Schweiz

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hugostamm am Dienstag den 18. Dezember 2007

Wenn die Hölle droht

Warum gibt es keine Religion der Leichtigkeit? Warum müssen Glaubensgemeinschaften unser Dasein noch schwerer machen als es ohnehin schon ist?

Im Christentum ist das Leben ein Jammertal, eine Prüfung. Die Strafen, die bei Fehlverhalten drohen, sind schrecklich. Ewige Verdammnis, endloses Schmoren in der Hölle. Wie heisst es doch im Matthäus-Evangelium: Bekehre dich, sonst wirst du ausgestossen in die Finsternis hinaus. Da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Wie kommt der liebende Gott, der uns als Krone der Schöpfung nach seinem Ebenbild geschaffen hat, auf die Idee, uns derart grausamen zu foltern?

In andern Glaubensgemeinschaften ist es nicht viel besser. Mit schlechtem Karma belastete Hindus kommen in einer tieferen Kaste wieder auf die Welt. Oder als Regenwurm. Immerhin haben sie die Chance, wieder aufzusteigen und später aus dem Wiedergeburtszyklus auszubrechen, womit sie das Paradies erlangen. Eine Hölle mit ewiger Verbannung kennt der Hindusmus nicht.

Selbst der sonst so sanfte Buddhismus ist auf das Jenseits ausgerichtet und kennt die Strafe in Form karmischer Belastung. Schicksalschläge und Unglück sind Folge früherer Sünden.

Warum operieren Glaubensgemeinschaften mit der Politik der Angst? Warum ihre Pädagogik von Strafe und Sühne? Warum die Konzentration aufs Jenseits, wenn wir doch schon genug Mühe haben, mit dem Diesseits zurecht zu kommen?

599 Kommentare zu „Wenn die Hölle droht“

  1. Milnir sagt:

    @alle Relativisten und Willens-Vernichter

    Ist Hohn und Spott das einzige Argument gegen meine Meinung?

    Dann, ja dann stimmt wirklich, was ich gesagt habe. Danke!
    Sobald man die Defizite beim Namen nennt, geht das Geschrei los.

    Es kommt nicht von ungefähr, dass Frauen in der Mutterkirche ein sehr geringes Mitspracherecht besitzen. Und es gibt mehr als nur eine historische Erklärung hierzu. Es gibt ein uraltes Wissen und eine Erfahrung darüber, dass Frauen in Führungspositionen nichts taugen.

    Frauen mit echten Führungsqualitäten sind die Ausnahme. Und das gilt für alle Bereiche in einer Gesellschaft. Frauen können nicht mit Frauen zusammenarbeiten. Oder aber wenn sie müssen, dann bildet man ein Beziehungsnetz, welches wieder in Übervorteilung ausartet. Es gibt kein sinnvolles Mass. Man macht alles “vollständig”, und meistens falsch.

    Das sind keine Märchen, das sind Erfahrungen. Und die Geschichte bestätigt dies.

  2. Moria sagt:

    Seppitoni

    Herr Lehrer – eigentlich nehme ich an, dass es Ihnen bekannt sein muesste, dass ES verschiedene Formen der bildlichen Rede gibt! Sie schmuecken sich – recht illuster mit Analogien – ganz nett, andere Leute fuehlen sich in der Metapher, Parabel, Gleichnis, Fabel, Allegorie ODER im bildlichen Gedicht resp. im Sprichwort, im reimenden oder nur dichtenden, wohler!
    Was kann man denn dagegen haben? Das ist aeusserst befremdend!
    Fantasie und Sinnlichkeit ist leider noch kein Schulfach, koennte doch so sinnvoll den Religionsunterricht ersetzen!
    Speziell fuer Sie, Herr Lehrer: wer Geist hat, hat sicher auch die rechte Analogie, aber wer Analogien hat, hat darum noch nicht notwendig Geist und vorallem Fantasie….

    Liebe STEINLAUS
    ich glaube resp. bin mir fast sicher, fuer einmal warst nicht Du, liebe Steinlaus, sondern ich mit meinen ‘stuemperhaften’ aber Dir aufrichtig gewidmeten Versen resp. Unversen gemeint.
    Deine Poesie kann er unmoeglich angesprochen haben, aber nicht ein Seppitoni.
    Ist doch eigentlich egal, was da einige meinen – fuer Milnir haben wir ja auch nurmehr unser muedes, mildes Laecheln uebrig.
    Machen wir uns doch erst einmal von neuem unbeliebt, dann werden wir vielleicht wieder ernst genommen!
    Herzliche Gruesse und bleib in feierlicher Stimmung!

    Uebrigens, wenn die Engel vom Himmel sprechen, die Teufel von der Hoelle, dann meinen die Menschen die LIEBE – koennte das so hinhauen?

  3. Atalaia sagt:

    @ Dobra

    Auch Sie haben Ihr “Glaubenskonstrukt”. Schlimm ist einfach, dass Sie das nicht mal merken…..und dass Sie nicht wissen, was Demut ist. Schade……
    Ach ja, der Dobra als Kämpfer für die Gleichberechtigung war für mich der Lacher des Tages. Nichts ist unmöööglich…..Doooobraaaa !!
    Noch ein kleiner Tip…..bleiben Sie einfach bei Dobra. Die Zusätze bürgen nicht gerade für Seriosität…..

    @ teuflisches…..

    Genau den Spruch meinte ich….habe ihn nur etwas abgeändert. Jesus hat uns gezeigt, wie man mit dem Teufel verfahren muss. Und im übrigen….sein Schicksal ist in der Bibel beschrieben. Auf seine List aber fällt immer noch die Mehrheit der Menschheit herein.

  4. mira kann's nicht lassen sagt:

    der bocksfüssige oder bocksbeinige, der dunkle heros trägt viele namen, er ist ein direktimport aus der blütezeit des matriachats, wo er in dem ausgeklügelten lauf der feste und jahreszeiten als ein ganz deutlich-hervorgeholter aspekt des ganzen hervorgehoben wurde.
    er ist der widersacher des frühlingsheros.
    übrigens in der geschichte luzifer-michaël wirkt der kampf der beiden noch nach. bei herbsttag-und nachtgleiche obsiegte der dunkle. nicht der helle.

    so und jetzt widme ich mich den gaumenfreuden und erzähle später noch eine gutenachtgeschichte.

    mira

  5. Ich sagt:

    @Steinlaus

    Ich habe gespürt, dass Du zu wenig Zeit hattest für Dein Gedicht und gerade darum war es herzig.

    Mehr sage ich nicht hierzu.

    Dein Ich

  6. Dobras ring thing sagt:

    @rg
    nach intensivsten Gedanken, filou-sofischer Natur, angeregt durch ihre nicht-hölzerne Antwort habe ich mich entschieden:
    Milnir hat recht. Sie sind auf dem Holzweg! (Ihre Argumente waren überzeugend.)

    Aber das wichtigste haben wir beide vergessen: Auf der Finnenbahn (mit Holzschnipsel)kommen fielen Vielosophen die videlen Sachen. Den Holzweg beschreiten ist gar keine so dumme Sache!

    @Zoe
    vielleicht ist es Holz in den Wald tragen, was wir hier tun. Vielleicht sind aus anderem Holz geschnitze oft die Holzköpfe für die Hölzernen (und die, mit Holz vor der Hütte, die dümmeren Menschen…)

    Da lob ich mir mein Mailänderli mit Aussen nix und Innen einem Ring ;-)
    Da können keine Würmlis daran fressen.

    @atalaia
    1.aufpassen beim Verfahren mit dem Teufel!
    2. Und mit dem Toyota nicht verfahren.
    3. Beim Denken unbedingt das Geländer beibehalten, alles andere ist gschmuch und gefährlich, ansonsten kratzen sie die Kurve nicht.
    4.Und nie, niemals einen BH tragen. Sonst…
    5.Im Wartesaal des Lebens kommt ein Zug an den BH “Endstation” und bringt sie direkt an den richtigen Ort dort oben.
    6. Auch Kleinvieh macht Mist und der kommt auf den Misthaufen von Luzius.

    Das ist in etwa die Essenz aus ihren Beiträgen der letzen Tage, stimmen sie da mit mir überein?

  7. Steinlaus sagt:

    @ Ich

    Ich danke dir! Du tust mir gut. Mehr mag ich heute auch nicht sagen. Aber das Lächeln werde ich nicht aufgeben, niemals.

    Deine Steinlaus

    @ Moria

    Ich danke dir, liebe Moria! Du schreibst: “Machen wir uns doch erst einmal von neuem unbeliebt, dann werden wir vielleicht wieder ernst genommen.”

    Ich glaube, du hast recht. Ob und wie ich dies schaffen soll, ist noch offen. Diesen Weg kenne ich nicht, das ist Neuland für mich. Aber du ermutigst mich und das wird helfen!

    Leider nur kurz, aber herzlich – deine Steinlaus

  8. mira sagt:

    milnir
    und wen’s interssiert

    unbelehrbar
    nicht gott schuf “es” als zänkisches weib
    sie schuf gott und wen-auch-immer.
    ihr aber habt sie entmachtet und bis heute mit mehr oder minder erfolg.
    aber sie IST die macht.
    er kann ” abstünggele”.

    ursupation mein lieber ist ein wundervolles mittelchen, aber gerade deine angst vor der gezahnten vulva zeigt überdeutlich, dass sich das abgespaltetene, verstossene längst verselbstständigt hat.

    dumm sind alle.
    und wir füttern fleissig weiter: es lebe das patriachalische, kapitalistische system!

    und- ich bin nicht nur bei der sache, sondern in der sache: blody angry.

  9. rg sagt:

    Oh der arme Milnir fühlt sich verspottet. Was Martyrer alles ertragen müssen. Aber wenn man austeilt muss man auch annehmen können.

    Mein lieber Milnir, was ich Sie schon lange einmal fragen wollte. Warum benutzten Sie immer wieder Phrasen wie “es tut mir leid aber” oder manchmal “es ist leider so”, wie z.B wenn Sie zu mir sagen

    “Es ist leider so: Es gibt nur die Eine effektive Wahrheit. Was sie mit Wahrheit bezeichnen ist eine menschliche Interpretation davon.”

    Tut es Ihnen wirklich leid, dass Sie denken es gebe NUR eine effektive Wahrheit? Ihre Meinung muss Ihnen doch nicht leid tun. Oder ist das nur für Effekt?

    Keine Angst, ich lasse Sie jetzt wieder gehen. Ich will ja nicht, dass der alles(besser)wissende Bänkler mich nicht mehr mag. Schliesslich wollen wir ja wieder irgendeinmal Finanzen oder Politik diskutieren.

    rg

  10. rg sagt:

    @Dobra

    Als ich in Japan lebte gab es in der Nähe eine Brücke, die hiess “Philosophen-Brücke”. Es war eine Brücke wie man sie manchmal noch in der Schweiz findet, aus Holz und überdacht. Zwar kein Weg aber ich denke eine Brücke ist besser als ein Weg. Sie sehen ich bin/war in guter Gesellschaft.

    rg

  11. Noch einmal an Milnir sagt:

    Ich “kenne” Sie nur aus dem Blog aber bei der Überheblichkeit gegen Frauen in Ihrem letzten Votum stockt mir der Atem. Sie scheinen da über wahrlich okkultes Wissen zu verfügen. Ich bin eine Frau und weiss deswegen, dass Frauen durchaus mit Frauen Teamwork leisten und dass glücklicherweise immer häufiger Frauen Führungspositionen besetzen. Was Sie hier von sich geben lässt einen kopfschüttelnd zurück und man fragt sich, sind das die friedliebenden, nächstenliebenden, kommunikationsfreudigen Männer der heutigen Zeit.. und stimmt das wirklich mit der Aufklärung oder haben wir das nur irrtümlicherweise angenommen und verbreitet und leben in einer blockierten rückständigen Gesellschaft.

    Es dürfte Ihnen doch nicht entgangen sein, dass es unterschiedliche Üersetzungen und Interpretationen der Bibel (die ebenfalls als “Wahrheit durchzugehen scheinen) gibt und es ist sogar als gesichert anzunehmen, dass es z.B. mehrere Schöpfungsgeschichten gibt. Es gibt Interpretationen der Schöpfung von Mann und Frau wie “er schuf sie männlich und seine Öffnungen” oder “Der erste Mensch wurde als Mann geschaffen mit allen körperlichen Öffnungen ausgestattet.”. Solches Wissen entspringt nicht meiner Phantasie, ich zitiere resp. kopiere es und ich könnte fortfahren, bis es Ihnen schwindlig werden würde. Aber ich bin fair und beschränke mich auf dieses eine Beispiel.

    Eine “Sequenz” aus den Upanishaden (philosophisch-theologische Abhandlungen des Brahmanismus in Prosa und Versen am Ende der Veden) – Zitat: “Am Anfang war hier nur das Selbst; es war wie ein
    Mensch. Es blickte um sich und sah nichts anderes als sich selbst:”Das bin ich, war sein erstes Wort. Daher erhielt es den Namen “Ich”..
    Es fürchtete sich. Darum fürchtet sich einer der allein ist. Es überlegte: “Wenn es nichts anderes gibt als mich, wor wem fürchte ich mich denn da?” Da wich seine Furcht: denn vor wem hätte es sich fürchten sollen? Man fürchtet sich doch nur vor einem Zweiten. Es empfand keine Freude. Darum empfindet der Einsame keine Freude. Es wünschte sich einen Zweiten. Es war so gross wie Mann und Frau bei der Umarmung. Es liess sich in zwei Teile zerfallen. So entstanden Gatte und Gattin. Darum sind wir beide hier nur wie ein Halbstück, sprach Yajnavalkya. Darum wwird dieser Raum durch diie Frau ausgefüllt. Er nahte ihr. Darauf entstanden die Menschen.” (Zitat Ende). Das ist doch schon sympatischer, wenngleich ich auch mitnichten für eine einwandfreie Übersetzng garantieren kann und selbst in einer anderen Religion und Tradition verwurzelt bin, worüber ich allerdings zunehmend unsicher bin.

    Auch da gäbe es eine Fortsetzungsgeschichte, die den Rahmen sprengen würde.

    Ich will Sie nicht einfach angreifen aber es würde mich denn doch interessieren wo Sie ihre Informationen beziehen und aus welchem Erfahrungsschatz Sie schöpfen. Und zudem könnten Sie sich in einem etwas sozialverträglicheren Ton verständigen. Denken Sie vielleicht darüber nach wie Definitionen und Wertungen entstehen und worin sie sich begründen. Dann argumentieren Sie aus einer etwas flexibleren inneren Haltung. Sollten Ihre Ansichten stellvertretend für “Ihre Kirche” sein müsste man allen Frauen empfehlen dort sofort auszutreten, denn wir wären schön blöd, wenn wir dafür, dass wir uns anhören müssen wie minderbemittelt wir sind, auch noch bezahlen, Kirchensteuern nämlich und das nicht zu knapp. Da lob ich mir einen erholsamen Aufenthalt auf den Bahamas.

  12. mira sagt:

    rg
    nur bedenke:
    wer andern eine brücke baut, geht unten durch!

    irgendwo (ichweissgenauwo) vor st.jakob steht eine solche, und über den grenz-rhein (rheinfelden/ stein)führen welche.
    aber keine bange: wir schwimmen im rhein.

    dobra
    welcher BH an welchem bahnhof?
    der ärmste…
    atalia das war ein gutes weihnachtswitzchen, was? das müssen sie zugeben. genial.

  13. Noch einmal zum Thema Milnir und die starken Männer sagt:

    Eines Tages stand Direktor Müller vor dem Himmelstor, wurde eingelassen und in seine himmlischen Aktivitäten eingewiesen. Da sass er nun und langweilte sich und beschwerte sich bei Petrus. Der wunderte sich, dass der Engel Müller nichts von den attraktiven Wochenend-Angeboten wusste. Ein Ausflug in die Hölle…man sollte sich für alles interessieren, sonst kann man sich keine eigene Meinung darüber bilden. Nun ja, Engel Müller fand das besser als gar nichts und als er am Samstag in der Hölle eintraf war er äusserst positiv beeindruckt. Endlich wieder einmal wurde er würdig empfangen mit Chgampagner, bewundernden schmeichelhaften Worten begrüsst und von vorzüglich attraktiven Damen betreut. So gings weiter, die ganze Palette, nur viel besser. Sonne, Sand und freie Liebe. Die Unterkunft war traumhaft, die Verpflegung war göttlich, die geistigen Getränke flossen in Mengen, die vielen geistreichen, hübschen Frauen liebten ihn, und das Wochenende des Engels Müller war viel zu kurz. Er wurde süchtig danach, was Petrus mit Besorgnis vermerkte. Eines Tages konfrontierte er Müller mit seinen Bedenken und stellte ihn vor die Entscheidung. Entweder müsste der Engel Müller sein Interessenfeld in Hinsicht auf seine geistige Weiterentwicklung erweitern oder andernfalls sich für die Hölle in Ewigkeit entscheiden. Der Engel Müller dachte nicht nach, händigte Petrus sofort Heiligenschein, Flügel und Harfe aus, stand vor den Aufzug und sagte entschlossen: Ich entscheide mich für die Hölle, für immer. Bestürzt versuchte Petrus ihn zur Vernunft zu bringen aber gute Argumente fruchteten nicht. Müller wollte Sex and Crime and Rock’n Roll, das, nichts anderes. Na ja, Petrus liess ihn schweren Herzens ziehen. Direktor Müller fuhr schnurstracks in grosser Vorfreude zur Hölle. Als er zum Empfang kam rieb er sich die Augen und glaubte von Sinnen zu sein. Vorbei wars mit Freundlichkeit und Luxus. Dominant wurde er in sein Leben in der Hölle eingewiesen und mit Fusstritten angetrieben. Na und die Frauen, habe er denn kein Gewohnheitsrecht, wo die denn alle hin seien. Ach so meinte der Empfangsteufel, natürlich bekommst Du eine Frau und er telefonierte. Fünf Minuten später stand eine fast glatzköpfige Matrone, die ihn um zwei Köpfe überragte, mit schwefligem Mundgeruch aus einem fast zahnlosen Mund vor ihm. Na Kleiner, dann wolln wir mal, herrschte sie ihn an. Müller wehrte sich umsonst und verlangte seinen Platz im Himmel zurück, den er sich doch durch ein gottgefälliges Leben gesichert hätte. Er hätte doch eine von den netten jungen attraktiven Damen gemeint, eine Ewigkeit mit so einem Scheusal würde er nicht überleben. Doch doch, hier stirbt keiner und das am Wochenende, nun ja, wusstest Du denn gar nicht, dass das ausschlieslich Touristenklasse war, grinste der Teufel und überliess Müller seinem Schicksal, das ihm nicht gnädig erschien.

    Soviel zum Thema Hölle, Teufel und das starke Geschlecht.

  14. seppitoni sagt:

    @ steinlaus
    @ moria

    von Theresa von Avila stammt der Satz: Wenn Fasten, dann Fasten; wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn.

    Ich lasse mich von ihr inspirieren: Wenn rationaler Blog, dann rationaler Blog; wenn Gedichte, dann Gedichte.

    Ciao zusammen

    Seppitoni

  15. Moria sagt:

    Mira – Dobra -
    Milnir
    Waeren wir wieder beim Thema ‘Frau’, also automatisch auch beim Mann!
    Mira – freue mich auf Dein Gutnachtsgschichtli….
    meines: Am Grab des Gatten sprach zur Trauergemeinde der Pastor staendig vom Wiedersehen.
    Beim Heimweg nahm die Frau den Pfarrer auf die Seite und fragte “Nun aber Scherz beiseite, wird mein Mann denn wirklich auferstehen?”

    Ja ueberhaupt, so ist es eben – bruellt ein Mann, ist er dynamisch – bruellt eine Frau, ist sie hysterisch.

    Mira – Zoe
    immer noch Elisabeth am 29.12. – 15h. – mit verschiedenen Foermchen….?

    Machen wir aus dem Leben doch eine Bruecke des Lachens ueber den Strom des Unverstaendnisses….anstatt, wie es so resigniert heisst – eine Bruecke der Seufzer ueber den Strom der Traenen – doch lieber das erstere!

  16. Moria sagt:

    Seppitoni
    Ihre Worte, Beitraege tragen zusehr die Zuege Ihres Berufes – loesen Sie sich etwas davon, das wuerde sie menschlicher erscheinen lassen.
    Sonst wirken Sie wie Ihr eigener Lehrmeister, der einen Narren zum Schueler hat…..

  17. Steinlaus sagt:

    @ Seppitoni

    Deine Inspiration in Ehren – wenn dies für dich stimmt, dann halte dich daran. Das ist für mich absolut in Ordnung.

    Dein Weg muss aber nicht der meine sein! Wie heisst es doch so schön: Es führen viele Wege nach Rom…Du hast doch nicht etwa die Absicht, mir den deinen überzustülpen? Wohl kaum, oder?

    Wenn wir schon beim WEG sind: Was ist der RICHTIGE Weg, Seppitoni? Gibt es überhaupt so etwas wie der unumstösslich richtige Weg in allen Lebenslagen, DIE absolute, allgemeingültige Wahrheit?

    Ich bin gespannt auf deine Antwort!

  18. Atalaia sagt:

    @ Dobra

    Tja, wenigstens sahen Sie in meinen Beiträgen Essenz. Da Sie aber wieder zur Hochform auflaufen, nachdem die selbstverordnente Outzeit vorbei ist, werden wir es wieder wie vorher handhaben: Ignorieren ist angesagt !
    Bye !

  19. seppitoni sagt:

    @ moria
    @ steinlaus

    Du Moria schreibst mir: „Ihre Worte, Beitraege tragen zusehr die Zuege Ihres Berufes – loesen Sie sich etwas davon, das wuerde sie menschlicher erscheinen lassen.
    Sonst wirken Sie wie Ihr eigener Lehrmeister, der einen Narren zum Schueler hat…..“

    Ich stelle es immer wieder fest: Wenn die Argumente fehlen, schlägt man die Person. Waum willst du es nicht einsehen? In einem Blogg über die Hölle haben persönliche Gedichte einfach keinen Platz. Hugo Stamm wirft uns einen Ball zu, damit wir fair gegeneinander spielen. Und es stört mich, wenn einige Spieler dann auf dem Fussballplatz zu tanzen beginnen.

    Nein, liebe Steinlaus, es gibt ihn nicht DEN richtigen Weg. Jede und jeder muss ihn selber finden. Es liegt mir fern, dir meine Überzeugung überzustülpen. Ich machte dich nur darauf aufmerksam, dass du gegen die Spielregeln verstösst. Oder ich verstehe das Spiel nicht.

    Ich wünsch euch beiden einen schönen Tag.

    seppitoni

  20. Steinlaus sagt:

    @ Seppitoni

    Ich vertraue darauf, dass mich Hugo Stamm darauf aufmerksam macht, falls ich die Spielregeln verletze.

    Auch dir einen schönen Tag – die Steinlaus

  21. pest sagt:

    @Milnir
    Wie er stinkt, der Schoss Ihrer Mutter aller Religionen!

    pest

  22. Dobra wirft ein Auge. sagt:

    @atalaia
    Jeder Beitrag hat eine Essenz, das ist keine Frage. Die Frage ist welche Essenz wir dabei vermuten, bzw. erkennen!

    Ich denke sie haben recht: sich tot zu stellen, wenn Gefahr droht, ist ein gesunder Reflex.

    Zuerst “Nein” sagen und erst DANACH fragen: wie die Frage lautete, … hatte bis anhin nichts so toll funktioniert…
    Daher begrüsse ich ihren Versuch einer “neuen” Strategie. Obwohl ich aus Erfahrung weiss, dass sie sich recht schnell untreu werden und doch mit Kommentaren mich beeheren.
    Schweigen können eben nicht alle. (Was ich übrigens von ihnen gar nicht erwarte, aber ich werde sie beim Wort nehmen, wenn sie das hier so deponieren.)

    Übrigens, was meinen sie mit “wie vorher handhaben und ignorieren” ? Ich bin regelmässig in den Genuss von ihren Beiträgen gekommen.
    Sie formulieren ihre Wünsche als Tatsachen!
    (Das kennen wir doch: auch ihr Glaube funktioniert scheinbar nach diesen Prinzip).

    Einen Dorn im Auge kann man nicht ignorieren. Auch “Augen zu und durch” geht da nicht.
    Werfen sie deswegen aber nicht das Auge fort!

    @Moria
    bitte keine Lehrerhetze,
    und keine Männerwitze…

    Das ist dann für meine Ego doch zuviel des Guten.
    Ich gehe gleich staubsaugen und Guetzli ab- äh aus-stechen.

    (und Enten jagen.)

  23. Dobrakitsch sagt:

    @seppitoni
    meiner Meinung nach haben sie eine Fülle von Argumenten geliefert bekommen. Nur wo sind ihre Stellungnahmen? Das ruppige spielen auf den Mann scheint da schon fast nebensächlich, ich vermute eher, dass dies mit dem Ausbleiben von ihren
    Der Hinweis auf ihren Beruf, nun gut, ich verstehe ihre Gekränktheit. Gehen sie generös darüber hinweg. Ob der Hinweis jedoch nur auf den Mann abzielte und in diesem Sinne einzig ein rüdes Foul war? Ist dem wirklich so?

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie eine Spur von herablassend in ihrem Beiträge streuen, oder ob das ihr Sarkasmus ist.

    (Was ich übrigens auch von mir selbst gut kenne, auch ich werde mit dieser Frage im Blog ab und zu konfrontiert: ja, ich war schon herablassend.)
    Ich hoffe werden weiterhin unsere Reaktionen nicht scheuen und mit Humor und Grösse darauf reagieren.
    Wir umkreisen philosophische und spirituelle Fragen nicht wie die Geier von hoch oben herab. Zumindes nicht nur.
    Wir werden unmittelbar ins Geschehen mit einbezogen, haben gegenüber die uns loben, kritisieren, uns in Frage stellen und uns immer wieder mal abstürzen lassen. Der Flug des Kondors beherrschen wir wenig.

    Dann ist der Himmel und die Hölle in mir und ich bin mitten im Thema, vielleicht mehr als mir lieb ist…
    Das ist Fleisch am Knochen.

    Übrigens:
    Die Spielregeln stehen im blauen Kasten. Es ist eben nicht nur rational, auch wenn die Rebhühner von Mutter Theresa sie inspirieren. Im Blog darf auf viele Art und Weise gegackert werden.
    Mein Gegacker missfällt auch Einigen und sie müssen es dennoch ertragen…

    Und vergessen sie das limbische System nicht, das schreibt auch bei ihnen mit.

    Apropos Kitsch: “die Hölle ist dort, wo seppitoni nicht ist.”, “schaut seppitoni in den Spiegel, dann lächelt Adonis…”

    Und ich würde mich freuen, wenn sie zu meinen älteren Schreiben an sie noch Stellung nehmen würden.
    Es gibt meiner Meinung nach auch intellektuellen Kitsch.
    Oder war das jetzt kitschig?

  24. Arno Schmidt sagt:

    Ich, der vielgeliebte deutsche Autor Arno Schmidt (1914-1979) schrieb zu diesem Thema einst (“Das steinerne Herz: Historischer Roman aus dem Jahre 1954 n. Chr.”):

    “Erlauben Sie mir, ein System abzulehnen, das unter anderen fundamentalen Institutionen auch ein Super-KZ vorsieht ! (Der ihre ‘Ewige Hölle’! : welches Verbrechen, das Menschen überhaupt begehen können, wäre so groß, daß es ‘ewig’ bestraft werden müßte?! Wenn überhaupt Einer rein gehört, ist es Gott : wegen seiner feinen Schöpfung!)”

  25. DgMvS sagt:

    @ traumlos
    Ach, ich habe Sie aus Versehen nicht erwaehnt! Natuerlich achte ich Sie! Sehen Sie, traumos: Thomas Jefferson, Milnir und der Hinterfrager sind fuer mich wie … Traumgestalten: fluechtig, nicht tangibel, und doch klar und echt. Bei Traumgestalten stelle ich mir eben die Frage, wie ernst ich sie nehmen soll, gar nicht! ;-) Ich weise auch noch darauf hin, dass ich mich selbst ja auch nicht aufgezaehlt haben – das koennten Sie auch in dem Sinne verstehen, dass ich mich selbst auch nicht achte?

    @ Thomas Jefferson
    Wenn ich wieder einmal so eine Liste mache, dann werde ich die Form der nicht abschliessenden Aufzaehlung waehlen.
    Mit Horatio als Paralegal im Team haetten Sie tatsaechlich einen enormen Wettbewerbsvorteil. Privat – vermute ich – waere Horatio allerdings eher etwas nervig: Zum Beispiel wuerde er beim Jahresessen der Kanzlei Bamberger Jefferson jedes Jahr mit Ihnen Marbury v Madison diskutieren wollen. Aber das muessten Sie mit guter Miene in Kauf nehmen, schliesslich wollen Sie ja nicht, dass er sich von der Konkurrenz abwerben laesst. Wegen der Klientschaft: Da kaemen auch arbeitsrechtliche Streitigkeiten in Frage (Diskriminerung von Atheisten), sowie Streitigkeiten ueber die Praesenz religioeser Symbole im oeffentlichen Raum. Tatsaechlich hat sich doch eine Bekannte von mir, die in Miami lebt, vor kurzem bei mir (!) beklagt, dass ihre Tochter, seit sie den Vor-Kindergarten besucht, anstatt Merry Christmas nur noch: “Happy Holidays” sagen will, und dass Miami im Dezember nicht nur mit Sternen geschmueckt wird, sondern auch mit “diesen Kerzenstaendern” (sie meinte damit natuerlich die Chanukkia). Wenn nun die Muslime auch noch ihre Monde aufhaengen wollen, wird Horatio sogar Ueberstunden machen muessen. Aber das waere kein Problem, denn als Atheist stoert es ihn ja kaum, auch am Ostersonntag und am Christmas Day und Boxing Day zu arbeiten.

    @ Atalaia
    Wegen dem Weichspueler: Ich habe eine Flasche Amaciante FOFO gekauft, die ich Ihnen dann im Februar mitgebe. Ele vai ficar mansinho, mansinho! ;-)

    @ Steinlaus
    Ich sende Ihnen einen sprachlosen Gruss. Ich fuehle mich mit Ihnen verbunden und verwandt. “Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!” ;-) Haben Sie einen schoenen Tag.

    @ Seppitoni
    Koennten Sie nicht einmal mit dem Dobra den Akkusativ ueben? Es ist ja nicht zum Zuschauen!

  26. Moria sagt:

    Seppitoni
    waere es Ihnen angenehm, wenn ich Ihnen beipflichtete und sage, Sie haetten einfach recht?
    Sie vermissen Argumente, eigentlich sollten Sie Zitaten gegenueber sehr gut gesinnt sein, denn solche sind oft wesentlich besser als ein Argument. Man kann damit in einem Streit die Oberhand gewinnen, ohne den Gegner überzeugt zu haben!
    Also Sport unterrichten Sie wahrscheinlich nicht, sonst wuessten Sie, dass zu einem Fussballspiel Freudentaenze gehoerten – spaetestens wenn der Gegner ein Eigentor erzielt…
    Jedenfalls aergern Sie sich einfach nicht weiterhin ob Steinlaus’ und meinen Beitraegen – einfach weiterscrollen, das mach ich auch mit einigen Absendern – ganz simpel dank Technik!

    DOBRA
    danke fuer Deine Wuerze, die tut gut!
    Nur, was verstehst denn Du unter ‘Hetze’? Und eine Friedhofsganggeschichte hat auch keinen Zusammenhang mit einem Maennerwitz! Solche mag ich naemlich nicht, die brauchen diese gar nicht – naturbedingt!
    Also doch zuviel Chili an Deinem weihnaechtlichen Entenbraten. Was hast Du eigentlich gegen Enten, die haben noch nie ein Wasser verschmutzt…..und trotzdem auch die mussten schon Hoellenqualen erleiden…..
    Ich gedenke gerade all den geopferten Weihnachtsbraten!
    Noch eine Frage, gibt es eigentlich Orte, von denen es weiter oder naeher hin bis zur Hoelle ist?

    Mira – Zoe
    ?

  27. Thomas Jefferson sagt:

    @ ehemaligen

    “Ich habe geahnt, dass Ihre von mir als „Wortgeschwüre“ abgetakelten Ausführungen von Kant stammen MÜSSEN. So schreibt nur er. Ich kann mit ihm nichts anfangen und halte ihn auch nicht für besonders intelligent, denn für mich ist die Sprache eines intelligenten Menschen KLAR und VERSTÄNDLICH und seine Aussagen ebenso.”

    Somit ist Blocher intelligenter als Kant?

    Gehen Sie mit dem Begriff “Intelligenz” als Qualifikation sorgfältig um, zum ersten gibt es viele Intelligenzbegriffe, zum zweiten gibt es in jeder Beziehung glückliche und erfolgreiche Menschen, die in einem der üblichen IQ-Tests gerade einmal auf 95 Punkte kommen würden. Intelligent ist nicht gleich gut oder gleich erstrebenswert, Intelligent im Sinne eines hohen IQs auf Grund eines Standardtests ist ein Indikator für Schul- und Hochschulerfolg, mehr nicht.

    Gehen Sie auch mit den Begriffen “klar und verständlich” sorgfältig um. Was nützt Ihnen eine klare und verständliche Weisung über die Sicherheitsvorschriften in einem Atomkraftwerk, wenn der Inhalt so reduziert wurde, dass im Störungsfalle nur noch 90 % der möglichen Störungen abgedeckt sind? Denn Klarheit und Verständlichkeit wird in aller Regel durch Reduktion der Inhalte erzielt, oder andersum, die Komplexheit der Sprache spiegelt im Idealfall die Komplexheit des Inhaltes der durch die Sprache transportiert wird, wieder. Niemand kann ein allen Menschen klares und verständliches Essai über die international-privatrechtliche Anknüpfung der Anfechtungsklage schreiben, weil dieses Thema sehr viel Grundwissen voraussetzt. Kant hat in der Kritik der reinen Vernunft, die zugegebenermassen äusserst mühsam zu lesen ist, keine Einführung in die Philosophie für Gymnasiasten schreiben wollen, sondern eine Abhandlung für Leute, die bereits ihr eigenes Vorwissen hatten.

    Nur Reagan (+), Blocher und andere Populisten und Manager glaubten, dass man alles auf einer A4-Seite in allgemein verständlicher Sprache abhandeln kann.

    Dies schliesst nicht aus, dass man bei gegebener Komplexität eines Gegenstandes klarer und weniger klarer, eleganter und weniger eleganter schreiben kann. Allen verständlich zu sein, kann aber nicht das oberste Ziel sein (siehe Atomkraftwerk). Oft wäre ein solches Ziel auch sinnlos, weil durch die Wahl einer zu wenig kopmplexen Sprache für einen komplexen Gegenstand, das Thema so ausführlich ausgebreitet werden müsste, dass sich der Fachmann, an welchen sich der Text richtet, langweilen oder – schlimmer – gar nicht mehr zurechtfinden müsste.

    @seppitoni

    Meines Wissens ist dies kein Fussballfeld und tanzende Steinläuse haben in einem Blog über die Hölle sehr wohl Platz (wer weiss, was sonst noch alles in der Hölle tanzt). Leben Sie in diesem Blog, versinken Sie darin wie in einem düstern, warmen, glucksenden Moor (das ist ohnehin nicht zu vermeiden) und Sie werden sehen, dass gerade die Beiträge, die nicht zum Thema sind, die ewige Wiederkehr der Blog-Archetypen den Charme dieses Blogs ausmachen. Diese Erkenntnis muss aber reifen. Ich war am Anfang – unter anderen Pseudonymen – auch ein kritischer Bösewicht.

  28. Thomas Jefferson sagt:

    @ ehemaligen

    “Ich habe geahnt, dass Ihre von mir als „Wortgeschwüre“ abgetakelten Ausführungen von Kant stammen MÜSSEN. So schreibt nur er. Ich kann mit ihm nichts anfangen und halte ihn auch nicht für besonders intelligent, denn für mich ist die Sprache eines intelligenten Menschen KLAR und VERSTÄNDLICH und seine Aussagen ebenso.”

    Somit ist Blocher intelligenter als Kant?

    Gehen Sie mit dem Begriff “Intelligenz” als Qualifikation sorgfältig um, zum ersten gibt es viele Intelligenzbegriffe, zum zweiten gibt es in jeder Beziehung glückliche und erfolgreiche Menschen, die in einem der üblichen IQ-Tests gerade einmal auf 95 Punkte kommen würden. Intelligent ist nicht gleich gut oder gleich erstrebenswert, Intelligent im Sinne eines hohen IQs auf Grund eines Standardtests ist ein Indikator für Schul- und Hochschulerfolg, mehr nicht.

    Gehen Sie auch mit den Begriffen “klar und verständlich” sorgfältig um. Was nützt Ihnen eine klare und verständliche Weisung über die Sicherheitsvorschriften in einem Atomkraftwerk, wenn der Inhalt so reduziert wurde, dass im Störungsfalle nur noch 90 % der möglichen Störungen abgedeckt sind? Denn Klarheit und Verständlichkeit wird in aller Regel durch Reduktion der Inhalte erzielt, oder andersum, die Komplexheit der Sprache spiegelt im Idealfall die Komplexheit des Inhaltes der durch die Sprache transportiert wird, wieder. Niemand kann ein allen Menschen klares und verständliches Essai über die international-privatrechtliche Anknüpfung der Anfechtungsklage schreiben, weil dieses Thema sehr viel Grundwissen voraussetzt. Kant hat in der Kritik der reinen Vernunft, die zugegebenermassen äusserst mühsam zu lesen ist, keine Einführung in die Philosophie für Gymnasiasten schreiben wollen, sondern eine Abhandlung für Leute, die bereits ihr eigenes Vorwissen hatten.

    Nur Reagan (+), Blocher und andere Populisten und Manager glaubten, dass man alles auf einer A4-Seite in allgemein verständlicher Sprache abhandeln kann.

    Dies schliesst nicht aus, dass man bei gegebener Komplexität eines Gegenstandes klarer und weniger klarer, eleganter und weniger eleganter schreiben kann. Allen verständlich zu sein, kann aber nicht das oberste Ziel sein (siehe Atomkraftwerk). Oft wäre ein solches Ziel auch sinnlos, weil durch die Wahl einer zu wenig kopmplexen Sprache für einen komplexen Gegenstand, das Thema so ausführlich ausgebreitet werden müsste, dass sich der Fachmann, an welchen sich der Text richtet, langweilen oder – schlimmer – gar nicht mehr zurechtfinden müsste.

    @seppitoni

    Meines Wissens ist dies kein Fussballfeld und tanzende Steinläuse haben in einem Blog über die Hölle sehr wohl Platz (wer weiss, was sonst noch alles in der Hölle tanzt). Leben Sie in diesem Blog, versinken Sie darin wie in einem düstern, warmen, glucksenden Moor (das ist ohnehin nicht zu vermeiden) und Sie werden sehen, dass gerade die Beiträge, die nicht zum Thema sind, die ewige Wiederkehr der Blog-Archetypen den Charme dieses Blogs ausmachen. Diese Erkenntnis muss aber reifen. Ich war am Anfang – unter anderen Pseudonymen – auch ein kritischer Bösewicht.

  29. Dobra Duck sagt:

    Da schau her, Herr Jefferson war ein Blog-Bösewicht… ihr Geständnis ist ja geradezu köstlich, danke!

    @Moria
    ich fand dein Auferstehungsgleichnis (der besonderen Art) HERR-lich!

    Zu der ehemals herrschenden “Rasse” in Polen:
    Der Name der Brüder Kaczynski ist etymologisch unverkennbar mit dem Wort “kaczka” (Ente) verwandt; die beiden Politiker werden vom Volksmund neuerdings zum Wassergeflügel gezählt.
    “Und jetzt, liebe Wähler, küßt uns am Bürzel.”, schienen die beiden Herren im der Vergangeheit mehrfach zu sagen…

    Solche und andere Spötterein wurden in Polen juristisch verfolgt und einige Menchen wurden deswegen schon eingesperrt.

    Also, in Zukunft bitte keine Witze mehr über Enten!
    Über Männer jedoch schon…
    ;-)

  30. Moria sagt:

    Sir Thomas JEFFERSON
    vielen Dank – ja, auch Sie gehoeren zu den Charmeuren, ohne wenn und aber.
    Es sind Ihre Texte, Stellungnahmen und Inhalte die den Charme ausmachen……..Seppitoni!

    STEINLAUS
    lass uns weiter tanzen und spielen mit dem Ball
    uns Fragen stellen ueber Gott und das All!
    Es gibt hier auch viele Charmeure
    die lassen vergessen die Saboteure
    ein weiterer Beweis dank Jefferson
    ihn zu lesen ist MEISTENS ne Wonn
    manchmal etwas vernebelt und fern
    aber meist ein leuchtender Stern!
    ich freu mich auf Dein naechstes Gedicht
    Du wahrst immer und immer wieder Dein Gesicht
    dichte und reime bei Tag und bei Nacht
    es ist DAS Feuer, das dieser Blog entfacht!

  31. Steinlaus sagt:

    @ DvMvS

    Ich bedanke mich von Herzen für Ihre wunderschönen Worte der Verbundenheit!

    Herzlich – Ihre berührte, dankbare Steinlaus

    @ Thomas Jefferson

    Ich danke Ihnen, Thomas Jefferson, ich bin hocherfreut über die Entwicklung der Dinge! Sie waren also ein ehemaliger Blogbösewicht – dann haben wir zwei also den höllischsten Tanz aller Tänze bereits hinter uns und können uns nun auch in der Weite des Himmels tanzend begegnen. Darf ich zum Tanz bitten, Sir Jefferson? Als Gentleman mit dem Jahrgang 1743 (wie Sie mir kürzlich verraten haben), möchten zwar vielleicht lieber Sie die Initiative ergreifen. Der uiui-urur-alten Frau (erinnern Sie sich?) soll’s recht sein… :-)

    @ Moria

    Selbstverständlich werden wir Wanzen
    auch in Zukunft durch die Welten tanzen!
    Bespeien wir das höllisch heisse Feuer
    mit dem Atem leidenschaftlicher Ungeheuer!

  32. Atalaia sagt:

    @ DgMvS

    Den Weichspüler werde ich gerne mitnehmen…..und ihn bestimmten Bloggern schicken. Vieleicht kann brasilianischer Weichspüler ja Wunder wirken. Hmmm…haben Sie gesehen…Moria scharrt wieder ihr Trüppchen um sich. Ich komme mir vor wie in einem Comix ;-)

  33. DgMvS sagt:

    Ein bisschen Fofo-Weichspueler wuerde einigen Bloggern bestimmt gut tun;-)) Fuer Stonewashed und Dobra legen wir dann noch einen kleine Waschanleitung bei: Schon-Waschgang Super-Delicado! Fuer Moria wuerde ich allerdings den Vollwaschgang empfehlen, inkl. Vorwaesche und extra-schnelles Schleudern. Sie wird es wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen ;-) )
    Da kommt mir die Geschichte vom Halskragen in den Sinn:

    Der Halskragen
    Es war einmal ein junger Mann, der war ein echter Kavalier, einer von der alten
    Schule. Allerdings war er nicht besonders wohlhabend, sein ganzes Hab und Gut
    bestand aus einem Stiefelknecht und einem Kamm, ach ja, und einer ganzen Reihe
    von weißen Halskragen aus Papier besaß er. Von einem dieser Halskragen handelt
    die folgende Geschichte.
    Der besagte Halskragen war nicht mehr der jüngste, aber wie heißt es so schön, je
    oller, je doller oder Alter schützt vor Torheit nicht. Wie auch immer. Eines Tages,
    ich weiß nicht mehr warum und wo, lag der Kragen zusammen mit einem süßen
    kleinen Strumpfband in einem Wäscheschrank. Der Kragen war begeistert, er
    konnte sich überhaupt nicht sattsehen. Endlich legte er sich auf die Seite und fing
    an, herum zu sülzen:
    »Ja Potztausend!« schnurrte er in Richtung Strumpfband, »seien Sie mir nicht böse,
    dass ich Sie so von der Seite anspreche, aber so etwas wie Sie, das habe ich ja
    noch nie gesehen, etwas so Schlankes und Feines, so Zartes und Niedliches! Darf
    ich Sie nach Ihrem Namen fragen?«
    »Das dürfen Sie nicht!« sagte das Strumpfband mit übertriebener Freundlichkeit.
    »Haha«, meinte der Kragen unbeeindruckt, »gut pariert! Dann werden Sie mir ja
    auch sicher nicht verraten, wo Sie zu Hause sind, was?«
    Das Strumpfband war genervt. Es verdrehte die Augen, ohne darauf zu antworten.
    »Jetzt sagen Sie nicht, dass Sie ein Gürtel sind?« bohrte der Halskragen weiter,
    »ich meine, so ein inwendiger Gürtel? Nein, nein, nein, sagen Sie nichts, lassen Sie
    mich raten, Sie sind sowohl zum Nutzen wie auch zum Schmuck da, stimmts? Sie
    kleiner süßer Fratz, Sie!«
    »Wer hat Ihnen eigentlich erlaubt, mit mir zu reden?« zischte das Strumpfband,
    »ich meine, habe ich Ihnen dazu irgendeine Veranlassung gegeben?«
    »Aber ja doch! Wenn man so reizend ist wie Sie!« schleimte der Halskragen weiter.
    »Das ist ja wohl Veranlassung genug!«
    Und damit rutschte er ein wenig in Richtung Strumpfband.
    »Kommen Sie mir nicht zu nahe!« drohte das Strumpfband. »Und hören Sie bloß
    auf, hier den dicken Menne raushängen zu lassen.«
    »Na hören Sie mal. Ich bin doch keine Menne, was immer das auch sein mag. Ich
    bin ein echter Kavalier«, sagte der Halskragen, »wissen Sie was? Ich besitze ich
    einen Stiefelknecht und einen Kamm!«
    Was ja nun schlichtweg gelogen war, beides gehörten seinem Herrn, dem jungen
    Mann. Aber er musste ja unbedingt herum prahlen.
    »Jetzt hör mir mal gut zu, du Fuzzy! Verpiss dich! Und zwar schnell!« sagte das
    Strumpfband. »Sonst wirst du ein blaues Wunder erleben!«
    »Zimtzicke!« sagte der Halskragen beleidigt und rollte sich zusammen.
    Kurz darauf wurde er aus der Wäsche genommen, gestärkt, über einen Stuhl im
    Sonnenschein zum trocknen aufgehängt und schließlich auf das Bügelbrett gelegt.
    Und dann kam das dicke, fette Bügeleisen. Das arme Ding war übrigens Witwe und
    seit längerer Zeit alleinstehend, was der Kragen wiederum wusste.
    »Grüß Gott, gnädige Frau«, sagte er, »ach, was sind Sie heute wieder heiß, mir
    wird ganz warm! Mir wird ganz anders! Ach, habe ich Ihnen schon gesagt, wie sehr
    ich es liebe, wenn Sie so über mich drüber rutschen und mir alle meine Falten
    wegbügeln, ach, Sie sind echt Klasse…«
    Dem Bügeleisen ging das Geschwafel des Kragens gewaltig auf die Nerven. Er war
    ganz und gar nicht ihr Typ. Ohne was zu sagen blieb es einfach auf einer Stelle
    stehen und rutschte nicht weiter. Dem Halskragen wurde es ziemlich warm.
    »Hey, was soll das? Sie brennen ja ein Loch in mich hinein! Uh! Bügeln Sie weiter!
    Na los, machen Sie schon!«
    »Sie Lump!« sagte das Bügeleisen und fuhr weiter über den Halskragen hin und
    her. Diese ewige Bügelei von diesen angeberischen Halskragen ging dem
    Bügeleisen gehörig auf die Nerven. Im Grunde ihres Herzen war es fest davon
    überzeugt, es sei ein in Wirklichkeit ein Dampfkessel, und eigentlich dafür
    bestimmt, eine richtige große Dampflokomotive anzutreiben, die zu einer Eisenbahn
    mit vielen Wagen gehörte.
    »Sie Lump!« sagte es noch einmal zu dem Kragen und sprang vom Bügelbrett.
    Weil der Halskragen an den Kanten ein wenig ausgefranst war, kam eine
    Papierschere und wollte die Fransen abschneiden.
    »Oh, wen haben wir denn hier«, sagte der Halskragen, als er die Schere erblickte.
    »Eine Tänzerin? Mannomann, das ist ja kollossal, haben Sie lange Beine! Das ist ja
    das Reizendste, was ich jemals gesehen habe! Mademoiselle, hat Ihnen schon mal
    jemand gesagt, wie scharf Sie sind?«
    »Das muss mir keiner sagen, das weiß ich!« erwiderte die Schere.
    »Und? Wie sieht es aus? haben Sie schon einen Kavalier?« sagte der Halskragen.
    »Wenn Sie wollen zeige ich Ihnen gerne mal meinen Stiefelknecht. Ich hab auch
    einen Kamm. Dem fehlt nicht ein Zinken!«
    »Was ist? Wollen Sie mich anmachen?« sagte die Schere, denn sie wurde böse und
    gab ihm einen ordentlichen Schnitt, so daß er abdanken musste.
    »Ach verdammt nochmal, das ist heute nicht mein Tag. Was soll’s? Zur Not habe
    ich ja noch den Kamm!« dachte der Halskragen.
    Er begab sich zu dem Kamm, baute sich auf, setzte ein verführerisches Lächeln auf
    und sagte:
    »Grüß Gott, mein kleines Frollein! Ja Potztausend! Sie haben ja tatsächlich noch
    alle Ihre Zähne in Ihrem süßen kleinen Mund! Was ich Sie immer schon mal fragen
    wollte: Haben Sie nie daran gedacht, sich zu verloben?«
    »Natürlich hab ich das!« antwortete der Kamm, »und ich bin ja schon längst
    verlobt. Mit dem Stiefelknecht!«
    »Sie sind verlobt?« staunte der Halskragen. »Mit dem Stiefelknecht? Na, dann gute
    Nacht, Marie.«
    Der Halskragen war mit seinem Latein am Ende. »Was solls«, dachte er, »no
    woman, no cry.«
    Die Zeit verging, was soll die Zeit auch anderes machen, da kam der Halskragen,
    nachdem er den Dienst am Hals des Kavaliers quittiert hatte, in den Sack mit dem
    Altpapier. Da war was los. Der ganze Sack war eine einzige große
    Lumpengesellschaft, die den Halskragen mit großem Hallo begrüßte. Alle hatten
    sich viel zu erzählen. Als der Halskragen an der Reihe war, legte er los und haute
    aufs Blech, das es nur so schepperte.
    »Ihr könnt euch das nicht vorstellen. Ich bin gar nicht mehr zur Ruhe gekommen.
    Eine Affäre nach der anderen!« prahlte der Halskragen. »Mann, Mann, Mann, das
    ist ja auch kein Wunder! Guckt mich an, wer fährt da nicht drauf ab, auf so einen
    Typen wie mich. Und außerdem hab ich ja auch noch einen Stiefelknecht und einen
    Kamm, obwohl, ich habe die nie gebraucht! Das hättet ihr mal sehen sollen,
    damals, wenn ich mich so auf die Seite gelegt habe! Einmal, da hab ich ein
    schnuckeliges kleines Strumpfband kennengelernt, sah aus wie ein Gürtel, so fein,
    so weich, so niedlich, tja, die war so verrückt nach mir, die hat sich meinetwegen
    glatt in einen Waschkübel gestürzt! Ehrlich! Und dann, war da auch noch eine
    Witwe, so ein voll fettes Bügeleisen, das war vielleicht heiß, sage ich euch, aber
    irgendwie war das nichts für mich, zuviel heißer Dampf und nichts dahinter, wenn
    ihr versteht, was ich meine. Und dann hab ich eine Tänzerin kennengelernt, die war
    vielleicht scharf, aber ehrlich gesagt, sie war mir zu scharf, mit ihren superlangen
    Beinen… Und dann hat sich sogar mein eigener Kamm in mich verliebt. Alle Zähne
    hat er verloren, weil ich von ihm nichts wissen wollte. Tja, ich habe vieles dieser Art
    erlebt; das einzige, was mir ein bisschen leid tut, das war die Sache mit dem
    Strumpfband, oder Gürtel, was weiß ich, der sich in den Waschkübel gestürzt hat.
    Ach was solls? Vorbei ist vorbei, jetzt beginnt ein neues Kapitel. Das ist doch auch
    was, mal wieder schönes weißes Papier zu werden!«
    Und das wurde er tatsächlich. Der Sack mit dem Altpapier wurde abgeholt, kam in
    die Papierfabrik und aus allem, was in dem Sack drin war, wurde neues Papier
    gemacht. Und wer weiß, vielleicht wurde aus dem Halskragen genau das Stück
    Papier, auf das diese Geschichte abgedruckt ist. Und wenn man es genau nimmt,
    konnte das nur geschehen, weil der Kragen so schrecklich geprahlt hat, obwohl fast
    alles von dem, was er erzählt hat, niemals wahr gewesen ist. Und daran sollten wir
    denken, damit wir es nicht genauso machen. Denn wenn wir es doch so machen
    wie der Halskragen und mit etwas herumprahlen, was jeder Beschreibung spottet,
    weil es nicht den kleinsten Funken Wahrheit enthält, könnte es durchaus passieren,
    dass wir dann auch in einem Sack mit Altpapier landen und in einer Papierfabrik zu
    neuem weißen Papier verarbeitet werden. Und wenn dann auch noch all unsere
    Lügengeschichten, selbst die allergeheimsten, auf uns selbst abgedruckt werden
    und sie alle Welt zu lesen bekommt, wie die vom prahlerischen Halskragen, dann
    ist wirklich aller Tage Abend.

  34. Dobra`s Persilschein sagt:

    @dGMvS
    Vielleicht bin ich ein wenig begriffsstutzig, denn ich verstehe weder ihre Waschaktion, noch die Halskragenprahlhansgeschichte.
    Ist ihnen der Kragen geplatzt und nun möchten sie mir und moria am liebsten eine waschen, geht es darum ? Oder wollen sie mir dem Prahlhans an die Wäsche gehen? ts ts ts. Nicht doch.
    Ich wasche meine dreckige Wäsche lieber selber, ein bisschen Anstand ist auch mir geblieben…

    Ansonsten gäbe es da noch ganz viele tolle und flotte BloggerInnen, warum sie sich ausgerechnet auf so zwei üble Zeitgenossen wie mich und Moria versteifen, ist mir schleierheift. (sorry Moria, dass ich dich da mitnenne…hihi…)
    Interessanterweise nehmen sie stonewashed auch gleich in die Kochwäsche mit rein…
    Weil er steinlaus an den Karren gefahren ist, ist er/sie nun auch zu ihrer dreckigen Wäsche geworden?
    Geniessen sie den Blog, wenden sich an Gutgesindte, nicht ans Gesindel, ansonsten laufen sie Gefahr zu einem Waschweib zu verkommen.
    Das wollen sie ja sicher nicht,im Blog eine derart traurige Figur abgeben, oder?

    Oooch, nicht schon wieder, zeigen sie sich von ihrer besten Seite!

  35. Atalaia sagt:

    @ DgMsV

    Habe mich wieder köstlich amüsiert über den Vollwaschgang mit Vorwäsche….und den Halskragen. Dobra ist da ja schon an seine Grenzen gestossen aber was soll’s ! :-) Ich habe mir dann noch überlegt….gäbe es für Horatio überhaupt einen Waschgang oder müsste der erst erfunden werden ? ;-)
    um abraço !

  36. Moria im Fluge.... sagt:

    Dobra
    immer nur laecheln….

    Der Winker sagt, er winkte.
    Du meinst wohl, er wonk.
    Der Blinker sagt, er blinkte.
    Du meinst wohl, er blonk.

    Das Waschweib, ja sie keifte.
    sie ging soweit, sie koff.
    Sie wusch und sie seifte.
    so sehr, man meint, sie soff.

    Der Ata sagt, er bete
    nicht viel dabei, er bot
    toent wie nach einer Fete
    prostet zu SEINEM Gott

    Dobra zum Glueck noch Du i.O.
    ganz frei von Grammatik
    Du machst uns wirklich froh
    ehrlich und ohn’ Dramatik

    dMvS
    so schwierig, sich an Ihren Vorschlag des Ruhenlassens zu halten?

    Mira – Zoe
    alles ok – 29.12. – 15h? Lieschen…

  37. mira sagt:

    moria, gilt!

  38. DgMvS sagt:

    @ Atalaia
    Bei Horatio wuerde ich auf Nummer Sicher gehen und ihn die Chemische Reinigung bringen.
    So, jetzt bin ich sber wieder ruhig! Die giftspeienden Spoetter verkraften es ja nicht, selbst auch einmal Objekt des Spottess zu werden (Stichwort taste your own medicine;-) Um grande abraço!

  39. mira sagt:

    ich habe natürlich die gutenacht-geschichte verpennt…
    das kommt davon.
    dabei hätt’s mich doch höllisch gelüstet- ich hols noch nach, eine gelegenheit gibts immer wieder.
    aber erst mal die spaghetti alle vongole!

  40. mira sagt:

    mit allen wassern gewaschen……

    das gemeine , (oder sollte ich sagen gemeinhin) wird hier im blog dergestalt, dass inhaltliche kritik umgemünzt und mit demütigender oder zumindest verletzend-urteilender kritik am mensch/an der person beantwortet wird. und augenscheinlich sitzen die giftpfeile, die die personen treffen sollen im köcher der fundis, aber: das ist nichts neues.
    und auch nicht neu ist, dass bei inhaltlicher überforderung nur noch dieser weg offen bleibt. das perfide ist aber, dass die urteilende verletzung auch noch per se als rechtens, ja sogar nicht mehr als gerecht und gerechtfertigt daherkommt und immer wieder dann nicht in die verantwortung genommen wird, wenn es wirklich um “gerechtigkeit” ginge. um erkennen. (riconoscere)denn jegliche re-aktionen auf solche bösartigkeit, werden wieder zurückgeworfen. eigentlich eine unendliche geschichte, so man den lust auf solches hat. weit verbreitet und hier zur genüge zu studieren.

    es grüsst meine deformation professionell, meine ungeduld und mein gerechtigkeits-sinn.
    mira

  41. Moria sagt:

    Zoe
    Du auch – nimmst auch das Wertvollste aus Zuerich….?
    …den Schnellzug nach der Stadt der Staedte? Hoffe schwer…

    Mira
    …. des weitern gruesst auch Deine Erkenntnisfaehigkeit….wir freuen uns aber zum Dessert auf Deine Hoellen-Geschichte.
    Nur schon ein Vorgeschichtlein – Herr Camper erzaehlte, dass eine Gemeinde Grönländer, als ein Missionar ihnen die Flammen der Hölle recht fürchterlich malte und viel von ihrer Hitze sprach, sich alle nach der Hölle zu sehnen angefangen hätten……
    Bei dieser Saukälte hier…. sehne ich mich auch langsam danach!

  42. Atalaia sagt:

    @ DgMvS

    Sie haben recht. Moria hat ja jetzt wieder ihren Dobra, damit sie sich nicht so alleine und verlassen fühlt. Die Giftpfeile fliegen schon………und verfehlen wie immer das Ziel ! :-)
    Vamos relaxar…..em breve vamos dar boas risadas…hehe
    um abraço !

  43. DgMvS sagt:

    @ mira
    Sie beklagen sich – ganz zu recht! – über die vielen Gemeinheiten und Boshaftigkeiten, denen Sie hier im Blog und allgemein im Leben begegnen. Da kann ich Sie nur zu gut verstehen: Auch ich leide fast täglich unter der Gemeinheit der Menschen, und auch mein Sinn für Gerechtigkeit lehnt sich gegen ihre kleinen und grossen Boshaftigkeiten auf! Moria und Dobra/Labber waren in den letzten Monaten wirklich sehr gemein, boshaft zu mir und haben mir grosses Unrecht angetan. Ihre Giftpfeile, ihr Spott und ihr verurteilenden Bemerkungen haben mich doch getroffen und verletzt – egal wie “humorvoll” und “lustig” gemeint waren. Ich bin sehr froh, dass Sie das nun auch so sehen, liebe mira!

  44. DgMvS sagt:

    @ Dobra
    (27.11. 22:26)

    Lieber Dobra! Ich schreibe Ihnen diese Zeilen als Friedensvermittlerin in eigener Sache, um Ihnen meine Hand zur Versöhnung zu reichen. Ich habe ein wenig über “unsere” Situation im Blog nachgedacht, vor allem darüber, warum wir beide hier wie Katz und Hund sind, und wie dieser Teufelskreis unterbrochen werden könnte.
    Was Sie genau an mir so stört, was Sie in mir sehen, das Sie dermassen auf die Palme bringt, weiss ich nicht. Ich kann nur von mir selbst sprechen, und das mache ich jetzt kurz.
    Als Sie vor ein paar Tagen wieder im Blog auftauchten, habe ich mich gefreut. Ich freute mich darauf, einen Neuanfang mit Ihnen zu machen. Ich WEISS/VERSTEHE, dass Sie den Labber, den Sie auf mich gehetzt haben, lustig und humorvoll gemeint hatten. Doch als psychologisch geschulter Mann wissen Sie ja auch, dass zwischen etwas WISSEN/VERSTEHEN und etwas FÜHLEN KÖNNEN ein riesiger Unterschied besteht. Nun bin ich durchaus jemand, der über sich selbst lachen kann und sich selbst nicht so ernst nimmt (das würden Ihnen alle meine Freude bestätigen). Doch mit dem Labberhumor haben Sie eine Grenze überschritten. Sie machten Scherze, die ausschliesslich auf meine Kosten gingen. Nun weiss ich natürlich auch, dass Ihr Spott wahrscheinlich eine Weise (wenn auch nicht immer die beste und intelligenteste) ist, Distanz zu schaffen (in diesem Fall frage ich mich allerdings weiterhin: Distanz wozu? Was ist es an mir, von dem Sie sich dermassen distanzieren müssen?) und sich zu schützen, abzugrenzen. Doch dieser Spott kann verletzend sein, und der Verspottete wird dann allenfalls mit Gegenspott reagieren, um seinerseits Distanz zu schaffen.
    Meine Scherze mit Atalaia über das Waschen der Blogfiguren ist so ein Gegenspott (auch der Blogpolizist, damals). Vielleicht treffen Ihre Giftpfeile Atalaia tatsächlich nicht. Mich treffen Sie aber schon, vor allem durch die ständige Wiederholung. Es wurde mir in den vergangenen Wochen hier im Blog so oft gesagt (von Ihnen, Moria, und am schlimmsten von allen: aysha und Xela), wie “daneben” ich sei, dass ich mich inzwischen zusammen nehmen muss, um nicht anzufangen, es zu glauben!
    Wie gesagt, ich habe mich gefreut, Sie wieder im Blog zu wissen, Dobra, und darauf, einen Neuanfang mit Ihnen zu machen. Dazu hätte ich allerdings ein Zeichen von Ihnen gebraucht, nicht einmal eine Entschuldigung oder eine Wiedergutmachung – nur ein kleines Zeichen dafür, dass Sie verstanden haben, dass Sie mit Labber für mich zu weit gegangen sind und ich mich ins Unrecht versetzt fühle. Stattdessen haben Sie sofort angefangen, Ihre entourage wieder um sich zu scharen und damit wieder eine Gruppe zu bilden, zu der man entweder gehört oder von der man eben ausgeschlossen is. Und, für mich vollkommen unverständlich: Sie haben sogar den Labber wieder mitgebracht! Warum bin ich so allergisch auf diesen Labber: Sie haben da eine Grenze überschritten. Im Labber-Spott sehe ich gar nichts liebevolles mehr, keinen Anstand, keine Achtung, kein Respekt, sondern nur noch Verachtung und Boshaftigkeit. Da will mir jemand den Prozess machen (warum? wofür?) und scheut vor nichts zurück. Das macht mir Angst, Dobra, auch wenn das alles nur ein Blog ist. So viel Hass ist zu viel für mich!
    Deshalb als Friedensvermittlerin meine Frage an Sie: Gibt es eine Blogzukunft ohne Labber? Sind Sie bereit, wenn Sie Spott austeilen, auch selbst welchen einzustecken? Was meinen Sie Dobra?

    Und jetzt noch etwas zur Geschichte des Halskragen. Was auch immer Sie sich vorstellen, was diese Geschichte mit Ihnen zu tun haben soll: Vergessen Sie es! Ich wollte Ihnen damit keine versteckte Botschaft schicken. Als ich über das Waschen der Blogfiguren schrieb, fiel meinen chaotischen, dyslexischen Hirn plötzlich diese Geschichte ein. Denn in einer anderen Fassung lernen sich der Halskragen und das Strumpfband in einer Waschmaschine kennen. Als ich ein Kind war, hatten wir zu Hause keinen Fernseher, dafür eine Menge Bücher udn Schallplatten (LPs) und Kassetten mit Märchen und Hörspielen. Die haben meine Geschwister und ich geliebt und immer und immer wieder gehört. Zum Teil kann ich die Geschichten heute noch auswendig! Zum Beispiel die Geschichte vom Halskragen. Als Kind verstand ich natürlich nicht, was der Halskragen vom Strumpfband, der Schere und dem Bügeleisen wollte, ich wusste ja nicht, was “Flirten” und “Anbaggern” ist. Ich fand diese Geschichte einfach lustig, sie ist so phantasievoll und surreal ist. In einem Anfall von Nostalgie habe dann die Blogleserschaft mit dieser Geschichte unterhalten wollen. Das ist alles! Keine Hintergedanken, keine versteckte Seitenhiebe oder so! Ich hoffe, dass das diese Ausführungen zur Klärung unserer Missverständnisse beitragen konnten. Wie auch immer, ich wünsche Ihnen ein friedliches, glückliches neues Jahr.

  45. Epikur sagt:

    “Orientierung” heisst hier für mich das Stichwort. Um sich an etwas zu orientieren (und das muss die Menschheit offensichtlich), gilt es Gesetze zu befolgen. Und wer die Gesetze nicht befolgt … alles klar? Der Grund ist, weil die meisten Menschen – sorry – Schäfchen sind, die sich an der Mehrheit orientieren und sich lenken lassen.

    Eine “Religion der Leichtigkeit” wäre also etwa so wie eine Rekrutenschule ohne Offiziere.

    Die Lösung: Keine Religion zu haben. Millionen Menschen (und ich) sind der Beweis, dass man damit erstens rundum glücklich ist und zweitens als Nebeneffekt günstiger fährt ;o)

  46. mira sagt:

    ehm, das ist schon fast hohe kunst,
    dgmvs
    oder nur ein tölpelhafter, verzweifelter versuch?

  47. DgMvS sagt:

    @ mira
    Sie beklagen sich darüber, wie gemein die Menschen sind. Gleichzeitig ist die nicht-direkte, kodierte, verschlüsselte, Weise, wie Sie diese Kritik anbringen, auch nicht gerade die feine, faire Art. Sogar ziemlich fies und hinterhältig. Das ist im Klartext meine Botschaft an Sie. Das nächste Mal, wenn Sie etwas an mir oder meinen Beiträgen auszusetzen haben, sagen es direkt und stehen Sie dazu, oder wenn Sie das nicht wollen: Schweigen Sie einfach. Mich ärgert hier auch vieles, aber ich fühle mich nicht gezwungen, das immer zu sagen. Wenn ich das machen würde, könnte ich ja glatt meinen Job an den Nagel hängen! Aber zur Zeit habe ich Ferien, die ich aber nicht mit damit verschwenden will, mit Ihnen zu streiten. Seien Sie fair, mira!

  48. Moria sagt:

    DOBRA/Labber
    …..Friede sei mit Dir und dem gMenschen ein Wohlgefallen – nimm ihn an für’s 2008!
    Die andere Möglichkeit,
    ‘bleib daheim bei deiner Kuh,
    willst du haben Fried und Ruh.’
    Der ewige Friede ist ein Traum, und
    nicht einmal ein schöner, und der Hass und das Unverstandensein sind Glieder in ‘Gottes’ Weltordnung!
    Ich habe gesprochen – Amen!

    ZOE
    Ein Brunsli braun verbrannte heut;
    es war doch grade erst gebachen.
    Seine Ankündigung hat mich hocherfreut,
    Sein Dasein bracht mein Herz zum lachen.

    Das Brunsli hat’s nicht berührt, na kaum,
    es war ja nur von vielen eine(s).
    Für mich zerbrach ein Weihnachtstraum;
    denn es ist es, um das ich weine….

  49. Dobra Luftibus sagt:

    @dGMvS
    danke für ihren umfangreichen Beitrag, ich werde morgen darauf zurückkommen.

    @moria
    ist das vergleichbar, wenn man den Baslern sagt, die Hölle sei in Zürich?

    Oder den Zürchern sagt, das Paradies sei die Gigi im Whirlpool mit dem Yakins?
    (Inkl. den Lufblasen, die ev. nicht alle so keuscher Art waren…)

    epikur

    gibts auch ein generalrabbi oder nur die halbtagsgabi für die Glaubensfahrten?
    günstig fahren tönt gut!
    Verzeihen sie mein kalaurere, ich wollte sagen, dass es mich freut, dass sie hier wieder einmal auftauchen.
    grüsse!

  50. mira sagt:

    @dgmvs
    da lachen ja die hühner!
    einfach nochmals ganz genau lesen, die vorangegangenen postings zwischen ihnen und atalaia dazu, mehr nicht.

    übrigens: ich schweige, wenn es mir sinnvoll erscheint und nicht wenn jemand meint mir den mund verbieten zu können.

    aber ich nehme es gerne zu herzen und werde ein nächstesmal nicht die konflikt-struktur ansprechen, sondern einfach nur ganz simpel posten. mit namen und anschuldigung. das hiesse in diesem fall:
    dgmvs sie sind verletzend und intrigant. besser?

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