Schweiz


hugostamm am Sonntag den 14. Mai 2006

Die Sterne sind entlarvt

Passen nun Widder besser zu Steinböcken oder zu Jungfrauen? Oder hat eine Beziehung mit einer Waage vielleicht doch bessere Zukunftschancen? Doch was macht der Widder, wenn er einer intelligenten, fröhlichen und hübschen Fisch-Frau begegnet und sich Hals über Kopf verliebt? Soll er dann die Sterne fragen? Soll er ihnen glauben, wenn sie ihm ins Ohr flüstern: „Widder mit Fisch? Behüte Gott. Da kannst Du die Scheidung eingeben, bevor Du ihr den Ring an den Finger gesteckt hast.“
Ein Forschungsteam aus Deutschland und Dänemark wollte es wissen, wie es sich wirklich mit den Sternen und Sternzeichen verhält. Gibt es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat, dem Sternzeichen und den Charakterzügen?
Professor Peter Hartmann von der Universität Arhus und seine Kollegen sammelten Daten und Informationen von über 15’000 Menschen, die sie aus verschiedenen Datenbanken bezogen. Ihre Resultate sind ernüchternd. Persönlichkeitsmerkmale seien nicht abhängig von Sternzeichen, erklären sie ohne Wenn und Aber. Die Zeit der Geburt sage nichts über die Charaktereigenschaften aus.
Das Resultat erstaunt zwar nicht wirklich, ist aber für einen Grossteil der Bevölkerung ein herber Dämpfer. Denn fast die Hälfte glaubt an die Macht der Sterne oder an die Sternzeichen. Tendenz steigend. Ich zweifle allerdings, dass sich diese von der wissenschaftlichen Studie verunsichern lässt. Gegen den Glauben an die Kraft der Gestirne ist kein (Vernunfts-)Kraut gewachsen. Warum? Weil es eben ein Glaube ist. Und der lässt sich nicht erschüttern. Auch nicht von den ausgewerteten Daten von 15’000 Personen. Und schon gar nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Schliesslich würde ihr Weltbild zusammenkrachen, wenn sie die Hoffnung auf die Sterne verlieren würden. Schliesslich würde sich auch der Glaube an die Horoskope verflüchtigen. Somit wären viele Hoffnungen, Erwartungen und Sehnsüchte vergeblich gewesen. Und das Geld für die „Analysen“ aus dem Fenster geworfen. Und man müsste sich eingestehen, einem Aberglauben gehuldigt zu haben. Das wären schmerzliche Erkenntnisse. Deshalb glaubt man lieber, dass sich astrologische Erkenntnisse eben nicht mit wissenschaftlichen Methoden verifizieren lassen. Und so bleibt die Kirche im Dorf – oder eben im Sternenhimmel.
Gebildete Astrologen gehen sofort zum Gegenangriff über. Sie erklären, frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen den Charaktereigenschaften und dem Sternzeichen gebe. Was sagen die Wissenschafter um Peter Hartmann dazu? Die früheren Studien hätten nur kleine Probandengruppen untersucht und deshalb keine statistisch relevanten Resultate hervorbringen können.
Warum soll man nicht an die Sterne oder den Einfluss der Sternzeichen glauben? Das ist doch harmlos, sagen viele, auch nicht Sternen-Gläubige. So einfach ist es leider nicht. Die Gefahr besteht, dass die Sterndeuter sich von Horoskopen abhängig machen, ihr Verhalten auf die Aussagen der Astrologen ausrichten und die Verantwortung an eine „höhere Macht“ abgeben. Viele befragen vor schwierigen Entscheiden die Sterne. Statt auf ihre Gefühle zu hören und die Lebenserfahrungen beizuziehen, überlassen sie die Entscheide den Astrologen oder den Sternen. Wobei wir bei meinem Lieblingsthema wären: Die geistige Freiheit ist vielleicht das wichtigste Gut, das es zu kultivieren und zu schützen gilt.
Wie sagen doch die Astrologen? Sterne lügen nicht. Kunststück: Sie können ja gar nicht reden.

105 Kommentare zu „Die Sterne sind entlarvt“

  1. Rosenstengel

    Also, ich glaube, man kann dem Stamm wegen diesem und den letzten Blogs nicht an den Karren fahren.

    Dazu sind seine Berichte momentan zu seicht. Es ist offensichtlich, dass er sich aus der Schusslinie heraushalten will.

    Das ist irgendwie verständlich, denn wer liest schon gerne ständig über sich, dass man im Prinzip ein inkompetenter Trottel ist.

    P.S. Ich glaube nicht, dass das gedruckt wird, denn unser Grossmeister der momentan leichten und seichten Kost, liebt solche frechen Bemerkungen ganz und gar nicht. Falls es wider Erwarten doch gedruckt wird, sehe ich schon den inconnu daherrennen mit seinem „übel, übel, Niedertracht, Ablöscher, ignore it, shame on you usw.“

    Komisch, wenn ich das schreibe, wird das nie gebracht. Das darf anscheinend nur der inconnu. Muss einen ganz besonderen Draht zu „seinem Hugo“ haben.

  2. Sam

    Ich denke auch, eine Quellenangabe gehört schon hin, wenn man Studien zitiert – nicht?

    Gruss,
    Sam

  3. schoener_mai

    @Studi
    @Gerd

    Um Sie nicht länger auf die Folter zu spannen: Der Herr Stamm hat’s wohl aus dem Deutschen “Spiegel”. Hier der Link zum Artikel:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,413020,00.html

    Die Originalarbeit sei in der Fachzeitschrift “Personality and Individual Differences” erschienen, heisst es im Spiegel-Artikel. Die Originalarbeit findet man unter folgendem Link:

    http://www.sciencedirect.com/science?_ob=IssueURL&_tockey=%23TOC%235897%232006%23999599992%23618496%23FLA%23&_auth=y&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=d889a1adf550657297beb1cba8162b80

    Peter Hartmann, Martin Reuter and Helmuth Nyborg (2006). “The relationship between date of birth and individual differences in personality and general intelligence: A large-scale study” In: Personality and Individual Differences, Volume 40, Issue 7, Pages 1323-1504 (May 2006).

    Sehen Sie, Herr Stamm, recherchieren hilft doch!

    Ihr
    S.M.

  4. schoener_mai

    Für alle, die es interessiert, hier wenigstens den Abstract des Artikels:

    “Abstract
    We investigated the relationship between date of birth and individual differences in personality and intelligence in two large samples. The first sample consisted of 4000+ middle-aged male subjects from the Vietnam Experience Study; personality was measured by the MMPI items converted to EPQ (scales) and a large battery of cognitive tests were factored to derive general intelligence, g. The second sample consisted of 11,000+ young adults from the National Longitudinal Study of Youth from 1979. g was extracted from the ten subtests of the Armed Services Vocational Aptitude Battery.

    In no cases did date of birth relate to individual differences in personality or general intelligence.

    A further goal was to test Eysenck’s notion of possible relationships between date of birth and the popular Sun Signs in astrology. No support could be found for such associations.

    We conclude that the present large-scale study provides no evidence for the existence of relevant relationships between date of birth and individual differences in personality and general intelligence. “

  5. schoener_mai

    @alle

    Auf der Seite

    http://science.orf.at/science/news/144371

    findet sich eine schöne Zusammenfassung des Forschungsdesigns. Ich gebe es verkürzt wieder:

    “Reuter und seine Kollegen hatten die Persönlichkeits- und Intelligenzdaten von 4.321 Vietnamveteranen und die Intelligenzwerte von 11.448 US-Jugendlichen im Hinblick auf das Geburtsdatum und andere Faktoren ausgewertet.

    Die Persönlichkeit bestimmte sich dabei anhand der drei Standardkategorien Extraversion, was zum Beispiel Kontaktfreudigkeit und Offenheit spiegelt, Neurotizismus, der unter anderem mit der Ängstlichkeit eines Menschen zusammenhängt, und Psychotizismus, der für Merkmale wie Impulsivität, Aggressivität und Kreativität steht. [also eben doch drei von Eysencks big five!]

    Die Auswahl der Probanden sei in sozioökonomischer Hinsicht repräsentativ für die US-Bevölkerung. Grundsätzlich lasse sich allerdings nicht ausschließen, dass der Militärdienst bei den Veteranen den Einfluss des Geburtsdatums kaschiert hat, schränken die Forscher ein.

    Auch könne die Studie nicht die Astrologie als ganze widerlegen, da etwa die Bewegung der Planeten nicht berücksichtigt worden sei. Bei einer derart großen Zahl von Probanden hätte aber irgendein Effekt eines so wichtigen astrologischen Faktors wie dem Sternzeichen auftauchen sollen.”

    “yogaeisbär” kommentierte am 29.04, 19:26 hierzu nicht ganz zu unrecht:

    “Eine studie welche nur die sonnenzeichen und somit maximal 12 menschen”typen” verzweifelt vergleichend sucht .. kann sich ja wohl nicht auch nur annähernd mit der Astrologie beschäftigt haben, – abgesehen von veteranen-traumata und dem übergehenden wassermannzeitalter, welche beide elementare persönlichkeitsveränderungen mit sich bringen,- werden weder planetenstellungen, häuser, etc untersucht. und das nennt sich eine “Astrologiestudie”??? :-)

    Sobald man nachzudenken beginnt, wird eben doch alles etwas komplizierter, nicht wahr?

    S.M.

  6. studi

    @rohrbach:

    naja, bei einem thema, welches mich derart am äussersten rande tangiert wie dieses, lege ich nicht viel wert auf kreativität und gehalt meiner beiträge, sondern passe mich dem niveau von herrn stamms beitrag und der mehrheit der kommentare an.

    mfg
    studi

  7. übrigens:

    die obige url führt zur öffentlichen mitteilung der studie und der quellenangabe.

    mfg
    studi

  8. pecunia helveticorum

    Lieber Werner

    Als Nicht-Therapeut muss ich hier anmerken, dass erstens die Wissenschaft für mich tröstlicher ist als all die falschen Vorstellungen, mit denen sich die meisten Menschen via Placebo aus der Verantwortung stehlen wollen und dass zweitens ein guter Therapeut euch allen ein Konfliktlösungsseminar empfehlen würde.

    Was war nochmal das Thema der Diskusion?

    Herr Stamm, bringen Sie doch bitte bald wieder ein Thema, das die notorische Keiferei allerseits abstellt. Dieser Blog war mal interessant.

  9. studi

    ich sehe schon, schöner mai war schneller… was aufgrund der verspäteten veröffentlichung durch die blog-zensur-stelle zum zeitpunkt meines postings nicht ersichtlich war.

    @pecunia helvetorum:

    kann sein, dass sich menschen mit religiösen ausreden aus der verantwortung stehlen. mindestens ebenso viele tun dies jedoch mit einer nicht belegbaren pseudo-empirie. wischen wir doch besser alle vor unserer eigenen haustüre.

    mfg
    studi

  10. nk

    @blockreader
    zu gütig der herr. nur diesmal interpretieren sie anscheindend falsch :)

    und nun noch zu der studie:
    lol, megalol, superlol, ultralol, nuklearlol!! ^^

    nein also ehrlich, vietnamveteranen, also ob ich dazu noch was sagen muss…
    und die 11500 jugendlichen… also repräsentativ ist das garantiert nicht. vor allem jugendliche, die noch in entwicklung stecken… also bitte also bitte, also mir kommen gleich die tränen…

    ich will nicht schon wieder auf stamm rumhacken – ich mag in ja tief in mir drin irgendwo – aber wo hat er diese studie gefunden? in der glückspost??

  11. Hans-Jürg

    Leider nützt es nichts! Selbst wenn wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen ist, dass zwischen Sternen und Wirklichkeit keinerlei statistische Zusammenhänge bestehen: Wer an die Sterne glaubt, wird diese Studien negieren. Und selbst wenn es gelingt, jemanden davon zu überzeugen, dass die Fakten gegen den Aberglauben sprechen und er das einsieht. Die Abergläubigen sterben nie aus, denn jeden Tag wird wieder ein Dummer geboren. Und es ist ja auch viel einfacher, damit zu leben, dass das Schiksal von höheren Mächten bestimmt wird. Denn dann hat man eine tolle Ausrede, nicht den eigenen Arsch zu heben und etwas gegen sein Situation zu unternehmen. Denn da das Schiksal ja schon feststeht, hat das ja auch keinen Sinn.

  12. Walter Rohrbach

    Ich glaube, wir müssen auch Hugo Stamm jetzt etwas Zeit lassen, um einen neuen Blog zu schreiben. Ich denke, es hat keinen Sinn, weiter aufzuzählen, wie bedeutend die Astrologie in der Vergangenheit war (zB bei Kriegsführung). Ich meinerseits werde mich gedulden und in die wunderbaren Werke Platon’s vertiefen. Die Dialoge mit Sokrates sind ein unerschöpflicher Reichtum.

  13. Rosenstengel

    Gesprächsprotokoll zwischen inconnu und seinem Chef vom 16.5.06, 15.00 Uhr.

    Chef:
    Nehmen Sie bitte Platz

    Inconnu:
    Danke

    Chef:
    Nun, mein lieber inconnu, ich habe Sie in mein Büro kommen lassen, weil ich einige Dinge mit Ihnen zu besprechen habe.

    Das Erste ist ein unangenehmer Punkt. Wie haben vernommen, dass Sie sich während der Arbeit genüsslich zurücklehnen und ihre Gedanken schweifen lassen. Sie werden verstehen, dass uns das nicht gerade gefällt. Wir wissen natürlich, dass Ihr Gehalt in keinem Verhältnis zu Ihren Leistungen steht, aber wir können Sie ja unmöglich verhungern lassen, verstehen Sie?

    Wir möchten Sie deshalb bitten, dass Sie sich mehr auf Ihre Arbeit konzentrieren! Haben Sie das verstanden???? (Chef ist nun äusserst energisch)

    Inconnu:
    Ja, natürlich (sichtlich eingeschüchtert)

    Chef:
    Gut, dann möchte ich auf eine andere Sache zu sprechen kommen. Wie Sie wissen, haben wir vor 2 Wochen den Werner zum Blog-Chef ernannt. Aber leider mussten wir feststellen, dass er unsere Erwartungen nicht erfüllt. Es fehlt ihm einfach das notwendige Durchsetzungsvermögen, die notwendige Brutalität, wenn man so will, verstehen Sie?

    Wir haben deshalb entschieden, diesen Mann zu ersetzen und haben dabei an Sie gedacht.

    Inconnu:
    Wirklich? (freudig erregt)

    Chef:
    Ja, und ich will Ihnen auch sagen warum. So wie Sie gestern wieder den Studi zusammengefaltet haben, das hat uns doch sehr imponiert. Wir glauben, dass wir Sie bisher etwas unterschätzt haben.

    Inconnu:
    Na ja, man tut was man kann! (mit stolzgeschwellter Brust)

    Chef:
    Solche Leute wie Sie brauchen wir, inconnu. Wir sind überzeugt, dass Sie mit Ihren Charaktereigenschaften neuen Schwung in diesen Blog hineinbringen können. Wissen Sie, mein Lieber, das ganze ist uns alles ein bisschen zu lahm….zu zahm….verstehen Sie? Machen Sie mal so richtig Dampf hier, ja?

    Inconnu:
    Oh ja, darauf können Sie sich verlassen! (seine Augen glänzen)

    Chef:
    Gut. Damit Sie mit dem nötigen Enthusiasmus an Ihre neue Aufgabe gehen, haben wir entschieden, Ihr Jahres-Gehalt von bisher Fr.15.000.– grosszügig auf Fr.16.000.– zu erhöhen. (Chef lächelt nun gönnerhaft)

    Inconnu:
    Ich kann es kaum fassen! (senkt demütig den Kopf)

    Chef:
    Schön! Ich habe hier nun einen neuen Vertrag für sie aufgesetzt. Bitte nehmen Sie ihn mit und lesen Sie ihn sorgfältig durch.

    Inconnu:
    Das brauche ich nicht! Ich unterschreibe sofort. (ist nun völlig aus dem Häuschen)

    Chef:
    Auch in Ordnung. Also gut, dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg in Ihrem neuen Job. Das brauchen Sie auch, denn wenn auch Sie versagen sollten, dann sind Sie ganz schnell wieder weg vom Fenster. Dann kommen eben der Rohrbach oder der Studi zum Zug. Was das dann für Sie bedeuten würde, muss ich ihnen wohl nicht weiter erläutern.

    Inconnu:
    Nein, nein. Um Gotteswillen nicht der Studi!!!! Sie können sich auf mich verlassen, Chef.

    Chef:
    (lächelt) Na, dann sind wir uns ja einig. Sie können jetzt wieder an ihre Arbeit gehen.

    Inconnu:
    Danke, verbindlichsten Dank. (macht noch 3 Bücklinge und geht)

    Ende des Gesprächsprotokolls.

  14. schoener_mai

    @Walter Rohrbach

    Die Idee sich mit Platon zu beschäftigen, dünkt mich ausgezeichnet – auch im Zusammenhang mit Astrologie. Soweit ich mich erinnere, kaufte Platon einen Garten, der dann über Jahrhunderte also Ort zum Philosophieren diente. In diesem Garten soll eine Metapher entstanden sein, welche das Denken bis heute geprägt hat: Die Idee vom Kosmos als lebendigem Organismus.

    Im Dialog “Timaios” heisst es z.B.: “Denn dem lebendigen Wesen, das alle anderen Wesen in sich enthalten soll, kommt wohl auch eine Gestalt zu, die alle Gestalten, die es geben kann, in sich zusammenfasst. Deshalb drehte er die Welt rundum in Gestalt einer Kugel…”

    Wegen dieser Ansicht vom “Ganzen” und vom “Teil” werden Platon (und Aristoteles) ja oftmals als Väter des ganzheitlichen Denkens angesehen. Ich bin nicht der Ansicht, dass man diese Positionen generell als überholt und unwissenschaftlich abtun kann.

    Beispielsweise legt das sogenannte Einstein-Podolski-Rosen Paradox der Physik auch eine potentielle Ganzheit des materiellen Universums nahe. Erfolgreiche Tests von EPR-Korrelationen haben gezeigt, dass Teilchen, welche einmal zusammen waren und dann getrennt wurden, sich immer noch so verhalten, als “wüssten” sie um den Zustand des anderen Teilchens, ohne dass daran Kausaleffekte beteiligt sein könne. (Die Idee wurde erstmals veröffentlicht von Einstein, A., Podolski, B. & Rosen, N. (1935). Can quantum-mechanical description of physical reality be considered complete? Physical Review, Vol. 47, pp. 777-780).

    Über Statistiken kann man geteilter Meinung sein – aber das ist eben der springende Punkt: man KANN geteilter Meinung sein. Aussagen wie: “Wissenschaftler haben bewiesen dass…” im Zusammenhang mit solch komplexen Phänomenen können deshalb als nichts anderes als völlig unwissenschaftlich bezeichnet werden.

    Im übrigen sollten wir dem Herrn Stamm vielleicht doch besser etwas Zeit für einen neuen Text lassen…

    Ihr
    S.M.

  15. Gerd

    @Inconnu

    Warum hast Du uns das nicht selber gesagt? Toll, wir haben einen neuen Blog-Chef! Das ist ja schon so etwas wie eine Verpflichtung, meine ich. Ich erwarte nur das BESTE von Dir… Alles klar?

    @Rostenstengel
    Danke für das Gesprächsprotokoll. Das war wirklich sehr hilfreich! ;-)

    Gerd

  16. nk

    muss man sich eigentlich unbedingt immer der einen seite derart fest verschreiben herr hans-jürg? ist das klug? kann man nicht an gott glauben und dennoch selbst verantwortung übernehmen?

  17. Walter Rohrbach

    Hallo Rosenstengel, ich bin teilweise frühpensioniert. Ich möchte jetzt eher den Ruhestand geniessen. Als Blogschreiber stehe ich weiterhin zur Verfügung, denn abends gibt es immer wieder mal ein paar Minuten, wo ich meine Gesinnung preisgeben kann. Der Vorschlag mit Studi könnte man ausprobieren, es soll eine erste Probezeit von zwei Wochen ins Auge gefasst werden.
    Je nachdem wird das Gremium dann entscheiden, ob die Probezeit noch auf 3 Monate verlängert werden kann.
    Jeder Blogchef muss damit rechnen, dass ihm bei mangelnder Leistung fristlos gekündigt werden kann.

  18. Inconnu

    @witziger Rosenstengel/Dornen… – eigentlich ist der Witz eine geistige Elektrizität, nur dazu wären feste Körper nötig und Sie und….andere (bin als Neochef diplomatisch geworden!) bewegen sich so gerne im schwammig-religösen Geiste……..Immerhin kann man ohne ein bisschen Bosheit unmöglich witzig sein, und das ist ein mildernder Umstand, den ich Ihnen zugute halte. Ich wäre ja ein so genügsamer “Chef”, wenn nur sachlich gearbeitet/diskutiert würde, und der Glaube der “Mitarbeiter” nicht zu Fanatismus entarten würde, so wie der Genuss zu Sucht werden kann….
    Allerdings mit einem kann ich gar nicht dienen (das war ein kleiner Regiefehler), nämlich mit Bücklingen, in keiner Form. Dazu bin ich zu wenig fromm…….

  19. Hans-Jürg

    @nk

    Sie verwechseln etwas: Ich habe jetzt über Astrologie und Aberglauben geschrieben.

    Wenn Sie “an Gott glauben” als Aberglauben anschauen wollen, ist das Ihnen unbelassen… ;-)

    Ich kenne Leute, die glauben an Gott und können (trotzdem… ) selbständig denken. Aber die befassen sich nicht mit Astrologie oder Nummmerik oder was auch immer für Aberglaube.

    Ich für meinen Teil halte es mit der Logik und glaube an keine höheren Mächte. Und solange mein Leben nicht durch Leute beeinträchtigt wird durch Leute, die ihren (Aber-)Glauben höher einstufen, als Fakten, stören mich deren Glauben auch nicht. Wenn aber z.B. ein Vorgesetzter oder Kollege Geschätsentscheidungen (vor allem wenn sie mich persönlich tangieren) vom Stand der Sterne oder dem Mondkalender oder was auch immer für Aberglauben abhängig macht, dann bin ich entschieden dagegen und wehre mich auch entsprechend dagegen…

  20. pecunia helveticorum

    Mein Liebster, bester Hans-Jürg. Kennen wir uns vielleicht aus einem früheren Leben oder einer höheren Sphäre? Oder ist es Zufall, dass du gerade geschrieben hast, was ich schon lannge in diesem Blog lesen wollte? Wahrscheinlich ist es weder Astrohallelujamediensphärenquatsch noch Zufall sondern einfach Vernunft, die dich dazu bringt, mir aus dem Seelenkonzept zu sprechen.

  21. werner

    Um den Blog am Leben zu halten.
    Kann mir bitte mal eine Frau erzählen, weshalb man die Männer immer nach den Sternkreiszeichen auswählt.

    Ich kenne keine Frau, welche bei ihrem zukünftigen Partner nicht in die Sterne schauen würde, ob er zu ihr passt oder nicht.

    Ich möchte jetzt mal die Sterne beiseite lassen und den Schift in Richtung Frau vornehmen.

    Weshalb tun das Frauen? Sind sie einfach irrationaler? Oder haben sie einen besseren, direkten Bezug zu den ‘höheren Dingen’. Oder sind es einfach die Machtlosen, welche selbst die Vorsehung auf ihre Seite zwingen wollen? Hat die Frau ein Spielerherz, oder kann sie sich einfach ohne Hilfe nie für einen Partner entscheiden?

    Eines ist doch sicher. Männer geben sich in weit geringerer Anzahl mit den Sternen ab.
    Die Frauen fahren regelrecht darauf ab.

    Warum das aber so ist? Keine Ahnung? Man sagt ja, dass Frauen nicht durchschaubar sind, und trotzdem immer den Ton angeben. Tja…

    (Gibt es eigentlich einen Herr Tessier?)

  22. Walter Rohrbach

    Gerade bei den sogenannten geitig-astrologischen Paaren zeigt es sich, dass in einer solchen Beziehung die Frau die “Hosen” anhat. Der Mann gibt sich so quasi freiwillig unter “ihre Knuten” und akzeptiert mehr oder weniger kritiklos ihre Darlegungen. Das beste Beispiel ist ja Uriella mit ihrem Anhängsel Icordo. Das brave Hündchen watschelt neben ihr her und bestätigt jegliche Aussage. Er profiliert sich, indem er bei jeder Aussage von Uriella sich die grösste Mühe nimmt, dies dem Zuhörer ja richtig weiter zu erklären.
    Ich weiss nicht, wenn ein Mann etwas Vernunft und Verstand hat, kann er sich gar nicht mit Astrologie beschäftigen. Eben höchstens als ein wenig Abwechslung im rauhen Alltag.
    Die Frauen sind sicher weitaus sentimentaler als die Männer. Bei den Frauen muss es einfach “stimmen”. Es herrschen die “Bauchentscheide” vor, auch wenn diese hinterher sich als völlig unsinnig entpuppen.

  23. Rosenstengel

    Richtig Rohrbach

    Aber auf seinen Bauch kann man sich mehr verlassen als auf ein Horoskop.

  24. Walter Rohrbach

    Da gebe ich Dir auch recht Rosenstengel. Dein Dialog übrigens gefiel mir gut. Heute scheinst Du einiges drauf zu haben.
    Horoskope bedeuten doch auch einen Selbstbetrug. Wir tun es doch jeden Tag mit irgendwelchen Kleinigkeiten. Wir lenken uns ab. Bei Vollmond spielen die Menschen verrückt, die Hunde bellen und die Katzen verkriechen sich.
    Es gibt Leute, die haben sich Astrologen anvertraut und dabei Hunderttausende von Franken ausgegeben. Es ist ein Beziehungsverhältnis entstanden. Die Kundin klammerte sich sozusagen an den Astrologen. Und der hielt sich andauernd weiter in den Illusionen mit neuen Voraussagen. Geschickt hatte er immer die entsprechende Interpretationen. Er wollte die Kundin auch nicht in ein Loch stürzen und ihr endlich die Wahrheit sagen. So floss das Geld weiterhin reichlich. Im Endeffekt hatte die Kundin die Nase voll und verlangte ihr Geld zurück. Jetzt ist die Angelegenheit ein Gerichtssache und verursacht nochmals hohe Kosten.
    Eigentlich macht es ja nichts, wenn man seine Erfahrungen macht, ob negativ oder positiv. Der fünfmal verheiratete Mann hat einen ganz anderen Horizont dadurch erworben. Wer sich vor Erfahrungen und Entscheidungen fürchtet, geht wohl am Leben vorbei.
    Und trotzdem, morgen lese ich wieder das Horoskop in der Glückspost!

  25. werner

    Aber mir ist eben nicht klar, wie so etwas Hoch-interpretatives in der Bauchgegend kann ausgemacht werden.

    Die Sterne sind doch reine Spekulation. Wie kommt es also, dass die ‘Frau’ hier einen Zusammenhang sieht mit ihrer emotionellen Ebene, mit ihrem intuitiven Empfinden für z.B. das Soziale.

    Das ist mir ein Rätsel. Aber ich wäre ja nicht der erste, welche Frauen einfach nicht versteht.

    Frauen sind ja auch nicht religiöser als Männer. Warum sind sie dann in bezug auf die Sterne eindeutig ‘übervertreten’.

    Ich glaube die Aufdeckung dieses Zusammenhanges könnte sehr interessant werden. Vielleicht finden wir etwas mehr heraus über den wahren Kern der Sterne, und welche Haltung die Menschen ihnen gegenüber haben, Frauen wie Männer.

    Zurzeit kommt mir aber einfach nichts in den Sinn. Es heissen ja nicht alle Männer Icordo.

  26. Walter Rohrbach

    Das ist eben das Bemerkenswerte, Frauen können sehr “unlogisch” sein. Sie stellen Beziehungen zu Dingen her, die ein Mann nicht tun würde. Das ist wohl auch das Geheimnisvolle an der Frau, das sie nur schwerlich zu verstehen ist. Vielleicht ist ihr Urinstinkt, geheimnisvoll zu sein. Dies soll eben der Mann an ihr faszinieren.
    Und wenn ein Mann nicht mitspielt, ist er nicht der “richtige” Mann. Die Frau glaubt eher an die grosse Liebe. Wir Männer lieben doch viel einfacher. Wir mögen die Erotik, mögen auch etwas Familiäres, wollen uns aber nicht unbedingt sehr zwingend binden. Da ist die Frau mit ihrem Muttergefühl auf einem anderen Dampfer. Sie baut das Nest, um für viele Jahre darin die Oberaufsicht zu haben. Es entwickelt sich mit der Zeit eine komplett mütterliche Liebe. Ich habe schon Frauen gehört, die haben gesagt, sie hätten 3 oder 4 Kinder zu Hause. Jedesmal war der Ehemann unter den Kindern inbegriffen. Offenbar versteht der Mann nicht recht, sich in diesem Gefüge einzunisten. Er verspürt immer wieder den Freiheitsdrang.

  27. Sehr geehrter Herr Stamm,

    Sie argumentieren, dass Wissenschaftler die Thesen der Astrologie widerlegt hätten, und damit ist Astrologie für Sie Aberglauben.

    Wäre es nicht interessant, so kurz nach Ostern, einmal ein Wissenschaftlerteam zusammenzustellen, um der Frage nachzugehen, ob man von den Toten auferstehen kann?

    Vielleicht sollte man dies doch lieber bleiben lassen, sonst könnte der eine oder andere zur Einsicht gelangen, dass Glaube der Aberglaube ist, an den man selbst glaubt. Und man würde sich somit von den Astrologen nicht mehr abheben.

    Freundliche Grüsse

    Erich Deiss

  28. Blogreaderin

    Zu Frauen – sehr verkürzt: Frauen, gewöhnt an Männerliebe, also Kennerinnen, wie sollte ihnen da nicht das Bedürfnis reifen, sich den Sternen zuzuwenden!

  29. andreas

    @ Blogreaderin

    So wie’s scheint wollt ihr Frauen ja scheinbar einfach nur geliebt werden. Grad von Frauen höre ich immer wieder, wie sinnentleert unsere Welt sei. Dann gebt der Welt doch wieder einen Sinn und erzieht eure Kinder so, dass sie nicht aus Langeweile eine S-Bahn anzünden müssen oder einen Kollegen ‘ausnehmen’. Das wäre doch ein sinnvoller Ansatz, oder? Aber eben: Lieber zu den Gestirnen hochschauen und seufzen: Hach, unsere Welt is soo leer.

  30. hexenplaetzchen

    @walter
    @werner
    Ich denke, eine sehr frauliche Frau, die Sterne mag, und ein sehr männlicher Mann, der Sterne höchstens braucht, um den Heimweg nach einem Restaurantbesuch zu finden, sind eben Sternenbillionen auseinander. Und da spielen halt doch die Gene hinein, so wie mir Glaubensgene plausibel erscheinen, denke ich, gibt es auch Sternengene. Ich bin eine Frau mit einem 100& denkenden Frauenhirn und kann mit Astrologie rein gar nichts anfangen, Astronomie hingegen finde ich faszinierend, da spielt Ehrfurcht und Staunen vor dem Universum mit, wenn ich Sternenkonstellationen vergrössert betrachte.

  31. werner

    Na eben. Jetzt wird es doch immer interessanter.

    Du meinst wohl, es hat mit den Hormonen zu tun, nur indirekt mit den Genen.

    Die Gene sind für mich nicht alleine Erklärung, dass die Frauen Sternengucker sind.

    Haben eventuel die Hormone die Macht, unser Denken zu bestimmen? Sind Hormone Schuld an der freiwilligen Unfreiheit des Geistes?

  32. nk

    das wird ja immer besser hier…

    nun haben wir schon 100%ige frauenhirne und gestandene bierbäuche die tatsächlich versuchen diese zu verstehen, frauliche frauen, männliche männer, der sinn des lebens der jugendliche davon abhält s-bahnen anzuzünden, sternengene, sternenbillionen (eine art währung?), icordo setzt sich auch noch in die runde und alle quirlen wir hier ein wenig wasser. ist das nicht wunder- wunderschön?

    ach welche wärme kriecht mir da durch den bauch…

  33. Hexenplaetzchen

    @nk
    Frauenhirn, mit Betonung auf Hirn!
    @werner
    Finde ich eine Ueberlegung wert, das mit den Hormonen. Persönlich vertrete ich die Gentheorie, je mehr weibliche Gene im Gehirn desto mehr Affinität zur Ehrfurcht und zum Staunen, und da es ja viele Männer gibt, die zwischen den beiden Extremen liegen, weder sehr männl. noch sehr weibl. gelingt es ihnen, dies nachzuvollziehen. Sterngucker war früher eine Männerdomäne. Ist alles überhaupt nicht wertend gemeint, was wäre wir ohne die 100 % männl. Hirne, da gäbe es keine Teleskope und sonstige Messgeräte. Die freiwillige Unfreiheit des Geistes ist ein komplexes Thema.

  34. hexenplaetzchen

    @nk
    = 100 % männl. Hirn leidet ohne saubere Definitionen….

    bitte schön: Sternenbillionen ist meine freie Wortwahl für Lichtjahre: Längeneinheit in der Astronomie = die Strecke, die das Licht im Laufe eines Jahres zurücklegt: 9,46 Billionen km.

    @werner
    wie Hormone und Gene zusammenhängen bei der Entstehung des Gehirns müsste ich auch wieder nachlesen…überlasse ich gerne dir!

  35. nk

    @hexenplaetzchen
    na in diesem fall bin ich eine frau. ich finds halt so unglaublich spannend wie schnell das licht so umherwuschelt im all. so von einem stern zum anderen! huiiii! ^^

    ps: wieviele hormone hängen eigentlich so an einem gen? so in dutzend ausgedrückt?

    —–
    heisst das nun dass dein hirn durch klare definition leidet und man möglichst schwammig mit dir sprechen sollte? halt einfach… so lieb und so? :)

  36. Blogreaderin

    Andreas -
    Wollen Sie damit sagen, wenn die Kinder gut herauskommen, ist es den Vätern zu verdanken – wenn sie S-Bahne anzünden, sind die Mütter schuld!
    Was man(n) an Sinnlosem spricht – muss Frau ins Sinnlose zerreden…..

  37. hexenplaetzchen

    @nk
    Zu deiner ersten Frage: ich finde die Hirnforschung ein sehr spannendes Gebiet, die sicher noch viel Aufschluss zu Fragen wie Glaube und Geist bringen wird, Hormone und Genzusammenhänge überlasse ich gern jemand anders, bin nicht vom Fach.
    Zu deiner zweiten Frage: ich verstehe deine böse, haarscharf formulierte Männersprache sehr gut, muss an meinem Sternzeichen liegen: Skorpione kann man nicht stechen, da wir selber einen gifigen Stachel besitzen!

  38. nk

    @hexenplaetzchen
    ich finde hirnforschung auch spannend. aber ich denke antworten in bezug auf glauben kann nur die philosophie geben. nicht die wissenschaft und nicht mal die psychologie. letztere jedenfalls nicht befriedigend genug.

    zur zweiten antwort:
    die haarscharf böse männersprache :) naja skorpione die zerdrück ich halt unter meinen hufen. so im vorbeigehen. das merk ich dann nicht mal ;) ist auch nicht bös gemeint. nur haarscharf.

  39. hexenplaetzchen

    @werner
    der letzte grosse Sterndeuter, der auch Astronom war, J. Kepler ( ca. 1627)begründete die sich streng wissenschaftlichen Grundsätzen verpflichtete Astronomie und lehnte somit die heutige Astrologie schon damals als pseudowissenschaftlich ab.
    @nk
    das Interesse an den Sternen des Naturphilosophen Kepler war durch seine Mutter geweckt worden, sie wurde später eingekerkert wegen Verdacht auf Hexerei. Ich schliesse daraus, dass Frauen wichtige Anstösse zur seriösen Wissenschaftsbetreibung geben und immer gegeben haben, da sie jedoch bei überragender Intelligenz als Hexen eingestuft wurden, sich gezwungenermassen mit pseudowissenschaftlichen Sternendeutungen begnügen mussten. Zum Glück besitze auch ich einen Besen und kann gar nicht zerdrückt werden!

  40. werner

    Schön, jetzt haben wir schon eine Hexe im Blog.

    1.) Als Hexe kannst du uns sicher erklären, wie denn die höheren Mächte spielen. Mit welchen Mitteln und Methoden kann man die Sterne auf seine Seite zwingen? Die Sterne sind doch nicht prinzipiell auf der Seite der Hexen. Wie kann man sie ‘gefügig’ machen?

    2.) Bist du eine Wetterhexe, oder eine Küchenhexe?

    3.) Woher leiten Hexen ihre Daseinsberechtigung her? Von den Sternen?

    A-propos Pseudowissenschaft. Sind auch die höheren, durchaus vorhandenen Gesetze des Lebens für dich Pseudowissenschaften? Dinge also, von welchen man weiss, dass sie existieren, welche man aber nicht beweisen kann, wie Karma, ausgleichende Gerechtigkeit, etc.?

    Deine Antworten werden mich neugierig aufhorchen lassen.

  41. Verschwenden wir keine kostbare Zeit mit einer spekulativen Scheinwissenschaft. Wer sich danach richten will, so es verwirklichen, solange er aber die unausweichliche Missionierung der Mitmenschen nachgiebig züchtigt.

  42. hexenplaetzchen

    @werner
    Deine Sterne existieren gar nicht, sie sind nur eine Licht-Projektion von deinem rationalen ungläubigen,dem ehrfürchtigen Staunen verloren gegangenen Denkens, eine in einem Vorderlappenbereich deines Hirns angesiedelte Illusion, folglich habe ich als tief wissenschaftsgläubige und vergeistigte Astronomie-Hexe, die die Ehrfurcht vor dem Universum mit der Bescheidenheit des Menschlich Unvollkommenen und dem Respekt vor dem Nichtwissenkönnen paart, genauso viel Daseinsberechtigung wie du.Dein Interesse für die höheren Dinge des Lebens lässt tief blicken: es ist vielleicht zu wenig bekannt, das früher auch Hexenmänner verbrannt wurden!

  43. @hexenplaetzchen
    Ein Tipp: Kepler lesen vor dem zitieren, z.B. “De Fundamentis Astrologiae Certioribus” („Über zuverlässigere Grundlagen der Astrologie“, 1601), ein wunderbares Werk über Astrologie. Kepler hat die Wahrsagerei abgelehnt, nicht aber die Astrologie, im Gegenteil. Diese hat er bis ins hohe Alter gepflegt. Unter Astrologen hat er einen festen Platz, und seine Erläuterungen über die “Kosmischen Harmonien” sind zeitlos.

  44. werner

    Schade, du hast die wichtigste Frage nicht beantwortet. Als Hexe muss man das schon können.
    Sterne sind nicht nur Pseudo-Wissenschaft, meiner Meinung nach. Sie entsprechen durchaus durch wissenschaftlich belegbare Methoden dem Denken des sie benutzenden Menschen. ;-)

    Bist du eventuel gar keine Hexe?

    Den Rest des Textes verstehe ich nicht. Meine Stimmgabel gibt keine Resonanz auf diesen Anschlag. Alleinig mein Herz erzittert vor deiner Irrationalität. Vielleicht weiss ich jetzt, warum Hexen im Mittelalter verbrannt wurden. Man hat sie schlichtweg ‘gefürchtet’. Die Urfurcht vor dem Chaos steckt dahinter.

  45. pecunia helveticorum

    In allen fünf Büchern Mose -ich kann mich vage erinnern an Namen wie Genesis, Deutoronomium, Levitikus und ähnliche, aber das ist über 13 Jahre her- in all diesen Büchern also soll der Christen- und Judengott die Sterne vor den Männern geschaffen haben. Wie steht ihr dazu?

    Als kleiner Denkansatz folgende Bemerkung: Wenn man bedenkt mit was für Männern zusammen die eine oder andere Hexe leben musste, dann war der Scheiterhaufen vielleicht gar nicht die schlechteste Option aus Sicht der Frauen.

  46. nk

    @pecunia
    also ich dachte du seist total ungläubig… der kennt die bibel ja besser als ich…

    @hexchenplaetzchen

    kepler kenn ich nicht… komisch deine schlussfolgerungen… also ich dachte immer… ich dachte die menschen würden aus ähm neugier(?) vielleicht? aber dass das alles von den hex..ähm müttern kommt. wow, das wusste ich ja gar nicht. total abgefahren :) bin ich voll deiner meinung mann ähm frau!

  47. hexenplaetzchen

    @stork
    Die heutige Astrologie ist auf dem Niveau von Wahrsagerei, Kepler und seine Mutter würden sich im Grab umdrehen,wenn sie deine Aussage lesen könnten!
    @werner
    dein Herz erzittert, weil du in einem früheren Leben als Hexenmann auf dem Scheiterhaufen gelandet wärst.Ich nicht,ich glaube nicht an höhere Mächte, die Gesetze des Lebens sind für mich reine Wissenschaft, wenn sie durch Studien mit mind. 15000 Menschen bewiesen werden können.
    Was ist eine Hexe nach deiner Definition? Ich konnte einmal im Bett liegen und 10 cm darüber schweben, falls dir das hilft.
    @nk
    ja,ja wusst ich schon, nk = nicht Kepler kennen..dabei war auch er einer von deinen geliebten Philosophen, aber eben ohne das fantastische Frauenhirn seiner Mutter lief da auch nichts, danke für das Kompliment mit den Schlussfolgerungen, was für Männer komisch ist, ist halt eben komplexe und umfassende Frauenlogik!

  48. andy

    Mein lieben Leute von heute
    ist Euch eigenlich bewusst, dass wenn wir der Astrologie glauben schenken, uns von Jesus Christust abwenden? Wir stellen seine Allmacht in Frage.Wir Menschen wollen unser Schicksal wieder einmal mehr selbst in den Griff bekommen. Wie oft müssen wir umfallen, bis wir merken, dass das nie gelingt. Wir brauchen Gott überall und immer. Ich wünsche euch diese Demut wendet euch ab von diesen Scharlatanen

  49. Die Frau

    @alle die intelligenten Männer, welche behaupten, dass Frauen ihre Partner nach den Sternen auswählen:

    diese Behauptung ist als Verallgemeinerung einfach dumm und sexistisch. Vielleicht hängt es auch vom Bildungsstand eurer weiblichen Bekanntschaften ab??? Es gibt auch Frauen, die intelligent (und selbstsicher in ihren Entscheidungen!) genug sind, dass sie auf den Zuspruch der Sterne (und übrigens auch auf Ratschläge von Cosmopolitan, Petra, Brigitte und Co.) verzichten können.
    Sind das dann keine richtigen Frauen mehr? Sind es am Ende die Männer, die wollen, dass Frauen unbedingt irrational und mysteriös sein müssen, weil sie sie sonst nicht mehr attraktiv finden? Dann, muss ich sagen, haben diese Männer auch nichts anderes verdient als astrologiehörige Zicken und Tussis.

    mfg
    Die (böse) Frau

  50. aa

    Habe leider keine Zeit, alle Beiträge durchzulesen, vielleicht hat es also schon mal jemand geschrieben…
    Es gibt ein Horoskop, das ich allen ans Herz legen kann: dasjenige des Nebelspalters!

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