Liebe Bloggerinnen und Blogger,
wir können ein weiteres Jubiläum feiern. In den dreieinhalb Jahres unseres Forum haben wir 75’000 Kommentare geschrieben. Das ist eine stolze Zahl. Für Euer Engagement und die spannenden Diskussionen möchte ich mich bei allen herzlich bedanken. Vor allem auch bei denen, die nicht nur Freude an den Themen und meinen Argumenten hatten. Zurzeit werden so viele Kommentare eingegereicht wie nie zuvor. Der Blog ist also vitaler denn je. Deshalb wünsche ich Euch weiterhin eine interessante Zeit in unserem Forum.
Ich habe einen Artikel zum Blog geschrieben, der heute im Tages-Anzeiger erschienen ist.
Herzliche Grüsse
Hugo Stamm
Sekten-Blog: Hitzige Debatten über Glaubensfragen
Was vor dreieinhalb Jahren als Versuch begann, etabliert sich als reges Diskussionsforum: Täglich klicken bis zu 3000 Leserinnen und Leser den «Tages-Anzeiger»-Blog über Glauben und Sekten an, täglich schreiben sie 150 bis 250 Kommentare. Inzwischen hat der Blog von Hugo Stamm 75 000 Texte generiert. Zahlen, die selbst die bekanntesten Schweizer Blogs von Bundesrat Moritz Leuenberger, Moderator Kurt Aeschbacher und SF-Chefredaktor Ueli Haldimann nicht erreichen.
Eigentlich ist das Forum kein klassischer Blog. Webtagebücher zeichnen sich in der Regel durch kurze Bemerkungen der Teilnehmer zu Themen aus, die der Blogbetreuer vorgibt. Im TA-Blog über Sekten und Glauben wird hingegen intensiv diskutiert und argumentiert. Viele Kommentare sind eigentliche Abhandlungen zu religiösen oder philosophischen Themen.
Die meisten Texte enthalten jedoch persönliche Ansichten zu Glaubensfragen. Das polarisierende Thema provoziert oft hitzige Diskussionen. Das Dilemma drückte ein Blogger letzte Woche mit den Worten aus: «Ich entschuldige mich bei allen Bloggern, die noch immer auf eine Antwort warten. Ich habe zwischendurch auch noch anderes zu tun: Windeln wickeln, kochen, einkaufen, arbeiten, spielen mit dem Sohn etc. Ich hoffe auf euer Verständnis.»
Wenn tagsüber die Zeit fehlt, sich an der Diskussion zu beteiligen und die Fragen zu beantworten, setzen sich viele Leser nachts an den Computer. Kürzlich trudelten zwischen Mitternacht und morgens um acht Uhr 28 Kommentare ein.
Die rege Diskussion im Blog zeigt, dass Glauben, Religion und Sekten bei vielen Leserinnen und Lesern einen hohen persönlichen Stellenwert geniessen. Hier können Themen debattiert werden, die in den Medien oft zu kurz kommen.
Im Lauf der Monate kristallisierte sich eine überraschende Tendenz heraus: Das grösste Echo lösen nicht mehr Grundlagentexte über Sekten wie Scientology oder Zeugen Jehovas aus, sondern Gedankenanstösse zu Christentum und Islam. Die Reflexion des eigenen religiösen Standpunkts, Streitgespräche mit Andersdenkenden und das Nachdenken über die Ursprünge und Hintergründe der Weltreligionen wecken das grösste Interesse bei den Lesern.
Christliche Lehre auf dem Prüfstand
Besonders kontroverse Diskussionen und Debatten lösen kritische Anmerkungen zum Christentum aus. Ist die Bibel das authentische Wort Gottes oder eine eher zufällige Ansammlung alter religiöser Schriften? Ist Gott der gütige Vater oder der zornige Despot, wie er teilweise im Alten Testament beschrieben wird? Oder ist der Schöpfer lediglich eine Projektion unsicherer Menschen, die den Tod nicht akzeptieren können? Greift Gott in die Welt ein? Wie hält er das endlose Leiden auf der Erde aus? Bevorzugt er Gläubige?
Dabei entsteht oft ein Glaubensstreit zwischen Christen und Agnostikern oder Atheisten. Den christlichen Standpunkt vertreten vor allem Gläubige aus Freikirchen, denen das Forum ein Dorn im Auge ist. Sie bezeichnen den Blog in letzter Zeit konsequent als Atheisten-Sekte.
Der Blog hat viele treue Leserinnern und Leser. Etliche sind seit den Anfängen dabei. Sie kennen ihre Mitstreiter und Kontrahenten gut, denn viele gewähren in ihren Kommentaren einen Einblick in ihr Seelenleben und ihre Lebensumstände. Der Blog ist deshalb kein anonymes Forum in einer virtuellen Welt, vielmehr lebt er von den starken Emotionen, welche die Blogger in ihre Texte legen.
Für viele ist der Blog eine geistige Heimat geworden, in der sie viel Zeit verbringen. Ein Blogger mit dem Nickname Goliath schilderte es einem Leser mit folgenden Worten: «Grosses Kino, swisswulf! Dies ist, was mich im Blog hält. Weil ich etwas dazulernen kann. Im Grossen und Ganzen ist das Niveau nämlich durchaus horizonterweiternd, zumindest für mich. Und ich lerne gerne andere, neue Sichtweisen kennen. Es schärft meinen Verstand, es verhilft zu mehr Toleranz, es gibt mir mehr Gelassenheit, es erlaubt mir auch, Fehler einzugestehen, und am Ende kann ich mir sogar noch eine bessere Meinung bilden als vorher. Umso schöner, wenn man, so wie Sie, das auch öffentlich festhalten kann. Danke.»












































@ Heidi Reiff
“Willkür hier im Blog sehe ich nicht………..”
Wie könnten Sie auch…….erstens gehören Sie zur Gruppe der Guten und zweitens kann man die Willkür nur erkennen, wenn man mit beiden Augen sehen kann……….
Lua
@ Anna
Sie sind nur noch PEINLICH – das alte System wurde durch das neue ersetzt, weil es eben Fehler anfällig war – Sie Leuchte….!!
Doch auch im neuen können Fehler passieren – Sie Windwühler!
Wie erklären Sie sich sonst, dass unglaublich diffamierende und beleidigende Aussagen über den Blogverwalter selbst publiziert werden? Ich als diesen würde mir dies niemals antun – seine coolness ist nur bewundernswert.
Mit Ihren Verschwörungstheorien stehen Sie zwar nicht alleine da – aber Sie disqualifizieren sich wie schon so oft selbst.
Wann endlich werden Sie Erwachsen – meditieren Sie und beten Sie weiter , dass Sie endlich davon begreit werden!
Trotzdem einen sonnigen Tag ohne zuviel Wind!
Lua
………’befreit’ sollte es heissen: ….das Sie endlich davon BEFREIT (den Verschwörungstheorien….) werden!
Mit hochrotem Kopf stürmt Bamberger zu Hugo Stamm: “Den Luo, schmeiß den Kerl aus dem Blog!”
“Aber warum denn, Horatio?”
“Der Kerl hat geschrieben, ich wäre ein Armleuchter!”
“Ach, den darfst du doch nicht Ernst nehmen. Der Luo hat doch wirklich nicht alle Tassen im Schrank, der schreibt den ganzen Tag nach, was andere schon lange wissen!”
Kommt Rambi verfrüht aus seinen Blogferien zurück und will in den neuen Thread einsteigen. Er fragt den letzten Blogger, Ignostiker, wie viele Beiträge seine Teilnahme denn kostet.
“50 gute Beiträge”, sagt Ignostiker. Sagt Rambi, “ich hab aber nur 40 Beiträge auf meinem PC gespeichert, kann ich trotzdem mitmachen?”
“Nein, sagt Ignostiker, mitmachen kostet 50 Beiträge.” “Na gut”, sagt Rambi, “dann mach ich eben so weit mit, wie meine 40 reichen”.
Ignostiker führt Rambi durch die Threads der letzten Wochen bis kurz vor den aller aktuellsten und sagt, “Sorry, deine 40 sind jetzt alle durch.” Sagt Rambi, “Guck mal, Beiträge werden doch auch gelöscht und es sind doch nur noch 10 Beiträge bis zum aktuellsten, kannst du nicht einfach eine Ausnahme machen?”
“Nein, leider nein.” Eine Woche später, wieder ein neuer Thread, wieder kommt Rambi und will mitmachen. Diesmal stehen acht Blogneulinge zuunterst im Thread, ganz zuunterst steht aber immer noch Ignostiker. Rambi geht zum ersten Blogneuling und fragt: “Wie viele Beiträge kostet es mitmachen zu dürfen?”
“50 gute Beiträge.” “Okay, hier hast du 100. 50, wenn du mich bis zum alleri letzten führst und 50, wenn du mich ins A… fi….” Der Blogneuling wird rot dass der Bildschirm schmort und brüllt “Mach bloß, daß du wegkommst, du Sau.” Rambi geht zum zweiten Blogneuling, und fragt wieder das gleiche. ” Wie viele Beiträge kostet es mitmachen zu dürfen?” “50 Beiträge.” “Okay, hier hast du 100. 50, wenn Du mich auf den aktuellsten Stand bringst und 50, wenn Du mich ins A… fi….”
Der zweite Blogneuling reagiert genau wie der erste. So gehen reihenweise die Bildschirme aus, bis Rambi wieder zu Ignostiker kommt. Wieder: “Wie viele Beiträge braucht es um hier mitmachen zu dürfen?” “50, weißt du doch noch von letzter Woche her!” “Gut”, sagt Rambi, “hier hast du 100. 50, weil du dich an dein Wort hälst und 50, weil du im Vorbeischreiben allen ein Smiley gesetzt hast…“
@ Lua
Zur wundersamen Beitragsverminderung: Wenn es tatsächlich so wäre, wie Sie behaupten, wäre das Vorgehen sehr diletantisch, denn die Reaktionen auf die gelöschten Beiträge sind ja immer noch zu finden: Es ist also offensichtlich, dass da Beiträge fehlen. Wenn schon, wären doch gleich alle Beiträge gelöscht worden.
Hugo Stamm mag mich zwar nicht, aber dass er mich anlügen würde, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Deshalb nehme ich an, dass es andere – rationale oder vielleicht auch übersinnliche – Erklärungen gibt, neben meiner These des Schlafwandelns, welchem mir gar nicht so unplausibel scheint.
@ Anna
“Peinlich”, “Leuchte”, “Windwühler” “Verschwörungstheorien”, “disqualifizieren” etc. etc.
Das ein paar Stilblüten von Moria, als Sie mal wieder ihrem Hass Ihnen gegenüber freien Lauf liess. Und die gleiche Dame beklagt sich dann, wenn ich ihrem Guru an den Karren fahre. Ich habe es zwar schon oft gesagt aber gerne wiederhole ich es hier: Atheistem praktizieren immer genau das, was sie der Gegenseite vorwerfen. Darum sind sie auch so leicht zu demaskieren. Wie gesagt liebe Anna……….Sie stecken Moria in jeder Beziehung vor dem Frühstück in die Tasche !
@ Atalaia
Achtung, guter Freund: Dieser Beitrag von Moria richtete sich an Lua, nicht an mich.
Ich glaube Hugo Stamm, wenn er mir versichert, dass er keine Beiträge löscht.
Auch gemäss der GBT sagt Herr Stamm die Wahrheit.
Anna
danke für die Aufklärung!
Es scheint mir gar, dass Irrungen, Verwirrungen und Missverständnisse aus den täglichen Quellen eines Atagelikanen entspringen.
Zum Glück sind Ihre Quellen doch etwas weniger traciert.
@jefferstamm (den faden zum aktuellen nick habe ich leider verloren)
@agnostiker (und möglicherweise ex nonbeliever?)
:¨ Je älter man wird, desto mehr sieht man die eigene Konditioniertheit. Ich halte mich für durchaus programmierbar. Ob ich bereits eine Art. Stepford-Wife bin, weiss ich nicht. Vorläufig fliesst noch wie bei Shylock Blut, wenn ich mich steche, ein endgültiger Beweis ist das aber nicht und wir könnten hier wieder einmal die Hirn im Tank Diskussion führen ¨
ich fühle mich erleichtert -
die hypothesen h1,h2, und h3 werden damit ja nicht widerlegt. als stammtischleser, ohne einsicht in die umgebung der schreibenden, befinde ich mich jedoch ganz zweifelsfrei in einer ¨hirn im tank¨ situation.
es gibt jedoch auch noch die stärkere hypothese:
h4: elektronisch und biologisch generierte texte sind gleichwertig und können prinzipiell nicht mehr unterschieden werden.
das eintreffen dieser situation wurde von alen turing, dem urgrossvater aller informatiker, auf das jahr 2000 prophezeit. unter stammtisch bedingungen wären somit alle schreiber, ohne ausnahme, auf einem computer simulierbar.
:¨Hingegen kann ich Sie beruhigen hinsichtlich Mutz et al: Sie können mit grösster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ein echter Mensch hinter diesen Beiträgen sitzt, auch wenn er allenfalls mit copy / paste arbeitet… ¨
ich bezweifle keinen augenblick, dass du das glaubst. andernfalls wäre deine gesprächsführung mit den betroffenen eine andere. ich bin jedoch etwas überrascht, dass ein, mit biologischen bausteinen aufgebauter, eth informatiker so etwas glaubt. persönlich arbeite ich mit der hypothese h4. du darfst es mir daher nicht verargen, wenn ich auch bei deinem text abwäge inwieweit er einer computersimulation entstammen könnte. gesamthaft habe ich den eindruck es gehe dir, bei deinem text, darum, den lesern sand in die augen zu streuen. turing_test_spiel_stategisch würde dies durchaus sinnvoll sein, gleichzeitig jedoch die hypothese h4 in eindrücklicher weise bekräftigen.
zweifelsfrei sind computersimulationen heute ein sehr wichtiges und wertvolles instrument. meine diesbezügliche reklamation richtet sich ausschließlich gegen den missbrauch dieser technik. bedenklich finde ich die zunehmende vermischung von realität und simulation. ich plädiere dafür, dass resultate einer computersimulation eindeutig als solche deklariert werden.
ich begrüsse es durchaus, wenn ai_ki_engel am stammtisch mitschreiben. es müssten jedoch immer angaben zur computergrösse und dem verwendeten programm dabei sein.
nobody, ein körperloser bitstring.
Eigentlich finde ich das Thema, mit dem sich Herr Stamm in seinem Blog auseinandersetzt sehr interessant. Ich bin Wissenschaftler und Atheist, religiös motivierte Einmischungsversuche in wissenschaftliche Belange lehne ich dezidiert ab. Meine Linie ist die von Richard Dawkins.
Es gibt hier interessante Kommentare, die ich lesenswert fände, wären sie nur nicht so dünn gesät. Gerne würde ich selber häufiger etwas zur Diskussion beisteuern, aber bis ich mich durch das ganze Gepredige von “öffne Jesus dein Herz”, “vertraue dem heiligen Geist” und ähnlichem Nonsens gekämpft habe, ist es mir längst wieder vergangen. Kann man das nicht abschalten?
Eigentlich ist dieses Thema bereits in den Menschenrechten geregelt!
“Artikel 18 – Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.
Erläuterungen zu Artikel 18
Es ist nicht lange her, dass auch in Europa Menschen wegen ihrer Religion oder Überzeugung verfolgt, gefoltert oder hingerichtet wurden. Viele Kriege hatten ihre Ursache in unterschiedlichen Auffassungen über die richtige Religion. Das Recht, seine Religion oder Überzeugung zu leben, sei dies im privaten Raum, sei dies in der Öffentlichkeit, das Recht, die Religion weiterzugeben und zu unterrichten, und das Recht auf andere Kundgebungen des Glaubens schützt daher nicht nur ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, sondern trägt auch zum Frieden innerhalb einer Gesellschaft und zwischen Staaten bei.
Das Recht auf Gedankens- und Gewissensfreiheit ist das Recht eines jeden, sich seine Gedanken und sein Gewissen ohne unzulässige Einflüsse von aussen autonom zu bilden. Jeder Eingriff, wie etwa Hirnwäsche oder Beeinflussung durch Medikamente zwecks Manipulation des Bewusstseins oder des Unterbewussten, ist verboten.”
Eine Abschaffung der Religionsfreiheit, insbesondere der freien Verkündigung, ist ein Angriff gegen die Menschenrechte. Uebrigens: das Recht auf Religionsfreiheit wird in grossen Teilen der Welt, namentlich in islamischen, buddhistischen und kommunistischen Staaten täglich mit Füssen getreten, die Leidtragenden sind hauptsächlich Christen…
6000 Kommentare in 37 Tagen.
D.h. in 117 Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir den 100 000 Kommentar feiern können.
Wenn das keine guten Nachrichten sind !
An Gebeten vorbeiscrollen ist eine moderne Art des Gebetsmühlebetreibens.
DAS ZEN DES SCROLLENS
Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen.
Ein grundsätzliches Ziel dieser Handlung und grundlegende Methode des Vajrayana ist es, alle Aspekte der Lebenswirklichkeit, also auch einfachste körperliche Handlungen, wie das Drehen einer Gebetsmühle, in den Pfad zur Erleuchtung zu integrieren. An diese Form der spirituellen Praxis lassen sich verschiedene Stufen spiritueller Sichtweise knüpfen.
Das Drehen der Gebetsmühlen dient nach buddhistischer Überzeugung dazu, gutes Karma anzuhäufen. Eine einfache Motivation dieser Praxis ist es, bei der Drehung der Gebetsmühle den Wunsch zu hegen, dass alle in der Walze befindlichen Mantras durch die Drehung zum Wohle der fühlenden Wesen wirken, deren Leid beseitigen und ihnen Glück bringen.
Eine weiterführende Motivation dieser Praxis besteht darin, bei der Drehung der Gebetsmühle zu visualisieren (geistig zu projizieren), dass alle darin enthaltenen Mantras während des Drehens Licht zu allen fühlenden Wesen ausstrahlen, deren Leid beseitigen und schlechtes Karma auflösen.
Eine fortgeschrittene, sich der höchsten Sichtweise des Buddhismus annähernde Praxis des Drehens einer Gebetsmühle liegt darin, während des Drehens der Gebetsmühle sich darauf zu konzentrieren, dass Drehender, die Handlung des Drehens, als auch die sich drehende Gebetsmühle, samt den darin enthaltenen Mantras und Gebeten, untrennbar von einer, in ihrem Ursprung nichtdualen Natur sind.
Aus der Praxis des langandauernden Drehens der Gebetsmühle leitet sich das fast immer pejorativ gebrauchte Adjektiv gebetsmühlenartig ab, welches das monotone langwierige Wiederholen einer Sache oder das fortwährende Bestehen auf einer nach Meinung des Sprechers nicht haltbaren Ansicht beschreibt. ( Wiki )
Etwas mehr Achtsamkeit und Fantasie , meine Damen und Herren.
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