Schweiz

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hugostamm am Mittwoch den 12. September 2007

Macht der Erkenntnis

These: Der grassierende Aberglaube ist die irrationale Reaktion auf die für viele Menschen bedrohlichen Erkenntnisse der Wissenschaften.

Begründung: Bevor uns wissenschaftliche Erkenntnisse in die Moderne katapultierten, war die geistige Welt in unseren christlichen Breitengraden noch heil. Oben wachte der liebe Vater im Himmel, unten wütete der Satan, und im Zentrum des Universums machte sich der Mensch als Krone der Schöpfung die Erde untertan. Gott hatte die Erde in sechs Tagen geschaffen und den Menschen nach seinem Ebenbild geformt.

Doch dann begann der Mensch zu denken und zu forschen. Was er entdeckte, gefiel den Hütern des wahren Glaubens nicht. Ein Blick ins All zeigte, dass die Erde nicht das Zentrum war, sondern ein Staubkorn in der unfassbaren Unendlichkeit. Unser Planet wurde nicht etwa vor rund sechs tausend Jahren geschaffen, wie uns die Bibel weis macht, sondern entstand vor Millionen von Jahren.

Den Gipfel der menschlichen Kränkung leistete sich Darwin. Die Krone der Schöpfung verkam zu einer blosse Laune der Natur oder zu einem Zufallsprodukt. Glücklicherweise hatte sich die Wissenschaft inzwischen von der Kirche emanzipiert, sonst hätte Darwin wohl das gleiche Schicksal erlitten wie Galiläo Galilei.

In den letzten hundert Jahren ging es Schlag auf Schlag. Die Vorstellung vom vernunftsbestimmten, ethisch verantwortlichen Wesen, das treu die Gebote Gottes umsetzt, wurde durch die Erkenntnisse der Psychologie gründlich zerstört.

Freud entdeckte das Unbewusste und wies nach, dass wir Menschen von bisher unbekannten destruktiven Energien und Trieben beherrscht werden. Du bist nicht Herr in deinem Haus, beschied der Psychologe und raubte uns noch mehr Selbstwertgefühl. Der Mensch als ein besserer Affe. Was für ein Drama.

Es kam noch schlimmer. Die Seele, angeblich Sitz des göttlichen Geistes, wurde von den Ärzten, die erstmals einen Menschen setzierten, nicht gefunden. Heute sind sich viele Wissenschafter einig, dass die Seele nur das Produkt einer neurologische Funktion ist.

Den Rest gaben uns die Soziologen. Sie wiesen nach, dass wir ausschliesslich nach dem Prinzip des Eigennutzes funktionieren und nicht die altruistischen Wesen sind, als die wir uns gern sehen und wie die Glaubensgemeinschaften fordern. Die Demontage war perfekt.

(Kritiker werden einwenden, viele Menschen seien einfühlsam, hilfsbereit und opferten sich für andere auf. Soziologen werten die damit verbundene Anerkennung auch als Eigennutz. Dieser sei selbst bei einer Mutter Theresa wirksam gewesen, die sich mit ihrer Hilfsbereitschaft die Gunst des Himmels und damit das Heil erkämpft habe.)

Die Wissenschafter relativierten sogar die Liebe. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Sexualität. Diese habe lediglich die Funktion, die besten Gene im Sinne der Evolution weiterzugeben.

Armer Mensch. Das heroische Bild, das er von sich selbst entwirft, zerbröselt zunehmend zwischen seinen Fingern. Übrig bleibt die Erkenntnis, dass alles nur von Hirnlappen gesteuert wird. Und dass unser Gastspiel auf der Erde nur ein Wimpernschlag auf der Zeitachse des Universums ist. Denn in ferner Zukunft geht auch unser Planet den Weg des Vergänglichen.

Um den fundamentalen Kränkungen zu entgehen, flüchten viele in den Aberglauben. Schade nur, dass manche sich gewaltsam gegen die Überbringer der angeblichen bedrohlichen Botschaften wehren.

Bei näherer Betrachtung ist das alles nur halb so schlimm. Im Gegenteil. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse verändern allenfalls unser Weltbild, das Leben an sich und unseren Alltag berühren sie nur am Rand. In hundert Jahren werden die Menschen lachen über unsere Diskussion. Genau so, wie wir heute über die Geistlichen lachen, die früher steif und fest behauptet hatten, die Erde sei eine Scheibe.

Warum müssen wir die neuen Erkenntnisse ernst nehmen? Die Geschichte lehrt uns, dass Ignoranz viel Leid über die Menscheit bringt, weil sie Autoritätspersonen viel Macht gibt. Und: Gegen die Macht der Erkenntnis ist langfristig ohnehin kein Kraut gewachsen.

Die Welt wird menschlicher, wenn wir die Tatsachen akzeptieren, wie sie sich nun mal präsentieren. Damit liesse sich viel Unheil verhindern. Unser krampfhafter Versuch, uns zu überhöhen und allem einen höheren Sinn beizumessen, führt zwangsläufig in den Aberglauben. Und allzu oft ins Unglück.

381 Kommentare zu „Macht der Erkenntnis“

  1. Milnir sagt:

    @The_It

    Sie behaupten von sich aufgeklärt zu sein. Dabei scheinen Sie nicht einteilen zu können, wo denn der Glaube anfängt. Für Sie existiert nur die wissenschaftliche Betrachtung. Sie sollen Sie dann imstande sein die Religion beurteilen zu können?

    Eine seriöse Diskussion mit Ihnen würde Not tun. Aber ich schätze Sie so ein, dass Sie einfach Ihre Meinung kundtun wollen, und mehr nicht, und es dehalb nichts bringen würde. Oder haben Sie den Mut dazu?

  2. Der Logos sagt:

    Theologie ist keine Wissenschaft, sondern eine Art Dichtung, die sich damit beschäftigt, mit unbewiesenen und unbeweisbaren Spekulationen so zu verfahren, als wären es chemische Formeln.

    Gruss Logos

  3. Milnir sagt:

    @Hinweisender
    Sie haben nicht verstanden, um was es geht.

    Es ging mir nicht darum die Metaphysik wissenschaftlich zu definieren, sondern die Wissenschaft ihre eigenen Grenzen erkennen zu lassen.

    Der Versuch die Religion und Gott wissenschaftlich zu betrachten kann nur über die Kenntnis der eigenen Grenzen der Wissenschaft selbst erfolgen. Anders geht es nicht. Denn wie sollte man die Metaphysik beweisen wollen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, respektive nur indirekt überhaupt möglich.

    Danke für den Tipp mit den handverlesenen Kakaobohnen. Aber ich denke Sie sollten die Bücher, welche Sir mir vorgeschlagen haben, besser selber nochmals lesen. Diesmal aber unter obiger Bedingung.

    Alles klar? Ansonsten können Sie gerne nochmals nachfragen. Ich bin gerne bereit Ihnen nochmals die Wahrheit über die Beziehung zwischen Wissenschaft und Metaphysik Auskunft zu geben.

  4. DgMvS sagt:

    @ Rabbi
    “das ist auch der Grund, warum manche Leute hier im Blog … so empfindlich reagieren…”
    Werter Rabbi, wen genau meinen Sie mit “manche Leute”?
    Ich teile Ihre Meinung ganz und gar nicht. Die empfindlichen Reaktionen – hier im Blog – haben einen ganz anderen Grund.
    Sie sind eine Reaktion auf die Arroganz von Leuten wie HS, Horatio, Moria und anderen, die das Weltbild der Glaeubigen staendig abwerten und verspotten.
    Die Hypothese von G-ttes Existenz kann gar nicht widerlegt werden, lieber Rabbi!
    Sie bleibt so lange gueltig, bis sie jemand falsifizieren kann.
    Deshalb ist das Weltbild eines Glaeubigen genau so gueltig wie das eines Atheisten.

    Ich erzaehle Ihnen eine Geschichte:

    Mendel und Berkowitsch hatten Streit. Sie gingen zum Rabbiner, um ihn ihren Streit schlichten zu lassen.

    Der Rabbiner hörte sich Mendel an und sagte dann zu ihm: “Du hast recht!”

    Dann hörte er sich Berkowitsch an und sagte wieder: “Auch du hast recht!”

    Aus der Küche meldete sich die Frau des Rabbiners: “Das geht doch nicht, dass der eine wie der andere recht hat!”

    Darauf der Rabbiner: “Und du hast ebenfalls recht!”

  5. Dobra sagt:

    @DgMvS

    Etwas irritiert mich: seit Monaten sprechen sie von Pausen, verabschieden sich immmer wieder vom Blog, es vergeht keine Woche, ohne nicht mindestens eine Ankündigung. Wie soll ich ihnen noch glauben?

    Zu ihrer Kreation des Polizisten:
    Jeder soll sich seine Meinung bilden über ihre Vorgehensweise und ihre Begründung. Ein paar Feedback haben sie ja schon erhalten.
    Ich verspüre kein Interesse, ihnen meine Sicht der Dinge weiter darzulegen.
    Denn ich bleibe dabei. Es muss für mich keinen Diskussion mit ihnen entstehen, da dürfen sie andere auswählen und diese dürfen sich dann an ihnen erfreuen.

    @Rabbi Yussuf
    das Schweigen des ominösen Wissenschaftlers spricht nicht Bände,sondern hinterlässt Lücken. Da fischt einer im Trüben ;-)

    @Der Hinweisende
    Wer Religion und den Glauben mit weltlichen Thesen erklärt, der wird von vielen nicht ernstgenommen, bzw. grenzt dass für gewisse Kreise an Blasphemie.

    Oft sind die, die eine Aufklärung am dringendsten brauchen würden, am meisten “imprägniert”.
    Sie werden das unschwer an der Antwort erkennen können.

  6. DgMvS sagt:

    @ Atalaia und Milnir
    Wegen dem sektenhaften Verhalten und der Gruppendynamik: Genau so sehe ich es auch. Das hier ist ein Sektenblog im wahrsten Sinne des Wortes;-))
    Unverstaendlich, dass Blogger wie Dobra, feelx, Horatio und der Buesiolog das nicht auch begreifen, wo sie sich sonst fuer so schlau und gebildet halten.

    @ Dobra
    Erinnern Sie sich noch an die Merkmale totalitaerer Regime, die Sie letzthin aufgezaehlt haben? Vergleichen Sie sie mal mit dem Blog!

  7. Der Logos sagt:

    Der Christengott ist ein Relikt aus der Bronzezeit und gehört wie die archäologischen Funde aus jenen vergangenen Tagen ins Museum. Das Christentum entstand zu einer Zeit, in welcher man an böse Geister, Dämonen und Teufel glaubte. Nicht die Exorzisten und nicht die Hexenverbrennungen haben die bösen Geister, Dämonen und Teufel aus dem Abendland vertrieben, sondern Wissenschaft und Aufklärung!

    Wenn es einen Schöpfergott geben sollte, ist es dieser, welcher den Menschen mit einem Gehirn ausstattete, das reflektierendes Bewusstsein und analytisches Denken erzeugen kann. Der Mensch ist mit einem Werkzeug zum Erkennen ausgestattet und muss von dieser Fähigkeit Gebrauch machen.

    Spiritualität bedeutet, sich darüber Gedanken zu machen, woher wir kommen, wohin wir gehen, worin wir verwurzelt sind. Gerade das Christentum würgt mit seinen starren, überalterten, nicht mehr glaubwürdigen Glaubenssätzen und Dogmen echte Spiritualität ab.

    Nein, die Naturwissenschaften sind selbstverständlich nicht in der Lage, Antworten auf die “letzten Fragen” unseres Daseins zu geben. Das behauptet kein seriöser Wissenschaftler. So etwas unterstellen ihr nur kurzsichtige Fundamentalisten wie Milnir, Atalaia und Konsorte.

    Die Naturwissenschaften können aber sehr wohl einen (mit unseren Sinnen) erfassbaren Ausschnitt der Wirklichkeit erforschen. Und dieser Ausschnitt ist zwar nur ein winzig kleiner Teil, aber eben ein Teil der ganzen Wirklichkeit. Dieser uns zugängliche Ausschnitt ist real und widerspricht nicht der transzendenten Wirklichkeit. Sonst wären wir nichts Anderes als blinde Phantome in einer unwirklichen Welt.

    Mit steigender Erkenntnis wird das Bild der Welt differenzierter und damit auch das spirituelle Denken. Da ist es nur logisch, dass Gottesbilder aus der Antike unsere Spiritualität nicht mehr befriedigen können. In jeder Kultur führte das Sterben einer Religion zu einer vorübergehenden Orientierungslosigkeit, bis Platz für eine neue Weltdeutung frei wurde. In so einer Phase befinden wir uns zur Zeit. In intellektuellen Kreisen hat man sich schon längst von den antiken Weltvorstellungen des Christentums abgewendet.

    Gruss Der Logos

  8. solochrist sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    2007-09-16 19:31:19

    zuviel der aufmerksamkeit für mich und meine gedanken, rabbi. das habe ich als “o sole mio” gar nicht verdient.
    ;-)
    freuen tut es mich aber dennoch.
    :-)

    nun, es geht um viel, es geht um die warheit, um unser leben und was ist danach.
    da sind wir empfindlich (“schinntz”)
    ;-)

    du schreibst “bleibt er regressiv in der Kindheit stecken, wenigstens in Dingen, die den Glauben betreffen.”
    vielleicht ist dies ein wichtiger gedanke, verstehen wie ein kind. dieser gedanke ist ja nicht neu.
    dieser wissenschaftler aus “russland” dieser “garganov” wird uns vielleicht noch etwas näher erklären was er meint.
    einige interessante gedanken waren da schon auch dabei.

    bleiben wir offen für’s “gespräch” rabbi?

    dä solochrist

  9. solochrist sagt:

    @ DgMvS
    2007-09-16 18:15:28

    nun ist er aber gekränkt der solo, du schreibst:
    “haben HS und der Blog jede Glaubwuerdigkeit verloren.”

    he, du guter mensch, ich hab mich sogar wiederholt, um glaubwürdig zu bleiben…

  10. Der Logos sagt:

    Der Christengott ist ein Relikt aus der Bronzezeit und gehört wie die archäologischen Funde aus jenen vergangenen Tagen ins Museum. Das Christentum entstand zu einer Zeit, in welcher man an böse Geister, Dämonen und Teufel glaubte. Nicht die Exorzisten und nicht die Hexenverbrennungen haben die bösen Geister, Dämonen und Teufel aus dem Abendland vertrieben, sondern Wissenschaft und Aufklärung!

    Wenn es einen Schöpfergott geben sollte, ist es dieser, welcher den Menschen mit einem Gehirn ausstattete, das reflektierendes Bewusstsein und analytisches Denken erzeugen kann. Der Mensch ist mit einem Werkzeug zum Erkennen ausgestattet und muss von dieser Fähigkeit Gebrauch machen.

    Spiritualität bedeutet, sich darüber Gedanken zu machen, woher wir kommen, wohin wir gehen, worin wir verwurzelt sind. Gerade das Christentum würgt mit seinen starren, überalterten, nicht mehr glaubwürdigen Glaubenssätzen und Dogmen echte Spiritualität ab.

    Nein, die Naturwissenschaften sind selbstverständlich nicht in der Lage, Antworten auf die “letzten Fragen” unseres Daseins zu geben. Das behauptet kein seriöser Wissenschaftler. So etwas unterstellen ihr nur kurzsichtige Fundamentalisten wie Milnir, Atalaia und Konsorte.

    Die Naturwissenschaften können aber sehr wohl einen (mit unseren Sinnen) erfassbaren Ausschnitt der Wirklichkeit erforschen. Und dieser Ausschnitt ist zwar nur ein winzig kleiner Teil, aber eben ein Teil der ganzen Wirklichkeit. Dieser uns zugängliche Ausschnitt ist real und widerspricht nicht der transzendenten Wirklichkeit. Sonst wären wir nichts Anderes als blinde Phantome in einer unwirklichen Welt.

    Mit steigender Erkenntnis wird das Bild der Welt differenzierter und damit auch das spirituelle Denken. Da ist es nur logisch, dass Gottesbilder aus der Antike unsere Spiritualität nicht mehr befriedigen können. In jeder Kultur führte das Sterben einer Religion zu einer vorübergehenden Orientierungslosigkeit, bis Platz für eine neue Weltdeutung frei wurde. In so einer Phase befinden wir uns zur Zeit. In intellektuellen Kreisen hat man sich schon längst von den antiken Weltvorstellungen des Christentums abgewendet.

    Gruss Der Logos

  11. solochrist sagt:

    @ Freya
    2007-09-16 16:39:05

    du schreibst: “…die christliche Logik kenne ich schon…”

    ohä, wenigstens eine, dies weiss.

    und “…warum der allmächtige Gott die Sache derart verpfuscht hat…”

    dich hat es ja damals noch nicht gegeben…
    gell, du lässt mir die freude an meinem “spässli” und bist nicht gekränkt.

    es gibt doch noch so vieles, welches wir nicht oder noch nicht wissen. ich möchte hier von anderen lernen. manchmal ist der reiz zur provokation eben dann doch zu gross…
    ;-)

    schreib mir doch einmal deine gedanken zum leben, zu gott und zu dem was danach ist mit uns. ich werde dich nicht provozieren deswegen, sondern versuchen, dich zu verstehen.

    dä solochrist

  12. Dobra sagt:

    @DgMvS
    wenden sie sich an labber, bitte nicht an Dobra.
    Er/Sie hat deutlich gesagt wo seine Domäne liegt.

  13. tom sagt:

    @DgMvS

    Ein Blog tötet keine Menschen. Ausserdem lässt er unterschiedliche Meinungen zu. Im Gegensatz zu totalitären Regimen.

    A propos totalitäre Regime, hier ein Büchertipp von mir: Die Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner. (umfasst 10 Bände, von denen 8 bis jetzt veröffentlicht wurden)

    cu tom

  14. solochrist sagt:

    @ Der Logos

    ui ui ui ui ui …

    du schreibst: “In intellektuellen Kreisen hat man sich schon längst von den antiken Weltvorstellungen des Christentums abgewendet.”

    endlich mal einer der klartext schreibt.
    welcher bist du?
    der aus logos.ch oder logos.org, .net, .info oder gar der vom logos-verlag?

    tja, mir wird der zugang zu diesen kreisen verwehrt bleiben, leider oder zum glück?

  15. solochrist sagt:

    @ Dobra

    wäre fünf vor zwölf noch besser gewesen?
    ;-)

    danke für deine antwort.

  16. DgMvS sagt:

    @ Dobra
    Sehen Sie, Dobra, jetzt machen Sie es wie Moria:
    Wenn Sie meinen Argumenten nichts mehr entgegenzusetzen haben, weichen Sie auf die persoenliche Ebene aus, brechen das Gespraech ab und machen auf beleidigte Leberwurst.
    Ja, mein Abschied ist ein Long Goodbye geworden. Aber trotzdem ist es ein Goodbye. Es macht mir schon lange keinen Spass mehr, hier mitzumachen. Ich bin nur noch deshalb immer noch hier, weil ich auf die Antwort des effekthaschers wartete.

  17. DgMvS sagt:

    @ Dobra
    Sehen Sie, Dobra, jetzt machen Sie es wie Moria:
    Wenn Sie meinen Argumenten nichts mehr entgegenzusetzen haben, weichen Sie auf die persoenliche Ebene aus, brechen das Gespraech ab und machen auf beleidigte Leberwurst.
    Ja, mein Abschied ist ein Long Goodbye geworden. Aber trotzdem ist es ein Goodbye. Es macht mir schon lange keinen Spass mehr, hier mitzumachen. Ich bin nur deshalb immer noch hier, weil ich auf die Antwort des effekthaschers wartete.

  18. Der Anklopfende sagt:

    “Denn wie sollte man die Metaphysik beweisen wollen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, respektive nur indirekt überhaupt möglich.”

    Wie meinen Sie das? Auf welchem indirekten Weg ist es möglich die Metaphysik beweisen zu wollen?

    Vielen Dank, dass Sie sich bereit zeigen, mich über diese Thematik aufzuklären.

  19. Atalaia sagt:

    @ alle Besserwisser

    Umfrage-Ergebnis im Sonntags-Blick:

    54% der Schweizer glauben an eine Wiedergeburt. Ooops….so viele Dumme, Leichtgläubige und Naivlinge in diesem Land ? Oder sind wir doch mehr als ein sinnloses Staubkorn im Universum und das Resultat einer Verkettung von tausend Zufällen ?

  20. Rabbi Jussuf sagt:

    @DgMvS
    Sie verwechseln da etwas. Wenn gewisse Leute keine Argumente mehr haben, meinen sie, die anderen seien arrogant. Das ist empfindlich.
    Behalten Sie Ihre mütterlichen Instinkte für eine lohnendere Aufgabe.

    Nun zum Thema:
    Der ganze Streit um Gott oder nicht Gott kommt daher, dass die Religion sich zurückgedrängt fühlt durch ein rationales Weltbild.
    Darum meinen Gläubige, sich verteidigen zu müssen und das mit oft sehr unfairen Mitteln.
    Das Christentum und der Islam sind ganz besonders darauf angewiesen, dass ihre Geschichte den Tatsachen entspricht, der Islam wegen dem Koran, das Christentum wegen dem Sohn Gottes.
    Durch die Aufklärung, wie sie heute betrieben wird, zeigt es sich eben immer deutlicher, dass genau diese Behauptungen nicht den Tatsachen entsprechen. Dazu kommen die Schöpfung, die Exklusivität der Moral, etc.
    Wenn man die Bibel wirklich ernst nehmen soll, dann geht das nur, wenn ihr alle „Wissenschaftlichkeit“ abgesprochen wird. Dann können wir uns den Mythen nähern und verstehen und sogar etwas daraus lernen.
    Wenn man aber so an die Bibel heran geht, dann glaubt man nicht mehr, wie die Bibel es möchte.
    Wenn man die Wirkungsgeschichte einmal ausser Acht lässt, dann zeigt sich, dass die Bibel einfach ein Buch ist, wie jedes andere auch und dementsprechend kann man es auch kritisieren und beurteilen.
    Warum soll eine beliebige Auslegung nur Gläubigen vorbehalten sein? Jeder biegt sich doch die Sachen zurecht, wie er gerade will, in der Bibel hat es für jeden Geschmack etwas. Man Kriege damit legitimieren, genauso wie Frieden.
    Eine Hypothese muss belegt werden, nicht widerlegt. Eine Hypothese ist nichts anderes als eine Behauptung.

    Eine Sekte hat meist einen Führer, dem bedingungslos geglaubt wird, sie hat ganz enge soziale Bindung an den Führer und untereinander und sie hat einen Feind, das sind alle, die nicht an den Führer und seine Lehren glauben.
    Das ist hier im Blog nicht der Fall, kann es nicht, weil wir uns nicht persönlich kennen und keinen Führer haben. Herr Stamm ist nur der Moderator. (Ich würde mich schön bedanken, wenn er mein Guru wäre.;-)

    Danke für die Geschichte. Sie stimmt oft – aber nicht immer.

    @Dobra
    Da fischt einer in einer ganz trüben Suppe, seiner eigenen.

    Aber aber
    @Solochrist,
    zuviel Aufmerksamkeit? Das hast Du doch verdient –oder etwa nicht? ;-)

    Von dem misteriösen russischen „Wissenschaftler“ werden wir nichts mehr hören und wenn, dann sicher nichts Erbauliches.
    Unter „verstehen wie ein Kind“ stelle ich mir etwas anderes vor, als irgend etwas nachplappern, was man irgendwo gehört hat.
    Ich verstehe darunter Staunen, sich Freuen, Lachen, Erleben.
    Das wäre nicht regressiv.

    Ich bin immer offen für ein Gespräch.

  21. Der Anklopfende sagt:

    “Denn wie sollte man die Metaphysik beweisen wollen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, respektive nur indirekt überhaupt möglich.”

    Wie meinen Sie das? Auf welchem indirekten Weg ist es möglich die Metaphysik beweisen zu wollen?

    Vielen Dank, dass Sie sich bereit zeigen, mich über diese Thematik aufzuklären.

  22. rg sagt:

    @Atalaia

    Ich bin froh dass Sie Bestätigung finden bei den 54% der Schweizern.

    Aber warum sich in der Masse verlieren? Wollen Sie nicht einmal versuchen wenigstens ein paar meiner Fragen von 2007-09-15 11:05:21 und 2007-09-16 00:18:58.

    Damit können Sie zeigen dass Sie Ihren Glauben auch wirklich verstehen.

    Sie müssen ja nicht gleich alle Fragen beantworten, wenn das zu schwierig ist für Sie.

    Zumindest sollten Sie mir sagen wie ich es auf Ihr Niveau schaffen kann.

    Oder muss ich wirklich annehmen dass Sie die Fragen NICHT BEANTWORTEN KÖNNEN.

    rg

  23. rg sagt:

    @Rabbi Jussuf

    Bin eigentlich meist mit Ihnen einverstanden. Nur wenn Sie sagen

    “Wenn man aber so an die Bibel heran geht, dann glaubt man nicht mehr, wie die Bibel es möchte.”

    würde ich korrigierend sagen. nicht “wie die Bibel es möchte”, sondern wie gewisse Leute möchten dass die Bibel es möchte.

    Die Bibel kann ja schliesslich auch nichts dafür, dass sie so interpretiert wird ;-)

    rg

  24. Milnir sagt:

    @Anklopfender
    ——————————————–
    “Denn wie sollte man die Metaphysik beweisen wollen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, respektive nur indirekt überhaupt möglich.”

    Wie meinen Sie das? Auf welchem indirekten Weg ist es möglich die Metaphysik beweisen zu wollen?

    Vielen Dank, dass Sie sich bereit zeigen, mich über diese Thematik aufzuklären.
    ——————————————–

    1.) Sie haben nicht fertiggelesen.
    2.) Verschliessen Sie sich schon wieder. Das beweist Ihre Fragestellung.

    Ich habe gesagt, dass man Gott beweisen kann über die Grenzen der Wissenschaft. Sie haben das schon wieder überhört und haben Scheuklappen an.

    Wie sollen wir dann jemals zu einer Erkenntnis kommen, wenn wir alle Erkenntnis prinzipiell zum vornherein ausschliessen, und jede übergeordnete Betrachtung verneinen? Ihre Frage ist ein Problem, weil Ihre Haltung als Grundvoraussetzung die falsche ist.

  25. Milnir sagt:

    @Anklopfender
    Ich bin mich gewohnt, dass solche Fragen nur ein Michael stellen kann. Und ich vermute wahrscheinlich nicht einmal schlecht. Weil nur Michael sich der Wahrheit so offensichtlich verschliessen kann.

  26. Milnir sagt:

    @Logos
    Genau. Und welches neue Weltbild ist denn jetzt am entstehen? Dazu können Sie uns sicherlich auch etwas erzählen.

    Meine Meinung ist, dass die Spiritualität keinesfalls verschwinden wird, ganz im Gegenteil. Auch sie wird subtiler, ja sogar umfassender und tiefer.

    Sind Sie auch dieser Meinung?

  27. Milnir sagt:

    @Anklopfender
    In der Wissenschaft ist es legitim, etwas über Ausschliessung von Wahrscheinlichkeiten beweisen zu wollen. Genau das gleiche kann gemacht werden mit der Metaphysik. Dies kann als indirekte Beweis-Methode zu einem G-tt betrachtet werden. Und auch dies führt eine hohe Wahrscheinlichkeit der Beweiskraft mit sich, abschon der absolute Beweis natürlich auch hier wissenschaftlich nicht möglich ist.

    Ausserdem gibt es noch den philosophischen Ansatz der Metaphysik aus sich heraus. Wenn Sie sich zu einer Haltung entschliessen, dann tun sie es hinsichtlich dessen, dass Sie sich über die Freiheit dazu entscheiden können, und in der Hoffnung, einen Zustand erreichen zu wollen. Wenn Sie nur wissenschaftlich denken würden, dann würden Sie nur immer auf etwas passiv reagieren, und könnten nicht vorausschauen und Mensch sein.

  28. Rabbi Jussuf sagt:

    @DgMvS

    Sie sprechen selber von einer Gott-Hypothese. Abgesehen davon, dass erst mal Belege für eine Hypothese gebracht werden müssen, was unter scheidet sich von sonst einer Behauptung?
    Zwischen Mars und Jupiter kreist noch ein weiterer Himmelskörper, nämlich eine mikroskopisch kleine Teekanne. (Laut Bertrand Russell)
    Beweisen Sie mir das Gegenteil.
    Kann ich jetzt sagen, dass die Wahrscheinlichkeit 50:50 ist, dass dort eine Teekanne ist, nur weil Sie nicht beweisen können, dass sie dort nicht ist?
    Bei diesem Beispiel wird es auch ersichtlich, dass die Wahrscheinlichkeit für diese Teekanne gegen Null geht, oder?
    Oder finden Sie, dass wenn nur genug Leute an eine heilige Teekanne glauben, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie tatsächlich existiert?
    Lustigerweise gibt es tatsächlich eine Heilige Teekanne. (Russell hätte sich gefreut)
    Nachzulesen -> Google: heilige Teekanne
    Oder das Fliegende Spaghettimonster; ist die Wahrscheinlichkeit für seine Existenz höher, nur weil es dafür auch ein Evangelium gibt? (Zu kaufen bei Amazon)

    Oder die Jarediten. Sie haben etwa 2200 v.Chr. den amerikanischen Kontinent besiedelt unter Führung von Gott. Ist diese Behauptung wahrscheinlicher, nur weil Millionen von Leuten daran glauben?
    (Im Buch Mormon nachzulesen)

    Wenn man dem Begriff „Gott“ wirklich näher kommen will, dann muss man auf der psychologische Ebene forschen. Dann wird man andere Fragen stellen, nicht mehr gibt es einen Gott oder nicht, sondern wofür brauchen wir einen Gott. Was ist seine psychologische Funktion? Wie wirkt ein Gottesbild im Menschen?
    Dann wird auch schnell klar, warum es so viele verschiedene Gottesbilder gibt, oder eben, dass viele Menschen (mehr als man gemeinhin annehmen würde) kein Gottesbild haben oder brauchen.
    Man wird der Frage nachgehen können, inwieweit ein Gottesbild etwas zur psychischen Stabilität beiträgt oder schädigend wirkt.
    Aber das sind Fragen, da weiss unser
    @Dobra sicher mehr darüber zu berichten.

  29. Rabbi Jussuf sagt:

    @rg

    Sie haben sicher recht, wenn Sie sagen, dass gewisse Leute vorschreiben, wie die Bibel zu verstehen sei. Woher nehmen die eigentlich das Recht dazu? Ich spreche es ihnen glatterdings AB. Punkt.

    Ich habe aber auch recht mit der Behauptung, dass die Bibel selber vorgibt, wie sie zu lesen und zu verstehen sei.
    Soll ich Sie mit Bibelzitaten dazu vollmüllen?

    Jer36:29 Über Jojakim aber, den König von Juda, sollst du sagen: So spricht der HERR: Du hast diese Schriftrolle verbrannt und gesagt: Warum hast du darauf geschrieben, dass der König von Babel kommen und dies Land verderben werde, so dass weder Menschen noch Vieh mehr darin sein werden? 30Darum spricht der HERR über Jojakim, den König von Juda: Es soll keiner von den Seinen auf dem Thron Davids sitzen, und sein Leichnam soll hingeworfen liegen, am Tag in der Hitze und nachts im Frost.

    Hes 3:1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iß diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel! 2Da tat ich meinen Mund auf, und er gab mir die Rolle zu essen 3und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hinein essen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.

    Luk24:44 Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. 45Da öffnete er ihnen das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden, f46und sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; 47und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern…

    Röm 10:10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.»

    Röm 19:25 Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, durch die das Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, 26nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: 27dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

    2.Tim 3:16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

    Das ist eine willkürliche Auswahl, es sind nicht mal die eindeutigsten Zitate.

  30. effekthascher sagt:

    atalia

    Soll ich sie ansprechen mit Naiv-Gläubiger wieder jede Vernunft? Hilft ihnen diese Anrede in eine Dialog mit mir zu treten?

    Ich habe immer noch das Gefühl sie wollen gar nicht in einen Dialog treten sondern nur ihren Frust und Hass hier auf dem Blog abladen. Oder wurden sie schon wieder provoziert zu dieser Aussage?

  31. @Milnir sagt:

    Mangels Zeitfenster komme ich nur allzu selten dazu, im BLOG argumentieren zu können. Vielleicht auch besser so. Aber insbesondere das Durchlesen vorallem spannender Beiträge bleibt mir deswegen verwehrt. Deshalb jedesmal die Mailadresse the_it@gmx.net in der Zeile. Bitte schreibt mich auch direkt an. Wenn ich dann mal dazu komme, mich an einen PC zu hängen, kann ich das Posting persönlich beantworten. Ich bin weder den Religionen (nicht nur dieser Einen…) noch den Wissenschaften abhold. Ich wundere mich hier etwas über Ihre Einschätzung. Meine Zeilen betreffen persönliche Erfahrungswerte. Grüsse Sie deshalb auch von anderen Pfingstlern. Mit der Elberfelder Bibel hatte ich mich ebenfalls schlau gemacht. Doch es kann nicht sein, dass nur dies’ kleine Teil der Weltgeschicht’ dominieren sollte. Deswegen liegt mir vorallem, das Ungerecht, welch’ diese Minderheit in die Welt gesetzt, aufzeigen bzw. beurteilen zu wollen. Lieber richten wir den Fokus zu den Mullahs, damit wir unseren Status (in der Welt heute) rechtfertigen können.

  32. Milnir sagt:

    @Rabbi
    Ich finde die Ideen von Ihnen interessant. Jedoch bin ich der Meinung, dass man den Begriff Jah-e nicht auf die psychologische Ebene reduzieren darf. Es ist durchaus auch im Sinne von Wissenschaftlern diesen Begriff richtig einordnen zu können. Und diese befassen sich prinzipiell nicht mit Psychologie, weil es für diese sowas wie eine Dreck-Wissenschaft ist.

  33. Milnir sagt:

    @Rabbi
    Der einzige Beweis diesbezüglich, welcher noch könnte geltend sein ist derjenige mit dem indirekten Gottesbeweis. Durch wissenschaftlichen Ausschluss der Wissenschaft selbst, und dem Erkennen der Grenzen der Wissenschaft definiert man den Bereich des Schöpfers, welche durch die Wissenschaft niemals wird können erfasst werden.

    Dieser Bereich ist noch so unermesslich gross, dass hierdurch der Gottes-Beweis entstehen MUSS. Eine andere Methode wird es vermutlich nicht geben. Ausser man lässt den Menschen selber als Beweis zu. Immerhin hat es die Materie in gewisser Weise, und über den Menschen, geschafft, sich selbst zu begreifen. Und das ist, nach unserem Wissen (Wissenschaft), bis jetzt einzigartig. Also auch hier wiederum bestätigt die Wissenschaft den Schöpfer in aussergewöhnlicher Weise.

  34. Atalaia sagt:

    @ rg

    Wegen Ihrer Fragen….auf die gehe ich gar nicht mehr ein, da ich gemerkt habe, dass da nur noch Zynismus mitspielt. Das ist für mich einfach kein Anstand und Respekt gegenüber Leuten, welche ein anderes Weltbild haben. Sich wollen sich ja nur bestätigt fühlen und da muss ich echt nicht mehr mitspielen. Fühlen Sie sich einfach wohl in Ihrem Unglauben oder auch…..Irrglauben.

  35. Atalaia sagt:

    @ Rabbi Jussuf

    Na Rabbi…sind Sie immer noch am Suchen ? Haben Sie den Sinn des Lebens schon gefunden ? Oder sind auch Sie nur das Resultat eines abstrusen Zufalles ? Schöner Glauben das……….;-)

  36. J:o) sagt:

    Paradigmenwechsel

    Frage:
    Was unterscheidet einen Wissenschaftler alter Schule von einem Wissenschaftler der neuen Epoche?

    Antwort:
    Der Wissenschaftler alter Schule sagt: “Natürlich glaube ich nicht an Gott, ich bin doch Wissenschaftler”.

    Der Wissenschaftler der neuen Epoche sagt: “Natürlich glaube ich an Gott, ich bin doch Wissenschaftler.”

  37. spings sagt:

    Paradigmenwechsel

    Frage:
    Was unterscheidet einen Wissenschaftler alter Schule von einem Wissenschaftler der neuen Epoche?

    Antwort:
    Der Wissenschaftler alter Schule sagt: “Natürlich glaube ich nicht an Gott, ich bin doch Wissenschaftler”.

    Der Wissenschaftler der neuen Epoche sagt: “Natürlich glaube ich an Gott, ich bin doch Wissenschaftler.”

  38. Der gute Mensch von Sezuan sagt:

    @ effekthascher

    Ich moechte Ihnen noch einmal fuer Ihren Beitrag danken. Und wie versprochen auf die einzelnen Punkt kurz eingehen:
    Ich stellte Atalaia nie als Unschuldslamm oder reines Opfer dar. Er hat Fehler, auf die ich selbst ihn mehrfach hinwies. Er ist Opfer UND Taeter gleichzeitig. Das war fuer mich immer klar. Vielleicht habe ich mich in dem Punkt nicht klar genug ausgedrueckt. Meine Ueberzeugung ist (weiterhin), dass Atalaias verbale Angriffe eine Reaktion auf Provokationen sind. Eindeutig sichtbar im Beitrag von netalex, der eine Reaktion auf falsche Behauptungen von Herrn Stamm war, die Atalaia/netalex verletzt haben (was ich gut nachvollziehen kann). Ich stellte mich nicht auf die Seite von Atalaia, weil ich einen “Helferkomplex” und “Mitleid” mit ihm haette, wie mir Moria frech und zu Unrecht unterstellte. Sondern, weil ich mich dagegen wehren wollte, dass Atalaia als boeser Taeters und gespraechsunfaehiger Fundamentalist etikettiert wird. Ich wehrte mich dagegen, dass jemand, der provoziert wird und sich wehrt, dann als Provokateur und Aggressor dargestellt wird.
    Zu meinen persoenlichen Beweggruenden: Nein, ich bin selber nie ein unschuldiges Opfer gewesen. Es geht mir hier ueberhaupt NICHT darum, ein persoenlich erlittenes Trauma zu verarbeiten. Ich hatte immer schon Schwierigkeiten, mich mit Ungerechtigkeiten abzufinden, schon als Kind. Ich habe mich immer fuer die eingesetzt, die meiner Meinung nach ungerecht behandelt wurden. Die Dynamik, die in diesem Blog ablaeuft, hat mich deshalb so veraergt, weil ich aehnliches auch im Alltag (auch im Berufsalltag) beobachtet habe.
    Es gibt Diskriminierungen, die auf einer sehr subtilen Ebene stattfinden und so fast nicht wahrnehmbar sind. Ich “sehe” diese Diskrimnierungen, weil ich aufgrund meiner Biographie darauf sensibilisiert bin. Aber genaueres moechte ich dazu nicht sagen.
    Aus meinen Erfahrungen im richtigen Leben weiss ich mit Sicherheit, dass diese Diskriminierungen fuer diejenigen, die selber nicht darauf sensibilisiert sind, unsichtbar bleiben.
    Man kann mir jetzt schon unterstellen, ich sei paranoid oder psychisch labil. Bitte schoen. Jeder sieht sowieso das, was er/sie sehen will. Aber ich versichere Ihnen, dass das bei mir nicht der Fall ist.
    Missverstanden fuehle ich mich allerdings schon ein bisschen. Doch Ihnen, effekthascher, mache ich nicht den geringsten Vorwurf. Im Gegenteil, Sie versuchten als einziger, auch meine Seite zu verstehen, und dafuer danke ich Ihnen sehr.
    Was Dobra und den Buesiologen betrifft, haben wir einfach eine andere Wahrnehmung von dem, was hier im Blog ablaeuft. Mein Vorwurf an die beiden ist, dass sie mir (und ausschliesslich mir) Vorschriften machten, was ich zu tun haette, ohne im geringsten zu versuchen, meine Sicht zu verstehen. Sie wollten schlichten, ergriffen dabei aber einseitig Partei. Damit zeigten sie, dass sie nicht verstehen (wollen?), worum es mir geht. Ich nehme das zur Kenntnis. Aysha mache ich keinen Vorwurf. Sie hat aus Loyalitaet und Freundschaft zu Moria versucht, sich aus dem Konflikt herauszuhalten, das ist ihr gutes Recht und akzeptiere das.
    Ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt etwas erhellen konnte.
    Mit “meiner” Einschaetzung bin ich uebrigens nicht allein, ich habe eine ganze Reihe E-mails mit unterstuetzenden Worten erhalten von Lesern des Blogs, die meine Sicht voll und ganz teilen und, wie ich, entsetzt sind von dem, was in diesem Blog ablaeuft.
    Gerne wuerde ich mit Ihnen, effekthascher einmal ueber Ihre Beziehung zu Winnetou diskutieren. Danke fuer das Angebot und die offene Tuere.
    Herzliche Gruesse
    Der gute Mensch von Sezuan

  39. Der gute Mensch von Sezuan sagt:

    @ Der Buesiolog
    Sie scheinen mich zu kennen, aber ich weiss nicht, wer sich hinter dem Buesiologen versteckt.
    Bitte geben Sie sich zu erkennen.
    Leider sind Sie auf keine der Fragen eingegangen, die ich Ihnen im vorhergehenden Thema gestellt hatte.
    Wie soll ich mit Ihnen diskutieren, wenn ich keine Ahnung habe, mit wem ich es zu tun habe?
    (Das ist eine rhetorische Frage.)

  40. jean sagt:

    weiter oben wurde von der “seele” geschrieben.
    was die seele im katholizismus ist weiss ich so einigermassen.
    wie es mit der seele im judentum und im islam aussieht, da habe ich keine ahnung.
    es würde mich freüen wenn da jemand eine erklärung abgeben könnte.

  41. Der gute Mensch von Sezuan sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    Sie schreiben: “Wenn gewisse Leute keine Argumente mehr haben, meinen Sie, die anderen seien arrogant.”
    Das sehe ich ganz und gar nicht so, lieber Rabbi.
    Der Vorwurf der Arroganz hat einen anderen Ursprung.
    Wenn jemand ueberzeugt ist, dass es ausser den Erkenntnissen, die der Vernunft zugaenglich sind, nichts gibt, dann ist das eine legitime Haltung. Nicht in Ordnung (und eben, arrogant) ist es hingegen, diejenigen welche (in den Worten von Blaie Pascal) denken, “dass es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die die Vernunft uebersteigen” auszulachen, zu verspotten, abzuwerten.
    Argumente fuer den Glauben haben? Es gibt nichts zu argumentieren! Was Glaube ist, warum ich glaube, ist unaussprechlich. Der Glaube gehoert in eine Welt jenseits der Sprache. Im besten Fall kann man das, was sich zeigt, darstellen, durch Bilder (auch sprachliche), durch Musik.
    Die “Hypothese von G-tt” ist keine empirisch ueberpruefbare Hypothese. Deshalb hat es nicht den geringsten Sinn, darueber zu streiten, zu argumentieren, beweisen, verifizieren, falsifizieren, oder gar andere ueberzeugen zu wollen. Das ist alles Unsinn! Die einzig richtige Haltung waere: Darueber zu schweigen (in Ehrfurcht oder ohne, je nach dem ;-) ) und dabei die verschiedenen Antworten, die die Menschen auf die Frage nach G-tt geben, gelten zu lassen und zu achten. Das ist alles, was die “gewissen Leute” fordern!
    Niemand hat recht, beziehungweise, alle haben recht.

    P.S. Sie schreiben: “inwieweit ein G-ttesbild etwas zur psychologischen Stabilitaet beitraegt oder schaedigend wirkt”. Bitte Rabbi, fangen Sie nicht auch noch mit dem Bloedsinn an zu behaupten, glaeubige Menschen seien psychisch labil! Tun Sie mir dan nicht an! ;-) Ich wuerde jede Wette mit Ihnen machen, dass glaeubige Menschen im Schnitt weder mehr noch weniger psychische Probleme haben als Atheisten oder Agnostiker.
    Die Zeitschrift “The economist” hat vor ein paar Monaten sogar geschrieben, dass Glaeubige gluecklicher sein als unglaeubige.

    @ effekthascher, Der Buesiolog, Rabbi Jussuf
    Ich versichere Ihnen, dass ich am Gespraech teilnehmen werde, bis das Thema ausdiskutiert ist. Ich werde jetzt ganz still sein und Ihre Antworten abwarten.

  42. gipfelibringer sagt:

    @Rabbi Jussuf
    Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen, ich habe Sie falsch verstanden, nämlich, dass Sie den freien Willen zum Mythos erklären. Sie meinten aber, dass Gott den freien Willen respektiert, sei ein Mythos (weil er nicht existiert, kann er auch keinen menschlichen freien Willen respektieren)

    Aber vielleicht akzeptieren Sie folgendes Bild: Gott ist der Regisseur, wir die Schauspieler. Nicht alles, was der Regisseur möchte, gelingt auch so; die Schauspieler haben wohl die Vorgaben des Regisseurs, aber auch eine Menge Freiheit in der Ausgestaltung ihrer Rolle (also ähnlich wie in Calderons Welttheater.) Im Endeffekt gibt das trotz allem eine gelungene Vorstellung (hoffe ich).

    Ob es denn den freien Willen tatsächlich gibt, darüber streiten sich die Wissenschafter wie Neurobiologen, Philosophen und Theologen seit Jahrhunderten – soviel ich weiss, bis jetzt ohne zu einem endgültigen Schluss gekommen zu sein.

    Und für die Geschichte um den “Verrat” des Judas an Jesus zu werten, ist dies nicht der richtige Ort und Zeitpunkt. Trotzdem: ich glaube, dass Jesus diesen Verrat vorhersah, weil er ein sehr guter Menschenkenner war, aber nicht unbedingt den genauen Zeitpunkt kannte. In einer Version raunt er ja Judas zu: Was du tun willst, das tue bald!

    Kann man ja auch verstehen: Mach endlich, dann hab ichs bald hinter mir!

    Und übrigens: die Priester und Pharisäer waren nicht mehr die Herren in ihrem Land, da römisch besetzt, und Rom pochte sehr auf die Einhaltung seiner Gesetze. Und das römische Recht (das Grundlage unseres heutigen Rechts ist) verlangte erstens einen Kläger, zweitens Zeugen und/oder stichhaltige Beweise und drittens einen unabhängigen (römischen) Richter, in diesem Fall der Statthalter Pontius Pilatus.

    Und woran erkennt man, ob jemand ein verblendeter Fanatiker ist, oder “nur” ein gläubiger (oder ungläubiger) Mensch? Das ist ganz einfach: Sieh zu, wie er mit andersgläubigen umgeht. “rechtgläubige” versuchen zu überzeugen, Fanatiker “bekehren” mit Gewalt. Das hält dann ja auch meist nicht sehr lange…

  43. Moria sagt:

    Ach DOBRA – der GMvS erweist uns wenigstens schon hier auf Erden die Gefälligkeit, uns an die in der Hölle herrschenden Zustände zu gewöhnen….
    Kopf hoch!
    Bin nur erstaunt, dass selbst wenn man weg ist, man/frau diesen mittelmässigen g.M.v.S. offensichtlich verfolgt, staun, staun! Wenigstens haben ihn einige hier auch dementsprechend erkannt! Lasst uns wirklich ‘guten’ Menschen zuwenden!

  44. Gipfelibringer sagt:

    Die Existenz eines freien Willens ist für rein wissenschaftlich denkende Menschen wohl unmöglich. Wenn der Mensch wirklich nur eine Ansammlung von Atomen, Molekülen und deren Energien, davon abgeleitet seine Emotionen, Triebe und Stimmungen ist, dann wäre er ja genau genommen berechenbar. Für die Postulierung eines freien Willens braucht es eine “Macht”, die ausserhalb der materialistischen Weltsicht steht und die diese Welt auf irgend eine Weise beeinflusst.

    In gewisser Weise liefert uns die Theorie der Quantenmechanik in der Heisenberg’schen Unschärferelation ein “Hintertürchen”, hinter dem sich diese Macht verstecken könnte. Es ist ja “Zufall”, welche der Atome in einem Kilo Uran zerfallen. Trotzdem ist es so, dass die Zerfallsrate immer gleich ist, so dass innerhalb ca. 4.5 mia Jahren die Hälfte aller Atome zerstrahlt ist. Woher “weiss” ein Atom, dass es zerfallen muss, damit diese Zerfallsrate eingehalten wird? Woher “weiss” es, wieviele vor und wieviele nach ihm noch zerstrahlen werden? Und warum gerade es, und nicht der Nachbar links oder rechts?

    Natürlich kann man sagen, dass ist dummes Geschwätz, es ist alles Zufall, und die Halbwertszeit nur ein statistischer Wert. Mag ja sein, aber ist es auch nur ein statistischer Wert, wenn ich an Krebs erkranke? Weil halt eben jedes Jahr x Prozent der Bevölkerung neu erkranken? Warum dann bitte Krebsprävention betreiben? Warum die Antiraucher- und Mammographie-Serienuntersuchungs-Kampagnen?

    Statistiken sagen immer nur etwas über Koinzidenzen, nie etwas über Ursache-Wirkung-Beziehungen aus. Denn schliesslich geht die Abnahme der Zahl der Störche seit dem zweiten Weltkrieg einher mit der Abnahme der Geburtenzahl….

  45. Rabbi Jussuf sagt:

    @rg
    Sie haben sicher recht, wenn Sie sagen, dass gewisse Leute vorschreiben, wie die Bibel zu verstehen sei. Woher nehmen die eigentlich das Recht dazu? Ich spreche es ihnen glatterdings AB. Punkt.

    Ich habe aber auch recht mit der Behauptung, dass die Bibel selber vorgibt, wie sie zu lesen und zu verstehen sei.
    Soll ich Sie mit Bibelzitaten dazu vollmüllen?

    Jer36:29 Über Jojakim aber, den König von Juda, sollst du sagen: So spricht der HERR: Du hast diese Schriftrolle verbrannt und gesagt: Warum hast du darauf geschrieben, dass der König von Babel kommen und dies Land verderben werde, so dass weder Menschen noch Vieh mehr darin sein werden? 30Darum spricht der HERR über Jojakim, den König von Juda: Es soll keiner von den Seinen auf dem Thron Davids sitzen, und sein Leichnam soll hingeworfen liegen, am Tag in der Hitze und nachts im Frost.

    Hes 3:1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iß diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel! 2Da tat ich meinen Mund auf, und er gab mir die Rolle zu essen 3und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hinein essen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.

    Luk24:44 Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. 45Da öffnete er ihnen das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden, f46und sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; 47und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern…

    Röm 10:10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.»

    Röm 19:25 Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, durch die das Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, 26nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: 27dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

    2.Tim 3:16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

    Das ist eine willkürliche Auswahl, es sind nicht mal die eindeutigsten.

  46. rg sagt:

    @Rabbi Jussuf

    Ich wäre der Erste der zugeben würde, dass Sie die Bible VIEL besser kennen als ich. Ich wollte nur, dass Sie das auch beweisen ;-)

    Trotzdem müssen Sie zugeben das die Bible als Name eines Buches, oder als Sammelbegriff für die Meinung der Leute die die Teile der Bibel geschrieben haben, verstanden werden kann.

    Im ersten Fall habe ich recht im zweiten haben natürlich Sie recht ;-)

    Ihre Bibelzitate gefallen mir aber. Ich wusste auch nicht das man die Bibel als Futter verwenden kann. Und dann schmeckt sie auch noch “so süß wie Honig”.

    Haben Sie noch ein paar solche? Mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen.

    rg

  47. Dobra sagt:

    @Atalaia
    sie freuen sich, dass laut Sonntagsblick
    54% der Schweizer an eine Wiedergeburt glauben. Und werden dieses Resultat, als “Beweis” dass die Mehrheit nicht so falsch liegen kann?

    Da muss ich sie enttäuschen. Die glauben nämlich auch alle nicht an ihren Gott.Die sind von der Konkurrenz…

  48. Rabbi Jussuf sagt:

    @rg
    Wir haben beide gleichzeitig recht. Ich hab allerdings von den Exegeten der Kirche oder sonstige gemeint mit „gewisse Leute“. Dass die Autoren eine Absicht hatten, als sie die Bücher oder Briefe geschrieben hatten, ist klar. Das macht jeder Autor, sonst müsste er ja nicht schreiben.
    Es gibt in der Bibel dan besondern Fall, dass spätere Autoren frühere Bücher interpretieren und sagen, wie die älteren Schriften zu verstehen seien. Das macht besonders Paulus gerne.
    Wenn man dann die Bibel als Ganzes betrachtet, wie das viele Gläubige tun, dann sagt eben die Bibel selber, wie sie zu verstehen sei.

    Werde gelegentlich mal ein paar Kuriositäten zitieren.;-)

  49. Der Logos sagt:

    @Milnir

    Da bin ich Ihrer Meinung. Die Spiritualität wird nie verschwinden. Hoffentlich nicht. Jede Wissenschaft bietet genug Platz für Spiritualität. Ich würde sogar sagen, wissenschaftliches Denken fordert gerade dazu auf, sich über die letzten Dinge Gedanken zu machen.

    @Solochrist

    Zu diesem erlauchten Kreis gehöre ich leider nicht. ;-)

    Gruss Der Logos

  50. Dobra sagt:

    @Gipfelibringer
    Emergenz wäre da ein Stichwort. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Emotion, Motivation und Volition werden nicht einfach abgeleitet von den Atomen, denke ich.

    Der reduktionistische Ansatz, den ich bei ihrem Beitrag zu erkennen glaube, vergisst womöglich, dass zur Evolution auch die kulturelle Evolution gehört.

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