Passen nun Widder besser zu Steinböcken oder zu Jungfrauen? Oder hat eine Beziehung mit einer Waage vielleicht doch bessere Zukunftschancen? Doch was macht der Widder, wenn er einer intelligenten, fröhlichen und hübschen Fisch-Frau begegnet und sich Hals über Kopf verliebt? Soll er dann die Sterne fragen? Soll er ihnen glauben, wenn sie ihm ins Ohr flüstern: „Widder mit Fisch? Behüte Gott. Da kannst Du die Scheidung eingeben, bevor Du ihr den Ring an den Finger gesteckt hast.“
Ein Forschungsteam aus Deutschland und Dänemark wollte es wissen, wie es sich wirklich mit den Sternen und Sternzeichen verhält. Gibt es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat, dem Sternzeichen und den Charakterzügen?
Professor Peter Hartmann von der Universität Arhus und seine Kollegen sammelten Daten und Informationen von über 15′000 Menschen, die sie aus verschiedenen Datenbanken bezogen. Ihre Resultate sind ernüchternd. Persönlichkeitsmerkmale seien nicht abhängig von Sternzeichen, erklären sie ohne Wenn und Aber. Die Zeit der Geburt sage nichts über die Charaktereigenschaften aus.
Das Resultat erstaunt zwar nicht wirklich, ist aber für einen Grossteil der Bevölkerung ein herber Dämpfer. Denn fast die Hälfte glaubt an die Macht der Sterne oder an die Sternzeichen. Tendenz steigend. Ich zweifle allerdings, dass sich diese von der wissenschaftlichen Studie verunsichern lässt. Gegen den Glauben an die Kraft der Gestirne ist kein (Vernunfts-)Kraut gewachsen. Warum? Weil es eben ein Glaube ist. Und der lässt sich nicht erschüttern. Auch nicht von den ausgewerteten Daten von 15′000 Personen. Und schon gar nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Schliesslich würde ihr Weltbild zusammenkrachen, wenn sie die Hoffnung auf die Sterne verlieren würden. Schliesslich würde sich auch der Glaube an die Horoskope verflüchtigen. Somit wären viele Hoffnungen, Erwartungen und Sehnsüchte vergeblich gewesen. Und das Geld für die „Analysen“ aus dem Fenster geworfen. Und man müsste sich eingestehen, einem Aberglauben gehuldigt zu haben. Das wären schmerzliche Erkenntnisse. Deshalb glaubt man lieber, dass sich astrologische Erkenntnisse eben nicht mit wissenschaftlichen Methoden verifizieren lassen. Und so bleibt die Kirche im Dorf – oder eben im Sternenhimmel.
Gebildete Astrologen gehen sofort zum Gegenangriff über. Sie erklären, frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen den Charaktereigenschaften und dem Sternzeichen gebe. Was sagen die Wissenschafter um Peter Hartmann dazu? Die früheren Studien hätten nur kleine Probandengruppen untersucht und deshalb keine statistisch relevanten Resultate hervorbringen können.
Warum soll man nicht an die Sterne oder den Einfluss der Sternzeichen glauben? Das ist doch harmlos, sagen viele, auch nicht Sternen-Gläubige. So einfach ist es leider nicht. Die Gefahr besteht, dass die Sterndeuter sich von Horoskopen abhängig machen, ihr Verhalten auf die Aussagen der Astrologen ausrichten und die Verantwortung an eine „höhere Macht“ abgeben. Viele befragen vor schwierigen Entscheiden die Sterne. Statt auf ihre Gefühle zu hören und die Lebenserfahrungen beizuziehen, überlassen sie die Entscheide den Astrologen oder den Sternen. Wobei wir bei meinem Lieblingsthema wären: Die geistige Freiheit ist vielleicht das wichtigste Gut, das es zu kultivieren und zu schützen gilt.
Wie sagen doch die Astrologen? Sterne lügen nicht. Kunststück: Sie können ja gar nicht reden.
hugostamm am Sonntag den
14. Mai 2006
Die Sterne sind entlarvt
104 Kommentare zu „Die Sterne sind entlarvt“
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Schul-Spezial







Mir ist nicht ganz klar bei dieser Untersuchung, was genau berücksichtigt wurde. Das Geburtsdatum, somit dass Sonnenzeichen (Sternzeichen), die genaue Geburtszeit (Ascendent). Wurden die anderen Planeten und Häuserstellungen berücksichtigt? Oder doch nur der Sonnenstand? Dieser Bericht sagt nichts darüber aus. Das ist mir zu billig. Mir scheint bedenklich, wie schnell Herr Hugo Stamm sich vor den Karren spannen lässt wenn ihm was in seinen Kreuzzug gegen das Irrationale passt. Als wäre er selbst so leichtgläubig wie diejenigen die Tageshoroskope für bare Münze nehmen.
auch ein cooles Jahreshoroskop: Jahreshoroskop 2007
Hallo,
ich finde es höchst unwissenschaftlich, wenn Menschen, ohne wirkliche Kenntnisse einer Wissenschaft (ASTRO-LOGIE) es wagen zu behaupten, sie könnten ASTROLOGIE beurteilen, indem sie sich auf ein Einzelelement stürzen (HIER: Sonnenstand), das man als Astrologe niemals einzeln betrachtet.
Nur weil ein Arzt die Blutgruppe feststellt, heißt es auch noch lange nicht, dass er so die Krankheit festellt.
Kein einziger seriöser Astrologe würde jemals nur den Sonnenstand betrachten – hier hat man also unfairerweise nur die allerallgemeinste Form der Zeitungs- und Unterhaltungsastrologie untersucht(…), von der kein Astrologe behauptet, dass Astrologie so funktionniert, wie unterstellt.
Die Horoskope sind so verschieden wie die Menschen, also komplett individuell und nicht auf 12 reduzierbar.
So eine Erhebung ist also Unsinn. Man beweist dadurch nur, dass die Untersucher offensichtlich mit unsachlichen Mitteln arbeiten. Es ist gradezu albern zu sagen: Astrologie sei: passt eine Waagesonne zur Widdersonne.
Als Waage Aszendent Widder, Mond im Widder, Psyche im Löwen, Mars im Wassermann und Jupiter im Schützen, Himmelsmitte im Steinbock (usw.) möchte ich darauf hinweisen, dass ich bei meiner wissenschaftliche Arbeit als Astrologin keineswegs eine Partnerschaftsanalyse auf ein Sonnenzeichenvergleichen reduziere: im Gegenteil !!, Partnerschaftsastrologie geht nämlich ganz anders und auch bei der Persönlichkeitsanlyse mich nicht auf 12 Sonnenzeichen beschränke.
Wie zu jeder Wissenschaft braucht man ein fundiertes Wissen und Erfahrung um die komplizierten astrologischen Zusammenhänge beurteilen zu können.
Ein erfahrener Astrologe kann sehr wohl kleinste Details beurteilen, abwägen und erkennen. Körperliches, Krankheiten, Lebensläufe, Chancen, Passende Partner, und viel mehr.
Auf die selbe Weise kann man auch die Medizin und jede andere Wissenschaft verunglimpfen:
zB:
1.weil zB erwiesen ist, dass Leute, die sich von Ärzten fern halten, länger leben und Medikamente selten heilen, aber den Organismus belasten, OPs Störfelder auslösen und das Leben VERKÜRZEN…
Die meisten Wissenschaften basieren auf jahrtausendalter Beobachtung von Zusammenhängen und Weitergabe dieses Wissens: und die Astrologie ist bekanntermaßen eine der ältesten Wissenschaften…
Und also kann auch nur ein (wissenschaftlicher) Astrologe beweisen, dass er mit diesem Instrument Aussagen treffen kann.
Liebe Grüße und ich bitte in Zukunft um etwas mehr Fairness gegenüber meiner Wissenschaft.
Nicht alle Dinge, die sich jemand nicht erklären kann, weil er keine Kenntnisse in dem Fachbereich hat, befähigen ihn also zum Urteil.
So bin ich zB auch Medium und kann – möglicherweise eine Sache von bisher unerforschter (Übertragungs-)Ladung von jemals dagewesenen Objekten, Geist und so weiter ausgeht, Dinge in der Vergangenheit wahrnehmen. Wissenschaftlich gesehen, kann es sich hierbei nicht um Lichtgeschwindigkeit handeln, da dieses viel zu langsam wäre!
Es ist also alles kompliziert und erfordert viel Geist, um die Essenz zu vertehen
Mit schönen Grüßen aus Deutschland
Bärbel Figas
Astrologin
http://www.magiskop.de
info@magiskop.de
http://magiskop.com
info@magiskop.com
international
D-E-Frz-NL-SPA
Meiner Meinung ist es einfach bequemer sein Leben in den Sternen deuten zu lassen.Damit entledige ich mich jeglicher Selbstverantwortung,und muss nicht mehr über mich und mein Leben nachdenken.