???

    In dieser heutigen Zeit, Thomas, war ich als Frau keineswegs hoch geachtet! Und das hatte viel, fast ausschließlich mit der Bibel zu tun! (u.a. wegen aus dem Kontext isolierter Sprüche in Freikirchen!)

    Sie sehen, Herr Stamm steht nicht allein mit seiner Sichtweise!

  27. Rabbi Jussuf sagt:

    Thomas,
    Sie machen genau das, was Sie an anderen kritisieren.
    Sonst kämen Sie niemals auf die Aussage, „dass die Bibel die Frau hoch achtet“.
    Sie hätten nämlich bemerkt, dass die Frau in den verschiedenen Büchern der Bibel unterschiedlich bewertet wird. Leider ist Ihnen das vollkommen entgangen.
    Also nehmen Sie sich an der Nase und lesen Sie die Bibel so, wie Sie das von anderen fordern.

  28. B. Nichtmehrda sagt:

    Da schaut man ab und zu hier rein, und findet immer wieder die gleichen Argumente, Erklärungen zu Religionen, Besserwissereien und anderes.
    Ermüdend das zu lesen. Lieber Hr. Stamm, es ist mir klar, dass sie vom “Erklären” von Religionen und Sekten leben und ich find auch gut, dass sie negative Entwicklungen von doktrinen Organisationen bemerken und Opfern helfen, aber verschonen sie uns endlich mit diesem Geschwätz.
    Religion entspricht einem menschlichen Bedürfniss, darum gibt es sie – sie sind von Menschen geschaffen. Lassen Sie es dabei bewenden; Bleiben Sie konstruktiv und engagieren sie sich weiter in der Sektenbekämfpung.

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  30. Zodiac sagt:

    Der ganze Hugo Stamm – Blog ist nach diesem Muster aufgebaut:

    Sogenannte Agnostiker werfen ihre Köder aus um Gläubig dazu zu bringen ihr Inneres kundzutun. Danach fällt ein Rudel selbsternannter “kritischer Rationalisten” darüber her, um jeglichen Glaubensinhalt lächerlich zu machen und mit Dreck zu bewerfen. Wenn sich Gläubige gegen dieses Vorgehen auflehnen, werden sie kurzerhand vom Blogvater zensuriert.

    Dieser Blog ist eine Maschine, die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Glauben zu zerstören. Dabei ist den Operateuren jegliches Mittel recht und billig. Verleumdungen, Zensur, Willkür, Hohn und beissender Spott, Verächtlichmachung der untersten Schublade (Hirnamputierter, Geröll etc.).

    Ich empfehle allen Gläubigen sich von diesem seelenlosen, destruktiven Blog ein für alle Mal zu verabschieden oder allenfalls still zu beobachten, wie die Wölfe hier über sich selber herfallen, wenn nur noch sie selbst übrigbleiben.

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