Warum gibt es keine Religion der Leichtigkeit? Warum müssen Glaubensgemeinschaften unser Dasein noch schwerer machen als es ohnehin schon ist?
Im Christentum ist das Leben ein Jammertal, eine Prüfung. Die Strafen, die bei Fehlverhalten drohen, sind schrecklich. Ewige Verdammnis, endloses Schmoren in der Hölle. Wie heisst es doch im Matthäus-Evangelium: Bekehre dich, sonst wirst du ausgestossen in die Finsternis hinaus. Da wird sein Heulen und Zähneklappern.
Wie kommt der liebende Gott, der uns als Krone der Schöpfung nach seinem Ebenbild geschaffen hat, auf die Idee, uns derart grausamen zu foltern?
In andern Glaubensgemeinschaften ist es nicht viel besser. Mit schlechtem Karma belastete Hindus kommen in einer tieferen Kaste wieder auf die Welt. Oder als Regenwurm. Immerhin haben sie die Chance, wieder aufzusteigen und später aus dem Wiedergeburtszyklus auszubrechen, womit sie das Paradies erlangen. Eine Hölle mit ewiger Verbannung kennt der Hindusmus nicht.
Selbst der sonst so sanfte Buddhismus ist auf das Jenseits ausgerichtet und kennt die Strafe in Form karmischer Belastung. Schicksalschläge und Unglück sind Folge früherer Sünden.
Warum operieren Glaubensgemeinschaften mit der Politik der Angst? Warum ihre Pädagogik von Strafe und Sühne? Warum die Konzentration aufs Jenseits, wenn wir doch schon genug Mühe haben, mit dem Diesseits zurecht zu kommen?

























@ die Satzzeichen Punkt – Frage- und Ausrufzeichen
Mira – . Du bringst es auf den Punkt wie meistens
Dobra – ? vergleichbar womit (der Vergleich witzig!): mit dem Friedensangebot oder Gottes-Weltordnung?
Epikur – ! allerdings, wobei ‘Militär light’ eher mit einer RS ohne Kampfbahn und lächerliche Feindbilder zu vergleichen wäre – da sich selbst unter Rekruten immer ‘selbsternannte’ Offiziere herauskristallisieren würden…. auch dort gibt es Fundis!
Zoe
…..?!)
@ mira McKinnon
Ja, tatsächlich, so gefällt es mir besser! Danke.
@ Moria
Moria, Moria … ist es wirklich nötig, der mira Beifall zu klatschen, wenn Sie auf mich losgeht? Was bringts, Moria?
Ich versuche hier Frieden zu schliessen, als erster Schritt einmal mit Dobra. Bitte halten Sie sich da draus und hören Sie auf mich zu sabotieren!! Oder ist Ihnen Frieden zu langweilig, brauchen Sie immer Streit? Sind Sie etwa einer Telenovela entsprungen?? Echt kindisch ist das!
@ Atalaia
)
Essa mulherada!
GRAÇAS AO CEU que nenhuma dessas megeras/bruxas é a minha sogra!
@ Atalaia
)
Essa mulherada!
GRAÇAS AO CÉU que nenhuma dessas megeras/bruxas é a minha sogra!
wenn wir gerade dabei sind:
ich bin nicht die mira. höchstens mira. das ist auf gut deutsch sonst doch etwas abfällig, nicht?
und zum friedens-antrag oder – vertrag:
ich hab da bedingungen drin gefunden, die ich nicht unterschreiben würde.
mira-strega
ehm
)
moria
ich mag punkte.
übrigens ein kleines aufmüpfiges hat heute nach dir gefragt..
und überhaupt.
@dGMvS
sie rollen zwei Dinge für mich aus/auf:
Den rote Teppich
und
alte Geschichten.
Den roten Teppich darf ich nicht betreten, weil ich zu schmutzige Pfoten habe.
Die alten Geschichten habe ich beendet. Das dürfen sie hoffentlich bemerkt haben, Ich habe mich nicht mehr zu Wort gemeldet, weder gebissen, noch markiert, noch ans Bein gepinkelt.
Hunde wie Labber sind weder nachtragend noch rachsüchtig.
Aber:
Ob ich ein Sau-Hund, ein räudiger Köter oder ein Verstossener bin?
Ob ich nur gezielt beisse?
Es gibt Fragen, die sie besser nicht stellen sollten, wenn sie ein Friedensangebot machen.
Aber wie gesagt:
Labber hat vergessen nachtragend zu sein.
Er reicht ihnen seine Pfote.
Wuff (ohne knurr)
@dGmVS
Sorry, sie kennen Labber, der hält sich nicht zurück, der macht was ER will.
Schwupps hat er ihnen geanwortet, ohne Befehl von mir.
In jedem von uns steckt ein Labber. Aber ich gehe mit ihm in die Hundeschule und mache auch noch Agility. Das hilft ein wenig.
Aber er ist und bleibt eben ein Hund.
Als Dobra kann ich sagen, dass zwischen uns nie die grosse Liebe ausbrechen wird, dass wir immer wieder gefährdet sein werden, auch in Zukunft. Darum verstehe ich unter Frieden ein Stillhalteabkommen um mich und sie nicht zu überfordern.
Meinen schwachen Punkt kennen sie ja inzwischen auch.
Aysha schweigt, darum bleibt sie wund bei mir.
Aber es wird kein Wunder brauchen, sondern Vernunft und diesen Weg beschreiten sie mit ihrem Angebot.
Ich nehme es an, danke.
Ich reiche ihnen meine Hand, leider nur virtual.
@dGMvS
entschuldigen sie, dass ich ihren Namen falsch geschrieben habe, ich habe es eben erst beim Speichern gemerkt.
Es war keine Absicht und falls es ein Freudscher war, dann war es halt Einer.
Mein Ja bleibt dennoch ein ja, auch wenn es da etwas in mir gelabbert hatte.
Ist aber auch eine mühsame Abkürzung.
dMvS
bitte, bitte für 2007 – 2008 und die weiteren
P E A C E und nochmals P E A C E
heisst aber nicht nur Frieden, sondern vorallem auch R U H E
Gehässig- und Bitterkeiten schaden nicht nur Hunden, dem Blog, den Moiren vorallem aber ungeborenem Leben!
Also jeder für sich und ohne ständiges Ein- und Durcheinandermischen bitte, danke!
Dobra
…..elegant, glaubhaft und würdig gelöst…. studierst Du eigentlich Veterin-, Psycho-, Sozio- oder einfach Logie?
Mira
…..ganz klein aufmümpfig oder vorgeschritten aufmüpfig? So oder so eine Wucht – zwei Wuchte oder Wüchte oder gar Wuchten…. und unter !!! erobert!
Und wahrhaftig…..
@ Dobra
Danke, auch wenn ich nicht alles verstanden habe, was Sie mir schreiben.
Frieden im Sinne von endgültiger Waffenstillstand oder Stillhalteabkommen, ja genau das meinte ich.
Dass Sie die alten Geschichten schon beendet haben, ist schön für Sie. Ich jedoch konnte diese Geschichte nicht allein, unilateral, ohne Sie beenden. Deshalb musste ich das Thema nochmals bringen und Ihnen auch noch einen Tritt ans Schienbein gegeben, zur Vergeltung und zum Ausgleich, damit ich mich besser fühle. Archaisch, aber so funktioniert es nun mal.
Was ich von Ihnen wollte ist ein Versprechen, dass Sie, egal was ich hier schreibe (solange ich nicht über Sie schreibe), NIE MEHR den Labber auf mich hetzen werden. Das ist wichtig für mich, ich mag nicht in der Angst leben, verstehen Sie? Damit meine ich auch in der Angst vor mir selbst, vor dem, was Sie und Labber aus mir machen könnten. I don’t want to go down that road again, you see?
Ich weiss jetzt nicht, wie Sie dazu stehen. Ich gehe davon aus, dass Sie mich verstanden haben und meinen Wunsch berücksichtigen werden. Solten Sie dennoch wieder einmal den Labber auf mich loshetzen, dann seien Sie hiermit gewarnt, ich werde Sie zurückbeissen, und zwar nicht mit den Milchzähnen.
Was den “schwachen Punkt” betrifft: Nein, ich weiss nicht, was Ihr schwacher Punkt ist. Auch was Sie mit der Bemerkung über aysha, die schweigt und dabei bei Ihnen wund bleibt, verstehe ich nicht; ich habe keine Ahnung,was Sie damit sagen wollen… Manchmal sprechen Sie eine Sprache, die ich leider nicht verstehe und die mich ratlos zurück lässt.
Eine virtuelle Hand habe ich leider nicht, nur eine echte Hand (zwei, genaugenommen), und mit einer diesen Hände winke ich Ihnen freundlich zu.
@ DgMvS
Machen Sie es wie ich….lassen Sie die M-Fraktion links liegen und lassen Sie Dobra labbern….dann wird es schnell langweilig. Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit Leuten abzugeben, welche nur zum Spotten um Blog sind. Como te falei, em breve vamos dar boas risadas…..;-)
@dGmVS
Tritte ans Schienbein bei einer Friedensabkommen-Verhandlung?
Auf Camp David ging es auch unzimperlich zu und her. Aber…naja…schon vergessen.
und Pause.
@moria
ich studiere Kuhlogie,
Mist schippen, die Büetz
Milch die Ernte
Muh machen, die Erkenntnisgrundlage.
@ Dobra
Zuerst der Tritt an Schienbein, und dananch werden die Friedensverhandlungen begonnen – im Rahmen welcher es übrigens vollkommen i.O. und auch üblich ist, Bedingungen zu stellen. Und off!
Frage an den Kuhspezialisten:
- brauchen eigentlich heilige Kühe keinen Stier?
- geben schwarze Kühe schwarze Milch?
Danke für die begründeten Antworten….
@ Moria
Heilige Kühe dürfen ja nicht geschlachtet werden, also müssen wir betreffend dem Bedürfnis nach einem Stier – schier stier – uns ohne zu verzagen, eine Antwort versagen.
Scheinheilige Kühe trachten nach dem Heiligen Schrein und tragen scheinbar einen Heiligenschein.
Schwarze Kühe geben weisse Milch, damit aus schwarz/weiss wieder Grautöne entstehen können. Wobei noch zu klären wäre, ob weisse Kühe (schwarze) Wölfe im (weissen) Schafspelz sind…
Leider bin ich aber nicht der Kuhspezialist – meine Antwort ist demnach mit Vorsicht zu geniessen.
Brauchen? Moria bei uns rennt der gestresste Besamer über die Weide, mit Tiefkühlware im eleganten Köfferchen und Handschuhen bis an die Achseln…aber weisse Stiere, ja, die sind auch heilig!
@dobra
Interessant: Hättest du dgmvs auch ein Waschweib genannt, wenn Sie ein Mann wäre? Was hättest du sie dann genannt, einen Waschkerl? Und hättest du Camp David (welches eigentlich, Camp David I oder II?)auch erwähnt, wenn sie Buddist wäre?
@Bello
ach Bello, sie sind etwas neben den Schuhen.
Unter einem andern Nick ein wenig Öl ins Feuer giessen wollen, damit der Brandherd weiter wütet?
Wenn sie etwas von mir wollen, dann melden sie sich bitte unter ihrem bekannten Nick.
Sonst wirkt es etwas peinlich für sie und etwas bemühend für mich.
Ansonsten empfehle ich etwas headbanging, zum KopfNICKer Blues.
Das macht den Kopf frei und so lässt sich ihren Ärger vielleicht abschütteln. Falls es nicht hilft: sie wissen; mein Angebot steht.
@Bello
Dobra hat niemanden Waschweib genannt, hör auf mit dieser billigen Polemik.
Er hat gesagt die Person laufe Gefahr zu einem Waschweib zu verkommen.
Was du machst hinterlässt Dreck am Stecken, bei dir.
Geh dich waschen, das stinkt zum Himmel. Basta.
@Bello
sie werden sich nicht outen, darum helfe ich ihnen, bei diesem schweren Gang:
Im Media markt (bindochnichtblöd)-Slogan heisst es: ich bin auch ein Rosenstengel.
Gern geschehen, war keine Ursache.
Liebe Steinlaus
bin froh, bist Du in guter Laune und nicht in 2007-Endstimmung wie einige….
Wollte schon nach Dir Ausschau halten, aber jetzt wünsche ich Dir und Deiner lieben Familie beruhigt alles, alles Gute und viel Poesie und Gelassenheit im 2008, nebst bester Gesundheit und Frohsinn, auf ein allumfassendes oder wenigstens viel davon 2 0 0 8
Deine M….
@Waschweib
POTEITO, POTATO!
@Dobra – Waschweib
Nein wirklich das mit dem Camp David war gut! Passend! Warum regt ihr beide euch so auf? Warum die gehässigen Reaktionen? Habe ich mich etwa beklagt? Seit wann ist es verboten Fragen zu stellen?
@Bello
ist schon ok.
Sie dürfen auch mal.
Zur Gehässigkeit können sie mich nicht verführen. Ein laues Lüftchen streicht über meine Backe; Bello war hier.
Und vorbei.
Das war nett
Aber nun verlasse ich sie
Nicht traurig sein
dass es nichts gefruchtet hat.
by bello
Die Wurzel jeder Religion liegt in der Angst vor dem Gewitter. Fasst die Wurzel Fuss, haben wir das “Geschenk”: die Weltreligionen. Schade, früher hab es noch keine wirksamen Herbizide.
@ dobra luftibus
Hm, es gibt aber vergünstigte Tickets nach Lourdes, da kommt der Anbeter billiger zum Heil. Aber auch sonst sind Religionen eine Achterbahn – leider ohne Einheitstarif. Heisst das jetzt, dass Anglikaner eine Art Aldi-Version von Gott anbeten und die Katholiken quasi den von der Globus-Delikatessenabteilung? Egal: Schönes 2008!
@ Moria
Da haben Sie Recht, ich habs selber erlebt in der RS: Aber was taten die Offiziere? – Sie wählten nicht solche selbsternannten Offiziere aus, sondern haben MICH als “Ungläubigen” bzw. Militärgegner gezwungen, in die Unteroffiziersschule einzurücken!
(Nun, diese hatte ich dann leider verweigert, was mir eine zweimonatige bedingte Haftstrafe eingebracht hatte!).
Dobra
hast recht, gut gebrummt ist besser als närrisch gebellt…..Hast ein Zoe-Gutzi verdient, aber bloss kein Brunsli, die lässt sie entweder verbrennen oder versteinern!
Nicht wahr Zoe – wie geht es Dir und Deinen weihnächtlichen Resten?
EPIKUR
…..zum grossen Glück sind diese ‘satanischen’ Zeiten im CH-Militär vorbei. Aber dafür brauchte es eben diese ‘Märtyrer’ wie Sie! Schon Goethe wusste, dass Genie zu allem gehört,
auch zum Märtyrertum……
Uebrigens hat sich in Ihrer, zwischen den Klammern befindlichen, Bemerkung ein Stellungsfehler von ‘leider’ eingefunden. Sollte es nicht heissen ‘diese (UOS) habe ich …..verweigert, was mir LEIDER (hier) eine 2-monatige Haftstrafe eingebracht hatte?
Ihr Beitrag zum Jahresanfang im laufenden Blog ist einmal mehr soo wahr_i_pur, Epikur, danke!
moira moria
versteinern. apropos versteinern.
an jenem nachmittag wo gewisse weiber sich in einer kirche verlustierten, war ich an einer beerdigung.
ein alter…., eben dort wo ich herkomme, verstarb . ich will gar nicht erklären warum ich hinging, ein teil davon war auch müssen.
ist ja wurst.
die beerdigung war sehr feierlich und jetzt kommts, auch irgendwie humorvoll.
er liebte die ländlermusik überalles.
so organisierte jemand eine kleine kapelle und die spielten unter anderem den “schottischen” steinerchilbi.
da blieb fast kein auge trocken.
ich persönlich mag jenen pfarrer nicht wirklich gut, er hat eine so übertriebene kanzelstimme, jedesmal wenn er den namen des verstorbenen nannte machte er eine künstliche pause, das tönte dann ungefähr so: hansli pause pause meier.
den vornamen sagte er immer mit höherer stimmlage als den nachnamen.
also: hans pause pause müller.
die hinterbliebenen (oder zurückgebliebenen?) liessen ihn den lebenslauf vorlesen, es dauerte pause pause etwas lange.
wie du hier liest war ich auch in der kirche, nur nicht in jener fernen in der stadt mit dam hässlichen fussballkapitän. hihi.
liebe moira es geht mir nicht schlecht. und dir?
bist du wieder anklimatisiert?
Liebe Zoe
vielen Dank – Gott sei Dank geht es Dir gut, das ist die Hauptsache!
Nun, eigentlich hätte ich lieber gehört, wie es MEINEM Brunsli geht als wie der eigenartige Pfarrer die Namen pausenvoll aussprach….
Und hoffentlich bist Du nicht nur zu dieser Beerdigung gegangen, um sicher zu gehen, dass der arme, selig Verstorbene auch wirklich vergraben wurde!?
Von wegen ‘Weiber’ – lieber ein bärtiges als ein zu frommes……nicht wahr, teure Zoe?
Liebe, haarige Grüsse aus der Stadt mit dem best- und jederzeit wohlfrisierten Fussballtrainer!
@zoe
gewisse weiber…ehm..räusper
stimmt, die arme moria hat sich auch gleich eines der pfundigen weiber unter den arm geklemmt: es wollte ja partout nicht mehr selber laufen!
und verlustiert hat sich das schon etwas gewachsene nur zögerlich, zuerst war’s das falsche glas, dann fehlten die ” blöterlis” und zu guter letzt als moria davon eilen musste warfen sie sich zu zweit am ” tramhüsli” auf den boden zwecks sofortiger verpflegung, da war ich dann auch bedient mit den weibereien… du siehst du hast was verpasst, pausenlos!
Die Demontage der Monotheismen, die Entmystifizierung des Juden- und Christentums – und natürlich auch des Islams – und schliesslich die genaue Analyse der Theokratie, das sind die drei Aufgaben der Theokratie, das sind die drei Aufgaben, denen sich die Atheologie zunächst einmal stellen muss. Anschliessend gibt es, eine neue ethische Ausgangsposition auszuarbeiten und in der westlichen Welt die Bedingungen für eine wirklich postchristliche Moral zu schaffen. Eine Moral, für die der Körper keine Strafe mehr ist, die Erde kein Jammertal, das Leben keine Katastrophe, das Vergnügen keine Sünde, die Frauen kein Fluch, die Intelligenz keine frivole Anmassung und die Wollust kein Grund zur Verdammnis.
Daran sollte sich eine Politik anschliessen, die weniger dem Todestrieb als vielmehr der Lebenslust huldigt. Der nächste wäre nicht der Feind und Widersacher zu betrachten oder gar als ein aus dem Weg zu räumendes Ärgernis, sondern als eine willkommene Gelegenheit, um im HIER und JETZT eine zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen und zwar nicht unter der Obhut Gottes oder der Götter, sondern lediglich unter der Verantwortung der daran Beteiligten.
Kommen Aliens eigentlich auch in den Himmel oder in die Hoelle?
@ atheistin
Habe mich köstlich amüsiert über Ihren Beitrag. Netter Versuch…..bei dem es auch bleiben wird. Christentum, Moral und Ethik sind nun mal untrennbar, obwohl es Leute gibt, welche das immer noch nicht wahrhaben wollen. Was Sie wollen, ist Anarchie…..aber es wird bei Ihrem Wunschtraum bleiben. Mehr Gelassenheit im 2008 wünsche ich !
@VentyLator
“Kommen Aliens auch in den Himmel oder in die Hölle?”
Ja, klar doch! Allerdings, nur getaufte schaffen es in den Himmel.
Grüsse pest
@atalaia
wir(einige) im blog haben es ja versucht, es auch ihnen beizubringen, dass es in vorchristlicher zeit schon ethik und moral gegeben hat und dass die von ihnen postulierte verbindung ein reines hirngespinst ist. wie erwartet: vergeblich!!
mehr gelassenheit, lieber atalaia wünsche ich ihnen für’s 2008 nicht, aber ein paar mehr aktivierte HZ. Gruss pest
(PS: HZ=Hirnzellen)
Pest
…..gut erkannt, zu erklären was HZ heisst, sonst hätte er sicher die Heizung gemeint.
Trotzdem, wie kannst Du erwarten, dass etwas aktiviert wird, das nicht vorhanden ist, aber, aber….wie kannst Du auch!
@Atalaia
Sie führen sich in diesem Blog so auf, als wären Sie Gott in Person – allwissend und bestimmend. Nicht gerade ein gutes Beispiel eines modernen, nächstenliebenden Christen. Blos ein Scharfmacher, der sich wohl n bisschen in die Ecke gedrängt fühlt.
Die moderne Auslegung des neuen Testaments ist so inkonsequent und interpretierbar dass es für mich als +- Agnostiker gar nix bedrohliches hat und ich die Christen somit gerne in Ruhe lasse – ausser sie werden aggressiv wie Sie.
Zum Thema selbst: Die Theorie von Himmel und Hölle ist die dümmste Vereinfachung in der Geschichte der Menschheit!!
@ pest
HZ ist genau, an was es Ihnen mangelt…kümmern Sie sich um die M-Fraktion und lernen Sie etwas über Moral und Ethik. Dafür brauchen Sie dann wiederum nicht….die M-Fraktion.
@ pepe
Aus welchem Film sind Sie denn entsprungen ? Was Sie über die “Theorie” von Himmel und Hölle denken, ist unwichtig. Ihr Verhalten alleine beweist, dass die Bibel richtig liegt. Mehr muss ich dazu gar nicht sagen. Mal schauen, ob der Heilige Geist Sie noch auf den richtigen Weg bringt. Ach ja, Sie dürfen ruhig wieder unter Ihrem normalen Pseudo schreiben…..
@ Moria
)
Danke für den Dank und Ihre positiven Vibrations
Was das “Leider” betrifft, kommts auf die Perspektive an: “leider” bedeutet auch, dass ich zwar die UOS verweigert hatte (also Absicht=hurra), ich aber wusste, dass da noch einiges auf mich zukommen sollte (Sanktionen=leider).
Rabbi Jussuf
sehen Sie, genau das ist ihr Problem – wenn jemand in einer gewissen Frage anders denkt, als Sie, bezeichnen Sie ihn als einen „unselbständigen Denker“ – sich selbst halten Sie für einen selbständigen Denker -
Was ist ihr Massstab? Ihre eigene Meinung, ihre eigene Weltanschauung?
Mit einem Federstrich bezeichnen Sie C.S. Lewis als unselbständigen Denker, weil er als „Apologet“ des christlichen Glaubens tätig war. Sie sagen: ein Verteidiger war er, der verteidigt ohne es selbst zu hinterfragen.
1. Sie sind auch ein Apologet, ein Verteidiger ihres (Un)Glaubens
2. Wer sagt denn, dass Sie oder auch ein C.S. Lewis, das was er verteidigt, nicht zuerst auch so gründlich und so „selbständig“ wie möglich hinterfragt hätte?
Im Falle des besagten Lewis ist es jedenfalls so, dass er ein überzeugter Atheist war, dann nach reiflicher Überlegung ein Theist wurde und dann nachdem er die gängigen Philosophien und Religionen studiert hatte, ein überzeugter Christ wurde.
Er kannte also die Welt von den Andersdenkenden von Innen, weil er selbst einer von Ihnen war. Das können Sie wahrscheinlich von sich nicht behaupten. Sie machen es sich sehr einfach, und meiner Meinung nach ist es selbstherrlich, einfach behaupten, wer etwas glaubt was ich nicht verstehen kann, der kann nicht selbständig denken. Bravo!
Doch nun noch zu ihrem Argument: Sie sagen, dass ja auch der Ungläubige in die Hölle kommt, der keine Wahl hatte. Vielleicht war das die gängige Theologie der christlichen Kirche. Meiner Meinung nach, ist es aber nicht ein eindeutiges Dogma der Heiligen Schriften.
Paulus argumentiert im Römerbrief, dass die Menschen, die die Botschaft nicht gehört haben, dennoch das Zeugnis der Natur und des eigenen Gewissens haben.
Die Natur sagt jedem Menschen, dass es einen Schöpfer geben muss, dem wir Anerkennung und Dank schuldig sind. Das Gewissen sagt jedem Menschen, dass er selbst auch nicht fehlerfrei ist und deshalb Vergebung und Gnade nötig hat.
Jeder Mensch kann also Gottes Stimme auf die eine oder andere Art hören und sich entscheiden diese Stimme anzunehmen oder abzulehnen.
Auch Jesus hat sich dahin gehend geäußert. Den selbstgerechten Pharisäern sagte er: „Wenn ihr blind wäret, so würdet ihr keine Sünde haben; nun ihr aber saget: Wir sehen, so bleibt eure Sünde.“ Joh 9,41
Mit anderen Worten, der Mensch ist nicht verantwortlich, für das was er nicht kann, sondern für das, was er kann. In diesem Sinne, sagte Jesus auch den kleinbürgerlichen Heuchlern von den Fischerdörfern am See Genezareth, dass es den Bewohnern von Sodom und Gomorra erträglicher gehen werde im Gericht als ihnen. Begründung: „wem mehr gegeben wurde, von dem wird auch mehr verlangt“.
Sie sehen also Rabbi, es ist nicht alles ganz so einfach, wie Sie es darstellen.
Dann sagen sie noch, dass die Christen, die Verheißungen des Himmels wörtlich nehmen, dann aber die Drohungen der Hölle eher symbolisch (weg)deuten. Natürlich kann ich nicht repräsentativ für Millionen von Christen sprechen. Aber für mich sind eher die Beschreibungen des Himmels so abstrakt, dass ich zum Schluss komme, dass die Bilder, welche die Bibel für die Ewigkeit gebraucht, vor allem symbolischen Charakter haben.
Der Himmel, eine Stadt, die ein Würfel ist, aus reinem Gold, das durchsichtig ist wie Glas in der ein Lamm für Licht sorgt, anstelle von Sonne und Mond. – Da wird es doch eindeutig, dass sich der Schreiber der Symbolsprache bedient.
Fazit: sie haben nicht wirklich gut recherchiert. Fast kommt der Verdacht auf, Sie hätten einfach Gehörtes, also Argumente anderer vorschnell wieder geschrieben. Aber das ist ja unmöglich, denn Sie als selbständiger Denker, werden nur Gedanken haben, die absolut Original von ihnen selbst sind.
@merry
Ich kanns doch nicht lassen, auch mit einer Woche Verspätung noch das letzte Wort zu haben.
Ich hoffe, Sie schauen gelegentlich mal hier vorbei.
Ich habe Lewis nicht als unselbständigen Denker bezeichnet. Meine Formulierung war: „partiell nicht selbständig“. Das beziehe ich auf Ihre Charakterisierung „Apologet“
Apologetik ist ohne grundlegende Dogmatik nicht denkbar (und wäre auch überflüssig).
Ein Apologet verteidigt Dogmen gegen aussen. Dogmen sind Glaubenssätze, die nicht hinterfragt werden dürfen.
Ein Apologet ist also per definitionem ein partiell unselbständiger Denker.
Wenn also Sie Lewis als Apologeten bezeichnen, dann ist er ein unselbständiger Denker.
(Wenn ich mir Narnia anschaue, komme ich zu dem Schluss, Lewis war nicht nur unselbständig, sondern auch noch unausgegoren.)
Die Natur sagt keineswegs jedem, dass es einen Schöpfer geben soll. Sie sagt uns viel mehr, dass sie viel zu wunderbar ist, als dass sie von einem Schöpfer stammen könnte.
Das Gewissen sagt jedem, dass er selbst nicht fehlerfrei ist und deshalb endlich Verantwortung übernehmen soll.
Sie widersprechen sich selbst: „Jeder Mensch kann Gottes Stimme … hören“
Dann aber machen Sie Unterschiede in der Bestrafung der Heuchler und den Sodomitern. Warum? Sie (und Jesus) setzten voraus, dass er, Jesus, mehr sei als die Natur. Jesus nennt andere kleinbürgerliche Heuchler? Welch ärmliche Bezeichnung von jemandem, der über der Natur steht. Aus dieser Bezeichnung spricht doch einfach nur eine persönliche Verletztheit.
So und nun schauen Sie sich noch das sinnlose Opfer von Aslan in den Chroniken von Narnia an.
lieber Rabbi
ihnen ist offenbar entgangen, dass ich auf die Argumente von ihnen und Herrn Stamm geantwortet habe.
Es geht ja in diesem Tread um die Hölle.
Ich habe argumentiert, dass die Existenz in der Gottesferne (also der Hölle) nichts anderes als die logische Konsequenz der freien Wahl des Menschen ist. Niemand muss unter Gottes Herrschaft (in dem Himmel) leben.
Sie haben daraufhin gesagt, dass das Prinzip der freien Wahl ja nicht auf die zutrifft, die gar nichts von Gott gehört haben. Worauf ich ihnen klar machte, dass die Bibel auch zu diesem Fall etwas zu sagen hat. Dass man nämlich via Natur und Gewissen jeder Mensch die Möglichkeit hat, eine Botschaft von Gott zu hören, die er annehmen oder ablehnen kann.
Sie sind ja der beste Beweis, dass auch in der Stimme der Natur dem Menschen die Möglichkeit der Wahl offenbleibt. Für einige ist die Schöpfung Beweis für einen Schöpfer – für sie hingegen ist sie ein Beweis, dass es keinen geben kann (zu wunderbar für einen Schöpfer).
Ich kann natürlich nicht beurteilen ob ihre Wahl bereits definitiv ist, aber im Moment ist es so, dass sie nicht an Gott glauben, weil sie nicht an ihn glauben wollen. Ein anderer sieht das Universum und glaubt an Gott, weil er an Gott glauben will.
Wir alle haben also eine Wahl – und die Existenz unter Gott oder Fern von ihm ist die logische Schlussfolgerung dieser Freiheit.
Das war das Thema – das war das Argument.
Dann noch zu Jesus. Sie fragen: ist etwa Jesus mehr als die Stimme der Natur?
Nun Jesus hat das tatsächlich behauptet. Und damit bewies er ein weiteres Mal, dass er entweder Grössenwahnsinnig war – oder, halt eben tatsächlich der Sohn Gottes.
Auch hier haben wir wieder die Wahl, ob wir das glauben wollen oder nicht.
Die Frage mit dem selbständigen Denken lasse ich. Offensichtlich wollen sie einfach auf ihrem Standpunkt verharren, dass nur die vollständig selbständig denken können, die dasselbe glauben wie sie. Das dürfen sie natürlich.
@merry
Ok, Ihre Argumente in allen Ehren.
Nur hat das für mich dann gar keine Bedeutung. Weil es keinen Gott gibt, gibt es auch keine Gottesferne, keine Hölle.
Ich habe gar keine solche Wahl, wie Sie sie für jeden Menschen postulieren. Es ist mir nicht einmal möglich an Gott zu glauben, auch wenn ich das wollte.
So wie ich Sie jetzt verstehe, ist es notwendig, zuerst an Gott zu glauben, dann wird er auch existieren und eine Botschaft senden können.
So entsteht die Welt mit Gott durch den Glauben und der Glaube mit Gott.
Das eben können Sie NICHT denken, dass es keinen Gott geben könnte.
Das aber ist auch eine Wahl und nicht nur eine Wahl zwischen Gut und Böse.
Wieso verstehen Sie Freiheit nur als Wahlfreiheit zwischen einer schlechten Möglichkeit und einer guten Möglichkeit? Ist die Welt so simpel?
@merry
PS. Das war schon wieder eine neue Definition von Hölle, die der Gottesferne. Damit ist dann auch gleich der Himmel, oder das Paradies mit umdefiniert.
Durchaus interessant. Danke.
@ Hugo Stamm
Ohne Tod und Höllenangst ist doch kein Geschäft zu machen. Darum wird die Mär von der ewigen Verdammnis, möglichst mit Feuer und Qualen, aufrecht erhalten.
Nur die Kirchen meinen, eine Lösung zu haben und versprechen ein imaginäres, unbewiesenes Produkt, nämlich die Erlösung. Ist Teil ihres Marketingplans. Hat über Jahrhunderte funktioniert, und wird, wenn sich in den Köpfen und Herzen nichts ändert, weiter funktionieren. Darum bin ich ein Befürworter des Weltethos.
@Rabbi
gern geschehen – freut mich, dass unsere Konversation doch noch erfolgreich war – und Sie einen neuen Gedankenansatz zum alten Thema aufgreifen konnten.
Ich verstehe: sie halten die Gottesvorstellung für so absurd, dass sie denken, sie könnten gar nicht an Gott glauben. Sie hätten keine Wahl.
Wenn ich ihnen zuhöre, dann reden sie fast so, als wäre Glaube vorherbestimmt. Ich denke, die Erfahrung zeigt, dass dies nicht so ist, viele Atheisten wurden plötzlich gläubig und gläubige Menschen verloren im Lauf des Lebens ihren glauben.
Wenn die hölle droht
Ein rein männlich, patriarchal und unmenschlich gestricktes religiöses weltbild, das auf unterdrückung und abhängigkeit aufgebaut ist – im matriarchat existier(t)en diese schreckenvisionen beileibe nicht.
All das habe ich mich als christlich religiöser Laie auch gefragt.
Dann habe ich mich kürzlich hingesetzt, recherchiert und alles mal niedergeschrieben.
Mein Ergebnis:
* Der Urtext des Alten Testamentes warnt nie vor einer Hölle oder vor einer Ewigen Verdammnis.
* Paulus, Jakobus, Petrus und Johannes sprechen oder warnen nirgends vor einer Ewigen Verdammnis.
* Die Ewige Hölle resultiert aus zwei Übersetzungsfehlern der falschen Übersetzungsergebnisse “ewig” und “Hölle”.
* Die christliche “Hölle” hat ihren Ursprung in Naturreligionen, heidnischen und anderen Kulturen.
* Jesus gebraucht in den Evangelien oft den Begriff Gehenna und nie den heidnisch basierten Begriff Hölle.
* Die Gehenna wird im Alten Testament beschrieben. Jeremia 7,30-33
* In der Gehenna wurden Leichen und Unrat verbrannt.
* Die Gehenna und die heidnisch basierten “christlichen” Vorstellungen von Hölle sind nicht identisch.
* In der Kirchengeschichte wurde und wird die Ewige Hölle bis heute latent als dogmatisiertes Drohmittel benutzt.
* Die Ewige Verdammnis wird artikuliert von machtorientierten oder falsch informierten Menschen.
* Die Ewige Verdammnis gehört daher ins Reich der Fabeln und Mythen.
* Die Ewige Hölle gibt es im Urtext nicht. Sie ist unbiblisch.
* Höllengläubige sind meiner Befürchtung nach einem religiösen Massenwahn ausgesetzt.
Herzliche Grüße
Tom
Pick a Color for your Bridesmaid Dresses.
Do not get your girls wear a plain white bridesmaid dress on stage in order to avoid distracting.