In Frankreich ist eine heftige Diskussion über die Burka oder den Tschador entbrannt. Der Ganzkörper-Schleier, der vor allem von Anhängerinnen der radikalen islamistischen Bewegung der Salafisten getragen wird, verhüllt die Frauen komplett und lässt keinen Flecken Haut erkennen. In Frankreich bekennen sich rund 40’000 Menschen zu dieser strengen religiösen Bewegung.
60 Abgeordnete aller Fraktionen verlangen einen Untersuchungsausschuss, der Massnahmen prüfen soll. Ihnen schwebt ein Gesetz vor, das das Tragen einer Burka verbietet. Ein Regierungssprecher erklärte, er könne sich ein Verbot vorstellen. Auch Präsident Sarkozy tat kund, dass er gegen das Tragen von Burkas sei.
Burka-Trägerinnen sind im öffentlichen Raum ein Fremdkörper. In Schwarz verhüllte Gestalten wirken gespenstisch. Frauen müssen sich aus religiösen Gründen verstecken. Die Kommunikation mit der Umwelt ist massiv erschwert. Ihre Blicke sind so stark eingeengt, dass sie Umgebung nur beschränkt wahrnehmen können. Ihnen bleibt die Schönheit der Natur zu einem beträchtlichen Teil verwehrt. Dadurch geht ihnen ein grosser Teil der Lebensfreude verloren. Naturverbundene Menschen, die jede freie Minuten draussen verbringen, würden wohl depressiv, wenn sie eine Burka tragen müssten.
Einmal mehr richtet sich eine widersinnige religiöse Regel gegen das Leben. Ganz abgesehen davon, dass Sonne auf der Haut auch aus gesundheitlichen Gründen wichtig ist – unter anderem zur Bildung von Vitamin D.
Die Burka ist aber nicht nur für ihre Trägerinnen eine Tortur, für Passanten ist sie eine Zumutung. Sie demonstriert die Folgen eines religiösen Fanatismus und sorgt für ein tristes Strassenbild. Ausserdem sind Begegnungen mit Burka-Trägerinnen nicht möglich. Für das Zusammenleben ist es aber wichtig, dass wir uns in die Augen schauen können. Das Lächeln einer Mutter, der ich helfe, den Kinderwagen in den Zug zu hieven, heitert mich für einen Moment auf und fördert die Zwischenmenschlichkeit. Extreme religiöse Demonstrationen haben in säkularen Staaten nichts zu suchen.
Trotzdem bin ich entschieden gegen ein Verbot des Burka-Tragens. Das verbietet allein schon der Respekt vor andern Glaubensvorstellungen oder Religionsgemeinschaften. Ausserdem ist mir die Glaubens- und Kultusfreiheit zu wichtig, um sie wegen ein paar Extremfällen einzuschränken. Hingegen plädiere ich für Aufklärung und öffentliche Diskussionen. Der Druck auf die Salafisten soll auf der sozialen Ebene passieren. Banken könnten beispielsweise ein Verbot erlassen, das Gebäude mit der Burka zu betreten. Aus Sicherheitsgründen, schliesslich könnte sich ein Räuber unter dem Schleier verstecken.
Ich gebe aber zu, dass mich ein Verbot aus einem Grund reizen würde: Die Frauen bekämen eine Chance, sich zu emanzipieren und die Welt aus einer neuen, sinnlichen Perspektive zu erleben.
Mir ist bewusst, dass das Thema Islam heftige Reaktionen provoziert. Wir müssen aber lernen, ruhig und sachlich darüber zu diskutieren. Man darf in der Sache hart sein, der Ton muss aber respektvoll bleiben. Wir werden deshalb alle hetzerischen und diskriminierenden Kommentare rigoros löschen.
PS: Da die Arbeitsbelastung beim Aufschalten der Texte eine kritische Schwelle erreicht hat, werden die Kommentare versuchsweise direkt aufgeschaltet und nachträglich gelesen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Diskussion ohne Verzögerung stattfinden kann.
Die Kontrolle erfolgt also mit einer gewissen Verzögerung. Beleidigende, ehrverletzende, sexistische oder rassistische Texte werden weiterhin gelöscht. Wer wiederholt gegen diese Regel verstösst, wird endgültig von der Diskussion ausgeschlossen.
Um ein Sicherheitsnetz aufzubauen, bitte ich alle Bloggerinnen und Blogger, mir fragwürdige Kommentare per Mail zu melden, damit ich sofort reagieren kann. (hugo.stamm@tagesanzeiger.ch) Bitte Nickname und Zeit des inkriminierten Textes angeben. Vielen Dank für Euer Verständnis.












































@Moria 03.07.2009 um 07:11
Sie sagen
“Ach rg – Sie sagen „es gehört zu meinen Grundrechten, dass ich bestimmen kann für was mein Geld eingesetzt wird?“”
Nein das habe ich eben NICHT gesagt, sondern ich habe zu Lupo gesagt
“Und um Moria zu belustigen, gehört es zu meinen Grundrechten dass ich bestimmen kann für was mein Geld eingesetzt wird?”
Er hat diese FRAGE übrigens nicht beantwortet, zumindest habe ich die Antwort nicht gesehen.
Der Rest von was Sie in diesem Posting zu mir sagen hat absolut nichts mit dem Thema oder mit was ich in diesem Blogthread gesagt habe, zu tun.
rg
jedenfalls hat der Herr Basta vortrefflich sein Wertesystem und seine calvinistisch-pietistisch geprägte Erziehung vorgeführt, die von der Schuldzuweisung an die Frau leben!
Kann Frau nur noch feststellen: wenn Männer zu den penetranten Erbsenzählern werden, die sie schon immer waren…
Hallo Hugo,
ich freue mich immer wenn ich solche verschleierten Frauen in der Schweiz sehe, denn das ist der Anfang zur Einfuehrung der Scharia. So seh ich vor meinem geistigen Auge wie unsere Frauen, wenn sie versuchen mit einem Mann auszugehen, gesteinigt werden, und Maennern die Hand abgehakt bekommen.
Mit Heidi Helvetia ist da nicht mehr viel zu machen.
@Logine
02.07.2009 um 22:19
Danke gleichfalls!
@Namenswechslerin
(jetzt rb?) Nur, um es gesagt zu haben, ich lese Ihre Beiträge immer und bin immer froh, dass ich diese Erfahrungen nicht machen musste
ohh. es gibt menschen die schreiben perfekt französisch, in diesem blog. ich beneide euch!
moira
ich habe das cupido auf eis gelegt.
agnostiker
merci für die erklärung der b-bewilligung.
und noch schnell zurück zum schillerlöckchen. ich meinte zu erkennen in einem ihrer sätze einen leisen frust. harte jobs..
irgendwann fiel im zusammenhang mit swann das wort aalglatt, (er ist es aber bestimmt nicht, meine meinung,), ich schnappte dies auf, wie ein fisch die fliege, und verwendetet es abgeändert in “ihrem fall”.
habens sie übrigens die blechtrommel gesehen? da gibt es eine szene da wird ein pferdekopf(?) aus einem see gezogen und darin wimmelts von aalen. bhua pfuiteufel! ich mag das zeugs auch nicht.
@ um musad
Wollte mal noch merci sagen für Deine Replik zu meinem nichtfragestellenden Artikel. “Das kannst Du jetzt einfach glauben oder eben nicht…”
Natürlich glaube ich das, liebe um musad. Bis jetzt habe noch nicht Anlass gefunden, Dir nicht zu glauben. Aus Deinem Artikel ersehe ich, dass Dir das Glaubensleben über jedem anderen Grundsatz steht und Du versuchst aus allem das Beste zu machen. Sehr löblich, weil determiniert. Auch freue ich mich zu hören, dass nicht alles sakrosankt hingenommen wird, wenn Du schreibst “Der patriarchische Lebenstil z. T. hier gefaellt lange nicht allen und wird kritisiert. Da naemlich die Sunna (Lebensgewohnheiten des Propheten Mohamed a.s.) etwas anderes lehren. So sollten die muslimischen Frauen sich endlich mehr informieren ueber ihre eigene Religon und Kenntnis haben von ihren RECHTEN und Pflichten und auch den Rechten und PLICHTEN des Mannes.”
Was mich wiederum zur Aussage veranlasst, dass die Burka mit der Zeit ein verhandelbares Stück Tuch ist und wir gut daran tun, uns nicht einzumischen, sondern höchstens aufzuzeigen, wie es anders auch gehen würde. (Das verhandelbare leite ich übrigens auch davon ab, dass du schreibst, dass es Modeströmungen in Sachen Abeia und Burka gibt, und dass lange nicht jede immer die Vollverschleierung trägt. Ich bin überzeugt, Mann und Frau können auch zusammen gottesfürchtig leben, ohne ständig auf die Finger gehauen zu bekommen, wenn man das andere Geschlecht ansieht – und das ist im Grunde die Burka ja, eine tuchgewordene Schelte, falls der Mann sich in Gedanken zu sehr freudig ereifert).
Falls Du Lust hast -und Du es nicht schon dutzende Male vor meiner Zeit im Blog erwähnt hast- würde ich mich freuen, wenn du mal aufzeigen könntest, wieso Du Muslima geworden bist und nicht Christin bliebst, oder wo für Dich die Unterschiede sind. Lieben Dank und Gruss /goliath
John Rambo, zufällig gelesen, passt zum Schwimmunterricht und bestätigt die Notwendigkeit der staatlichen Weichenstellung bei religiös motivierten Konflikten im säkularen Alltag:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,633940,00.html
@ Dobra
Wenn ich mir so den einen oder anderen Spruch von Bamberger ansehe, dann drängt sich fast die Frage auf, warum der Dobra hier nicht auch interveniert.
Nun, es wird wohl so sein, dass der Dobra dazugelernt hat, und nur bei denen das Sprücheklopfen abmahnt, bei denen er sich noch Hoffnung auf Verbesserung macht.
@ Olive
Ja…:)
Hatte Sie aufgrund eines Links seinerzeit verwechselt (und angenommen, Sie würden in H. residieren. ) Sorry..
Könnte mit Schirm….Mutz sein?
@ mira
Der erwähnte Artikel ist in einer Sammlung unter dem Titel “So sehe ich das!” 1997 erstmals vom KiWi-Verlag herausgegeben worden. Sie fasst da sehr gut zusammen:
“Je, wer will sich da wundern über Hass und Gewalt gegen Fremde, wenn die Demütigung der Nächsten so selbstverständlich ist? Aber vielleicht leben wir ja auch gar nicht in erstaunlichen Zeiten. Vielleicht greifen die verunsicherten Männer gerade wegen des steigenden Selbstbewusstseins der “Anderen” zum bewährten Mittel der Gewalt, um ihre so liebgewordene Herrschaft nicht zu gefährden. Und vielleicht sind die grölenden Jungmänner in Springerstiefeln nur das sichtbare Einer langen Kette von Männermacht, an deren Anfang immer Schreibtischtäter sitzen.” Alice Schwarzer
Sie hat dann später in Co-Produktion im gleichen Verlag ein Buch unter dem Titel “Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz herausgegeben wo Sie unter dem Titel “Die falsche Toleranz” u.A. schreibt: “Als ich nach 1979 in EMMA und in der Zeit das im Gottesstaat Iran Gesehene und Gehörte veröffentlichte, handelte ich mir damit eine der härtesten und längsten Diffamierungskampagnen meines Lebens ein (“Schahfreundin”, “Rassistin”etc.). Der Vorwurf “Rassismus” schien mir besonders makaber, da die ersten Opfer der Islamisten ja Musliminnen und Muslime selbst waren. Das ignorieren heisst, diese Mehrheit dem Terror einer Minderheit zu überlassen.”
In einem Beitrag schreibt Bassam Tibi resumierend: “Es ist Fakt, dass Menschen unterschiedlicher Zivilisation nicht dieselben Werte verinnerlicht haben. Der Islam ist eine einheitliche Zivilisation – ebenso wie der Westen -, die jedoch in zahlreiche Kulturen mit jeweils eigenen Weltanschauungen unterteilt ist. Es ist blind und töricht zu behaupten, zwischen westlichen und islamischen Weltanschauungen gebe es weder Unterschiede noch Konflikte. Dies wäre weltfremd. Mein Plädoyer ist ein Brückenschlag zwischen den Kulturen, der eine friedliche Konfliktaustragung einschliesst. Zur Toleranz gegenüber dem Islam gehört das Bestehen auf der Demokratie und auf der Trennung zwischen Religion und Politik. Ist dies nicht gewährleistet, können die Brücken nicht geschlagen werden. Doch wenn selbst die Kriegserklärung der Islamisten vom 11. September viele deutsche gesinnungsethische Intellektuelle nicht erschüttert hat – was muss dann noch geschehen, damit sie verstehen?”
Cornelia Filter gibt im gleichen Beitrag Einblick in die Konvertitenszene: “Nicht nur die türkisch-islamische Milli-Görüs, auch die pakistanisch-mystische Amaddiya-Bewegung hat in Deutschland Missionszentralen errichtet. In Ihrer Frankfurter Nuur-Moschee predigt der 1969 zum Islam konvertierte Schriftsteller und Journalist Hadayatullah Hübsch (Jahrgang 1946) als Imam.. Vor seiner Bekehrung war der Vater von acht Kindern ein sexuell befreiter Hippie in Berlin. Eine befremdliche Verwandlung vom Saulus zum Paulus. Oder müsste man eher vom Paulus zum Saulus sagen – wie bei Horst Mahler, fürher “antifaschistische” RAF und heute antisemitische NPD? Offenbar gefällt Imam Hübsch am muslimischen Glauben, was auch die deutschen RAF-Nachfolger in den “Antiimperialistischen Zellen” (IAZ) begeistert, die ebenfalls begeistert komplett zum Islam übergelaufen sind – ein Phänomen, das die früher grün-alternative Konvertitin Eva El.-S. vom syrisch-islamischen Zentrum in Aachen so erklärt: “Dass es eine Religion gibt, die sich nicht nur mit dem Himmel beschäftigt, sondern mit den praktischen Fragen des Alltags, das hat mich total fasziniert.” Die mit einem Araber verheiratete Grundschullehrerin zieht ihrer Tochter Badeanzüge mit langen Ärmeln und langen Hosen an. Denn: “Im Islam fällt für uns Frauen der ganze entsetzliche Zwang weg, jung und schön zu sein.”….”Auch Ex-Hippies wie Hadayatullah Hübsch sind süchtig nach einer Ersatz-Droge: statt Marihuana Mystik, statt anbetungswürdiger Rockstars verehrungswürdige Islamisten-Gurus. Übrigens: Bei seinen Auftritten als Fernsehprediger im Berliner Religions-TV “Offener Kanal” wirbt der Imam aus Frankfurt unverhüllt offen für Kopftuch und Schleier.”
Ich könnte natürlich immer weiter zitieren und erläutern, lasse ich aber, ich will hier nicht “dozieren”. Die Ansicht, dass Toleranz der falsche Begriff ist und westliche Staaten ihre Werte beibehalten werde ich nie aufgeben. Demokratie ist eine neuzeitliche Errungenschaft (die Aufklärung des Geistes!!!), die dürfen wir nicht einem falschen Verständnis von Nächstenliebe opfern. Ist es denn wirklich Nächstenliebe wenn wir unkritisch sind? Respekt “verdient” man sich. Nicht mit Forderungen nach immer mehr sondern im gegenseitigen Verständnis, Austausch etc. (z.B. im Schulbetrieb). Ohne dem Nationalismus zu frönen meine ich, dass wir nicht unbesehen und in falscher Grosszügigkeit, die letztendlich niemandem dient “alles” akzeptieren sollen. Es ist nicht xenophob in unseren Breitengraden gegen “den Tschador, die Abaya” eben Frauenschleier zu sein. Er ist und bleibt da ein Fremdkörper. Ich frage mich einfach ob wir mit dieser Diskussion nicht Wichtigeres übersehen, ein wenig Augenwischerei betreiben und die Grundsatzfragen nicht im Geringsten “auf den Tisch bringen”. Man stelle sich vor, so ein Gesetz würde tatsächlich “eingeführt”: Der Aufwand an Überwachung zu dessen Durchsetzung wäre immens. M.E. sind Minarette und Kopftücher und so der falsche Ansatzpunkt haben eher Alibifunktion um nicht an die viel grundsätzlicheren Themen tasten zu müssen, nicht zuletzt wegen unserer Rohstoffabhängigkeit und der internationalen Vernetzung.
Prof. Bassam Tibi lehrt seit 1973 in Göttingen Internationale Politik und seit 1988 auch in Harvard. Er ist Mitbegründer der “Arabischen Organisation für Menschenrechte”. Seit 1990 zahlreiche Artikel und Bücher zum Islam.
Cornelia Filter ist freie Autorin und Ex-EMMA-Redakteurin. Sie berichtet seit 1990 üer den islamischen Fundamentalismus. 1000 erhielt die Katholikin für einen Beitrag über christlichen Fundamentalismus, “Die Vatikan-Connection” den Journalistenpreis.
Wehret den Fundamentalisten!!!
@ Monsieur Bamberger
Votre humour, je l’avoue, me dépasse. Vous êtes incapable de comprendre le sens de mon commentaire, et essayer donc de l’exposer au ridicule. Les petits copains du Petit Nicolas trouveraient cela probablement rigolo, mais moi, non, pas tellement. C’es pour cela que désormait que vous appelerai “Le Petit Michael”, et Madame Moria sera “la maîtresse”. Puisque vous êtes doté d’un humour fabuleux, cela vous amusera, il n’y a guère de doute.
@ Le Petit Michael
@ la maîtresse
Je vous souhaite une excellente journée!
@Erna
ja, in der Emma habe ich das erste Mal überhaupt diese Thematik so eindringlich beschrieben gesehen, als sonst noch lange niemand so richtig davon sprach.
Ebenfalls dort habe ich die Aussage einer türkischen Anwältin in Deutschland, die Türkinnen zu ihrem Recht verhilft ( Name ist mir grad entfallen) gelesen, sinngemäss: Die Deutschen haben auf Grund ihrer Vergangenheit eine solche Angst davor, in die Rassismus-Ecke zu geraten, dass sie sich alles gefallen lassen. Lasst euch nicht alles gefallen in falsch verstandener Toleranz.
Wie gesagt, eine Türkin…
Rückschau
Ich habe gerochen alle Gerüche
In dieser holden Erdenküche;
Was man genießen kann in der Welt,
Das hab ich genossen wie je ein Held!
Hab Kaffee getrunken, hab Kuchen gegessen,
Hab manche schöne Puppe besessen;
Trug seidne Westen, den feinsten Frack,
Mir klingelten auch Dukaten im Sack.
Wie Gellert ritt ich auf hohem Roß;
Ich hatte ein Haus, ich hatte ein Schloß.
Ich lag auf der grünen Wiese des Glücks,
Die Sonne grüßte goldigsten Blicks;
Ein Lorbeerkranz umschloß die Stirn,
Er duftete Träume mir ins Gehirn,
Träume von Rosen und ewigem Mai -
Es ward mir so selig zu Sinne dabei,
So dämmersüchtig, so sterbefaul -
Mir flogen gebratne Tauben ins Maul,
Und Englein kamen, und aus den Taschen
Sie zogen hervor Champagnerflaschen -
Das waren Visionen, Seifenblasen -
Sie platzten – Jetzt lieg ich auf feuchtem Rasen,
Die Glieder sind mir rheumatisch gelähmt,
Und meine Seele ist tief beschämt.
Ach, jede Lust, ach, jeden Genuß
Hab ich erkauft durch herben Verdruß;
Ich ward getränkt mit Bitternissen
Und grausam von den Wanzen gebissen;
Ich ward bedrängt von schwarzen Sorgen,
Ich mußte lügen, ich mußte borgen
Bei reichen Buben und alten Vetteln -
Ich glaube sogar, ich mußte betteln.
Jetzt bin ich müd’ vom Rennen und Laufen,
Jetzt will ich mich im Grabe verschnaufen.
Lebt wohl! Dort oben, ihr christlichen Brüder,
Ja, das versteht sich, dort sehn wir uns wieder.
Heinrich Heine
@ erna
zur Information: Das was ich da geschrieben habe über den Zusammenhang Alice Miller habe ich mir aus dem Internet geholt. Sind das alles Lügen und Verleumdungen, alles Ammenmärchen? Was sagen Sie dazu? Ich schätze Ihre Beiträge und ihr grosses Wissên , jeder Mensch bringt ja eigene Erfahrungen mit, da bin auch ich keine Ausnahme, die Frage ist doch, wie gehen wir um mit eigenen Frustrationen? Können Sie das? Gibt es da ein Patentrezept?keines, ausser eines, ich konnte mal gut kochen, Menschên haben das geschätzt, Husmuetterli sind doch gefragt ich meine das nicht zynisch, auch Männer können kochen Religions und Erziehunngsfdreck ist nach wie vor in. der bestrafenende Gott hat gesiegt. So wie <Mensch durch Hirnwäschen und doktrine manipuliert werden, da berichten ja einige Mitenschen im Blog von Christentum Hinduismus Theosphie etc. Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann, ist eine Binsenwahrheit, bin froh habe ich befreit von destruktiven aufoktrien Opferrollen, ist auch ein Weg
.0
in froh ^habe ich nichtmehr so grosse Erwartungen. ist auch ein Weg
@ olive
Leider, nur warum müssen die Schweizer solches in aktuellem Ausmass nachahmen? Was vor etlichen Jahren problemlos geregelt werden konnte geht heute nicht mehr? Warum? Vielleicht haben Sie die Bücher von Necla Kelek auch gelesen, die in Deutschland lebt und darin die in einfacher Form ganz unterschiedlichen Gründe für verschiedene Situationen aufzeigt. Nirgendwo aber ist die Rede vom unabdinglichen Bedürfnis der Frauen verschleiert auszugehen. Wenn Stimmen solcher Art laut werden sind es auch in der Schweiz oft jene zum Islam konvertierter Schweizerinnen. Aber eben, m.E. ist das auch der falsche Ansatz für eine sinnvolle Diskussion. Leider weiss ich mir darin auch keinen sinnvollen Rat.
Eine der Mit-Autorinnen des Buchs “Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz” , Khalida Messaoudi, Mathematikerin, Menschenrechtlerin und Abgeordnete, Galionsfigur des algerischen Widerstands gegen die Islamisten wurde 1993 durch eine Fatwa von der “Islamischen Heilsfront” zum Tode verurteilt.
Mir fällt insgesamt auf, dass die gemässigten Stimmen, die Bildungsschicht, Menschenrechtler usw. offenbar weltweit – nicht nur in ihrer Heimat – wegen solcher Publikationen, also weil sie ein einvernehmliches Miteinander sich wünschten, kein “einfaches” Leben führen.
Eben, wehret dem Fanatismus, den Demagogen, denen deren Sprache fast allein die der Gewalt ist. Wo bleibt nur die Aufklärung des Geistes?
Niemand kann über seinen eigenen Schatten springen aber zu solchen Machenschaften zu schweigen halte ich für falsch.
Mä alor vous ät absolüment fu, mösiör bambergé? Puvez vous ekrir allmand dans le swisssprachigé rum sil vu plä? Jö pons kö vu vulä sölman showä that ju can reit an otär längwitsch tu. Tis didänt mäik ju mor intelligänt, ju now?
AI
Danke!
Auch Erna….., viele gute Ansaetze!
Rg
Waren es nicht Sie, der erstaunt reagierte, weil ich den Liberalismus als ‚letzte’ Religion bezeichnete? Also hatte meine Anspielung doch mit Ihrem Text zu tun.
Aber ich will Sie nicht belaestigen, nur – genauso wie Sie selbst – provozieren!
Surtout qu’écrire n’est pas une vocation, mais un désir ferme de provocation!
Rabbi Jussuf
Ist es indiskret zu fragen, was unter ‚Intimschmuck’ zu verstehen ist, resp. angeboten wird?
Aucune doute qu’elles ne vont pas râler vu le charme des créateurs et des créations tout particulièrement précieuses!
Zoe
Nichts ist perfekt, vorallem in diesem Blog – ‚Gott’ sei Dank!
So lange du ‚es’ auf’s Eis gelegt hast und nicht IHN – vielleicht wuerde er es zwar bei den aktuellen Temperaturen schaetzen – bleibe ich zuversichtlich. Aber hol ‚es’ dann rechtzeitig wieder hervor – sonst erfriert es noch. Was fuer einen Schaden bei einer Person, die soviel zu bieten hat, wie Du……ganz ehrlich gemeint!
Jedenfalls wissen wir ja alle : Gut Ding muss Weile haben!
Saludos Moira
Mademoiselle Anna
C.c. Horatio Bamberger
Ne pouvant se corriger de sa folie elle tente de lui donner l’apparence de la raison…. et pire de l’humour!
Epikur
Du sagst zu meinem Erstaunen – vorallem der langen Zeitspanne wegen…..
“Wie witzig, aus irgendeinem Grund dachte ich bis jetzt, du seist männlichen Geschlechts….“ Was hat Dich dazu wohl mehr veranlasst, eine zu selbstaendige Weiblichkeit oder meine ‚unsanfte’ Maennlichkeit, hm?
Ich verstehe ja Deinen Standpunkt – nur laeuft fuer mich die Bekleidung nicht unter ‚Ausgrenzung’ sondern unter Geschmackssache….!
Ganz anders verhaelt es sich mit dem verschiedentlich erwaehnten Schuldispenzen, auch da bin ich dagegen. Aber auch da nicht mit Verboten – mit Konsequenzen – was ist da eigentlich der Unterschied?
N.B. Uebrigens Du als Rechtschreibe- und Grammatikspezialist – mich haben noch Alb- (oder Alp?)traeume geplagt, als ich mich und die ‚Verschleihhhhhherung’ las – wie konnte das pahhhssieren? Sorry, war wirklich ein Tippfehler!!
Rabbi Jussuf
Ist es indiskret zu fragen, was unter ‚Intimschmuck’ laeuft resp. angeboten wird?
Aucune doute qu’elles ne vont pas râler vu le charme des créateurs et des créations tout particulièrement précieuses!
@ la maîtresse
C’est Madame Anna, svp, j’suis mariée.
Heidi Reiff
Sie wissen doch was ich meine: Wenn man jemandem übel nachredet und dazu in einem öffentlichen Blog ist das Verleumdung. Selbst wenn Verfehlungen vorliegen sollten – die nicht durch ein ordentliches Gericht bestätigt sind – wird nichts besser wenn man einfach so zum Spass noch ein paar total unwahre Hypothesen ins Netz stellt. Unwahrheiten sind nun mal Lügen.
@ moria
Haben Sie solche Sticheleien an anna wirklich nötig?
@ mit Schirm, Charme und Melone
Aber aber, Herr Bamberger tut das doch damit ihn das gemeine Volk nicht versteht. Französisch war schon immer Hochsprache auch der Deutschen wegen der adligen ehelichen Verbindungen und so. Deshalb, man muss doch seine Abkunft gelgentlich diskret zu erkennen geben.
Erna
Ach so! Sonen cheibe Gessler will er also sii! Er isch ja scho immer en abghobene Tüp gsii, aber dass er sin Huet so höch obe use treit? Aber wiä gseit, s hät no jede sin Pris müesse zahle. Hoffentli wird em Horatio sini Rechnig nöd z gsalze…, ufgah wird sie chumm.
Anna
aschantéé!
Anna
aschanté
@ erna
Anscheinend habe ich bei Moria einen Nerv getroffen.
@ Mit Schirm, Charme und Melone
Aschante. Wo comontäre so drolmo schuet, wu fät sa trä biä.
Schö suät ö bo wikend a tuss, amüsewu biä.
Olive, habe den Artikel im Magazin gelesen. Ich gebe der Eva insofern recht (nicht verallgemeinernd jetzt, sondern bezogen auf meine persönliche Erfahrung), dass die exzessive Psychologisierung der Erlebniswelt die Gefahr birgt, dass die gewonnenen Erkenntnisse wirkungslos verpuffen. Denn: nix ist gut ausser man tut es.
Die Aussage, Psychologie sei zur neuen “Religion” geworden, hat schon was Wahres. Der Therapeut bietet ja, ähnlich wie der Pfarrer, ein auf sich, andere und die Weltt anwendbares Erklärungsangebot. Die ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, vorurteilsfrei und losgelöst von “Nützlichkeitsdenken” ist gesund. Professionelle HIlfe ist manchmal vonnöten. Nüchterner betrachtet verkommt zuviel des Wühlens im Innern aber zur sterilen Nabelschau oder einem trendy “pimp my ego”.
Ich erinnere mich da an eine Episode aus der Serie Dr. House: Sie handelt von einer Frau, die ihren ganzen Lebensinhalt aus dem Beruf schöpft, aber trotz Rieseneinsatz den ganz grossen Karrieresprung nicht geschafft hat; sie lässt sich willig von ihrer Vorgesetzten fremdbestimmen, übervorteilen, ausnutzen, bis sie kollabiert. Wie sie so mit dem Tod ringt, fasst sie den Entschluss, ihr Leben zu ändern, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen, falls sie das Krankenhaus lebend verlassen kann. Kündigen werde sie, alles anders machen… Doch als sie über den Berg ist erzählt sie ihrer Ärztin, dass sie nun doch zurück in den alten Job gehen wird. House: You thought something would change?
- She almost died. Because of that job. Yeah, I… I thought…. – House: Almost dying changes nothing…
@ Moria
) – aber nun weiss ich ja über deinen Genus Bescheid. Sonst könntest du dich schliesslich auch nicht so mit Anna rumzicken
))
Keine Ahnung, was du damit meinst
Bist du aus dem Welschland? Du kannst so gut französisch, dass ich es nicht mal verstehe … dabei dachte ich, gut französisch zu können.
Jedenfalls gilt es zu verhindern, dass die Burka hierzulande plötzlich als normal taxiert wird, das wäre ein Albtraum (oder Alptraum, geht beides).
Epikur
……non mon origine est suisse alémanique, mais mes coeurs battent en différentes langues!
tu dis “Sonst könntest du dich schliesslich auch nicht so mit Anna rumzicken”
Se chamailler (en non se disputer…..!!) est un de mes hobbies – ceci étant – mais vachement dépendant des personnes qui s’offrent!
Mais tu as raison: Bon silence vaut mieux que mauvaise chamaille. Je l’essaie…..
Chère Moria
Il est très tard et je dois me reposer pour accueillir demain les charmantes et misterieuses fammes de l’Orient. De ses inimitées je n’ose pas en parler. Tu sais … la discrétion …
Rabbi Jussuf
Bien compris – malgré tout une question: s’agit-il actuellement chez toi des femmes de l’Orient ou de l’Orient des femmes…..?
re: Burka/Kopftuch_”Herabbedeckung” im Christentum/Freikirche
http://forum.bruederbewegung.de/viewtopic.php?f=7&t=67&sid=504a5548d760bfe3c467f3e7304dbeac
Kopfbedeckung und Haartracht
Schäfchen scheren
Merci boku, Madame Anne
I leik tu rid ju so matsch!
I wisch ju tu a väri neis wikend wit san änd fan.
all tä best
@ Swisswulf
Ich hab Dir geschrieben:
“”Doch ich bin eben vielleicht sogar gleicher Meinnug, das Schweiz , Schweiz bleiben soll. NUR solage man kaum eine verschleierte Frau sehen kann bei Euch,warum ein solch grosses Gerede darum ?Ich bin auch ueberzeugt, dass die Mehrheit der Muslimfrauen auch in Zukunft kaum eine Abeia tragen werden.”"
Du hast geantwortet:
“Das hingegen wage ich anzuzweifeln. Du weisst doch genau wie wir Menschen ticken. Gute Zeiten=dickes Auto, schlechte Zeiten=Kirche. Zudem musst Du zugeben das der Islam offensichtlich wirklich an Boden gewinnt. Leider allen voran die Fundamentalisten.”
Ja stimmt, gar nicht so eine schlechte Ueberlegung ! Solange es einem gut geht, glaubt der Mensch alles in den Haenden zu haben. – Wenn die Lage aber umdreht, so sucht man ploetzlich wieder Gott und das Gebet. Siehe Banker( z.B.)
“Nein, aber sie versuchen den Mädchen die Teilnahme am “hier lebensnotwendigen” Schwimmunterricht zu unterbinden.”
Hier brinst Du das Thema Schwimmuntericht nochmals. Ist Dein gutes Recht!
Ich hoffe Du kannst mich verstehen, da ich da nicht einfach mit gutem Gewissen auf Deiner Seite stehen kann. Ich fuehle mit den Muslim-Familien.
Du sagt ” hier lebensnotwendig” . – In einem kleinen Weiler wo ich aufgewachsen bin, konnte von der Generation meiner Eltern kaum jemand schiwmmen. Die meisten von diesen Dorfbewohnern haben aber trotzdem ein hohes Alter erreicht
Ich kann aber einig sein mit Dir, und sagen die Zeiten haben sich geaendert. “Fertig, Schluss” h e u t e ist es ( evt. mehr) lebensnotwenig !
Meine Loesung zu diesem Konflikt waere, etweder beteiligen sich die muslimischen Jugendlichen am Swimmunterricht,oder aber absolvieren am ende des Schuljahres ein Schwimmtest, in welchem sie zeigen, dass sie auf privater Ebene das Schwimmen gelernt haben.
Oder noch besser, man bringt a l l e n Kindern ( 1-3 Klasse) das Schwimmen bei. Sogar hier in S.A. baden Kinder in diesem Alter oft gemischt.
Und zum:
“Und Hand auf’s Herz..wie stehst Du dazu?……..
Anstelle einem feinen Wein, mag ich einen auserelesenen Schwarztee (ohne Zucker), mit ein paar grichischen,egypische Oliven oder auch jordanische.
Und ein Stueck Feta- Kaese ist auch sehr delicieuse dazu.
Alternative fuer einen guten Single Malt Wisky = ein paar frischen Datteln zum Aperitif mt arabischen Kaffee.
Zum Essen trinke ich am liebsten Wasser. ( Ausser Fast-Food bringt man nicht herunter ohne Pepsi oder Cola).
An sehr heissen Tagen einen selbstpreparierten Fruchtsaft mit Eis macht dem kuehlen Bierchen gard auch die Konkurrenz.
“Wie ist das mit den Jungs bei euch und deren Neugier was den weiblichen Körper anbelangt? Wie steht es mit der Verhütung? Mit dem Schutz in Zeiten von Aids? Mit der Aufklärung?”
Zu Deiner Aufklaerungsfrage; hab ich mich grad in letzter Zeit vorgenommen dies zu tun mit meiner Tochter … Als ich damit beginnen wollte, durfte ich mit angenehmer Ueberraschung feststellen, das sie bereits aufgeklaert wurde in der Schule im Religionsuntericht. ( Weil es eben Hadithe und Koranverse ueber Periode, Gebetswaschung allgemein oder nach Sexualverkehr gibt.)
Dasselbe auch bei den Soehnen.
Verhuetung ist im Islam nicht verboten, auch Abteibung ist in gewissen Faellen erlaubt. Und auch in S.A. lebt man nicht mehr ohne TV, und Internet und weiss so ueber ziehmlich alles was in der Welt laeuft , inklusiv Krankheiten.
Entschuldiung fuer das spaetete Eingehen Deines Postings an mich.
U.M.
@ Der inverse Goliath
“Falls Du Lust hast -und Du es nicht schon dutzende Male vor meiner Zeit im Blog erwähnt hast- würde ich mich freuen, wenn du mal aufzeigen könntest, wieso Du Muslima geworden bist und nicht Christin bliebst, oder wo für Dich die Unterschiede sind. Lieben Dank und Gruss /goliath”
Ich warte noch einwenig bis die Lust kommt zu schreiben darueber
@Agnostiker, @merry, @olive, @erna, @zoe, @Moria, @Dobra:
Ich hatte ein bisschen Blogauszeit aus beruflichen Gründen und auch, um das schöne Wetter zu geniessen. Und in dieser Zeit hat sich einiges an zu beantwortendem angesammelt. Ich beantworte diese Beiträge in einem zusammengefassten Beitrag und beende das Thema dann. Weil es nun ausgelutscht ist und Blogger, wie Agnostiker, die noch immer am selben Ort treten, wie zu Beginn der Diskussion, wohl kaum noch dazu zu bewegen sind, ihre Vorurteile auch nur im geringsten zu verändern.
Das grosse Thema von Agnostiker ist die Unterscheidung von „Erziehung“ und „Bildung“. Ich möchte das Thema gerade am jüngsten Beispiel von Jugendgewalt durch die fünf Berufswahlschüler aus Küsnacht in München zur Erläuterung aufgreifen:
Auch wenn ich grundsätzlich der gleichen Meinung bin, wie Agnostiker, so gilt es doch etwas zu differenzieren.
Die Eltern hatten tatsächlich vor allem in den ersten fünf Jahren Gelegenheit, dem Kind Verhaltensweisen und Werte beizubringen. Mit der Einschulung bereits mit vier Jahren fehlt ein wichtiges Jahr, in dem das Kind zu Hause von den Eltern erzogen werden kann. Mit der Einschulung bereits mit vier Jahren fehlt ein entscheidendes Jahr, in dem das Kind noch sehr beeinflussbar ist, aber bereits mit den negativen Einflussbereich anderer Kinder gerät. Kinder, deren Werte Agnostiker wie folgt beschreibt: “Ausdrücke wie „schwule Sau“ lernen die Kinder nicht von den Lehrern, sondern im privaten Umfeld, sei es direkt von den Eltern oder von anderen Kindern, welche es von deren Eltern gelernt haben! Erziehung hinsichtlich Respekt, Umgang mit anderen Kindern, Höflichkeit und Ausdrucksweise werden von den Eltern vermittelt!” Wenn die Schule uns Eltern dieses wichtige Jahr in der Erziehung weg nimmt, dann erwarte ich ein überzeugendes Erziehungskonzept, das wesentlich besser sein muss, als es Eltern je erbringen können. Erziehung im Kleinkinderalter zu opfern, nur mehr „Stoff“ in die armen Kinderköpfe abfüllen zu können, das ist der falsche Weg.
Agnostiker sagt: “Ich sage aber, der Staat und die Schulen sind für die Ausbildung verantwortlich, nicht für die Erziehung! ”
Der Experte hat gesprochen. Müssen wir anderen jetzt ruhig sein?
Die Vermittlung abwertender Werte durch andere Kinder (die das vielleicht von ihren Eltern gelernt haben) passiert zu einem grossen Teil in der Schule. Und hat durch die Lehrer möglichst verhindert oder verringert zu werden. Die Schule trägt auch in erzieherischer Hinsicht während der Präsenz-Zeit der Kinder in der Schule eine Verantwortung. Falls sich die Lehrer auf den Standpunkt von Agnostiker stellen würden, dann würde ich mein Kind nicht mehr in die Schule schicken.
Wenn eine Berufswahlschule, an der ja nicht nur die einfachsten Jugendlichen zur Schule gehen, ein Lager macht, dazu noch in einer Grossstadt und den Jugendlichen freien Ausgang gewährt und das Alkohol trinken gestattet, dann hat diese Schule in erzieherischer Hinsicht versagt. Da hat die Schule Umstände zugelassen, unter denen die schlimme Gewalttat von München in einem Masse begünstigt wurde, dass man nicht mehr den Eltern die Schuld zuschieben kann. Und das Leben der gewalttätigen Schüler ist zerstört – wie ein Vater sagte: „Es wird nie mehr gut“.
Auch wenn ich im Prinzip Agnostiker zustimme, dass die Erziehung Sache des Elternhauses sei, trägt die Schule auch in erzieherischer Hinsicht die Verantwortung während der Schulzeit der Kinder. Müsste ich auch während der Schulzeit als Vater die Verantwortung tragen, dann müsste ich die volle Zeit in der Schule anwesend sein. Und das kann es ja nicht sein. Natürlich werde ich bei Vorkommnissen den Lehrer unterstützen. Ausser, der Lehrer selbst wäre nachvollziehbar das Problem. Wir hatten eine Lehrerin in unserem Dorf, die ging oft am Freitagabend tanzen. Und war am Samstag Morgen in der Schule so übermüdet und launisch, dass die Kinder vor dem Samstag Vormittag Angst hatten. Sie sehen, das liegt schon einige Zeit zurück, als man am Samstag noch zur Schule gehen musste. Wenn nicht mehr das Verhalten der Kinder eine für die Kinder berechenbare Reaktionen des Lehrers auslöst, sondern je nach Stimmung des Lehrers das Gewitter unvorhersehbar über ein Kind hereinbricht, dann ist es Pflicht der Eltern, bei der Schulleitung solches zu thematisieren. Wir dürfen die Kinder nicht der Willkür ausgesetzt lassen. Das gehört auch zur Verantwortung der Eltern.
Agnostiker schreibt: “Wenn ein Lehrer einen Schüler nach Hause schickt wegen schlechtem Benehmen, dann kann er sicher sein, am nächsten Morgen die Eltern im Schulzimmer zu haben und mit teils unflätigsten Beleidigungen hinsichtlich „inkompetent“ und ähnliches mehr konfrontiert zu werden.”
Ja, durchaus zu recht wird der Lehrer in diesem Fall kritisiert. Weil der Lehrer nämlich nicht wissen kann, ob jemand zu Hause ist oder ob der Jugendliche auf der Strasse herum hängt und so eventuell ins Delinquieren kommt. Diese Aussage von Ihnen war da wohl doch nicht so wohl durchdacht.
Agnostiker schreibt: “Wo greift der Staat in das Geschehen zu Hause ein?” Eltern, die Ihr Kind ab und zu einer Verwandten, einer Bekannten oder einer Freundin zu hüten bringen, dürfen das im Kanton Zürich nur noch, wenn diese Person eine staatliche Bewilligung zum Kinderhüten hat. Da organisiert der Staat auf der Ebene der persönlichen Selbstorganisation mit. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir, dass die Schule einen guten Religionsunterricht in unserer christlichen Religion anbietet. Das neue Ethikfach vermittelt nicht die Werte, die wir Eltern unseren Kindern mitgeben möchten. Ich betrachte das ein schwerwiegenden Eingriff in unsere elterlichen Kompetenzen, der nicht mit der verfassungsmässig garantierten Religionsfreiheit zu vereinbaren ist. Ich könnte noch viele Beispiele aufführen.
Agnostiker sagt: “Und deshalb besteht im Bereich Erziehung in der Schule auch kein Gap zwischen Verantwortung und Kompetenzen, ”
Doch, der Gap besteht. Sie lehnen eine Verantwortung der Schule für die Erziehung ab. Aber während der Schulzeit sind es die Lehrer, die das Sagen haben, sie sind es, die Anordnungen treffen. Und wenn nicht die Lehrer, wer soll den für das Geschehen an der Schule die Verantwortung tragen? Sie lehnen es ab, dass die Schule während der Schulzeit die Verantwortung für die Kinder trägt. Wer dann? Dann genau entsteht der Gap. Und wenn Sie dann wieder Ihren Refrain singen: “Und wenn ich dann kombiniere, dass wir gar nicht genügend Männer haben für die Besetzung aller Lehrerstellen” zeigen Sie einfach auf, dass Sie noch immer, wie schon am Beginn der Diskussion, die gleichen Vorurteile und falschen Argumente verwenden. So macht es wirklich keinen Sinn, zu diskutieren. Agnostiker, Sie enttäuschen mich je länger je mehr. Sie haben so etwas mutzisches an sich. So ein Mutz würde auch nach längerem diskutieren aufzeigen, dass er nicht in der Lage war, geistig dem Fortschritt der Diskussion zu folgen und noch immer dem selben Humbug wie am Anfang nachhängt. Sie sagen nämlich: “Und jetzt bin ich wieder dort, wo ich Ihnen vorwerfe, dass Sie …” Ausgerechnet Sie machen mir Vorwürfe, Sie, der die gepredigte Gleichberechtigung in praktischen Alltag mit Füssen tritt, machen mir Vorwürfe… Kopfschüttel…
Dass weiterhin Unterstellungen machen, rettet Sie auch nicht. Nur, wenn das, was der Vater zu Hause predigt, auch von ihm vorgelebt wird, erhalten die Kinder glaubwürdige Werte vermittelt. Ihre Kinder lernen, sich politisch korrekt auszudrücken, wissen aber aufgrund Ihres Verhaltens, dass man sich in der Praxis durchaus darüber hinwegsetzen darf. Schade, wenn das Ergebnis Ihrer Erziehung solche verlogenen und falschen Menschen sind.
Ich zeigte Ihnen ja auf, dass es genügend Potential an Männern gibt, die Lehrer werden könnten. Sie schreiben darauf: “Aber dann lese ich, dass sie die „gut ausgebildeten Arbeitslosen Jungen“ – also logischerweise nur die männlichen – zu Lehrern ausbilden wollen… ja wie denn? ”
Ja, natürlich über den vollen normalen Bildungsweg. Wenn der Staat wollte, könnte er genügend Lehrer rekrutieren. Ihr Argument, dass die Männer nicht wollen, zieht nicht. Sie fragen: “Wer würde diesen Jungen die 4-jährige Lehramtausbildung finanzieren? Wir mit unseren Steuergeldern?” Ja, mit Steuergeldern, so wie auch die Lehrerinnen mit Steuergeldern ausgebildet werden. Ist das so falsch, wenn Männer und Frauen einander gleich gestellt sind?
Agnostiker sagt: “Geschätzer Basta, ich sehe keinen Fehler in meiner Logik der Argumentation…”
Nun, dass Sie lernresistent sind, haben Sie schon zur Genüge bewiesen. Ich glaube Ihnen, dass Sie in Ihrer Argumentation keine Fehler sehen.
merry sagt: “zweitens ist das kein legitimes Argument.”
Ich bitte die Bloggemeinde, sämtliche Argumente bei merry prüfen zu lassen, ob das Argument legitim ist.
merry sagt: “Ich habe ihnen Anfangs gesagt, dass sie aus der Froschperspektive argumentieren. ” Ich habe bei Ihnen den Eindruck, ein Betonklotz zu sein. Sie bewegen sich so gar nicht, befinden sich noch immer am Anfang der Diskussion und sind Argumenten kaum zugänglich. Obwohl Sie einmal mehr nicht mehr wissen, was ich geschrieben habe, kommt der Vorwurf mit der Froschperspektive. Offensichtlich geht es Ihnen nicht um Inhalte, sondern einfach ums Verunglimpfen.
merry schreibt: “Dann Basta spielt es eben überhaupt keine Rolle, ob das was ich sage, ich als ein Mann oder eine Frau sage. Doch sie haben sich mehrfach ausfällig in dieser Frage verhalten.”
Doch, es spielt eine Rolle, ob Sie als Frau über Frauenrechte schreiben oder als Mann. Der Standpunkt ist ein ganz anderer. Ich habe mich auch nicht ausfällig verhalten, sondern Ihnen einfach klar kommuniziert, dass ich Ihre Beiträgt nicht als authentisch empfinde und nun auch wisse warum ich keine Lust habe, darauf zu antworten. Daran hat sich nichts geändert.
merry sagt: “Ich habe versucht ihnen zu zeigen, dass ihr so einfaches Weltbild bezüglich Mann und Frau ebenfalls auf nicht wirklich durchdachten Argumenten beruht.”
Erstens sind geniale Sachen immer einfach. Das spricht also für mein Weltbild. Und ich glaube nicht, dass Sie mein einfaches Weltbild wirklich begriffen haben. Dazu denken Sie viel zu kompliziert.
Zum Schweizerbürgerrecht:
zoe sagt: “ich meinte doch, die frau werde irgendwann schweizerin durch heirat?
ist das nicht so?”
Nein, sie hat keine Anspruch per se auf das Schweizer Bürgerrecht.
Nach fünf Jahren in der Schweiz kann sich die Frau eines Schweizers durch ein vereinfachtes Verfahren einbürgern lassen. Dazu wird unter anderem die Meinung des kantonalen Migrationsamtes eingeholt. Was da im Gesetz noch gut tönt, wird auf der Verordnungsstufe und in den kantonalen Verordnungen und Reglementen beinahe in das Gegenteil verkehrt und gibt den Beamten praktisch vollen Entscheidungsspielraum in dem Sinne, dass Willkür möglich wird. Die Hürden bezüglich Sprachkenntnisse und Kenntnisse über die Schweiz gehen sehr weit. Die wenigsten Schweizer wären in der Lage, diese Fragen zu beantworten. Lange nicht jede Ehefrau eines Schweizers schafft diesen Schritt, selbst wenn Sie eine Sprachschule besucht und wie blöd Schweizer Geschichte lernt.
erna wiederholt das Gesetz, das jeder auf http://www.admin.ch nachlesen kann und schreibt dann: “Oben nachzulesen. Bitte, basta, versuchen Sie uns nicht in so offizeill geregelten Dingen durch den Kakao zu ziehen, Sie machen sich damit unglaubwürdig.”
Ja, wir sind länger verheiratet, meine Frau lebt aber erst drei Jahre in der Schweiz. Das müsste eigentlich klar sein, wenn ich schreibe, sie habe den B-Ausweis. Die Bemerkung, sie könnte etwas angestellt haben, finde ich ausgesprochen deplaziert.
Der Agnostiker schreibt in seiner wie immer betont feinfühligen Art “Und jetzt muss ich noch ihren juristischen Mumpitz korrigieren hinsichtlich Sie hat nämlich den B-Ausweis und wird als ausländische Witwe und Mutter eines Knaben mit Schweizer Bürgerrecht aus dem Heimatland ihres Kindes ausgewiesen
Und jetzt muss ich noch ihren juristischen Mumpitz korrigieren hinsichtlich Sie hat nämlich den B-Ausweis und wird als ausländische Witwe und Mutter eines Knaben mit Schweizer Bürgerrecht aus dem Heimatland ihres Kindes ausgewiesen”
Eines meiner Kinder hat das Schweizer Bürgerrecht, die anderen sind vor unserer Heirat im Ausland geboren. Die Prozedur zur vereinfachten Einbürgerung diese Kinder ist am Laufen.
Agnostiker schreibt weiter: “Ihre Kinder als Schweizer Bürger können nirgendwohin ausgewiesen werden (wie auch, wohin auch). Somit kann ihre Frau DEFINITIV auch nicht ausgewiesen werden, da sie als alleinige Erziehungsberechtigte für diese Kinder verantwortlich ist (normales Gesetz).
Ausweisungen von Witwen mit ihren Kindern sind passiert und passieren immer wieder, aber definitiv nur dann, wenn die Kinder zusammen mit der Frau eingereist sind und nicht vom verstorbenen Schweizer stammen. ”
Und das, lieber Agnostiker, wäre mehr als nur wünschenswert, ist aber leider nicht Praxis. Da irren Sie sich gewaltig. Das, was Sie hier schreiben, ist Mumpitz. Leider.
Praxis ist das, was Sie ja selber etwas weiter unten schreiben: “Vor einer Ausweisung müssten Behörden oder enge Angehörige Ihrer Kinder (z.B. Ihre Eltern oder Geschwister) gegen Ihre Frau die Entziehung des Erziehungs- und Sorgerechtes erwirken und ihre Kinder entweder in einem Heim unterbringen oder bei Verwandten…
Welche Gründe sehen Sie denn, damit die Behörden oder Ihre Angehörigen so einen juristisch massiven Eingriff vornehmen sollten? Aufgrund Ihrer Schilderungen Ihrer Familien- und Erziehungsverhältnisse sehe ich jedenfalls keinen Grund dafür.”
Nein, Gründe gibt es keine dafür, die ungerechte Ausweisung ist trotzdem Praxis. Ziehen Sie Ihre rosarote Brille aus und stellen Sie sich der Realität.
Auch Moria bloggt mit Vorwürfen, bevor sie eine Situation überhaupt versteht: “Aufgefallen ist mir noch, dass Sie von sooo vielen Kindern, die es mit Ihnen besser ‚koennen’ als mit Ihrer Frau, sprachen. Nun ploetzlich erwaehnen Sie verschiedentlich ‚nur’ noch einen Sohn und die Gefahr, dass bei einem Todesfall, Ihre Frau ausgewiesen werden koennte. Sind die anderen zahlreichen Kinder NUR Maedchen und wurden sie ev. ‚eingefuehrt’? Ihre Statements machen nicht nur keinen Sinn mehr sondern sind zum Unsinn verkommen!”
Aber zumindest haben Sie genau gelesen und gemerkt, dass da etwas zu hinterfragen ist. Und natürlich beschimpfen Sie mich erst einmal und sprechen von „Unsinn“ bevor ich eine Stellungnahme abgeben kann. So sind Sie mal wenigstens die bösen Worte losgeworden, die sich nach einer Antwort von mir wahrscheinlich nicht mehr rechtfertigen würden.
Ich habe einen Sohn, der das Schweizer Bürgerrecht hat. Die übrigen Kinder sind lange vor unserer Hochzeit zur Welt gekommen. Ich bin der Vater dieser Kinder, wir haben im Ausland schon einige Jahre zusammengelebt. Die Notwendigkeit einer Heirat hat sich erst mit den Plänen eines Umzugs in die Schweiz ergeben. Wir sind zur Zeit daran, das Schweizer Bürgerrecht für alle Kinder zu beantragen. Ich hoffe, es hat Ihnen wenigstens gut getan, mich auf Vorschuss zu verunglimpfen.
@ basta
“Basta
02.07.2009 um 15:37
“Ja, da haben Sie mehr als nur Recht, dann steht meine Frau wirklich so richtig im Regen. Schlimmer, als Sie sich das vorstellen können. Sie hat nämlich den B-Ausweis und wird als ausländische Witwe und Mutter eines Knaben mit Schweizer Bürgerrecht aus dem Heimatland ihres Kindes ausgewiesen. Da nützt es nichts, dass sie eine starke Person ist, der ich bereits heute keinen Behördengang abnehme. Sie füllt auch die Steuererklärung aus, obwohl ich das auch kann. Gerade um sie selbstständig zu machen. Ich will nämlich nicht mit einer abhängigen Frau zusammen leben, sondern mit einer intelligenten, fähigen und selbständigen Frau, die aus Liebe freiwillig bei mir bleibt. Politikerinnen setzen sich für ausländische Prostituierte ein, aber für ausländische Witwen, die mit einem Schweizer Bürger verheiratet waren, macht keine einzige auch nur den kleinen Finger krumm. Vor allem stossend ist, dass ausländische Witwen, die Mütter von Kindern mit Schweizer Bürgerrecht sind, ausgewiesen werden! Warum setzt sich noch keine einzige Frauenrechtlerin für diese Frauen und für diese Schweizer Kinder ein? Warum lässt man es zu, dass diesen Kindern entweder die Mutter weggenommen wird oder diese Kinder mit der abgeschobenen Mutter zurück in ein Entwicklungsland mitgehen müssen und so aller Chancen beraubt werden?”
Sie schreiben hier klar und deutlich:
“Ja, da haben Sie mehr als nur Recht, dann steht meine Frau wirklich so richtig im Regen. Schlimmer, als Sie sich das vorstellen können. Sie hat nämlich den B-Ausweis und wird als ausländische Witwe und Mutter eines Knaben mit Schweizer Bürgerrecht aus dem Heimatland ihres Kindes ausgewiesen.
und
Vor allem stossend ist, dass ausländische Witwen, die Mütter von Kindern mit Schweizer Bürgerrecht sind, ausgewiesen werden! Warum setzt sich noch keine einzige Frauenrechtlerin für diese Frauen und für diese Schweizer Kinder ein? Warum lässt man es zu, dass diesen Kindern entweder die Mutter weggenommen wird oder diese Kinder mit der abgeschobenen Mutter zurück in ein Entwicklungsland mitgehen müssen und so aller Chancen beraubt werden?”
Darauf habe ich den behördlichen Text für Sie kopiert, weil ich dachte, dass Sie mit den Einbürgerungsmodalitäten nicht sehr vertraut sind. Beim Lesen dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass Ihre Frau in Ihrem Todesfall keinesfalls einfach ausgewiesen würde.
Bitte bleiben Sie bei der Sache und verdrehen Sie mir nicht das “Wort im Mund”.
@ Basta
Darum gehts und schon wieder verdrehen Sie. denn das ist das Resumée der Website-Ausführungen:
Wer sich eine Einbürgerung durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen hat, riskiert, dass seine Einbürgerung nach Artikel 41 des Bürgerrechtsgesetzes nichtig erklärt wird. Dies ist bis zu fünf Jahre nach der Einbürgerung möglich.
Einem Doppelbürger kann das Schweizer Bürgerrecht nach Artikel 48 des Bürgerrechtsgesetzes entzogen werden, wenn sein Verhalten den Interessen oder dem Ansehen der Schweiz erheblich nachteilig ist. Der Entzug des Schweizer Bürgerrechts ist jedoch nur in einem gravierenden Fall denkbar, so z.B. gegenüber einem verurteilten Kriegsverbrecher.
Ich selbst habe so zusammengefasst und dabei lediglich den Website-Text noch einmal aufgegriffen, da Ihre Aussage betreffend Einbürgerung und Bleiberecht von Witwen und Kindern nicht gerade der Realität entsprachen:
Da stellen sich mir nun einige Fragen basta…..die Sie natürlich nicht beantworten müssen, weil möglicherweise zu privat. Kurz und gut, leben Sie mit Ihrer Ehefrau seit 3 Jahren in stabiler ehelicher Gemeinschaft und wohnt Ihre Ehefrau seit 5 Jahren (inkl. Ehejahre) in der Schweiz kann sie sich erleichtert einbürgern lassen, dies ohne ihre urprüngliche Staatsangehörigkeit zwingend deswegen zu verlieren.
Wenn Ihre Ehefrau in dieser Situation nach Ihrem Ableben derart im Regen stehen würde, hätte sie sich etwas zutiefst gravierendes zu Schulden kommen lassen.
Oben nachzulesen. Bitte, basta, versuchen Sie uns nicht in so offizeill geregelten Dingen durch den Kakao zu ziehen, Sie machen sich damit unglaubwürdig.
Und letztere Ansicht hat sich bei mir noch verhärtet.
Sie haben sich wohl ein wenig über mich geärgert und in nachfolgenden Posting zum Schluss so reagiert:
So etwas passiert nur, wenn die Frau in die Fänge einer Gruppe von Emanzen und Lesben kommt. Aber danke, dass Sie uns die Richtung so klar darlegen, in die Sie anderer Frauen lenken wollen. Das hat mit Zerstören von funktionierenden Partnerschaften mehr zu tun, als mit Gleichberechtigung. Sind Sie einverstanden, wenn ich Sie der Gruppe der Hardcore-Emanzen zurechne? Und wie kommen Sie darauf, dass nur die Frau abends müde ist?
@ basta
Eigentlich wollte ich Ihnen einen Gefallen tun, aber Sie wissen das offensichtlich nicht zu schätzen.
@ Basta
Ich habe die Basta ,Agnostiker, merry, olive, erna, zoe, Moria, Dobra—Diskusion nicht verfolgt. Nur lese ich jetzt Ihr juengstes Posting hier.
Ich erkenne daraus , dass Sie einen gesunden Menschenverstand haben. Bleiben Sie wie sie sind ! Ich habe an Ihrer Sicht der Dinge wie ich es aus diesem Posting entnehmen kann nicht’s zu auszusetzen.
Gruss Um Musad
@um musad: Danke für Ihre netten Worte. Die tun in diesem rauhen Blogklima richtig gut.
@erna: Für die gute Absicht danke ich Ihnen. Es ist aber schwierig, ihre gute Absicht zu erkennen, wenn Sie meine Frau verunglimpfen.
Ich begreife auch Ihre Ansicht, dass alles bestens geregelt sei. Beim Lesen der Gesetze kann man tatsächlich dieser Idee verfallen. Es gibt aber auch noch eine Verordnung zu diesen Gesetzen. Und in der Verordnung wird das gute Gesetz praktisch ausgehebelt. Nach der Verordnung wird den Bundesangestellten in diesen Fragen ein Ermessensspielraum zugewiesen, der eine praktisch willkürliche Entscheidung über den Antragsteller zulässt. Zudem werden auch beim vereinfachten Verfahren die kantonalen Migrationsämter mit einbezogen. Glauben Sie wirklich, dass eine Antwort des Migrationsamtes Thurgau dabei gleich wohlwollend ausfällt wie zum Beispiel des Migrationsamtes des Kantons Waadt? Ich unterstelle Ihnen trotz Ihrer äusserst aggressiven Schreibweise nicht böse Absicht. Aber etwas mässigen im Ton dürften Sie sich schon. Denn andere Blogger sind auch nicht nur Dilettanten, sondern verstehen auch etwas von den Gesetzen und Verordnungen und wissen um die gängige Entscheidungspraxis, die im Laufe der letzten Jahre wesentlich rigider geworden ist. Ich hätte Ihnen jetzt gerne noch eins an Ihr Frauenrechtlerinnen-Schienbein gegeben, aber ich verkneife es mir
@ basta
Damit Sie vielleicht doch verstehen, dass der behördliche Text so formuliert ist noch einmal nachstehend:
Wer sich eine Einbürgerung durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen hat, riskiert, dass seine Einbürgerung nach Artikel 41 des Bürgerrechtsgesetzes nichtig erklärt wird. Dies ist bis zu fünf Jahre nach der Einbürgerung möglich.
Einem Doppelbürger kann das Schweizer Bürgerrecht nach Artikel 48 des Bürgerrechtsgesetzes entzogen werden, wenn sein Verhalten den Interessen oder dem Ansehen der Schweiz erheblich nachteilig ist. Der Entzug des Schweizer Bürgerrechts ist jedoch nur in einem gravierenden Fall denkbar, so z.B. gegenüber einem verurteilten Kriegsverbrecher.
Falls Ihnen daran etwas nicht passen sollte, wenden Sie sich bitte direkt ans EJPD
@erna: Jetzt wird es aber blöd und bösartig. Lesen Sie erst einmal die Verordnungen und beschaffen Sie sich interne Unterlagen und Reglemente, bevor Sie weiterhin Ihren Stuss erzählen. Das ist etwas, was ich an Frauenrechtlerinnen nicht mag: Auch dann, wenn es offensichtlich ist, dass sie nicht Recht haben, insistieren sie weiter. Es wird offensichtlich, dass Sie einem Mann gegenüber nicht zugeben können, dass der Mann Recht hat. Es ist Ihnen wichtiger, gegen mich als Mann zu kämpfen als für eine gewisse Gruppe von Frauen etwas zu erreichen. Sie sind enttarnt. Und verstehen Sie jetzt, warum ich vor solchen arroganten Emanzen keinen Respekt haben kann, warum ich so Frauenrechtlerinnen, wie Sie eine sind, bloss lächerlich finde? Eigentlich wollte ich so deutliche Worte als Schluss dieser Diskussion vermeiden. Aber Sie sind so was von penetrant rechthaberisch, dass ich es jetzt doch noch und ganz bewusst als Schlusspunkt setze.
Basta @ Agnostiker
“Agnostiker, Sie enttäuschen mich je länger je mehr. Sie haben so etwas mutzisches an sich. So ein Mutz würde auch nach längerem diskutieren aufzeigen, dass er nicht in der Lage war, geistig dem Fortschritt der Diskussion zu folgen und noch immer dem selben Humbug wie am Anfang nachhängt.”
Aus diesen Worten muss ich schliessen, dass ich Ihre Beiträge, Basta, absolut belanglos finde und zur Sache nichts beitragen. – Schon mal Ego-shooter gespielt? Empfehle ich Ihnen dringend, dann wissen Sie in etwa, welchen Wert Ihre Beiträge haben. – Basta, Sie sind nichts weiter als ein Ego-shooter.
@feelx: Vielen Dank, dass diese Diskussion für Sie so wichtig ist, dass Sie auch noch einen Beitrag beisteuern. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Sie mir Ihre wertvolle Aufmerksamkeit schenken.
Ach Basta
Cc Um Musad
Nicht noch mimosenhaft werden – niemand hat etwas gegen Sie – Sie haben wirklich etwas Verwirrung gestiftet. Zuerst berieselten Sie uns mit Ihren uebertrieben christlichen Werten und Grundsaetzen, dazwischen mit macho-aehnlichen Spruechen und zu guter letzt mit Geschichten, die das Leben schreibt. Diese waren dann doch noch die sympathischsten….
Leider haben Sie es nicht geschafft, auf Fragen zu antworten, dafuer ‘uns’ ziemlich zu verwirren!
Dazu widme ich Ihnen in aller Freundlichkeit und abschliessend M.T. Cicero:
Frei aber muss man sein von jeder Verwirrung des Geistes, sowohl von Begierde und Furcht als auch besonders von Kummer, zu großer Lust und Zorn (und uebertriebener Maennlichkeit > Anm M.) , auf dass Ruhe der Seele und Ungestörtheit
herrsche, die Beständigkeit und Würde mit sich bringt.
Keep cool!
@Basta
“Danke für Ihre netten Worte. Die tun in diesem rauhen Blogklima richtig gut.”
Also, Sie selbst sind ja auch nicht gerade zimperlich mit Austeilen. Wer nicht Ihrer Ansicht ist, liegt einfach falsch.
Das ist es ja, was ich Ihnen auch am Beispiel ” Frauen und Männer” versucht habe, zu zeigen:
Wir sind alle Menschen und alle verschieden und mit unterschiedlichen Talenten gesegnet und deshalb kann man keine eisernen Regeln diesbezüglich aufstellen:” So muss es sein, sonst funktioniert es nicht”
Solange sie sagen: ich sehe es so, bei uns funtioniert es gut so, ist das okay. Aber apodiktisch zu behaupten:
es IST so und ich habe Recht
DAS funktioniert eben gerade nicht.
@ Moria
gebe Dir recht: Basta’s “Kompetenz” in Fragen der Geschlechterbeziehungen und der Rolle des Familienvorstandes und Erziehers hat sich doch sehr relativiert.
Das meine ich eben: mit kleinen Kindern (und dazu noch angenommenen) kann man sich leicht als Experte hervortun.
In der Rückschau auf eine kinderreiche Strecke (viele Kinder sind nicht nur” viele Kinde”r! Die Probleme POTENZIEREN sich) aus der Perspektive der leiblichen Mutter sieht das Ganze dann nochmals anders aus!
Ich war immer “dankbar” für Tipps und Ratschläge von Kinderlosen!