Schweiz

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hugostamm am Mittwoch den 5. September 2007

Astrologische Diagnose: Krebs!

Aberglaube? Na und? Wen stört es? Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das Leben ist hart genug, da gönnen wir doch jedem seinen dunklen Fleck auf der Bewusstseinsweste. Wenn es den Alltag erträglicher macht, kann die Hoffnung auf ein gelegentliches Wunder nur nützen.

Solche Argumente bekomme ich oft zu hören, wenn ich mich kritisch mit dem Aberglauben auseinander setze.

Momentan dokumentieren zwei aktuelle Ereignisse den weit verbreiteten Aberglauben.

1. Die Suche nach dem verschwundenen und vermutlich ermordeten Mädchen Ylenia hat viele Pendler und Wahrsager auf den Plan gerufen. Sie glaubten, anhand der Pendelausschläge über Karten den Ort „erspürt“ zu haben, wo das Mädchen versteckt sei. Die Polizei war zwar skeptisch, doch sie ging verschiedenen Hinweisen der „Hellseher“ nach, um dokumentieren zu können, dass sie nichts unversucht lassen hat. Auch diese Suche blieb erfolglos. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Wahrsager und Pendler nur im Kaffeesatz lesen. Ich könnte genau so gut eine Karte aufhängen, einen Pfeil werfen und behaupten, das Mädchen könne bei der Einstichstelle gefunden werden.

Die endlose Reihe der Pleiten und Pannen hilft nicht, den Glauben an Wahrsager und Pendler zu erschüttern. Diese und ihr Publikum glauben weiterhin an die Wirkung des Pendels. Bei Schlafstörungen suchen Abergläubige weiterhin den Rat des Rutengängers, der in jedem Zimmer eine Wasserader findet. Auch bei Häusern, die an einem See liegen, wo es keine Wasseradern geben kann, sondern nur einen Grundwassersee. (Auch geologisch gesehen ist die Vorstellung von Wasseradern blanker Unsinn.)

2. Die bekannte Astrologin Elizabeth Teissier behauptete in diesen Tagen in einem Radiointerview, sie könne aus dem Geburtshoroskop herauslesen, ob jemand eine Veranlagung für Krebs habe. Später doppelte die abergläubige Frau nach, selbst die Veranlagung für Aids aus den Sternen lesen zu können. (Also wissen die Himmelskörper, ob sich ein Säugling dereinst mit einem Partner im Bett vergnügt, der Aids-krank ist.)

Wie viele Astrologie-Gläubige werden sich nun von Madame Teissier in die Sterne gucken und ihre Krebsveranlagung „testen“ lassen? Wie viele werden danach (vergeblich) panische Angst vor der oft tödlichen Krankheit haben? Wie gross wird ihr Selbstwerteinbruch sein? Wie viele werden Existenzängste erleiden und in Depressionen abrutschen?

Aberglaube ist ja so harmlos!

Fazit: Abergläubige Menschen neigen zur Autoritätsgläubigkeit, sind leicht beeinflussbar, weichen gern der Realität aus und verdrängen unangenehme Erkenntnisse.

470 Kommentare zu „Astrologische Diagnose: Krebs!“

  1. solochrist sagt:

    Dobra
    2007-09-12 09:47:25

    du hast dich ja nicht wiederholt, dies war etwas neues. aber ungenau gelesen hast du.
    also ich will dir gar nichts beweisen. wenn du beweise brauchst, lese einfach die beiträge der steinlaus genau. vielleicht auch in früheren blogbeiträgen.

  2. Moria sagt:

    Hallo – hola
    agarrado la onda!
    Bleib aber dran, an den Quellen – solche können immer wieder aufsprudeln, wenn Du selbst ständig gräbst….

    RABINO JUSSUF
    CLARO que si, no me subestimas! No olvidas mi cinismo!
    Ich will doch unserem queren Milnir mit meinem dwars Gegendenken auf die Sprünge helfen – vielleicht ist er so besser erreichbar! Es soll nichts unversucht bleiben! Comprendes?

    Also nochmals MILNIR (der Rabbi versteht für einmal uns beide nicht!)
    Taboo und Tabu ist nicht das selbe!
    Homo-Sexualität = menschliche Sinnlichkeit (nur für uns beide!)
    Wieso jubelst Du dieses Thema abermals dem Gottlos….. unter, niemand hat mehr davon geredet? Du scheinst ein Riesenproblem mit der menschlichen Sinnlichkeit zu haben – schade, liegt es wohl am Kloster oder an Deiner Vergangenheit, am Menschlichen, dem Sinnlichen, Deinem Einbahnglauben oder an der Sexualität, an den Tabus?
    Eine Antwort von Dir wäre schön!

  3. Rabbi Jussuf sagt:

    @moria
    der hätte Deinen Zynismus nie erkannt bei seinen Fremdwortkenntnissen.
    No confies demasiado en sus conocimientos.
    Te comprendo ;-)

  4. Rabbi Jussuf sagt:

    @moria
    realmente piensas que comprende ello el chiste de Taboo???

  5. Moria sagt:

    Rabbi Jussuf
    Seguro que no!
    Aber ich hoffe immer noch, ihn mittels Zynismus in einen Grad der Verblendung zu versetzen, wo ihm die Begegnung mit der Wirklichkeit unerträglich macht!
    Empresa dificil.

  6. Dobra sagt:

    @solochrist
    Soso, die steinlaus soll dir also aus der Patsche helfen.
    Nun denn…

  7. Michael Bamberger sagt:

    @ feelx

    Wie geht das zusammen?

    In meinem Bekanntenkreis befinden sich viele Menschen verschiedener Färbungen und Anschauungen. Diese Pluralität und deren erbauende Erfahrungswerte bilden für mich essentielle Ecksteine des kontinuierlichen Lernens bei einem sich gleichzeitig immer weiter öffnenden Horizonts, so wie eben diese Welt bei einer Betrachtung mit offenen Augen es tatsächlich darstellt.

    Um Franz Sabo zu verstehen ist es unerlässlich seine Ansichten zu betrachten, welche er u.a. in seinen zwei (bis jetzt publizierten) kurzen Büchern vermittelt. Wie Sabo mit der Bibel verfährt, kann man auch aus den zwei Büchlein erfahren, sowie als auch im Gespräch mit ihm oder wenn man seine relativierenden Worte anlässlich seiner Predigten folgt.

    feelx, wenn ich z.B. Voltaire lese, bin ich mir durchaus seiner ausgesprochen rassistischen Neigungen bewusst, wie auch seiner antisemitischen Grundeinstellung. Dennoch geniesse ich den aufklärend hellen und humorvollen Geist Voltaires überaus. Anders gesagt, kein Licht ohne Schatten auf dieser Welt.

    @ Daniel

    Erlauben Sie mir an dieser Stelle Michael Schmidt Salomon zu Worte kommen zu lassen (aus http://www.schmidt-salomon.de/wahrheit.htm):

    Zitat:

    „Ein weiterer Pluspunkt des Feyerabendschen Relativismus ist darin zu sehen, dass er unseren Blick dafür schärft, dass auch unsere eigene Vorstellung von Wahrheit einer spezifischen Tradition entspringt, d.h. dass es sich hier um eine spezifische Konstruktion von Wahrheit handelt, also um eine Wahrheit für uns, nicht um eine prinzipiell für alle Menschen verbindliche Wahrheit an sich.

    Allerdings: Selbst wenn wir auf diese Weise anerkennen wollen, dass unsere auf wissenschaftlicher Methodik beruhende Konzeption von Wahrheit möglicherweise nicht die einzig mögliche Version „der Wahrheit“ darstellt, sondern dass sich diese Konzeption nur innerhalb unserer Tradition als zweckmässig erwiesen hat, so ist damit noch lange nicht ausgeschlossen, dass es vielleicht nicht doch sinnvoll wäre, diese Wahrheitskonzeption auch in Regionen zu exportieren, die bislang vornehmlich von anderen Traditionen geprägt worden sind. Schliesslich darf man nicht übersehen, dass der Feyerabendsche Wahrheitspluralismus, der auf den ersten Blick zweifellos sympathisch und tolerant wirkt, bei genauerer Betrachtung jeden erdenklichen, mit Wahrheitsanspruch auftretenden, fundamentalistischen Irrsinn gewähren lässt, von der Klitorisbeschneidung, über die Witwenverbrennung bis hin zur systematischen Abschlachtung vermeintlicher „Sünder.

    Darüber hinaus steht Feyerabends Relativismus wie jeder andere Relativismus logisch auf wackligen Beinen. Warum? Weil er sich selbst als absolut gültig setzen muss, um begründen zu können, dass sich keine Tradition als absolut gültig setzen darf. Wenn aber die Aussage, alle Wahrheit sei relativ, als absolute Wahrheit begriffen werden muss, dann führt sich der Relativismus nicht nur selbst ad absurdum, er ermöglicht auch dem Vertreter des aufklärerischen Wahrheitskonzepts, die eigene Position ohne schlechtes Gewissen auf ähnliche Weise mit universalistischen Ansprüchen zu versehen.

    Der aristotelischen Logik zufolge, können zwei Aussagen, die sich in ein und derselben Hinsicht widersprechen, bekanntlich nicht beide wahr sein. Wissenschaftliche Aufklärung ist darauf ausgerichtet, derartige Widersprüche durch logische und empirische Überprüfung aufzuheben und für ein vorgegebenes Problem systematisch die fruchtbarste, effizienteste Lösungsmethode zu ermitteln.

    Lässt sich über dieses abstrakte Arbeitsprogramm hinaus die Wahrheitstheorie, die dem Projekt der Aufklärung zugrunde liegt (oder besser gesagt: die dem Projekt der Aufklärung auf der Basis heutiger Erkenntnisse zugrunde liegen sollte!) genauer spezifizieren? Ich denke, dass dies sehr wohl möglich ist. Um es auf eine knappe Formel zu bringen: Die Aufklärung beruht notwendigerweise auf einer pragmatischen, hypothetisch korrespondierenden Kohärenztheorie der Wahrheit.

    Zweifellos bedarf diese, auf den ersten Blick vielleicht monströs erscheinende Formel der Erläuterung. Beginnen wir zunächst mit dem Begriff „Kohärenztheorie“: Innerhalb der Kohärenztheorie gilt eine Aussage dann als wahr, wenn sie logisch schlüssig ist, d.h. wenn keine Widersprüche zu den jeweiligen Vorannahmen bestehen. Es handelt sich hier also um einen Wahrheitsbegriff, der von den Gesetzen der Logik bestimmt wird. Mithilfe dieser Konzeption kann ein Mathematiker bestens wahre von falschen Aussagen unterscheiden, für den Empiriker aber ist dieser kohärenztheoretische Wahrheitsbegriff unbefriedigend.
    Schliesslich gelten im Kontext dieser Theorie auch offensichtlich unsinnige Aussagen als wahr, wenn sie fehlerfrei aus unsinnigen Vorannahmen geschlossen wurden.

    Ein Beispiel möge dies illustrieren: Aussage Nr.1: Philosophen sagen immer die Wahrheit. Aussage Nr.2. Wer immer die Wahrheit sagt, erhält zur Belohnung eine lebenslange, monatliche „Wahrheitsrente“ in Höhe von 10.000 Euro. Logischer Schluss und damit „wahre Aussage“ innerhalb der Kohärenztheorie wäre: Philosophen kommen in den Genuss einer lebenslangen, monatlichen „Wahrheitsrente“ von 10.000 Euro. Wie man an diesem hinreichend absurden Beispiel, das mit der Lebenswirklichkeit des Verfassers schwerlich übereinstimmt, sieht, bedarf das kohärenztheoretische Wahrheitsmodell dringend der Ergänzung.

    Diese Ergänzung finden wir in der sog. „Korrespondenztheorie“. Hier gilt eine Aussage dann als wahr, wenn sie mit der Realität übereinstimmt. Das klingt zunächst plausibel, aber hier stehen wir vor dem Problem, wie diese „Übereinstimmung“ mit der Realität überprüft werden kann. Spätestens seit Kant wissen wir doch, dass das „Ding an sich“, also die „Realität jenseits unserer Wahrnehmung“, nicht erkennbar ist. Ja, wir wissen nicht einmal, ob eine solche Realität überhaupt existiert!
    Nietzsche sprach völlig zu Recht davon, dass die „Gesetzmässigkeit der Natur“, von der die Physiker so stolz redeten, „Interpretation“ sei, nicht „Text“. Da aber die Interpretation eines Textes so etwas wie einen realen Text voraussetzt (auch wenn dieser „an sich“ nicht gelesen werden kann), macht es Sinn, von einem hypothetischen Realismus auszugehen, d.h. hypothetisch eine Wirklichkeit zu unterstellen, die losgelöst von unserer Wahrnehmung existiert. Wir müssen eine solche Wirklichkeit schon allein deshalb hypothetisch annehmen, weil wir nur dadurch der Gefahr einer im „reinen Denken“ verhafteten Metaphysik entgehen können.

    Im Rahmen einer derart konstruierten, hypothetisch korrespondierenden Wahrheitstheorie gelten Aussagen dann als wahr, wenn sie mit der hypothetisch unterstellten Wirklichkeit übereinstimmen. Wie aber soll die Übereinstimmung von Aussagen mit der an sich (d.h. theoriefrei) nicht zugänglichen Realität überprüft werden? Ganz einfach: Mittels geeigneter empirischer Verfahren. Wodurch aber sind diese Verfahren begründet? Antwort: Durch theoretisch abgesicherte Regelwerke, die, und hier sieht man die notwendige Ergänzung der hypothetischen Korrespondenztheorie durch die Kohärenztheorie, in ihrem Aufbau keine logischen Widersprüche enthalten dürfen.
    Nun reicht die logische Kohärenz der empirischen Modelle alleine zu ihrer Legitimierung nicht aus, sie bedürfen einer weiteren, zusätzlichen Eigenschaft: Sie müssen sich nämlich in der Praxis als nützliche Instrumente der Problemlösung erwiesen haben bzw. die Annahme rechtfertigen, dass sie sich in Zukunft als nützlich erweisen können.
    Auf diese Weise wird der hypothetisch korrespondierenden Kohärenztheorie ein pragmatisches Element hinzugefügt oder besser gesagt: zugrunde gelegt. Lange Zeit wurde übersehen, dass jede Form der Erkenntnis (auch das auf Logik und Empirie beruhende wissenschaftliche Erkenntnisprogramm!) vom Kriterium des Nutzens bestimmt wird. Unser Erkenntnisapparat ist nicht auf eine zweckfreie, „reine Erkenntnis“ der „Wahrheit“ ausgerichtet, sondern in erster Linie auf das Überleben des erkennenden Organismus. Evolutionär gesehen hat unsere Erkenntnisfähigkeit in dieser Hinsicht keine andere Funktion als beispielsweise unser Bewegungsapparat. Im Laufe der kulturellen Evolution haben sich die Zwecke und die Mittel der Erkenntnis zwar ausdifferenziert, am Grundtatbestand hat sich aber selbstverständlich nichts geändert: Unsere Erkenntnisse sind weiterhin zweckbestimmt. Dies betrifft nicht nur die Auswahl der Probleme, die mithilfe verbesserter Erkenntnis gelöst werden sollen, sondern auch die Auswahl der geeignet erscheinenden Erkenntniswerkzeuge.

    Für eine eindeutige Bestimmung des aufklärerischen Wahrheitsbegriffs ist es daher notwendig, eine klare Zieldefinition anzugeben, denn erst diese erlaubt die begründete Auswahl relevanter Probleme und Lösungsmethoden.

    Anders formuliert: Die wissenschaftlichen Erkenntnisverfahren Logik und Empirie sind nicht in sich selber begründet, sondern werden im Kontext des aufklärerischen Programms erst dadurch legitimiert, dass sie sich als die am besten geeigneten Instrumente zur Erreichung des von der Aufklärung vorgegebenen Ziels erwiesen haben.
    Worin besteht nun dieses zentrale Ziel der Aufklärung? Um es kurz zu machen: Es besteht in der normativen Forderung der Humanisierung der menschlichen Lebensverhältnisse, d.h. in der Aufhebung all jener Zustände, die Menschen daran hindern, das Projekt des guten Lebens im Diesseits zu verwirklichen.

    Würden wir dieses noble Ziel eher durch Gebete, durch Kartenlegen oder Kaffeesatzlesen erreichen als durch Logik und Empirie, gäbe es keinen Grund, weiterhin auf Wissenschaft zu setzen.
    Solange wir aber keine effizienteren Methoden der Problemlösung zur Verfügung haben als Logik und Empirie, ist der Aufklärer gehalten, sich der wissenschaftlichen Methodik nach bestem Wissen und Gewissen zu bedienen.

    Um an dieser Stelle vorhersehbare Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich dieser kurzen Skizze des aufklärerischen Wahrheitskonzepts vier Anmerkungen hinzufügen:

    1. Der Begriff des Nutzens wird hier nicht im Sinne einer direkten, auf den Markt abzielenden Verwertbarkeit verstanden. Die zur Verbesserung unserer Welterkenntnis notwendige Grundlagenforschung wird durch den verwendeten Nutzensbegriff selbstverständlich nicht ausgeschlossen.

    2. Der normative Aspekt des Nutzens darf, wenn es um die Konstruktion wahrer Erkenntnisse geht, innerhalb der aufklärerischen Tradition nicht die Anwendung der Verfahren der Logik und Empirie beeinträchtigen. Eine Idee, die nützlich ist bzw. erscheint, aber der logischen und/oder empirischen Überprüfung nicht standhält, kann im Kontext der aufklärerischen Tradition selbstverständlich nicht „wahr“ genannt werden.

    3. Der eingeführte pragmatischen Aspekt bezieht sich nicht direkt auf den Nutzen einer konkreten Wahrheit (im Sinne von: „Wahr ist, was nützlich ist“), sondern den Nutzen der wahrheitskonstruierenden Verfahren („Als (vorläufig) wahr kann gelten, was der Überprüfung durch die als nützlich erwiesenen Verfahren der Logik und Empirie standhält!“) Mit anderen Worten: Als nützlich müssen sich die Werkzeuge der Wahrheitsfindung bzw. -konstruktion erweisen, nicht unbedingt die konkreten Ergebnisse dieses Prozesses. Das Wissen der Wahrheit kann zwar in der Regel als nützlich angesehen werden, jedoch ist dies nicht immer der Fall. (Für konspirative Gruppen beispielsweise ist es hilfreich, wenn der Einzelne nicht den vollen Überblick besitzt, somit kann er durch potentielle „peinliche Verhöre“ nicht dazu gebracht werden, die gesamte Organisation ans Messer zu liefern.)

    4. Auch wenn wir gut belegen können, dass sich die Verfahren der Logik und Empirie für das Projekt der Humanisierung der Lebensverhältnisse als nützlich erwiesen haben, so ist damit nicht ausgesagt, dass sie nur einem solchen, humanen Zweck dienen können. Vielmehr ist darauf hinzuweisen, dass Logik und Empirie als die effizientesten Methoden der Natur-/Kulturerkenntnis und -beherrschung sich in den Dienst jeder noch so inhumanen Weltanschauung stellen können. Ein Phänomen, das uns leider immer wieder begegnet, wenn wir das hartnäckig umkämpfte Terrain des weltanschaulichen Widerstreits betreten.

    Halten wir zunächst einmal fest: Wir haben gesehen, dass Aufklärer (auf der Basis einer pragmatischen, hypothetisch korrespondierenden Kohärenztheorie) die erprobten Verfahren der Logik und Empirie nutzen, um durch effiziente Problemlösungen zu einer Humanisierung der menschlichen Lebensverhältnisse beizutragen. Bei diesem hoffnungsvollen Unternehmen stossen die Aufklärer jedoch auf hartnäckige Kontrahenten:

    Als erstes sind hier all jene zu nennen, die Logik und Empirie, ähnlich wie die Aufklärer, konsequent einsetzen, allerdings, und das macht den Unterschied aus, nicht zum Zwecke der Humanisierung der Lebensverhältnisse, sondern beispielsweise zugunsten einer kalten Profitmaximierung, die im Notfall auch über Leichen geht. (In diesem Zusammenhang sei beispielsweise an die illustre Schar westlicher Wissenschaftler erinnert, die es Saddam Hussein ermöglichten, Giftgas gegen Kurden einzusetzen.) Solchen stets dienstbereiten Wissenschaftlern ist entgegen zu halten, dass Wahrheit niemals zur blossen Ware verkommen darf und dass mit grossen Kräften stets auch grosse Verantwortung verbunden ist.

    Eine zweite Gruppe von Antiaufklärern scheint mindestens ebenso gefährlich zu sein, nämlich die Gruppe derer, die Logik und Empirie einerseits rigoros aus dem Bereich ihrer Weltanschauung verbannen, die sich aber andererseits zur Erreichung ihrer Zwecke immer wieder gerne der Früchte des wissenschaftlichen Forschungsprozesses bedienen. Ich spreche hier von der Gruppe der religiösen Fundamentalisten, zu der all jene gehören, die, ähnlich dem Jesus der Bibel überzeugt sind, dass es möglich ist, per Offenbarung in den Besitz „ewiger Wahrheiten“ zu gelangen, die für alle zu gelten haben.

    Ich setze im Fall der religiösen Fundamentalisten den Begriff „Wahrheiten“ ausdrücklich in Anführungszeichen, weil es sich bei deren „offenbarten Wahrheiten“ aus dem Verständnis der Aufklärung heraus nicht um „Wahrheiten“ handelt, sondern um gefährliche Illusionen, Bewusstseinstrübungen, Irrlehren. Zweifellos stellen diese von Aussen mitunter wahnwitzig erscheinenden „Irrlehren“ für die Anhänger der jeweiligen religiösen Systeme, hier muss man Feyerabend Recht geben, eindeutige und gut begründete „Wahrheiten“ dar.
    Tragischerweise kann dieser innertraditionelle „Wahrheits“-Status nur von ausserhalb der jeweiligen religiösen Tradition entzaubert werden. Und weil dem so ist, ist es kaum möglich, einen traditionsverhafteten Fundamentalisten von der logischen oder empirischen Widersprüchlichkeit seines Denksystems zu überzeugen. (Bevor man also in der Diskussion mit unverbesserlichen Fundamentalisten in die missliche Lage kommt, selber den Verstand zu verlieren, sollte man besser an den Ursachen ansetzen, die die diversen fundamentalistischen Heilserzählungen überhaupt erst attraktiv machen. Zu nennen sind hier z.B.: Armut, soziale Ungerechtigkeit und mangelhafte Bildung.)
    Es gibt aber noch eine dritte Gruppe, die den Erfolg der Aufklärung behindert. Es ist die in unseren Breitengraden wohl zahlenmässig stärkste Fraktion, die Gruppe der Indifferenten, Gleichgültigen, die einigermassen sorglos die Früchte der Aufklärung geniessen und überhaupt nicht verstehen, dass es notwendig ist, sich für das Projekt der Aufklärung entschieden einzusetzen. Innerhalb dieser Gruppe ist das Beliebigkeitstheorem ausgesprochen beliebt, entbindet es sie doch von der anstrengenden Aufgabe, im weltanschaulichen Widerstreit eindeutig Position zu beziehen.

    Dies könnte sich freilich in absehbarer Zeit als fatal erweisen. Denn wenn die vielfältigen Probleme der Menschheit nicht möglichst bald systematisch und in eine humanen Sinne angegangen werden, und das verlangt neben Logik und Empirie einiges an Kampfeswillen, werden mit grosser Wahrscheinlichkeit vor allem Fundamentalisten in die Lage versetzt werden, den Ton anzugeben, nach dem die Verhältnisse zu tanzen haben. Da die Risiken und Nebenwirkungen der fundamentalistischen Medizin mittlerweile hinreichend bekannt sein dürften, kann ich an dieser Stelle darauf verzichten, auf die tödlichen Folgen näher einzugehen.
    Der Aufklärer muss, so schwer es auch fallen mag, den schmalen Grat zwischen Dogmatismus und Beliebigkeit konsequent zu Ende gehen. Er muss den Fundamentalisten entschieden widersprechen, wenn diese glauben, im Besitz der ewigen Wahrheit zu sein. Für den Aufklärer gibt es per definitionem keine offenbarte Wahrheit, keine heilige Schrift, kein von religiösen Führern sanktioniertes Denktabu.

    Gleichermassen entschieden muss der Aufklärer aber auch den Befürwortern der Beliebigkeit entgegentreten. 2+2 ist und bleibt für ihn 4, selbst dann noch, wenn die überwältigende Mehrheit der Menschen glaubt, dass die Formel 2+2=22 eine faire und ästhetisch adrette Kompromisslösung sei für den weltanschaulichen Widerstreit zwischen den Anhängern der 10 Gebote (2+2=10) und den Freunden der 36-Stundenwoche (2+2=36).

    Selbst wenn die kompromisslose, aufklärerische Haltung postmodernen Beliebigkeitsaposteln als dogmatisch erscheinen mag: Aus logischen wie empirischen Gründen muss der Aufklärer einem solchem, ach so „demokratischen“ Konsens widersprechen, schliesslich weiss er, dass Häuser, Brücken, Gesundheits- oder Rentensysteme, die nach der Formel 2+2=22 gebaut werden, über kurz oder lang in sich zusammenbrechen werden.
    Fazit: Der Kampf um einen empirischen wie logischen Kriterien entsprechenden Wahrheitsbegriff ist beileibe keine elfenbeinerne Akademieveranstaltung, sondern bei genauerer Betrachtung ein Kampf für humanere Lebensverhältnisse.
    In diesem notwendigen Kampf sollten sich diejenigen, die sich der Tradition der Aufklärung verpflichtet fühlen, nicht beirren lassen, weder von rückwärtsgewandten Dogmatikern, die in den antiken Reden Jesu oder Mohammeds etc. „ewige Wahrheit“ zu erkennen glauben, noch von zeitgeistgespülten Beliebigkeitsfanatikern, die allen Ernstes meinen, in Sachen „Wahrheit“ unablässig von Pontius zu Pilatus wandern zu müssen.“

    Ende Zitat

    Diese kritische Anschaung zu Feyerabend kann ich nur teilen.

    Michael „Horatio“ Bamberger

  8. solochrist sagt:

    @ horatio

    und wie viel ergibt 10:3?
    aber genau, ohne das ergebnis zu runden und ohne brüche…

  9. Atalaia sagt:

    @ solochrist

    hahaha………habe schon lange nicht mehr so gelacht wie über Ihre Frage an Horatio….wieviel ergibt 10:3 ?!?
    Ich hoffe auch auf eine exakte Antwort ohne Runden ! ;-)

  10. Daniel sagt:

    @ Michael Bamberger

    Danke für das interessante Zitat. Ich finde es sehr lesenswert und würde gerne auch differenziert darauf eingehen, habe aber momentan etwas wenig Zeit.
    Dass Feyerabend als pragmatischer Mensch nicht für Witwenverbrennung usw. ist, glaube ich aus seiner Schrift „Erkenntnis für freie Menschen“ implizit entnehmen zu können.

    Was ich an Feyerabend selber kritisiere, ist sein nicht in Rechnung-Stellen einer Bewusstseinsentwicklung: Die ist nämlich auch ein Faktor für den globalen (Miss-)Erfolg der Tradition „europäische“ Wissenschaft.

    Man müsste Salomon anfragen, was denn für ihn humane Werte sind, nach denen sich die Wissenschaft zu richten hat. Wessen Werte? Woher kommen diese Werte? Wer hat sie zum ersten Mal ausgesprochen und mit welcher Intention? Haben auch noch andere die gleichen Werte unabhängig voneinander vertreten? Wie entstehen diese Werte? Was ist gut/böse?
    Wie hat man mit Produkten der Wissenschaft umzugehen? Atomkraft, Gentech (Freisetzungsversuche), aktive/passive Sterbehilfe, was ist technisch machbar und was soll technisch nicht „gemacht“ werden?

    In Bezug auf Fundamentalismen spricht Salomon von „Bewusstseinstrübungen“ (ich selber sprach mal von Halluzination), aber mit welchem Recht? Wo beginnt die Pathologie?

    Irgendwie fühle ich mich dem von Ihnen zitierten Text nahe (das entschiedene Eintreten für humane Werte) und dann wiederum ist mir das Ganze zu eng: Es wird – was nicht grundsätzlich falsch ist – aus dem mental-rationalen Bewusstsein heraus gesprochen in einer Form, die mir zu dogmatisch erscheint. Befasst man sich mit Bewusstseinsphänomenen, so braucht es eine Relativierung dessen, wie Erkenntnisgewinnung praktiziert wird (wurde und in der Zukunft wird). Erkenntnisgewinnung mit der Ratio ist eine Form, Offenbarungen eine ältere (in heutiger Zeit wäre eine solche Offenbarung defizient, nicht mehr unserem Bewusstsein entsprechend aber dennoch wahr in zweifacher Hinsicht: damals in alter Zeit, als Offenbarungen mit der seelischen Konstitution noch korrespondierten und pragmatisch waren wie z.B. der Heilschlaf des Kranken im Tempel, wo dann der Gott im Traum erscheint mit dem Heilkraut und der Kranke durch dieses gesundet, und in interpretatorischer Form für unser modernes Bewusstsein als Sinnvermittlung).
    Die Gefahr des Halluzinierens aber besteht, dass gehört halt zur psychischen Wirklichkeit.

  11. feelx sagt:

    Solochrist

    10:3 ist schon ein Bruch du kleiner Einfaltspinsel :-) ))

  12. feelx sagt:

    Horatio

    Wenn ich Sie recht verstehe, so bringen Sie ein gewisses Verständnis auf für die Art und Weise, wie Franz Sabo mit der Bibel umgeht? – Es ist interessant, festzustellen, dass Sie dabei auf ein unpersönliches „man“ ausweichen. Jedenfalls sehe ich nun, dass Sie durchaus gewisse Einsichten aus diesem für Sie „antisemitischen“ Buch ziehen können, und frage mich nun, welche denn? – Und: Weshalb hämmern Sie hier seit Monaten Pamphlete gegen den biblischen Glauben an die Blogwand, sagen aber nichts über das Saboische „Licht“ bei all diesem Schatten? Wollen Sie dazu nicht einmal deutlich Stellung nehmen? – Und uns hier davon erzählen, inwiefern sich Ihr Horizont erweitert hat, inwiefern Sie von jenem katholischen Priester gelernt haben? –

  13. Rabbi Jussuf sagt:

    @Daniel
    Ist nicht jede Erkenntnis eine Offenbarung?

    (Wohl aber nicht jede Offenbarung eine Erkenntnis)

    Es gibt verschiedene Kategorien von Erkenntnis.
    Eine Teilerkenntnis erhellt Beziehungen die man noch nicht kannte.
    Es gibt Erkenntnisse, die relativieren frührer Erkenntnis. (Einstein – Newton)
    Es gibt Erkenntnisse, die stellen das ganze Weltbild auf den Kopf und können auch frühre Erkenntnisse als falsch erscheinen lassen.
    Ihr Beispiel der Heilung.
    Erste Erkenntnis: Im Tempel erfolgt die Heilung
    Zweite Erkenntnis: Die Heilung erfolgt durch die Gabe der Pflanze.
    Tempel-Heilung =falsch, Pflanze – Heilung = richtig.
    Dritte Erkenntnis: gewisse Stoffe der Pflanze bringen die Heilung.
    Vierte Erkenntnis: Mit Tempel oder mit Ritualen ist die Heilung erfolgreicher, wegen der Aktivierung von Selbstheilungskräften etc.

    Jede Erkenntnis sollte überprüft werden, sonst bleibt sie Offenbarung ohne jeden Wahrheitsgehalt.

  14. Labber sagt:

    @solochrist
    oje, ihrer fundamentalen Abneigung gegen H.Bamberger etwas Luft verschafft.
    Aber plötzlich auf der gleichen Stufe wie atalaia angelangt, so zwischen Häme und Belanglosigkeit. Wie fühlt sich das an?

  15. Moria sagt:

    Rabbi Jussuf – Daniel
    Das ist wieder spannend: Erkenntnis vs Wissen vs Offenbarung
    Könnte man da nicht einfach zwischen subjektiven und objektiven Erfahrungen unterscheiden?
    Wobei das Wissen durch eine sinnliche Wahrnehmung zur Information gelangt, die Erkenntnis durch das Lernen anhand von Einflüssen, auch aus der Umwelt. Die Offenbarung hingegen nur subjektive Impulse liefert und nicht überprüfbar ist.
    Klar sind innerhalb dieser Begriffe wieder Unterscheidungen festzulegen. Wie wissenschaftliche Erkenntnisse, meditative Erkenntnisse, aber auch die Intuition – ein Mix von bewusster und unterbewusster Verbindung.
    Oder ist es gar so einfach, wie es R. Descartes meint:
    Zur Erkenntnis der Dinge braucht man nur zweierlei in Betracht zu ziehen, nämlich uns, die wir erkennen, und die Dinge selbst, die es zu erkennen gilt.

  16. Hugo Stamm sagt:

    Stopp, Milnir

    ich bin im Ausland und verwalte den Blog mit dem Handy, was bei den vielen Kommentaren sehr mühsam ist. Deshalb ist mir der neuerliche Aussetzer leider entgangen. Es tut mir leid, und ich möchte mich dafür entschldigen.

    Ich werde bis zu meiner Rückkehr die Kommentare von Milnir nur noch beschränkt aufschalten.

  17. solochrist sagt:

    @ feelx

    ein bruch mit wem?
    nimm mal deinen taschenrechner…

    übrigens duschen deine kanarienvögel schon?

  18. Der Blogpolizist sagt:

    @ feelx
    Verwarnung: 10 Strafpunkte, wenn Sie noch einmal einen Blogger als Einfaltspinsel bezeichnen.
    Diesmal lasse ich Sie noch mit einem blauen Auge davonkommen.

  19. Atalaia sagt:

    @ Labber

    Häme und Belanglosigkeit…..wie fühlt man sich vor dem Spiegel ?

  20. Rabbi Jussuf sagt:

    @moria
    Ich würde Erkenntnis nicht als vs Wissen sehen.
    Erkenntnis ist vielmehr das Bewusstwerden von Zusammenhängen. Das Bewusstwerden von Ursache und Wirkung, das Bewusstwerden von BEZIEHUNG.
    Wie ich schon sagte ist Erkenntnis eine Offenbarung.
    Ob sie wahr ist oder nicht, spielt erst mal keine Rolle.
    Die mühsame Arbeit folgt erst. Man sollte seine Erkenntnis überprüfen und sehen, ob die erkannten Beziehungen auch nachvollziehbar sind und ob sie Prognosen erlauben.
    Wenn das nicht der Fall ist, sollte man nochmals über die Bücher.
    Ich bin da nicht ganz mit Descartes einverstanden. Meiner Meinung nach, geht es nicht um die Dinge, sondern nur um die Beziehung zwischen den Dingen (und auch mir als Erkennendem). Wir können Dinge nur erkennen, wenn wir sie in BEZIEHUNG setzen können.

  21. Der Büsiolog sagt:

    Blogpolizist

    Es gibt nun mal Einfaltspinsel hier im Blog, das schleckt keine Geiss weg – auch ein Polizist nicht.
    Warum sollte man einen Einfaltspinsel nicht Einfaltspinsel nennen, wenn er einer ist?

    Wenn du schon Polizist spielen willst, dann lies auch die Texte richtig.

    Political Correctness?
    Dann müssen wir gleich aufhören zu diskutieren und zu kritisieren.
    Wer austeilt, der soll auch einstecken. Punkt.

    Wer hat hier wen provoziert???? Elefant, oder Milnir???
    Milnir und Atta provozieren fast dauernd alle, die nicht ihrer Meinung sind.
    Elefant hat darauf reagiert. Punkt.

    Ich finde es überflüssig auf diese dummdreiste Attacken zu reagieren. Die verpuffen von alleine, wenn niemand reagiert. Sagen diese Leute ausnahmsweise mal etwas halbwegs intelligentes, dann wird auch entsprechend ernsthaft darauf reagiert.
    Wo also ist das Problem?
    Lies dich mal richtig durch den Blog durch, dann wirst du schnell merken, wer die Provokateure sind.
    Also, geh in dich und überleg es dir zweimal, bevor du wieder Punkte verteilst.

    10 Punkte für dich. Punkt

  22. feelx sagt:

    Sorry, Solo, aber ein erwachsener Mensch mit einiger Schulbildung im Rücken, der von der irrigen Meinung ausgeht, es gäbe nur Dezimalbrüche, dessen Kenntnisse in elementarer Arithmetik sind rudimentär.

    Also zur Kenntnisnahme:

    Dividend : Divisor = Zähler / Nenner; und das, mein lieber Solo, ist ein Bruch, mit dem sich rechnen lässt ganz ohne Taschenrechner. Du Lausbub hast wohl lieber den Mädchen nachgeschaut als dich auf’s Rechnen zu konzentrieren? – Kann ich durchaus verstehen, was ich nicht verstehen kann, ist, wie kannst du nur dein Unwissen derart zur Schau stellen?

    Aber mal ganz nebenbei. Hat da von euch je mal einer von der Quaddition gehört, einer Hypothese von Saul Kripke, wonach das Verfahren der Addition bei einer beliebig hohen Summe immer dieselbe Summe ergibt? -

    Blogschroter

    Deine Überflüssigkeit hier im Blog hast du hinreichend belegt. Im übrigen sollte es für Humorlosigkeit mindestens 100 Strafpunkte geben. Wenn schon, denn schon.

  23. Labber sagt:

    @Atalaia
    gut gebellt atalaia.
    Sie wollen wissen,wie ich mich fühle wenn ich mich auf ihre Niveau begebe und mit Gekläfffe blogge, um ihnen einen Spiegel vorzuenthalten?
    Es ist ein hündischen Gefühl.
    Soviel zu bellen, so laut und aggressiv zu bellen und alle anderen stören sich nur ab daran und nennen es Gekläffe.
    Kein Weibchen reagiert auf mich und die andern Rüden, lassen mich links liegen, weil sie wissen, mit einem Wadenbeisser macht es keinen Sinn, einen lässigen Kampf auszufechten.
    Kläffers sind kleine Bodenputzlappen-Hunde,die sind dann die, die winseln, wenn man sie angreift, um kurz darauf von hinten den Angreifer an der Kehle zu nehmen. Sie sehen, Labber führt im Blog das Gleiche trostlose Hundeleben wie sie. Er bellt und bellt und ausser anderen kleinen Kläffer reagiert niemand auf uns. Das kann ganz schön frustrieren. Die grossen Köter und die gut riechenden Hündinnen machen feine Dinge miteinander und wir Kleinen werden kaum beachtet…
    Das ist ein tristes Blogleben und ich merke wie mich das aggressiv macht. Ich kann sie daher gut verstehen, warum sie so eifrig hecheln und knurren.

    Aber das Tragische ist, wenn man auf den Hund kommt: Hunde erkennen sich gar nicht im Spiegel. Da können sie und ihresgleichen noch lange reinschauen, sie sehen dort immer nur die anderen und das andere ist dann der Feind.
    Da drehen sie sich ewig im Kreis, wie die Katze die sich in den Schwanz beisst. Sie jagen einen vermeintlichen Feind und sie sehen, was mit ihresgleichen passiert. Sie beissen sich immer wieder selbst. Noch und nöcher.

    Also: kurz und bündig, wenn man labbert, wie labber, atalaia und milnir, dann ist das vorherrschende Gefühl: Beschämung!

    Nicht wahr, atalaia?
    Am besten sie nehmen ein Robidog-Säckli und entsorgen ihr zerstörerisches Gedankengut, dorthin wo es hingehört.

  24. Atalaia sagt:

    @ Büsiolog

    Das alte Lied….wer hat wen provoziert? Wenn Sie mal genau schauen, ist jeder meiner Beiträge, der Ihnen nicht passt, eine Reaktion auf eine Provokation. Ich habe nie einfach so provoziert. Aber da Sie zu einer bestimmten Gruppe gehören, sehen Sie das natürlich ganz anders. Es kommt immer darauf an, wo man steht, gell lieber Büsiolog ?

  25. Atalaia sagt:

    @ Labber

    Jaja…..bellen Sie nur weiter. Ich fühle mich trotzdem gut und kann über Sie nur milde lächeln…..

  26. sololchrist sagt:

    @ feelx

    danke, genau dies meinte ich. und bei welcher stelle bist du beim rechenen angelangt? oder hättest du lieber eine kurzschreibweise. natürlich kann ich dir auch erklären, was ich mit meiner frage aussagen wollte. ist dies wirklich nötig. feelxt’ du es nicht?

    übrigens, denkst du, dass horatio froh ist um deine hilfe?

    :-)

    du darfst hier noch ein schlusswort an uns richten. ich ziehe definitiv einen blog weiter.

  27. DgMvS sagt:

    @ Der Buesiolog
    Wo hat der solochrist “ausgeteilt”? Nirgends!
    Und dann hat feelx ihn einen Einfaltspinsel genannt.
    In einer anstaendigen Diskussion nennt man seine Gespraechspartner nicht Einfaltspinsel. Selbst wenn er einer ist. Zumindest dort wo ich diskutieren gelernt habe, ist das so.

  28. Rabbi Jussuf sagt:

    Wie schon gesagt, lies die Texte richtig. Der Einfaltspinsel war keine Beleidigung. Nur du hast es zum Problem gemacht, niemand sonst.

    Sind wir nicht alle ab und zu Einfaltspinsel? Wenn ich es mal bin, dann will ich auch, dass mir das jemand sagt, falls ich nicht schon selber bemerkt habe.

    Und jetzt Schluss mit dem ganzen lächerlichen Getue, wenden wir uns wieder den Themen vom Blog zu und lassen die Provokateure links oder rechts liegen.

  29. DgMvS sagt:

    @ feelx
    Es ist echt peinlich, wie Sie hier im Bloh mit Ihrer Bildung angeben und den solochristen belehren.
    Kompensieren Sie damit Ihr niedriges Einkommen bzw. Ihren beruflichen Misserfolg?

  30. DgMvS sagt:

    @ Rabbi
    Der solochrist wusste nicht (mehr), dass 10/3 ein Bruch ist, und darauf hin hat ihn feelx herablassend und belehrend einen Einfaltspinsel genannt. Das ist sehr wohl eine Beleidigung.
    SEID IHR EIGENTLICH ALLE NICHT MEHR GANZ BEI TROST?

  31. Rabbi Jussuf sagt:

    @DgMvS
    Fragen sie den Solochristen und feelx.
    Solochrist ist doch ein erwachsener Mann nicht Ihr Kindchen. Der kann sich selber sehr gut wehren, wenn es denn etwas zu wehren gibt.
    Das wäre fast eine Beleidigung, wenn Sie ihn wie ein zu beschützendes Kind behandeln. Oder?

  32. DgMvS sagt:

    @ solochrist
    Also, ich frage dich: Hast du das Gefuehl, dass ich dich bemuttere?
    Und stimmt es, dass du ein Einfaltspinsel bist?
    ;-) )
    Schlaf gut! ;-) )

  33. Oh je.... sagt:

    DgMvS – merken Sie eigentlich, wie unglaubwürdig, lächerlich und uncool Sie sind? Wohl kaum…. Ihre Unterstellung an Feelx ist so etwas von niedrig – lernt man das in gläubigen Kreisen, indem man das ‘o’ streicht, wo man es als unpassend erachtet?
    JA, ES SIND EINIGE NICHT MEHR GANZ BEI TROST – angefangen bei dem, der es feststellt!
    Referieren Sie über Ihre Dinge und Undinge, aber moralisieren Sie bitte nicht weiter….und kritisieren Sie nicht laufend die andern!

    Zum Glück gibt es noch Büsiologen, die labbern…..
    Solochristen, die dividieren.
    Feelx, der scherzen kann!

  34. DgMvS sagt:

    @ Oh je…
    Sie duerfen mich gerne kritisieren. In diesem Fall nehme ich die Kritik sogar an. Aber ich BITTE Sie: Kritisieren Sie mich als Person, bzw. Blogfigur, und lassen Sie meine Religion aus dem Spiel.
    Danke.
    P.S. Ich verstehe den “Scherz” immer noch nicht. Seit wann ist es ein Scherz, jemanden als Einfaltspinsel zu bezeichnen? Wo hoert der Scherz auf und wo faengt der Ernst an?

  35. Beobachter sagt:

    @DgMvS

    Wenn nach dem Einfaltspinsel das kommt: :-) ))), dann ist es ein Scherz. Ich denke das hat der Solochrist auch so aufgefasst.

    en schöne Tag

  36. Oh je.... sagt:

    DgMvS
    Ihre Religion kann man nicht kritisieren, welche ist sie denn? Sie äussern sich ja nur zu andern Bloggern, die ihnen quer stehen und vergessen dabei etwas auszusagen und Ihre Botschaft weiterzugeben. Schade.

  37. DgMvS sagt:

    @ Beobachter

    Ja, so koennen wir es sehen.
    Ich habe aber meine Zweifel. Fuer ich ist es eine als Scherz “verkleidete” Beleidigung. Bekanntlich steckt ja in jedem Witz etwas sehr ernst gemeintes.

    Mein Blogpolizist war uebrigens zu etwa 95% humorvoll, scherzhaft gemeint, und nur zu 5% ernst. Das wurde hier im Blog nicht verstanden und es wurde vorgeworfen, ICH sei humorLOS.
    Die Blogger haben tatsaechlich gemeint, ich meinte das ernst mit den Strafpunkten …

    Fazit: Humor ist Geschmacksache.

    @ Oh je …
    Ich habe hier schon sehr viele “Botschaften” weitergeben. Aber die Sie haben Sie selber ja als “moralisierend” kritisiert.
    Uebrigens kritisiere ich andere Blogger nie um der Kritik willen, es geht mir sehr wohl um ein bestimmtes Anliegen: Ich habe den Spiess umgedreht und die Kritik, die an mich und Atalaia gerichtet wurde, 1:1 weitergegeben. Damit die andere Seite einmal spuert, wie es ist.

  38. DgMvS sagt:

    @ Oh je…
    Hier habe ich eine Botschaft fuer Sie:
    Kritik kann auch als Lob verkleidet daherkommen!
    1. Wenn die Mutter immer nur den ersten Sohn lobt, den zweiten aber nie, dann enthaelt das Lob auch eine Kritik am zweiten Sohn.
    2. Wenn die Mutter ihren Sohn am Montag, am Dienstag und am Mittwoch lobt, am Donnerstag aber nicht: Dann stellt das ausbleibende Lob eine Kritik dar.
    3. Ueberhaupt hat die Wissenschaft der Paedagogik vor kurzem herausgefunden, dass Loben nicht immer gut ist. Z.B. sollte man nie die Intelligenz des Kindes loben., sondern seine Leistung, seine Anstrengung.
    Wenn ein Kind zu oft hoert: “Du bist so intelligent und begabt” usw., dann kann das zur Folge haben, dass das Kind sich scheut, Herausforderungen anzunehmen, sich selber mit schwierigen Augaben herauszufordern, weil es Angst hat, allenfalls zu scheitern und dann nicht mehr als “intelligent und begabt” zu gelten.
    Einen schoenen Tag.
    P.S. Wenn Sie mir ein feedback geben koennten, wie moralisierend dieser Beitrag war (am liebeten auf einer Skala von 0 – 10) waere ich Ihnen dankbar.

  39. effekthascher sagt:

    dgMvS

    Ich versuche wirklich sie besser zu verstehen. Nur ihre fast schon symbiotisch anmutende Solidarität mit atalia bleibt mir ein Rätsel, ich bewundere dabei ihre Loyalität (was wäre wenn atalia kein portugisisch sprechen würde bzw. wie fest Heimat ist dies für sie?), die aber aus meiner Sicht ihre Sicht der Dinge trübt. Die Kritik wo sie den Spiess umdrehen wurde z.B. nicht an sie beide gerichtet. Sie haben sich selber so sehr ins Kreuzfeuer gestellt, dass sie wirklich meinen dies sei so (?)

    Aber nun zu neuen Dingen die ich nicht verstehe. Ja Humor ist Geschmackssache.
    Wie stehts eigentlich mit Humor bzw. humorvolle Betrachtungen über den Glauben?
    Dies scheint mir ein sehr heikles Thema zu sein (auch für sie) aus folgenden Beobachtungen meinerseits auf diesem Blog: Falls über den Glauben oder Gläubige eine (für mich) humorvolle Betrachtung auf dem Blog auftaucht scheinen Gläubige nicht lachen zu können und der Schreiber dieser Zeilen wird zum humorlosen Zyniker gestempelt der sein Herz vor dem Glauben verschliesst. Umgekehrt falls Gläubige in humorvoller Absicht einen Beitrag senden und der missverstanden wird, sind alle Schweizer (bzw. die atheistischen Blogteilnhemer und ähnliche) bierernste Sauertöpfe die jedes Wort auf die Goldwaage legen.
    Oder wie muss ich ihren Beitrag verstehen?
    Die anderen machen eine Scherz ergo es ist eine Beleidigung und falls sie scherzen zu 95 %(reinster liebevoller Scherz) und sind 5 % ernst (also 5%versteckte Beleidigung)???

  40. Oh je.... sagt:

    DgMvS
    Wenn Sie unbedingt Lob brauchen, bitte sagen Sie uns das. Es wird bestimmt dafür gesorgt werden!
    Ihre letzten Zeilen waren nicht unbedingt moralisierend, nein, aber rezitierend von der Tagespresse, oder war es das Magazin – also didaktisch auf der Skala etwa 5!

  41. Der gute (?) Mensch von Sezuan sagt:

    Lieber effekthascher
    Danke fuer Ihre Antwort. Dass Sie mich verstehen wollen, freut und ehrt mich sehr. Ich hoffe aber, Sie wissen, was Sie sich das vorgenommen haben. ;-) ) (Humor).
    Mir scheint, dass Sie dein Eindruck haben, meine Loyalitaet zu Atalaia verneble meine Wahrnehmung, sodass ich nicht mehr klar sehe.
    Ich denke nicht, dass das der Fall ist. Als ich mich auf die Seite von Atalaia stellte, war mir bewusst, was das allenfalls auf mich zukommen wuerde, dass ich mich in den Regen stelle und moeglicherweise gewaltig verregnet werde.
    Ich bin bei weitem nicht mit allem einverstanden, was Atalaia schreibt. Aber es ist meine tiefe Ueberzeugung, dass er seine Kritik in bestimmten Punkten sehr berechtigt ist. Atalaia und ich teilen das Anliegen, dieser Kritik hier Gehoer zu verschaffen (obwohl ich selber inzwischen nicht mehr daran glaube, dass das moeglich ist). Deshalb haben wir eine Art Lobby geformt. Eine persoenliche Loyalitaet ist es nicht, wir kennen uns ja nicht.
    Da wir das gleiche Anliegen vertreten, empfinde ich die Art, wie Atalaia hier zum Teil behandelt wird, auch als einen direkten Angriff auf mich selber. Ich selber werde weniger angegriffen, weil ich weiss, wie ich mich unbeschadet halten kann und weniger Angriffsflaeche liefere, da ich ja kein Masochist bin;-)
    Zur Frage der Heimat: Meine Heimat ist ganz klar die Schweiz. Aber da ich den brasilianischen Humor sehr gut kenne, sehe ich etwas in Atalaias Beitraegen, das andere Leser nicht oder anders verstehen.
    Als “Jesus” bin ich Atalaia gewaltig “an den Karren gefahren”, auf eine nicht ganz saubere Weise, wie ich selber zugebe. Dass Atalaia mir das verziehen hat und nicht nachtraegt, rechne ich ihm hoch an. Ich denke, dass sehr wenige Blogger das so haetten verzeihen koennen. Seither weiss ich mit Sicherheit, dass Atalaia einen sehr grossen Sinn fuer Humor hat und auch ueber sich selber lachen kann.
    Humorvolle Betrachtungen ueber die Religion … Schauen Sie, effekthascher, ich mache selber staendig Witze ueber meine Religion (ich kann Ihnen gerne einmal ein paar erzaehlen), ueber den lieben G-tt und mich selbst. Ich finde das gesund und wichtig.
    Ich denke, das Problem im Blog ist wirklich, dass Humor eine Geschmacksache ist und es verschiedene Arten von Humor gibt.
    Ich persoenlich empfinde die Art von Humor, die Hugo Stamm, Moria, feelx und der elefant hier pflegen, nicht im geringsten lustig. Diese Art von Humor bezeichne ich als Spott und Haeme – spotten ueber andere, die damit “klein” gemacht und ausgelacht werden. Fuer mich ist Spott die haesslichste Form von Humor. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache. Jedem das seine, nicht wahr. Es ist einfach eine Tatsache, dass der Spott in diesen Forum ein Miteinander unmoeglich macht, weil sich die Verspottenten angegriffen fuehlen und sich dann wehren wollen.
    Mich wuerde Ihre Meinung wirklich interessieren: Finden Sie es nicht auch seltsam, dass es im Blog begruesst wird, wenn der elefant andere Blogger als Beavies und Butthead (deutsch: Arschgesicht!!!) bezeichnet?
    Was waere wohl passiert, wenn ich Moria und aysha (oder Horatio und feelx) als Beavies und Arschgesicht bezeichnen wuerde? Meinen Sie nicht, dass es da gehaessige Reaktionen hageln wuerde?
    Jetzt muss ich wieder arbeiten. Ich gehe dann spaeter noch auf die Frage ein, wie mein Humor gemeint war.
    Einen schoenen Tag wuenscht
    DgMvS

  42. DgMvS sagt:

    @ Oh je….
    Danke fuer Ihr feedback.
    Nein, nein, ich bekomme im richtigen Leben schon genug Lob, aber danke!
    Da ich aus dem fernen Ausland schreibe, lese ich weder die Tagespresse noch Magazine. Ich hatte meine Informationen direkt von der Quelle.

  43. effekthascher sagt:

    gMvS

    Was ich mit meinen % Fragen eigentlich wissen wollte:
    Woher wissen sie dass wie ihr Humor auf andere wirkt bzw. welche Botschaften die anderen dadurch bekommen? Und woher wissen sie, dass der “Humor” von atalia (lesen sie da bitte bei ihrem Freund ganz genau) nicht spöttisch oder hämisch wirkt? Woher wissen sie dass alle von Ihnen genannten ihre Beiträge spöttisch oder hämisch abschicken?

    Ich will den elefanten nicht in Schutz nemmen, möchte aber nochwas zu beavies und butt-head sagen: Diese 2 Hauptfiguren aus einer trickfilmreihe auf MTV (Beavis und Butt-Head) sind zwei Heavy-Metal-Fans, die den größten Teil ihres Lebens damit verbringen, vor ihrem Fernseher zu sitzen, Nachos zu essen, planlos durch die Gegend zu laufen, Unsinn zu machen, und sich selbst und andere zu beschimpfen. Es gibt immer wieder Versuche (von aussen), sie zu disziplinieren, diese Versuche scheitern jedoch ausnahmslos.

    Das der Elephant diesen Vergleich gezogen hat ist sicher nicht freundlich gemeint, dass mit dem Arschgesicht (Name der Trickfilmfigur) erscheint mir aber dadurch in einem andern Zusammenhang. Ich persönlich verstehen ein wenig was der elephant gemeint hat mit seinem Vergleich und fand es witzig.
    Aber wie schon gesagt: Humor ist Geschmackssache.

  44. DgMvS sagt:

    @ effekthascher
    Wenn ich Hugo Stamm als Rumpelstilzchen bezeichnen wuerde, und aysha als Moechte-Gern-Trudi-Gerster: Wuerden Sie das dann auch witzig finden?
    Wuerden Herr Stamm und aysha das witzig finden?
    Um zu wissen, ob ich das boese oder nur neckend meine, muessten Sie da nicht wissen, ob ich die beiden (Hugo Stamm und aysha) mag oder nicht?
    Im Fall des elefanten weiss ich eben, dass er Atalaia nicht mag, darum fand ich es nicht witzig.

  45. DgMvS sagt:

    @ effekthascher
    Stimmt, ich weiss nicht, wie mein Humor auf andere wirkt. Ich weiss auch nicht, ob die Beitraege, die ich als spoettisch und haemisch empfinde, auch so gemeint sind.
    Zum Beispiel der Text von Hugo Stamm ueber die Pilger, die auf der Pilgerreise toetlich verunglueckt sind: Fuer mich toente dieser Beitraeg nach Spott und Haeme (und Schadenfreude). Viele andere Leser empfanden das genau so. Aber wie hat Hugo Stamm es gemeint? Das weiss wohl niemand ausser ihm, weil er sich so verdeckt haelt und aus seiner Meinung ein Geheimnis macht.
    Wie wirkte dieser Beitrag denn auf Sie?
    Humor im Internet ist wirklich eine heikle Angelegenheit. Deshalb waere ich eben fuer mehr Respekt. Wenn der Schreibende die Moeglichkeit sieht, dass sein Beitrag haemisch wirken koennte, sollte er es sich nochmals ueberlegen, ob er ihn abschicken wird.
    Darum habe ich auch so darauf insistiert, dass es ein Problem ist, wenn sich viele Blogger untereinander kennen. Denn die wissen dann jeweils Bescheid, wie die Kollegen ihre Beitraege gemeint haben, waehrend alle anderen ausgeschlossen bleiben und die Beitraege missverstehen.
    Haben Sie, effekthascher, gemerkt, dass “Der Blogpolizist” ein Witz war? Finden Sie meinen Humor verletzend? Oder finden Sie, dass ich keinen Humor habe?
    Sie muessen diese Fragen nicht beantworten! Ich stelle sie jetzt einfach, weil es mich wunder nimmt.
    Weiterhin einen schoenen Abend und beste Gruesse.
    P.S. Wissen Sie, warum Labber so wuetend auf mich ist?

  46. DgMvS sagt:

    @ Oh je…
    Hier ist die Quelle:
    http://nymag.com/news/features/27840/

    @ Atalaia
    Die Época hat auch darueber berichtet:
    http://revistaepoca.globo.com/Revista/Epoca/0,,EDG76952-6014-464-1,00.html

    MfG Dg?MvS

  47. Oh je... sagt:

    DgMvS
    Das meinte ich, erschien am Wochenende ebenfalls in der Presse, und so wirkte die Wiedergabe nicht sehr originell. Aber schon ok.
    Mit Ihrem Humor oder sagen wir Originalität habe ich – und scheinbar auch andere – eher Mühe.
    Wieso müssen Sie immer namentlich auf Leute zielen?
    Ihr Vergleich mit H. Stamm und Aysha sind wieder so etwas von daneben, dass dies weder mit Humor noch mit Bildlichkeit zu tun hat – fast einfältig. An deren Stelle würde ich mich, wenn nicht gar ärgern aber doch meine Meinung über Sie bilden….
    Schade.
    Immerhin haben Sie Horatio und die Moria zum Schweigen gebracht, ist das, was Sie wollten?

  48. DgMvS sagt:

    @ Oh je …
    Mein Vergleich ist genau so daneben, gemein und geschmacklos wie der Vergleich mit Beavies und Butthead.
    Eben! Verstehen Sie?
    Der Vergleich spiegelt NICHT meine eigene Meinung.

  49. DgMvS sagt:

    @ Oh je….

    Der Buesilolog hat kuerzlich geschrieben: <<es gibt nur einen Weg mit bestimmten Subjekten umzugehen. Ignorieren, eine Zeit lang, wenn das nichts nützt, dann sollten sie einmal einen richtigen Knaller auf den Deckel bekommen. Aber immer, wenn sie etwas Vernünftiges sagen, dann sollte auf sie eingegangen werden, lobend, liebend. Erfolgserlebnisse sind der beste Weg zu einer Änderung zum Besseren.>>
    Herr oder Frau Oh je, sind Sie etwa der Buesiolog?

    Wenn ja, bitte hoeren Sie sofort auf, mich erziehen zu wollen! Ich bin ein erwachsener, selbstaendiger Mensch und mache das, was ich fuer richtig halte, ob es Ihnen passt oder nicht. Ok? Sparen Sie sich die Muehe. Suchen Sie sich jemand anderen, den Sie erziehen und dressieren koennen. Bei mir verschwenden Sie Ihre Zeit.

  50. Dg?MvS sagt:

    @ effekthascher
    Noch ein Nachtrag zu gestern.
    Die cartoons von Beavies und Butthead kenne ich. Ich habe sie ein paar mal geschaut, vielleicht 5, 6 Episoden.
    Ich fand diesen Humor einfach nicht lustig und konnte nicht darueber lachen. Warum? Weil es bei Beavies und Butthead darum geht, dass die beiden extrem dumme Idioten sind. Der Zuschauer lacht Beavies und Butthead aus und ist froh, dass er besser ist als die beiden Bloedmaenner.
    Mit diesem Humor (Spott) in dem andere ausgelacht werden, kann ich persoenlich nichts anfangen.
    Wenn Atalaia und Milnir mit Beavies und Butthead verglichen werden, dann werden sie damit ausgelacht und verspottet. Die Blogger zeigen mit dem Finger auf Atalaia und Milnir (bzw. auf Beavies und Butthead) und rufen: Mann, seid ihr Vollidioten.
    Dieser Humor verletzt und schliesst aus.
    Er macht Atalaia und Milnir zu den “Klassentrottel”, die der Rest Klasse ungestraft quaelen und auslachen darf. Interessanterweise gibt es ja in jeder Schulklasse so einen Klassentrottel (zumindest in Europa, in anderen Kulturen ist das interessanterweise nicht so).
    Was meinen Sie dazu?
    Sie sehen, dieses Thema beschaeftigt mich viel mehr, als es eigentlich sollte;-))
    P.S. Falls es Sie wunder nimmt: Ich selbst war in der Schule nie der Klassenidiot (ich war “der Streber” ;-) ). Aber als Schuelerin empfand ich grosses Mitgefuehl mit dem Klassentrottel und regte mich wahnsinnig ueber diese Gemeinheit/Ungerechtigkeit auf.

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