Schweiz


hugostamm am Dienstag den 29. Juli 2008

Brunnenvergiftung mit der Minarett-Initiative

Die Minarett-Initiative steckt in der politischen Pipeline. Rechtskonservative Kreise um Auns und SVP haben angeblich das Patentrezept gefunden, um den Islam in der Schweiz in die Schranken zu weisen. Doch um was geht es eigentlich? Um die Verhinderung architektonischer Sünden, die das Landschaftsbild verschandeln würden? Um die Rettung von Stadtbildern?

Wer die Debatte um den Islam seit 9/11, Bin Laden und den Selbstmordattentaten islamistischer Gruppen verfolgt, zweifelt nicht daran: Mit der Initiative soll den Moslem deutlich gemacht werden, dass sie und ihr Glaube bei uns nicht erwünscht sind. Mit ihr wird ein Generalverdacht kultiviert, das grundsätzliche Misstrauen gegenüber allen Moslems zum Ausdruck gebracht. Sie werden in Sippenhaft genommen.

Letztlich ist die Initiative ein perfides Instrument: Weil wir die Glaubens- und Kultusfreiheit in der Verfassung verankert haben, können die Initianten nicht den Glauben an sich ins Visier nehmen, sondern müssen auf einen Nebenschauplatz ausweichen. Die Botschaft ist trotzdem klar: Der Islam ist in der Schweiz nicht erwünscht.

Die Initiative erweist sich somit als feiges Instrument. Den Initianten geht es nicht um ein paar kleine Türme – grosse würden ohnehin nicht bewilligt. Es geht ihnen um die Diskreditierung einer Glaubensgemeinschaft. Das ist Brunnenvergiftung, die sich rächen könnte. Nicht auszumalen, wenn sich arabische Ländern rächen sollten. Man denke nur an Lybien.

813 Kommentare zu „Brunnenvergiftung mit der Minarett-Initiative“

  1. Rabbi Jussuf

    @Um Musad
    Zuerst dachte ich, wie kommt Um Musad auf die Idee mit der Firma. Das kann sie doch unmöglich in Bezug auf die Mekka Geschichte meinen. Das wäre so was von schräg!
    Aber Nein, sie meint es auf die ganze Welt bezogen!
    Bei der Mekka-Sache dachte ich noch, na ja, das war zu einer anderen Zeit an irgend einem Ort in der Wüste. Das tangiert mich nicht weiter.
    Aber jetzt bin ich höchst persönlich betroffen! Ich soll ein Arbeiter in Allah’s Firma werden? Eine Firma, geführt von Mohammed und seinen rechtgeleiteten Muslimen mit dem Koran als Leitlinie und Hadithe als Hausordnung?
    Ich verzichte gerne auf diese Ehre. Das ist nicht meine Firma.
    Ja, ich habe das Recht, ich nehme es mir, hier auf der Erde zu bleiben, ohne mir von irgendwelchen Propheten vorschreiben zu lassen, was ich zu tun habe.

    Mit dem Bild der Firma werden die Handlungen Mohammeds nur zu verständlich. Dann muss er seine Angestellten (womit nichts weniger als alle Menschen gemeint sind) massregeln.
    Was aber macht man mit denen, die sich partout nicht unterordnen wollen in einer Firma, die die ganze Welt umfasst? Man kann sie nicht einfach entlassen. Wohin denn? Sie müssen aus dieser Welt entfernt werden…

    Ich wollte Sie eigentlich fragen, ob Sie das wirklich ernst meinen, oder ob vielleicht die Chance bestehen würde, dass das ein Ausrutscher Ihrerseits war.
    Dann lese ich: “ Taete Ihnen (@rg) und @ R. Jussuf auch gut, als vorallem den Propheten Mohmaed a.s. zu verachten fuer sein Handlungen, …“
    Ich glaube, die Frage erübrigt sich, wenn Sie nur schon eine andere Sichtweise auf Mohammed als Beleidigung des Islams und Verachtung Mohammeds auffassen.

    Gruss
    Rabbi

    Ich frage trotzdem: Meinten Sie das wirklich so?

  2. aysha

    @ rabbi jussuf

    >>”Habe ich das gesagt? Wo?
    Erstaunlich, dass Du mir das unterschieben willst. Ich habe es tatsächlich so schon mal gelesen. Stimmt die Geschichte also doch, dass Mohamed, nach dem die Juden ihn unterstützt haben Mekka einzunehmen, er sie verjagt und niedergemetzelt hat, weil sie nicht zum Islam übertreten wollten?”<<

    du hast das nicht mit den worten, die ich geschrieben habe, gesagt. deine aussage habe ich überspitzt, ich sagte „…direkt und zwischen den zeilen“. Deine worte waren so:

    >>” Die Mekkaner waren auf jeden Fall nicht sonderlich von Mohammed begeistert, bis sie von seinen Anhängern besiegt wurden. (Der erste von vielen „islamischen“ (friedlichen?) erfolgreichen Versuchen, Andere mit dem Säbel zu begeistern)
    Wobei Sie nicht vergessen sollten, dass die Juden damals viel zur Unterstützung Mohammeds beitrugen, bis dieser so stark wurde, dass er auch die Juden verjagte.“<<

    du schreibst so, dass es den eindruck erweckt, ( du wirst hier im blog als glaubwürdiger, gut informierter, ehrlicher schreiber wahrgenommen. deine worte haben gewicht und das weisst du) du wüsstest aus fundierten quellen, worüber du schreibst.

    deswegen habe ich den obigen beitrag an dich geschrieben. ich will dir gar nichts unterschieben. ich schrieb vom eindruck, den dein beitrag bei mir hinterlassen hat und stellte fragen. du liest doch sonst so genau.

    dass ich nicht nur mit den „flauschigsten Samthandschuhen“ schreibe und angeschrieben werde, hast du ja mehrmals mitgelesen, oder?

    du pickst einen teil der islamischen geschichte heraus und machst so undifferenzierte aussagen.
    ich nehme an, dass du die jüdischen stämme in medina meintest.

    die jüdischen stämme in medina ( in vorislamischer zeit ) waren wohlhabend und untereinander nicht ‚ befreundet’. sie waren als verbündete mit arabischen stämmen im krieg gegen andere arabische stämme, die mit anderen jüdischen stämmen verbündet waren.

    also war die vertreibung, tötung, versklavung der quraiza ( jüdischer stamm ) ein lange schwellender konflikt, der nichts mit dem glaubensinhalt des islam zu tun hatte.

    aus wiki:
    >>“ >>“627 n.Chr. griffen die Quraisch ( die stämme aus mekka, anmerkung aysha) mit Unterstützung anderer Stämme Medina an. Zur Verteidigung der Stadt ließ Mohammed einen Graben um diejenigen Gebiete Medinas ziehen, die nicht durch natürliche Umstände geschützt waren.

    Nach einer zweiwöchigen Belagerung der Oase zogen sich die Angreifer zurück ohne den Graben erfolgreich überwunden zu haben.

    Während der Belagerung verhielten sich die Banu Quraiza( juden, anmerkung aysha ) formal korrekt[2] und unterstützten die Muslime bei den Arbeiten am Graben, indem sie ihnen Schaufeln zum Ausheben des Grabens liehen.[4] Allerdings versorgten sie die Angreifer während der Belagerung mit Proviant[5] und waren mit ihnen in Machenschaften verwickelt;[6] einmal standen sie kurz davor den Muslimen in den Rücken zu fallen.“<<

    aus einer jüdischen quelle aus dem internet
    >>“ Die Ausbreitung des Islams
    Die neue Religion verbreitete sich wie ein Feuer über Arabien. Mit dem Schwert und dem Koran eroberten die Araber Land um Land. Nach Mohammeds Tod überrannten seine Nachfolger, die Kalifen, Palästina, Syrien, Persien, Babylonien und Nordafrika. Dann überquerten sie sogar das Mittelmeer und eroberten die ganze spanische Halbinsel bis zu den Pyrenäen.

    So waren die Mohammedaner am Anfang des 8.Jahrhunderts im Besitz aller Länder, die sich von Indien über Asien und Afrika und entlang dem Südrand des Mittelmeers bis zum Atlantischen Ozean er strecken.

    Als sich die Araber in ihrer Herrschaft sicherer fühlten und mächtiger waren, wurden sie toleranter und friedlicher. Sie wandten ihre Kräfte und Begabungen der Kultur und den schönen Künsten zu. Sie förderten den Ackerbau, den Bergbau und machten den Boden fruchtbarer und ertragreicher. Sie erbauten schnelle und sichere Flotten, um mit den Märkten ihres großen Reiches Handel zu treiben und diese mit allem zu versorgen, was sie brauchten. Sie erbauten herrliche Städte, deren Moscheen, Paläste und Wohnhäuser sie zu farbenreichen und eindrucksvollen Orten machten.

    Ihre Gold- und Silberschmiede schufen Kunstgegenstände von größter Vollkommenheit. Ihre Weber verfertigten wunderbare Teppiche und Tücher; ihre Schreiner machten feinste Holzarbeiten. Ihre Denker und Gelehrten aber entwickelten eine reiche und ausdrucksvolle Sprache, und ihre Wissenschafter entdeckten neue Welten der Medizin, Astronomie und Mathematik.

    Die Moslems hatten große Bibliotheken, in denen sich Übersetzungen der griechischen Philosophen und neue Werke der Poesie und Philosophie befanden. Ihre Gelehrten schrieben auch viele zusätzliche Erklärungen und Auslegungen zum Koran.

    Viele Kalifen, die als Nachfolger Mohammeds die Araber anführten, waren weltmännisch und gebildet. Sie liebten Dichtkunst und Philosophie und verehrten die Wissenschaft. Einer der Kalifen machte Bagdad in Babylonien zu seiner Hauptstadt. Der Hof in Bagdad war so groß und so prunkvoll wie irgendein Hof eines großen Kaisers.

    Der Einfluss auf die Juden
    Für die Juden, die unter dieser sanfteren arabischen Herrschaft lebten, begann ein neues Zeitalter der Freiheit. Die Moslems waren viel toleranter als die christlichen Herrscher dieser Zeit. Die Juden lebten im allgemeinen in Frieden unter moslemischer Herrschaft.

    Die Juden wurden von der Liebe der Araber zur Dichtkunst und Philosophie beeinflusst. Sie hatten sich bisher nur selten der Dichtkunst zugewandt. Jetzt erschienen hebräische Gedichte, ebenso wie neue Werke der Philosophie. Immerhin ist zu sagen, dass die Araber von Krieg, Reichtum und Liebe, dass die Juden hingegen von Gott und Seiner Größe, Seiner Weisheit und Herrlichkeit sangen.

    Beide Völker förderten so ihre eigene Bildung und Kultur. Die Atmosphäre der Freiheit und Toleranz war beiden von großem Nutzen.

    Wer war Bustanai?
    Zum erstenmal seit dem Jahre 500 empfanden die Juden Babyloniens wieder die wunderbare und erfrischende Luft der Freiheit. Die Akademien von Sura und Pumpedita, die beide durch engherzige und harte persische Herrscher geschlossen worden waren, wurden wieder geöffnet. Babylonien wurde noch einmal Mittelpunkt jüdischer Gelehrsamkeit für die ganze damalige Welt.

    Obwohl die Juden den Arabern Steuern zu zahlen hatten, besaßen sie ihre eigenen Gerichtshöfe und ihren eigenen Führer, den Exilarchen oder Resch Galluta. Sie lebten jetzt als freie jüdische Gemeinschaft wie in der früheren Zeit der persischen Herrschaft.

    Der Resch Galluta errang wieder seine ursprüngliche Stellung mit ihrem Glanz und ihrer Herrlichkeit. Der erste Resch Galluta, der öffentlich durch den Kalifen anerkannt wurde, hieß Bustanai. Bustanai wurde so hoch geachtet, dass er einen Siegelring tragen durfte, um damit allen seinen Dokumenten und Erlassen ein offizielles Siegel aufzudrücken.

    Die babylonischen Juden erlangten durch Bustanai wieder Gewicht und Ansehen, denn er wurde häufig mit großer Ehre und Würde am Hof des Kalifen von Bagdad empfangen.
    Das Zeitalter der Geonim
    Die Akademien von Sura und Pumpedita wurden im Leben der Juden bedeutender als je zuvor.

    Die Häupter der beiden Akademien wurden “Geonim”, Exzellenzen, genannt. Der Resch Galluta und die Geonim waren im Range gleich. Der Unterschied bestand darin, dass das Amt des Exilarchen politisch war. Die Geonim dagegen befassten sich mit den religiösen und geistigen Problemen der Juden. Sehr oft übertraf indessen der Einfluss und das Ansehen der Geonim die des Exilarchen.

    Der Gaon von Sura war das Oberhaupt des gesamten religiösen Lebens der Juden. Juden aus all den verschiedenen Ländern der Diaspora schrieben an ihn um Rat in gottesdienstlichen Fragen und Gesetzesentscheidungen. Viele dieser Fragen und Antworten sind bis auf unsere Zeit erhalten geblieben und sind sehr wichtig, weil sie neues Licht auf religiöse Fragen werfen, die seit der Zeit der Amoraim aufgetaucht waren.

    Die Akademien von Sura und Pumpedita wurden unterstützt von den Juden Europas, Asiens und Afrikas ebenso wie von den Juden Babyloniens. Die Briefe, die bei den Geonim eintrafen, enthielten Spenden, um Not leidende Studenten zu ernähren und zu kleiden, und außerdem Geld, um Abschriften von Talmudtraktaten herstellen zu lassen.

    Eine Zeitlang hatte es so ausgesehen, als würde mit dem Untergang des neupersischen Reiches der Faden der Tora zerreißen. Aber das Erscheinen der Mohammedaner und die Freiheit und Kultur, die sie brachten, halfen dem Judentum, stark zu werden und weiter zu gedeihen.

    Die Geonim waren so wichtig als Repräsentanten der Hochschulen von Sura und Pumpedita, dass der Zeitabschnitt von ca. 65o—1000 als das Zeitalter der Geonim in die Geschichte eingegangen ist.<<

    **Aus der “Geschichte des jüdischen Volkes”, Ein Schulbuch auf traditioneller jüdischer Grundlage, Band I, Kapitel XV, von Gilbert und Lilly Klapermann**

    so, jetzt habe ich auch mal zitiert.

    das was ich hier hineinstelle ist natürlich nicht umfangreich und berücksicht die umstände der flucht des propheten und weiteres nicht.

    wenn du willst, können wir darüber austauschen.

    kommst du morgen? ich verspreche dir, dass ich ganz harmlos sein werde.

    aysha

  3. Rabbi Jussuf

    Ahmad von Denffer
    Von Denffer hat den Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), dem er selbst angehört, angegriffen für die 2002 veröffentlichte „Islamische Charta“ wegen ihres „eindeutigen Opportunismus“. Davon, dass Muslime in der Diaspora grundsätzlich verpflichtet seien, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten, könne “keine Rede sein”: „Natürlich anerkennt jeder Mensch, der in Deutschland lebt, die Tatsache als Realität an, dass er hier in einer säkularen Demokratie lebt. Aber das bedeutet doch nicht, wie der ZMD es hier behauptet, dass damit diese Tatsache und Realität als begrüßenswert oder gar erstrebenswert anerkannt wird. Im Gegenteil ist diese Einsicht für die Muslime ein Ansporn, sich nach besten Kräften dafür einzusetzen, diese Gesellschaft in eine islamgemäße umzuwandeln.“ Ebenso stellt er in einem Beitrag für die Islamische Gemeinschaft in Deutschland zur Frage der Vereinbarkeit des deutschen Rechts mit der Scharia „auf verschiedenen Gebieten eine Unvereinbarkeit fest, die kaum aufzulösen sei, vor allem im „Bereich Rolle der Frau“.

    Von Denffer meint, er könne sich eine islamische Parallelgesellschaft – die er jedoch lieber als Subkultur bezeichnen wolle – sehr gut vorstellen und führt als praktisches Beispiel und Orientierung Kanada an, wo es Initiativen für die Einführung islamischen Ehe- und Scheidungsrecht per Mediationsverfahren gab. „ Wenn die Mehrheit der Menschen in dieser Gesellschaft sich dazu [lies: zur Scharia] entschließen, dann sollte man das akzeptieren und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Gesellschaft entsprechend [den Grundsätzen des islamischen Rechts] zu gestalten“Von Denffer hält die Freiheit der Religionsausübung in den islamischen Ländern, im Gegensatz zu Deutschland, für uneingeschränkt. Auf Al-Qaradawis Charakterisierung palästinensischer „Märtyrer-Operationen“ als „eine der höchst lobenswerten Formen des Gottesdienstes“ kommentierte er, „dass sich jeder Mensch diesbezüglich seine eigene Meinung bilden müsse“.

    Durch solche Auffassungen ist von Denffer den süddeutschen Verfassungsschutzbehörden kritisch aufgefallen. Die Trennung von Staat und Religion, die Religionsfreiheit und der Gleichheitsgrundsatz werde von ihm in Frage gestellt. Von Denffer werden außerdem seine Kontakte zu Unterorganisationen der Muslimbrüderschaft zur Last gelegt.

    Wikipedia sei Dank

    Rabbi

  4. Rabbi Jussuf

    Danke Aysha
    So sieht das Ganze doch sehr viel differenzierter aus.
    Damit bin ich einverstanden.

    Na ich weiss nicht. Vielleicht nehme ich sicherheitshalber neben den Samthandschuhen doch noch ein Langschwert mit;-) Vielleicht hast Du doch irgendwo einen Krummsäbel versteckt?
    Aber wahrscheinlich genügt ein Schweizer Taschenmesser auch um den Cervelat einzuschneiden.

  5. rg

    @um musad 2008-08-15 19:15:32

    Ich kenne das Problem mit Analogien, darum verwende ich sie nicht sehr oft. Jemand von uns (ich?) hat da offensichtlich was falsch verstanden.

    Hier zusammengefasst wie ich den letzten Teil dieser Konversation im Wesentlichen verstanden habe. Zur besseren Übersicht rede hier über mich in der dritten Person.

    Um Musad sagt “Der Prophet a.s. hatte den Auftrag von Gott ( Allah) die Mekkaner von ihrem Goetzen-Glauben zu befreien und sie zu Glauben an Gott alleine zu fuehren, aufzurufen. —R. Jussuf dreht es so , das Mohamed a.s. die Mekkaner unterdrueckt hat.“<<
    Frage; Ist es in Ihren Augen richtig, das Menschen Goetzen ( aus Stein) anbeten?”

    rg erinnert sich , dass dieses “Befreien” stark mit dem Schwert (Armee) unterstützt wurde und sagt darauf

    “”Ich kann den Rabbi gut verstehen, dass er das so “dreht” und um Ihre Frage an ihn zu beantworten, ich finde es NICHT richtig, wenn Menschen überhaupt irgendwas anbeten, sei das nun ein Stein oder ein Geist.

    Aber was würden Sie denken wenn ich, mit der Begründing von irgendjemandem den Sie nicht kennen (nennen wir ihn X) den Auftrag erhalten zu haben, mit meiner Armee Ihr Land angreifen würde?”"

    Um Musad meint dazu

    “@ rg
    Eine kurze Zwischenfrage;
    Angenommen Sie haben eine Firma aufgebaut, und geben vielen Leuten einen Arbeitsplatz. Diese Leute aber folgen nicht Ihren Verordnungen, sondern jeder tut gerade was er will. Was machen Sie mit diesen Leuten ?”

    rg findet dies zwar eine komische Frage, denkt aber dass die Um Musad den Mohamed als den Firmeninhaber darstellt der seine Angestellten mit allen Mitteln zum “richtigen” Glauben führen muss oder will.

    Um zu zeigen wie deplaziert die Frage ist, beantwortet rg die Frage mit einer (wie er denkt offensichtlich) übertriebenen Antwort wenn rg sagt

    “”Da gehe ich mit meinem Maschinengewehr und “befreie” sie von ihrem Übel, indem ich sie alle umbringe und ihre Häuser verbrenne.

    Nein im Ernst, ich denke nicht dass sich die Menschen in Mekka als Angestellte von Mohamed gesehen haben, oder haben Sie dafür Belege? Wenn doch, hätte Mohamed sie nicht einfach ENTLASSEN können?“”

    Der/die LeserIn bemerke dass der zweite Teil anfängt mit “Nein im Ernst, ich denke ….”. Das nur um zu erklären wie der erste Satz gemeint war.

    Aber der erste Satz war hier eigentlich noch gar nicht das Problem, sondern Um Musad macht aus dem letzten Teil

    “Er laesst die Leute ( Arbeitnehmer) darauf leben und schmeisst sie nicht einfach raus, wie –rg- das tun wuerde.”

    natürlich fragt nun rg

    “”Wo habe ich so was gesagt?”"

    Worauf die Antwort von Um Musad ist

    “Rg: ach ja, Sie haben geschieben:
    >>Da gehe ich mit meinem Maschinengewehr und “befreie” sie von ihrem Übel, indem ich sie alle umbringe und ihre Häuser verbrenne. << ;-)
    Entschuldigung fuer mein falsch lesen und verstehen ! Aber dann ist es ja noch schlimmer.”

    Nun Um Musad, Sie fragen “Warum ploetzlich so gereitzt ?”, aber so habe ich das eben verstanden. Hätte ich es anders verstehen sollen?

    Wenn ja geben Sie mir bitte Ihre Version so dass ich davon lernen kann.

    rg

  6. um musad

    @ rg
    @ R. Jussuf

    Ich hatte in unserer Diskusion langsam den Eindruck bekommen, Das wir mehr und mehr einander das Wort im Mund umdrehen.

    Darauf schrieb ich:

    Es gilt bei m i r wiedereinmal etwas locher lassen und innehalten.

    — Ob Ihr das wohl verstanden habt und ich also im Moment keinen grossen Sinn mehr sehe, weiterzufahren in unserem Dialog ?

    Um Musad

    P.S. Und die Firma – Geschichte war eigenlich nur eine Gedankenanregung,ueber die sich jeder selbst Gedanken manchen kann.Ich Dumme bin dann auch wieder auf die Reakionen reingefallen und liess noch nicht recht los, sorry.Und wenn Ihr die Geschichte bloed findet,dann findet sie bloed, Ihr habt das Recht so zu denken.— Nicht alle Menschen denken gleich,nicht wahr ?

    E gueti Zyyt ! U.M.

  7. Ich verstehe den Kirchturmvergleich nicht, auch wenn man den alleweil zu hören kriegt. Die Schweiz hat als SÄKULARER Staat überhaupt kein Interesse an Kirchtürmen irgendwo auf der Welt. Die Schweiz ist kein christliches Land, wir leben zum Glück nicht in einem Gotteststaat. Das musste mal wieder in Erinnerung gerufen werden.

    Das geklärt habend möchte ich folgendes anmerken: Ich bin grundsätzlich gegen den Bau jeglicher religiöser Bauten. Aber ich bin auch der Meinung, dass es nicht meine Sache ist, wie andere Leute ihr Geld verschwenden, solange sie nichts damit anstellen, was mich in meinen Rechten beeinträchtigt. Ich sehe nicht ein, inwiefern die Errichtung von Türmen dies tun könnte. Dass kein störender Muezingesang zugelassen werden soll, versteht sich von selbst. Aber das steht ja auch gar nicht zur Debatte – diese Schiene ist ein reines Strohmannargument. Wenn also jemand – aus was für Gründen auch immer – auf seinem Grund und Boden einen Turm bauen will, dann soll er das tun können.

    Zur (zu erwartenden) Ausbreitung des Islams in Europa möchte ich folgendes anmerken: Erstens halte ich sie für nicht allzu unwahrscheinlich und zweitens für durchaus beängstigend, wenn man bedenkt was für vor-aufklärerische Sitten, Bräuche und Rechtssysteme teilweise mit ihm verknüpft sind. Selbstverständlich ist die Europäische (Gesellschafts-)Tradition, welche auf Humanismus und Aufklärung basiert, mit allen Mitteln zu bewahren. Da die Leute sich aber offenbar grundsätzlich schwer damit zu tun scheinen, die Aberglauben ihrer Kinderstube abzulegen, bleibt uns nur die Möglichkeit, den Islam in Europa zu europäisieren, den hier gelebten Islam den europäischen gesellschaftlichen Werten anzupassen, ihn unserer Gesellschaft zu assimilieren. Das Ziel muss ein Weichspülislam sein, wie wir auch das Christentum grösstteils weichgespült, seine Krallen gestutzt, seine Zähne gezogen haben. Das ist schwieriger, als ein paar Türme zu verbieten. Aber dafür ist es – im Gegensatz zu dem angestrebten Turmverbot – auch geeignet, unser aller gemeinsame Werte auf Dauer zu gewährleisten.

  8. swisswulf

    @Gwendolan

    Tja, ich kann mich nur anschliessen. Gut formulierter Beitrag der allerdings im Grunde nichts anderes aussagt als: Hier darf keine Plattform für religiöse Fundamentalisten entstehen. Mit dem Bau und Ausbau solcher Machtsymbole besteht durchaus die Gefahr das dies geschehen könnte. Muss aber nicht!

  9. Der Islam ist mit der Religionsfreiheit nicht vereinbar und verstösst gegen dem Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit unserer Bundesverfassung. So ist gemäss Islam die freie Wahl der Religion bzw. der Weltanschauung nicht gewährleistet und so ist gemäss Islam die Apostasie (Abfall vom Islam) ein Vergehen gegen Gottesrecht. Darin sind sich zumindest die meisten islamsichen Rechtsschulen einig.

  10. Hasan

    Hallo & salam!
    leider ist es nicht so, dass die Lehren bzw. die Art der Islam-Interpetation von Muhammad ibn al-Wahhab auf Saudi-Arabien beschränkt ist. Er und Ibn Saud haben in einer Allianz mittels Schwert die anderen Stämme geeint – und wer nicht mitmachte wurde abgeschlachtet. … Und heute lebt diese rigide Art in den Aktivitäten der Salafiya-Extremisten fort. Nicht jeder Salafi ist ein Extremist oder potentieller Terrorist – aber die Salafiya hat mindetens eine extreme Haltung gegenüber Nicht-Salafiya-Anhängern. Und die Salafiya hat viiiiiel Geld und Webpräsenz. Besonders Schiiten und Sufis stehen hoch bei ihnen im Kurs in Sachen Erklärung zu Ungläubigen (Takfir). Kürzlich soll wieder ein namhafter saudischer Gelehrter die Schiiten als Kuffar (Ungläubige) erklärt haben. Und die meisten Opfer unter den Muslimen Iraks oder Afghanistans sind – Schiiten. … Leider ist es so, dass die allermeisten “Selbstmordanschläge” in der Welt, welche von Muslimen ausgeführt werden, aus der Salafiya-Ecke stammen. Fanatiker gibt’s natürlich auch woanders – aber gerade die Salafiya hat mit ihrer rigiden Auslegung von Koran bzw. Islam und der unheilvollen Einteilung der Welt in “Dar al-Islam” (Haus des Islam) udn “Dar al-Harb” (Haus des Krieges) den poermanenten Kampf gegen die Ungläubigen sich lange schon auf die Fahnen geschrieben, so dass es nicht zufällig immer wieder zu Anschlägen irgendwo kommt, weil entweder dies in einem nichtmuslimischen Land geschieht (oft unter Missbrach des Gastrechts – allein das ist schon unislamisch) oder weil nach Diktion salafitischer Ulama z.B. die Schiiten Ungläubige sind und als solche behandelt werden müssen – also gekillt werden müssen usw.usf. Das hört sich gewiss hart an – aber so habe ich es im Laufe der Jahre mehr und mehr bestätig gefunden. … Fanatismus und Extremismus, egal aus welcher Ecke, ist niemals gut und lebensbejahend. Solche Art rigider Interpretation ist Grundlage für viel Leid und Übel in dieser Welt. Und jene, die die Muslime lieber entzweit sehen denn geeint, freut’s natürlich ungemein. …

  11. Hasan

    … Nachtrag:
    Dass der Islam keine Religion der Intoleranz, des Hasses und des Schwertes ist, müsste eigentlich schon dadurch belegt sein, dass die große Masse der Muslime Terorismus, Gewalt usw. genauso ablehnen udn fürchten (und oft genug darunter leiden oder sogar oft genug Opfer werden). Nicht der Islam ist die Gefahr, sondern bestimmte Mruppierungen extremistischer Ausrichtung, die meinen, den Islam als Einzige richtig zu sehen und allen anderen (Muslimen und Nichtmuslimen) aufzwingen zu mmüssen. Auch das ist schon unislamisch. Islam und Terrorismus usw. als Einheit zu sehen wäre im höchten Maße unfair und unsachlich, weil damit auch jede(r) Bauer, Schuljunge, Arzt, Ingenieur, Bergarbeiter, Basarhändler, Hausfrau, Hebamme, Bankangestellte, … als potentieller Terrorist oder Fanatiker gesehen würde. Jeder normale Mensch strebt doch im Grunde nach Frieden, Freiheit, Geborgenheit und Glück. Es wäre auch nicht logisch, warum man diese Wünsche den Menschen in der islamischen Welt nicht auch zugesteht. … Doch leider dominieren die Meldungen in den Medien, welche nach spektakulären Gewaltorgien kommen und nach dem lauten Geschrei einer lauten Minderheit. die hart arbeitende und oft entbehrungsreich lebende Masse der Muslime wird in der Regel gar nicht wahrgenommen. Da gibt es keine sich wiederholenden Berichte über den Pakistaner Sedhi, welcher ähnlich wie einst Mutter Theresa hingebungsvoll sich um die Ätmdsten kümmert. Da spricht keiner über den täglichen Kampf des ägyptischen Fellachen um das Brot für seine Familie. Da wird kein Wort verloren über den palästinensischen Arzt, der veregeblich am israelischen Checkpoint nach Stunden zu einem Patienten durchgelassen wird. … Das ist die Realität. Vermeldet werden aber nur “bad news” – weil das sind die “good news”.

  12. Scooby Snacks

    Aha. Wenn das islamische Mörderpack eine Bombe hochgehen läßt, ist die SVP schuld.
    Feigheit und Dummheit gehen oft eine gefährliche Liaison ein.

  13. News :wholesaler!!!! Uggboot

    Welcome to do business with us,we are wholesale manufacturers of Ugg Australia Sheepskin Boots,offering 100% quality promise.
    Product Detail
    Soft suede uppers lined with sheepskin and soft pig suede
    Approximate heel height: 3 inches
    Approximate shaft height: 11 inches
    The Elsey is a stylish wedge boot made with soft suedes and detailed with a leather lace.
    This tall women’s boot features a combination of rich suedes and genuine twin-faced sheepskin.
    I have taken clearly photographs of this bag so you can get a good idea of what you are bidding on.
    Web:http://www.resaleugg.com
    msn:wholesel@hotmail.com
    UGG 30th Anniversary Boots5273
    UGG 5191 Felicity Boots
    Women Clothing
    Women Shoes
    UGG 5689 Classic Adirondack Boots
    UGG 5817 Classic Langley Boots
    UGG 5818 Classic Payton Boots
    UGG 5825 Classic Ranee boots
    Kid Clothing
    UGG 5831 Broome Boots
    UGG 5833 Seline Boots
    UGG 5835 Corinth Boots
    UGG 5842 Chrystie boots
    UGG 5851 Classic boots
    UGG 5816 Langley Boots
    UGG Nightfall Boots5359
    Abercrombie
    Belts
    Ed Hardy
    UGG boot baby 58525854
    UGG Classic Cardy boots 5124
    UGG Classic Cardy Flower pattern5822
    UGG Classic Crochet boots 5806
    UGG Classic Crochet boots 5879
    UGG Classic Likable boots 5281
    UGG Classic Mini boot58545852
    UGG Classic Mini boot 5178
    2010 World Cup Soccer Jerseys
    Golf
    Jordan Shoes
    UGG Classic Short boots 5118
    UGG Classic Ultra tall boots 5163
    UGG Classic Whitely Boots5230
    UGG Classic Zebraboots5804
    UGG Derma boots 5812
    UGG Langley Boots 5728
    UGG 1671 Men’s Leather Shoes
    UGG 1688 Sandals
    UGG 1704 Sandals
    UGG 1771 Amelie Suede Sandals
    UGG 5304 Fluff Flip Flop
    UGG 1689 Sandals
    UGG mou
    Brand Bags
    Brand Watches
    child shoes
    UGG osprey
    UGG boot 5325/a>
    UGG boot 5304
    Men Shoes
    UGG boot baby
    UGG boot mou
    UGG boot osprey
    UGG Nightfall Boots 5325
    UGG Roseberry Boots 5229
    UGG Roseberry Boots 5229
    Ugg handbags
    MBT Shoes
    Men Clothing
    MLB Jerseys
    UGG 5802 Classic Piebald Boots
    UGG 5803 Bailey Button Boots
    UGG 5815 Payton Boots
    NBA Jerseys
    NFL Jerseys
    UGG Classic Tall boots 5225
    UGG Classic tall Button Boots 1873
    UGG Classic Ultra Shortboots 5202
    Nike Air Max
    Sunglasses
    THE NORTH FACE KIDS JACKETS
    Nike Shox
    UGG 5245 Classic Tide Boots
    UGG 5253 Ultra Short boots
    UGG 5509 liberty Boots
    Vibram Five Fingers
    Nike Sportswear

Kommentieren

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.