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Archiv für Februar 2007

10’000 Kommentare!

hugostamm am Montag den 26. Februar 2007

Für einmal ein etwas anderer Artikel: Es freut mich ausserordentlich, allen aktiven und passiven Bloggern in diesem Forum zu einem Jubiläum gratulieren zu können. In diesen Tagen wurde der 10’000. Kommentar aufgeschaltet. Eine stolze Zahl, die wir ungefähr nach einem Jahr erreicht haben. Ein herzliches Dankeschön an alle Kommentatoren und Besucher des Blogs.

Hier der Artikel dazu im heutigen „Tages-Anzeiger“:

„Der Blog (Internettagebuch) von Hugo Stamm über Weltanschauungs- und Sektenfragen feiert den zehntausendsten Kommentar. Konkret: In einem Jahr haben die Blogteilnehmer – unter ihnen viele TA-Leser – 10 000 Kommentare zu den 78 Webartikeln des Sektenexperten geschrieben. Jeden Tag klicken bis zu 3000 Blogger die Seite an.

Die oft religionskritischen, manchmal provokativen Texte von Hugo Stamm führen häufig zu hitzigen Diskussionen im Web. Der «harte Kern» der Blogfamilie streitet sich mit Scientologen, Esoterikern, Abergläubigen, Muslimen und strenggläubigen Christen. Wenn beispielsweise der «Elefant» (Nickname) seine wortgewaltigen Spuren hinterlässt, erntet er oft harsche Kritik und provoziert eine hitzige Debatte. Theologen und Philosophen im Blog sorgen immer wieder für hoch stehende Diskussionen. Verfolgt werden die Debatten von vielen stummen Mitlesern, welche die Wortgefechte interessiert verfolgen, wie die vielen Hits auf dem Blog beweisen. Übrigens: Mit 484 Kommentaren hat der Beitrag mit dem Titel «Sind Heilige Übermenschen?» am meisten Reaktionen hervorgerufen. Besucht wird der Blog von Lesern aus mehreren Dutzend Ländern. Sie schalten sich aus vielen europäischen Ländern und aus Übersee zu: Mexiko, Brasilien, Australien, Thailand, Russland usw.

Obwohl viele Blogger unter einem Pseudonym schreiben, kennen sich die regelmässigen Kommentatoren recht gut. In die intensiven Diskussionen fliessen immer wieder persönliche Erlebnisse ein. Angaben über Alter, Beruf, Wohnort, geistige oder religiöse Vorlieben, politische Einstellungen, Zivilstand usw. schimmern da und dort durch. Die regelmässigen Besucher des Blogs necken sich, schweifen vom Thema ab und eröffnen manchmal eigene Diskussionsstränge, die mit dem Kommentar nicht mehr viel zu tun haben, aber nicht minder interessant sind.

Überraschenderweise öffnet der Blog im virtuellen Netz ein weites Feld für persönliche Gefühle. Die Blogger bedanken sich bei ihren Diskussionspartnern für geistreiche Kommentare oder drücken ihre menschliche Wertschätzung aus. Etliche kommen sich trotz grosser Instanz sehr nah. Sie wagen auch, persönliche Ansichten und Erlebnisse preiszugeben, ohne sich anzubiedern.„

Das kleine Jubiläum wäre ein willkommener Anlass, den fleissigsten Bloggern speziell zu danken und sie namentlich zu erwähnen. Sie sind das Rückgrat des Diskussionsforums. Doch ich verzichte darauf, weil ich alle Teilnehmer in meinen Dank einschliessen möchte – auch die „stillen Leser“, die vielleicht „nur“ mitlesen oder alle paar Wochen einmal einen Kommentar abgeben. Danken möchte ich aber auch jenen Blog-Lesern und –Kommentatoren, die sich über meine religionskritischen Beiträge ärgern und mit ihren Kommentaren oft das Salz in der Suppe sind. Es geht mir nicht um eine Herabsetzung oder Diffamierung, sondern um eine geistige Auseinandersetzung in einem sensiblen Themenbereich, in dem die Missbrauchsgefahr gross ist.

Ich erwarte keine lobenden Kommentare an meine Adresse. Ich stelle diesen Text nur deshalb als Beitrag (und nicht als Kommentar) in den Blog, damit mein Dank an Euch alle prominent zur Geltung kommt. Freuen würde es mich allerdings, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit dem Blog kommentieren würdet. Selbstverständlich sind auch kritische Anmerkungen willkommen. Schliesslich wollen wir uns treu bleiben und kein Blatt vor den Mund nehmen.

Deshalb noch einmal: Ein herzliches Dankeschön an alle. Und auf weitere 10’000 Kommentare.

Hugo Stamm

Tödlicher Wahn

hugostamm am Mittwoch den 21. Februar 2007

Übereifrige und enthusiastische Gläubige sind meist sehr glückliche Personen. Sie sind erfüllt von der Gnade Gottes oder vom Glauben an eine spirituelle Superwelt, die ihnen dereinst – oder vielleicht schon nach dem nächsten Seminar – winkt. Der Blick in den Himmel löst ganze Sturzbäche von Glückshormonen aus. Das Schweben in den höheren Sphären kann süchtig machen.

Deshalb bekommt nicht allen Gläubigen der Ritt auf der rosaroten Glaubenswolke gut. Wer vor lauter Schweben die Füsse nicht mehr auf die Erde kriegt, läuft Gefahr, nur den Geist zu bedienen und sich vom handfesten Menschsein zu entfremden. Oder: Vor lauter Geist verlieren sie Körper und Seele. Im Extremfall kann das zu einer Spaltung des Bewusstseins führen. Und zu psychischen Auffälligkeiten. Die Psychiatrie spricht bei religiös begründeten psychischen Fehlentwicklungen auch von ekklesiogenen Neurosen. Was allerdings noch eine harmlose Form psychischer Auffälligkeit sein kann.

Dramatischer wird es, wenn die überhitzte Gläubigkeit in einen religiösen Wahn ausartet. Beispiele dafür gibt es viele. Die auffälligsten sind die kollektiven Sektendramen. Es gibt aber auch „gewöhnliche“ Katholiken, die Wahnvorstellungen entwickeln und sich als Prophet gebärden. Alle grösseren psychiatrischen Kliniken beherbergen Patienten, die unter „Glaubenskrankheiten“ leiden.

Eine religiöse Entartung ereignete sich kürzlich in Rumänien. Ein Gericht in Vaslui hat diese Woche einen Pfarrer, eine Äbtissin und drei Nonnen mit Gefängnisstrafen belegt. Die fünf orthodoxen Geistlichen hatten einer Nonne den Teufel ausgetrieben.

Konkret: Pfarrer Petru Corogeanu, die Äbtissin und die drei Schwestern hatten im Sommer 2005 im ostrumänischen Kloster Tanacu eine 23 Jahre alte Nonne an ein Kreuz gefesselt und ihr drei Tage lang keine Nahrung gegeben. Die junge Frau starb an den Folgen der Misshandlung. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Opfer psychisch krank war und sich deswegen auffällig verhalten hatte. Der Pfarrer und die Nonnen waren überzeugt, dass die Frau vom Teufel besessen sei.

Der Pfarrer erhielt wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge eine Gefängnisstrafe von 14 Jahren. Die drei Nonnen wurden als Komplizinnen zu fünf Jahren und die Äbtissin des Klosters zu acht Jahren Haft verurteilt. Bei der Verkündung des Urteils in der ostrumänischen Stadt Vaslui demonstrierten 50 Sympathisanten des Pfarrers lautstark für dessen Freispruch.

Der Herr Pfarrer ist schliesslich mit Gott im Bund und wird schon gewusst haben, weshalb er die Nonne ans Kreuz gefesselt hat…

Göttliche Wahrheit

hugostamm am Mittwoch den 14. Februar 2007

Viele Esoteriker und spirituelle Sucher zeichnen sich durch ein stattliches Selbstwertgefühl aus. Sie sehen sich als die geistige Avantgarde, die sich auf das „höhere Bewusstsein“ konzentriert und von sich behauptet, die materielle Fixierung schon weitgehend überwunden und das höhere Bewusstsein erlangt zu haben. Für die geistig-spirituelle Elite ist das Übersinnliche die wahre Realität hinter den Dingen. Deshalb konzentrieren sie sich auf die kosmische oder feinstoffliche Sphäre. Das Grobstoffliche ist für sie lediglich der (noch) notwendige Träger der göttlichen Seele und des höheren Selbst, die es mit spirituellen Ritualen weiter zu entwickeln gilt.

Die Abkehr von der säkularen Welt führt zu Wertverschiebungen: Das Streben nach grobstofflichen Zielen ist für Esoteriker ein Vegetieren auf einer tiefen Entwicklungsstufe. Alle Lebensenergien müssen auf die Entwicklung der göttlichen Energien konzentriert werden, die bereits im Selbst angelegt sind, aber noch vor sich hin schlummern.

Wer dieses universelle Gesetz nicht verfolgt, ist in ihren Augen ein tumber Ignorant. Das führt fast immer dazu, dass Beziehungen zwischen esoterisch interessierten Personen (zu etwa 75 Prozent Frauen) und ihren „grobstofflich fixierten“ Partnern in die Binsen gehen. Das Argument der spirituellen Sucher: Deine negativen Schwingungen hindern mich daran, meine Frequenzen zu steigern und das höhere Bewusstsein zu erreichen. Und das kommt quasi dem übersinnlichen Tod gleich. Also wird der Partner zuerst aus dem Bett vertrieben und dann aus der gemeinsamen Wohnung. Damit die spirituellen Schwingungen wieder frei fliessen können.

Begleitet wird der Bruch der Beziehung vom Applaus der „Geistgeschwister“: Der geistige Aufstieg verlangt weltliche Opfer. Dass darunter der Ehepartner und die Kinder leiden, wird nicht berücksichtigt, schliesslich geht es nicht einfach um menschliche Dimensionen, sondern um kosmische. Da spielen Kindertränen eine untergeordnete Rolle. Wie ich von vielen Beispielen weiss, treiben etliche Heiler, esoterische „Therapeuten“ und Meister einen Keil selbst zwischen Paare, die gut harmoniert hatten, bevor der eine Teil in den Bann der übersinnlichen Phänomene gerutscht war.

Der Anspruch an die übersinnliche „Wahrheit“ und das Elitegebaren kontrastieren aber eklatant mit dem geistigen Niveau vieler esoterischer Theorien und Hypothesen. Und deren Verkünder und Gläubigen. Esoteriker zeichnen sich nämlich dadurch aus, dass sie sich einen Deut um die Verifizierung ihrer Glaubenssätze kümmern. Sie sind überzeugt, die universellen Wahrheiten von aufgestiegenen göttlichen Meistern empfangen oder auf medialem Weg von göttlichen Instanzen eingeflüstert bekommen zu haben.

Die „Wahrheiten“ dieser göttlichen Autoritäten in Frage zu stellen, würde bedeuten, am System zu zweifeln. Und das will nun definitiv niemand. Also glaubt man, was da verkündet wird. Und ist es noch so absurd. Es könnte ja das ganze Glaubenssystem zusammenkrachen. Und der Aufprall auf der Erde würde bedeuten, dass man aus dem Paradies katapultiert worden ist. Und erkennen muss, dass man selbsternannten Göttern auf den Leim gekrochen ist. Diese Schmerzen wären kaum auszuhalten. Also glaubt man tapfer weiter, dass es Engel oder andere Helfer im Universum gibt, die momentan nachts ein Magnetgitter um die Erde spannen. Damit sollen die Frequenzen erhöht werden. Bald soll unsere Hirnanhangdrüse wachsen, die DNA-Struktur sich rasch verändern. Dann haben wir die Gnade, uns bald von kosmischem Licht ernähren zu können. Und dann herrscht Freude: Wir müssen nie mehr essen.

Tödliche Folter

hugostamm am Mittwoch den 7. Februar 2007

Das Böse ist ein unheimliches Mysterium. In kaum einem andern menschlichen Bereich klaffen Anspruch und Realität so weit auseinander. Wir alle möchten „gute Menschen“ sein, und die meisten geben sich redlich Mühe, den eigenen ethischen Ansprüchen oder religiösen Normen gerecht zu werden. Doch die Realität demonstriert uns Tag für Tag, dass die „Welt“ abgrundtief böse ist. Die Nachrichten führen es uns stündlich vor Augen.

Offenbar fruchten alle Anstrengungen wenig, der Realität ein menschliches Antlitz zu verleihen. Es gibt Hunderttausende von Glaubensgemeinschaften, sozialen Werken, politischen Gremien, Regelwerken, Uno-Chartas, Menschenrechte usw., die sich das friedliche Zusammenleben der Menschen zum Ziel gesetzt haben, und trotzdem nimmt die Summe der internationalen Konflikte zu. Und die Zahl der Gewaltverbrechen steigt ebenfalls. Auch politologische, psychologische oder soziologische Erkenntnisse vermögen die Gewaltspirale nicht zu bremsen. Das Böse ist „therapieresistent“. Das ist möglicherweise die einzige unbeeinflussbare Konstante in der Geschichte der Menschheit.

Alle Massnahmen zur Eindämmung von Aggression und Gewalt sind Symptombekämpfung und haben kaum je eine nachhaltige Wirkung. Da kann die ganze Welt beteuern, dass der Friede das höchste Gut sei. In der Psychologie wurde der schreckliche, wahrscheinlich aber berechtigte Begriff der „Banalität des Bösen“ geprägt.

Das Geheimnis des nicht zu bändigenden Bösen liegt vermutlich im Machtdrang und der Autoritätsgläubigkeit. Also in der strukturellen Gewalt, die uns überall begegnet. Ein aussagekräftiges Experiment hat der amerikanische Psychologe Stanley Milgram entwickelt, das er erstmals 1962 angewandt hatte.

Den Probanden wurde erklärt, es handle sich um ein wissenschaftliches Experiment, das wichtige Erkenntnisse über Lernerfolg und Bestrafung zulasse. Der „Schüler“ sass auf einem „elektrischen Stuhl“, der „Lehrer“ am Schalthebel, mit dem er dem Schüler bei Misserfolgen Stromstösse verabreichen konnte. Das Experiment wurde vom Professor überwacht.

Der „Lehrer“ stellte dem „Schüler“ mündliche Aufgaben. Kannte der Schüler die Antwort nicht, erhielt er einen schwachen Stromstoss. Bei weiteren Fehlern wurde die Dosis auf Geheiss des Professors erhöht.

Der Trick: Der Schüler war ein Schauspieler, der je nach Stromstärke schrie und sich vor Schmerzen krümmte. Wollte der „Lehrer“ die Folter beenden, schaltete sich der Professor ein und sagte, er gefährde das wichtige Experiment, wenn er sich weigere, die Voltstärke zu erhöhen.

Milgram war geschockt, als er das Experiment auswertete. Alle Lehrer hatten ihre Schüler mit Stromschlägen von 300 Volt bestraft – also gefoltert. Rund 60 Prozent liessen sich motivieren, den „Schülern“ tödliche Stromschläge von 450 Volt zu verabreichen.

Das Experiment ist umstritten. Milgram musste viel Kritik einstecken. Das auffällige Gehorsamkeits- und Autoritätsverhalten wurden vielfältig interpretiert. (Autorität des Professors, Wissenschaftsgläubigkeit usw.) Tatsache bleibt aber, dass eine Mehrheit der Probanden den Tod des Schülers in Kauf genommen hat. Und sich von den Qualen und dem Leiden des „Schülers“ nicht hat erweichen lassen.

So werden friedliebende und ahnungslose Personen durch besondere Umstände zu herzlosen Wesen, die andere grundlos foltern. Fazit: Schaffen wir Lebensumstände, bei denen Machtgefälle und Abhängigkeiten klein sind. Dann entziehen wir dem Bösen das Biotop, in dem es unkontrolliert wuchern kann.

Guru Blocher im Himmel

hugostamm am Donnerstag den 1. Februar 2007

22. Oktober 2007. Christoph Blocher klopft an die Himmelspforte. Im Türspion huscht ein Schatten vorbei.

„Wer bist Du?“, ertönt es aus der Gegensprechanlage.

„Ich bin der Boss der SVP.“ Petrus öffnet das Tor einen Spalt und mustert Blocher misstrauisch.

„Warum begehrst Du Einlass? Du bist ja noch voll im Saft.“

„Die Bundesversammlung hat mir gestern den Schuh gegeben, heisst. abgewählt. Die Linken und Netten haben Angst vor mir.“

„Herrgott, kennst Du eine SVP?“, fragt Petrus in Richtung Himmelsthron.

Aus dem Hintergrund erschallt eine tiefe Stimme: „Das ist doch die Spirituelle Vaterlands Partei des Gurus Blocher.“

„Ist der koscher?“, fragt Petrus.

„Gurus eigentlich nie, doch der Blocher hat immer so schön gesungen in der Kirche. Den können wir im Chor der Cherubinen bestens gebrauchen.“

„Kannst Du mir sagen, weshalb Gott Dich einen Guru nennt?“, fragt Petrus Blocher.

„Vermutlich, weil ich der Führer der SVP war.“

„Haben Dich denn Deine Anhänger als Heilsbringer verehrt?“

„Verehrt schon, aber Heilsbringer? Ich glaube nicht.“

„Das sagen alle Gurus, die bei uns anklopfen. Hast Du eine Heilslehre verkündet?“

„Nicht direkt, wir hatten nur ein Parteiprogramm.“

„Versprach es die Erlösung von den irdischen Leiden?“

„Schon, schliesslich haben die Kommunisten und Sozialisten das Volk mit Abgaben und Reglementen geknebelt.“

„Dann gab es bei Deiner SVP auch Rituale und soziale Kontrollen?“

„Wenn Du Wahlen gewinnen willst, brauchst Du schon Schlachtrufe, Arbeitspläne und Einsatzbrigaden, die den Mitgliedern auf die Finger schauen und ihre Arbeit kontrollieren. Sonst hast Du bald einen Hühnerstall wie bei den Grünen.“

„Und wie stets mit dem Geld? Finanzieren die Mitglieder Deine Sekte?“

„Die Reichen werden schon zur Kasse gebeten. Schliesslich ist das Missionieren neuer Mitglieder teuer, und die Wahl- und Abstimmungskämpfe kosten ein Vermögen.“

„Und ihr tanzt auch um das goldene Kalb?“

„Goldenes Kalb? Oh, das ist eine gute Idee. Kannst Du mir Dein Handy geben? Ich will meinen Parteichef Ueli Maurer telefonieren, er soll unser Wahlkampfziege Zottel mit Goldfarbe besprayen.“