Sind Gläubige die fantasievolleren Menschen? Oder neigen sie eher zum Wahnsinn als Skeptiker?
Spannende Erkenntnisse dazu hat der Neurowissenschaftler Peter Brugger gemacht, der den Glauben an das Übersinnliche erforscht. Die Quintessenz: Gläubige und Esoteriker ticken tatsächlich anders als nüchtern empfindende Menschen. So jedenfalls erklärte esBrugger meiner Kollegin Monica Müller in einem Interview. Hier Ausschnitte davon:
Herr Brugger, ich habe kürzlich von einer Schulkollegin geträumt, die ich 25 Jahre nicht gesehen habe. Am folgenden Tag bin ich ihr begegnet. Wie beurteilen Sie das?
Man könnte das nüchtern hochrechnen. Wie oft erleben Sie das? Und wie oft träumen Sie von Menschen und dann passiert nichts? Rechnen Sie das aus und vergleichen Sie es mit den Erfahrungen anderer. Das Ergebnis würde zeigen, dass ihr Erlebnis so normal ist, wie wenn Sie im Lotto gewinnen würden. Es gewinnt immer einer. Für den Glücklichen ist das natürlich einmalig, unglaublich. Aber statistisch gesehen, muss es passieren.
Beim Lotto spricht man von Glück, nicht von Vorahnung oder Telepathie. Warum?
Das Lottospiel haben wir unter Kontrolle, wir mischen die Bälle. Aber was im Leben passiert, das haben wir nicht im Griff. Es gibt Leute, die stellen zwischen banalen Zufällen des Alltags bedeutungsvolle Bezüge her – im Fachjargon « Schafe » – und andere, die tun das nicht – das sind « Ziegen ».
Sie erforschen die Glaubens- und Denkmuster von « Schafen » und « Ziegen ». Worin unterscheiden die sich?
« Schafe » assoziieren weiter, denken ungebremster. Wer mehr um die Ecke denkt, erlebt auch mehr bedeutungsvolle Zufälle, weil diese ihm oder ihr auffallen. Wer so veranlagt ist, hat dann auch eher das Bedürfnis, den Bezügen, die ihm auffallen, eine Bedeutung zu verleihen und sie nicht als reinen Zufall abzutun.
Warum haben viele Mühe mit dem Zufall?
Weil unser Wahrnehmungssystem darauf getrimmt ist, Regelmässigkeiten zu entdecken.
Haben Menschen, die schneller ein Muster entdecken, auch ausserhalb der Savanne einen Vorteil?
Sie haben die Veranlagung, kreativer zu sein. Wer kreativ denkt, sieht Zusammenhänge zwischen Dingen, die offensichtlich nicht verwandt sind. Nur wer alte Muster durchbrechen kann, kann auch Neues schaffen. Diese Veranlagung bringt « Schafe » aber nicht bloss in die Nähe der Kreativität, sondern auch des Wahns. Es ist eine alte Einsicht, dass Genie und Wahnsinn nahe beieinander sind. Mit unserer Forschung können wir aufzeigen, dass der Ähnlichkeit von Genie und Wahnsinn nüchterne Verarbeitungsschritte im Hirn zu Grunde liegen. Ich wehre mich aber genauso dagegen, das übersinnliche Denken als krankhaft einzuschätzen, als es für ausschliesslich kreativ zu halten.
Wo verläuft die Grenze zwischen kreativen Gedankenketten und krankhaften Vorstellungen?
Ein schizophrener Patient kann schon beim Lesen des Menüs im Restaurant in Panik ausbrechen. Seine Gedankenkette beim Wort «Spaghetti» bricht nicht bei Italien ab, sondern er denkt weiter an «Mafia» und verlässt das Restaurant in Panik. Ein Schizophrener zieht Schlüsse, die für Gesunde nicht nachvollziehbar sind.
Warum werden Menschen, die von Telepathie, Hellsehen oder Vorahnungen berichten, oft belächelt? Kreativität ist doch gefragt.
Wir machen uns über die Ausgeburten lustig, mit denen oft einfach viel Geld gemacht wird. Man darf Esoterikern nicht unterstellen, dass sie alles glauben, was sie verkünden. Der Hellseher und Zukunftsberater Mike Shiva beispielsweise ist ein hoch assoziativer, cleverer Typ. Ich glaube nicht, dass er alles glaubt, was er sagt. Wenn er anderen damit aber wirklich helfen kann, warum nicht? Für ihn ist seine Beratung ein florierendes Geschäft, für die Klienten wirkt das wie Placebo. Mich interessiert, wie ein Placebo wirkt oder wie esoterisches Denken zu Stande kommt. Ich will nicht darüber streiten, ob es diese Dinge wirklich gibt.
Glauben Sie an den Zufall?
Der Zufall ist keine aktive Kraft, sondern eine abstrakte statistische Grösse. Auch ich glaube also an den Zufall, aber eher im Sinne eines Begriffes, der die Abwesenheit von lenkenden Kräften meint. Der Esoteriker glaubt zwar auch an den Zufall, misst ihm aber übersinnliche Kraft bei. Für Kreationisten und religiöse Fanatiker wiederum bedeutet das Wort «Zufall» nichts anderes als Gotteslästerung – das hatte schon Lessing erkannt.
Wie kamen Sie zu Ihrem Gebiet?
Als Jugendlicher glaubte ich an Telepathie und wollte wissen, wie diese funktioniert. Ich fand in meinen Tests nichts, das darauf hindeutet, dass jemand besser abschnitt als der Zufall, und sah ein, dass es nicht einfach ist, übersinnliche Phänomene wissenschaftlich zu erfassen. Die Verbindung zwischen Gläubigkeit und Hirntätigkeit eröffnet neue Welten.
Dann waren Sie einmal ein « Schaf ».
Ich bin ein konvertiertes « Schaf ».
Waren Sie als « Schaf » glücklicher?
Ich müsste, denn ich vertrete ja die Theorie, dass Gläubige die genussfähigeren Menschen sind. Persönlich verstehe ich mich blendend mit moderaten Esoterikern, sie sind viel aufgestellter als die ewig nörgelnden Skeptiker, die sich meist nicht einmal die Mühe machen, etwas überhaupt zu hinterfragen. Aber intellektuell zähle ich mich schon zu den Skeptikern. Vielleicht gehöre ich irgendwie auch beiden Welten an. Sagen wir es so: Ich bin eine glückliche « Ziege ».
(Peter Brugger leitet die Abteilung Neuropsychologie an der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Er erforscht seit 20 Jahren magisches Denken.)












































@Nemo
nein, da war keine Spur von Zynismus drin.
Ich fand ihre Stellungnahme zur Rolle der Frau in der katholischen Kirche toll.
So verändern sich Systeme von Innen heraus.
@Mira
Alphas Theorie hat doch irgendwie etwas Verlockendes. Denken wir uns ganz rabenschware Dinge aus und eignen wir uns die Eigenschaften der Gene der Konsequenzen an, z.B. Greifarme mit Widerhaken, Facettenaugen,die Fähigkeit als Tröpfcheninfektion oder andere Übertragungsform – ich kann mich nur zu Grippeviren äussern – so böse Individuen und deren “fantasievolles” Gedankengut zu orten und…………..
Diesen Winter erkrankte ich mehrfach an Grippe, ich muss mir also irgendwann mal was wirklich Hässliches gedacht haben, was mir leider immer noch nicht bewusst geworden ist.
gut, nemo
dann bin ich ab sofort:
enorm anpassungsfähig, wandelbar, subversiv und schwächend für sämtliche abwehr-systeme. hat was….
zu dem bin ich aus rna und nix dna und ich stelle da einige vor übersetzungsprobleme, darum komm ich überall oder fast überall unerkannt durch, inkognito sozusagen.
und
von wegen den frauen, ja! ja und nochmals ja.die frage bleibt aber wie so oft, im system drinnen oder von aussen. beides hat vor und nachteile. ich bin höchstens…
also was heisst hier höchstens? ich bin für letzteres zu haben. beim ersten läuft frau gefahr der gehirnwäsche zu unterliegen bevor sie pips sagen konnte!
dass stigma zu einer zweiten krankheit führt, ist wohl bekannt, ich gehe davon aus, dass ronald’s schweigen dazu bedeutet, dass ihm ein licht aufgegangen ist, welche kausalen zusammenhänge gerade in bezug auf seine haltung und der ganz vieler, auch verschiedener alpha’s zum beispiel, kausal sind, dass eben menschen mit einer ( meist chronischen)krankheit oder behinderung pysischer oder psychischer art an einer zweiten krankheit leiden, die sie dann auch wieder selbst verursacht haben sollen.
und und und – dreh dich im kreis herum!
@ Drache
Fühlen Sie sich von irgendjemandem “missioniert” oder was bedeutet das Wort für Sie überhaupt ? Wenn ich jemandem von Jesus erzähle, ist das für Sie “missionieren” ? Wenn jemand einem anderen von der Evolution erzählt, ist das “missionieren” ? Jeder Mensch kann selber entscheiden, was er mit einer Information anstellt. Er kann sie glauben, ablehnen, weitere Fragen stellen, danach leben, sich darüber lustig machen etc. etc.
Wo genau liegt ihr Problem ? Dieses Wörtchen “missionieren wird hier im Blog so richtig zelebriert, wenn es nicht klappt, Christen gefügig zu machen. Niemand kann einem Menschen einen Glauben aufzwingen, da Glauben von innen kommt und niemand kontrollieren kann, ob jemand wirklich glaubt oder nur so tut. Also relaxen Sie einfach mal, wenn Sie das Wörtchen Glauben oder Christentum hören. Sie müssen nicht immer gewissen Leuten hier im Blog gefallen.
Im weiteren müssen Sie jetzt nicht mit Brasilien-Themen kommen. Sie vermischen Chrut mit Rüebli und solche Themen bespreche ich lieber mit Leuten, welche von der Materie was verstehen und nicht mit Leuten, welche einfach unsinnige Behauptungen in den Raum stellen, nur um dann wieder eine Endlos-Diskussion führen zu können.
Auch habe ich Ihnen nie ans Bein gepinkelt. Soweit ich mich erinnern kann, haben Sie mich zuerst angesprochen. Also wenn Sie sich ans Bein gepinkelt fühlen, lassen Sie mich einfach in Ruhe, dann hört das schnell auf. Es gibt ja zum Glück interessantere Personen im Blog, welche auch differenziert denken können.
Wie Rabbi, sollten auch Sie sich an den Moria-Kommentaren erfreuen, welche jedes meiner Postings an ihr Grüppchen auslöst. Die Chef-Ideologin überwacht ihre Schäfchen !
@ Atalaya
Sie verstehen also etwas von der Sache, sagen Sie. Bitte lassen Sie uns an der Weisheit teilhaben.
Brasilien = christlich
Schweiz = halb-atheistisch
Brasilien, Mordrate sehr hoch
Schweiz, Mordrate recht niedrig
wie passt das zusammen? Die Christen sind den Atheisten laut Herrn Atalaya doch ethisch so überlegen? Oder etwa doch nicht?
Und jetzt laufen Sie nicht weg. Dieses Fass haben Sie aufgemacht!
@ aysha
@ um musad
bei den solochristen steht jesus nicht zwischen gott und dem menschen.
@ feelx
“Gott ist so die Megamülltonne, in die wir alles kippen, was unser Denken und Fühlen übersteigt.”
gefällt mir, deine definition …
dä solochrischt
@ admin
könnte man allenfalls mal eine beta-version von “atalaia 2.0″ besorgen? die alte ist hinlänglich bekannt und zeigt sich durch ihre limitiertheit in den programmoptionen dem betrieb hier nicht mehr in jeder hinsicht gewachsen.
danke
@ Moria
du schreibst:
“Was hast Du eigentlich gegen Horatio Bamberger?”
wie kann frau denn daraus schliessen, dass ich etwas gegen den Bamberger habe, wenn ich seine texte zitiere?
wenn der bamberger (und andere…), nicht andauernd menschen mit anderen ansichten angreifen und versuchen deren ansichten zu verhöhnen, dann hat der solo vielleicht auch wieder zeit für
“Deine Beiträge von annodazumal @ Steinlaus oder Aysha hatten etwas von ‘Wunderbarem’.”
danke für die rosen.
dä solochrischt
@ moria
zum neuen thema steuerst du eine erweiterung des begriffes demut bei, die mich zuerst ein wenig irritiert hat, denn auch ich lese das wort viel lieber im sinne einer positiven bescheidenheit.
ein blick ins herkunftswörterbuch hat mir dann aber eröffnet, dass deine interpretation durchaus nicht so weit vom meer kommt.
nun stelle ich mir aber die frage: sind denn all diese konnotationen des begriffs für dich a priori negativ belegt? schliesslich solltest doch du als chef-ideologin (ausser für zynisch und ironisch, wofür scheints der drache zuständig ist) ein vitales interesse an demütiger, also möglichst gebückter haltung deiner schäfchen haben, damit du einfacher über sie wachen kannst, oder?
wo mag der dieses wort wohl her haben? er benutzt es noch nicht so lang, aber er scheint es abgöttisch zu lieben, und am ende wird jede/r von uns mal chef-ideologe gewesen sein. das finde ich gerecht, und ich würde ganz schön toben, wenn er am ende ein neues modewort anschleppt, und ich war nie chefideologe von irgendwas.
und dass er einzelne blogger auffordert, sich an deinen beiträgen zu erfreuen, das hat doch nun wirklich etwas rührend ritterliches, findest du nicht auch?
ich grüsse dich ehrerbietigst
dein gehorsames grüppchenmitglied ehrenhalber, -e
auf meine Aussage :
„Nur weil es für Sie und die ganze übrige Gilde Zufälle einfach geben muss, genau wie es Gott, dem Sie die Verantwortung für ihr Leben übergeben, einfach geben muss.
Für Beides gibt es keinerlei Beweise und ist reine Glaubenssache, …“
antwortet Rabbi Jussuf : Sie haben da einen Denkfehler:
Zufall und Gott sind grundverschiedene Begriffe.
Mit „Gott“ ist ein Wesen gemeint. Dieses besitzt positive Eigenschaften im Sinne von: es ist, es existiert.
Wenn etwas existiert, als Person, oder als Wesen mit ganz bestimmten Charakteristiken, dann sollte es beweisbar sein. Darum gibt es auch das jahrhunderte alte Gerede um den Gottesbeweis.
Wenn wir von Zufall sprechen, beziehen wir uns nicht auf ein Ding mit positiven Eigenschaften. Ein Zufall ist kein Ding an sich, das existiert, und hat dementsprechend keine Eigenschaften.
Ein Zufall bezeichnet einen Zusammenhang von Dingen oder Ereignissen, für die wir keinen tatsächlichen Zusammenhang erkennen können, das heisst, wir sehen nicht, oder noch nicht, oder wir wissen, dass es keinen Zusammenhang im Sinne von Ursache und Wirkung gibt.
Ein Zufall ist die Abwesenheit eines inneren Zusammenhanges zwischen zwei Dingen oder Ereignissen
Sie können also unmöglich Gott und Zufall in den gleichen Topf schmeissen.
Könnte es sein, dass der Denkfehler bei Ihnen liegt ? Hier meine Begründung :
Erstens schmeisse ich Gott und den Zufall nicht in den gleichen Topf, sondern sage, dass beide „Phänomene“ nicht beweisbar sind und in dieser Beziehung eine Gemeinsamkeit haben.
Zweitens bezeichnen Sie Gott als ein Wesen. Wie Sie richtig bemerken, definiert sich ein Wesen durch bestimmte Charakteristiken. Gott schreiben wir Menschen Eigenschaften zu, ob er diese hat, wissen wir nicht und darum ist es eine reine Glaubenssache, ob es dieses Wesen gibt. Zudem kann man Gott wirklich nicht als ein fassbares Wesen bezeichnen, sondern eher als einen übersinnlichen Geist.
Trotz vieler gegenteiligen Argumenten auch hier im Blog bleibe ich bei meiner Meinung der Kausalität zwischen Ursache und Wirkung nicht nur in der Physik sondern auch bei Schicksalsschlägen im menschlichen Leben. Dabei muss man freilich Naturkatastrophen ausklammern. Bei diesen Ereignissen muss ich wohl akzeptieren, dass sie auf reinem Zufall beruhen. Also wenn der Blitz bei meinem Nachbar einschlägt und sein Haus abbrennt anstatt meines, so ist das wahrscheinlich reiner Zufall, denn der Blitz verschont nicht mich, wegen meiner Lebensanschauung, sondern wählt willkürlich seinen Weg zwischen Himmel und Erde.
Jedoch für die anderen Ereignisse in unserem Leben, wie Unfall, Krankheit oder sonstigen einschneidenden Dingen (z.B. „unverschuldete“ Arbeitslosigkeit), sind wir ursächlich verantwortlich. Es wurde auch hier im Blog die Frage gestellt, ob ein unschuldiges Kind, das an Krebs erkrankt oder verunfallt ist, sicher noch keine bewussten Ursachen gesetzt haben kann. Kinder übernehmen nachweislich stellvertretend für die Eltern die Konsequenzen, die diese tragen müssten. Sie begeben sich aus Solidarität unbewusst in die Opferrolle (und opfern sich demnach für die Fehler der Eltern). Ich bin mir bewusst, dass dies eine gewagte These ist, ich konnte sie aber in vielen Fällen nachweisen und zwar bis zu 80 % ( die übrigen 20 % waren vermutlich nicht ganz ehrlich mit ihren Aussagen mir gegenüber !!)
Also wir sollten nicht nur zu einem imaginären Gott beten, sondern endlich lernen, auf unser Leben bewusst Einfluss zu nehmen, indem wir unserem Leben einen Sinn geben und nicht ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Leider vergeuden die meisten Menschen ihre Zeit mit dieser Suche und verpassen dabei zu leben und die Schönheiten der Natur zu sehen, die uns der Schöpfergeist geschenkt hat. Das Gleiche gilt übrigens für diesen Blog. Ich kann nicht verstehen, wie einige hier praktisch Tag und Nacht mitlesen und schreiben können. Würde mal empfehlen, einen Spaziergang zu machen und die erwachende Natur zu bewundern.
atalaia
sie sind derart resistent
sie lassen sich nicht einmal ein wort, wie chef-ideologin erklären.
schon ziemlich stur, was?
@ Ronald
Ich nehme mal an, Sie sind ein Scherzkeks und haben eine Wette laufen, wieviele empörte Reaktionen Sie provozieren können.
Für den Fall, dass Sie das wirklich Ernst meinen mit das krebskranke Kleinkind opfert sich für die Fehler der Eltern. Ich kann das beweisen. dann fordere ich Sie auf: führen Sie so einen Beweis. Hier im Blog. Wenn Sie es nicht können, dann lassen Sie doch die Finger von der Tastatur mit solch zynischem Krimskrams.
@ Ronald
Darf ich fragen, warum Sie unverschuldete Arbeitslosigkeit nur als sogenannte unverschuldete Arbeitslosigkeit widergeben? Oder missverstehe ich die Anführungszeichen?
@aysha 2008-03-16 10:33:55 -> @alpha
Wow Aysha, solche Analysen gefallen mir.
@Moria 2008-03-16 12:46:38
“Sie und Ihre Logik – die ich übrigens sehr oft (allerdings in letzter Zeit nicht immer) schätze.”
Ich bin froh dass Sie sie oft schätzen. Aber mit dem Teil in Klammern müssen Sie lernen zu leben. Ich schreibe hier nicht um von Ihnen geschätzt zu werden, sondern zu meinem eigenen Vergnügen.
Übrigens, ich selber schätzte auch Beiträge mit denen ich NICHT einverstanden bin.
“”Ihre Logik scheint mir aber einer Leidenschaft gleichzukommen, der Leidenschaft die Amerikaner zu rechtfertigen.”
Nein keine “Leidenschaft” und nicht zu “rechtfertigen” aber zu relativieren. Es ist das Relativieren, das Gruppen mit verschiedenen Ansichten/Ideologien/Glauben erlaubt Gemeinsamkeiten zu finden.
“Damit beurteilen Sie ja die Amerikanische Politik als unzurechnungsfähig und stupid, oder?”
Ich hätte zwar nicht diese Ausdrücke verwendet, weil das wäre wirklich “stupid”, bin aber genau wie etwa 70% anderer Amerikaner mit Ihnen einverstanden, wenn Sie sagen würden dass da SEHR viel falsch gelaufen ist in letzter Zeit.
“Sie könnte aber ebenso endlich eine gerechte Umverteilung des besteuerten Vermögens in Angriff nehmen? Wäre das vom mächtigsten Staate der Welt zuviel verlangt?”
Wusste ich es doch dass Sie diese Gelegenheit auf das hinzuweisen nicht vorbeigehen lassen würden.
Wissen Sie wie viele Meinungen bestehen, WAS genau als “gerechte Umverteilung” bezeichnet werden kann?
Und, was hat das damit zu tun der “mächtigste Staat der Welt” zu sein? Vermischen Sie da nicht ein paar Dinge?
“Für die vernünftige Handhabe der Steuergelder gibt es Vorschläge zuhauf, …. “
Eben, das meine ich doch. Siehe oben,
Ist es nicht interessant dass genau diese Leute die scheinbar am besten wissen wie “umverteilt” werden sollte (die Mehrheit der Bevölkerung) Leute in die Regierungen wählt, die scheinbar keine Ahnung haben was gemacht werden sollte? Hmm.
Dazukommt, was würde man denn umverteilen wenn es diese “Reichen” nicht gäbe? Glaubt wirklich jemand dass es uns ohne diese “Reichen” besser ginge?
Darf ich nochmals wiederholen. 10% der Amerikaner bezahlen fast 80% des Amerikanischen Steuereinkommens.
http://www.cbo.gov/ftpdocs/88xx/doc8885/Appendix_wtoc.pdf
Ich denke da wird schon ziemlich umverteilt. Ich nehme nicht an dass 80% der Steuerausgaben nur 10% der Amerikaner zugute kommt.
Vielleicht kann Jemand Zahlen von anderen Ländern (Schweiz?) zum Vergleich aufzeigen.
rg
@ Moria
Ich hätte gehofft das Sie mit mir mitdenken würden (natürlich nicht als beleidigung gemeint). Deshalb die ????
Wieso:
Ich habe ja öffters plädiert, dass H. Stamm die gekippte Beiträge mal transparent machen sollte, um die ewige Diskusionen damit beenden zu können.
Wenn H. Stamm dies aber nicht macht, dann muss er leider auch akzeptieren das der Verdacht immer wird dasein das einen Beitrag gekippt wurde und nicht irgenwo im Nirvana gelandet ist.
ronald
hier dasselbe wie im anderen blog:
sie weichen aus.
sie scheinen meine und andere antworten auch nicht lesen zu wollen, oder es regt sich kein einziger neuer gedanke in ihnen.
dann ist es doch vergebene liebesmüh, nicht wahr?
aber sollten sie sich einmal über ursache und wirkung von stigma und selbststigma, krankheit und tod mit jemanden unterhalten oder gar auseinandersetzen wollen: eccomiquà.
Ronald
Und diejenigen Eltern (und Kinder), die das Glück haben, vorwiegend gesund zu sein, haben reine Gedanken und keine Konsequenzen zu tragen???
Und was ist mit den Kindern, die sterben? Opfern die sich für ihre Eltern? Super, dann müssen die Eltern ja nichts mehr tun, die Konsequenzen tragen die Kinder…
Sorry, mit dieser Art, Schicksalsschläge zu sehen, kann ich rein gar nichts anfangen.
Und bitte, beweisen Sie ihre “Theorie”.
PS. Was wären Fehler im Leben eines Erwachsenen? Nur damit ich sie vermeiden kann und weiss, wie ich so meine Kinder vor Schlimmem bewahren kann.
Gruss
Fjalladis
@ rg
sie machen mich erröten…:-)
somit wäre bewiesen, dass gläubige schafe ( ich ) auch denken können.
es gibt noch ganz vieeeel, was ich zurückhalte. nach dem ich meine ganze familiengeschichte hier erzählt, meine emotionalität ausgelebt habe und ich mich nicht gern wiederhole, muss ich mit meiner analytischen art hervorkommen.
ich danke ihnen.
aysha
@Marcel
nein das müssen sie nicht. Sie dürfen davon ausgehen, dass Herr Stamm eine integere Person ist.
Lesen sie all die Meinungen, die er hier veröffentlich. Viele davon entsprechen in keinster Weise seinem Welt-und Menschenbild.
Da dürfen sie getrost annehmen, dass er nicht plötzlich kleinlich beginnt Rosinen zu picken und diese aus dem Blog entfernt.
Er macht das Beste, dass das manchmal nicht gut genug ist, das ist so.
Aber sagen sie, was wollen wir mehr?
Wenn das mir nicht gut genug wäre, dann müsste ICH meine Konsequenzen ziehen, aber die wären anderer Natur.
Die immense Arbeit von Herr Stamm mit diesem Blog, ehrenamtlich!, steht über meinen Kinkerlitzchen.
Es gib noch viele, viele andere Foren, wo ich naschen kann, wenn ich mir hier überessen habe. Er muss deswegen nicht das Menü ändern.
Grüsse
@Mark
“Ich möchte mich, was Himmel und Hölle betrifft, nicht festlegen, habe ich doch da wie dort gute Freunde.”
Mark Twain
Ich danke ihnen für den spannenden und wertschätzenden Disput, den ich mit ihnen führen durfte.
Für die nächsten Tage werde ich etwas kürzer treten im Blog. Das Leben ruft, laut und deutlich nach mir
Aysha, Lebendige
Nein, nach all dem, was ich von dir gelesen habe, muss ich zum Schluss kommen, dass du schlichtweg nicht im Stande bist, analytisch zu denken. Wärst du das, so hättest du dich schon längst differenziert zur Schriftsprache des Korans geäussert. Oder anders gefragt: Was ist der Unterschied zwischen deiner “Brücke” und einem “Vermittler”? – Du denkst analogisch, aber nicht analytisch. Die Ernüchterung wäre wohl all zu brutal für dich.
Gute Nacht, meine Liebe, und träume deinen Traum, dagegen ist nichts aber auch gar nichts einzuwenden:-)
@ solochrist
>>”bei den solochristen steht jesus nicht zwischen gott und dem menschen.”<<
das finde ich spannend was du da schreibst.
kannst du mir mehr darüber sagen? wie geht das? was ist jesus für dich? was hat er für eine bedeutung? ist jesus gott? mensch gewordener gott?
ich habe diese trinität nie verstehen können. habe schon unzählige pfarrer gefragt…
danke dir im voraus
liäbe gruess
aysha
@ feelx
ach feelx…
du rätselhafter, gewaltiger, sensibler
ist lieb von dir, dass du dir um mich sorgen machst.
das wovon ich eigentlich sprechen wollte, wäre eine stille.
ich kann mir vorstellen, du und ich sitzen irgendwo und schweigen. dann wäre alles gesagt! alle brücken, vermittler, schriften, worte, ich’s und du’s würden zum nichts.
dann würden wir aufstehen und wieder menschen werden, uns streiten, um worte ringen, in den alltag eingehen…
schlaf gut
aysha
@Ronald
Leider habe ich nicht sehr viel Zeit, darum versuche ich mich kurz zu halten.
Zufall muss nicht bewiesen werden und Gott kann nicht bewiesen werden. Da liegt der Unterschied.
Auch @marc
Wenn Gott als Wesen begriffen wird, muss dieses Wesen eindeutig bestimmbare Eigenschaften besitzen. Wenn aber gesagt wird, wir könnten göttliche Allmacht oder göttliche Güte nicht begreifen, dann nützen uns diese Eigenschaften auch nichts um ‚Gott’ zu charakterisieren. So ist dieses ‚Wesen’ so weit von unserem Verständnis weg, dass es keinerlei Bedeutung mehr für uns hat und auch ist es uns unmöglich die Wirkung seiner Eigenschaften erkennen zu können.
Damit können wir das Wesen ‚Gott’ vernachlässigen und als nicht-existent betrachten.
Damit erübrigt sich auch ein Beweis.
Beim Zufall verhält es sich anders. Da können wir allenfalls beweisen, dass etwas KEIN Zufall war.
Wenn wir das machen können, Schicksalsschläge als nicht zufällig beweisen, dann ist die Frage immer noch offen, ob die erkannten Zusammenhänge irgend eine wesentliche Bedeutung für unser Leben haben.
Zudem muss man höllisch aufpassen mit Beweisen für eine Kausalität eines Ereignisses. Wir werden immer in die Vergangenheit schauen und dabei vom Resultat unserer Untersuchung ausgehen müssen. Das verführt zu einer teleologischen Sichtweise und zum Ausblenden anderer möglicher Resultate.
Selbst wenn wir eine logische und exakte Folge von Ursache und Wirkung für ein bestimmtes Ereignis herleiten können, heisst das noch lange nicht, dass es nicht noch viele andere Möglichkeiten gegeben hätte mit anderen Resultaten. Umgekehrt sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, dass noch andere Ursache-Wirkung-Ketten genauso zum selben Resultat führen können. (Das Schmetterlingseffekt und dessen Umkehrung.)
Damit wären wir bei der psychologischen Betrachtung.
Dazu habe ich Ihnen schon einmal geschrieben.
Wo ziehen Sie die Grenze zwischen Naturereignis und selbstverursachtem Ereignis?
Zudem müssen Sie hier erst recht aufpassen nicht dem teleologischen Fehler zu verfallen, indem Sie nachweisen, dass Ihre Theorie (Hellinger?) stimmt.
Dass Einflüsse von den Eltern auf die Kinder bestehen kann man wohlmnicht bestreiten, aber dass eine bestimmte Haltung der Eltern bei einem Kind Krebs auslöst, das können Sie gleich vergessen.
Ich habe schon einmal geschrieben, dass die Haltung zur Verantwortlichkeit gegenüber Schicksalsschlägen durchaus nützlich sein kann, aber nur, wenn man nicht aus den Augen verliert, dass da draussen noch viel mehr ist, was mit einem selber nichts zu tun hat und nur wenn diese Haltung freiwillig und willentlich eingenommen wird.
Was man dann daraus macht, das steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.
@ Drache
Wenn Sie schon solch unsinnige Fragen stellen…..Kriminalitäts-Statistik und Religion haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Jeder, der in Brasilien lebt und die Schweiz kennt, wird bestätigen, dass solche Diskussionen wie hier im Blog dort nie stattfinden würden, da die grosse Mehrheit, auch wenn sie nicht immer gläubig sind, dem Glauben mit Respekt begegnen.
Die Kriminellen in Brasilien sind sicher keine Christen. Der grosse Rest aber, welcher seine christlichen Wurzeln nicht verleugnet, lebt sicher nach ethischeren Grundsätzen, als Sie. Jetzt dürfen Sie von mir aus entrüstet aufschreien.
Und wenn Sie schon meinen, mit Zahlen über Kriminalität aufwarten zu müssen, informieren Sie sich zuerst mal korrekt, vor allem auch über die Hintergründe. Und vor allem informieren Sie sich mal über Evangelisationen in Gefängnissen in Brasilien. Normalerweise ist die Rückfallquote in den Gefängnissen sehr hoch. Bei denjenigen, welche sich im Gefängnis bekehrt haben, ist sie um das mehrfache kleiner. Sorry…..ich weiss, dass das Zahlen sind, welche nicht zu Ihrer Milchbüchlein-Rechnung passen. Ich können Ihnen da noch manches erzählen aber das spare ich mir lieber für Leute, welche spirituell noch nicht verkümmert sind.
@ mira
Danke für das “resistent”. Ich lasse mich eben nicht durch Trommelfeuer aus dem Blog mobben !
@ aysha
es fällt auf: kaum ist lukas himmelwanderer weg, tauchen SIE wieder auf. ist das zufall, oder hat es system?
@ Atalaya
Sie sagen in Brasilien sind alle Menschen Christen, ausser den Kriminellen. Die haben dafür eine Verbrechensquote von 100%
Ähh ——– Milchbüchlein ———???
Sie schreiben: Die Kriminellen in Brasilien sind sicher keine Christen. Der grosse Rest aber, welcher seine christlichen Wurzeln nicht verleugnet, lebt sicher nach ethischeren Grundsätzen, als Sie.
Glauben Sie irgendetwas über meine ethischen Grundsätze zu wissen?
zitat rabbi
Ich habe schon einmal geschrieben, dass die Haltung zur Verantwortlichkeit gegenüber Schicksalsschlägen durchaus nützlich sein kann, aber nur, wenn man nicht aus den Augen verliert, dass da draussen noch viel mehr ist, was mit einem selber nichts zu tun hat und nur wenn diese Haltung freiwillig und willentlich eingenommen wird.
Was man dann daraus macht, das steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.
ja, das würde ich sogar unterschreiben.
danke, rabbi
mira
@aysha 2008-03-16 21:30:40
“somit wäre bewiesen, dass gläubige schafe ( ich ) auch denken können.”
Ich denke nicht dass ich je was anderes gesagt habe. Bitte machen Sie weiter so.
Um den alten Albert Einstein noch zu diesem Blockthema zu Wort kommen zu lassen
“Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.” Albert Einstein – Mein Weltbild
rg
@elefant
Nachdem ich Deinen hart erarbeiteten Beitrag gelesen hatte, brauchte ich das komplette Wochenende um alles zu verdauen. War nah dran mir vielleicht sogar noch Ferien zu nehmen.
Wer sich mit Dir auf Diskussionen einlässt hat einen schweren Stand. Aber das wusste ich ja schon vorher.
Du wirst bei vielen Dingen auch komplett richtig liegen. Vielleicht liegt es auch daran dass Du Einiges viel differenzierter betrachtest als ich es je in der Lage wäre zu tun.
Ich kann sehr gut mit Fehlannahmen meinerseits leben. Im Falle Amerika’s denke ich dennoch dass ich nicht so falsch liege. Wenn der Amerikaner seine Politik und Wirtschaft nicht grundlegend ändert wird es noch gravierende Folgen als die Bisherigen nach sich ziehen.
Einige Erklärungen zu meiner derzeitigen Haltung zu den U.S.A begründe ich mit Inhalten aus folgener Dokumentation: http://www.arte.tv/de/suche/780234.html. Anderes hole ich mir aus dem www, oder sonstigen Medien.
Ich möchte dazu noch erwähnen dass ich kein Blickleser bin. Aber die absolute Wahrheit kenne ich ganz sicher auch nicht. Zumal in der Tat vieles von meinem Schmarn den ich zum Besten gebe “Bauchgefühl” ist. Witzig ist dass die meissten meiner Prognosen in Bezug auf politischer Ereignisse eingetreten sind. NEIN: Ich habe weder hellseherische Fähigkeiten noch bin ich ein Verwandter von Urinella. Einfach beobachten, mit vergangenen Ereignissen vergleichen und sich seine Überlegungen machen reicht oftmals aus.
Grundsätzlich denke ich sehr positiv. Aber was ich den Geheimdiensten der Supermächte zutraue möchte ich hier nicht näher erläutern, zumal es auch gar nicht in diese Thematik passt. Bin eh schon wieder derjenige der das Thema Amerika angeschnitten hat.
Das mit Wahlsystem stimmt natürlich. Dennoch ist es doch bedenklich, dass nach der Skandalwahl Gore/Bush hierbei nichts daran geändert wurde. Das Volk regt sich zuwenig. Mir ist auch klar dass aus diesem “Multkulti-Umfeld” kaum eine gescheite Oposition wachsen kann.
Lass uns die Zukunft beobachten…und lass uns zusehen, wie Amerika noch gewaltsam gegen den Iran vorgehen wird.
@ Dobra
Sie bringen es auf dem Punkt. Sie sehen nur was hier platziert wird, nicht dasjenige das nicht platziert wurde.
@Drache
nach brasilianischer Logik sind Sie kriminell. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ist nur so eine Idee von hinter der Ofenbank hervor.
Hoch komplex so ein spirituelles Milchbüchlein. Da gibt es Rückfallquoten, die sind um ein mehrfaches kleiner. Bei solch vergeistigter Rechenkunst reicht meine spirituelle Kapazität nicht mehr aus um das zu verstehen.
@aufmerksamer blogbeobachter
ach nee ist nich wahr?
Der Luki is gar nich weg.
Drum is des e These für den Müll.
LOGOS und
‘demütiger’ ELEFANT
Ja, über die Demut könnten wir eine Dissertation verfassen, wenn wir Zeit dazu hätten.
Jedenfalls meinte ich, gibt es die Demut im positiven wie im negativen Sinne, oder eben im Sinne von Logos.
Im Wort selbst – da wäre Andre hk’s Ausführungen wieder einmal interessant! – steckt natürlich auch Mut, Mut wozu? Ich denke mir, das Akzeptieren und Erkennen, dass es zusätzlich zu unserer Meinung, unserem Wissen noch ein Vielfaches davon gibt.
Dann steckt in dem Wort noch ‘Uebermut’, ‘Wehmut’ u.a.
Was wir hier in diesem Forum natürlich am meisten antreffen, ist die Scheindemut resp. Scheinheiligkeit aufgrund von ausgeprägtem Glauben, und daraus entsteht oft auch die Hörigkeit.
Wie gesagt, es gäbe noch sehr viel darüber zu berichten, aber ich muss mich demütig anderen Aufgaben widmen….
…Blogeobachter
….könnnen Sie’s wirklich nicht lassen, Lukasin!
Liebe AYSHA
wie schaffst Du es, dass:
- Feelx, den ich eigentlich so schätze, sein Wort weiterhin an Dich richtet?
- Dir rg null Fragen stellt – dass er Deine Aussagen so annimmt, wie sie sind?
Das ist eine ausserordentliche Leistung, ich sagte ja immer DU BIST SPEZIELL! Ob ich das wohl auch noch in diesem Leben schaffen werde, kaum!
DRACHE
immerhin hast Du es geschafft, Atalaia noch eine Steigerungsmöglichkeit in seiner Verdrehtheit zu ermöglichen.
Was der nun noch herauslässt, grenzt an, ja beinahe Glaubensrassismus, einfach unglaublich.
Er ist wirklich der Christ, der den Splitter im Auge des ‘Bruders’ sieht, aber die (mehrere) Balken in seinem völlig ignoriert.
Er widerspricht sich jedesmal, wenn er auch in die Tasten greift, einfach konstant.
Einerseits sind vor Gott alle gleich, aber bei den Evangelisten in Brasilien sind nur sie gleicher und der Rest ist kriminell….. Hat man da noch Worte?
Und mit dem Statement zu den Haftentlassenen schiesst er gerade nochmals den Bock der Böcke ab. Diese Aussage kann ich zwar beinahe noch glauben, denn die werden von den missionierenden Evangelikanern à la Ata wahrscheinlich geistig und psychisch während ihres Gefängnisaufenthaltes derart weich geklopft und vereinnahmt, dass sie nur noch in der Lage sind verblendet, zurechtgebogen, unselbständig denkend und ausschliesslich Halleluia-kreischend dahin zu vegetieren – Youtube lässt grüssen!
Ach, Drache, trösten wir uns damit, dass wir laut Ata einfach Rest-Menschen sind – aber ich nehme an, wir fühlen uns gar nicht so elend dabei, oder? Auch unseren Mitmenschen trauen wir mehr zu als Ata. Was soll’s, seine Aussagen sind wenigstens selbstredend.
@ Der Drache
Zeigen Sie mir, wo ich gesagt habe, dass in Brasilien alle Menschen Christen sind, dann diskutieren wir weiter. Wenn Sie mir die Stelle nicht zeigen können, betrachte ich das Thema als erledigt……Bye !
@ Zaro
Auch geschaetzer Zaro !
Keine Angst nix 20 Peitschenhiebe !
Es scheint wir missverstehen uns da hie und da. Ich nehme die Schuld voll auf mich wenn Sie wollen. ( Grund vielleicht , zuwenig Zeit um gruendlich durchzulesen )
Sie sagen: Sie irren sich, ……….., ich habe nie das Wort Mohamedaner verwendet…….
Absolut richtig – und ich dachte mir auch im Voraus das gerade SIE nie Mohamedaner anstelle vo Muslimen sagen wuerden. Und gerade WEIL ich annahm das sie diesen Unterschied kennen, habe ich ’ Mohamedaner’als BEISPIEL hergezogen.
Auch ich bin keine Wahabismus- Expertin.
Nur hab ich seit ich in Saudi Arbien lebe, sehr viele angenehme Erfahurungen gemacht, und zaehle viele schoene Erlebnisse mit Menschen hier, mit dem Leben hier.
Die ewige Kritik an Saudi Ababien tut mir somit schon einwenig weh.
Man soll Saudi Arabien kritisiern, nicht’s dagegen, aber ueberall bin ich halt nicht einverstanen an der Kritik, da ich das Ganze aus einem andern Blickwinkel sehen kann, da ich in diesem Land l e b e .
…. zu einem spaetern Zeitpunkt vielleicht mehr. Ich muss Schluss machen !
Gruss Um Musad
@ Atalaia
Während meinem blogfreien Sonntag (von dem ich einen Teil im Strassenverkehr von São Paulo (ABC Paulista) verbracht habe, bin ich zu zwei Einsichten gelangt:
a) Ich fühle mich erleichtert, dass ich den Blogmob los bin und nichts mehr mit ihm zu tun habe (ich vermisse ihn nicht)
und
b) Die Freude daran, Ihnen weiterhin auch im Blog zu schreiben, lasse ich mir nicht verderben.
Ihre Diskussion mit dem Drachen über die Kriminalität in Rio und den Strassenverkehr in São Paulo finde ich sehr amüsant. Der Drache war offensichtlich noch nie in Brasilien. Was ihn aber nicht daran hindert, ein Experte zu sein. Er ist ja in guter Gesellschaft, mit all den Nahost- und Israelexperten hier.
Um abraço!
rg
danke für Ihre Antwort.
Ich bin froh für Sie, dass Ihnen meine Wertschätzung egal ist. Ist diese Aussage nun ein Ausdruck Ihrer Selbstsicherheit oder ein Seitenhieb an meine Adresse?
Ich mag mich nicht mit Statistiken umherschlagen.
Wie soll es auch erstaunen, dass ebenso in den USA – wie übrigens in den meisten Industrieländern, in den Entwicklungsländern ist es noch viel, viel krasser -, der bedeutendste Anteil an Steuern von wenigen Steuerzahlern stammen? Ist auch logisch, da ja nur ein kleiner Prozentsatz von Personen den Hauptanteil des Gesamtvermögens besitzt. Ich sehe nicht ein, wieso dies erwähnenswert ist? Mir ging es um Ihre provokative Frage, ob es nicht ‘sinnvoll’ wäre dem Staate die Steuern zu ‘enthalten’, damit das Staatsbudget nicht für Kriegsrüstung aufgestockt würde.
rg – etwas zuviel der Provokationen schadet auch einer erbaulichen Diskussion.
Ein für alle Mal rg – ich habe nicht generell etwas gegen Reiche, wirklich nicht, nur gegen solche, die NICHTS Gutes tun und weder Einfühlungsvermögen noch die geringste Solidarität für Aermere empfinden. Das ist alles.
Zudem hasse ich Anlässe und Feste von Reichen, die den Armen genügen würden, um ein halbes Jahr zu leben!
@ Dobra
Danke für Ihren 03.16. Beitrag.
Es geht mir eigentlich hier nicht um eine Diskussion über Theorien der Psychologie sondern nur, ob C.G. Jung sinerzeit als er seine Meinung gab über die Notwendigkeit der geistigen menschlichen Entwicklung, so ganz daneben war. War er?
Ihre Bemerkung: “Auch die Quantenphysik untersteht den Mechanismen der Naturgesetze” bring mich zum “Stutzen”. Ist es nich die Physik, die für Dimensionen die sich dem ‘Plankschen’ Bereich nähern eben die Quantenphysik schaffen musste um die ‘Natur’ in diesem Bereich zu erklären, und die dazugehörende Mathematik um die beobachteten ‘Naturgesetze’ darstellen zu können. Weil die ‘Natur’ sich hier ganz anders ‘benimmt’ als man aus den Gesetzen der klassischen Physik seit Archimedes, Galileo, Newton etc.erwartet hatte, bis das Licht da gar nicht hineinpassen wollte. So sind wir eben gezwungen worden anzuerkennen, dass es ‘Materilaität’ im Sinn der klassischen Physik gar nicht gibt. Kein kleines “Bisschen” unzerteilbaren Stoffes, alles nur ‘Energie/Entropie’ (‘Enertropie’) Gebilde. Dabei wie schon mehrmals erwähnt, haben wir noch keine allgemein gültige Definition für sie, wie auch ‘Information’, die aber mit den beiden etwas zu tun haben könnte. Aber trotzdem sieht die Quantenphysik, dass man einer Erkenntnis zugedrängt wird wo man einen “Übergang” von einem Zustand von dem wir die Vorstellung des ‘Materiellen’ gaben, zu einem ‘Zustand’ der sich wie ‘Nichtmaterialität’, ‘Geistigkeit’ “anfühlt”. Und da eben kommt die ‘Naturgesetzliche’ Forschung der Quantenphysik und Quantentheorie zur Frage, wie “sieht” dieser Zustand aus, weil man auch merkt, dass das ‘Materielle’ aus dem ‘Nichtmateriellen ‘hervorgegangen sein könnte oder geht’, und eben sogar auch wieder ‘dort’ eingeht. Und eben dieser Zustand ist die ausschliessliche ‘Domäne’ der Geister, Götter, Gott und derer die wie die Propheten, Apostel, Religionsstifter/Führer etc. die sich da Vorstellungen machten/machen wie diese aussehen und was sie von uns wollen, und nur sie da etwas “geoffenbart” bekommen und einzig etwas zu sagen haben. Und diese allein Situation scheint für das ‘Ganze’nicht mehr länger duldbar zu werden.
In meiner Darlegung habe ich die Kunst speziell auch eingeschlossen!
Soviel ich weiss von Mario Bunge empfielt er Philosophie, Naturwissenschaft und Technologie sollten sich zusammen Besprechen und besonders die Philosophie sollte sich überprüfen wo und was für Anpassungen sie nötig hat im Licht der Fortschritte der verganenen Jahrhunderte in Naturwissenschaft und Technik. Was ich sehr unterstütze, ja sogar eben als grosse Dringlichkeit ansehe wegen der Theologie die sich unter Philosphie verbirg. Ich will ihn noch näher kennenlernen!
Re Bemerkung….Teile eines Ganzen aber nicht teleologisch angesiedelt….Ich glaube nicht das ‘Ganze’ sei nur für uns Menschen da, aber wir gehören zum ‘Ganzen’ und wir sollen uns auf uns selber konzentrieren, denn niemand tut es für uns.
Nein, von N. Luhmans weiss ich nichts, ausser dass er glaube ich Schwede ist. STZ
@ der Drache
Genau, das glaube ich auch. Da ich Gott häufig auch nicht verstehe, betrachte ich mein Glaubensleben auch teilweise als “Suchaktion”. Ich betrachte es aber als spannend, immer wieder neue Dinge über Gott zu lernen. Immer wieder staune ich über seine Grösse. Es ist super, Erfahrungen mit ihm zu machen, auch in kleinen Dingen.
Zwei Gegenfragen zu ihrem zweiten Beitrag:
Was finden sie an meiner Geschichte stereotyp? Verstehen sie denn die wesentlichen Einflüsse auf ihr Leben?
@ Rabbi Jussuf
Vielen Dank für ihre Bezeichnung als armen Kerl. Welches Merkmal meiner Geschichte betrachten sie als Manipulation? Von wem werden meine Gedanken und Gefühle kontrolliert? Gerne warte ich auf eine Antwort ihrerseits. Es ist interessant, wieviel sie in meine Geschichte interpretiert haben, ohne genaueres zu kennen. Auch wenn sie meine Geschichte als nicht persönlich abtun, hoffe ich, dass sie die Liebe von Jesus auch erleben dürfen. Vielleicht werden sie dann verstehen…
@ der Elefant
Gut, dann nehme ich das mit dem unkonstruktiven Dialog auch zurück
Deine Frage ist super. Habe mir viele Gedanken darüber gemacht. Etwas verstehen wollen finde ich sehr wichtig. Aber nun mal ehrlich: Was heisst schon verstehen? Warum wird Wissenschaft häufig als neuster Stand des Irrtums bezeichnet? Warum sind Schyzophrene oft davon überzeugt, Personen zu sehen, die in Wirklichkeit nicht existieren? Wenn wir eine Datenlage haben, interpretieren wir sie immer. Wir nehmen alles über unsere Sinne auf. Unsere Sinne sind aber vielfach nicht “genau”. Es kann auch sein, dass etwas an unserem “Server” (Gehirn) ungenau ist. Diese Gedanken haben mich vorsichtig mit dem Umgang der Wörter Wissen und Verstehen werden lassen. Wenn sie behaupten zu wissen, dann nehmen sie automatisch an, alles recht interpretiert zu haben. Ist das nicht anmassend?
PS: Gerne würde ich meine Lebensgeschichte deiner Omi erzählen. Leider kenn ich sie nicht
@ Ein Ehemaliger
Genau das wollte ich auch sagen: Ich habe die Relativitätstheorie nicht ganz verstanden. Warum nennst du das “Blödsinn”? Übrigens, auch wenn ich die Relativitätstheorie verstanden hätte, würde das nicht bedeuten, dass sie der Wahrheit entspricht. Sonst wäre es, wie Solochrist so schön sagt, keine Theorie mehr, da ich sie beweisen könnte. Aber dazu fehlen der Wissenschaft noch die Mittel.
Ich wünsche allen Menschen, dass sie die Liebe Gottes auch so erfahren dürfen, wie ich es konnte. Sie gibt Mut und Kraft, das Leben zu ordnen und Menschen zu vergeben, die einem verletzt haben und sie befreit durch den Tod Jesu von eigenen Sünden. Ich bete zu Gott, das sie dieses wunderschöne Erlebnis auch machen können!
@ aufmerksamer blogbeobachter
Sie scheinen ein fan von mir zu sein. ich schicke Ihnen gerne eine autogramm-karte, wenn sie mir offenbaren wer Sie sind.
sie sind aber nicht ein sehr aufmerksamer fan, denn sonst hätten sie gewusst, dass ich berufshalber abwesend war. am vierwaldstättersee drachen jagen.
also, machen Sie sich keine sorgen, dass ich mich von irgendwelchen phantomen beeindrucken lasse.
weiterhin gute beobachtungen wünscht Ihnen
aysha, die lebendige
@Der Drache und Atalaia
Der Drache: “[betreffend] Rücksicht im Strassenverkehr … Sie [Atalaia] als Brasilien- und Deutschschweizkenner: geben Sie doch hier im Blog mal eine vergleichende Darstellung des Strassenverkehrs in Sao Paulo und dem von Zürich oder Bern!”
Evtl. darf ich da kurz:
Ich weiss, dass in São Paulo der Stau (auf allen Strassen) PRO TAG ca. 180 km länge aufweist. Letztlich wurde ein neuer Tagesrekord verzeichnet, er lag bei über 220 km.
Hätten wir derartige Verkehrsfluten zu bewältigen, was müssten wir wohl über die Zürcher und die Berner und deren Rücksichtnahme im Strassenverkehr erzählen?
@ aysha
“am vierwaldstättersee drachen jagen.”
Tas tönt spannend. Erzählen Sie mehr davon?
@ Dave
Die stereotype Erweckungsgeschichte geht ungefähr so: Junger Mensch kümmert sich nicht um Gott. Er kommt mit Drogen in Kontakt und mit dem Gesetz in Konflikt. Eines Tages führt ihn der Zufall in ein Kirche. Wie er da so sitzt, trifft ihn plötzlich ein Sonnenstrahl, der durch ein Fenster genau auf ihn fällt. Da spürt er ihn, diesen Jesus, welch wunderbares Gefühl. Drogen lässt er links liegen, dafür findet er einen Ehepartner, er hat keine Probleme mehr mit dem Gesetz, statt dessen beruflichen Erfolg.
Jede evangelikale Vereinigung kann Ihnen ein paar Geschichten nach diesem Strickmuster liefern.
Es gibt offensichtliche Ähnlichkeiten mit Ihrem ersten Posting. Was Ihre Geschichte deutlich abhebt, ist, dass Sie Zweifel und Unsicherheiten haben, das aber aushalten und formulieren.
Zu Ihrer zweiten Frage: Ja, ich denke, dass die Einflüsse auf mein Leben verstehbar sind und dass ich sie auch, naja, verstehe. (Sie hätten eine präzisere Antwort verdient, aber es würde mir zu intim, hier in der Halböffentlichkeit.)
@ Aysha
Bitte nicht Drachen jagen. Wir sehen nur zackig aus, sind aber gaaaanz lieb zu Menschen.
@Dave
Ich weiss nicht, wer ihre Gefühle und Gedanken kontrolliert. Darum habe ich auch nur von Merkmalen für eine Gedankenkontrolle geschrieben. Ich bin mir aber sicher ein Sektenexperte könnte Ihnen genau sagen, wer da dahinter steckt.
Jetzt schreiben Sie persönlich, grösstenteils wenigstens. Ist mir auch klar, dass Sie den Unterschied nicht selber sehen können. Für Aussenstehende ist der Unterschied allerdings offensichtlich.
Eine Sache würde mich doch noch interessieren:
Wie kann man Akademiker werden, ohne zu wissen was eine Theorie ist?
@der elefant, @alle
Aus zeitlichen Gründen hatte ich keine Gelegenheit zu den verschiedenen an mich gerichteten Fragen bezüglich Beeinflussung der Gene durch Gedanken und Verantwortung für Krankheiten Stellung. Zudem habe ich mich schon gefragt, ob es überhaupt Sinn macht, nochmals einen Beitrag zu schreiben angesichts der teilweisen Unfähigkeit oder Weigerung, eingebrachte Ansätze ernsthaft zu reflektieren.
Wer sich über die Themen Beeinflussung der Gene durch Gedanken und Entstehung von Krankheiten weiter informieren will, findet in den nachstehend aufgeführten Büchern viele interessante Aspekte und Hinweise auf neuere Forschungen dazu:
„Moleküle der Gefühle, Körper, Geist und Emotionen“, von Candace B. Pert, rororo.
Pert hat unter anderem die Opiat-Rezeptoren entdeckt. Zudem hat sie an einem interssanten Ansatz zur Behandlung von HIV/Aids gearbeitet. Diese Arbeit wurde dann von der Industrie zugunsten AZT und Nachfolgeprodukte durch Entzug der Forschungsmittel abgewürgt.
Ihre Experimente offenbarten auch, dass der Geist nicht nur im Kopf sitzt, sondern durch Signalmoleküle im ganzen Körper verteilt ist (Damit hätten wir auch Organe, welche möglicherweise bei Telepathie eine Rolle spielen).
„Intelligente Zelle, Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“, Bruce H. Lipton, KOHA-Verlag
Lipton, selber Forscher, schreibt über die neusten Erkenntnisse, der Epigenetik.
Zum Beispiel wurde gezeigt, dass bei Geburt die Gene noch nicht definitiv festgelegt sind. Es gibt Mechanismen, welche Gene „stumm schalten“ oder aktivieren. Lipton befasst sich mit den Faktoren, welche diese Schaltungen auslösen.
Ein Kapitel über Einflüsse der Eltern auf die Entwicklung des Fötus, zeigt sehr schön, wie das funktioniert.
Jetzt kann jeder/jede selber für sich entscheiden, was er für richtig halten will. Das war’s dann.
@ dave
die wissenschaft wird gern des irrtums neuester stand genannt, weil sie eben ihren eigenen irrtum stets mitdenkt. das ist das gegenteil von anmassung.
allgemein aber war doch die rede vom gegensatz wissen – glauben, oder irre ich? hattest du nicht in diesem zusammenhang mehr glauben und weniger wissen angemahnt?
nun, ich denke glauben kann sehr sehr schnell in wissen ohne irrtumsvorbehalt ausarten. da ist es jetzt nebensächlich, ob glauben an einen gott oder glauben von sachverhalten gemeint ist: das leugnen jeder möglichkeit des irrtums macht die anmassung aus.
wenn ich wissen-wollen schreibe, so meine ich das wissen, das bereit ist, sich zu verändern, sobald sich erweist, dass es dazu anlass hat. ein beispiel: man glaubte, die erde sei eine scheibe. dieses glauben eines sachverhalts wurde als “wissen” weitergereicht und verteidigt. als diese behauptung endgültig nicht mehr haltbar war, weil alles um sie herum entstandene wissen sie widerlegte, konnte man glauben, die erde sei eine kugel. zum wissen wurde dieses glauben jedoch erst, als die beweislage dafür dicht genug war.
man soll ruhig glauben, aber bitte im sinne von “vermutung”. glauben zum wissen zu erklären, ohne hieb- und stichfeste beweise vorlegen zu können, das halte ich für anmassung.
zu den schizophrenen sei angemerkt, dass erkrankte nicht wirklich ein überzeugendes argument in einer diskussion zu diesem thema sind. und zu meiner oma sei gesagt, dass ich deine gemeint habe, nicht meine. das wollen wir doch nicht wünschen, dass du ihr das in die erde flüstern musst… schon gut, kein faux-pas, ich hätte ja auch ins fettnäpfchen treten können.
@ Windmühle
Ja, genau!
Von der Geduld, die die Brasilianer jeden Tag im Strassenverkehr aufbringen, könnten sich die Zürcher und Berner ein Stück abschneiden!
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie wenig in Brasilien gehupt wird? Ich bin immer wieder beeindruckt.
@ aysha
antwort einen blog weiter. dort passte es herrlich…
dä solochrischt