Eine ereignisreiche Woche geht im Tierpark zu Ende. Sie hatte ihre Höhen und Tiefen, wie das im Leben so ist. Zu den Höhepunkten zählt ganz sicher unser kleiner Moschusochse, der täglich sicherer auf den Beinen ist und langsam anfängt, seine Umgebung zu erkunden.
Höhepunkte gab es auch an der Kasse. Noch selten hatten wir schon zu Beginn der Sommerferien so viele Besucherinnen und Besucher wie in diesem Jahr. Neue Anlagen, viele Jungtiere, ideales Zoowetter und sicher auch die tolle Plattform ihn der BZ haben ihren Teil dazu beigetragen.
Die Tiefen waren eher persönlicher Natur. Medienarbeit ist für mich etwas neues. Täglich eine Kolumne zu schreiben, ist tatsächlich Arbeit. Das hat einiges von mir abverlangt. Besonders wenn die Uhr unerbittlich tickt und die Idee für einen Text sich noch immer nicht eingestellt hat. Das war ziemlich stressig, hat aber auch Spass gemacht.
Das grösste Highlight für mich war aber die gestrige Führung mit den Wettbewerbsgewinnern (siehe unten). Die strahlenden Kinderaugen beim Füttern der Papageitaucher, die leicht nervösen Blicke, als die Seehunde aus dem Wasser direkt zu den Kindern kamen, die interessanten Fragen, die gestellt wurden: All das gibt einem unglaublich viel zurück. Es trifft genau den Kern der Sache, was die Daseinsberechtigung der Institution Zoo angeht. Wer die Augen dieser Kinder gesehen hat weiss, dass sie unvergessliche Momente erlebt haben. Wenn aus den Funken dieser Momente später ein Feuer der Faszination gegenüber der Natur entfacht wird, dann haben wir alles richtig gemacht.
In diesem Sinne, bis bald im Tierpark!
Projektleiter Jürg Hadorn (43) begleitete uns durch die Woche. Täglich berichtete er in seiner Kolumne und online im Blog  aus dem Berner Tierpark.
